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	Kommentare zu: Ferner Spiegel	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Johannes Strehle		</title>
		<link>https://theoblog.de/ferner-spiegel/21097/comment-page-1/#comment-23099</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes Strehle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2013 22:36:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Peter
Danke, ich hatte es gesehen. 
Mein Nachtrag diente nur der Vollständigkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Peter<br />
Danke, ich hatte es gesehen.<br />
Mein Nachtrag diente nur der Vollständigkeit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter		</title>
		<link>https://theoblog.de/ferner-spiegel/21097/comment-page-1/#comment-23094</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2013 14:59:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Johannes Strehle
Johannes schrieb am 12. August, 2013 um 18:23, dass der Text in “Ich erlaube mir zu denken” (ISBN 978-3765538629) zu finden ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Johannes Strehle<br />
Johannes schrieb am 12. August, 2013 um 18:23, dass der Text in “Ich erlaube mir zu denken” (ISBN 978-3765538629) zu finden ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes Strehle		</title>
		<link>https://theoblog.de/ferner-spiegel/21097/comment-page-1/#comment-23093</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes Strehle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2013 14:26:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Distanzierungstango in der Pädofrage&quot; 
Von Professor Dr. Franz Walter und Dr. Stephan Klecha
Link zum ganzen (lesenswerten) Artikel: 
http://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/paedophilie-distanzierungstango-in-der-paedofrage-12514795.html
Die Legalisierung von Pädophilie war 13 Jahre im Grundsatzprogramm der GRÜNEN und in verschiedenen Landtagswahlprogrammen! 
Zum Schluss schreiben Professor Dr. Franz Walter und Dr. Stephan Klecha: 
&quot;Mit der Wendung aus dem 2002 verabschiedeten Grundsatzprogramm ... 
haben Bündnis 90/Die Grünen schließlich mit ihrer Vergangenheit unwiderruflich gebrochen.&quot; 
Dieser prophetischen Meinung kann ich mich nicht anschließen. 
Das Thema ist lediglich zur Zeit nicht politisch opportun. 
Zuletzt haben die Sexualliberalen, 
deren Feindbild die katholische Kirche und ihre Sexualmoral ist, 
ein Eigentor geschossen. 
Der Journalist und „taz“-Redakteur Christian Füller 
schrieb kürzlich in einem Artikel, 
den den Chefredakteurin kurz vor Redaktionsschluss &quot;gekippt&quot; hat:
„Pädophilie war in der grünen Ideologie angelegt.“ 
Ich meine: &quot;Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.&quot;
Zum aufhaltsamen Aufstieg der GRÜNEN 
&#062; Prof. Manfred Güllner, Chef von forsa: &quot;Die Grünen&quot; 
(Ich meine: 
Für den, der die gesellschaftliche und politische Situation in Deutschland verstehen will, eine Pflichtlektüre.) 
Was die taz 1979 u. a. zum Thema &quot;Sexuelle Revolution&quot; schrieb, 
siehe &quot;Distanzierungstango in der Pädofrage&quot;. 

Der Text von Lewis 
ist nicht in der deutschen Ausgabe 
von “Gott auf der Anklagebank” enthalten. 
Danke für das Zitat und die Hinweise auf den Text!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Distanzierungstango in der Pädofrage&#8220;<br />
Von Professor Dr. Franz Walter und Dr. Stephan Klecha<br />
Link zum ganzen (lesenswerten) Artikel:<br />
<a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/paedophilie-distanzierungstango-in-der-paedofrage-12514795.html" rel="nofollow ugc">http://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/paedophilie-distanzierungstango-in-der-paedofrage-12514795.html</a><br />
Die Legalisierung von Pädophilie war 13 Jahre im Grundsatzprogramm der GRÜNEN und in verschiedenen Landtagswahlprogrammen!<br />
Zum Schluss schreiben Professor Dr. Franz Walter und Dr. Stephan Klecha:<br />
&#8222;Mit der Wendung aus dem 2002 verabschiedeten Grundsatzprogramm &#8230;<br />
haben Bündnis 90/Die Grünen schließlich mit ihrer Vergangenheit unwiderruflich gebrochen.&#8220;<br />
Dieser prophetischen Meinung kann ich mich nicht anschließen.<br />
Das Thema ist lediglich zur Zeit nicht politisch opportun.<br />
Zuletzt haben die Sexualliberalen,<br />
deren Feindbild die katholische Kirche und ihre Sexualmoral ist,<br />
ein Eigentor geschossen.<br />
Der Journalist und „taz“-Redakteur Christian Füller<br />
schrieb kürzlich in einem Artikel,<br />
den den Chefredakteurin kurz vor Redaktionsschluss &#8222;gekippt&#8220; hat:<br />
„Pädophilie war in der grünen Ideologie angelegt.“<br />
Ich meine: &#8222;Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.&#8220;<br />
Zum aufhaltsamen Aufstieg der GRÜNEN<br />
&gt; Prof. Manfred Güllner, Chef von forsa: &#8222;Die Grünen&#8220;<br />
(Ich meine:<br />
Für den, der die gesellschaftliche und politische Situation in Deutschland verstehen will, eine Pflichtlektüre.)<br />
Was die taz 1979 u. a. zum Thema &#8222;Sexuelle Revolution&#8220; schrieb,<br />
siehe &#8222;Distanzierungstango in der Pädofrage&#8220;. </p>
<p>Der Text von Lewis<br />
ist nicht in der deutschen Ausgabe<br />
von “Gott auf der Anklagebank” enthalten.<br />
Danke für das Zitat und die Hinweise auf den Text!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: rolf eicken		</title>
		<link>https://theoblog.de/ferner-spiegel/21097/comment-page-1/#comment-22849</link>

		<dc:creator><![CDATA[rolf eicken]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 18:30:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=21097#comment-22849</guid>

					<description><![CDATA[Ihnen allen ein herzliches Danke für das Zitat und die Quellenangabe. Da &quot;selber denken&quot; ganz auf meiner Linie liegt, werde ich mir das Buch besorgen.
Trotzdem bin ich bestürzt darüber, dass so etwas überhaupt gedacht werden konnte, ohne dass die geistigen Eliten des Landes massiv eingeschritten sind. Ich selbst nehme diese Abscheulichkeiten erst jetzt wahr.
Der Artikel trifft genau ins Schwarze.
MfG
Rolf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihnen allen ein herzliches Danke für das Zitat und die Quellenangabe. Da &#8222;selber denken&#8220; ganz auf meiner Linie liegt, werde ich mir das Buch besorgen.<br />
Trotzdem bin ich bestürzt darüber, dass so etwas überhaupt gedacht werden konnte, ohne dass die geistigen Eliten des Landes massiv eingeschritten sind. Ich selbst nehme diese Abscheulichkeiten erst jetzt wahr.<br />
Der Artikel trifft genau ins Schwarze.<br />
MfG<br />
Rolf</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter		</title>
		<link>https://theoblog.de/ferner-spiegel/21097/comment-page-1/#comment-22847</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 17:45:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Johannes
Auch vielen Dank von mir (wem habe ich das bloß geliehen?)!

vg
Peter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Johannes<br />
Auch vielen Dank von mir (wem habe ich das bloß geliehen?)!</p>
<p>vg<br />
Peter</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/ferner-spiegel/21097/comment-page-1/#comment-22844</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 16:35:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Johannes: Danke!

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Johannes: Danke!</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://theoblog.de/ferner-spiegel/21097/comment-page-1/#comment-22843</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 16:23:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In &quot;Ich erlaube mir zu denken&quot; ist es der zweite Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In &#8222;Ich erlaube mir zu denken&#8220; ist es der zweite Artikel.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter		</title>
		<link>https://theoblog.de/ferner-spiegel/21097/comment-page-1/#comment-22842</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 15:20:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Ron,
schau doch bitte auch mal in &quot;Ich erlaube mir zu denken: Essays zu zeitgemäßen und unzeitgemäßen Fragen.&quot; (ISBN 978-3765538629) nach. Das könnte es auch sein.

vg
Peter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ron,<br />
schau doch bitte auch mal in &#8222;Ich erlaube mir zu denken: Essays zu zeitgemäßen und unzeitgemäßen Fragen.&#8220; (ISBN 978-3765538629) nach. Das könnte es auch sein.</p>
<p>vg<br />
Peter</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/ferner-spiegel/21097/comment-page-1/#comment-22840</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 14:28:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich finde das Buch gerade nicht und kann es deshalb nicht prüfen. 

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde das Buch gerade nicht und kann es deshalb nicht prüfen. </p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jonas		</title>
		<link>https://theoblog.de/ferner-spiegel/21097/comment-page-1/#comment-22839</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 14:21:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Peter, ich habe keine deutsche Version von dem Buch, aber soweit ich weiß, sind in der deutschen Ausgabe nur ausgewählte Aufsätze aus der englischen Ausgabe zu finden, wobei der vorliegende m. W. nach fehlt. Ich lasse mich aber von Besitzern des deutschen Buches gern eines Besseren belehren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Peter, ich habe keine deutsche Version von dem Buch, aber soweit ich weiß, sind in der deutschen Ausgabe nur ausgewählte Aufsätze aus der englischen Ausgabe zu finden, wobei der vorliegende m. W. nach fehlt. Ich lasse mich aber von Besitzern des deutschen Buches gern eines Besseren belehren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter		</title>
		<link>https://theoblog.de/ferner-spiegel/21097/comment-page-1/#comment-22838</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 12:52:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Jonas,
ist das nicht im Buch &quot;Gott auf der Anklagebank&quot; (ISBN 978-3765534720)?
Gruß
Peter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Jonas,<br />
ist das nicht im Buch &#8222;Gott auf der Anklagebank&#8220; (ISBN 978-3765534720)?<br />
Gruß<br />
Peter</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jonas		</title>
		<link>https://theoblog.de/ferner-spiegel/21097/comment-page-1/#comment-22830</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 08:28:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Ron, ja, das ist meine Meinung auch. Bin kürzlich über den englischen Text &quot;gestolpert&quot; und habe ihn leider nicht auf deutsch gefunden, deshalb gleich mal das Wichtigste davon übersetzt. Falls wer noch mehr lesen möchte, hab ich ihn hier online gestellt: http://jonaserne.blogspot.de/2013/08/c-s-lewis-vom-lesen-der-alten-bucher.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ron, ja, das ist meine Meinung auch. Bin kürzlich über den englischen Text &#8222;gestolpert&#8220; und habe ihn leider nicht auf deutsch gefunden, deshalb gleich mal das Wichtigste davon übersetzt. Falls wer noch mehr lesen möchte, hab ich ihn hier online gestellt: <a href="http://jonaserne.blogspot.de/2013/08/c-s-lewis-vom-lesen-der-alten-bucher.html" rel="nofollow ugc">http://jonaserne.blogspot.de/2013/08/c-s-lewis-vom-lesen-der-alten-bucher.html</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/ferner-spiegel/21097/comment-page-1/#comment-22829</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 08:21:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=21097#comment-22829</guid>

					<description><![CDATA[@Jonas: Wunderschönes Zitat. Danke!

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Jonas: Wunderschönes Zitat. Danke!</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jonas		</title>
		<link>https://theoblog.de/ferner-spiegel/21097/comment-page-1/#comment-22828</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 08:18:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die &quot;kollektive Verblendung&quot;, wie Du das treffend nennst, ist ein großes Problem. Und zwar eines, das in jeder Zeit zu finden ist. Wir sollten uns da von C. S. Lewis wieder wachrütteln lassen:

&quot;Jedes Zeitalter hat seinen eigenen Standpunkt. Es ist besonders gut darin, bestimmte Wahrheiten zu sehen und neigt besonders zu bestimmten Fehlern. Wir alle brauchen die Bücher, welche die charakteristischen Fehler unserer Zeit korrigieren. Und das bedeutet: Die alten Bücher. Alle zeitgenössischen Autoren haben ein Stück weit den zeitgenössischen Standpunkt – sogar jene, wie ich selbst, welche ihm am meisten zu opponieren zu scheinen. Nichts macht mich mehr betroffen, wenn ich die Kontroversen der vergangenen Jahrhunderte lese, als die Tatsache, dass beide Seiten normalerweise Dinge voraussetzten, ohne sie in Frage zu stellen, von denen wir einiges absolut ablehnen müssen. Sie dachten, sie wären einander derart entgegengesetzt, wie es nur geht, aber in Wahrheit waren sie im Geheimen Verbündete – verbündet miteinander gegen frühere und spätere Zeiten – durch eine gute Menge an gemeinsamen Annahmen. Wir können uns sicher sein, dass die charakteristische Blindheit des 20. Jahrhunderts – die Blindheit, von der die Nachkommenschaft fragen wird: „Aber wie konnten sie nur so etwas gedacht haben?“ - genau dort liegt, wo wir sie nie vermutet hätten, und das betrifft etwas, worüber sich ungetrübte Übereinstimmung zwischen Hitler und Präsident Roosevelt oder zwischen H. G. Wells und Karl Barth ist. Niemand von uns kann dieser Blindheit vollkommen entgehen, aber wenn wir nur moderne Bücher lesen, werden wir sie mit Sicherheit vergrößern und unsere Wachsamkeit davor schwächen. Wo sie wahr sind, da werden sie uns Wahrheiten geben, die wir zum Teil schon kennen. Wo sie falsch sind, da werden sie den Fehler verstärken, an dem wir schon gefährlich erkrankt sind. Das einzige Mittel zur Linderung ist es, die saubere Meeresbrise der Jahrhunderte durch unseren Verstand wehen zu lassen, und dies kann nur durch das Lesen alter Bücher geschehen.&quot; (aus: C. S. Lewis in: On the Reading of Old Books, God in the Dock) 

Ich finde darin sehr viel Wahrheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8222;kollektive Verblendung&#8220;, wie Du das treffend nennst, ist ein großes Problem. Und zwar eines, das in jeder Zeit zu finden ist. Wir sollten uns da von C. S. Lewis wieder wachrütteln lassen:</p>
<p>&#8222;Jedes Zeitalter hat seinen eigenen Standpunkt. Es ist besonders gut darin, bestimmte Wahrheiten zu sehen und neigt besonders zu bestimmten Fehlern. Wir alle brauchen die Bücher, welche die charakteristischen Fehler unserer Zeit korrigieren. Und das bedeutet: Die alten Bücher. Alle zeitgenössischen Autoren haben ein Stück weit den zeitgenössischen Standpunkt – sogar jene, wie ich selbst, welche ihm am meisten zu opponieren zu scheinen. Nichts macht mich mehr betroffen, wenn ich die Kontroversen der vergangenen Jahrhunderte lese, als die Tatsache, dass beide Seiten normalerweise Dinge voraussetzten, ohne sie in Frage zu stellen, von denen wir einiges absolut ablehnen müssen. Sie dachten, sie wären einander derart entgegengesetzt, wie es nur geht, aber in Wahrheit waren sie im Geheimen Verbündete – verbündet miteinander gegen frühere und spätere Zeiten – durch eine gute Menge an gemeinsamen Annahmen. Wir können uns sicher sein, dass die charakteristische Blindheit des 20. Jahrhunderts – die Blindheit, von der die Nachkommenschaft fragen wird: „Aber wie konnten sie nur so etwas gedacht haben?“ &#8211; genau dort liegt, wo wir sie nie vermutet hätten, und das betrifft etwas, worüber sich ungetrübte Übereinstimmung zwischen Hitler und Präsident Roosevelt oder zwischen H. G. Wells und Karl Barth ist. Niemand von uns kann dieser Blindheit vollkommen entgehen, aber wenn wir nur moderne Bücher lesen, werden wir sie mit Sicherheit vergrößern und unsere Wachsamkeit davor schwächen. Wo sie wahr sind, da werden sie uns Wahrheiten geben, die wir zum Teil schon kennen. Wo sie falsch sind, da werden sie den Fehler verstärken, an dem wir schon gefährlich erkrankt sind. Das einzige Mittel zur Linderung ist es, die saubere Meeresbrise der Jahrhunderte durch unseren Verstand wehen zu lassen, und dies kann nur durch das Lesen alter Bücher geschehen.&#8220; (aus: C. S. Lewis in: On the Reading of Old Books, God in the Dock) </p>
<p>Ich finde darin sehr viel Wahrheit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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