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	Kommentare zu: Dreht sich die Liebe wirklich um Christus?	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: PeterG		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85910</link>

		<dc:creator><![CDATA[PeterG]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Nov 2019 16:44:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ps 8, s. o.
Ps 14  alle Menschen sind verdorben
Ps 144 der Mensch gleicht dem Hauch,dem Nichtigen
Hiob 7
1Mo 6,5
1Mo 8,21
2Mo 32,22 ...
Lk 11,13 wenn nun ihr, die ihr böse seid
Röm 3 jeder Mensch ist ein Lügner, ungerecht, unverständig, untauglich, Böses tuend, fluchend, mörderisch, verwüstend ...

Das ist nur eine kleine Auswahl.


&#062;blockquote&#062;dass Gottes Schöpfung ohne Wert ist&lt;/blockquote&gt;Komisch, das habe ich so nie behauptet!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ps 8, s. o.<br />
Ps 14  alle Menschen sind verdorben<br />
Ps 144 der Mensch gleicht dem Hauch,dem Nichtigen<br />
Hiob 7<br />
1Mo 6,5<br />
1Mo 8,21<br />
2Mo 32,22 &#8230;<br />
Lk 11,13 wenn nun ihr, die ihr böse seid<br />
Röm 3 jeder Mensch ist ein Lügner, ungerecht, unverständig, untauglich, Böses tuend, fluchend, mörderisch, verwüstend &#8230;</p>
<p>Das ist nur eine kleine Auswahl.</p>
<p>&gt;blockquote&gt;dass Gottes Schöpfung ohne Wert istKomisch, das habe ich so nie behauptet!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85903</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Nov 2019 07:10:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@PeterG:
Ich habe ja nun zahlreiche Zitate gebracht, die beweisen, dass Gottes Schöpfung und insbesondere der Mensch trotz des Sündenfalls wertvoll bleiben. Du verweist lediglich auf den Sündenfall. Eine Bibelstelle, die von der Wertlosigkeit des Menschen spricht, habe ich in Deinen Texten nicht gefunden. Den Sündenfall bestreite ich nicht, ich bestreite, dass der Mensch dadurch seinen Wert verloren hat. Und genau dazu bringst Du keinerlei Beleg. 

Aber wenn Du unbedingt darauf bestehst, dann lasse ich Dir mal Dein Bekenntnis, dass Gottes Schöpfung ohne Wert ist, würde Dir aber raten, diese These nochmal zu überdenken. Die wenigsten Schöpfer sind begeistert darüber, wenn man ihre Werke schlecht redet. Ich sage lieber: &quot;Ich danke dir, Gott, dass ich wunderbar gemacht bin, wunderbar sind deine Werke, das erkennt meine Seele.&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@PeterG:<br />
Ich habe ja nun zahlreiche Zitate gebracht, die beweisen, dass Gottes Schöpfung und insbesondere der Mensch trotz des Sündenfalls wertvoll bleiben. Du verweist lediglich auf den Sündenfall. Eine Bibelstelle, die von der Wertlosigkeit des Menschen spricht, habe ich in Deinen Texten nicht gefunden. Den Sündenfall bestreite ich nicht, ich bestreite, dass der Mensch dadurch seinen Wert verloren hat. Und genau dazu bringst Du keinerlei Beleg. </p>
<p>Aber wenn Du unbedingt darauf bestehst, dann lasse ich Dir mal Dein Bekenntnis, dass Gottes Schöpfung ohne Wert ist, würde Dir aber raten, diese These nochmal zu überdenken. Die wenigsten Schöpfer sind begeistert darüber, wenn man ihre Werke schlecht redet. Ich sage lieber: &#8222;Ich danke dir, Gott, dass ich wunderbar gemacht bin, wunderbar sind deine Werke, das erkennt meine Seele.&#8220;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: PeterG		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85891</link>

		<dc:creator><![CDATA[PeterG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Nov 2019 15:12:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Daniel
&lt;blockquote&gt;Und Du bleibst nach wie vor einen biblischen Beweis dafür schuldig,&lt;/blockquote&gt;Den habe ich bereits erbracht. Ich wiederhole mich nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Daniel</p>
<blockquote><p>Und Du bleibst nach wie vor einen biblischen Beweis dafür schuldig,</p></blockquote>
<p>Den habe ich bereits erbracht. Ich wiederhole mich nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85832</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2019 07:50:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Peter:
Was das mit Pantheismus zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Und Du bleibst nach wie vor einen biblischen Beweis dafür schuldig, weshalb die Menschheit durch den Fall Adams ihren Wert verloren haben soll. 

Zu Psalm 8: Der Vers nimmt eindeutig auf die Schöpfung Bezug (&quot;wenig niedriger gemacht als Gott&quot;). Dass der Mensch &quot;eigentlich nichts&quot; ist, steht da nicht. Der Psalmist staunt darüber, dass Gott angesichts seiner gigantischen Schöpfung ausgerechnet den Menschen zum Herrn über seiner Hände Werk gemacht hat (=außergewöhnlich wertvoll, und natürlich deutlich wertvoller als einen Stein oder viele Sperlinge - &quot;Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?&quot;, fragt Jesus die Jünger und bestätigt den enormen Wert des Menschen).

Apostelgeschichte 17 bestätigt die Gottesebenbildlichkeit des Menschen. Dort werden nicht Menschen mit Gott oder Silber verglichen, sondern GOTT wird mit silbernen und goldenen Gottheiten verglichen, die Er natürlich weit übertrifft.

Die ganze Schrift lobt Gott gerade dafür, dass seine Werke so groß und phantastisch sind. Du behauptest das genaue Gegenteil, wenn Du erklärst, der Mensch, die Krone seiner Schöpfung, sei wertlos. Für mich grenzt das an Gotteslästerung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter:<br />
Was das mit Pantheismus zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Und Du bleibst nach wie vor einen biblischen Beweis dafür schuldig, weshalb die Menschheit durch den Fall Adams ihren Wert verloren haben soll. </p>
<p>Zu Psalm 8: Der Vers nimmt eindeutig auf die Schöpfung Bezug (&#8222;wenig niedriger gemacht als Gott&#8220;). Dass der Mensch &#8222;eigentlich nichts&#8220; ist, steht da nicht. Der Psalmist staunt darüber, dass Gott angesichts seiner gigantischen Schöpfung ausgerechnet den Menschen zum Herrn über seiner Hände Werk gemacht hat (=außergewöhnlich wertvoll, und natürlich deutlich wertvoller als einen Stein oder viele Sperlinge &#8211; &#8222;Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?&#8220;, fragt Jesus die Jünger und bestätigt den enormen Wert des Menschen).</p>
<p>Apostelgeschichte 17 bestätigt die Gottesebenbildlichkeit des Menschen. Dort werden nicht Menschen mit Gott oder Silber verglichen, sondern GOTT wird mit silbernen und goldenen Gottheiten verglichen, die Er natürlich weit übertrifft.</p>
<p>Die ganze Schrift lobt Gott gerade dafür, dass seine Werke so groß und phantastisch sind. Du behauptest das genaue Gegenteil, wenn Du erklärst, der Mensch, die Krone seiner Schöpfung, sei wertlos. Für mich grenzt das an Gotteslästerung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jutta		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85826</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jutta]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2019 13:27:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Angesichts dieses Wunders: ist es da nicht unerheblich, über Wert zu diskutieren ? 

Der Bibelraucher

https://www.youtube.com/watch?v=_sLUF_Wy_5w]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts dieses Wunders: ist es da nicht unerheblich, über Wert zu diskutieren ? </p>
<p>Der Bibelraucher</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=_sLUF_Wy_5w" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=_sLUF_Wy_5w</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: PeterG		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85823</link>

		<dc:creator><![CDATA[PeterG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2019 09:30:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Daniel
In deinem Verständnis von Ps 8 fehlt m. E. Vers 5 und 6a: Der Mensch ist eigentlich nichts, aber Gott krönt ihn. Daraus kann ich keine kreatürliche Eigenschaft ablesen. Apg 17 besagt &#039;lediglich&#039;, dass wir Kreaturen Gottes sind und nicht mit Wertgegenständen wie Gold, Silber vergleichbar.
&lt;blockquote&gt;Seinen Wert vor Gott bekommt der Mensch aber nicht dadurch, dass er gehorsam ist – das müsstest Du ja unterstellen, wenn Du behauptest, dass er seinen Wert dadurch verliert, dass er sündigt.&lt;/blockquote&gt;Nichts von dem habe ich behauptet oder angedeutet. Ich schrieb bereits mehrfach, dass wir unseren Wert dadurch haben, dass Gott uns diesen zuspricht, also weder durch eine kreatürliche Eigenschaft noch durch Gehorsam. Der Mensch verliert auch nicht durch das Sündigen seinen Wert, sondern die gesamte Menschheit hat ihn durch den Fall Adams verloren. Das ist etwas ganz anderes.
&lt;blockquote&gt;Er hat Wert schlicht deshalb, weil Gott ihn geschaffen hat.&lt;/blockquote&gt;Das gilt für die gesamte Schöpfung. Damit unterscheidet sich für dich also der menschliche Wert vor Gott nicht von einem Stein. Wir begeben uns damit langsam aber sicher in die Richtung eines Pantheismus. Da will ich nicht weiter diskutieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Daniel<br />
In deinem Verständnis von Ps 8 fehlt m. E. Vers 5 und 6a: Der Mensch ist eigentlich nichts, aber Gott krönt ihn. Daraus kann ich keine kreatürliche Eigenschaft ablesen. Apg 17 besagt &#8218;lediglich&#8216;, dass wir Kreaturen Gottes sind und nicht mit Wertgegenständen wie Gold, Silber vergleichbar.</p>
<blockquote><p>Seinen Wert vor Gott bekommt der Mensch aber nicht dadurch, dass er gehorsam ist – das müsstest Du ja unterstellen, wenn Du behauptest, dass er seinen Wert dadurch verliert, dass er sündigt.</p></blockquote>
<p>Nichts von dem habe ich behauptet oder angedeutet. Ich schrieb bereits mehrfach, dass wir unseren Wert dadurch haben, dass Gott uns diesen zuspricht, also weder durch eine kreatürliche Eigenschaft noch durch Gehorsam. Der Mensch verliert auch nicht durch das Sündigen seinen Wert, sondern die gesamte Menschheit hat ihn durch den Fall Adams verloren. Das ist etwas ganz anderes.</p>
<blockquote><p>Er hat Wert schlicht deshalb, weil Gott ihn geschaffen hat.</p></blockquote>
<p>Das gilt für die gesamte Schöpfung. Damit unterscheidet sich für dich also der menschliche Wert vor Gott nicht von einem Stein. Wir begeben uns damit langsam aber sicher in die Richtung eines Pantheismus. Da will ich nicht weiter diskutieren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85820</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Nov 2019 12:47:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@PeterG:
&quot;Durch den Sündenfall ging das Prädikat „wertvoll“ verloren. &quot;

Nein. Das wird durch ständige Wiederholung auch nicht richtiger. Der Mensch ist nach wie vor &quot;mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt&quot; (Ps. 8), Menschen sind nach wie vor &quot;göttlichen Geschlechts&quot; (Apg. 17,29). Das Urteil &quot;Sünder&quot; ändert daran nichts, wie Du allein schon daran erkennen kannst, dass Ps. 8 und Apg. 17 ja nun eindeutig von Sündern reden bzw. sich an &quot;Sünder&quot; richten.

Dass muss auch so ein, da der Mensch ja, wie Du selbst anmerkst, Geschöpf bleibt. Seinen Wert vor Gott bekommt der Mensch aber nicht dadurch, dass er gehorsam ist - das müsstest Du ja unterstellen, wenn Du behauptest, dass er seinen Wert dadurch verliert, dass er sündigt. Er hat Wert schlicht deshalb, weil Gott ihn geschaffen hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@PeterG:<br />
&#8222;Durch den Sündenfall ging das Prädikat „wertvoll“ verloren. &#8220;</p>
<p>Nein. Das wird durch ständige Wiederholung auch nicht richtiger. Der Mensch ist nach wie vor &#8222;mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt&#8220; (Ps. 8), Menschen sind nach wie vor &#8222;göttlichen Geschlechts&#8220; (Apg. 17,29). Das Urteil &#8222;Sünder&#8220; ändert daran nichts, wie Du allein schon daran erkennen kannst, dass Ps. 8 und Apg. 17 ja nun eindeutig von Sündern reden bzw. sich an &#8222;Sünder&#8220; richten.</p>
<p>Dass muss auch so ein, da der Mensch ja, wie Du selbst anmerkst, Geschöpf bleibt. Seinen Wert vor Gott bekommt der Mensch aber nicht dadurch, dass er gehorsam ist &#8211; das müsstest Du ja unterstellen, wenn Du behauptest, dass er seinen Wert dadurch verliert, dass er sündigt. Er hat Wert schlicht deshalb, weil Gott ihn geschaffen hat.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: PeterG		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85817</link>

		<dc:creator><![CDATA[PeterG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Nov 2019 09:35:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34087#comment-85817</guid>

					<description><![CDATA[@Daniel
&lt;blockquote&gt;Und wenn Du erklärst, der Mensch sei „von Anfang an“ böse, dann müsste das ja auch für Gen 1 gelten ...&lt;/blockquote&gt;Mein Irrtum, ich dachte, diese Formulierung wäre bekannt. &quot;Von Anfang an&quot; heißt ab der Geburt bzw Zeugung, und nicht ab der Schöpfung. Ist das nicht eine biblische Formulierung? ;-)

&lt;blockquote&gt;Im Übrigen verwechselst Du „liebenswert“ und „wertvoll“.&lt;/blockquote&gt;Eben nicht. 
&lt;blockquote&gt;Was Gott geschaffen hat, ist „sehr gut“ (=wertvoll) – anders kann es ja auch nicht sein. Und dass der Mensch gesündigt hat, ändert daran nichts, er bleibt ja nach wie vor Geschöpf.&lt;/blockquote&gt;Jetzt bringst du zwei Sachen durcheinander. Ich habe nie behauptet, dass der Mensch seine Geschöpflichkeit verloren hätte. Durch den Sündenfall ging das Prädikat &quot;wertvoll&quot; verloren. Das haben wir aber nicht erhalten, weil wir so liebenswert wären, sondern weil Gott es so wollte - also auch willkürlich wollte. Das ist das selbstlose Element an der Liebe Gottes. 
Wenn etwas einen Wert hat, ist es dafür auch liebens-wert (!). Wir haben aber von Gott eine neues Urteil über uns bekommen: Sünder. Dafür steht uns auch das Gericht bevor. Aber trotzdem (!) liebt uns Gott - und das eben völlig unabhängig von uns. Den Zusammenhang mit der Erwählung erspare ich mir.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Daniel</p>
<blockquote><p>Und wenn Du erklärst, der Mensch sei „von Anfang an“ böse, dann müsste das ja auch für Gen 1 gelten &#8230;</p></blockquote>
<p>Mein Irrtum, ich dachte, diese Formulierung wäre bekannt. &#8222;Von Anfang an&#8220; heißt ab der Geburt bzw Zeugung, und nicht ab der Schöpfung. Ist das nicht eine biblische Formulierung? 😉</p>
<blockquote><p>Im Übrigen verwechselst Du „liebenswert“ und „wertvoll“.</p></blockquote>
<p>Eben nicht. </p>
<blockquote><p>Was Gott geschaffen hat, ist „sehr gut“ (=wertvoll) – anders kann es ja auch nicht sein. Und dass der Mensch gesündigt hat, ändert daran nichts, er bleibt ja nach wie vor Geschöpf.</p></blockquote>
<p>Jetzt bringst du zwei Sachen durcheinander. Ich habe nie behauptet, dass der Mensch seine Geschöpflichkeit verloren hätte. Durch den Sündenfall ging das Prädikat &#8222;wertvoll&#8220; verloren. Das haben wir aber nicht erhalten, weil wir so liebenswert wären, sondern weil Gott es so wollte &#8211; also auch willkürlich wollte. Das ist das selbstlose Element an der Liebe Gottes.<br />
Wenn etwas einen Wert hat, ist es dafür auch liebens-wert (!). Wir haben aber von Gott eine neues Urteil über uns bekommen: Sünder. Dafür steht uns auch das Gericht bevor. Aber trotzdem (!) liebt uns Gott &#8211; und das eben völlig unabhängig von uns. Den Zusammenhang mit der Erwählung erspare ich mir.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jutta		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85789</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jutta]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2019 11:38:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34087#comment-85789</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Matze, gerne.

Sehr ! interessant: 
Glenn M Penner, Im Schatten des Kreuzes:

...Seite 20
1.1.1.2.  Das Recht auf Achtung des Menschen.

Nach dem Bild Gottes geschaffen ist der Mensch aufgrund seines Wesens verantwortlich gegenüber Gott, ihm zu gehorchen und in Beziehung zu ihm zu stehen. 
Gott dagegen entscheidet sich dafür, zugunsten des Menschen zu handeln und eine Beziehung zur Menscheit zu haben. Sein Charkter bildet die Grundlage für Gesetze und Werte, die es dem Menschen, dem Träger des göttlichen Bildes, erlauben, Freiheit ohne Chaos zu haben.   ....

.... Die Grundlage aller biblischen Gebote ist der Charakter Gottes, den wir als Träger seines Bildes wiederspiegeln sollen. Gott erwartet von uns , dass wir uns anderen gegenüber so verhalten, wie er sich uns gegenüber verhält. ....

.... Als Träger des Bildes Gottes, auch wenn dieses durch die Sünde Kratzer bekommen hat, ist eine Person es wert, geachtet zu weden, sie besitzt Würde.
Den Träger des Bildes zu verachten, heisst, den zu verachten, dessen Bild er repräsentiert (Jak 3,9). Dieser Gedanke ist für die biblische Weltanschauung und die christliche Perspektive der Menschenrechte ( darum geht es im Anfang des Buches, und um Religionsfreiheit m.A. ) grundlegend. Auf der Suche nach einer Grundlage für die Menschenrechte sollten wir, wie Paul Marshall anmerkt, nicht nach einer in sich abgeschlossenen, innewohnenden Würde oder nach dem Vorhandensein einer vermeintlich explizit menschlichen Eigenschaft wie Wille, Verstand oder Gewissen suchen. Stattdessen sollte wir zuerst unseren Status als Gottes Geschöpfe im Blick haben.  ....

Zum Autor:
Glenn M Penner war Autor und Pastor und arbeitete lange Zeit für die Organisation &quot; The Voice of the Märtyrs Canada&quot;, mit der er sich für verfolgte Christen weltweit einsetzte. Zuletzt war er dort auch Geschäftsführer. Im Januar 2010 verstarb er nach langer Krankheit im Alter von 48 Jahren.

Ich glaube, wir müssen sauberer arbeiten in Bezug auf Begriffe wie: Selbstverwirklichung, wertvoll und Würde.
Gleichzeitig dürfen wir uns alle in unseren unterschiedlichen Schwerpunkten, stehenlassen. So mancherlei Sichtweise mag aus den unterschiedlichen Lebenshintergründen kommen. 
Aber das alles kann Gott gebrauchen ... wenn wir uns immer wieder übergeben und führen lassen.
Und ich glaube, das ist das Wichtigste und Schwierigste.
Aber das wird uns zeigen, dass das Wertvollste, was wir haben, Jesus Christus ist, der Blick auf IHN ... und dass wir uns selber dann in positivster Weise vergessen, weil wir - also das Ich wirklich nicht mehr wichtig oder ausschlaggebend ist, weil es keine Trennung mehr gibt. Ein Fleisch - Paulus vergleicht die Beziehung Jesu - Gemeinde ja mit der Ehe. 
Das wird hier auf der Erde sicherlich meistens nur ahnungsvoll, ansatzweise erlebt ... 
.. und doch .. und ich denke, jeder von uns hat schon mal eine solch köstliche Ahnung erleben dürfen ... 

Was mich betrifft, war ich immer wieder verblüfft, wie viel besser Gott meine Zeit und meinen Lernrhythmus kennt als ich selbst. 
Verblüfft, dankbar und erleichtert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Matze, gerne.</p>
<p>Sehr ! interessant:<br />
Glenn M Penner, Im Schatten des Kreuzes:</p>
<p>&#8230;Seite 20<br />
1.1.1.2.  Das Recht auf Achtung des Menschen.</p>
<p>Nach dem Bild Gottes geschaffen ist der Mensch aufgrund seines Wesens verantwortlich gegenüber Gott, ihm zu gehorchen und in Beziehung zu ihm zu stehen.<br />
Gott dagegen entscheidet sich dafür, zugunsten des Menschen zu handeln und eine Beziehung zur Menscheit zu haben. Sein Charkter bildet die Grundlage für Gesetze und Werte, die es dem Menschen, dem Träger des göttlichen Bildes, erlauben, Freiheit ohne Chaos zu haben.   &#8230;.</p>
<p>&#8230;. Die Grundlage aller biblischen Gebote ist der Charakter Gottes, den wir als Träger seines Bildes wiederspiegeln sollen. Gott erwartet von uns , dass wir uns anderen gegenüber so verhalten, wie er sich uns gegenüber verhält. &#8230;.</p>
<p>&#8230;. Als Träger des Bildes Gottes, auch wenn dieses durch die Sünde Kratzer bekommen hat, ist eine Person es wert, geachtet zu weden, sie besitzt Würde.<br />
Den Träger des Bildes zu verachten, heisst, den zu verachten, dessen Bild er repräsentiert (Jak 3,9). Dieser Gedanke ist für die biblische Weltanschauung und die christliche Perspektive der Menschenrechte ( darum geht es im Anfang des Buches, und um Religionsfreiheit m.A. ) grundlegend. Auf der Suche nach einer Grundlage für die Menschenrechte sollten wir, wie Paul Marshall anmerkt, nicht nach einer in sich abgeschlossenen, innewohnenden Würde oder nach dem Vorhandensein einer vermeintlich explizit menschlichen Eigenschaft wie Wille, Verstand oder Gewissen suchen. Stattdessen sollte wir zuerst unseren Status als Gottes Geschöpfe im Blick haben.  &#8230;.</p>
<p>Zum Autor:<br />
Glenn M Penner war Autor und Pastor und arbeitete lange Zeit für die Organisation &#8220; The Voice of the Märtyrs Canada&#8220;, mit der er sich für verfolgte Christen weltweit einsetzte. Zuletzt war er dort auch Geschäftsführer. Im Januar 2010 verstarb er nach langer Krankheit im Alter von 48 Jahren.</p>
<p>Ich glaube, wir müssen sauberer arbeiten in Bezug auf Begriffe wie: Selbstverwirklichung, wertvoll und Würde.<br />
Gleichzeitig dürfen wir uns alle in unseren unterschiedlichen Schwerpunkten, stehenlassen. So mancherlei Sichtweise mag aus den unterschiedlichen Lebenshintergründen kommen.<br />
Aber das alles kann Gott gebrauchen &#8230; wenn wir uns immer wieder übergeben und führen lassen.<br />
Und ich glaube, das ist das Wichtigste und Schwierigste.<br />
Aber das wird uns zeigen, dass das Wertvollste, was wir haben, Jesus Christus ist, der Blick auf IHN &#8230; und dass wir uns selber dann in positivster Weise vergessen, weil wir &#8211; also das Ich wirklich nicht mehr wichtig oder ausschlaggebend ist, weil es keine Trennung mehr gibt. Ein Fleisch &#8211; Paulus vergleicht die Beziehung Jesu &#8211; Gemeinde ja mit der Ehe.<br />
Das wird hier auf der Erde sicherlich meistens nur ahnungsvoll, ansatzweise erlebt &#8230;<br />
.. und doch .. und ich denke, jeder von uns hat schon mal eine solch köstliche Ahnung erleben dürfen &#8230; </p>
<p>Was mich betrifft, war ich immer wieder verblüfft, wie viel besser Gott meine Zeit und meinen Lernrhythmus kennt als ich selbst.<br />
Verblüfft, dankbar und erleichtert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85753</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 2019 20:26:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34087#comment-85753</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Jutta,  vielen Dank für deine beiden letzten so mutmachenden Beiträge]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Jutta,  vielen Dank für deine beiden letzten so mutmachenden Beiträge</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85750</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 2019 07:58:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34087#comment-85750</guid>

					<description><![CDATA[@PeterG:

&quot;Du übersiehst ein ganzes Kapitel in der Bibel – Gen 3. Das Urteil Gottes stammte VOR dem Sündenfall. Jetzt sieht das Urteil anders aus: Der Mensch ist böse von Anfang an.&quot;

Das der Mensch böse ist, ändert nichts daran, dass er als Gottes Geschöpf unendlich viel wert ist. Deswegen vernichtet Gott ihn ja auch nicht, sondern rettet ihn. Und wenn Du erklärst, der Mensch sei &quot;von Anfang an&quot; böse, dann müsste das ja auch für Gen 1 gelten - wo das Werturteil &quot;sehr gut&quot; gilt. Im Übrigen verwechselst Du &quot;liebenswert&quot; und &quot;wertvoll&quot;. 

&quot;Versuche doch mal biblisch zu zeigen, dass der Wert eines Menschen aus seiner Geschöpflichkeit kommt&quot;

Habe ich doch schon. Was Gott geschaffen hat, ist &quot;sehr gut&quot; (=wertvoll) - anders kann es ja auch nicht sein. Und dass der Mensch gesündigt hat, ändert daran nichts, er bleibt ja nach wie vor Geschöpf. Ein Geschöpf, das &quot;wenig niedriger gemacht ist als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt&quot; (Ps 8). Ich nehme aber Deine These, dass du Gottes Geschöpfe für wertlos hälst, nunmehr kopfschüttelnd zur Kenntnis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@PeterG:</p>
<p>&#8222;Du übersiehst ein ganzes Kapitel in der Bibel – Gen 3. Das Urteil Gottes stammte VOR dem Sündenfall. Jetzt sieht das Urteil anders aus: Der Mensch ist böse von Anfang an.&#8220;</p>
<p>Das der Mensch böse ist, ändert nichts daran, dass er als Gottes Geschöpf unendlich viel wert ist. Deswegen vernichtet Gott ihn ja auch nicht, sondern rettet ihn. Und wenn Du erklärst, der Mensch sei &#8222;von Anfang an&#8220; böse, dann müsste das ja auch für Gen 1 gelten &#8211; wo das Werturteil &#8222;sehr gut&#8220; gilt. Im Übrigen verwechselst Du &#8222;liebenswert&#8220; und &#8222;wertvoll&#8220;. </p>
<p>&#8222;Versuche doch mal biblisch zu zeigen, dass der Wert eines Menschen aus seiner Geschöpflichkeit kommt&#8220;</p>
<p>Habe ich doch schon. Was Gott geschaffen hat, ist &#8222;sehr gut&#8220; (=wertvoll) &#8211; anders kann es ja auch nicht sein. Und dass der Mensch gesündigt hat, ändert daran nichts, er bleibt ja nach wie vor Geschöpf. Ein Geschöpf, das &#8222;wenig niedriger gemacht ist als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt&#8220; (Ps 8). Ich nehme aber Deine These, dass du Gottes Geschöpfe für wertlos hälst, nunmehr kopfschüttelnd zur Kenntnis.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jutta		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85749</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jutta]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 2019 07:11:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34087#comment-85749</guid>

					<description><![CDATA[...doch noch kurz was:
https://www.lebenswert-nu.de/familienzentrum/#kursprogramm

Ich stelle das einfach mal so ein. Ich stolpere darüber, und finde schade, dass sicherlich manches Wichtige und Wertvolle untergeht, weil man immer wieder auch meint, zeigen zu müssen, dass Christsein bunt sein darf. Nicht langweilig.Abenteuerlich. Selbstbewusst. Selbstsicher. Kreativ. uswuswusw .. diese Programme findet man in jeder Volkshochschule, in jeder Familienberatungsstelle und in jedem esoterischen Zentrum.

Was liebt Gott an uns ?
Ich glaube: unsere Hilflosigkeit, Zerbrochenheit, Angst, Verlorenheit... er hasst unsere Verderbtheit und Sünde, um derentwillen wir ängstlich, hilflos usw sind ... und je mehr wir versuchen uns selbst zu erlösen, umso schlimmer wirds .. 
Er liebt uns so sehr, dass er beschlossen hat uns daraus zu retten. Joh 3,16.
(Wann auch immer wie auch immer - Gott ist ausserhalb von Raum und Zeit)
Und weil er weiss, warum wir hilflos und zerbrochen sind, hat er uns sein Gesetz gegeben, damit wir erkennen, dass wir es ohne IHN niemals schaffen können ... da aber niemand das vollkommen halten konnte, kam Jesus. 
Dann erkennen wir, dass Sein Gesetz und Seine Gebote gut sind. 
Und nun können wir sie halten - bzw zu lernen zu halten ... Seine Kraft, die den Herrn Jesus hat auferstehen lassen, wirkt an unserem inneren Menschen. (Epheserbrief)

Das gibt uns den Wert und die Stabilität, die wir brauchen, im Leben und wie oft stoplern wir trotzdem und sind eigensinnig.
Ich empfinde es als große Befreiung, dass ich meinen Wert nicht aus mir heraus schaffen muss. Sondern dass ich das abgeben kann und mir keine Gedanken mehr machen muss.

Es ist komplett Zeitgeist ... dieses &quot;wertvoll sein&quot;, &quot;Besondersein&quot;, kreativ sein ( das &quot;hasse&quot; ich gradezu, ich war nie und bin absolut nicht kreativ im zeitgeistigen Sinne.)
Und ich denke, darum geht es Hr Piper. 

Wir sollen uns keine Gedanken um uns selbst machen.
Wir dürfen leben in Seiner Kraft und dienen.

Die Verantwortung für mein Leben liebt bei IHM.

Den Aufrichtigen wirds gelingen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;doch noch kurz was:<br />
<a href="https://www.lebenswert-nu.de/familienzentrum/#kursprogramm" rel="nofollow ugc">https://www.lebenswert-nu.de/familienzentrum/#kursprogramm</a></p>
<p>Ich stelle das einfach mal so ein. Ich stolpere darüber, und finde schade, dass sicherlich manches Wichtige und Wertvolle untergeht, weil man immer wieder auch meint, zeigen zu müssen, dass Christsein bunt sein darf. Nicht langweilig.Abenteuerlich. Selbstbewusst. Selbstsicher. Kreativ. uswuswusw .. diese Programme findet man in jeder Volkshochschule, in jeder Familienberatungsstelle und in jedem esoterischen Zentrum.</p>
<p>Was liebt Gott an uns ?<br />
Ich glaube: unsere Hilflosigkeit, Zerbrochenheit, Angst, Verlorenheit&#8230; er hasst unsere Verderbtheit und Sünde, um derentwillen wir ängstlich, hilflos usw sind &#8230; und je mehr wir versuchen uns selbst zu erlösen, umso schlimmer wirds ..<br />
Er liebt uns so sehr, dass er beschlossen hat uns daraus zu retten. Joh 3,16.<br />
(Wann auch immer wie auch immer &#8211; Gott ist ausserhalb von Raum und Zeit)<br />
Und weil er weiss, warum wir hilflos und zerbrochen sind, hat er uns sein Gesetz gegeben, damit wir erkennen, dass wir es ohne IHN niemals schaffen können &#8230; da aber niemand das vollkommen halten konnte, kam Jesus.<br />
Dann erkennen wir, dass Sein Gesetz und Seine Gebote gut sind.<br />
Und nun können wir sie halten &#8211; bzw zu lernen zu halten &#8230; Seine Kraft, die den Herrn Jesus hat auferstehen lassen, wirkt an unserem inneren Menschen. (Epheserbrief)</p>
<p>Das gibt uns den Wert und die Stabilität, die wir brauchen, im Leben und wie oft stoplern wir trotzdem und sind eigensinnig.<br />
Ich empfinde es als große Befreiung, dass ich meinen Wert nicht aus mir heraus schaffen muss. Sondern dass ich das abgeben kann und mir keine Gedanken mehr machen muss.</p>
<p>Es ist komplett Zeitgeist &#8230; dieses &#8222;wertvoll sein&#8220;, &#8222;Besondersein&#8220;, kreativ sein ( das &#8222;hasse&#8220; ich gradezu, ich war nie und bin absolut nicht kreativ im zeitgeistigen Sinne.)<br />
Und ich denke, darum geht es Hr Piper. </p>
<p>Wir sollen uns keine Gedanken um uns selbst machen.<br />
Wir dürfen leben in Seiner Kraft und dienen.</p>
<p>Die Verantwortung für mein Leben liebt bei IHM.</p>
<p>Den Aufrichtigen wirds gelingen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jutta		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85728</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jutta]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Nov 2019 07:45:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34087#comment-85728</guid>

					<description><![CDATA[Luther, Dein Wort ist meines Herzens Freude  -  Trost aus den Psalmen
Psalm, 56,9
Der die Tränen zählt

Fasse meine Tränen in deinen Krug; ohne Zweifel, du zählst sie.

&quot;Den Gläubigen müssen alle Dinge zum Guten, ja zur Ehre dienen, auch die allergeringsten, unsaubersten und verachtetsten. Denn sie wissen, dass Gott Freude an ihnen hat. Er preist und lobt nicht allein die großartigen und herrlichen Tugenden der Heiligen, sondern auch die allerkleinsten Werke. Denn sie sind Werke Gottes, darum freut sich Gott an denselben, ob sie groß oder sehr klein sind,  zu unserem sehr großen Trost, wie geschrieben steht (Psalm 147,11):&quot;Der Herr hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen.&quot; Desgleichen in Psalm 56,8 spricht David: &quot; Du stellst meine Tränen vor dich und zählst alle meine Fluchtwege.&quot;

Wie aber ? Hat er nichts anderes zu tun, als Davids Tränen und Fluchtwege zu zählen? Ist er nicht viel mehr mit der Weltlenkung beschäftigt und mit dem Anhören des Lobpreises der Engelchöre, der kein Ende hat? Was kann man Merkwürdigeres sagen ? Und dennoch ist es wahr. Gottes Sorge ist auch dies, dass er die Tränen und Fluchtwege Davids zählt. - Aber höre Christus, der machts noch besser ! &quot;Nun aber sind auch eure
 Haare auf dem Haupt alle gezählt, ihr sollt nicht ein Haar verlieren.&quot; ( Matthäus 10,30). Was ist nun wohl geringer und unwerter am ganzen menschlichen Leib als Haare und Nägel? Und dennoch sind auch sie gezählt und dem Vater im Himmel wert.&quot;

.. zum Abschluss stelle ich wieder fest: Gottes Wort ist unerschöpflich und es gilt die Spannung auszuhalten.
Wir können Sein Wort nicht ausreichend ergründen und nur immer wieder danken und loben, ob Seiner unermeßlichen Gnade und Barmherzigkeit.
Psalm 103.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Luther, Dein Wort ist meines Herzens Freude  &#8211;  Trost aus den Psalmen<br />
Psalm, 56,9<br />
Der die Tränen zählt</p>
<p>Fasse meine Tränen in deinen Krug; ohne Zweifel, du zählst sie.</p>
<p>&#8222;Den Gläubigen müssen alle Dinge zum Guten, ja zur Ehre dienen, auch die allergeringsten, unsaubersten und verachtetsten. Denn sie wissen, dass Gott Freude an ihnen hat. Er preist und lobt nicht allein die großartigen und herrlichen Tugenden der Heiligen, sondern auch die allerkleinsten Werke. Denn sie sind Werke Gottes, darum freut sich Gott an denselben, ob sie groß oder sehr klein sind,  zu unserem sehr großen Trost, wie geschrieben steht (Psalm 147,11):&#8220;Der Herr hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen.&#8220; Desgleichen in Psalm 56,8 spricht David: &#8220; Du stellst meine Tränen vor dich und zählst alle meine Fluchtwege.&#8220;</p>
<p>Wie aber ? Hat er nichts anderes zu tun, als Davids Tränen und Fluchtwege zu zählen? Ist er nicht viel mehr mit der Weltlenkung beschäftigt und mit dem Anhören des Lobpreises der Engelchöre, der kein Ende hat? Was kann man Merkwürdigeres sagen ? Und dennoch ist es wahr. Gottes Sorge ist auch dies, dass er die Tränen und Fluchtwege Davids zählt. &#8211; Aber höre Christus, der machts noch besser ! &#8222;Nun aber sind auch eure<br />
 Haare auf dem Haupt alle gezählt, ihr sollt nicht ein Haar verlieren.&#8220; ( Matthäus 10,30). Was ist nun wohl geringer und unwerter am ganzen menschlichen Leib als Haare und Nägel? Und dennoch sind auch sie gezählt und dem Vater im Himmel wert.&#8220;</p>
<p>.. zum Abschluss stelle ich wieder fest: Gottes Wort ist unerschöpflich und es gilt die Spannung auszuhalten.<br />
Wir können Sein Wort nicht ausreichend ergründen und nur immer wieder danken und loben, ob Seiner unermeßlichen Gnade und Barmherzigkeit.<br />
Psalm 103.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85726</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 19:05:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34087#comment-85726</guid>

					<description><![CDATA[@Peter u.a.
Du darfst das doch gern anders sehen wie ich. Mir war es wichtig auf den Beitrag mit meinem Standpunkt zu reagieren und werde diesen jetzt nicht nochmals wiederholen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter u.a.<br />
Du darfst das doch gern anders sehen wie ich. Mir war es wichtig auf den Beitrag mit meinem Standpunkt zu reagieren und werde diesen jetzt nicht nochmals wiederholen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Helge Beck		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85724</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helge Beck]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 18:39:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34087#comment-85724</guid>

					<description><![CDATA[cringe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>cringe</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: PeterG		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85723</link>

		<dc:creator><![CDATA[PeterG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 17:13:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34087#comment-85723</guid>

					<description><![CDATA[@Matze
Lies bitte auch, was ich Daniel schrieb.
&lt;blockquote&gt;Oder stellen wir die Frage nochmals anders herum: Wenn wir keinen Wert als Geschöpfe haben müssten wir dies ja logischerweise auch in Gottes Augen wertlos sein.&lt;/blockquote&gt;Nein, das ist keine Logik, da eine Wertschaffung nicht aus einem objektiv feststellbaren Wert erfolgen muss. Das ist gerade der Inhalt einer selbstlosen Liebe, die gerade das ohne Wert liebt.
&lt;blockquote&gt; Der Schöpfungsbericht „und Gott sah, dass es sehr gut war“ beschreibt doch, dass Gott seine Schöpfung und damit auch uns als wertvoll erachtet, ganz deutlich&lt;/blockquote&gt;Nein, vergleiche die Töpfergeschichte: ... Gefäße des Zorns, zur Verderben bestimmt ... Nochmals: Dass wir Menschen einen Wert an sich haben, ist philosophisches Gedankengut. Unser Wert ergibt sich daraus, dass wir von Gott &#039;willkürlich&#039; geliebt werden. Aber eben nicht, weil wir so liebenswert und/oder wertvoll wären.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Matze<br />
Lies bitte auch, was ich Daniel schrieb.</p>
<blockquote><p>Oder stellen wir die Frage nochmals anders herum: Wenn wir keinen Wert als Geschöpfe haben müssten wir dies ja logischerweise auch in Gottes Augen wertlos sein.</p></blockquote>
<p>Nein, das ist keine Logik, da eine Wertschaffung nicht aus einem objektiv feststellbaren Wert erfolgen muss. Das ist gerade der Inhalt einer selbstlosen Liebe, die gerade das ohne Wert liebt.</p>
<blockquote><p> Der Schöpfungsbericht „und Gott sah, dass es sehr gut war“ beschreibt doch, dass Gott seine Schöpfung und damit auch uns als wertvoll erachtet, ganz deutlich</p></blockquote>
<p>Nein, vergleiche die Töpfergeschichte: &#8230; Gefäße des Zorns, zur Verderben bestimmt &#8230; Nochmals: Dass wir Menschen einen Wert an sich haben, ist philosophisches Gedankengut. Unser Wert ergibt sich daraus, dass wir von Gott &#8218;willkürlich&#8216; geliebt werden. Aber eben nicht, weil wir so liebenswert und/oder wertvoll wären.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: PeterG		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85722</link>

		<dc:creator><![CDATA[PeterG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 17:06:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34087#comment-85722</guid>

					<description><![CDATA[@Daniel
&lt;blockquote&gt;Das ist eine philosophische Aussage, keine biblische.&lt;/blockquote&gt;
Nein, das habe ich - wenn auch nur kurz - oben gezeigt.
&lt;blockquote&gt; Piper begründet mit keiner Silbe, wieso der Mensch, den Gott ja schließlich selbst „sehr gut“ (ein Werturteil!) geschaffen hat, wertlos sein soll. Was den Mensch wertvoll macht, ist die Tatsache, dass er Geschöpf Gottes ist. Und das wiederum ist von Gottes Liebe gar nicht zu trennen.&lt;/blockquote&gt;Du übersiehst ein ganzes Kapitel in der Bibel - Gen 3. Das Urteil Gottes stammte VOR dem Sündenfall. Jetzt sieht das Urteil anders aus: Der Mensch ist böse von Anfang an. Daher braucht J. Piper das auch nicht begründen. Der Sündenfall ist allgemein bekannt.
Versuche doch mal biblisch zu zeigen, dass der Wert eines Menschen aus seiner Geschöpflichkeit kommt - das ist nämlich philosophisches Gedankengut. Dass Gott seine Geschöpfe liebt, ist nur eine Behauptung. ER könnte uns auch aus anderen Gründen heraus geschaffen haben, Langeweile, Hass ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Daniel</p>
<blockquote><p>Das ist eine philosophische Aussage, keine biblische.</p></blockquote>
<p>Nein, das habe ich &#8211; wenn auch nur kurz &#8211; oben gezeigt.</p>
<blockquote><p> Piper begründet mit keiner Silbe, wieso der Mensch, den Gott ja schließlich selbst „sehr gut“ (ein Werturteil!) geschaffen hat, wertlos sein soll. Was den Mensch wertvoll macht, ist die Tatsache, dass er Geschöpf Gottes ist. Und das wiederum ist von Gottes Liebe gar nicht zu trennen.</p></blockquote>
<p>Du übersiehst ein ganzes Kapitel in der Bibel &#8211; Gen 3. Das Urteil Gottes stammte VOR dem Sündenfall. Jetzt sieht das Urteil anders aus: Der Mensch ist böse von Anfang an. Daher braucht J. Piper das auch nicht begründen. Der Sündenfall ist allgemein bekannt.<br />
Versuche doch mal biblisch zu zeigen, dass der Wert eines Menschen aus seiner Geschöpflichkeit kommt &#8211; das ist nämlich philosophisches Gedankengut. Dass Gott seine Geschöpfe liebt, ist nur eine Behauptung. ER könnte uns auch aus anderen Gründen heraus geschaffen haben, Langeweile, Hass &#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: PeterG		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85721</link>

		<dc:creator><![CDATA[PeterG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 17:02:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34087#comment-85721</guid>

					<description><![CDATA[@Matze
&lt;blockquote&gt;Wenn ich keinen Wert habe, hat auch mein Gegenüber keinen Wert.&lt;/blockquote&gt;Das ist so nicht richtig. Einer achte den anderen höher als sich selbst, Fußwaschung Jesu, seine Selbsterniedrigung (Phil2) ... Wenn Eisen wertlos ist, muss auch Gold wertlos sein. Nein, der Wert des anderen ist unabhängig von meinem Wert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Matze</p>
<blockquote><p>Wenn ich keinen Wert habe, hat auch mein Gegenüber keinen Wert.</p></blockquote>
<p>Das ist so nicht richtig. Einer achte den anderen höher als sich selbst, Fußwaschung Jesu, seine Selbsterniedrigung (Phil2) &#8230; Wenn Eisen wertlos ist, muss auch Gold wertlos sein. Nein, der Wert des anderen ist unabhängig von meinem Wert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: PeterG		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85720</link>

		<dc:creator><![CDATA[PeterG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 16:59:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34087#comment-85720</guid>

					<description><![CDATA[@Daniel
&lt;blockquote&gt;Das ist eine philosophische Aussage, keine biblische.&lt;/blockquote&gt;Nein, das habe ich auch kurz begründet. 
&lt;blockquote&gt;Piper begründet mit keiner Silbe, wieso der Mensch, den Gott ja schließlich selbst „sehr gut“ (ein Werturteil!) geschaffen hat, wertlos sein soll. Was den Mensch wertvoll macht, ist die Tatsache, dass er Geschöpf Gottes ist. Und das wiederum ist von Gottes Liebe gar nicht zu trennen.&lt;/blockquote&gt;Du übersiehst ein wichtiges Kapitel in der Bibel - Gen 3. Das Urteil &quot;sehr gut&quot; galt VOR dem Sündenfall. 
Du kannst übrigens auch nicht biblisch begründen, dass Gott uns aus Liebe erschaffen hat. Das ist ebenso philosophisches Gedankengut. ER könnte das auch aus Langeweile, Hass ... oder sonstwas gemacht haben (bitte Konjunktiv beachten!). Gottes Werturteil über den Menschen lautet, dass er böse ist von Anfang an seines Lebens. Wir haben damit &quot;an Wert&quot; verloren. Und trotzdem (!) liebt uns Gott - voraussetzungslos.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Daniel</p>
<blockquote><p>Das ist eine philosophische Aussage, keine biblische.</p></blockquote>
<p>Nein, das habe ich auch kurz begründet. </p>
<blockquote><p>Piper begründet mit keiner Silbe, wieso der Mensch, den Gott ja schließlich selbst „sehr gut“ (ein Werturteil!) geschaffen hat, wertlos sein soll. Was den Mensch wertvoll macht, ist die Tatsache, dass er Geschöpf Gottes ist. Und das wiederum ist von Gottes Liebe gar nicht zu trennen.</p></blockquote>
<p>Du übersiehst ein wichtiges Kapitel in der Bibel &#8211; Gen 3. Das Urteil &#8222;sehr gut&#8220; galt VOR dem Sündenfall.<br />
Du kannst übrigens auch nicht biblisch begründen, dass Gott uns aus Liebe erschaffen hat. Das ist ebenso philosophisches Gedankengut. ER könnte das auch aus Langeweile, Hass &#8230; oder sonstwas gemacht haben (bitte Konjunktiv beachten!). Gottes Werturteil über den Menschen lautet, dass er böse ist von Anfang an seines Lebens. Wir haben damit &#8222;an Wert&#8220; verloren. Und trotzdem (!) liebt uns Gott &#8211; voraussetzungslos.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Adnan		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85716</link>

		<dc:creator><![CDATA[Adnan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 10:00:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34087#comment-85716</guid>

					<description><![CDATA[Servus zusammen. Ich habe versucht, die Frage des Wertes/der Wertschaetzung in meinem Hirn folgendermassen zu entknoten: 
1. Ich würde den Begriff Bedeutungswert für diejenige Aufwendung verwenden, die eine Person A bereit ist zu taetigen,
um eine Sache B zu besitzen oder zu einer Person C eine enge Beziehung zu haben. 
2. Ich würde den Begriff Gebrauchswert für denjenigen Nutzen verwenden, den eine Person A aus dem Besitz einer Sache B zieht 
oder aus der engen Beziehung zu einer Person C.

Um ein Beispiel zu verwenden: Gold ist wertvoll im Sinne des Bedeutungswertes, um ein kg Gold zu besitzen muss man 
deutlich mehr arbeiten als für ein kg Eisen. Der Gebrauchswert von Gold ist dagegen auf den ersten Blick eher gering. 
Es gibt durchaus optisch genauso schön aussehende andere deutlich billigere Metalllegierungen, 
die technische Bedeutung des hohen 
elektrischen Leitwertes von Gold ist ausserhalb der Chipindustrie wegen des niedrigen Preises von Kupfer eher begrenzt.
Allerdings ist die Kombination aus aestetischem Aussehen und (wegen seltenem Vorkommen, hohem spezifischen Gewicht und 
chemisch/physikalischer Langzeitstabilitaet) 
der Wiederverkaufsmöglichkeit offenbar so gut, dass Gold seit dem Garten Eden einen hohen Gebrauchswert hat. 

Um nun auf Piper zu kommen: 
Das Opfer Jesu zeigt, dass wir für Gott einen unglaublich hohen Bedeutungswert haben, wir Geschöpfe werden mit einem 
aufgewogen, der nicht Geschöpf ist. Es besteht keine denkbare Verhaeltnismaessigkeit oder auch nur Vergleichbarkeit. 
Dagegen ist mein Gebrauchswert, wie das Gleichnis vom verlorenen Sohn zunaechst drastisch zeigt eher negativ. Ich bin Sünder und zu meinem Gebrauch muss 
Gott viel Arbeit und Schmerz in mich hineinstecken, was er von mir und an mir auch als Christ als Nutzen hat ist 
in der Gesamtrechnung sicher negativ. Ich als Christ rechne mich für ihn auch nicht auf der Nutzenebene.

Aus 1Ko.13:5 weiss ich nun dass die Liebe nicht das Ihrige (also ihren Vorteil/Nutzen) sucht. Liebe besteht also 
wesentlich darin den Bedeutungswert nicht mit dem Gebrauchswert in Beziehung zu setzen. Jesus ist nicht ans Kreuz gegangen,
weil er glaubte, ich waere einmal nützlich für ihn. 
Im alltaeglichen Leben dagegen ist durch die Marktmechanismen ein Gleichgewicht zwischen Gebrauchswert und Bedeutungswert 
die Norm (damit ich nicht missverstanden werde, weder ich noch die Bibel ist gegen Marktmechanismen, was problematisch 
ist, ist offenbar ihre Absolutsetzung).

Der Versuch des Humanismus, dem Menschen einen hohen Gebrauchswert (&quot;voll enormen Potential&quot;) zuzuschreiben, 
ist daher zwar verstaendlich, aber sicher unrealistisch. Der Gebrauchswert des Menschen ist in unserer Welt zunaechst 
von seiner Bildung, seinem Charakter, seinen Faehigkeiten etc. abhaengig. Andererseits ist ja in uns allen das 
tiefe Wissen, dass wir als Mensch eben doch einen unglaublichen Bedeutungswert haben (sollten), wie etwa in 
Ps. 8 reflektiert. Es sollte gerade nicht unser Gebrauchswert sein, an dem unser Bedeutungswert sich orientiert.
Nun gab es (oder gibt es) Ideologien, wie den Kommunismus die die Trennung dieser Wertebegriffe leugnet.  
Allgemein entsteht für jemand aus dem Humanismus, oder Naturalismus,
der nicht an einen absoluten Bedeutungswert jenseits des Menschlichen
glauben kann, hier eine tiefe kognitive und emotionale Dissonanz. Die Versuche, des Humanismus, diese 
in jedem Menschen befindliche tiefe Suche nach Bedeutungswert auf menschlicher Ebene mit einer Postulierung hohen 
Gebrauchswertes zu lösen, erscheinen in diesem Licht sehr hilflos. Worauf Piper nach meinem Verstaendnis hinweist ist, 
dass eine strikte 
Trennung von Gebrauchswert und Bedeutungswert im Bereich unserer Beziehung zu Gott und zu uns selbst theologisch und 
für unsere psychologische Gesundheit entscheidend ist. Er steuert damit einer in westlichen um sich greifenden 
Ökonomisierung des Bedeutungswertes entgegen, die eigentlich auch an den Grundlagen der Kultur saegt. Denn z.B. Par.1 des
Grundgesetzes geht genau von einer solchen Trennung aus, ohne das dies weiter begründet wird.  

Als Christen wissen wir, dass jenseits der Kreuzes, in dem uns eine Lösung dieser Suche nach dem 
Bedeutungswert gezeigt wird, keine befriedigende Lösung existiert und dass diese Lösung uns etwas sehr Tiefes über Gott zeigt, was
Menschen sich nicht ausdenken können (1Ko.2:9-10) und ihrer Weisheit und ihrem Denken zunaechst fremd ist. 
Wenn ich Piper nun richtig verstehe sagt er sinngemaess: 
Diese Lösung soll uns zur Anbetung des so ganz anderen Gottes führen, es soll von uns weg zu ihm hin führen
und nicht so sehr zum Sonnen in uns. Das ist sicher wahr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Servus zusammen. Ich habe versucht, die Frage des Wertes/der Wertschaetzung in meinem Hirn folgendermassen zu entknoten:<br />
1. Ich würde den Begriff Bedeutungswert für diejenige Aufwendung verwenden, die eine Person A bereit ist zu taetigen,<br />
um eine Sache B zu besitzen oder zu einer Person C eine enge Beziehung zu haben.<br />
2. Ich würde den Begriff Gebrauchswert für denjenigen Nutzen verwenden, den eine Person A aus dem Besitz einer Sache B zieht<br />
oder aus der engen Beziehung zu einer Person C.</p>
<p>Um ein Beispiel zu verwenden: Gold ist wertvoll im Sinne des Bedeutungswertes, um ein kg Gold zu besitzen muss man<br />
deutlich mehr arbeiten als für ein kg Eisen. Der Gebrauchswert von Gold ist dagegen auf den ersten Blick eher gering.<br />
Es gibt durchaus optisch genauso schön aussehende andere deutlich billigere Metalllegierungen,<br />
die technische Bedeutung des hohen<br />
elektrischen Leitwertes von Gold ist ausserhalb der Chipindustrie wegen des niedrigen Preises von Kupfer eher begrenzt.<br />
Allerdings ist die Kombination aus aestetischem Aussehen und (wegen seltenem Vorkommen, hohem spezifischen Gewicht und<br />
chemisch/physikalischer Langzeitstabilitaet)<br />
der Wiederverkaufsmöglichkeit offenbar so gut, dass Gold seit dem Garten Eden einen hohen Gebrauchswert hat. </p>
<p>Um nun auf Piper zu kommen:<br />
Das Opfer Jesu zeigt, dass wir für Gott einen unglaublich hohen Bedeutungswert haben, wir Geschöpfe werden mit einem<br />
aufgewogen, der nicht Geschöpf ist. Es besteht keine denkbare Verhaeltnismaessigkeit oder auch nur Vergleichbarkeit.<br />
Dagegen ist mein Gebrauchswert, wie das Gleichnis vom verlorenen Sohn zunaechst drastisch zeigt eher negativ. Ich bin Sünder und zu meinem Gebrauch muss<br />
Gott viel Arbeit und Schmerz in mich hineinstecken, was er von mir und an mir auch als Christ als Nutzen hat ist<br />
in der Gesamtrechnung sicher negativ. Ich als Christ rechne mich für ihn auch nicht auf der Nutzenebene.</p>
<p>Aus 1Ko.13:5 weiss ich nun dass die Liebe nicht das Ihrige (also ihren Vorteil/Nutzen) sucht. Liebe besteht also<br />
wesentlich darin den Bedeutungswert nicht mit dem Gebrauchswert in Beziehung zu setzen. Jesus ist nicht ans Kreuz gegangen,<br />
weil er glaubte, ich waere einmal nützlich für ihn.<br />
Im alltaeglichen Leben dagegen ist durch die Marktmechanismen ein Gleichgewicht zwischen Gebrauchswert und Bedeutungswert<br />
die Norm (damit ich nicht missverstanden werde, weder ich noch die Bibel ist gegen Marktmechanismen, was problematisch<br />
ist, ist offenbar ihre Absolutsetzung).</p>
<p>Der Versuch des Humanismus, dem Menschen einen hohen Gebrauchswert (&#8222;voll enormen Potential&#8220;) zuzuschreiben,<br />
ist daher zwar verstaendlich, aber sicher unrealistisch. Der Gebrauchswert des Menschen ist in unserer Welt zunaechst<br />
von seiner Bildung, seinem Charakter, seinen Faehigkeiten etc. abhaengig. Andererseits ist ja in uns allen das<br />
tiefe Wissen, dass wir als Mensch eben doch einen unglaublichen Bedeutungswert haben (sollten), wie etwa in<br />
Ps. 8 reflektiert. Es sollte gerade nicht unser Gebrauchswert sein, an dem unser Bedeutungswert sich orientiert.<br />
Nun gab es (oder gibt es) Ideologien, wie den Kommunismus die die Trennung dieser Wertebegriffe leugnet.<br />
Allgemein entsteht für jemand aus dem Humanismus, oder Naturalismus,<br />
der nicht an einen absoluten Bedeutungswert jenseits des Menschlichen<br />
glauben kann, hier eine tiefe kognitive und emotionale Dissonanz. Die Versuche, des Humanismus, diese<br />
in jedem Menschen befindliche tiefe Suche nach Bedeutungswert auf menschlicher Ebene mit einer Postulierung hohen<br />
Gebrauchswertes zu lösen, erscheinen in diesem Licht sehr hilflos. Worauf Piper nach meinem Verstaendnis hinweist ist,<br />
dass eine strikte<br />
Trennung von Gebrauchswert und Bedeutungswert im Bereich unserer Beziehung zu Gott und zu uns selbst theologisch und<br />
für unsere psychologische Gesundheit entscheidend ist. Er steuert damit einer in westlichen um sich greifenden<br />
Ökonomisierung des Bedeutungswertes entgegen, die eigentlich auch an den Grundlagen der Kultur saegt. Denn z.B. Par.1 des<br />
Grundgesetzes geht genau von einer solchen Trennung aus, ohne das dies weiter begründet wird.  </p>
<p>Als Christen wissen wir, dass jenseits der Kreuzes, in dem uns eine Lösung dieser Suche nach dem<br />
Bedeutungswert gezeigt wird, keine befriedigende Lösung existiert und dass diese Lösung uns etwas sehr Tiefes über Gott zeigt, was<br />
Menschen sich nicht ausdenken können (1Ko.2:9-10) und ihrer Weisheit und ihrem Denken zunaechst fremd ist.<br />
Wenn ich Piper nun richtig verstehe sagt er sinngemaess:<br />
Diese Lösung soll uns zur Anbetung des so ganz anderen Gottes führen, es soll von uns weg zu ihm hin führen<br />
und nicht so sehr zum Sonnen in uns. Das ist sicher wahr.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85715</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 08:35:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34087#comment-85715</guid>

					<description><![CDATA[Und noch ein wichtiger Aspekt, auf den mich gerade meine Frau gebracht hat:
Wenn ich keinen Wert habe, hat auch mein Gegenüber keinen Wert. Wie soll so Nächsteniebe funktionieren? Wir erleben doch in unserer Gesellschaft eine oft maßlose Herabwürdigung von Mitmenschen, was die Ursache in einer überbordenenen Selbstverwirklichung zeigt. Die Würde des Menschen ist unantastbar sagt das Grundgesetz und beweist damit genau aus diesem Grund den Bezug auf christliche Werte, die wir dort immer wieder vorfinden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und noch ein wichtiger Aspekt, auf den mich gerade meine Frau gebracht hat:<br />
Wenn ich keinen Wert habe, hat auch mein Gegenüber keinen Wert. Wie soll so Nächsteniebe funktionieren? Wir erleben doch in unserer Gesellschaft eine oft maßlose Herabwürdigung von Mitmenschen, was die Ursache in einer überbordenenen Selbstverwirklichung zeigt. Die Würde des Menschen ist unantastbar sagt das Grundgesetz und beweist damit genau aus diesem Grund den Bezug auf christliche Werte, die wir dort immer wieder vorfinden</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Adnan		</title>
		<link>https://theoblog.de/dreht-sich-die-liebe-wirklich-um-christus/34087/comment-page-1/#comment-85713</link>

		<dc:creator><![CDATA[Adnan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 07:46:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34087#comment-85713</guid>

					<description><![CDATA[Servus zusammen. Ich habe versucht, die Frage des Wertes/der Wertschaetzung in meinem Hirn folgendermassen zu entknoten: 
1. Ich würde den Begriff Bedeutungswert für diejenige Aufwendung verwenden, die eine Person A bereit ist zu taetigen,
um eine Sache B zu besitzen oder zu einer Person C eine enge Beziehung zu haben. 
2. Ich würde den Begriff Gebrauchswert für denjenigen Nutzen verwenden, den eine Person A aus dem Besitz einer Sache B zieht 
oder aus der engen Beziehung zu einer Person C.

Um ein Beispiel zu verwenden: Gold ist wertvoll im Sinne des Bedeutungswertes, um ein kg Gold zu besitzen muss man 
deutlich mehr arbeiten als für ein kg Eisen. Der Gebrauchswert von Gold ist dagegen auf den ersten Blick eher gering. 
Es gibt durchaus optisch genauso schön aussehende andere deutlich billigere Metalllegierungen, 
die technische Bedeutung des hohen 
elektrischen Leitwertes von Gold ist ausserhalb der Chipindustrie wegen des niedrigen Preises von Kupfer eher begrenzt.
Allerdings ist die Kombination aus aestetischem Aussehen und (wegen seltenem Vorkommen und hohem spezifischen Gewicht) 
der Wiederverkaufswert offenbar so gut, dass Gold seit dem Garten Eden einen hohen Gebrauchswert hat. 

Um nun auf Piper zu kommen: 
Das Opfer Jesu zeigt, dass wir für Gott einen unglaublich hohen Bedeutungswert haben. Dagegen ist mein Gebrauchswert,
wie das Gleichnis vom verlorenen Sohn zunaechst drastisch zeigt eher negativ. Ich bin Sünder und zu meinem Gebrauch muss 
Gott viel Arbeit und Schmerz in mich hineinstecken, was er von mir und an mir auch als Christ als Nutzen hat ist 
in der Gesamtrechnung sicher negativ. Ich als Christ rechne mich für ihn nicht.

Aus 1Ko.13:5 weiss ich nun dass die Liebe nicht das Ihrige (also ihren Vorteil/Nutzen) sucht. Liebe besteht also 
wesentlich darin den Bedeutungswert nicht mit dem Gebrauchswert in Beziehung zu setzen. Jesus ist nicht ans Kreuz gegangen,
weil er glaubte, ich waere einmal nützlich für ihn. 
Im alltaeglichen Leben dagegen ist durch die Marktmechanismen ein Gleichgewicht zwischen Gebrauchswert und Bedeutungswert 
die Norm (damit ich nicht missverstanden werde, weder ich noch die Bibel ist gegen Marktmechanismen, was problematisch 
ist, ist offenbar ihre Absolutsetzung).

Der Versuch des Humanismus, dem Menschen einen hohen Gebrauchswert (&quot;voll enormen Potential&quot;) zuzuschreiben, 
ist daher zwar verstaendlich, aber sicher unrealistisch. Der Gebrauchswert des Menschen ist in unserer Welt zunaechst 
von seiner Bildung, seinem Charakter, seinen Faehigkeiten etc. abhaengig. Andererseits ist ja in uns allen das 
tiefe Wissen, dass wir als Mensch eben doch einen unglaublichen Bedeutungswert haben (sollten), wie etwa in 
Ps. 8 reflektiert. Es sollte gerade nicht unser Gebrauchswert sein, an dem unser Bedeutungswert sich orientiert.
Nun gab es (oder gibt es) Ideologien, wie den Kommunismus die die Trennung dieser Wertebegriffe leugnet.  
Allgemein entsteht für jemand aus dem Humanismus, oder Naturalismus,
der nicht an einen absoluten Bedeutungswert jenseits des Menschlichen
glauben kann, hier eine tiefe kognitive und emotionale Dissonanz. Die Versuche, des Humanismus, diese 
in jedem Menschen befindliche tiefe Suche nach Bedeutungswert auf menschlicher Ebene mit einer Postulierung hohen 
Gebrauchswertes zu lösen, erscheinen in diesem Licht sehr hilflos. Worauf Piper nach meinem Verstaendnis hinweist ist, 
dass eine strikte 
Trennung von Gebrauchswert und Bedeutungswert im Bereich unserer Beziehung zu Gott und zu uns selbst theologisch und 
für unsere psychologische Gesundheit entscheidend ist. Er steuert damit einer in westlichen um sich greifenden 
Ökonomisierung des Bedeutungswertes entgegen, die eigentlich auch an den Grundlagen der Kultur saegt. Denn z.B. Par.1 des
Grundgesetzes geht genau von einer solchen Trennung aus, ohne das dies weiter begründet wird.  

Als Christen wissen wir, dass jenseits der Kreuzes, in dem uns eine Lösung dieser Suche nach dem 
Bedeutungswert gezeigt wird, keine befriedigende Lösung existiert und dass diese Lösung uns etwas sehr Tiefes über Gott zeigt, was
Menschen sich nicht ausdenken können (1Ko.2:9-10) und ihrer Weisheit und ihrem Denken zunaechst fremd ist. 
Wenn ich Piper nun richtig verstehe sagt er sinngemaess: 
Diese Lösung soll uns zur Anbetung des so ganz anderen Gottes führen, es soll von uns weg zu ihm hin führen
und nicht so sehr zum Sonnen in uns. Das ist sicher wahr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Servus zusammen. Ich habe versucht, die Frage des Wertes/der Wertschaetzung in meinem Hirn folgendermassen zu entknoten:<br />
1. Ich würde den Begriff Bedeutungswert für diejenige Aufwendung verwenden, die eine Person A bereit ist zu taetigen,<br />
um eine Sache B zu besitzen oder zu einer Person C eine enge Beziehung zu haben.<br />
2. Ich würde den Begriff Gebrauchswert für denjenigen Nutzen verwenden, den eine Person A aus dem Besitz einer Sache B zieht<br />
oder aus der engen Beziehung zu einer Person C.</p>
<p>Um ein Beispiel zu verwenden: Gold ist wertvoll im Sinne des Bedeutungswertes, um ein kg Gold zu besitzen muss man<br />
deutlich mehr arbeiten als für ein kg Eisen. Der Gebrauchswert von Gold ist dagegen auf den ersten Blick eher gering.<br />
Es gibt durchaus optisch genauso schön aussehende andere deutlich billigere Metalllegierungen,<br />
die technische Bedeutung des hohen<br />
elektrischen Leitwertes von Gold ist ausserhalb der Chipindustrie wegen des niedrigen Preises von Kupfer eher begrenzt.<br />
Allerdings ist die Kombination aus aestetischem Aussehen und (wegen seltenem Vorkommen und hohem spezifischen Gewicht)<br />
der Wiederverkaufswert offenbar so gut, dass Gold seit dem Garten Eden einen hohen Gebrauchswert hat. </p>
<p>Um nun auf Piper zu kommen:<br />
Das Opfer Jesu zeigt, dass wir für Gott einen unglaublich hohen Bedeutungswert haben. Dagegen ist mein Gebrauchswert,<br />
wie das Gleichnis vom verlorenen Sohn zunaechst drastisch zeigt eher negativ. Ich bin Sünder und zu meinem Gebrauch muss<br />
Gott viel Arbeit und Schmerz in mich hineinstecken, was er von mir und an mir auch als Christ als Nutzen hat ist<br />
in der Gesamtrechnung sicher negativ. Ich als Christ rechne mich für ihn nicht.</p>
<p>Aus 1Ko.13:5 weiss ich nun dass die Liebe nicht das Ihrige (also ihren Vorteil/Nutzen) sucht. Liebe besteht also<br />
wesentlich darin den Bedeutungswert nicht mit dem Gebrauchswert in Beziehung zu setzen. Jesus ist nicht ans Kreuz gegangen,<br />
weil er glaubte, ich waere einmal nützlich für ihn.<br />
Im alltaeglichen Leben dagegen ist durch die Marktmechanismen ein Gleichgewicht zwischen Gebrauchswert und Bedeutungswert<br />
die Norm (damit ich nicht missverstanden werde, weder ich noch die Bibel ist gegen Marktmechanismen, was problematisch<br />
ist, ist offenbar ihre Absolutsetzung).</p>
<p>Der Versuch des Humanismus, dem Menschen einen hohen Gebrauchswert (&#8222;voll enormen Potential&#8220;) zuzuschreiben,<br />
ist daher zwar verstaendlich, aber sicher unrealistisch. Der Gebrauchswert des Menschen ist in unserer Welt zunaechst<br />
von seiner Bildung, seinem Charakter, seinen Faehigkeiten etc. abhaengig. Andererseits ist ja in uns allen das<br />
tiefe Wissen, dass wir als Mensch eben doch einen unglaublichen Bedeutungswert haben (sollten), wie etwa in<br />
Ps. 8 reflektiert. Es sollte gerade nicht unser Gebrauchswert sein, an dem unser Bedeutungswert sich orientiert.<br />
Nun gab es (oder gibt es) Ideologien, wie den Kommunismus die die Trennung dieser Wertebegriffe leugnet.<br />
Allgemein entsteht für jemand aus dem Humanismus, oder Naturalismus,<br />
der nicht an einen absoluten Bedeutungswert jenseits des Menschlichen<br />
glauben kann, hier eine tiefe kognitive und emotionale Dissonanz. Die Versuche, des Humanismus, diese<br />
in jedem Menschen befindliche tiefe Suche nach Bedeutungswert auf menschlicher Ebene mit einer Postulierung hohen<br />
Gebrauchswertes zu lösen, erscheinen in diesem Licht sehr hilflos. Worauf Piper nach meinem Verstaendnis hinweist ist,<br />
dass eine strikte<br />
Trennung von Gebrauchswert und Bedeutungswert im Bereich unserer Beziehung zu Gott und zu uns selbst theologisch und<br />
für unsere psychologische Gesundheit entscheidend ist. Er steuert damit einer in westlichen um sich greifenden<br />
Ökonomisierung des Bedeutungswertes entgegen, die eigentlich auch an den Grundlagen der Kultur saegt. Denn z.B. Par.1 des<br />
Grundgesetzes geht genau von einer solchen Trennung aus, ohne das dies weiter begründet wird.  </p>
<p>Als Christen wissen wir, dass jenseits der Kreuzes, in dem uns eine Lösung dieser Suche nach dem<br />
Bedeutungswert gezeigt wird, keine befriedigende Lösung existiert und dass diese Lösung uns etwas sehr Tiefes über Gott zeigt, was<br />
Menschen sich nicht ausdenken können (1Ko.2:9-10) und ihrer Weisheit und ihrem Denken zunaechst fremd ist.<br />
Wenn ich Piper nun richtig verstehe sagt er sinngemaess:<br />
Diese Lösung soll uns zur Anbetung des so ganz anderen Gottes führen, es soll von uns weg zu ihm hin führen<br />
und nicht so sehr zum Sonnen in uns. Das ist sicher wahr.</p>
]]></content:encoded>
		
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