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	Kommentare zu: Fünf Jahre Neuer Realismus	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		Von: Gebhard Greiter		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gebhard Greiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Sep 2019 10:25:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Markus Gabriels Meinung, es sei unsinnig, anzunehmen, dass wir das Wirkliche nicht so erkennen können, wie es an sich ist, muss ganz entschieden widersprochen werden: 
http://greiterweb.de/zfo/Realismus.htm#msgnr0-35

Farbe und Materie sind überzeugende Beispiele hierfür:

Was wir als unterschiedliche Farben wahrnehmen, ist genau genommen elektromagnetische Strahlung unterschiedlicher Wellenlänge. Erst unser Gehirn setzt unterschiedliche Wellenlänge von Licht um in unterschiedlichen Farbeindruck um.

Mit Materie ist es ähnlich: Wie die Quantenphysik uns beweist, ist jedes Stück Materie nichts weiter als Summe von Wellen im Feld der 4 physikalischen Grundkräfte. 

Eben deswegen hat Hans-Peter Dürr mal geschrieben (Zitat):

 &quot;Ich habe als Physiker 50 Jahre lang — mein ganzes Forscherleben — damit verbracht zu fragen, was eigentlich hinter der Materie steckt. Des Endergebnis ist ganz einfach: Es gibt keine Materie!&quot;

Steven Hawking schrieb: &quot;Es hat keinen Zweck, sich auf die Wirklichkeit zu berufen, da wir kein modellunabhängiges Konzept der Wirklichkeit besitzen&quot;. 

Mit anderen Worten: Selbst Physiker kennen die Wirklichkeit nicht. Sie, wie jeder Mensch, kann nur — über seine Sinnesorgane und Messgeräte — Impulse der Wirklichkeit empfangen und im Sinne geeigneter gedanklicher Modelle interpretieren. Wie die Wirklichkeit tatsächlich beschaffen ist, weiß niemand. 

Gabriel ignoriert solche Erkenntnis. Und das, obgleich sie nun schon seit 2500 Jahren erst durch Philosophen erkannt und dann durch die moderne Physik klar bestätigt wurde: http://greiterweb.de/zfo/Zitate.htm#msgnr1896-52

Kurz: Gabriel Neuer Realismus ist ein (ganz beispiellos naiver) Irrweg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Markus Gabriels Meinung, es sei unsinnig, anzunehmen, dass wir das Wirkliche nicht so erkennen können, wie es an sich ist, muss ganz entschieden widersprochen werden:<br />
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<p>Farbe und Materie sind überzeugende Beispiele hierfür:</p>
<p>Was wir als unterschiedliche Farben wahrnehmen, ist genau genommen elektromagnetische Strahlung unterschiedlicher Wellenlänge. Erst unser Gehirn setzt unterschiedliche Wellenlänge von Licht um in unterschiedlichen Farbeindruck um.</p>
<p>Mit Materie ist es ähnlich: Wie die Quantenphysik uns beweist, ist jedes Stück Materie nichts weiter als Summe von Wellen im Feld der 4 physikalischen Grundkräfte. </p>
<p>Eben deswegen hat Hans-Peter Dürr mal geschrieben (Zitat):</p>
<p> &#8222;Ich habe als Physiker 50 Jahre lang — mein ganzes Forscherleben — damit verbracht zu fragen, was eigentlich hinter der Materie steckt. Des Endergebnis ist ganz einfach: Es gibt keine Materie!&#8220;</p>
<p>Steven Hawking schrieb: &#8222;Es hat keinen Zweck, sich auf die Wirklichkeit zu berufen, da wir kein modellunabhängiges Konzept der Wirklichkeit besitzen&#8220;. </p>
<p>Mit anderen Worten: Selbst Physiker kennen die Wirklichkeit nicht. Sie, wie jeder Mensch, kann nur — über seine Sinnesorgane und Messgeräte — Impulse der Wirklichkeit empfangen und im Sinne geeigneter gedanklicher Modelle interpretieren. Wie die Wirklichkeit tatsächlich beschaffen ist, weiß niemand. </p>
<p>Gabriel ignoriert solche Erkenntnis. Und das, obgleich sie nun schon seit 2500 Jahren erst durch Philosophen erkannt und dann durch die moderne Physik klar bestätigt wurde: <a href="http://greiterweb.de/zfo/Zitate.htm#msgnr1896-52" rel="nofollow ugc">http://greiterweb.de/zfo/Zitate.htm#msgnr1896-52</a></p>
<p>Kurz: Gabriel Neuer Realismus ist ein (ganz beispiellos naiver) Irrweg.</p>
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