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	Kommentare zu: Friedrich Dürrenmatt im Gespräch (1968)	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Johannes Strehle		</title>
		<link>https://theoblog.de/friedrich-duerrenmatt-im-gespraech-mit-friedrich-luft-1968/22291/comment-page-1/#comment-24789</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes Strehle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2014 13:51:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Ron
&quot;Ich kann mich an ein Interview mit dem Stern erinnern 
und habe es jetzt im Netz gefunden.&quot;
Herzlichen Dank,  Johannes]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ron<br />
&#8222;Ich kann mich an ein Interview mit dem Stern erinnern<br />
und habe es jetzt im Netz gefunden.&#8220;<br />
Herzlichen Dank,  Johannes</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/friedrich-duerrenmatt-im-gespraech-mit-friedrich-luft-1968/22291/comment-page-1/#comment-24778</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2014 16:11:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@johannes: Ich kann mich an ein Interview mit dem Stern erinnern und habe es jetzt im Netz gefunden. Dort sagt D.:

 

&lt;blockquote&gt;STERN: Glauben Sie, daß die Grünen den Weg aus dem Irrenhaus finden können?

 DÜRRENMATT: Sie sind ein Menetekel an der Wand der Unglaubhaftigkeit der Politik.

 STERN: Verstehen Sie, warum die Jugend gewalttätig wird?

 DÜRRENMATT: Aus einem Gefühl der Ohnmacht heraus.

 STERN: Wann waren Sie zum letzten mal auf einer Demonstration?

 DÜRRENMATT: Ich war noch nie auf einer Demonstration. Ich bin selber eine.

 STERN: Könnten Sie - aus dem Gefühl der Ohnmacht heraus - Terrorismus verstehen?

 DÜRRENMATT: Eine uralte Bewegung. Es gibt eine Komödie von Aristophanes, &quot;Die Acharner&quot;, in der ein attisches Bäuerchen mitten im Peloponnesischen Krieg etwas tut, was nur Staaten untereinander tun können: Es schließt mit Sparta Frieden. Terroristen handeln umgekehrt: Sie erklären dem Staate den Krieg. Darum die ungeheure Empörung des Staates über den Terrorismus. Einen gewöhnlichen Bürger aus nichtpolitischen Motiven auszurauben und zu ermorden ist ein Verbrechen; einen Beamten oder Politiker aus politischen Gründen zu ermorden, und mögen sie noch so abstrus sein, ist ein Staatsverbrechen.

 STERN: Wollen Sie mit Ihrer Argumentation den Terroristen entlasten?

 DÜRRENMATT: Nein, ich will ihn nur einordnen. Er ist ein Kriegsverbrecher, weil er seine Gefangenen umbringt. Ich stelle ihn den Naziverbrechern gleich, ihre Ideologie war nicht minder abstrus, nur regt man sich über die nicht mehr so sehr auf.
&lt;/blockquote&gt;


Quelle: http://www.ta7.de/txt/literatu/lite0022.htm

Keine konkrete Antwort auf Deine Frage, aber Hinweise sind enthalten.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@johannes: Ich kann mich an ein Interview mit dem Stern erinnern und habe es jetzt im Netz gefunden. Dort sagt D.:</p>
<blockquote><p>STERN: Glauben Sie, daß die Grünen den Weg aus dem Irrenhaus finden können?</p>
<p> DÜRRENMATT: Sie sind ein Menetekel an der Wand der Unglaubhaftigkeit der Politik.</p>
<p> STERN: Verstehen Sie, warum die Jugend gewalttätig wird?</p>
<p> DÜRRENMATT: Aus einem Gefühl der Ohnmacht heraus.</p>
<p> STERN: Wann waren Sie zum letzten mal auf einer Demonstration?</p>
<p> DÜRRENMATT: Ich war noch nie auf einer Demonstration. Ich bin selber eine.</p>
<p> STERN: Könnten Sie &#8211; aus dem Gefühl der Ohnmacht heraus &#8211; Terrorismus verstehen?</p>
<p> DÜRRENMATT: Eine uralte Bewegung. Es gibt eine Komödie von Aristophanes, &#8222;Die Acharner&#8220;, in der ein attisches Bäuerchen mitten im Peloponnesischen Krieg etwas tut, was nur Staaten untereinander tun können: Es schließt mit Sparta Frieden. Terroristen handeln umgekehrt: Sie erklären dem Staate den Krieg. Darum die ungeheure Empörung des Staates über den Terrorismus. Einen gewöhnlichen Bürger aus nichtpolitischen Motiven auszurauben und zu ermorden ist ein Verbrechen; einen Beamten oder Politiker aus politischen Gründen zu ermorden, und mögen sie noch so abstrus sein, ist ein Staatsverbrechen.</p>
<p> STERN: Wollen Sie mit Ihrer Argumentation den Terroristen entlasten?</p>
<p> DÜRRENMATT: Nein, ich will ihn nur einordnen. Er ist ein Kriegsverbrecher, weil er seine Gefangenen umbringt. Ich stelle ihn den Naziverbrechern gleich, ihre Ideologie war nicht minder abstrus, nur regt man sich über die nicht mehr so sehr auf.
</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.ta7.de/txt/literatu/lite0022.htm" rel="nofollow ugc">http://www.ta7.de/txt/literatu/lite0022.htm</a></p>
<p>Keine konkrete Antwort auf Deine Frage, aber Hinweise sind enthalten.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes Strehle		</title>
		<link>https://theoblog.de/friedrich-duerrenmatt-im-gespraech-mit-friedrich-luft-1968/22291/comment-page-1/#comment-24776</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes Strehle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2014 13:46:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein interessantes Interview. 
Welche Einstellung hatte Dürrenmatt denn zu den 68ern? 

Ich schätze Dürrenmatt auch sehr. 

Die Kriminalromane sollte man gelesen haben, 
&quot;den Richter und seinen Henker&quot; muss man gelesen (und als Film gesehen)haben. 
Ich bin jedenfalls in Familie, Erziehung und Führung im Beruf 
immer wieder auf diesen Stoff zu sprechen gekommen. 
&quot;Die Physiker&quot; und &quot;der Besuch der alten Dame&quot; 
sind Pflichtstücke für jeden Jugendlichen, 
ebenso wie &quot;Biedermann und die Brandstifter&quot; von Frisch, 
möglichst im Theater oder aber im &quot;Film-Theater&quot;. 
Diese Stücke müssen diskutiert werden 
(nicht zuletzt Dürrenmatts &quot;21 Punkte zu den Physikern&quot;, 
seine Philosophie im Zusammenhang mit seiner Biographie), 
dürfen aber nicht im Deutschunterricht verödet werden. 
Den &quot;Tunnel&quot; kenne ich nicht, bin aber sehr gespannt. 

Ich würde sehr gern mehr über Dürrenmatts Eltern, 
ihre Theologie und ihr Leben erfahren. 
Pfarrhäuser und Sonntagsschulen haben viele Scherbenhaufen hinterlassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein interessantes Interview.<br />
Welche Einstellung hatte Dürrenmatt denn zu den 68ern? </p>
<p>Ich schätze Dürrenmatt auch sehr. </p>
<p>Die Kriminalromane sollte man gelesen haben,<br />
&#8222;den Richter und seinen Henker&#8220; muss man gelesen (und als Film gesehen)haben.<br />
Ich bin jedenfalls in Familie, Erziehung und Führung im Beruf<br />
immer wieder auf diesen Stoff zu sprechen gekommen.<br />
&#8222;Die Physiker&#8220; und &#8222;der Besuch der alten Dame&#8220;<br />
sind Pflichtstücke für jeden Jugendlichen,<br />
ebenso wie &#8222;Biedermann und die Brandstifter&#8220; von Frisch,<br />
möglichst im Theater oder aber im &#8222;Film-Theater&#8220;.<br />
Diese Stücke müssen diskutiert werden<br />
(nicht zuletzt Dürrenmatts &#8222;21 Punkte zu den Physikern&#8220;,<br />
seine Philosophie im Zusammenhang mit seiner Biographie),<br />
dürfen aber nicht im Deutschunterricht verödet werden.<br />
Den &#8222;Tunnel&#8220; kenne ich nicht, bin aber sehr gespannt. </p>
<p>Ich würde sehr gern mehr über Dürrenmatts Eltern,<br />
ihre Theologie und ihr Leben erfahren.<br />
Pfarrhäuser und Sonntagsschulen haben viele Scherbenhaufen hinterlassen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://theoblog.de/friedrich-duerrenmatt-im-gespraech-mit-friedrich-luft-1968/22291/comment-page-1/#comment-24770</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2014 23:13:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine lesenswerte Parabel auf die Moderne, wie ernst schon sagte. Den berühmten Schlusssatz, der auf die Frage: Was sollen wir tun?, fällt (Nichts. Gott ließ uns fallen, und so stürzen wir denn auf ihn zu ...), hat D. in der späteren Fassung gestrichen. Dort steht am Ende nur: Nichts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine lesenswerte Parabel auf die Moderne, wie ernst schon sagte. Den berühmten Schlusssatz, der auf die Frage: Was sollen wir tun?, fällt (Nichts. Gott ließ uns fallen, und so stürzen wir denn auf ihn zu &#8230;), hat D. in der späteren Fassung gestrichen. Dort steht am Ende nur: Nichts.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ernst		</title>
		<link>https://theoblog.de/friedrich-duerrenmatt-im-gespraech-mit-friedrich-luft-1968/22291/comment-page-1/#comment-24769</link>

		<dc:creator><![CDATA[ernst]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2014 21:31:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nachtrag: Gerade die &quot;Seminararbeit&quot; gelesen; als Leistung im Hauptseminar (sic!) sehr dürftig (gelinde gesagt).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag: Gerade die &#8222;Seminararbeit&#8220; gelesen; als Leistung im Hauptseminar (sic!) sehr dürftig (gelinde gesagt).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ernst		</title>
		<link>https://theoblog.de/friedrich-duerrenmatt-im-gespraech-mit-friedrich-luft-1968/22291/comment-page-1/#comment-24768</link>

		<dc:creator><![CDATA[ernst]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2014 19:54:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Da Dürrenmatt Pfarrerssohn war, mithin durch und durch mit Fragen von Religion und Metaphysik vertraut, ist auch seine Literatur natürlich sehr geprägt durch dies Fragen und Vorstellungen. Er galt ja auch jahrelang als ´heißer´ Kandidat für den Literatur-Nobelpreis, den er allerdings (wie manch anderer großer Autor) nie erhalten hat.
In den letzten Jahrzehnten ist es nun ruhiger um sein Werk geworden; manches darin wirkt in der Tat wie etwas ´überholt´ und aus der Zeit gefallen. 
Aber nie langweilig, für den, der sich darauf einlässt: Die Erzählung &quot;Der Tunnel&quot; ist ja gewissermaßen eine ´Parabel´  auf unsere Welt oder die Moderne, und sie endet - mit einer beklemmenden Theodizee!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da Dürrenmatt Pfarrerssohn war, mithin durch und durch mit Fragen von Religion und Metaphysik vertraut, ist auch seine Literatur natürlich sehr geprägt durch dies Fragen und Vorstellungen. Er galt ja auch jahrelang als ´heißer´ Kandidat für den Literatur-Nobelpreis, den er allerdings (wie manch anderer großer Autor) nie erhalten hat.<br />
In den letzten Jahrzehnten ist es nun ruhiger um sein Werk geworden; manches darin wirkt in der Tat wie etwas ´überholt´ und aus der Zeit gefallen.<br />
Aber nie langweilig, für den, der sich darauf einlässt: Die Erzählung &#8222;Der Tunnel&#8220; ist ja gewissermaßen eine ´Parabel´  auf unsere Welt oder die Moderne, und sie endet &#8211; mit einer beklemmenden Theodizee!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/friedrich-duerrenmatt-im-gespraech-mit-friedrich-luft-1968/22291/comment-page-1/#comment-24765</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2014 18:06:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/friedrich-duerrenmatt-im-gespraech-mit-friedrich-luft-1968/22291/comment-page-1/#comment-24763&quot;&gt;JcS&lt;/a&gt;.

@jcs: Erzähl mal!
Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/friedrich-duerrenmatt-im-gespraech-mit-friedrich-luft-1968/22291/comment-page-1/#comment-24763">JcS</a>.</p>
<p>@jcs: Erzähl mal!<br />
Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/friedrich-duerrenmatt-im-gespraech-mit-friedrich-luft-1968/22291/comment-page-1/#comment-24764</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2014 18:05:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/friedrich-duerrenmatt-im-gespraech-mit-friedrich-luft-1968/22291/comment-page-1/#comment-24762&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

Ich kenne sie nicht. Gut?
Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/friedrich-duerrenmatt-im-gespraech-mit-friedrich-luft-1968/22291/comment-page-1/#comment-24762">Alexander</a>.</p>
<p>Ich kenne sie nicht. Gut?<br />
Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: JcS		</title>
		<link>https://theoblog.de/friedrich-duerrenmatt-im-gespraech-mit-friedrich-luft-1968/22291/comment-page-1/#comment-24763</link>

		<dc:creator><![CDATA[JcS]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2014 16:38:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Besonders spannend ist auch seine Beziehung zu Karl Barth...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Besonders spannend ist auch seine Beziehung zu Karl Barth&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://theoblog.de/friedrich-duerrenmatt-im-gespraech-mit-friedrich-luft-1968/22291/comment-page-1/#comment-24762</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2014 15:00:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kennt ihr von Dürrenmatt die Kurzgeschichte &quot;Der Tunnel&quot;?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt ihr von Dürrenmatt die Kurzgeschichte &#8222;Der Tunnel&#8220;?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/friedrich-duerrenmatt-im-gespraech-mit-friedrich-luft-1968/22291/comment-page-1/#comment-24761</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2014 14:50:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wow, der Spruch war gut... (von Beat Rink). Hat es in sich :-)
Aber wer ist dann die &quot;nicht-Provinz&quot;? Muss die &quot;nicht-Provinz&quot; denn nicht ab und zu auch mal prominent werden, um etwas zu bewirken? Nun ja, es reicht ja, wenn Gott etwas bewirkt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wow, der Spruch war gut&#8230; (von Beat Rink). Hat es in sich 🙂<br />
Aber wer ist dann die &#8222;nicht-Provinz&#8220;? Muss die &#8222;nicht-Provinz&#8220; denn nicht ab und zu auch mal prominent werden, um etwas zu bewirken? Nun ja, es reicht ja, wenn Gott etwas bewirkt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lukas		</title>
		<link>https://theoblog.de/friedrich-duerrenmatt-im-gespraech-mit-friedrich-luft-1968/22291/comment-page-1/#comment-24759</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2014 01:29:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auch ich lese gerne immer mal wieder in Dürrenmatts »Stoffen«, wo mir nebst den bizarr-apokalyptischen Visionen (»Winterkrieg in Tibet«) am besten die autobiographischen Stellen gefallen. Als ich vor kurzem wieder einmal durch seine Erinnerungen schweifte, durch die Konflikte mit seinem gläubigen Vater, einem treuen Pfarrer, und seine zunehmende Entfremdung vom Glauben, legte ich das Buch zur Seite und dachte: Was soll&#039;s? Ich halte es mit dem Vater. Der ist zwar unbekannt, hat aber das Richtige gewählt und etwas gemacht mit seinem Leben. Aber beim Sohn bin ich mir da nicht so sicher.

Ein befreundeter Dichter erzählte mir einmal amüsiert, er habe ein Buch über einen Missionar gesehen, der für einige Zeit zu Gast war im Hause Dürrenmatt, als Friedrich Dürrenmatt schon weltbekannt war. In dem Kapitel, das »Bei Dürrenmatts zu Besuch« oder so ähnlich überschriftet war, spielen die Eltern die Haupt- und Ehrenrolle – und dann wird mit nur einem Nebensatz erwähnt, sie seien übrigens die Eltern des weltberühmten Dramatikers.
Ein gutes Bild für das Reich Gottes. Oder mit den Worten des Basler Aphoristikers Beat Rink: &lt;blockquote&gt;
Die Welt der Prominenz: 
Provinz der Providenz?&lt;/blockquote&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich lese gerne immer mal wieder in Dürrenmatts »Stoffen«, wo mir nebst den bizarr-apokalyptischen Visionen (»Winterkrieg in Tibet«) am besten die autobiographischen Stellen gefallen. Als ich vor kurzem wieder einmal durch seine Erinnerungen schweifte, durch die Konflikte mit seinem gläubigen Vater, einem treuen Pfarrer, und seine zunehmende Entfremdung vom Glauben, legte ich das Buch zur Seite und dachte: Was soll&#8217;s? Ich halte es mit dem Vater. Der ist zwar unbekannt, hat aber das Richtige gewählt und etwas gemacht mit seinem Leben. Aber beim Sohn bin ich mir da nicht so sicher.</p>
<p>Ein befreundeter Dichter erzählte mir einmal amüsiert, er habe ein Buch über einen Missionar gesehen, der für einige Zeit zu Gast war im Hause Dürrenmatt, als Friedrich Dürrenmatt schon weltbekannt war. In dem Kapitel, das »Bei Dürrenmatts zu Besuch« oder so ähnlich überschriftet war, spielen die Eltern die Haupt- und Ehrenrolle – und dann wird mit nur einem Nebensatz erwähnt, sie seien übrigens die Eltern des weltberühmten Dramatikers.<br />
Ein gutes Bild für das Reich Gottes. Oder mit den Worten des Basler Aphoristikers Beat Rink: </p>
<blockquote><p>
Die Welt der Prominenz:<br />
Provinz der Providenz?</p></blockquote>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jonas		</title>
		<link>https://theoblog.de/friedrich-duerrenmatt-im-gespraech-mit-friedrich-luft-1968/22291/comment-page-1/#comment-24758</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jan 2014 21:20:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=22291#comment-24758</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Ron, ich kann es gut verstehen. Ich mag Dürrenmatt auch sehr, er war einer jener großen Denker, die uns heute viel lehren könnten. Wenn wir bereit wären, auf sie zu hören. Auch Max Frisch hat mich eine Menge lehren können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Ron, ich kann es gut verstehen. Ich mag Dürrenmatt auch sehr, er war einer jener großen Denker, die uns heute viel lehren könnten. Wenn wir bereit wären, auf sie zu hören. Auch Max Frisch hat mich eine Menge lehren können.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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