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	Kommentare zu: Die verweigerte Verantwortung	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-verweigerte-verantwortung/47438/comment-page-1/#comment-92770</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 02:54:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Da ist wieder, der deutsche Katholizismus, der über seine eigenen Publikationsorgane die Zustände beklagt, die er höchstselbst herbeigeführt hat. Ein Österreicher führt einen in seinem Land seit 1919 abgeschafften Adelstitel und möchte ernstgenommen werden.

Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als dass dieses Varietétheater in den Himmel kommt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist wieder, der deutsche Katholizismus, der über seine eigenen Publikationsorgane die Zustände beklagt, die er höchstselbst herbeigeführt hat. Ein Österreicher führt einen in seinem Land seit 1919 abgeschafften Adelstitel und möchte ernstgenommen werden.</p>
<p>Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als dass dieses Varietétheater in den Himmel kommt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-verweigerte-verantwortung/47438/comment-page-1/#comment-92769</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 16:11:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Stephan
Danke für Deine tolle Darstellung.  Noch zwei Ergänzungen: 
- Compliance wird als Werte verkauft
- Es getrauen sich fast keine Vorgesetzten mehr einzufordern,  dass etwas so und so gemacht werden muss. Man macht ein tolles IT Programm, das die Prozessschritte kompliziert einfordert anstatt einer mal auf die Hinterfüsse steht und gesagt wird jetzt gebt mal Gas. Oder ein Vorgesetzter hat in einer Präsentation Forderungen von der KI schreiben lassen; nun sagt er ständig: das sag nicht ich, das sagt die KI und nicht &quot; ich will das so&quot; Auch der Vorgesetzte geht kein Risiko mehr ein, denn er will ja nicht scheitern und sich dann korrigieren oder gar entschuldigen müssen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Stephan<br />
Danke für Deine tolle Darstellung.  Noch zwei Ergänzungen:<br />
&#8211; Compliance wird als Werte verkauft<br />
&#8211; Es getrauen sich fast keine Vorgesetzten mehr einzufordern,  dass etwas so und so gemacht werden muss. Man macht ein tolles IT Programm, das die Prozessschritte kompliziert einfordert anstatt einer mal auf die Hinterfüsse steht und gesagt wird jetzt gebt mal Gas. Oder ein Vorgesetzter hat in einer Präsentation Forderungen von der KI schreiben lassen; nun sagt er ständig: das sag nicht ich, das sagt die KI und nicht &#8220; ich will das so&#8220; Auch der Vorgesetzte geht kein Risiko mehr ein, denn er will ja nicht scheitern und sich dann korrigieren oder gar entschuldigen müssen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-verweigerte-verantwortung/47438/comment-page-1/#comment-92768</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 15:43:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Matze
Sehe ich auch so bzgl. Eph 2,10. Mein Einwand bezog sich auf dessen Fehlinterpretation.

Im Artikel gefällt mir besonders dieser Satz &quot;...&lt;span&gt;wenn Unternehmen verstärkt auf Zeitgeist und Compliance setzen statt auf echte Werte und eigene Haltung...&quot;.&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Wir leben im Zeitalter der Verantwortungsabwehr. Ich bekomme das insbesondere bei mir im Arbeitsleben mit, für manche Leute gibt es nichts Schlimmeres, als wenn ein Fehler bei ihnen festgemacht werden könnte. Getreu dem Motto &quot;Wer keine Fehler macht hat auch nichts zu befürchten&quot;. Da wird ein beträchtlicher Anteil der Arbeitsleistung darauf verschwendet Verantwortung abzuschieben oder soweit auf mehrere Stellen zu verteilen, dass man die Verantwortung für Fehler an keiner Person oder Personengruppe mehr festmachen kann. Damit hat man aber auch kaum eine Chance aus Fehlern zu lernen.&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Hat man früher nach Moral und Gewissen Entscheidungen getroffen, sind an deren Stelle Compliance-Regeln getreten. Hält man sich an die, dann kann einem keiner einen Vorwurf machen, höchstens an die Leitung, dass die Compliance-Regelung nicht ausreichend war.&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Ebenso verhindern die Compliance-Regeln eine mögliche Skandalisierung von Vorgängen durch Außenstehende, was ja leider heute auch ein beliebtes Thema ist, um andere mundtot zu machen. Und dann werden Nichtigkeiten zu Skandalen aufgebauscht, wie seinerzeit der anerkennende Blick eines Politikers in Richtung des Ausschnitts eines Dirndlkleides, oder heutzutage um Zusammengehörigkeitsrituale bei Teileinheiten der BW - zugegebenermaßen sind die nur selten geschmackvoll, für Außenstehende auch nicht begreifbar, aber unter Leuten, die sich in lebensbedrohlichen Krisensituationen aufeinander verlassen müssen, eine wichtige Form der Teambildung. Dabei geht es durchaus &quot;robuster&quot; zur Sache - aber robust ist man dabei nur zu Leuten, die man wertschätzt und von denen man weiß oder annehmen muss, da die das nicht nur abkönnen, sondern sogar erwarten.&lt;/span&gt;

Was macht man dann? Complianceregeln. Die schieben die Verantwortung von oben nach unten für skandalisierbare Vorgänge. Was tunlichst nicht mehr behandelt wird ist die Frage, ob alle diejenigen, die man für den Dienst in Einheiten für &quot;robuste&quot; Einsätze eingekauft hat, auch wirklich dorthin gehören. Dann muss man sich halt nicht wundern, wenn es später Gerichtsprozesse um Polizeibedienstete gibt, die bei einer Schießerei lieber wegrennen als ihren Kameraden zu helfen.
Ein paar geschmacklose Rituale im Vorfeld hätten aber deren Eignung für den Job besser geklärt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Matze<br />
Sehe ich auch so bzgl. Eph 2,10. Mein Einwand bezog sich auf dessen Fehlinterpretation.</p>
<p>Im Artikel gefällt mir besonders dieser Satz &#8222;&#8230;<span>wenn Unternehmen verstärkt auf Zeitgeist und Compliance setzen statt auf echte Werte und eigene Haltung&#8230;&#8220;.</span><br />
<span>Wir leben im Zeitalter der Verantwortungsabwehr. Ich bekomme das insbesondere bei mir im Arbeitsleben mit, für manche Leute gibt es nichts Schlimmeres, als wenn ein Fehler bei ihnen festgemacht werden könnte. Getreu dem Motto &#8222;Wer keine Fehler macht hat auch nichts zu befürchten&#8220;. Da wird ein beträchtlicher Anteil der Arbeitsleistung darauf verschwendet Verantwortung abzuschieben oder soweit auf mehrere Stellen zu verteilen, dass man die Verantwortung für Fehler an keiner Person oder Personengruppe mehr festmachen kann. Damit hat man aber auch kaum eine Chance aus Fehlern zu lernen.</span><br />
<span>Hat man früher nach Moral und Gewissen Entscheidungen getroffen, sind an deren Stelle Compliance-Regeln getreten. Hält man sich an die, dann kann einem keiner einen Vorwurf machen, höchstens an die Leitung, dass die Compliance-Regelung nicht ausreichend war.</span><br />
<span>Ebenso verhindern die Compliance-Regeln eine mögliche Skandalisierung von Vorgängen durch Außenstehende, was ja leider heute auch ein beliebtes Thema ist, um andere mundtot zu machen. Und dann werden Nichtigkeiten zu Skandalen aufgebauscht, wie seinerzeit der anerkennende Blick eines Politikers in Richtung des Ausschnitts eines Dirndlkleides, oder heutzutage um Zusammengehörigkeitsrituale bei Teileinheiten der BW &#8211; zugegebenermaßen sind die nur selten geschmackvoll, für Außenstehende auch nicht begreifbar, aber unter Leuten, die sich in lebensbedrohlichen Krisensituationen aufeinander verlassen müssen, eine wichtige Form der Teambildung. Dabei geht es durchaus &#8222;robuster&#8220; zur Sache &#8211; aber robust ist man dabei nur zu Leuten, die man wertschätzt und von denen man weiß oder annehmen muss, da die das nicht nur abkönnen, sondern sogar erwarten.</span></p>
<p>Was macht man dann? Complianceregeln. Die schieben die Verantwortung von oben nach unten für skandalisierbare Vorgänge. Was tunlichst nicht mehr behandelt wird ist die Frage, ob alle diejenigen, die man für den Dienst in Einheiten für &#8222;robuste&#8220; Einsätze eingekauft hat, auch wirklich dorthin gehören. Dann muss man sich halt nicht wundern, wenn es später Gerichtsprozesse um Polizeibedienstete gibt, die bei einer Schießerei lieber wegrennen als ihren Kameraden zu helfen.<br />
Ein paar geschmacklose Rituale im Vorfeld hätten aber deren Eignung für den Job besser geklärt.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-verweigerte-verantwortung/47438/comment-page-1/#comment-92767</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 12:56:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47438#comment-92767</guid>

					<description><![CDATA[Nach meiner Beobachtung geht es hier um etwas anderes wie Eph 2,10.In unserer Kultur war in der Moderne richtig oder falsch ein wichtiger Teil des Lebens unabhängig ob Christ oder nicht. Für Fehler hat man Verantwortung übernommen. Seit der Postmoderne ist das aber anders und ich überzeichne etwas. Man redet von anderen Sichtweisen oder Herausforderungen. Mit Benennung von Fehlern würde ja man die andere Person angreifen. Das führt logischerweise dazu, dass Verantwortung entweder nicht übernommen oder hin- und hergeschoben wird.Zeigt zum Beispiel daran, dass die Effektivität in der deutschen Industrie seit Jahren zurückgeht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach meiner Beobachtung geht es hier um etwas anderes wie Eph 2,10.In unserer Kultur war in der Moderne richtig oder falsch ein wichtiger Teil des Lebens unabhängig ob Christ oder nicht. Für Fehler hat man Verantwortung übernommen. Seit der Postmoderne ist das aber anders und ich überzeichne etwas. Man redet von anderen Sichtweisen oder Herausforderungen. Mit Benennung von Fehlern würde ja man die andere Person angreifen. Das führt logischerweise dazu, dass Verantwortung entweder nicht übernommen oder hin- und hergeschoben wird.Zeigt zum Beispiel daran, dass die Effektivität in der deutschen Industrie seit Jahren zurückgeht.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-verweigerte-verantwortung/47438/comment-page-1/#comment-92765</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 07:30:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Christen kennen Eph 2,10 wie folgt:
HFA 2015: &lt;span&gt;„Was wir jetzt sind, ist allein Gottes Werk. Er hat uns durch Jesus Christus dazu geschaffen, das zu tun, was gut und richtig ist. Genau das hat er für unser Leben vorbereitet.“&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;NGÜ 2012: „Denn was wir sind, ist Gottes Werk; er hat uns durch Jesus Christus dazu geschaffen, das zu tun, was gut und richtig ist.“&#160;&lt;/span&gt;
Schlachter: &quot;Denn wir sind sein Werk, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.&quot;
...
Allen Übersetzungen ist gleich, dass der Christ durch Gott in den guten Werken wandelt, nicht durch eigenen Antrieb und eigenes Wollen. Schließlich retten uns nicht die eigenen guten Werke, sondern nur Jesus Christus. Eine Selbsterlösung gibt es nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Christen kennen Eph 2,10 wie folgt:<br />
HFA 2015: <span>„Was wir jetzt sind, ist allein Gottes Werk. Er hat uns durch Jesus Christus dazu geschaffen, das zu tun, was gut und richtig ist. Genau das hat er für unser Leben vorbereitet.“</span><br />
<span>NGÜ 2012: „Denn was wir sind, ist Gottes Werk; er hat uns durch Jesus Christus dazu geschaffen, das zu tun, was gut und richtig ist.“&nbsp;</span><br />
Schlachter: &#8222;Denn wir sind sein Werk, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.&#8220;<br />
&#8230;<br />
Allen Übersetzungen ist gleich, dass der Christ durch Gott in den guten Werken wandelt, nicht durch eigenen Antrieb und eigenes Wollen. Schließlich retten uns nicht die eigenen guten Werke, sondern nur Jesus Christus. Eine Selbsterlösung gibt es nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Claus F. Dieterle		</title>
		<link>https://theoblog.de/die-verweigerte-verantwortung/47438/comment-page-1/#comment-92764</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claus F. Dieterle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 21:11:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47438#comment-92764</guid>

					<description><![CDATA[Welcher Christ kennt überhaupt diese Bibelaussage

&quot;&lt;span&gt;Gott hat alles, was wir tun sollen, vorbereitet; an uns ist es nun, das Vorbereitete auszuführen&quot;, Epheser 2,10 und damit seine Verantwortung vor Jesus Christus?&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welcher Christ kennt überhaupt diese Bibelaussage</p>
<p>&#8222;<span>Gott hat alles, was wir tun sollen, vorbereitet; an uns ist es nun, das Vorbereitete auszuführen&#8220;, Epheser 2,10 und damit seine Verantwortung vor Jesus Christus?</span></p>
]]></content:encoded>
		
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