Die Vorwürfe von Carlo Maria Vigano

Der ehemalige Erzbischof von Washington, Theodor McCarrick, ist einer der Hauptbeschuldigten im Missbrauchsskandal der Katholischen Kirchen in den USA. Nun hat der ehemalige Nuntius in Washington, Carlo Maria Vigano, in einem Brief schwere Vorwürfe gegen Papst Franziskus erhoben: Er habe Strafen gegen den Erzbischof aufgehoben und ihn zu seinem Berater ernannt.

Thilo Kößler berichtet sachlich für den DLF über den Vorgang:

Viganó behauptet, dass die Missbrauchsvorwürfe gegen den Washingtoner Erzbischof Theodor McCarrick seit langem im Vatikan bekannt gewesen seien. Es sei noch Papst Benedikt XVI. gewesen, der McCarrick deshalb u.a. mit der Strafe belegte, ein zurückgezogenes Leben in Buße zu führen. Diese Strafen habe Franziskus nicht nur de facto zurückgenommen, sondern McCarrick sogar noch zum Königsmacher für Ernennungen in der Kurie und in den Vereinigten Staaten gemacht, schreibt Vigano. Obwohl Papst Franziskus spätestens im Jahr 2013 von den Verfehlungen McCarricks wusste, habe er ihn – so wörtlich – bis zum bitteren Ende gedeckt.

Hier der Hörbeitrag:

 

Petra Lorleberg liefert in ihrer Zwischenbilanz hilfreiche Hintergrundinformationen.

Kommentare

  1. Hier eine guter Artikel von Robert P. George:
    https://www.wsj.com/articles/is-it-time-for-pope-francis-to-resign-1535668524

    Liebe Grüße, Ron

  2. Markus Jesgarz meint:

    Dies ist ein Kommentar zu der Aussage von Herr Carlo Maria Vigano
    am Ende des Briefes auf der Seite 11 von 11:
    de.scribd.com/document/387040553/TESTIMONY-of-His-Excellency-Carlo-Maria-Vigano-Titular-Archbishop-of-Ulpiana-Apostolic-Nuncio#from_embed
    Mary, Mother of the Church, pray for us!
    Mary, Virgin and Queen, Mother of the King of glory, pray for us!
    Meine Meinung ist:
    Christen sollen nicht zu Maria beten.
    1.
    In dem Beitrag:
    WHAT THINK YE OF ROME? (Part Two):
    An Evangelical Appraisal of Contemporary Catholicism
    equip.org/PDF/DC170-2.pdf
    von Kenneth R. Samples steht unter „Mariology“
    auf der Seite 8 von 12 im zweiten Absatz:
    One evangelical commission on evaluating Catholic Mariology stated: ʺWe as evangelical Christians are deeply offended by Romeʹs Marian dogmas because they cast a shadow upon the sufficiency of the intercession of Jesus Christ, lack all support from Scripture and detract from the worship which Christ alone deserves.ʺ (ʺAn Evangelical Perspective on Roman Catholicism I,ʺ 356‐57.)
    2.
    In dem Beitrag:
    Does Thomism Lead to Catholicism?
    normangeisler.com/does-thomism-lead-to-roman-catholicism/
    von Norman L. Geisler steht unter „The Protestant Dimensions in Thomas Aquinas“ im vierten Absatz:
    But what we know of as “Roman” Catholicism today, with its belief in works being necessary for salvation, the veneration of and prayers to Mary, the worship of the consecrated host, buying indulgences, Purgatory, adding apocryphal books (in supports praying for the dead) to the inspired Scripture, and bowing to the infallibility of the Pope, simply cannot compete with the simplicity of the evangelical Gospel: “Believe on the Lord Jesus Christ and you shall be saved” (Acts 16:31). And, “Whoever hears my word and believes him who sent me has [right now] eternal life. He does not come into judgment, but has [already] passed from death unto life” (Jn. 5:24).

  3. Markus Jesgarz meint:

    Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im 1. Absatz im 2. Satz:
    Nun hat der ehemalige Nuntius in Washington, Carlo Maria Vigano, in einem Brief schwere Vorwürfe gegen Papst Franziskus erhoben: Er habe Strafen gegen den Erzbischof aufgehoben und ihn zu seinem Berater ernannt.
    Meine Meinung ist:
    Die Katholische Kirche versucht Herr Carlo Maria Vigano zum Schweigen zu bringen.
    In dem Beitrag von „Christian Post“:
    (Mit Google Übersetzer wurden die Texte übersetzt.)
    Der Vatikan nennt die Vertuschungsanklagen des Erzbischofs gegen Papst Franziskus wegen Sexmissbrauch: „Abscheulich, Blasphemisch“
    https://www.christianpost.com/news/vatican-calls-pope-francis-sex-abuse-cover-up-accusations-archbishop-monstrous-blasphemous-227815/
    am 8.10.2018 von Stoyan Zaimov
    steht ab dem 3. Absatz:
    „Erlauben Sie mir zunächst, Ihnen aufgrund der guten Zusammenarbeit, die zwischen uns als Nuntius in Washington bestanden hat, völlig aufrichtig zu sagen, dass Ihre derzeitige Position unverständlich und äußerst bedauerlich für mich ist, nicht nur wegen die Verwirrung, die es im Volk Gottes sät, aber auch, weil deine öffentlichen Beschuldigungen den Ruf der Nachfolger der Apostel ernsthaft schädigen „, erklärte Ouellet von Anfang an.
    Später beschuldigte er Viganò, „den Glauben von Franziskus zu verspotten und in Zweifel zu ziehen“, von dem er sagte, dass er ihn für „blasphemisch“ hält.
    „So etwas kann nicht aus Gottes Geist kommen“, betonte er.

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