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Er hatte Tausende Horrorvideos zu Hause

Nach dem Amoklauf von Winnenden mit 16 Getöteten werden in den Expertenrunden wieder jene Fachleute auftauchen, die einen Zusammenhang von Gewaltbereitschaft und Medienkonsum bestreiten. Wie oft habe ich es schon gehört: »Bisher fehlen die wissenschaftlichen Belege«. Ich frage mich dann immer: »Warum werden mit der TV-Werbung Milliarden Euro umgesetzt, wenn das, was wir dort hören und sehen, keine Auswirkungen auf unser Denken und Handeln hat?«

Keiner wird so dumm sein und behaupten: Weil Person X Counterstrike spielte, hat X Y getan. Dass aber das, was wir mit unseren Sinnen aufnehmen, auch unser Handeln prägt, liegt sehr nah. Schon in der Bibel wird uns empfohlen, unser Herz zu bewahren (vgl. Sprüche 4,23).

Auch der 17 Jahre alte Tim K., der am Mittwoch acht Schülerinnen, einen Schüler und drei Lehrerinnen getötet hat, liebte den exzessiven Konsum von Horrorfilmen.

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