Ein offenes Geheimnis

In meinen Gesprächen über den christlichen Glauben werde ich gern mit Erzählungen und Argumenten konfrontiert, die über Hollywood filmisch verbreitet worden sind. Beispielsweise: Film XYZ zeigt doch eindeutig, dass das Christentum eine verfälschte Bibel unters Volk gebracht hat. Oder: Dieser Film legt offen, dass (alle) Christen fürchterliche Heuchler sind. Manchmal habe ich den Eindruck, die neue Übererzählung, die uns heute vermeintlich helfen soll, in einer komplizierten Welt unseren Weg zu finden, stammt aus den Filmstudios.

Leider ist wahrscheinlich genau diese Branche verlogener als manche Institution, die wir so gern vor den moralischen Gerichtshof ziehen. Hollywood ist eine übergroße Inszenierung und in weiten Kreisen ziemlich verlogen.

Der Weinstein-Skandal, der ans Licht brachte, dass ein einflussreicher Produzent (z.B. Pulp Fiction, Shakespeare in Love, Inglourious Basterds, Mandela – Der lange Weg zur Freiheit) Frauen sexuell ausgebeutet hat, kratzt da nur an der Oberfläche. Kevin Spacey’s (American Beauty, House of Cards) geduldete Ausbeuterei werden wir in ein paar Monaten wahrscheinlich wieder vergessen haben. Ein anderes Kaliber ist allerdings Amy Bergs Dokumentarfilm „An Open Secret“ über Pädophilie in Hollywood. Ich habe den Film gesehen und mir wurde dabei schlecht. Kinderstars, deren Leinwandlächeln wir beim Familienabend gemeinsam bestaunt und beklatscht haben, wurden möglicherweise systematisch sexuell versklavt. Es war (und ist?) kein Geheimnis!

Dankenswerterweise berichtet die FAS über den Dokumentarfilm, der seit einigen Wochen endlich so ernst genommen wird, wie er es verdient hat. Die FAS schreibt:

Die Regisseurin Amy Berg zum Beispiel musste erleben, wie die Tagline zu ihrem Film „An Open Secret“ auf hässliche Weise wahr wurde. „The film Hollywood doesn’t want you to see“ hieß es, als er 2014 herauskam, und tatsächlich gab es ihn jenseits von drei oder vier nicht allzu großen Festivals auch kaum irgendwo zu sehen. Obwohl die Kritiken positiv waren, mochte kein Verleih, kein Sender, kein Streamingportal die Rechte erwerben. Als dann der Skandal um Harvey Weinstein losbrach, machte der Produzent den Film auf dem Portal Vimeo gratis zugänglich. Seit dem 12. Oktober hat er mehr als drei Millionen Viewings gehabt.

Amy Berg lässt in ihrer Dokumentation ehemalige Kinderstars zu Wort kommen, die davon erzählen, wie sie auf verschiedene Weise in Hollywood missbraucht wurden. Man sieht die Commercials und Shows, in denen sie auftraten, man hört die Eltern, die fassungslos sind und sich bisweilen für ihre Blindheit zu rechtfertigen versuchen, man erfährt einiges über die traumatischen Folgen. Niemand ist hier verpixelt; bei Berg kommen nur Opfer vor, die auch bereit waren, vor die Kamera zu treten. Das reicht mühelos, um die Strukturen eines langjährigen Pädophilen-Netzwerks zu erkennen.

Mehr: www.faz.net.

Heißt das nun, dass alles, was aus Hollywood kommt, verwerflich ist, dass es dort keine integren Akteure gibt? Nein! Wir sollten uns jedoch nicht blenden lassen!

Kommentare

  1. Wie wahr trifft das Wort Jesu auf unsere Zeit zu: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von aussen hübsch ausssehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat!“ (Mt 23,27) Ich weiss, das Wort richtet sich gegen Theologen, doch es scheint mir auch auf unsere heutigen westlichen Gesellschaften zu zutreffen. Wir empören uns über die wirklich bösen Diktatoren in Drittweltländern und die mordenden und fanatischen IS-Kämpfer. Da sind doch die sozialen, toleranten oder bürgerlichen Gesellschaften des Westens ein Vorhof des Himmels. Wird dieser himmlische Vorhof durch einen Skandal erschüttert, gibt man sich der Empörung hin. „So etwas kann doch heute bei uns nicht mehr passieren.“ Und man versucht die hübsche Fassade aufrecht zu halten, hinter der sich die ganzen Totengebeine von Politik, Wirtschaft, Showbusiness und leider auch der Kirche verstecken. Die Heuchelei und Schauspielerei ist eine der Lieblingssünden unserer Zeit.
    Was wäre es für ein Zeugnis für die Kraft des christlichen Glaubens, wenn Christen bei diesem ganzen Versteckspiel nicht mitmachen würden?

  2. Theophil Isegrim meint:

    Geahnt hat es wohl jeder, daß es in Hollywood so zugeht, wie es nun ans Tageslicht kommt. Aber an Kindesmißbrauch habe ich jetzt nicht so gedacht. Da erscheint dann auch Roman Polanski wieder im neuen Licht.

    Es sollte uns eine große Warnung sein nicht selbst in Heuchelei und Scheinheiligkeit zu verfallen. Es kann schnell passieren. Klar ist jedenfalls, wenn einer als eine moralische Instanz auftritt, heißt das noch lange nichts.
    Ich kenne auch einige, die reden ständig von der Liebe. Aber sie reden nur. Die nicht so offensichtlichen Taten sprechen eine andere Sprache.

  3. Friderico meint:

    Tim Challies äußert sich auch dazu und weist darauf hin, dass wir das letztlich unterstützen, indem wir uns Hollywoodfilme ansehen oder kaufen:

    https://www.challies.com/vlog/christians-we-need-to-talk-about-hollywood/

  4. Zum einen ist die Unterhaltungsbranche ein guter Spiegel des Zustands der Menschen in der westlichen Welt; zum anderen versucht diese Branche, dem aktuellen Zustand immer einen kleinen Schritt voraus zu sein und neue Impulse mithilfe ihrer Produkte zu setzen, um so ganze Gesellschaften geistig zu formen.
    Das Verheerende an dieser Unterhaltungsbranche (inklusive Hollywood) ist, dass sie sich als neue autoritative Offenbarungsquelle versteht und leider von vielen Rezipienten als solche akzeptiert wird.

    Seit Jahrzehnten definieren unschuldig erscheinende Filme, was unter Tugenden zu verstehen ist; sie definieren, was Liebe ist und wie diese sich äußert, wie eine Beziehung (Ehe) auszusehen hat und welche Inhalte den Kindern in der Erziehung mitzugeben sind. Mal geschieht das sehr explizit; häufig aber implizit, beiläufig sozusagen.
    Die Beeinflussung der Rezipienten erfolgt – meiner Meinung nach – vor allem über den Humor. In Filmen wird Gutes und Richtiges oft verballhornt und Personen, die dieses vertreten, werden beschämt und der Lächerlichkeit preisgegeben, indem man sie zu Karikaturen überzeichnet.

    Interessant finde ich obigen Artikel vor allem im Zusammenhang mit den erst kürzlich veröffentlichten Artikeln zu dem Buch von Matthew B. Crawford. Schließlich geht es in diesem Werk darum, dass Wirklichkeit zunehmend künstlich und portionsgerecht vermittelt wird und der moderne Mensch daher eine zergliederte und manipulierte Repräsentation von der Welt erhält. Hollywood ist eine mächtige Instanz unter den Welt- und Wirklichkeitserklärern, denn seine Narrative stellen eine Messlatte dar, nach denen viele ihr Handeln und Denken ausrichten.

  5. AMmSchluss des Artikels steht : .. wann es zu Ende geht…

    Es wird nie zu Ende gehen.
    Denn wie ein Junge sagte: “ .. im Mittelpunkt zu stehen .. “ darum geht es. In der Kunst. Mit Büchern ist das anders… aber nicht in der Darstellenden Kunst und im Musikgeschäft ( ich frage mich, wann die nachziehen. )
    Schauspieler sein, kein „normales“ Leben haben zu müssen … Spass Spiel Aufregung Adrenalin … bunt, lebendig, aufregend, abwechslungsreich, Glamour, viel Geld, Abenteuer, begehrt und beliebt ..
    Wenn man merkt wo man hineingeraten ist, ist es zu spät. Dann ist man schon süchtig.
    Und deswegen wissen die meisten das Meiste, gehen aber damit nicht an die Öffentlichkeit, denn dann wären Karriere, Geld und aufregendes Leben und im Mittelpunkt zu stehen schnell vorbei.
    Und man täusche sich nicht: auch die Frauen, die jetzt nach Jahren sich beschweren über Missbrauch usw.. haben in Kauf genommen, weil sie sich etwas davon versprochen haben … und man muss diese Eitelkeit und diesen Willen des Sich produzierens haben, sonst kann man den Beruf nicht ausüben.
    Man muss den Killerinstinkt haben.
    Ich hatte ihn nicht. Auch ich hatte Angebote anzüglicher Art, hätte mich ausziehen können für ein Männermagazin, mit Regisseuren ins Bett gehen können .. um meine Karriere zu fördern ( oder auch nicht … soo einfach ist das dann alles nämlich gar nicht ) und ich habe nein gesagt.
    In diesem Spiel gibt es nie nur Opfer.
    Ausser die Kinder.

    Aber letztendlich: es waren alle mal Kinder, oder ?

    Aber mir haben die ersten 10 Minuten gereicht – ich werde ihn anschauen, den Film, aber nicht mehr heute Abend.
    Und ich weiss jetzt schon, dass ich mir keine amerikansiche Hollywoodproduktion mehr anschauen werde.

    Übrigens : man sagt auch : Filmindustrie.

  6. http://www.epochtimes.de/feuilleton/schauspieler-macht-schock-aussage-charlie-sheen-hat-13-jaehrigen-corey-haim-am-filmset-vergewaltigt-a2262523.html

    daraus:
    „Irgendwann während der Dreharbeiten erklärte ein ‚erwachsener Mann‘ meinem Freund, dass es für ältere Männer und junge Knaben im Geschäft völlig normal sei, eine sexuelle Beziehungen zu haben. Das ist es was alle Männer tun.“
    Und weiter:

    Also gingen sie während einer Mittagspause für die Besatzung und die Crew zu einem abgelegenen Ort zwischen zwei Wohnwagen und Corey, unschuldig und ehrgeizig, wie er war, ließ sich vergewaltigen.“

    Als ich im in der Ballettschule des U.Theaters Unterricht hatte und wir auch Schülervorstellungen gemacht haben .. da hätte man mal die Mütter sehen sollen, mit ihren kleinen Töchtern !
    Heute traut man doch einem Schauspielerstar zu, eine verbindliche politische Meinung zu haben und so jemandem wird mehr geglaubt als einem Professor oder einer Krankenschwester oder einem Kritiker der Flüchtlingskrise.
    ( In Syrien übrigens kann man wieder Urlaub machen. Es wird dafür geworben )
    Wir leben in einer Zeit der Selbstdarstellung und der Hysterie.
    Und wodurch wurde das möglich gemacht ?
    Durch die Kamera – durch die laufenden Bilder.

  7. @Jutta: Mit solchen Videos, die Du oben verlinkt hat, wäre ich sehr sehr vorsichtig.

    Liebe Grüße, Ron

  8. @Ron: Du kannst sie gerne rausnehmen, wenn sie Dir unangenehm sind, Ron.
    Ich habe die Videos angeschaut.
    Da ich aus eigener Erfahrung weiss, wie ehrgeizig Künstler sind und wie sehr sie gieren nach Erfolg, nach Bemerktwerden … nach Einfluss usw … fand ich sie durchaus treffend. Gierige Künstler verkaufen ihre Großmutter, nur um Erfolg zu haben. Esoterik ( siehe Madonna, Gwyneth Paltrow ) ist gang und gäbe … und ein Schauspieler will immer an die Grenzen gehen .. daraus beziehen sie ihre verwertbaren Erfahrungen, die sie dann immer und immer wieder re-produzieren, denn damit verdienen sie ihr Geld, manche Millionen .. . Ein Schauspieler beobachtet sich permanent selber, um „Stoff“ zu haben, für Charaktere … die er ja möglichst glaubwürdig rüberbringen will und muss, denn damit bezahlt er seine Lebenshaltungskosten.
    Und so wie für Sportler das Doping ein Thema ist … ist für Schauspieler – wie auch für Musiker – die Grenzerfahrung unbedingt wichtig.
    https://das-wort-der-wahrheit.de/2017/09/rock-und-popmusik-aus-biblischer-sicht/
    ( Zitat David Bowie:
    Der Rockstar David Bowie bestätigt dies offenherzig: „Rock war immer schon die Musik des Teufels. Du kannst mich nicht davon überzeugen, daß sie das nicht ist. Ich bin ehrlich überzeugt von allem, was ich gesagt habe. Ich bin überzeugt, daß der Rock‘n‘Roll gefährlich ist“.)

    Natürlich muss man immer bei allem vorsichtig sein – prüfen und sich vor allem nicht zu viel damit beschäftigen.
    Aber dazu stehe ich: ohne diese Unterhaltungsfilme auf Hollywoodniveau wäre die Welt normaler – immer noch böse .. aber anders ..
    Und wenn nicht dieser Unterhaltungsmüll, so wie die Musik zB, aufgrund derer ich nun meine Arbeitsstelle gekündigt habe, die Menschen so ablenken und zustopfen würde, wäre sie auch normaler. Und die Menschen erreichbarer für das Evangelium.
    Und das Schlimmste sind angeblich „christliche “ Filme .. deren Hauptdarsteller keine sind … und wie soll man dann die Handlung und gespielten Gebete bezeichnen ???

    Als ehemalige Schauspielerin, die sehr gerne Filme angeschaut hat, in der Weltzeit, bin ich nun mehr der Meinung … dass es Filme nicht braucht.
    Bücher ja .. unbedingt .. auch wenn es da ebenso gefährliche gibt … und viel Schrott .. aber bei einem Buch bin ich der Adressat und meine „Bilder“ laufen ab … und nicht aufgezwungene .. vom Regisseuer bestimmt, und vom Schauspieler hergestellt …

  9. Liebe Jutta, ich gehöre ja auch zu denen, die das Finstere kennengelernt haben und darum wissen, wie sehr es in die Popkultur eingewoben ist. Aber wir müssen fair sein und in der Bewertung mit möglichst großer Sorgfalt (und Selbstkritik) agieren. Diese Videos, und es gibt davon unzählige, sind nicht nur journalistisch schlecht gemacht, sie sind auch manipulativ. Die Macher bedienen sich der gleichen Mittel, die in der Kultur, die sie kritisieren, angewendet werden (dort nur klüger).

    Nur ein Beispiel: Es werden Aussagen von Musikern mit einer Overvoice belegt, ohne das zu kennzeichnen. Wahrscheinlich ist das, was die Sprecherstimme sagst, nicht identisch mit dem, was die Künstler selbst gesagt haben (warum sonst Overvoice). Ein anderes Beispiel: Beobachte mal den Einsatz der Hintergrundmusik und der visuellen Effekte.

    Liebe Grüße, Ron

  10. Ich werde darauf achten, wenn ich dazu komme, das nochmal anzuschauen .. es wird einen Grund dafür geben … mal sehen, ob ich das herausbekommen kann .. ;-))
    Und das ist richtig: viele sind schlecht gemacht und viele sind ähnlich dem, was sie kritisieren .. die mir so vorkamen, habe ich erst gar nicht angeschaut.
    Die ich gesucht habe, von Joe Schimmel, die habe ich nicht mehr gefunden, die fand ich am seriösesten und nüchternsten.
    Das war meine erste Begegnung als Christ mit dem Thema Schauspiel .. und ich hatte in Theater mal eine ähnliche Erfahrung gemacht auf der Bühne: “ als ob es mich spielt“

    Was ich auch ganz entsetzlich finde, das muss ich noch schnell loswerden. Obwohl viele zB von Weinstein wussten, bei Spacey weiss ich es nicht … – und zB Tarantino sich als sein Freund bezeichnet und vielevieleviele von ihm/Weinstein profitiert haben .. ziehen sich alle zurück.
    Anstatt ihm – ich drücks jetzt mal ordinär aus – eine in die Fresse zu hauen, als Freund, ihn zur Polizei und zur Therapie zu schleppen und ihm wirklich ein Freund zu sein … tun sie jetzt alle so … das ist genauso verwerflich …
    Und auch K. Spacey .. Abermillionen haben sie umgesetzt mit ihm, weil er weltlich betrachtet – obwohl ich ihn nie mochte als Schauspieler – ein brillianter Schauspieler ist … und jetzT ? Wollen sie Szenen mit ihn herausschneiden.

    Und was wird das ändern ? Nichts. Dieses Geschäft wird in zwei Monaten genauso weitergehen wie vorher auch.

    Liebe Grüße zurück.

  11. Mein letzter Kommentar zu diessem Thema:

    http://www.epochtimes.de/feuilleton/die-maenner-des-jahres-und-die-sexismus-debatte-til-schweier-es-ist-verlogen-dass-jetzt-alle-so-erschuettert-tun-a2263772.html

    Ich finde: wenn ich einen Mann gegenüber Respekt ausdrücken will, dann ziehe ich mich auch so an, dass er nicht nicht mehr weiss wo er hinschauen soll, dann respektiere ich, dass Männer Augenmenschen sind. Auch als weltliche Frau.
    Und man kann sich sehr wohl hübsch und elegant anziehen ohne alles zu zeigen.
    Aber Frau will das nicht mehr verstehen, das würde sie in ihrer Freiheit einschränken…

    Ich frage: welche Freiheit ?

  12. Ich habe mir “ An open secret“ jetzt angeschaut.
    Ich schaue mir nie wieder Spielfilme an, ich gebe nie wieder Geld für einen Hollywoodkinofilm aus.

    Im übrigen kommt auch ein Täter zu Wort.
    Er ist widerlich. Null Unrechtsbewusstsein. Nur Ausflüchte.
    Umso beeindruckender der junge Mann, Evan, der zu Gott gefunden hat und seinem Peiniger vergeben konnte. Um nicht sein ganzes Leben lang mit Hass im Herzen herumzulaufen. Welch ein Zeugnis.

    Im übrigen habe ich mir auch ein sehr langes Video über Okkultismus in der Musikindustrie angeschaut, sehr wahrscheinlich von Humanisten zusammengestellt, die leider das biblische Christentum nicht vom römisch-katholischen Mysterienglauben unterscheiden wollten … denn es wird sehr deutlich wie die RKK mit im Okkultsmus drinhängt.

    Mir ist nun klar, warum die jungen Mädchen und Frauen heute sind, wie sie sind. Seit 30 Jahren werden sie mit diesem Dreck gefüttert, und die natürliche kindliche Neugier und das Nachahmen ausgebeutet, um kaputte Frauen zu erzeugen … sie haben gewonnen.
    Aus normalen netten begabten Mädchen wurden Sexmonster gemacht und degradiert und ich habe noch keine Hardorefeministin aufschreien hören gegen diesen Missbrauch von Mädchen und jungen Frauen.
    Es kam in dieser Doku auch ein Lied vor, das mich so angewidert hat, wann immer ich das hören musste.. und was in dem Kaufhaus lief, in dem ich bis Ende November gearbeitet habe, ist genau diese Musik. Die nicht nur teuflisch ist, wenn man die Videoclips sieht, es reicht wenn man sie hört.
    Mich hat das dermaßen krank gemacht und geschwächt, dass ich nun kurzerhand gekündigt habe. Und seit einer Woche muss ich diese Musik nicht mehr hören und meine Energie kehrt zurück, mein Herzrasen ist fast vorbei, meine Übelkeit ist geringer geworden und ich habe keine „Stimmen“ mehr im Kopf. Ich behaupte: kein sensibler Mensch erträgt auf Dauer diese Musik und bleibt unbeeinflusst. Und mehr denn je behaupte ich: es kann keine christliche moderne Rock/Popmusik geben.

    Und ich bin sehr gespannt, sollte der Islam hier noch mehr Fuss fassen, was das für einen Zusammenprall geben wird.

    Es ist ungeheuerlich, welche Monster es gibt, aber noch ungeheuerlicher ist, dass Opfer Gefahr laufen, ein zweites Mal geopfert zu werden und sie kämpfen müssen, dass man ihnen glaubt. Es ist ungeheuerlich, dass man dieses Thema nicht wirklich groß macht und dass Kinozuschauer Disney und andere Filme nicht boykottieren bevor sie nicht sicher gehen können, dass die Filme so gedreht werden, dass Kinder nicht missbraucht werden.
    Aber die Gehirnwäsche funktioniert.

    Und was ich nie verstanden habe, ist, dass auch Christen mit ihren Kindern nach Disneyworld fahren.

  13. https://www.youtube.com/watch?v=B3xCHY6f_R0

    Seriöser Bericht von Kasunic.
    Unglaublich.
    Die Frauen werden komplett kaputtgemacht.

  14. Leider habe ich diesen Bericht jetzt erst entdeckt:
    Whats wrong with christian Rock, Jeff Godwin
    Ich halte diesen Bericht für seriös und wichtig.
    Und mich wundert nichts mehr.

    https://www.4shared.com/video/pTO5c-Vv/Jeff_Godwin_Whats_wrong_with_c.html?cau2=0322&ua=MAC

  15. Schlotti meint:

    @Jutta

    Ich habe mir das Video z. T. angesehen. Leider kann ich deine Ansicht darüber nicht teilen. Jeff Godwin ist höchst manipulativ, was sich in seinen Aussagen zeigt, seinen Beispielen u.v.m. Ich gehöre übrigens zu denen, die es ärgert, was er sagt und wie er es sagt. Damit habe ich für ihn schon bewiesen, dass er recht hat. Denn jeder, der auf die Aussagen im Video ärgerlich reagiert, beweist damit, dass alle Aussagen im Video richtig sind. Es wäre fast lustig, wäre das alles nicht so traurig!

    Auch von Auslegung kann man nicht sprechen. Beispiel:
    (1) die Bibel sagt wir sollen nicht gleichförmig der Welt sein.
    (2) Rockmusik ist weltlich.
    (3) Folge: Rockmusik ist weltlich und damit vom Satan.

    Da fällt mir nichts mehr ein. Nur weil er viele Bibelstellen zitiert, heißt das noch nicht, dass er recht hat. Denn er legt sie nicht aus. Vielmehr ein klassisches Beispiel von Eisegese.

    Die Angriffe auf Michael W. Smith waren das letzte, was ich mir „angetan“ habe. Hier wird es eng für Godwin, geistlich meine ich. Er begibt sich auf sehr dünnes Eis.

    All das Jutta schreibe ich vor allem über das Video. Ich möchte dich keinesfalls angreifen! Ich glaube das Problem liegt tiefer. Viele in der Generation meiner Eltern, die zum Glauben kamen, haben z. B. mit Tanzen Ausschweifung verbunden. Als sie gläubig waren, war für sie klar, dass Christen nicht tanzen, weil tanzen eben zur Welt gehört. Aber das ist m. E. ein Fehlschluss. Aus ihrer Erfahrung und für ihren Glauben, mag es tatsächlich gut sein, nicht mehr zu tanzen. Der Fehler besteht aber darin, dass sie etwas, dass für sie tatsächlich falsch und auch unheilsam wäre, auf alle Christen ausweiten. Aber das muss nicht so sein!

    Das ist nur ein Beispiel. Könnte es sein, dass dies auch auf dich zutrifft? Dass du aus einer bestimmten Situation zum Glauben gekommen bist und jetzt deshalb deine Erfahrung für alle anderen Christen als Norm verstehst?

    Deine gute Absicht Christen vor Gefahren zu warnen stelle ich nicht im Mindesten infrage. Im Gegenteil wird es sehr deutlich.

    Liebe Grüße
    Schlotti

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