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	Kommentare zu: Francis Schaeffer, der demütige Prominente	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Johannes Strehle		</title>
		<link>https://theoblog.de/francis-schaeffer-der-demutige-prominente/19271/comment-page-1/#comment-18835</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes Strehle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2012 13:34:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine charakteristische Geschichte von Francis Schaeffer.


	Roderich hat recht: Eine Selbstverständlichkeit.
	Da aber unter Christen &lt;strong&gt;Selbstverständlichkeiten&lt;/strong&gt; genauso wenig selbstverständlich sind wie unter Nicht-Christen, brauchen wir zur notwendigen Theorie immer wieder Beispiele aus der Praxis.


	Johannes weist darauf hin, dass die Berichte über das irdische Leben Jesu voll von Beispielen des Selbstverständlichen sind. Sie sind nicht (nur) für den Kindergottesdienst geschrieben.


	Für Francis Schaeffer war die &lt;strong&gt;Einheit von Theorie und Praxis&lt;/strong&gt; 
von zentraler Bedeutung:


	&quot;Genau darum haben wir in L&#039;Abri gerungen
	- um ein ausgewogenes Christentum,
	ausgewogen nicht nur in exegetischer und intellektueller Hinsicht,
	sondern auch im Bereich der Wirklichkeit und der Schönheit.
	...
	Das Buch meiner Frau Edith, &lt;strong&gt;&lt;em&gt;L&#039;Abri&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;,
	ist ebenfalls ein wichtiges Element,
	ohne das die übrigen Bücher unvollständig und ohne Gleichgewicht wären.
	Es zeigt nämlich, was sich &lt;strong&gt;im tagtäglichen Lebensvollzug&lt;/strong&gt; ...ereignet hat,
	weil wir die Tatsache,
	dass der unendlich-persönliche Gott wirklich da ist,
	in unser praktisches Handeln einbezogen haben.
	Entscheidend wichtig ist auch
	&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Geistliches Leben - was ist das? &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;
	Hier wird systematisch die gesamte Grundlage des Lebens als Christ dargestellt,&quot;


	(Aus der Einführung zu&lt;strong&gt;&lt;em&gt; ... und er schweigt nicht&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine charakteristische Geschichte von Francis Schaeffer.</p>
<p>	Roderich hat recht: Eine Selbstverständlichkeit.<br />
	Da aber unter Christen <strong>Selbstverständlichkeiten</strong> genauso wenig selbstverständlich sind wie unter Nicht-Christen, brauchen wir zur notwendigen Theorie immer wieder Beispiele aus der Praxis.</p>
<p>	Johannes weist darauf hin, dass die Berichte über das irdische Leben Jesu voll von Beispielen des Selbstverständlichen sind. Sie sind nicht (nur) für den Kindergottesdienst geschrieben.</p>
<p>	Für Francis Schaeffer war die <strong>Einheit von Theorie und Praxis</strong><br />
von zentraler Bedeutung:</p>
<p>	&#8222;Genau darum haben wir in L&#8217;Abri gerungen<br />
	&#8211; um ein ausgewogenes Christentum,<br />
	ausgewogen nicht nur in exegetischer und intellektueller Hinsicht,<br />
	sondern auch im Bereich der Wirklichkeit und der Schönheit.<br />
	&#8230;<br />
	Das Buch meiner Frau Edith, <strong><em>L&#8217;Abri</em></strong>,<br />
	ist ebenfalls ein wichtiges Element,<br />
	ohne das die übrigen Bücher unvollständig und ohne Gleichgewicht wären.<br />
	Es zeigt nämlich, was sich <strong>im tagtäglichen Lebensvollzug</strong> &#8230;ereignet hat,<br />
	weil wir die Tatsache,<br />
	dass der unendlich-persönliche Gott wirklich da ist,<br />
	in unser praktisches Handeln einbezogen haben.<br />
	Entscheidend wichtig ist auch<br />
	<strong><em>Geistliches Leben &#8211; was ist das? </em></strong><br />
	Hier wird systematisch die gesamte Grundlage des Lebens als Christ dargestellt,&#8220;</p>
<p>	(Aus der Einführung zu<strong><em> &#8230; und er schweigt nicht</em></strong>)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/francis-schaeffer-der-demutige-prominente/19271/comment-page-1/#comment-18831</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Dec 2012 14:00:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hebräer 13 sagt ja: Sei gastfrei, denn Du weisst nie, ob Du nicht einen Engel beherbergst. (Wohl mit Bezug auf den Tatsachenbericht in 1. Mose bei Abraham oder Lot). 

Nun wäre es aber falsch, zu &quot;unwichtigen&quot; Leuten gastfrei zu sein, nur aus der Hoffnung heraus, ohne es zu wissen &lt;strong&gt;doch&lt;/strong&gt; mal einen wichtigen Menschen bewirtet zu haben. 
Denn: die sog. &quot;unwichtigen&quot; Menschen sind vor Gott alle wichtig. 
- Denn erstens sind sie alle in Seinem Ebenbild geschaffen. 
- Zweitens ist Christus für alle Menschen gestorben. 
- Hinzu kommt, dass in den wiedergeborenen Christen Christus selbst lebt. 

Wir brauchen also gar nicht auf einen &quot;versteckten Francis Schaeffer&quot; zu warten :-)

Dieses ganze &quot;wichtig nehmen&quot; oder &quot;mehr beachten&quot; von &quot;wichtigen&quot; Leuten ist ja letztlich eine &quot;fleischliche&quot; Haltung, die Paulus in 1. Kor 1-3 tadelt. &quot;Wichtig&quot; heißt ja meistens: angesehen in den Augen der &lt;strong&gt;Menschen&lt;/strong&gt;. 
Zu den unverzichtbaren Übungen, die Gott auch keinem Nachfolger ersparen wird, gehört es, sich Gottes Maßstab von &quot;wichtig&quot; anzueignen. Die Menschen mit Gottes Augen sehen. (Und wer die Lektion nicht lernen will, bleibt halt Zeit seines Lebens auf niedrigen Niveau stecken.) Daher der Satz Jesu: die ersten werden die letzten sein.  

Es hat übrigens etwas Trügerisches, dass dieses &quot;nach der Meinung der Menschen sehen&quot; auch in christlichen Kreisen so verbreitet ist. Trügerisch deshalb, weil man die Gemeinde ja als eine Art &quot;Zuflucht&quot; aus der Welt sieht, wo man auftanken möchte, und dann findet man manchmal genau das gleiche Verhalten wie in der Welt, nur in christlichem Gewande. 
(Es gibt in manchen Gemeinden &quot;Anerkannte&quot;, mit denen man sich gerne sehen läßt, und &quot;weniger Anerkannte&quot;). Wie ist es z.B. mit farbigen Ausländern in unseren Gemeinden, die nicht so gut Deutsch sprechen und weniger intellektuell sind?

Es ist super, dass Francis Schaeffer diesen Punkt so gut praktiziert. Ein echter Jünger Jesu. 

Andererseits ist es auch ein &quot;sine qua non&quot;. Unverzichtbar für die Nachfolge. Wer sich selbst als Sprecher z.B. für wichtiger hält als die Zuhörer - und das machen leider sehr viele christlichen Konferenzssprecher und Prediger - der darf noch mal bei null anfangen und in die Lehrschule Christi gehen. Er hat nämlich noch gar NICHTS vom Evangelium verstanden. 

Er darf realisieren, dass er - aus sich selbst heraus - in bestimmter Hinsicht eine &quot;Null&quot; wäre und nur durch Christi Vergebung wieder &quot;etwas&quot; ist. Viele Sprecher halten sich für &quot;weiter im Glauben&quot; oder &quot;geklettert auf christlicher Karriereleiter&quot;. Dabei ist der Sprecher doch mit den Zuhörern genau im selben Boot: in der Gemeinschaft der Nachfolger Jesu. Von Ihm müssen wir täglich lernen. (Was andererseits nicht heißen soll, dass man Leiter respektlos behandeln soll).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hebräer 13 sagt ja: Sei gastfrei, denn Du weisst nie, ob Du nicht einen Engel beherbergst. (Wohl mit Bezug auf den Tatsachenbericht in 1. Mose bei Abraham oder Lot). </p>
<p>Nun wäre es aber falsch, zu &#8222;unwichtigen&#8220; Leuten gastfrei zu sein, nur aus der Hoffnung heraus, ohne es zu wissen <strong>doch</strong> mal einen wichtigen Menschen bewirtet zu haben.<br />
Denn: die sog. &#8222;unwichtigen&#8220; Menschen sind vor Gott alle wichtig.<br />
&#8211; Denn erstens sind sie alle in Seinem Ebenbild geschaffen.<br />
&#8211; Zweitens ist Christus für alle Menschen gestorben.<br />
&#8211; Hinzu kommt, dass in den wiedergeborenen Christen Christus selbst lebt. </p>
<p>Wir brauchen also gar nicht auf einen &#8222;versteckten Francis Schaeffer&#8220; zu warten 🙂</p>
<p>Dieses ganze &#8222;wichtig nehmen&#8220; oder &#8222;mehr beachten&#8220; von &#8222;wichtigen&#8220; Leuten ist ja letztlich eine &#8222;fleischliche&#8220; Haltung, die Paulus in 1. Kor 1-3 tadelt. &#8222;Wichtig&#8220; heißt ja meistens: angesehen in den Augen der <strong>Menschen</strong>.<br />
Zu den unverzichtbaren Übungen, die Gott auch keinem Nachfolger ersparen wird, gehört es, sich Gottes Maßstab von &#8222;wichtig&#8220; anzueignen. Die Menschen mit Gottes Augen sehen. (Und wer die Lektion nicht lernen will, bleibt halt Zeit seines Lebens auf niedrigen Niveau stecken.) Daher der Satz Jesu: die ersten werden die letzten sein.  </p>
<p>Es hat übrigens etwas Trügerisches, dass dieses &#8222;nach der Meinung der Menschen sehen&#8220; auch in christlichen Kreisen so verbreitet ist. Trügerisch deshalb, weil man die Gemeinde ja als eine Art &#8222;Zuflucht&#8220; aus der Welt sieht, wo man auftanken möchte, und dann findet man manchmal genau das gleiche Verhalten wie in der Welt, nur in christlichem Gewande.<br />
(Es gibt in manchen Gemeinden &#8222;Anerkannte&#8220;, mit denen man sich gerne sehen läßt, und &#8222;weniger Anerkannte&#8220;). Wie ist es z.B. mit farbigen Ausländern in unseren Gemeinden, die nicht so gut Deutsch sprechen und weniger intellektuell sind?</p>
<p>Es ist super, dass Francis Schaeffer diesen Punkt so gut praktiziert. Ein echter Jünger Jesu. </p>
<p>Andererseits ist es auch ein &#8222;sine qua non&#8220;. Unverzichtbar für die Nachfolge. Wer sich selbst als Sprecher z.B. für wichtiger hält als die Zuhörer &#8211; und das machen leider sehr viele christlichen Konferenzssprecher und Prediger &#8211; der darf noch mal bei null anfangen und in die Lehrschule Christi gehen. Er hat nämlich noch gar NICHTS vom Evangelium verstanden. </p>
<p>Er darf realisieren, dass er &#8211; aus sich selbst heraus &#8211; in bestimmter Hinsicht eine &#8222;Null&#8220; wäre und nur durch Christi Vergebung wieder &#8222;etwas&#8220; ist. Viele Sprecher halten sich für &#8222;weiter im Glauben&#8220; oder &#8222;geklettert auf christlicher Karriereleiter&#8220;. Dabei ist der Sprecher doch mit den Zuhörern genau im selben Boot: in der Gemeinschaft der Nachfolger Jesu. Von Ihm müssen wir täglich lernen. (Was andererseits nicht heißen soll, dass man Leiter respektlos behandeln soll).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: DanielV		</title>
		<link>https://theoblog.de/francis-schaeffer-der-demutige-prominente/19271/comment-page-1/#comment-18823</link>

		<dc:creator><![CDATA[DanielV]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2012 21:23:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[
	Ich lese grad den Sammelband &quot;Francis A. Schaeffer: Portraits of the Man and His Work&quot; von Lane Dennis (von 1986) und man spürt den Beiträgen richtig ab, wie frisch die Erinnerungen an Schaeffer damals noch waren - das fordert einen heraus.


	Zum Glück beruft und begabt Gott noch heute Menschen in so einen Dienst für die Gemeinde und das Evangelium...
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	Ich lese grad den Sammelband &#8222;Francis A. Schaeffer: Portraits of the Man and His Work&#8220; von Lane Dennis (von 1986) und man spürt den Beiträgen richtig ab, wie frisch die Erinnerungen an Schaeffer damals noch waren &#8211; das fordert einen heraus.</p>
<p>	Zum Glück beruft und begabt Gott noch heute Menschen in so einen Dienst für die Gemeinde und das Evangelium&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://theoblog.de/francis-schaeffer-der-demutige-prominente/19271/comment-page-1/#comment-18818</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2012 17:43:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[
	Danke Ron, für diesen Bericht! Leute solchen Kalibers gibt es ja heute scheinbar kaum noch. Aber vielleicht waren sie auch zu allen Zeiten Ausnahmen. Jedenfalls ist Schaeffer in vielerlei Hinsicht ein gutes Vorbild für uns! Offenbar auch darin, dass er die Worte Jesu verstand:&#160;»Die Füchse haben Gruben und die Vögel des Himmels Nester, der Menschensohn aber hat keine Stätte, wohin er sein Haupt legen kann.« Und: Ein Schüler steht nicht über seinem Lehrer und ein Knecht nicht über seinem Herrn; &#160;ein Schüler muss zufrieden sein, wenn es ihm ergeht wie seinem Lehrer, und ein Knecht, (wenn es ihm ergeht) wie seinem Herrn.&#160;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	Danke Ron, für diesen Bericht! Leute solchen Kalibers gibt es ja heute scheinbar kaum noch. Aber vielleicht waren sie auch zu allen Zeiten Ausnahmen. Jedenfalls ist Schaeffer in vielerlei Hinsicht ein gutes Vorbild für uns! Offenbar auch darin, dass er die Worte Jesu verstand:&nbsp;»Die Füchse haben Gruben und die Vögel des Himmels Nester, der Menschensohn aber hat keine Stätte, wohin er sein Haupt legen kann.« Und: Ein Schüler steht nicht über seinem Lehrer und ein Knecht nicht über seinem Herrn; &nbsp;ein Schüler muss zufrieden sein, wenn es ihm ergeht wie seinem Lehrer, und ein Knecht, (wenn es ihm ergeht) wie seinem Herrn.&nbsp;</p>
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