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Geistlicher Beistand an Bord der sinkenden Titanic

Ich nutze einen brillanten Bericht des DLF über den letzten geistlichen Beistand an Bord der sinkenden Titanic, um nochmals auf das Buch Der letzte Held der Titanic hinzuweisen.

Bezüglich Ende des DLF-Berichts: Für Verstorbene braucht man nicht zu beten. Die Tradition wurde in der Katholischen Kirche mit 2Makk 12,44-45 begündet: „Hätte er nicht erwartet, dass die Gefallenen auferstehen werden, wäre es nämlich überflüssig und sinnlos gewesen, für die Toten zu beten. Auch hielt er sich den herrlichen Lohn vor Augen, der für die hinterlegt ist, die in Frömmigkeit sterben. Ein heiliger und frommer Gedanke! Darum ließ er die Toten entsühnen, damit sie von der Sünde befreit werden.“ Dass die Protestanten die Apokryphen nicht als kanonisch anerkannten, hat seine Gründe. Martin Luther bezeichnete die Sitte, für Verstorbene zu beten, als „Menschenträume und Teufelslehre“, die die „Christuslehre mit Füßen tritt und vertilget“.