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	<title>
	Kommentare zu: Evangelikale und die Demokratie	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-und-die-demokratie/366/comment-page-1/#comment-48986</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Oct 2014 18:06:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Johannes Strehle

Beeindruckender Kommentar! Wird aber nur wenig verstanden werden, da Demokratie synonym zu Richtigkeit gilt. Es ist seltsam, dass sich der Demokratie-Gedanke ob seiner Hingespinstigkeit immer noch halten kann. Schenk dem Menschen ein wenig &quot;Freiheit&quot;, und er meint, er lebe in einer Demokratie …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Johannes Strehle</p>
<p>Beeindruckender Kommentar! Wird aber nur wenig verstanden werden, da Demokratie synonym zu Richtigkeit gilt. Es ist seltsam, dass sich der Demokratie-Gedanke ob seiner Hingespinstigkeit immer noch halten kann. Schenk dem Menschen ein wenig &#8222;Freiheit&#8220;, und er meint, er lebe in einer Demokratie …</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Johannes Strehle		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-und-die-demokratie/366/comment-page-1/#comment-48934</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes Strehle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2014 22:45:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Marc 
Sehr richtig! 
Diese fehlende Differenzierung ist eine der großen Plagen unserer Tage mit zum Teil fatalen Folgen. 
Eine andere ist die Idealisierung der Demokratie, wie C.S. Lewis in einem seiner glasklaren Essays treffend ausgeführt hat. Die Demokratie ist ein notwendiges Übel. Die US-amerikanischen Gründerväter wussten das. Und Churchill hat es unnachahmlich auf den Punkt gebracht. 
@ Hella Keller 
Demokratie ist wahrlich keine neutestamentliche Idee. 
Die neutestamentlichen Prinzipien können aber dazu führen, dass man in einer gefallenen Welt zum Ergebnis Churchills kommt. Und für republikanische Tugenden können die neutestamentlichen Prinzipien auch förderlich sein. 
Die Übernahme der Demokratie in christliche Gemeinden ist ungefähr so dumm wie die Übernahme der Monarchie im alten Israel. Samuel hat im Auftrag Gottes leidenschaftlich (vergeblich) davor gewarnt. 
Der nach deutschem demokratischen Vereinsrecht organisierte Leib Christi ist genauso ein Witz wie beamtete Hirten = Pastoren, nachzulesen bei Kierkegaard. Nach deutschem demokratischen Vereinsrecht sind allerdings nur mündige Bürger stimmberechtigt, in christlichen Gemeinden auch alle geistlichen Babys. Das Ergebnis kann besichtigt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Marc<br />
Sehr richtig!<br />
Diese fehlende Differenzierung ist eine der großen Plagen unserer Tage mit zum Teil fatalen Folgen.<br />
Eine andere ist die Idealisierung der Demokratie, wie C.S. Lewis in einem seiner glasklaren Essays treffend ausgeführt hat. Die Demokratie ist ein notwendiges Übel. Die US-amerikanischen Gründerväter wussten das. Und Churchill hat es unnachahmlich auf den Punkt gebracht.<br />
@ Hella Keller<br />
Demokratie ist wahrlich keine neutestamentliche Idee.<br />
Die neutestamentlichen Prinzipien können aber dazu führen, dass man in einer gefallenen Welt zum Ergebnis Churchills kommt. Und für republikanische Tugenden können die neutestamentlichen Prinzipien auch förderlich sein.<br />
Die Übernahme der Demokratie in christliche Gemeinden ist ungefähr so dumm wie die Übernahme der Monarchie im alten Israel. Samuel hat im Auftrag Gottes leidenschaftlich (vergeblich) davor gewarnt.<br />
Der nach deutschem demokratischen Vereinsrecht organisierte Leib Christi ist genauso ein Witz wie beamtete Hirten = Pastoren, nachzulesen bei Kierkegaard. Nach deutschem demokratischen Vereinsrecht sind allerdings nur mündige Bürger stimmberechtigt, in christlichen Gemeinden auch alle geistlichen Babys. Das Ergebnis kann besichtigt werden.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Hella Keller		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-und-die-demokratie/366/comment-page-1/#comment-48926</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hella Keller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2014 20:29:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mir gefällt an dieser Stelle ein Zitat des Religionssoziologen Jose Casanova:
„Mehr noch als die einzelnen religiösen  oder moralischen Lehren ist es der quasi-republikanische Charakter der kirchlichen Institution des amerikanischen Protestantismus, namentlich ihr richtig verstandener religiöser Individualismus, ihre Freiwilligkeit und vereins-mäßige Organisation, der die aus dem Second Great Awakening hervorgegangenen evangelischen Denominationen zu einem fruchtbaren Boden und einer hervorragenden Lehranstalt für die republikanischen Tugenden machte, auf die eine Demokratie angewiesen ist.“ 
Ist Demokratie nicht letztlich eine neutestamentliche Idee?
Bin gespannt auf Ihre Antworten. Lg. Hella Keller
Zitat von: CASANOVA, José: Religionen zwischen Säkularisierung und Entprivatisierung. In: Gabriel, Karl / Reuter, Hans-Richard (Hg): Religion und Gesellschaft. UTB, Paderborn u.a.2004, 269-294, 290]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir gefällt an dieser Stelle ein Zitat des Religionssoziologen Jose Casanova:<br />
„Mehr noch als die einzelnen religiösen  oder moralischen Lehren ist es der quasi-republikanische Charakter der kirchlichen Institution des amerikanischen Protestantismus, namentlich ihr richtig verstandener religiöser Individualismus, ihre Freiwilligkeit und vereins-mäßige Organisation, der die aus dem Second Great Awakening hervorgegangenen evangelischen Denominationen zu einem fruchtbaren Boden und einer hervorragenden Lehranstalt für die republikanischen Tugenden machte, auf die eine Demokratie angewiesen ist.“<br />
Ist Demokratie nicht letztlich eine neutestamentliche Idee?<br />
Bin gespannt auf Ihre Antworten. Lg. Hella Keller<br />
Zitat von: CASANOVA, José: Religionen zwischen Säkularisierung und Entprivatisierung. In: Gabriel, Karl / Reuter, Hans-Richard (Hg): Religion und Gesellschaft. UTB, Paderborn u.a.2004, 269-294, 290</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-und-die-demokratie/366/comment-page-1/#comment-293</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 08:16:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Stimme zu.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stimme zu.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marc		</title>
		<link>https://theoblog.de/evangelikale-und-die-demokratie/366/comment-page-1/#comment-292</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 08:06:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr interessante idea-Doku.

Bezüglich Schirrmachers Erklärung: Ich denke man sollte noch mehr differenzieren. Die Gewaltenteilung ist nicht identisch mit dem demokratischen Gedanken, ebensowenig, wie die Rechtsstaatlichkeit die Demokratie als Voraussetzung hat. Beides kann mit der Demokratie verbunden sein, kann aber auch ohne sie bestehen. So kann bspw. eine  Monarchie durchaus geteilte Macht haben und rechtsstaatlich konstituiert sein. Genauso kann es jedoch eine Demokratie geben, die immer weniger rechtsstaatlich ist und ihre klare Gewaltenteilung verliert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessante idea-Doku.</p>
<p>Bezüglich Schirrmachers Erklärung: Ich denke man sollte noch mehr differenzieren. Die Gewaltenteilung ist nicht identisch mit dem demokratischen Gedanken, ebensowenig, wie die Rechtsstaatlichkeit die Demokratie als Voraussetzung hat. Beides kann mit der Demokratie verbunden sein, kann aber auch ohne sie bestehen. So kann bspw. eine  Monarchie durchaus geteilte Macht haben und rechtsstaatlich konstituiert sein. Genauso kann es jedoch eine Demokratie geben, die immer weniger rechtsstaatlich ist und ihre klare Gewaltenteilung verliert.</p>
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