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	<title>
	Kommentare zu: Die Rückkehr des Autors	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-rueckkehr-des-autors/33578/comment-page-1/#comment-84492</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 May 2019 21:29:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im 7. Absatz am Anfang: 
Der Poststrukturalismus hat übrigens die Bibelauslegung der letzten Jahrzehnte stark geprägt. Wenn heute von Evangelikalen „das Fortschreiben der Bibel“ oder „das nebeneinander Stehenlassen“ unterschiedlicher exegetischer Befunde gefordert wird, ist der Einfluss dieser Betrachtungsweise erkennbar. 
Meine Meinung ist: 
1. 
Die Forderung ist ein &quot;Selbst-Widerspruch&quot;: 
„Wir sollten nicht darauf bestehen, in Bezug auf die Lehre recht zu haben.“. 
Im Beitrag: 
Die aufstrebende Kirche: Theologischer Postmodernismus 
http://normangeisler.com/the-emergent-church-theological-postmodernism/ 
im März 2012 von Norman L. Geisler steht unter 
1. 
&quot;Anti-Orthodoxie&quot; am Ende: 
1. Die Behauptung der Postorthodoxie: „Wir sollten nicht darauf bestehen, in Bezug auf die Lehre recht zu haben.“ 
2. Der Selbst-Widerspruch: Wir bestehen darauf, dass unserer Lehre nicht darauf zu bestehen, dass wir recht haben richtig ist. 
Das Bekenntnis zu dem Nicht-Bekenntnis ist selbst ein Bekenntnis. Man kann die orthodoxe Lehre nicht leugnen, ohne zu glauben, dass der eigene Glaubenssatz (die eigene Lehre) in dieser Angelegenheit orthodox ist. 
2. 
&quot;Aufkommende Probleme mit der aufstrebenden Kirche&quot; am Anfang: 
Die postmoderne Theologie ist selbstzerstörerisch. Es steht auf dem Gipfel seines eigenen Absoluten und relativiert alles andere. Es ist ein unorthodoxer Glaubensbekenntnisangriff auf orthodoxe Glaubensbekenntnisse. Es greift die Moderne in der Kultur an, ist aber ein Beispiel für die Postmoderne in der Kirche. In dem Versuch, die Kultur zu erreichen, kapituliert sie vor der Kultur. Indem es versucht, auf die Zeit ausgerichtet zu sein, ist es nicht länger am Felsen verankert. Es ist keine aufstrebende Kirche; Es ist wirklich eine untergetauchte Kirche. 
2. 
Es ist wichtig aufgrund ordentlicher Bibelauslegung essenzielle Glaubensaussagen zu begründen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im 7. Absatz am Anfang:<br />
Der Poststrukturalismus hat übrigens die Bibelauslegung der letzten Jahrzehnte stark geprägt. Wenn heute von Evangelikalen „das Fortschreiben der Bibel“ oder „das nebeneinander Stehenlassen“ unterschiedlicher exegetischer Befunde gefordert wird, ist der Einfluss dieser Betrachtungsweise erkennbar.<br />
Meine Meinung ist:<br />
1.<br />
Die Forderung ist ein &#8222;Selbst-Widerspruch&#8220;:<br />
„Wir sollten nicht darauf bestehen, in Bezug auf die Lehre recht zu haben.“.<br />
Im Beitrag:<br />
Die aufstrebende Kirche: Theologischer Postmodernismus<br />
<a href="http://normangeisler.com/the-emergent-church-theological-postmodernism/" rel="nofollow ugc">http://normangeisler.com/the-emergent-church-theological-postmodernism/</a><br />
im März 2012 von Norman L. Geisler steht unter<br />
1.<br />
&#8222;Anti-Orthodoxie&#8220; am Ende:<br />
1. Die Behauptung der Postorthodoxie: „Wir sollten nicht darauf bestehen, in Bezug auf die Lehre recht zu haben.“<br />
2. Der Selbst-Widerspruch: Wir bestehen darauf, dass unserer Lehre nicht darauf zu bestehen, dass wir recht haben richtig ist.<br />
Das Bekenntnis zu dem Nicht-Bekenntnis ist selbst ein Bekenntnis. Man kann die orthodoxe Lehre nicht leugnen, ohne zu glauben, dass der eigene Glaubenssatz (die eigene Lehre) in dieser Angelegenheit orthodox ist.<br />
2.<br />
&#8222;Aufkommende Probleme mit der aufstrebenden Kirche&#8220; am Anfang:<br />
Die postmoderne Theologie ist selbstzerstörerisch. Es steht auf dem Gipfel seines eigenen Absoluten und relativiert alles andere. Es ist ein unorthodoxer Glaubensbekenntnisangriff auf orthodoxe Glaubensbekenntnisse. Es greift die Moderne in der Kultur an, ist aber ein Beispiel für die Postmoderne in der Kirche. In dem Versuch, die Kultur zu erreichen, kapituliert sie vor der Kultur. Indem es versucht, auf die Zeit ausgerichtet zu sein, ist es nicht länger am Felsen verankert. Es ist keine aufstrebende Kirche; Es ist wirklich eine untergetauchte Kirche.<br />
2.<br />
Es ist wichtig aufgrund ordentlicher Bibelauslegung essenzielle Glaubensaussagen zu begründen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-rueckkehr-des-autors/33578/comment-page-1/#comment-84415</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 May 2019 11:58:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;... Nicht das, was der Text objektiv sagt (kein Text sagt etwas objektiv), sondern das, was der Text in uns auslöst, ist entscheidend für das Textverständnis. ...&quot;

Leider ist das doch mittlerweile durchgängig bzw. weit verbreitet, gerade im geisteswissenschaftlichen universitärem Bereich. Da spielen sich Leute als Sprachpolizei auf, weil sie in Begriffen Diskriminierung wittern und sich getriggert fühlen, oder aber eben durch &quot;Sprechakte&quot; bzw. deren Vermeidung die Realität umgestalten wollen (&quot;Sprechakttheorie&quot;, also esoterisches Geschwurbel). Nicht mehr die vom Autor beabsichtigte Botschaft gilt es zu ergründen, sondern das, was ich bei der Botschaft fühle. Nun kann man ja über persönliche Empfindungen bekanntlich nicht streiten, also stellt man sich mit seiner Betroffenheit dar, diskutiert nur noch diese, und hat damit immer recht.
Ich kann niemandem seine Emotionen absprechen, aber durch die Verlagerung in die persönliche Gefühlswelt läßt sich z.B. die Diskussion über unangenehme Fakten vermeiden. Die Extremfälle der Gefühlsduseligen fordern dann ihre Safespaces und sind zu kontroversen Diskussionen nicht mehr befähigt, auch nicht mehr zum wissenschaftlichen Diskurs.

Manchmal muss man doch ein lobendes Wort finden, z.B. für die Verfasser des BGB §133: &quot;Bei der Auslegung einer Willenserklärung ist der wirkliche Wille zu erforschen und nicht an dem buchstäblichen Sinne des Ausdrucks zu haften.&quot;
(So ein Pech aber auch: bei dem Paragraphen kann ich jetzt nicht darüber schwadronieren, was der Text in mir auslöst).
 
Bezieht man das auf die Exegese und ordnet man die Bibel als Gottes Wort und Willenserklärung ein, dann ist evident, dass eine Auslegung nach persönlichem Empfinden eben nicht zielführend ist, sondern die Erforschung dessen, was Gottes Wille ist, was er uns mit seinem Wort sagen will. Und das bedeutet dann auch in Konsequenz eine Unterordnung, nicht ich tue mich hervor mit meinem Textverständnis, sondern ich erkenne anhand des Textes, dass Gott alle Ehre gebührt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;&#8230; Nicht das, was der Text objektiv sagt (kein Text sagt etwas objektiv), sondern das, was der Text in uns auslöst, ist entscheidend für das Textverständnis. &#8230;&#8220;</p>
<p>Leider ist das doch mittlerweile durchgängig bzw. weit verbreitet, gerade im geisteswissenschaftlichen universitärem Bereich. Da spielen sich Leute als Sprachpolizei auf, weil sie in Begriffen Diskriminierung wittern und sich getriggert fühlen, oder aber eben durch &#8222;Sprechakte&#8220; bzw. deren Vermeidung die Realität umgestalten wollen (&#8222;Sprechakttheorie&#8220;, also esoterisches Geschwurbel). Nicht mehr die vom Autor beabsichtigte Botschaft gilt es zu ergründen, sondern das, was ich bei der Botschaft fühle. Nun kann man ja über persönliche Empfindungen bekanntlich nicht streiten, also stellt man sich mit seiner Betroffenheit dar, diskutiert nur noch diese, und hat damit immer recht.<br />
Ich kann niemandem seine Emotionen absprechen, aber durch die Verlagerung in die persönliche Gefühlswelt läßt sich z.B. die Diskussion über unangenehme Fakten vermeiden. Die Extremfälle der Gefühlsduseligen fordern dann ihre Safespaces und sind zu kontroversen Diskussionen nicht mehr befähigt, auch nicht mehr zum wissenschaftlichen Diskurs.</p>
<p>Manchmal muss man doch ein lobendes Wort finden, z.B. für die Verfasser des BGB §133: &#8222;Bei der Auslegung einer Willenserklärung ist der wirkliche Wille zu erforschen und nicht an dem buchstäblichen Sinne des Ausdrucks zu haften.&#8220;<br />
(So ein Pech aber auch: bei dem Paragraphen kann ich jetzt nicht darüber schwadronieren, was der Text in mir auslöst).</p>
<p>Bezieht man das auf die Exegese und ordnet man die Bibel als Gottes Wort und Willenserklärung ein, dann ist evident, dass eine Auslegung nach persönlichem Empfinden eben nicht zielführend ist, sondern die Erforschung dessen, was Gottes Wille ist, was er uns mit seinem Wort sagen will. Und das bedeutet dann auch in Konsequenz eine Unterordnung, nicht ich tue mich hervor mit meinem Textverständnis, sondern ich erkenne anhand des Textes, dass Gott alle Ehre gebührt.</p>
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