<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Evangelikale in Deutschland ringen um Kurs	</title>
	<atom:link href="https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/</link>
	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
	<lastBuildDate>Sat, 23 Jan 2016 19:59:48 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59314</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2016 19:59:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59314</guid>

					<description><![CDATA[Nun ist das Dokument von heute auf idea online. Ich denke ein sehr gutes Resultat und herzlichen Dank an alle, die daran mitgearbeitet haben]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist das Dokument von heute auf idea online. Ich denke ein sehr gutes Resultat und herzlichen Dank an alle, die daran mitgearbeitet haben</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Theophil Isegrim		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59298</link>

		<dc:creator><![CDATA[Theophil Isegrim]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2016 17:44:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59298</guid>

					<description><![CDATA[@ Matze:

Jesus steht im Zentrum, Jesus ist unser Fundament. Ganz klar! Aber woher wissen wir von Jesus? Ich kann ihn im Gebet oder anderen Dingen erfahren. Aber das meiste weiß ich aus der Schrift. Und deshalb muß die Schrift Autorität haben. Und da leiten sich dann die ganzen Themen wie Frauordination, Homosexualität, vorehelicher Geschlechtsverkehr, Lehre etc. ab. Wenn ich bei diesen Punkten - die sich im Wandel des Zeitgeistes immer wieder ändern - weich werde, dann fange ich an die Bibel zu relativieren. Und das ist der Anfang vom Ende.

Das heißt natürlich nicht die Bibel gesetzlich zu lesen. Das möchte ich nur am Rande erwähnen.

Aber werden wir mal konkret. Nehmen wir die Homosexualität. Sie ist Sünde, wie viele Dinge Sünde sind. Mit dem Thema Sünde gibt es nur eine Möglchkeit umzugehen. Damit zu Jesus gehen, sie bekennen und sie sich vergeben lassen. Und dann ist sie vergeben.

Wenn Kirche nun Homopaare Gottes Segen geben möchte. Dann wird Sünde ja gar nicht mehr als Sünde erkannt (wiewohl sie natürlich immer noch Sünde ist, was Sünde ist und was nicht, ist immer noch Gottes Sache und nicht was wir Menschen meinen). Wenn Sünde nicht mehr Sünde ist, werde ich damit auch nicht zu Jesus gehen und sie mir vergeben lassen. Dann steht die Sünde zwischen Gott und dem Menschen. Dann gerät das geistliche Leben aus den Fugen. Deshalb ist das keine Lappalie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Matze:</p>
<p>Jesus steht im Zentrum, Jesus ist unser Fundament. Ganz klar! Aber woher wissen wir von Jesus? Ich kann ihn im Gebet oder anderen Dingen erfahren. Aber das meiste weiß ich aus der Schrift. Und deshalb muß die Schrift Autorität haben. Und da leiten sich dann die ganzen Themen wie Frauordination, Homosexualität, vorehelicher Geschlechtsverkehr, Lehre etc. ab. Wenn ich bei diesen Punkten &#8211; die sich im Wandel des Zeitgeistes immer wieder ändern &#8211; weich werde, dann fange ich an die Bibel zu relativieren. Und das ist der Anfang vom Ende.</p>
<p>Das heißt natürlich nicht die Bibel gesetzlich zu lesen. Das möchte ich nur am Rande erwähnen.</p>
<p>Aber werden wir mal konkret. Nehmen wir die Homosexualität. Sie ist Sünde, wie viele Dinge Sünde sind. Mit dem Thema Sünde gibt es nur eine Möglchkeit umzugehen. Damit zu Jesus gehen, sie bekennen und sie sich vergeben lassen. Und dann ist sie vergeben.</p>
<p>Wenn Kirche nun Homopaare Gottes Segen geben möchte. Dann wird Sünde ja gar nicht mehr als Sünde erkannt (wiewohl sie natürlich immer noch Sünde ist, was Sünde ist und was nicht, ist immer noch Gottes Sache und nicht was wir Menschen meinen). Wenn Sünde nicht mehr Sünde ist, werde ich damit auch nicht zu Jesus gehen und sie mir vergeben lassen. Dann steht die Sünde zwischen Gott und dem Menschen. Dann gerät das geistliche Leben aus den Fugen. Deshalb ist das keine Lappalie.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59256</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2016 14:17:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59256</guid>

					<description><![CDATA[@ali, 
&lt;blockquote&gt;Die aus den USA mit großem Aufwand importierte reformatorisch, calvinistische Theologie&lt;/blockquote&gt;
Es wird ja auch ganz andere Theologie aus den USA importiert. (Joyce Meyers, Joel Osteen, und alles mögliche sonstige). Reformierte Theologie ist da nur in der verschwindenden Minderheit, wenn Du Dir anschaust, was deutsche Verlage so veröffentlichen. Über 50% sind ja übersetzte Bücher (schätze ich) - könnten auch 2/3 sein. 

&lt;blockquote&gt;Ich wäre schon mit ein &lt;strong&gt;normalen Erweckung&lt;/strong&gt; zufrieden und glücklich. Zurück zu Jesus.&lt;/blockquote&gt;
Ja, aber das ist kein Gegensatz. Was ist denn eine &quot;normale Erweckung&quot;? 
Was bedeutet denn ein &quot;Zurück zu Jesus&quot; für die verschiedenen Lebensbereiche? Da bin ich schon sehr dankbar für den Input unserer Reformatoren Luther und Calvin. 

Der einzelne kann da durchaus unterscheiden, so dass wir nicht die Absegnung der Bauernkriege oder die Verfolgung der Täufer von Luther übernehmen werden. 

Wir brauchen eben eine viel tiefere Theologie - die Jesus Christus viel ernster nimmt - als es der heutige &lt;strong&gt;gnostisch-dualistische Jesus-Monismus&lt;/strong&gt; mancher Freikirchen tut. (Schönes Schimpfwort, wie ich finde :-)). 

Wenn &quot;Jesus&quot; mehr bedeutet, als dass unsere Gefühle irgendwie angeregt werden, und wir eine (wenn auch wichtige) persönliche Beziehung zu Gott haben, sondern wenn es auch bedeutet, dass wir eine christliche Weltsicht entwickeln sollen, die der ganzen Größe und Souveranität Gottes und seiner Herrschaft über alle Lebensbereiche wieder gerecht werden soll, dann kommen wir um einen Input seitens der besten theologischen Strömungen nicht herum. 

Wenn eine &quot;normale Erweckung&quot; bedeutet, dass Menschen kurzfristig ihre Gefühlswelt ändern oder ihr &quot;Herz&quot;, aber nicht ihr Denken, dann wird sie leider wenig bewirken. Erweckung muss Herz und Verstand umfassen. 
(Nebenbemerkung: im biblischen Denken ist ja das Herz der Sitz der Persönlichkeit, umfasst also auch Willen, Verstand, etc.) 


Die Präsentation &quot;Calvin: a &lt;strong&gt;heart&lt;/strong&gt; aflame, a &lt;strong&gt;mind&lt;/strong&gt; renewed&quot;, von Peter Hammond, macht auf diese beiden notwendigen Elemente schön aufmerksam: 
http://de.slideshare.net/frontfel/john-calvin-a-heart-aflame-and-a-mind-renewed

http://www.reformationsa.org/index.php/reformation/138-john-calvin-a-heart-aflame-1509-1564]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ali, </p>
<blockquote><p>Die aus den USA mit großem Aufwand importierte reformatorisch, calvinistische Theologie</p></blockquote>
<p>Es wird ja auch ganz andere Theologie aus den USA importiert. (Joyce Meyers, Joel Osteen, und alles mögliche sonstige). Reformierte Theologie ist da nur in der verschwindenden Minderheit, wenn Du Dir anschaust, was deutsche Verlage so veröffentlichen. Über 50% sind ja übersetzte Bücher (schätze ich) &#8211; könnten auch 2/3 sein. </p>
<blockquote><p>Ich wäre schon mit ein <strong>normalen Erweckung</strong> zufrieden und glücklich. Zurück zu Jesus.</p></blockquote>
<p>Ja, aber das ist kein Gegensatz. Was ist denn eine &#8222;normale Erweckung&#8220;?<br />
Was bedeutet denn ein &#8222;Zurück zu Jesus&#8220; für die verschiedenen Lebensbereiche? Da bin ich schon sehr dankbar für den Input unserer Reformatoren Luther und Calvin. </p>
<p>Der einzelne kann da durchaus unterscheiden, so dass wir nicht die Absegnung der Bauernkriege oder die Verfolgung der Täufer von Luther übernehmen werden. </p>
<p>Wir brauchen eben eine viel tiefere Theologie &#8211; die Jesus Christus viel ernster nimmt &#8211; als es der heutige <strong>gnostisch-dualistische Jesus-Monismus</strong> mancher Freikirchen tut. (Schönes Schimpfwort, wie ich finde :-)). </p>
<p>Wenn &#8222;Jesus&#8220; mehr bedeutet, als dass unsere Gefühle irgendwie angeregt werden, und wir eine (wenn auch wichtige) persönliche Beziehung zu Gott haben, sondern wenn es auch bedeutet, dass wir eine christliche Weltsicht entwickeln sollen, die der ganzen Größe und Souveranität Gottes und seiner Herrschaft über alle Lebensbereiche wieder gerecht werden soll, dann kommen wir um einen Input seitens der besten theologischen Strömungen nicht herum. </p>
<p>Wenn eine &#8222;normale Erweckung&#8220; bedeutet, dass Menschen kurzfristig ihre Gefühlswelt ändern oder ihr &#8222;Herz&#8220;, aber nicht ihr Denken, dann wird sie leider wenig bewirken. Erweckung muss Herz und Verstand umfassen.<br />
(Nebenbemerkung: im biblischen Denken ist ja das Herz der Sitz der Persönlichkeit, umfasst also auch Willen, Verstand, etc.) </p>
<p>Die Präsentation &#8222;Calvin: a <strong>heart</strong> aflame, a <strong>mind</strong> renewed&#8220;, von Peter Hammond, macht auf diese beiden notwendigen Elemente schön aufmerksam:<br />
<a href="http://de.slideshare.net/frontfel/john-calvin-a-heart-aflame-and-a-mind-renewed" rel="nofollow ugc">http://de.slideshare.net/frontfel/john-calvin-a-heart-aflame-and-a-mind-renewed</a></p>
<p><a href="http://www.reformationsa.org/index.php/reformation/138-john-calvin-a-heart-aflame-1509-1564" rel="nofollow ugc">http://www.reformationsa.org/index.php/reformation/138-john-calvin-a-heart-aflame-1509-1564</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Gast		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59249</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gast]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2016 13:55:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59249</guid>

					<description><![CDATA[@ali
Ich erlaube mir eine Präzisierung Ihres Aufrufs: Zurück zu Christus! 

Jesus als guten Kumpel und menschliches Vorbild bestreitet kein liberaler Theologe. Alle Welt scheint aber etwas dagegen zu haben, dass dieser Jesus der Christus, der Messias ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ali<br />
Ich erlaube mir eine Präzisierung Ihres Aufrufs: Zurück zu Christus! </p>
<p>Jesus als guten Kumpel und menschliches Vorbild bestreitet kein liberaler Theologe. Alle Welt scheint aber etwas dagegen zu haben, dass dieser Jesus der Christus, der Messias ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ali		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59226</link>

		<dc:creator><![CDATA[ali]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2016 12:14:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59226</guid>

					<description><![CDATA[Die aus den USA  mit großem Aufwand improtierte reformatorisch, calvinistische Theologie macht die verfahrene Sache nicht einfacher. Calvinistische Verlage, Seminare und Blogs wirken wie Missionsstationen für evangelikale Christen in Deutschland. Dabei glauben die Aktivisten an einen &quot;Reformatorischen Aufbruch&quot;. Auf jeden Fall fragen sie immer danach. Ich wäre schon mit ein normalen Erweckung zufrieden und glücklich. Zurück zu Jesus. Nicht zurück zu Calvin oder noch schlimmer, zu Luther.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die aus den USA  mit großem Aufwand improtierte reformatorisch, calvinistische Theologie macht die verfahrene Sache nicht einfacher. Calvinistische Verlage, Seminare und Blogs wirken wie Missionsstationen für evangelikale Christen in Deutschland. Dabei glauben die Aktivisten an einen &#8222;Reformatorischen Aufbruch&#8220;. Auf jeden Fall fragen sie immer danach. Ich wäre schon mit ein normalen Erweckung zufrieden und glücklich. Zurück zu Jesus. Nicht zurück zu Calvin oder noch schlimmer, zu Luther.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Der Calvin		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59219</link>

		<dc:creator><![CDATA[Der Calvin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2016 11:47:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59219</guid>

					<description><![CDATA[@Matze
&lt;blockquote&gt; Weil dann die Zusatzbedingungen nicht erfüllt werden, muss man sich voneinander abgrenzen. Teilweise ist man heillos zerstritten. &lt;/blockquote&gt;
Du scheinst eine sehr, sehr, sehr &lt;strong&gt; deutsche &lt;/strong&gt; Sichtweise zu haben. Wir müssen aber über den deutschen Tellerrand hinausblicken und endlich mal eines verstehen: Deutschland ist nicht repräsentativ. Null! Auch wenn typisch deutsche Evangelikale es nicht verstehen (wollen): Abgrenzungen und Spaltungen sind (leider) etwas völlig Normales und oft sogar absolut notwendig. Damit sage ich natürlich nicht, dass &lt;strong&gt; jede &lt;/strong&gt; Abgrenzung und Spaltung gut ist, aber ich wehre mich &lt;strong&gt; auch &lt;/strong&gt; gegen die Sichtweise, dass jede Abgrenzung und Spaltung &lt;strong&gt; immer schlecht, böse und falsch &lt;/strong&gt; sein soll.

Entscheidend ist auch nicht, wie groß eine Bewegung ist. Das ist Dein nächster Denkfehler! Natürlich könnte man versuchen, Deinen Vorschlag umzusetzen. Aber wäre das auch wirklich sinnvoll? Ich bin da skeptisch. Denn: Es wird dann nur eine Frage der Zeit sein, bis dann jemand sagt, was weiß ich: „Wir sollten Sodomisten als Gemeindemitglieder akzeptieren! Ist doch schließlich keine heilsentscheidende Frage!“.

Außerdem gibt es doch schon &lt;strong&gt; Evangelium21. &lt;/strong&gt; Was stört Dich daran? Ist Dir Evangelium21 zu klein? Warst Du schon mal bei Evangelium21? Arbeite da doch mit! Die sind zuzusagen reformiert im weiteren Sinne. Geh zur Jugendkonferenz &quot;Josia&quot;! Arbeite bei reformierten Blogs mit! Wir haben schon Plattformen und Netzwerke. Da ist schon was da. Aber die Größe kann doch nun wirklich nicht das Kriterium sein, oder? Vieles ist auch einfach eine Zeitfrage. Wie setzten wir unsere Zeit sinnvoll ein?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Matze</p>
<blockquote><p> Weil dann die Zusatzbedingungen nicht erfüllt werden, muss man sich voneinander abgrenzen. Teilweise ist man heillos zerstritten. </p></blockquote>
<p>Du scheinst eine sehr, sehr, sehr <strong> deutsche </strong> Sichtweise zu haben. Wir müssen aber über den deutschen Tellerrand hinausblicken und endlich mal eines verstehen: Deutschland ist nicht repräsentativ. Null! Auch wenn typisch deutsche Evangelikale es nicht verstehen (wollen): Abgrenzungen und Spaltungen sind (leider) etwas völlig Normales und oft sogar absolut notwendig. Damit sage ich natürlich nicht, dass <strong> jede </strong> Abgrenzung und Spaltung gut ist, aber ich wehre mich <strong> auch </strong> gegen die Sichtweise, dass jede Abgrenzung und Spaltung <strong> immer schlecht, böse und falsch </strong> sein soll.</p>
<p>Entscheidend ist auch nicht, wie groß eine Bewegung ist. Das ist Dein nächster Denkfehler! Natürlich könnte man versuchen, Deinen Vorschlag umzusetzen. Aber wäre das auch wirklich sinnvoll? Ich bin da skeptisch. Denn: Es wird dann nur eine Frage der Zeit sein, bis dann jemand sagt, was weiß ich: „Wir sollten Sodomisten als Gemeindemitglieder akzeptieren! Ist doch schließlich keine heilsentscheidende Frage!“.</p>
<p>Außerdem gibt es doch schon <strong> Evangelium21. </strong> Was stört Dich daran? Ist Dir Evangelium21 zu klein? Warst Du schon mal bei Evangelium21? Arbeite da doch mit! Die sind zuzusagen reformiert im weiteren Sinne. Geh zur Jugendkonferenz &#8222;Josia&#8220;! Arbeite bei reformierten Blogs mit! Wir haben schon Plattformen und Netzwerke. Da ist schon was da. Aber die Größe kann doch nun wirklich nicht das Kriterium sein, oder? Vieles ist auch einfach eine Zeitfrage. Wie setzten wir unsere Zeit sinnvoll ein?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59217</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2016 11:25:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59217</guid>

					<description><![CDATA[@Calvin
Das kannst Du so sehen wie Du auf meinen Beitrag geantwortest hast

Ich will das aber zum Anlaß nehmen noch auf einen weiteren Aspekt hinzuweisen:
Im gesamten reformatorisch/ calvinistischen/ bibeltreuen Bereich in Deutschland ist man sich in den vor mir genannten Grundfragen aus meiner Sicht wesentlich einig. 
Nur man kommt nicht auf einer Plattform zusammen, auf der sich möglichst viele in dem Grundverständnis &quot; Der Jesus der Bibel ist das Zentrum unseres Glaubens&quot; mit theogisch sauber und präzise ausformulierten Grundlagen zusammenfinden.
Und warum? Weil viele noch Zusatzbedingungen stellen:
Jesus + keinen Lobpreis mit Schlagzeug
Jesus + keine Frauenordination
Jesus + keine Babytaufe usw.
Weil dann die Zusatzbedingungen nicht erfüllt werden, muß man sich voneinander
abgrenzen. Teilweise ist man heillos zerstritten. Das führt dazu, dass viele Evangelikale nicht einmal von der Existenz von weiteren Bewegungen neben der EAD wissen. Wollen wir das?
Mein Traum ist eben, dass sich viele Bewegungen und Gemeinden aus den o. g. Bereichen zusammenfinden und diese gemeinsamen Grundlagen miteinander vertreten, was nicht einmal in einer gemeinsamen Organisation oder Verein sein muß. Warum gibt es denn kein Grundlagenpapier, dass Verantwortliche von z.B. Evangelium 21  über Bibelbund bis Wolfgang Nestvogel miteinander unterschreiben können?
Oder bin ich zu naiv, sagt mirs.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Calvin<br />
Das kannst Du so sehen wie Du auf meinen Beitrag geantwortest hast</p>
<p>Ich will das aber zum Anlaß nehmen noch auf einen weiteren Aspekt hinzuweisen:<br />
Im gesamten reformatorisch/ calvinistischen/ bibeltreuen Bereich in Deutschland ist man sich in den vor mir genannten Grundfragen aus meiner Sicht wesentlich einig.<br />
Nur man kommt nicht auf einer Plattform zusammen, auf der sich möglichst viele in dem Grundverständnis &#8220; Der Jesus der Bibel ist das Zentrum unseres Glaubens&#8220; mit theogisch sauber und präzise ausformulierten Grundlagen zusammenfinden.<br />
Und warum? Weil viele noch Zusatzbedingungen stellen:<br />
Jesus + keinen Lobpreis mit Schlagzeug<br />
Jesus + keine Frauenordination<br />
Jesus + keine Babytaufe usw.<br />
Weil dann die Zusatzbedingungen nicht erfüllt werden, muß man sich voneinander<br />
abgrenzen. Teilweise ist man heillos zerstritten. Das führt dazu, dass viele Evangelikale nicht einmal von der Existenz von weiteren Bewegungen neben der EAD wissen. Wollen wir das?<br />
Mein Traum ist eben, dass sich viele Bewegungen und Gemeinden aus den o. g. Bereichen zusammenfinden und diese gemeinsamen Grundlagen miteinander vertreten, was nicht einmal in einer gemeinsamen Organisation oder Verein sein muß. Warum gibt es denn kein Grundlagenpapier, dass Verantwortliche von z.B. Evangelium 21  über Bibelbund bis Wolfgang Nestvogel miteinander unterschreiben können?<br />
Oder bin ich zu naiv, sagt mirs.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Der Calvin		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59215</link>

		<dc:creator><![CDATA[Der Calvin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2016 08:26:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59215</guid>

					<description><![CDATA[@Matze 
&lt;blockquote&gt; Fragen wie Frauenordination, Homosexualität und katholische Kirche sind für mich eher nachrangig. &lt;/blockquote&gt;
Für Paulus ist das &lt;strong&gt; nicht &lt;/strong&gt; nachrangig. Er schreibt, dass u.a. Homosexuelle nicht das Reich Gottes erben werden (außer Gott erbarmt sich vorher über sie und sie kehren um) (1. Kor. 6,9-11). Hältst Du das für nachrangig, ob jemand in den Himmel kommt, oder nicht? 

&lt;blockquote&gt;
– Welches Schriftverständnis haben wir?
– Wie geschieht Erlösung? Durch Taufe? Durch einen bewußten Schritt?
– Ist das Evangelium der einzige Weg zu Gott?
– Gibt es nach dem Tod einen Himmel, aber auch ein ewiges Getrenntsein von Gott? &lt;/blockquote&gt;

Das sind doch keine nachrangigen Fragen. Bei diesen Fragen geht es um alles oder nichts!

&lt;blockquote&gt; Dann erst kommen für mich die erst genannten Themen, &lt;strong&gt; wobei sich dann auch das eine oder andere aus einer gesunden geistlichen Basis heraus sowieso von selbst ableitet. &lt;/strong&gt; &lt;/blockquote&gt;
So ist es! Deswegen sind die oben genannten Fragen eben gerade &lt;strong&gt; KEINE &lt;/strong&gt; nachrangigen Fragen.

&lt;blockquote&gt; Der Grund muss stimmen, die Basis, die in Jesus gelegt ist muss klar sein. &lt;/blockquote&gt;
Was für eine Basis, die in Jesus gelegt ist? Welchen Jesus meinst Du denn? Vielleicht den Jesus, den Liberaler Theo (wenn auch nur ironisch) vertritt? Oder den Islam-Jesus? Merkst Du, wie unverzichtbar wichtig nun das Schriftverständnis doch &lt;strong&gt; ist? &lt;/strong&gt;

Ist diese Basis denn allein ausreichend? Können wir uns allein auf diese Basis verlassen, oder müssen wir noch eigene Werke tun? Merkst Du, wie wichtig nun die Frage der Erlösung ist? Merkst Du, dass das eben doch keine nachrangige Frage ist?

Sollen wir Muslime missionieren? Oder kommen sie in den Himmel? Merkst Du nun, dass dass keine nachrangige Frage ist?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Matze </p>
<blockquote><p> Fragen wie Frauenordination, Homosexualität und katholische Kirche sind für mich eher nachrangig. </p></blockquote>
<p>Für Paulus ist das <strong> nicht </strong> nachrangig. Er schreibt, dass u.a. Homosexuelle nicht das Reich Gottes erben werden (außer Gott erbarmt sich vorher über sie und sie kehren um) (1. Kor. 6,9-11). Hältst Du das für nachrangig, ob jemand in den Himmel kommt, oder nicht? </p>
<blockquote><p>
– Welches Schriftverständnis haben wir?<br />
– Wie geschieht Erlösung? Durch Taufe? Durch einen bewußten Schritt?<br />
– Ist das Evangelium der einzige Weg zu Gott?<br />
– Gibt es nach dem Tod einen Himmel, aber auch ein ewiges Getrenntsein von Gott? </p></blockquote>
<p>Das sind doch keine nachrangigen Fragen. Bei diesen Fragen geht es um alles oder nichts!</p>
<blockquote><p> Dann erst kommen für mich die erst genannten Themen, <strong> wobei sich dann auch das eine oder andere aus einer gesunden geistlichen Basis heraus sowieso von selbst ableitet. </strong> </p></blockquote>
<p>So ist es! Deswegen sind die oben genannten Fragen eben gerade <strong> KEINE </strong> nachrangigen Fragen.</p>
<blockquote><p> Der Grund muss stimmen, die Basis, die in Jesus gelegt ist muss klar sein. </p></blockquote>
<p>Was für eine Basis, die in Jesus gelegt ist? Welchen Jesus meinst Du denn? Vielleicht den Jesus, den Liberaler Theo (wenn auch nur ironisch) vertritt? Oder den Islam-Jesus? Merkst Du, wie unverzichtbar wichtig nun das Schriftverständnis doch <strong> ist? </strong></p>
<p>Ist diese Basis denn allein ausreichend? Können wir uns allein auf diese Basis verlassen, oder müssen wir noch eigene Werke tun? Merkst Du, wie wichtig nun die Frage der Erlösung ist? Merkst Du, dass das eben doch keine nachrangige Frage ist?</p>
<p>Sollen wir Muslime missionieren? Oder kommen sie in den Himmel? Merkst Du nun, dass dass keine nachrangige Frage ist?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59212</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2016 07:27:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59212</guid>

					<description><![CDATA[Dass dieser Diskurs unter evangelikalen Christen geführt wird ist absolut richtig. Fragen wie Frauenordination, Homosexualität und katholische Kirche (können wir jedem Katholiken ins Herz schauen?! ) sind für mich eher nachrangig.
Dazu gehören folgende Fragen:
- Welches Schriftverständnis haben wir?
- Wie geschieht Erlösung? Durch Taufe? Durch einen bewußten Schritt?
- Ist das Evangelium der einzige Weg zu Gott?
- Gibt es nach dem Tod einen Himmel, aber auch ein ewiges Getrenntsein von Gott? 
Daran schliessen sich in die Zukunft gerichtet weitere Fragen an:
- Die Ökumene (klein oder groß) klopft spätestens nach dem Papstvideo vor einigen Tagen massiv an. Wie stehen wir dazu?
- Wie stehen wir zur gegenseitigen Taufanerkennung unter den Kirchen der ACK (zur zweiten Frage von oben)?
Dann erst kommen für mich die erst genannten Themen, wobei sich dann auch das eine oder andere aus einer gesunden geistlichen Basis heraus sowieso von selbst ableitet.
Der Grund muß stimmen, die Basis, die in Jesus gelegt ist muß klar sein. Darauf sollen wir unser Haus bauen, damit es Stürmen aushalten kann. Im Moment glaube ich dass wir mit den genannten grundsätzlichen Fragen (vielleicht fehlt auch noch was?!) genug zu tun haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass dieser Diskurs unter evangelikalen Christen geführt wird ist absolut richtig. Fragen wie Frauenordination, Homosexualität und katholische Kirche (können wir jedem Katholiken ins Herz schauen?! ) sind für mich eher nachrangig.<br />
Dazu gehören folgende Fragen:<br />
&#8211; Welches Schriftverständnis haben wir?<br />
&#8211; Wie geschieht Erlösung? Durch Taufe? Durch einen bewußten Schritt?<br />
&#8211; Ist das Evangelium der einzige Weg zu Gott?<br />
&#8211; Gibt es nach dem Tod einen Himmel, aber auch ein ewiges Getrenntsein von Gott?<br />
Daran schliessen sich in die Zukunft gerichtet weitere Fragen an:<br />
&#8211; Die Ökumene (klein oder groß) klopft spätestens nach dem Papstvideo vor einigen Tagen massiv an. Wie stehen wir dazu?<br />
&#8211; Wie stehen wir zur gegenseitigen Taufanerkennung unter den Kirchen der ACK (zur zweiten Frage von oben)?<br />
Dann erst kommen für mich die erst genannten Themen, wobei sich dann auch das eine oder andere aus einer gesunden geistlichen Basis heraus sowieso von selbst ableitet.<br />
Der Grund muß stimmen, die Basis, die in Jesus gelegt ist muß klar sein. Darauf sollen wir unser Haus bauen, damit es Stürmen aushalten kann. Im Moment glaube ich dass wir mit den genannten grundsätzlichen Fragen (vielleicht fehlt auch noch was?!) genug zu tun haben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Armin		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59206</link>

		<dc:creator><![CDATA[Armin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 19:49:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59206</guid>

					<description><![CDATA[@Theophil Isegrim

eben. Gott baut seine Gemeinde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Theophil Isegrim</p>
<p>eben. Gott baut seine Gemeinde.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Der Calvin		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59205</link>

		<dc:creator><![CDATA[Der Calvin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 19:35:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59205</guid>

					<description><![CDATA[@Theophil Isegrim
@Peter Geerds
Das ist natürlich Definitionssache. Also: Unter Katholik verstehe ich einen Menschen, der den römischen Katholizismus für wahr hält. Das hat in der Tat nichts zwangsläufig mit der Kirchenmitgliedschaft zu tun. Wer Mitglied der römisch-katholischen „Kirche“ ist, der bekennt sich „nur“ zum Katholizismus (was nicht zwangsläufig heißt, dass er es auch für wahr hält).

Der römische Katholizismus akzeptiert offiziell die historisch-kritische Methode, also die Bibelkritik. Der Katholizismus lehnt die Sichtweise der absoluten biblischen Irrtumslosigkeit ab. Damit ist ein Katholik per definitionem nicht bibeltreu. (Von der Ablehnung des sola scriptura mal ganz zu schweigen.)

Übrigens: Viele Evangelikale sind in zentralen Überzeugungen katholisch. (Zum Beispiel, indem sie an den völlig unbiblischen „freien Willen“ glauben oder die Verlierbarkeit des Heils vertreten.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Theophil Isegrim<br />
@Peter Geerds<br />
Das ist natürlich Definitionssache. Also: Unter Katholik verstehe ich einen Menschen, der den römischen Katholizismus für wahr hält. Das hat in der Tat nichts zwangsläufig mit der Kirchenmitgliedschaft zu tun. Wer Mitglied der römisch-katholischen „Kirche“ ist, der bekennt sich „nur“ zum Katholizismus (was nicht zwangsläufig heißt, dass er es auch für wahr hält).</p>
<p>Der römische Katholizismus akzeptiert offiziell die historisch-kritische Methode, also die Bibelkritik. Der Katholizismus lehnt die Sichtweise der absoluten biblischen Irrtumslosigkeit ab. Damit ist ein Katholik per definitionem nicht bibeltreu. (Von der Ablehnung des sola scriptura mal ganz zu schweigen.)</p>
<p>Übrigens: Viele Evangelikale sind in zentralen Überzeugungen katholisch. (Zum Beispiel, indem sie an den völlig unbiblischen „freien Willen“ glauben oder die Verlierbarkeit des Heils vertreten.)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter Geerds		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59204</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Geerds]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 19:12:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59204</guid>

					<description><![CDATA[„Bibeltreue Katholiken? Das ist ein Widerspruch in sich!“
Dann könnte ich auch hinzufügen: Bibeltreue Landeskirchler? Das ist ein Widerspruch in sich!
Ganz so einfach ist es nicht. Was ich aber bejahen würde: ein bibeltreuer Katholik ist wahrscheinlich ein schlechter Katholik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Bibeltreue Katholiken? Das ist ein Widerspruch in sich!“<br />
Dann könnte ich auch hinzufügen: Bibeltreue Landeskirchler? Das ist ein Widerspruch in sich!<br />
Ganz so einfach ist es nicht. Was ich aber bejahen würde: ein bibeltreuer Katholik ist wahrscheinlich ein schlechter Katholik.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Theophil Isegrim		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59203</link>

		<dc:creator><![CDATA[Theophil Isegrim]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 18:50:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59203</guid>

					<description><![CDATA[@ Armin:

&quot;Aber Sie haben absolut Recht, man muss gerade in solchen Zeiten / Situationen beten. Der Herr wird seine Leute nicht im Stich lassen. Das gibt mir noch Hoffnung.&quot;

Als das Christentum sich ausbreitete. Da dauerte es nicht lang und der Gegenwind für die ersten Christen wurde stärker. Einige mußten sich verstecken, flüchten. Andere wurden verfolgt und hingerichtet, den Löwen zum Fraß vorgeworfen. Aber untergegangen sind sie nicht.
Selbst in Nordkorea gibt es immer noch Christen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Armin:</p>
<p>&#8222;Aber Sie haben absolut Recht, man muss gerade in solchen Zeiten / Situationen beten. Der Herr wird seine Leute nicht im Stich lassen. Das gibt mir noch Hoffnung.&#8220;</p>
<p>Als das Christentum sich ausbreitete. Da dauerte es nicht lang und der Gegenwind für die ersten Christen wurde stärker. Einige mußten sich verstecken, flüchten. Andere wurden verfolgt und hingerichtet, den Löwen zum Fraß vorgeworfen. Aber untergegangen sind sie nicht.<br />
Selbst in Nordkorea gibt es immer noch Christen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Theophil Isegrim		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59202</link>

		<dc:creator><![CDATA[Theophil Isegrim]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 18:42:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59202</guid>

					<description><![CDATA[@ Der Calvin:


&quot;Bibeltreue Katholiken? Das ist ein Widerspruch in sich!&quot;


Woher willst Du das wissen? Ich halte nichts vom Katholizismus, dem Papst etc. Was ist aber mit einem, der in der Katholischen Kirche groß wird. Der sich als Christ bezeichnet, weil er die Bedeutung von Jesus erkannt hat und er sein Herr ist. Dem die Bibel wichtig ist und deshalb seiner Katholischen Kirche kritisch gegenübersteht. Meinst Du, solche Leute gibt es nicht in der Katholischen Kirche? Ich bin mir da nicht so sicher.

Es gibt sehr verschiedene Gründe, weshalb jemand seine Kirche/Gemeinde kritisch sieht, aber dennoch bei ihr bleibt. Mein persönlicher Weg wäre es nicht, aber andere Menschen treffen andere Entscheidungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Der Calvin:</p>
<p>&#8222;Bibeltreue Katholiken? Das ist ein Widerspruch in sich!&#8220;</p>
<p>Woher willst Du das wissen? Ich halte nichts vom Katholizismus, dem Papst etc. Was ist aber mit einem, der in der Katholischen Kirche groß wird. Der sich als Christ bezeichnet, weil er die Bedeutung von Jesus erkannt hat und er sein Herr ist. Dem die Bibel wichtig ist und deshalb seiner Katholischen Kirche kritisch gegenübersteht. Meinst Du, solche Leute gibt es nicht in der Katholischen Kirche? Ich bin mir da nicht so sicher.</p>
<p>Es gibt sehr verschiedene Gründe, weshalb jemand seine Kirche/Gemeinde kritisch sieht, aber dennoch bei ihr bleibt. Mein persönlicher Weg wäre es nicht, aber andere Menschen treffen andere Entscheidungen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Theophil Isegrim		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59201</link>

		<dc:creator><![CDATA[Theophil Isegrim]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 18:23:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59201</guid>

					<description><![CDATA[@ Geerds: 

Interessant. Wußte ich nicht. Ich bin 1987 Christ geworden. Da hatten mich so theologische Fragen auch nicht interessiert. Ich bin dann Mitglied einer Baptistengemeinde geworden. Da gab es auch eine ältere Schwester, die ab und an zum Predigen vorbei kam. Ich habe mir nichts weiter gedacht. Bei der Predigt war ich wie bei den anderen predigten oft in Gedanken und habe gar nicht so richtig mitbekommen, was da erzählt wurde. Bei meiner täglichen Bibellese kam mehr rum.

Später, als mir klar wurde, wie wichtig Gottes Wort ist, habe ich dann so ziemlich alles, was in der Gemeinde geschah, anhand der Bibel geprüft. Auch den Punkt Frauenordination. Alle Bibelstellen ob Altes oder Neues Testament abgeklopft. Ich mußte dann zum Schluß kommen, das kann eigentlich gar nicht sein. Ich sprach dann mit anderen älteren, frommen Menschen in der Gemeinde. Aber sie lehnten es ab. Einmal hatte ich ein Hauskreis dazu gemacht (mit jungen Leuten). Die meinten danach, die Argumentation ist glasklar, das müßte eigentlich so sein, aber es wurde nicht richtig angenommen.

Ich habe später gar nicht mehr großartig darüber diskutiert. Warum auch? Bringt nicht viel. Außerdem kam ich mir seltsam vor. Ich war so ziemlich der Einzige, der diese Meinung vertrat. Da können einem schonmal Selbstzweifel befallen. Bin ich irgendwie verblendet? Alle sagen ja, ich sage nein. Und wer bin ich denn? Ich habe nichtmal Theologie studiert.

Aber dann traf ich auch langsam mal ein paar andere Meinungen, die es auch so sahen. Es freute mich auch, als ich mal bei Evangelium21 durchlas, woran die glauben. Ein ellenlanger ausführlicher Text. Aber ich konnte mich da überall wiederfinden. Später fiel mir das Buch von John Piper, Wayne Grudem: &quot;Zweimalig einmalig - eine biblische Studie&quot; in die Hände. Auch da gab es genügend Stärkung der biblischen Postion.

Baptist bin ich schon lange nicht mehr. 2000 zog ich um und besuchte ein FeG. Aber da sind predigende Frauen mittlerweile auch ein Thema. Zweimal hat da auch schon eine gepredigt. Ich bin schon länger nicht mehr da gewesen. Vielleicht schließe ich mich einer Brüdergemeinde an.

Wenn man einmal anfängt die Bibel zu relativieren, dann gibt es kein halten mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Geerds: </p>
<p>Interessant. Wußte ich nicht. Ich bin 1987 Christ geworden. Da hatten mich so theologische Fragen auch nicht interessiert. Ich bin dann Mitglied einer Baptistengemeinde geworden. Da gab es auch eine ältere Schwester, die ab und an zum Predigen vorbei kam. Ich habe mir nichts weiter gedacht. Bei der Predigt war ich wie bei den anderen predigten oft in Gedanken und habe gar nicht so richtig mitbekommen, was da erzählt wurde. Bei meiner täglichen Bibellese kam mehr rum.</p>
<p>Später, als mir klar wurde, wie wichtig Gottes Wort ist, habe ich dann so ziemlich alles, was in der Gemeinde geschah, anhand der Bibel geprüft. Auch den Punkt Frauenordination. Alle Bibelstellen ob Altes oder Neues Testament abgeklopft. Ich mußte dann zum Schluß kommen, das kann eigentlich gar nicht sein. Ich sprach dann mit anderen älteren, frommen Menschen in der Gemeinde. Aber sie lehnten es ab. Einmal hatte ich ein Hauskreis dazu gemacht (mit jungen Leuten). Die meinten danach, die Argumentation ist glasklar, das müßte eigentlich so sein, aber es wurde nicht richtig angenommen.</p>
<p>Ich habe später gar nicht mehr großartig darüber diskutiert. Warum auch? Bringt nicht viel. Außerdem kam ich mir seltsam vor. Ich war so ziemlich der Einzige, der diese Meinung vertrat. Da können einem schonmal Selbstzweifel befallen. Bin ich irgendwie verblendet? Alle sagen ja, ich sage nein. Und wer bin ich denn? Ich habe nichtmal Theologie studiert.</p>
<p>Aber dann traf ich auch langsam mal ein paar andere Meinungen, die es auch so sahen. Es freute mich auch, als ich mal bei Evangelium21 durchlas, woran die glauben. Ein ellenlanger ausführlicher Text. Aber ich konnte mich da überall wiederfinden. Später fiel mir das Buch von John Piper, Wayne Grudem: &#8222;Zweimalig einmalig &#8211; eine biblische Studie&#8220; in die Hände. Auch da gab es genügend Stärkung der biblischen Postion.</p>
<p>Baptist bin ich schon lange nicht mehr. 2000 zog ich um und besuchte ein FeG. Aber da sind predigende Frauen mittlerweile auch ein Thema. Zweimal hat da auch schon eine gepredigt. Ich bin schon länger nicht mehr da gewesen. Vielleicht schließe ich mich einer Brüdergemeinde an.</p>
<p>Wenn man einmal anfängt die Bibel zu relativieren, dann gibt es kein halten mehr.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Liberaler Theo		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59200</link>

		<dc:creator><![CDATA[Liberaler Theo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 17:31:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59200</guid>

					<description><![CDATA[@Ron @Der Calvin
Ihr Lieben, nehmt es mir bitte nicht übel, dass ich zum Mittel der Realsatire griff und einen winzigkleinen Einblick in das gab, was ich mir fast täglich anhören muss. Schlussendlich wird in diesen liberalen Kreisen eiskalt die Machtkarte gezogen. Da geht es nicht mehr um Argumente, das geht viel tiefer. Deshalb ist auch so wichtig, dass auf Parzanys Ansinnen auch eine klare organisatorische Scheidung folgt - mit Aufteilung der &quot;Pfründe&quot;, Eintritt in die Rechtsnachfolge von Staatskirchenverträgen usw. 

Gottes Segen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ron @Der Calvin<br />
Ihr Lieben, nehmt es mir bitte nicht übel, dass ich zum Mittel der Realsatire griff und einen winzigkleinen Einblick in das gab, was ich mir fast täglich anhören muss. Schlussendlich wird in diesen liberalen Kreisen eiskalt die Machtkarte gezogen. Da geht es nicht mehr um Argumente, das geht viel tiefer. Deshalb ist auch so wichtig, dass auf Parzanys Ansinnen auch eine klare organisatorische Scheidung folgt &#8211; mit Aufteilung der &#8222;Pfründe&#8220;, Eintritt in die Rechtsnachfolge von Staatskirchenverträgen usw. </p>
<p>Gottes Segen!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Der Calvin		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59199</link>

		<dc:creator><![CDATA[Der Calvin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 17:05:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59199</guid>

					<description><![CDATA[@Liberaler Theo 
&lt;blockquote&gt; Er war noch sehr in seinem antiken Weltbild gefangen. &lt;/blockquote&gt;
Woher wollen Sie das wissen? Und selbst wenn, daraus folgt (an sich) noch nicht, dass das falsch ist, was Paulus vertreten hat.

&lt;blockquote&gt; Heute wissen wir, dass er sich an vielen Stellen schlicht geirrt hat, manches eine Glosse ist. &lt;/blockquote&gt;
Wer ist „wir“? Warum erst heute? Wieso „wissen“? Woher wollen Sie das &lt;strong&gt; WISSEN? &lt;/strong&gt; Was verstehen Sie unter „wissen“?

&lt;blockquote&gt; Der doppelte Heilsausgang ist synodal beschlossen, ebenso die Sündlosigkeit von Homosexualität – diese alten Hüte sind somit als nicht mehr kanonisch zu betrachten. &lt;/blockquote&gt;
Somit? Wieso „somit“? Wer legt denn Kanon fest? Sie?

&lt;blockquote&gt; Ich persönlich wäre dafür, diese alten Streitstellen ganz aus dem Kanon zu streichen. Aus unerfindlichen Gründen traut sich bisher keiner daran. &lt;/blockquote&gt;
Nach welchen Kriterien soll was aus dem Kanon gestrichen werden? Im übrigen widersprechen Sie sich selbst: Etwas als nicht kanonisch zu betrachten, ist etwas vollkommen anderes, als es aus dem Kanon zu streichen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Liberaler Theo </p>
<blockquote><p> Er war noch sehr in seinem antiken Weltbild gefangen. </p></blockquote>
<p>Woher wollen Sie das wissen? Und selbst wenn, daraus folgt (an sich) noch nicht, dass das falsch ist, was Paulus vertreten hat.</p>
<blockquote><p> Heute wissen wir, dass er sich an vielen Stellen schlicht geirrt hat, manches eine Glosse ist. </p></blockquote>
<p>Wer ist „wir“? Warum erst heute? Wieso „wissen“? Woher wollen Sie das <strong> WISSEN? </strong> Was verstehen Sie unter „wissen“?</p>
<blockquote><p> Der doppelte Heilsausgang ist synodal beschlossen, ebenso die Sündlosigkeit von Homosexualität – diese alten Hüte sind somit als nicht mehr kanonisch zu betrachten. </p></blockquote>
<p>Somit? Wieso „somit“? Wer legt denn Kanon fest? Sie?</p>
<blockquote><p> Ich persönlich wäre dafür, diese alten Streitstellen ganz aus dem Kanon zu streichen. Aus unerfindlichen Gründen traut sich bisher keiner daran. </p></blockquote>
<p>Nach welchen Kriterien soll was aus dem Kanon gestrichen werden? Im übrigen widersprechen Sie sich selbst: Etwas als nicht kanonisch zu betrachten, ist etwas vollkommen anderes, als es aus dem Kanon zu streichen!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59198</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 16:49:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59198</guid>

					<description><![CDATA[@Liberaler Theo: Aus Ihnen spricht der pseudoaufgeklärte Geist einer Generation, die den Respekt vor der Offenbarung &lt;em&gt;und&lt;/em&gt; der Geschichte beiseitegelegt hat. Ich bin zwar kein Prophet. Aber ich sage Ihnen voraus, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird, bis man erkennt, dass der Geist dieses verhältnismäßig kurzen Zeitfensters nicht nur hoffnungslos arrogant aufgetreten ist, sondern  auch restlos überfordert war. 

Das Aufsammeln der Scherben wird freilich lange dauern.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Liberaler Theo: Aus Ihnen spricht der pseudoaufgeklärte Geist einer Generation, die den Respekt vor der Offenbarung <em>und</em> der Geschichte beiseitegelegt hat. Ich bin zwar kein Prophet. Aber ich sage Ihnen voraus, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird, bis man erkennt, dass der Geist dieses verhältnismäßig kurzen Zeitfensters nicht nur hoffnungslos arrogant aufgetreten ist, sondern  auch restlos überfordert war. </p>
<p>Das Aufsammeln der Scherben wird freilich lange dauern.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Liberaler Theo		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59197</link>

		<dc:creator><![CDATA[Liberaler Theo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 16:21:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59197</guid>

					<description><![CDATA[@Der Calvin
Der alte Paulus hat viel geschrieben. Er war noch sehr in seinem antiken Weltbild gefangen. Das Leben nach Paulus ging weiter. Heute wissen wir, dass er sich an vielen Stellen schlicht geirrt hat, manches eine Glosse ist. Der doppelte Heilsausgang ist synodal beschlossen, ebenso die Sündlosigkeit von Homosexualität – diese alten Hüte sind somit als nicht mehr kanonisch zu betrachten. Ich persönlich wäre dafür, diese alten Streitstellen ganz aus dem Kanon zu streichen. Aus unerfindlichen Gründen traut sich bisher keiner daran.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Der Calvin<br />
Der alte Paulus hat viel geschrieben. Er war noch sehr in seinem antiken Weltbild gefangen. Das Leben nach Paulus ging weiter. Heute wissen wir, dass er sich an vielen Stellen schlicht geirrt hat, manches eine Glosse ist. Der doppelte Heilsausgang ist synodal beschlossen, ebenso die Sündlosigkeit von Homosexualität – diese alten Hüte sind somit als nicht mehr kanonisch zu betrachten. Ich persönlich wäre dafür, diese alten Streitstellen ganz aus dem Kanon zu streichen. Aus unerfindlichen Gründen traut sich bisher keiner daran.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Der Calvin		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59196</link>

		<dc:creator><![CDATA[Der Calvin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 15:10:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59196</guid>

					<description><![CDATA[@Daniel
Gott sagt: &quot;Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und über wen ich mich erbarme, über den erbarme ich mich.&quot; 18 So erbarmt sich Gott nun, über wen er will, und er verstockt, wen er will. 19 Nun wirst du mich fragen: Warum tadelt er dann noch? Denn wer kann seinem Willen widerstehen? 20 Ja, o Mensch, wer bist denn du, dass du mit Gott rechten willst? Spricht auch das Gebilde zu dem, der es geformt hat: Warum hast du mich so gemacht? 21 Oder hat nicht der Töpfer Macht über den Ton, aus derselben Masse das eine Gefäß zur Ehre, das andere zur Unehre zu machen?
22 Wenn nun aber Gott, da er seinen Zorn erweisen und seine Macht offenbar machen wollte, mit großer Langmut die Gefäße des Zorns getragen hat, die zum Verderben zugerichtet sind, 23 damit er auch den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen der Barmherzigkeit erzeige, die er zuvor zur Herrlichkeit bereitet hat? (Römer 9,15.18-23)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Daniel<br />
Gott sagt: &#8222;Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und über wen ich mich erbarme, über den erbarme ich mich.&#8220; 18 So erbarmt sich Gott nun, über wen er will, und er verstockt, wen er will. 19 Nun wirst du mich fragen: Warum tadelt er dann noch? Denn wer kann seinem Willen widerstehen? 20 Ja, o Mensch, wer bist denn du, dass du mit Gott rechten willst? Spricht auch das Gebilde zu dem, der es geformt hat: Warum hast du mich so gemacht? 21 Oder hat nicht der Töpfer Macht über den Ton, aus derselben Masse das eine Gefäß zur Ehre, das andere zur Unehre zu machen?<br />
22 Wenn nun aber Gott, da er seinen Zorn erweisen und seine Macht offenbar machen wollte, mit großer Langmut die Gefäße des Zorns getragen hat, die zum Verderben zugerichtet sind, 23 damit er auch den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen der Barmherzigkeit erzeige, die er zuvor zur Herrlichkeit bereitet hat? (Römer 9,15.18-23)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59195</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 14:58:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59195</guid>

					<description><![CDATA[Der Calvin: &quot;Gottes Gnade ist bedingungslos.&quot;

Wo habe ich denn etwas anderes behauptet? Ich stelle nur fest, dass die Gnade Deines Gottes offenbar nur einem quantitativ kleinen Kreis gilt. Der ein oder andere Verdammte würde sich vielleicht wünschen, dass die heilsame Gnade Gottes allen Menschen erschienen wäre...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Calvin: &#8222;Gottes Gnade ist bedingungslos.&#8220;</p>
<p>Wo habe ich denn etwas anderes behauptet? Ich stelle nur fest, dass die Gnade Deines Gottes offenbar nur einem quantitativ kleinen Kreis gilt. Der ein oder andere Verdammte würde sich vielleicht wünschen, dass die heilsame Gnade Gottes allen Menschen erschienen wäre&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Der Calvin		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-ringen-um-kurs/27008/comment-page-1/#comment-59194</link>

		<dc:creator><![CDATA[Der Calvin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 14:27:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=27008#comment-59194</guid>

					<description><![CDATA[@Daniel
&lt;blockquote&gt; Damit bist Du wahrscheinlich gnädiger als Dein Gott. &lt;/blockquote&gt;
Du hast das Wort Gnade offensichtlich noch nicht verstanden. Gottes Gnade ist bedingungslos. Sie schließt jeden „freien Willen“ aus. Der Mensch kann nichts tun. Gott allein schenkt den Glauben. Der Mensch kann den Glauben auch nicht „annehmen“. Der Mensch wirkt daran nicht mit.

@Christ
&lt;blockquote&gt; Gibt es außerhalb des Calvinismus keine bibeltreuen Christen? &lt;/blockquote&gt;
Natürlich gibt es auch nichtcalvinistische Christen, die bibeltreu sind, in dem Sinne, dass sie die absolute biblische Irrtumslosigkeit vertreten. Das möchte ich ausdrücklich würdigen. Aber es ist eine Grundsatzfrage, wie wir die Souveränität und Gnade Gottes verstehen. 

&lt;blockquote&gt; Ich hoffe und bete für ein klares Bekenntnis morgen in Kassel – und nicht für den engsten aller möglichen Wege, der nur Platz für mich hat. &lt;/blockquote&gt;
Ein Bekenntnis sollte nicht zu eng sein. Da hast Du Recht. Es sollte allerdings auch nicht zu weit sein. Die Evangelische Allianz ist daran gescheitert, dass ihr Bekenntnis zu weit war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Daniel</p>
<blockquote><p> Damit bist Du wahrscheinlich gnädiger als Dein Gott. </p></blockquote>
<p>Du hast das Wort Gnade offensichtlich noch nicht verstanden. Gottes Gnade ist bedingungslos. Sie schließt jeden „freien Willen“ aus. Der Mensch kann nichts tun. Gott allein schenkt den Glauben. Der Mensch kann den Glauben auch nicht „annehmen“. Der Mensch wirkt daran nicht mit.</p>
<p>@Christ</p>
<blockquote><p> Gibt es außerhalb des Calvinismus keine bibeltreuen Christen? </p></blockquote>
<p>Natürlich gibt es auch nichtcalvinistische Christen, die bibeltreu sind, in dem Sinne, dass sie die absolute biblische Irrtumslosigkeit vertreten. Das möchte ich ausdrücklich würdigen. Aber es ist eine Grundsatzfrage, wie wir die Souveränität und Gnade Gottes verstehen. </p>
<blockquote><p> Ich hoffe und bete für ein klares Bekenntnis morgen in Kassel – und nicht für den engsten aller möglichen Wege, der nur Platz für mich hat. </p></blockquote>
<p>Ein Bekenntnis sollte nicht zu eng sein. Da hast Du Recht. Es sollte allerdings auch nicht zu weit sein. Die Evangelische Allianz ist daran gescheitert, dass ihr Bekenntnis zu weit war.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
