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	Kommentare zu: Gemeinsam für das Evangelium: Ein Weckruf	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Theophil Isegrim		</title>
		<link>https://theoblog.de/gemeinsam-fuer-das-evangelium-ein-weckruf/38677/comment-page-1/#comment-89756</link>

		<dc:creator><![CDATA[Theophil Isegrim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2022 17:16:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=38677#comment-89756</guid>

					<description><![CDATA[@ Alex: Mindestens eine Gruppe hast Du vergessen. Die Gruppe der Unentschlossenen. Was sind das für welche? Die wollen mit Gott leben, haben Zweifel, Fragen, ob das mit dem Glauben so noch zeitgemäß ist. Dann gehen sie beispielsweise zu Worthaus und bekommen Antworten. Ich habe mich mit einigen solcher Leute unterhalten. Die sind doch sehr verunsichert. Worthaus macht das nicht besser.

Du hast Recht. Es fehlt die Botschaft, warum das gut sein soll. Nun, erstmal werden wir durch den &quot;richtigen&quot; Glauben vor dem Strafgericht gerettet. Hört sich erstmal nicht so postiv an. Eher nach Drohung und Angstmacherei. Aber Jesus hat mehrmals sehr ernst darüber gesprochen.

Und noch eine gute Botschaft. Unsere tiefste Sehnsucht wird erfüllt. Die Nähe und Geborgenheit bei Gott. Diese tiefe Sehnsucht können wir zeitweise woanders befriedigen (was noch nichtmal Sünde sein muß, aber auch recht schnell dazu führen kann). Aber so richtige Zufriedenheit bekommen wir nicht. Die bekommen wir nur, wenn wir uns aussöhnen mit Gott. Wenn wir Gemeinschaft mit ihm haben.

Nun kommen wir zur Sünde. Die kann man gesetzlich verstehen. Aber was ist das eigentliche Problem der Sünde? Erstmal ist Sünde nichts Positives. Sie ist böse. Sie wirkt zerstörerisch. Auch, wenn es anfangs nicht so erscheinen mag. Aber das schlimmste ist. Sie trennt uns von Gott.
Da will ich eigentich in seine Nähe. Will in seinem Frieden leben, den die Welt nicht hat. Frieden mit Gott, Frieden mit mir und Frieden mit meiner Umwelt, auch, wenn sie nicht friedvoll ist, aber durch die Sünde entferne ich mich wieder von ihm.

Was kann ich dagegen tun? Reue und dann die Bitte um Vergebung, damit sein Blut mich wieder reinwäscht. Als nächstes sind die geislichen Übungen empfehlenswert. Sich mit seinem Wort auseinandersetzen (Bibellesen, Predigten hören, gibt ja online genug gute Sachen) und ins Gebet gehen.

Es gibt noch mehr, was micht von Gott trennt. Falsche Lehre, Liebe zur Welt, keine Liebe zu meinen Geschwistern. Aber im Prinzip ist das alles Sünde.

Es geht nicht darum einen Forderungskatalog zu erfüllen. Es geht darum mit Gott zusammen ein besseres Leben zu führen. Überhaupt zu leben. Denn Jesus meinte auch mal, man solle die Toten die Toten begraben lassen. Wir kommen ja erst nach der geistlichen Wiedergeburt durch den Glauben zu leben.

Und unsere liberalen Freunde kommen nicht in diese Gemeinschaft. Das müssen nun keine frustierten Knilche sein, wie es schon steht &quot;... die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen.&quot; (2. Timotheus 3,5) Die haben auch Zufriedenheit. Aber sie sind weiter in Sünden und damit von Gott getrennt. Weil sie so einiges, was Sünde ist, nicht für Sünde erachten. Damit gibt es auch keine Reue und keine Bitte um Vergebung. Aber, das ist ja auch alles nicht nötig, meinen sie, denn es gibt ja kein Gericht. Außer für Kapitalisten und Klimasünder ;-).

Ja, darum geht es. Nicht, wer die beste Lehre hat, das vorbildlichere Leben führt etc. es geht darum, wie man Gemeinschaft mit Gott bekommt. Und diesen Weg hat Gott bestimmt. Das hat sich keiner von uns ausgedacht. Letzendlich geht es um die altbekannte Frage, vor die auch Adam stand. Wem glaube ich? Glaube ich Gott und lasse ich mich auf seinen Weg ein?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Alex: Mindestens eine Gruppe hast Du vergessen. Die Gruppe der Unentschlossenen. Was sind das für welche? Die wollen mit Gott leben, haben Zweifel, Fragen, ob das mit dem Glauben so noch zeitgemäß ist. Dann gehen sie beispielsweise zu Worthaus und bekommen Antworten. Ich habe mich mit einigen solcher Leute unterhalten. Die sind doch sehr verunsichert. Worthaus macht das nicht besser.</p>
<p>Du hast Recht. Es fehlt die Botschaft, warum das gut sein soll. Nun, erstmal werden wir durch den &#8222;richtigen&#8220; Glauben vor dem Strafgericht gerettet. Hört sich erstmal nicht so postiv an. Eher nach Drohung und Angstmacherei. Aber Jesus hat mehrmals sehr ernst darüber gesprochen.</p>
<p>Und noch eine gute Botschaft. Unsere tiefste Sehnsucht wird erfüllt. Die Nähe und Geborgenheit bei Gott. Diese tiefe Sehnsucht können wir zeitweise woanders befriedigen (was noch nichtmal Sünde sein muß, aber auch recht schnell dazu führen kann). Aber so richtige Zufriedenheit bekommen wir nicht. Die bekommen wir nur, wenn wir uns aussöhnen mit Gott. Wenn wir Gemeinschaft mit ihm haben.</p>
<p>Nun kommen wir zur Sünde. Die kann man gesetzlich verstehen. Aber was ist das eigentliche Problem der Sünde? Erstmal ist Sünde nichts Positives. Sie ist böse. Sie wirkt zerstörerisch. Auch, wenn es anfangs nicht so erscheinen mag. Aber das schlimmste ist. Sie trennt uns von Gott.<br />
Da will ich eigentich in seine Nähe. Will in seinem Frieden leben, den die Welt nicht hat. Frieden mit Gott, Frieden mit mir und Frieden mit meiner Umwelt, auch, wenn sie nicht friedvoll ist, aber durch die Sünde entferne ich mich wieder von ihm.</p>
<p>Was kann ich dagegen tun? Reue und dann die Bitte um Vergebung, damit sein Blut mich wieder reinwäscht. Als nächstes sind die geislichen Übungen empfehlenswert. Sich mit seinem Wort auseinandersetzen (Bibellesen, Predigten hören, gibt ja online genug gute Sachen) und ins Gebet gehen.</p>
<p>Es gibt noch mehr, was micht von Gott trennt. Falsche Lehre, Liebe zur Welt, keine Liebe zu meinen Geschwistern. Aber im Prinzip ist das alles Sünde.</p>
<p>Es geht nicht darum einen Forderungskatalog zu erfüllen. Es geht darum mit Gott zusammen ein besseres Leben zu führen. Überhaupt zu leben. Denn Jesus meinte auch mal, man solle die Toten die Toten begraben lassen. Wir kommen ja erst nach der geistlichen Wiedergeburt durch den Glauben zu leben.</p>
<p>Und unsere liberalen Freunde kommen nicht in diese Gemeinschaft. Das müssen nun keine frustierten Knilche sein, wie es schon steht &#8222;&#8230; die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen.&#8220; (2. Timotheus 3,5) Die haben auch Zufriedenheit. Aber sie sind weiter in Sünden und damit von Gott getrennt. Weil sie so einiges, was Sünde ist, nicht für Sünde erachten. Damit gibt es auch keine Reue und keine Bitte um Vergebung. Aber, das ist ja auch alles nicht nötig, meinen sie, denn es gibt ja kein Gericht. Außer für Kapitalisten und Klimasünder ;-).</p>
<p>Ja, darum geht es. Nicht, wer die beste Lehre hat, das vorbildlichere Leben führt etc. es geht darum, wie man Gemeinschaft mit Gott bekommt. Und diesen Weg hat Gott bestimmt. Das hat sich keiner von uns ausgedacht. Letzendlich geht es um die altbekannte Frage, vor die auch Adam stand. Wem glaube ich? Glaube ich Gott und lasse ich mich auf seinen Weg ein?</p>
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		<title>
		Von: Chrissen		</title>
		<link>https://theoblog.de/gemeinsam-fuer-das-evangelium-ein-weckruf/38677/comment-page-1/#comment-89750</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chrissen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2022 14:21:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=38677#comment-89750</guid>

					<description><![CDATA[Hallo @Stephan!

Ich bin Chrissen, den Du erwähnt hast; ich schreibe aber auch manchmal einfach als Chris; Chrissen nennen mich meine Freunde ...

Ich glaube, daß gerade im Bereich der homosexuellen Neigung in vielen Gemeinden und Kirchen einfach ein völlig falsches Verständnis von Liebe Mode geworden ist. Da ist keine Liebe, die sich biblisch in Christus begründet, sondern ein sehr weltliches Verständnis von Liebe, nämlich einer Liebe, die beliebig und wahllos ist, die irrt, verwirrt und Böses in vermeintlich Gutes verdreht, und diese Liebe wird dann Gott unterstellt, während man jene Christen, die an der in der Heiligen Schrift bezeugten Liebe festhalten, irrsinnigerweise als &quot;lieblos&quot;, &quot;herzlos&quot; und &quot;hart&quot; darstellt. Das hat viel damit zu tun, daß man grundsätzlich in vielen Gemeinden und Kirchen der westlichen Christenheit nicht mehr bereit ist, das, was in der Heiligen Schrift steht, so zu leben, wie es dem HERRN wohlgefällig ist - man überträgt das gottlose Leben einer Gesellschaft, in der wir ja auch leben, mit all seinen Meinungen, Weltanschauungen und Befindlichkeiten auf Gottes Wort und überdeckt es somit geradezu. Am Ende fault es darunter ganz gewaltig und diese Fäulnis führt zu Auflösungserscheinungen. Man muß nun wirklich kein sehr negativ eingestellter Mensch sein, um sehen zu können, wie viele Kirchen und Gemeinden im Westen immer mehr zerfallen und sich immer mehr Menschen einem falschen Evangelium anschließen.

Gott hat nie gesagt, daß ein Leben mit ihm und führ ihn einfach, nett und bequem ist. Das betrifft nicht nur Homosexuelle, sondern auch so viele andere &quot;Symptome der gefallenen Schöpfung&quot;, die eben auch Christen in sich tragen im Fühlen, Denken, Verhalten, Benehmen und ähnlichem ...

Auch wenn westliche Medien, Unternehmen und Politik es anders darstellen, gehören wir Homosexuelle zu einer Minderheit in den heteronormativen Gesellschaften und deshalb sind homosexuelle Christen noch mal eine extreme Minderheit in der Minderheit. So bin ich in meinem Leben als Christ extrem selten homosexuellen Geschwistern begegnet, aber die Geschwister, denen ich begegnet bin, brauchen eines: Biblische Liebe von unseren mehrheitlich heterosexuellen Geschwistern. Ein Michael Diener, der sich plötzlich in weltlicher Gefühlsduselei wiederfindet und seinen weltlichen Befindlichkeiten nachgeht in Sachen Homosexualität, hilft uns nicht und liebt uns auch nicht, nein, &quot;wir&quot; kommen uns eher für dumm verkauft und verraten vor. Er redet den abgeirrten Menschen nach dem Mund und läßt sich dafür auch noch beklatschen. Liebe seinerseits wäre es, uns einfach in die Gemeinde zu inegrieren, ohne großes Tamtam darum zu machen, Fürbitten zu beten, herzlich zu sein, einander zu ermahnen in so vielen Dingen, aber gleichsam auch zu ermuntern. Mir sind treue und tiefe Freundschaften mit Ehepaaren in meinem Alter, die teils (kleine) Kinder haben, eine so große Stütze im Alltag, in dem man ja zwangsläufig &quot;allein&quot; ist als schwuler Christ oder lesbische Christin, weil man enthaltsam lebt. All das, Gemeinde, Gemeinschaft und christliche Freundschaften, darf man nicht unterschätzen. Das ist ganz praktisch ausgerichtet, ganz (zwischen-) menschlich schön und wohltuend, mit Gesprächen über GOTT und die Welt, über das (alltägliche) Leben, miteinander lachen, weinen, einander zuzuhören und sich anzuvertrauen, gemeinsam zu beten, zu essen, ja einfach geschwisterliche Gemeinschaft zu haben.

Ich finde, daran sollte man arbeiten (und da gibt es viel zu arbeiten, so meine persönliche Erfahrung bei einigen &quot;geschlossenen Brüdergemeinden&quot; und Gemeinden, die &quot;rußlanddeutsch&quot; sind), aber nicht daran, die Welt in die Gemeinde zu holen.

Liebe, die &lt;strong&gt;uns alle&lt;/strong&gt; mit unseren &quot;Symptomen der gefallenen Schöpfung&quot; ins Verderben laufen läßt, ist keine Liebe.

(Das, was ich oben geschrieben habe, betrifft übrigens gerade auch heterosexuelle Geschwister, die alleinstehend sind, aber sexuelle Bedürnisse haben, sich nach partnerschaftlicher Gemeinschaft sehnen, Gefühle, Wünsche und Hoffnungen haben und vielleicht sehr allein oder sogar einsam sind. Es wird immer so getan, als beträfe dieses &quot;Leiden&quot; nur Homosexuelle. Wenn Du ein Bruder bist, der sich nach einer Frau sehnt, wenn Du eine Schwester bist, die sich nach einem Mann sehnt, dann geh&#039; doch offen damit um und wage das, was ich oben geschrieben habe bezüglich Freundschaften und Gemeinde/Kirche. Bleib&#039; im Wort, bleib&#039; bei Gott, freue Dich im HERRN und bedenke immer, daß all Deine Umstände nicht so sind, weil Gott Dich sadistisch quälen will. Nur was ist eine Freude und Zufriedenheit in einem Leben, das Gott nicht wohlgefällig ist, im Vergleich zu Freude und Zufriedenheit im HERRN, auch wenn äußere Umstände &quot;Scheiße&quot; sind? Ich weiß, das ist sehr, sehr leicht und scheinbar selbstgefällig geschrieben, aber glaubt mir, ich habe auch immer wieder schwere und harte Tage, Wochen oder Monate, freue mich aber, wenn ich nicht vom Weg abkomme oder wieder auf den Weg zu IHM zurückkehre, wenn ich mal abgekommen bin.)

Sorry für den Roman!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo @Stephan!</p>
<p>Ich bin Chrissen, den Du erwähnt hast; ich schreibe aber auch manchmal einfach als Chris; Chrissen nennen mich meine Freunde &#8230;</p>
<p>Ich glaube, daß gerade im Bereich der homosexuellen Neigung in vielen Gemeinden und Kirchen einfach ein völlig falsches Verständnis von Liebe Mode geworden ist. Da ist keine Liebe, die sich biblisch in Christus begründet, sondern ein sehr weltliches Verständnis von Liebe, nämlich einer Liebe, die beliebig und wahllos ist, die irrt, verwirrt und Böses in vermeintlich Gutes verdreht, und diese Liebe wird dann Gott unterstellt, während man jene Christen, die an der in der Heiligen Schrift bezeugten Liebe festhalten, irrsinnigerweise als &#8222;lieblos&#8220;, &#8222;herzlos&#8220; und &#8222;hart&#8220; darstellt. Das hat viel damit zu tun, daß man grundsätzlich in vielen Gemeinden und Kirchen der westlichen Christenheit nicht mehr bereit ist, das, was in der Heiligen Schrift steht, so zu leben, wie es dem HERRN wohlgefällig ist &#8211; man überträgt das gottlose Leben einer Gesellschaft, in der wir ja auch leben, mit all seinen Meinungen, Weltanschauungen und Befindlichkeiten auf Gottes Wort und überdeckt es somit geradezu. Am Ende fault es darunter ganz gewaltig und diese Fäulnis führt zu Auflösungserscheinungen. Man muß nun wirklich kein sehr negativ eingestellter Mensch sein, um sehen zu können, wie viele Kirchen und Gemeinden im Westen immer mehr zerfallen und sich immer mehr Menschen einem falschen Evangelium anschließen.</p>
<p>Gott hat nie gesagt, daß ein Leben mit ihm und führ ihn einfach, nett und bequem ist. Das betrifft nicht nur Homosexuelle, sondern auch so viele andere &#8222;Symptome der gefallenen Schöpfung&#8220;, die eben auch Christen in sich tragen im Fühlen, Denken, Verhalten, Benehmen und ähnlichem &#8230;</p>
<p>Auch wenn westliche Medien, Unternehmen und Politik es anders darstellen, gehören wir Homosexuelle zu einer Minderheit in den heteronormativen Gesellschaften und deshalb sind homosexuelle Christen noch mal eine extreme Minderheit in der Minderheit. So bin ich in meinem Leben als Christ extrem selten homosexuellen Geschwistern begegnet, aber die Geschwister, denen ich begegnet bin, brauchen eines: Biblische Liebe von unseren mehrheitlich heterosexuellen Geschwistern. Ein Michael Diener, der sich plötzlich in weltlicher Gefühlsduselei wiederfindet und seinen weltlichen Befindlichkeiten nachgeht in Sachen Homosexualität, hilft uns nicht und liebt uns auch nicht, nein, &#8222;wir&#8220; kommen uns eher für dumm verkauft und verraten vor. Er redet den abgeirrten Menschen nach dem Mund und läßt sich dafür auch noch beklatschen. Liebe seinerseits wäre es, uns einfach in die Gemeinde zu inegrieren, ohne großes Tamtam darum zu machen, Fürbitten zu beten, herzlich zu sein, einander zu ermahnen in so vielen Dingen, aber gleichsam auch zu ermuntern. Mir sind treue und tiefe Freundschaften mit Ehepaaren in meinem Alter, die teils (kleine) Kinder haben, eine so große Stütze im Alltag, in dem man ja zwangsläufig &#8222;allein&#8220; ist als schwuler Christ oder lesbische Christin, weil man enthaltsam lebt. All das, Gemeinde, Gemeinschaft und christliche Freundschaften, darf man nicht unterschätzen. Das ist ganz praktisch ausgerichtet, ganz (zwischen-) menschlich schön und wohltuend, mit Gesprächen über GOTT und die Welt, über das (alltägliche) Leben, miteinander lachen, weinen, einander zuzuhören und sich anzuvertrauen, gemeinsam zu beten, zu essen, ja einfach geschwisterliche Gemeinschaft zu haben.</p>
<p>Ich finde, daran sollte man arbeiten (und da gibt es viel zu arbeiten, so meine persönliche Erfahrung bei einigen &#8222;geschlossenen Brüdergemeinden&#8220; und Gemeinden, die &#8222;rußlanddeutsch&#8220; sind), aber nicht daran, die Welt in die Gemeinde zu holen.</p>
<p>Liebe, die <strong>uns alle</strong> mit unseren &#8222;Symptomen der gefallenen Schöpfung&#8220; ins Verderben laufen läßt, ist keine Liebe.</p>
<p>(Das, was ich oben geschrieben habe, betrifft übrigens gerade auch heterosexuelle Geschwister, die alleinstehend sind, aber sexuelle Bedürnisse haben, sich nach partnerschaftlicher Gemeinschaft sehnen, Gefühle, Wünsche und Hoffnungen haben und vielleicht sehr allein oder sogar einsam sind. Es wird immer so getan, als beträfe dieses &#8222;Leiden&#8220; nur Homosexuelle. Wenn Du ein Bruder bist, der sich nach einer Frau sehnt, wenn Du eine Schwester bist, die sich nach einem Mann sehnt, dann geh&#8216; doch offen damit um und wage das, was ich oben geschrieben habe bezüglich Freundschaften und Gemeinde/Kirche. Bleib&#8216; im Wort, bleib&#8216; bei Gott, freue Dich im HERRN und bedenke immer, daß all Deine Umstände nicht so sind, weil Gott Dich sadistisch quälen will. Nur was ist eine Freude und Zufriedenheit in einem Leben, das Gott nicht wohlgefällig ist, im Vergleich zu Freude und Zufriedenheit im HERRN, auch wenn äußere Umstände &#8222;Scheiße&#8220; sind? Ich weiß, das ist sehr, sehr leicht und scheinbar selbstgefällig geschrieben, aber glaubt mir, ich habe auch immer wieder schwere und harte Tage, Wochen oder Monate, freue mich aber, wenn ich nicht vom Weg abkomme oder wieder auf den Weg zu IHM zurückkehre, wenn ich mal abgekommen bin.)</p>
<p>Sorry für den Roman!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/gemeinsam-fuer-das-evangelium-ein-weckruf/38677/comment-page-1/#comment-89745</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2022 14:00:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=38677#comment-89745</guid>

					<description><![CDATA[@Tom_Bola:

Ich schildere Ihnen mal die Situation aus meiner heterosexuellen Sicht. Auch für diese Form gilt, dass mir die Schrift sagt, dass Sexualität eine Sache ist, die nur in der eigenen Ehe gelebt werden darf / soll / kann. Abweichungen davon sind, laut Bibel, ebenfalls Sünde.
Was ist nun die Realität? Die Realität ist, dass ich über mein fortgeschrittenes Alter mit nachlassendem Trieb ganz dankbar bin. Eine hübsche Frau passenden Alters stellt(e) für mich immer eine Herausforderung nach, nicht schon in Gedanken zu sündigen. Und diese Herausforderung habe ich oft genug nicht gemeistert.
Ich ging und gehe Situationen bewußt aus dem Weg, die mich in Versuchung führen könnten.
Und weitere Irrwege drohen, manche Menschen sind mehr anfällig, andere weniger (gewisse &quot;Erlebnisecken&quot; im internet usw., Fremdgeherei, ...)

Schlichtweg: soweit es an mir liegt, versuche ich freiwillig den Dingen aus dem Weg zu gehen, die meine Ehe / eheliche Treue gefährden könnten. Und trotzdem kann ich nicht verhehlen, dass mich optische Anreizungen gelegentlich immer noch z.B. in Gedanken verführen. Fühle ich mich deswegen verdammt, aus der Gemeinde ausgeschlossen, oder erkenne ich daraus, dass ich für Angriffe des Satans immer noch empfänglich sein könnte und ohne die Hilfe meines Herrn verloren wäre?

Auch in anderen Dingen des Lebens kann es sein, dass wir uns einfangen lassen - manch einer ist empfänglich für Geld, Prominenz, süchtig nach sportlichen Höchstleistungen, einer Sammelleidenschaft verfallen, ..., es gibt viel, was uns von Gott ablenken kann. In Mt 6, 19-21 heißt es so schön: &quot;Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.&quot; Unser Herz soll aber bei  Gott sein, und nicht in sexuellen, emotionalen oder materiellen Dingen gefangen sein. Wenn ich weiß, dass ich für derartige Gefangennahmen empfänglich bin, gehe ich denen, soweit es an mir liegt, aus dem Weg, werde aber nie verhindern können, dass trotzdem passende Anfechtungen meinen Weg kreuzen, werde sie manchmal zu spät erkennen, oder nur, weil mir andere Leute da die Augen öffnen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.
 
Und natürlich kennt auch die Gemeinde derartige &quot;Gefängnisse&quot; bei ihren Mitgliedern, oder Leute, die einfach mal durch solche Sachen (zweitweise) straucheln. Und es ist ein Unterschied, ob jemand reingerutscht ist oder aus Vorsatz handelt - ein einmaliges Reinrutschen in eine ehebrecherische Situation ist sicherlich anders handzuhaben als regelmäßige vorsätzliche Rotlichtbesuche.

Die Frage ist nun, wie damit umzugehen ist. Wenn ich sündige, mein Herz an falsche Dinge hänge, dann ist sicherlich der Ansatz, die Sünde nicht mehr Sünde nennen zu wollen, oder mich als &quot;ganz besonderes Opfer der Triebe&quot; zu sehen, für das die Mitchristen und Gott doch eine gewisse Portion Nachsicht und Verständnis aufbringen müßten, doch sicherlich der falsche Weg.
Wenn Jesus dem jungen Mann in Mk 10 sagt: &quot;Geh, und verkaufe alles ...&quot;, dann hat er den wunden Punkt getroffen, und der junge Mann geht betrübt und niedergeschlagen nach Hause. 
Aber diese Bürde, die dieser Mann zu tragen hat, führt nicht dazu, dass es heißt:
&quot;&lt;span&gt;Gerade in Sachen (Sexual-) Moraltheologie ist viel Porzellan zerschlagen worden und das Internet ist voll von Einzelschicksalen, die psychische Schäden in ihren ehemaligen Freikirchen erlitten haben und Therapie benötigen…&quot;&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Ich sehe eigentlich nur eine Personengruppe, die sich da generell als besonders benachteiligtes Opfer sieht, und daher Sonderregeln und auch besondere Auslegungen der Bibel verlangt und diese Auslegung dann offiziell bestätigt haben möchte. &lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Es gibt hier gelegentlich einen Kommentator (Chrissen, wenn ich mich recht entsinne), der eine homosexuelle Veranlagung hat und hier auch gute Beiträge geschrieben hat, wie er das sieht und damit umgeht.&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Und grundsätzlich: wenn man für Anfechtungen empfänglich ist, gleich welcher Art, ist es nicht leicht. Egal, ob notorischer Fremdgänger, sonstige sexuelle Präferenzen, oder andere Dinge des Lebens. Aus den Gesprächen mit Mitchristen weiß ich, dass da jeder irgendein Päckchen oder gar Paket zu tragen hat - mitunter eine lebenslange Ehe, die als belastend empfunden wird, und für die es viel Gebet und Hilfe bedarf. Aber keiner von denen ist der Meinung, dass seine sündhafte Veranlagungen zu &quot;Sonderregeln&quot; oder besonderen Bibelauslegungen führen müßte.&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Man muss da auch nicht den Freikirchen den Vorwurf machen, besonders viel Porzellan zu zerschlagen. Gehen Sie mal als Wiederverheirateter (nach einer Scheidung) in einer katholischen Dorfkirche zum Abendmahl. Oder bedauern Sie mal in einer evangelischen Kirche öffentlich, dass Ihnen die Heiligenverehrung zu kurz kommt. Oder erzählen Sie mal in der Ortsgruppe der Umwletschützer, dass AKWs aus Ihrer Sicht doch vernünftig wären, oder in der Ortsgruppe einer gewissen anderen politischen Gruppierung, dass Sie Zuwanderung als Bereicherung empfinden. Ich bin mir sicher, wenn das bislang das hauptsächliche soziale Umfeld war, in dem man auf Anerkennung gehofft hat, ist danach auch Porzellan zerdeppert.&lt;/span&gt;
Allerdings: das Porzellan haben dann nicht die anderen zerdeppert, den Hammer dazu hat man selbst geschwungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Tom_Bola:</p>
<p>Ich schildere Ihnen mal die Situation aus meiner heterosexuellen Sicht. Auch für diese Form gilt, dass mir die Schrift sagt, dass Sexualität eine Sache ist, die nur in der eigenen Ehe gelebt werden darf / soll / kann. Abweichungen davon sind, laut Bibel, ebenfalls Sünde.<br />
Was ist nun die Realität? Die Realität ist, dass ich über mein fortgeschrittenes Alter mit nachlassendem Trieb ganz dankbar bin. Eine hübsche Frau passenden Alters stellt(e) für mich immer eine Herausforderung nach, nicht schon in Gedanken zu sündigen. Und diese Herausforderung habe ich oft genug nicht gemeistert.<br />
Ich ging und gehe Situationen bewußt aus dem Weg, die mich in Versuchung führen könnten.<br />
Und weitere Irrwege drohen, manche Menschen sind mehr anfällig, andere weniger (gewisse &#8222;Erlebnisecken&#8220; im internet usw., Fremdgeherei, &#8230;)</p>
<p>Schlichtweg: soweit es an mir liegt, versuche ich freiwillig den Dingen aus dem Weg zu gehen, die meine Ehe / eheliche Treue gefährden könnten. Und trotzdem kann ich nicht verhehlen, dass mich optische Anreizungen gelegentlich immer noch z.B. in Gedanken verführen. Fühle ich mich deswegen verdammt, aus der Gemeinde ausgeschlossen, oder erkenne ich daraus, dass ich für Angriffe des Satans immer noch empfänglich sein könnte und ohne die Hilfe meines Herrn verloren wäre?</p>
<p>Auch in anderen Dingen des Lebens kann es sein, dass wir uns einfangen lassen &#8211; manch einer ist empfänglich für Geld, Prominenz, süchtig nach sportlichen Höchstleistungen, einer Sammelleidenschaft verfallen, &#8230;, es gibt viel, was uns von Gott ablenken kann. In Mt 6, 19-21 heißt es so schön: &#8222;Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.&#8220; Unser Herz soll aber bei  Gott sein, und nicht in sexuellen, emotionalen oder materiellen Dingen gefangen sein. Wenn ich weiß, dass ich für derartige Gefangennahmen empfänglich bin, gehe ich denen, soweit es an mir liegt, aus dem Weg, werde aber nie verhindern können, dass trotzdem passende Anfechtungen meinen Weg kreuzen, werde sie manchmal zu spät erkennen, oder nur, weil mir andere Leute da die Augen öffnen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.</p>
<p>Und natürlich kennt auch die Gemeinde derartige &#8222;Gefängnisse&#8220; bei ihren Mitgliedern, oder Leute, die einfach mal durch solche Sachen (zweitweise) straucheln. Und es ist ein Unterschied, ob jemand reingerutscht ist oder aus Vorsatz handelt &#8211; ein einmaliges Reinrutschen in eine ehebrecherische Situation ist sicherlich anders handzuhaben als regelmäßige vorsätzliche Rotlichtbesuche.</p>
<p>Die Frage ist nun, wie damit umzugehen ist. Wenn ich sündige, mein Herz an falsche Dinge hänge, dann ist sicherlich der Ansatz, die Sünde nicht mehr Sünde nennen zu wollen, oder mich als &#8222;ganz besonderes Opfer der Triebe&#8220; zu sehen, für das die Mitchristen und Gott doch eine gewisse Portion Nachsicht und Verständnis aufbringen müßten, doch sicherlich der falsche Weg.<br />
Wenn Jesus dem jungen Mann in Mk 10 sagt: &#8222;Geh, und verkaufe alles &#8230;&#8220;, dann hat er den wunden Punkt getroffen, und der junge Mann geht betrübt und niedergeschlagen nach Hause.<br />
Aber diese Bürde, die dieser Mann zu tragen hat, führt nicht dazu, dass es heißt:<br />
&#8222;<span>Gerade in Sachen (Sexual-) Moraltheologie ist viel Porzellan zerschlagen worden und das Internet ist voll von Einzelschicksalen, die psychische Schäden in ihren ehemaligen Freikirchen erlitten haben und Therapie benötigen…&#8220;</span><br />
<span>Ich sehe eigentlich nur eine Personengruppe, die sich da generell als besonders benachteiligtes Opfer sieht, und daher Sonderregeln und auch besondere Auslegungen der Bibel verlangt und diese Auslegung dann offiziell bestätigt haben möchte. </span></p>
<p><span>Es gibt hier gelegentlich einen Kommentator (Chrissen, wenn ich mich recht entsinne), der eine homosexuelle Veranlagung hat und hier auch gute Beiträge geschrieben hat, wie er das sieht und damit umgeht.</span></p>
<p><span>Und grundsätzlich: wenn man für Anfechtungen empfänglich ist, gleich welcher Art, ist es nicht leicht. Egal, ob notorischer Fremdgänger, sonstige sexuelle Präferenzen, oder andere Dinge des Lebens. Aus den Gesprächen mit Mitchristen weiß ich, dass da jeder irgendein Päckchen oder gar Paket zu tragen hat &#8211; mitunter eine lebenslange Ehe, die als belastend empfunden wird, und für die es viel Gebet und Hilfe bedarf. Aber keiner von denen ist der Meinung, dass seine sündhafte Veranlagungen zu &#8222;Sonderregeln&#8220; oder besonderen Bibelauslegungen führen müßte.</span></p>
<p><span>Man muss da auch nicht den Freikirchen den Vorwurf machen, besonders viel Porzellan zu zerschlagen. Gehen Sie mal als Wiederverheirateter (nach einer Scheidung) in einer katholischen Dorfkirche zum Abendmahl. Oder bedauern Sie mal in einer evangelischen Kirche öffentlich, dass Ihnen die Heiligenverehrung zu kurz kommt. Oder erzählen Sie mal in der Ortsgruppe der Umwletschützer, dass AKWs aus Ihrer Sicht doch vernünftig wären, oder in der Ortsgruppe einer gewissen anderen politischen Gruppierung, dass Sie Zuwanderung als Bereicherung empfinden. Ich bin mir sicher, wenn das bislang das hauptsächliche soziale Umfeld war, in dem man auf Anerkennung gehofft hat, ist danach auch Porzellan zerdeppert.</span><br />
Allerdings: das Porzellan haben dann nicht die anderen zerdeppert, den Hammer dazu hat man selbst geschwungen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/gemeinsam-fuer-das-evangelium-ein-weckruf/38677/comment-page-1/#comment-89744</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 19:26:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=38677#comment-89744</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/gemeinsam-fuer-das-evangelium-ein-weckruf/38677/comment-page-1/#comment-89743&quot;&gt;Tom_Bola&lt;/a&gt;.

@Tom_Bola: Man muss ja kein Theologe sein, um auf der Grundlage der Schrift zu argumentieren. Ich behaupte, es ist falsch, zu sagen, dass die Rechtfertigung keine Auswirkungen auf die Art und Weise hat, wie ein Mensch lebt. Und ich denke, ich kann dass mit der Bibel sehr gut begründen. Falls das stimmt, ist Ihr Einwand ein Irrtum. 

Liebe Grüße, Ron ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/gemeinsam-fuer-das-evangelium-ein-weckruf/38677/comment-page-1/#comment-89743">Tom_Bola</a>.</p>
<p>@Tom_Bola: Man muss ja kein Theologe sein, um auf der Grundlage der Schrift zu argumentieren. Ich behaupte, es ist falsch, zu sagen, dass die Rechtfertigung keine Auswirkungen auf die Art und Weise hat, wie ein Mensch lebt. Und ich denke, ich kann dass mit der Bibel sehr gut begründen. Falls das stimmt, ist Ihr Einwand ein Irrtum. </p>
<p>Liebe Grüße, Ron </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tom_Bola		</title>
		<link>https://theoblog.de/gemeinsam-fuer-das-evangelium-ein-weckruf/38677/comment-page-1/#comment-89743</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tom_Bola]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 19:18:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=38677#comment-89743</guid>

					<description><![CDATA[@Ron
Ich bin kein Theologe und auch kein
Akademiker.

Mir ist voll bewusst, dass die „Liberalen“
sehr selektiv vorgehen, doch behaupten die dasselbe von den Bibeltreuen.

Die Bibel ist wohl dazu da, mich zu kritisieren, nicht umgekehrt.
Und gerade deshalb reibe ich mich daran.
Mir wird immer wieder die (scheinbare) Fremdheit der Schrift bewußt und ich haben den Eindruck gewonnen,
dass sich Jesus Christus in keine Schublade stecken lässt…
er kommt mir immer wieder sehr hart, sehr kompromislos vor und keinesfalls als der „ Gute Laune Onkel“, für den ich ihn hielt, bevor ich Matthäus zum ersten Mal las…

Ach ja, den vor 2 Jahren verstorbenen Heidelberger Theologen Klaus Berger finde ich spannend, auch wenn ich manche seiner mit Fachausdrücken gespickten Schachtelsätze in seinen Büchern nicht verstehe.
Aber er eckte an, er war im Kreis der Theologen „nicht mehrheitsfähig“, wie mir der hiesige (konservative) landeskirchliche Pfarrer mal sagte…
finde ich persönlich spannend.

Beste Grüße !]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ron<br />
Ich bin kein Theologe und auch kein<br />
Akademiker.</p>
<p>Mir ist voll bewusst, dass die „Liberalen“<br />
sehr selektiv vorgehen, doch behaupten die dasselbe von den Bibeltreuen.</p>
<p>Die Bibel ist wohl dazu da, mich zu kritisieren, nicht umgekehrt.<br />
Und gerade deshalb reibe ich mich daran.<br />
Mir wird immer wieder die (scheinbare) Fremdheit der Schrift bewußt und ich haben den Eindruck gewonnen,<br />
dass sich Jesus Christus in keine Schublade stecken lässt…<br />
er kommt mir immer wieder sehr hart, sehr kompromislos vor und keinesfalls als der „ Gute Laune Onkel“, für den ich ihn hielt, bevor ich Matthäus zum ersten Mal las…</p>
<p>Ach ja, den vor 2 Jahren verstorbenen Heidelberger Theologen Klaus Berger finde ich spannend, auch wenn ich manche seiner mit Fachausdrücken gespickten Schachtelsätze in seinen Büchern nicht verstehe.<br />
Aber er eckte an, er war im Kreis der Theologen „nicht mehrheitsfähig“, wie mir der hiesige (konservative) landeskirchliche Pfarrer mal sagte…<br />
finde ich persönlich spannend.</p>
<p>Beste Grüße !</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/gemeinsam-fuer-das-evangelium-ein-weckruf/38677/comment-page-1/#comment-89742</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 17:39:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=38677#comment-89742</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/gemeinsam-fuer-das-evangelium-ein-weckruf/38677/comment-page-1/#comment-89741&quot;&gt;Tom_Bola&lt;/a&gt;.

@Tom_Bola: Würden Sie einen Disput auf der Grundlage der Bibel akzeptieren?

Liebe Grüße, Ron ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/gemeinsam-fuer-das-evangelium-ein-weckruf/38677/comment-page-1/#comment-89741">Tom_Bola</a>.</p>
<p>@Tom_Bola: Würden Sie einen Disput auf der Grundlage der Bibel akzeptieren?</p>
<p>Liebe Grüße, Ron </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tom_Bola		</title>
		<link>https://theoblog.de/gemeinsam-fuer-das-evangelium-ein-weckruf/38677/comment-page-1/#comment-89741</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tom_Bola]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 17:35:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=38677#comment-89741</guid>

					<description><![CDATA[Gerade in Sachen (Sexual-) Moraltheologie ist viel Porzellan zerschlagen worden und das Internet ist voll von Einzelschicksalen, die psychische Schäden in ihren ehemaligen Freikirchen erlitten haben und Therapie benötigen…
Sind das in den Augen mancher „ Bibeltreuen“ vermutlich hinnehmbare Kollateralschäden,
um die Spreu vom Weizen zu trennen ?

Ich sehe da jedenfalls keine Möglichkeit einer Annäherung bzw. „Einhegung“.

Die Frage ist doch:
Muss ich jemanden das Christsein bzw. das Heil anzweifeln, wenn er ein anderes Sündenverständnis hat als ich ?

Aus eher liberaler Sicht muss ich sagen:
Die „Bibeltreuen“ neigen dazu, das NT ( insbesondere Paulus !) zu vergesetzlichen und basteln daraus eine allumfassende Kasuistik, die ich sonst nur aus der Welt der Juristerei kenne…

Und die Grenzen zwischen Rechtfertigung und Heiligung verschwimmen.

Daraus entsteht regelmäßig der Eindruck einer rückwärtig  verlagerten Werkgerechtigkeit…
( „Du darfst kommen, wie Du bist, aber Du darfst nicht bleiben, wie Du bist !“)

Und wenn jemand es nicht schafft, ein Verhalten abzulegen, das die Mehrheit als „ gewohnheitsmäßiges Sünden“ einstuft, dann wird die Schuld stets beim Individuum gesucht: Zu wenig Vertrauen, zu wenig Gehorsam, zu wenig Beten etc…
Und dann kommt irgendwann der finale Tiefschlag: Ist so jemand überhaupt „wiedergeboren“ ?

Im Prinzip wandeln wir doch alle ständig am Abgrund, wenn alles aus dem NT gleichzeitig gelten soll…
denn Drohungen stechen Verheißungen stets aus, das ist wie in Mathe: Minus geht vor Plus…
und dann haben wir denn Herrn Paulus mit seinen bunten Lasterkatalogen oder den Hebräerbrief 10,26 mit der Warnung vor der sog. „mutwilligen Sünde“…

Es wird da in bestimmten Kreisen der Eindruck erweckt, dass die erstmalige Annahme von Gottes Heilsangebot durch Jesus Christus ein „einmaliger Reset“ ist,
aber ab dann muss man moralisch makellos bleiben, weil man sonst ja ( vermeintlich !) nicht den Hl. Geist hat…
aus diesem Grund habe sich ( gerüchtehalber) auch ein gewisser römischer Kaiser erst auf seinem Sterbebett taufen lassen…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade in Sachen (Sexual-) Moraltheologie ist viel Porzellan zerschlagen worden und das Internet ist voll von Einzelschicksalen, die psychische Schäden in ihren ehemaligen Freikirchen erlitten haben und Therapie benötigen…<br />
Sind das in den Augen mancher „ Bibeltreuen“ vermutlich hinnehmbare Kollateralschäden,<br />
um die Spreu vom Weizen zu trennen ?</p>
<p>Ich sehe da jedenfalls keine Möglichkeit einer Annäherung bzw. „Einhegung“.</p>
<p>Die Frage ist doch:<br />
Muss ich jemanden das Christsein bzw. das Heil anzweifeln, wenn er ein anderes Sündenverständnis hat als ich ?</p>
<p>Aus eher liberaler Sicht muss ich sagen:<br />
Die „Bibeltreuen“ neigen dazu, das NT ( insbesondere Paulus !) zu vergesetzlichen und basteln daraus eine allumfassende Kasuistik, die ich sonst nur aus der Welt der Juristerei kenne…</p>
<p>Und die Grenzen zwischen Rechtfertigung und Heiligung verschwimmen.</p>
<p>Daraus entsteht regelmäßig der Eindruck einer rückwärtig  verlagerten Werkgerechtigkeit…<br />
( „Du darfst kommen, wie Du bist, aber Du darfst nicht bleiben, wie Du bist !“)</p>
<p>Und wenn jemand es nicht schafft, ein Verhalten abzulegen, das die Mehrheit als „ gewohnheitsmäßiges Sünden“ einstuft, dann wird die Schuld stets beim Individuum gesucht: Zu wenig Vertrauen, zu wenig Gehorsam, zu wenig Beten etc…<br />
Und dann kommt irgendwann der finale Tiefschlag: Ist so jemand überhaupt „wiedergeboren“ ?</p>
<p>Im Prinzip wandeln wir doch alle ständig am Abgrund, wenn alles aus dem NT gleichzeitig gelten soll…<br />
denn Drohungen stechen Verheißungen stets aus, das ist wie in Mathe: Minus geht vor Plus…<br />
und dann haben wir denn Herrn Paulus mit seinen bunten Lasterkatalogen oder den Hebräerbrief 10,26 mit der Warnung vor der sog. „mutwilligen Sünde“…</p>
<p>Es wird da in bestimmten Kreisen der Eindruck erweckt, dass die erstmalige Annahme von Gottes Heilsangebot durch Jesus Christus ein „einmaliger Reset“ ist,<br />
aber ab dann muss man moralisch makellos bleiben, weil man sonst ja ( vermeintlich !) nicht den Hl. Geist hat…<br />
aus diesem Grund habe sich ( gerüchtehalber) auch ein gewisser römischer Kaiser erst auf seinem Sterbebett taufen lassen…</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex aus Cloppenburg		</title>
		<link>https://theoblog.de/gemeinsam-fuer-das-evangelium-ein-weckruf/38677/comment-page-1/#comment-89740</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex aus Cloppenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2022 19:38:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=38677#comment-89740</guid>

					<description><![CDATA[&lt;strong&gt;Ok, &lt;/strong&gt;ich habe verstanden, dass es darum geht, eine Warnung vor (postevangelikalen) Irrlehren auszusprechen.
Die Frage, die sehr unzureichend beantwortet wurde, ist, wer genau die Zielgruppen sind:
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Atheisten und Agnostiker werden es gewiss nicht sein&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Liberale Christen aus den Volkskirchen bestimmt auch nicht&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Postevangelikalen sind DIE Gegner, daher werden sie nur noch ermutigt, zu widersprechen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die ohnehin Bibeltreuen - ok, da werden sich Menschen bestärkt fühlen, sich abzugrenzen und wenn nötig, sich von nicht ganz so Bibeltreuen zu trennen&#160;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Die eigenen Reihen werden geschlossen - das ist vielleicht gar nicht so wenig. 
Ein wenig hilflos ist die Aktion trotzdem, weil Mahner und Warner selten Erfolg haben und hatten - siehe Bibel. Es fehlt die „sexy Botschaft“, die Leute begeistert und motiviert.&#160;Ein bisschen Spaß muss halt auch sein. Miesepetrigkeit kann man biblisch noch so gut begründen, damit Menschen für Jesus zu gewinnen, wird allerdingsschwer. Ich hoffe, ich habe unrecht und ihr habt trotzdem Erfolg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ok, </strong>ich habe verstanden, dass es darum geht, eine Warnung vor (postevangelikalen) Irrlehren auszusprechen.<br />
Die Frage, die sehr unzureichend beantwortet wurde, ist, wer genau die Zielgruppen sind:</p>
<ul>
<li>Atheisten und Agnostiker werden es gewiss nicht sein</li>
<li>Liberale Christen aus den Volkskirchen bestimmt auch nicht</li>
<li>Die Postevangelikalen sind DIE Gegner, daher werden sie nur noch ermutigt, zu widersprechen</li>
<li>Die ohnehin Bibeltreuen &#8211; ok, da werden sich Menschen bestärkt fühlen, sich abzugrenzen und wenn nötig, sich von nicht ganz so Bibeltreuen zu trennen&nbsp;</li>
</ul>
<p>Die eigenen Reihen werden geschlossen &#8211; das ist vielleicht gar nicht so wenig.<br />
Ein wenig hilflos ist die Aktion trotzdem, weil Mahner und Warner selten Erfolg haben und hatten &#8211; siehe Bibel. Es fehlt die „sexy Botschaft“, die Leute begeistert und motiviert.&nbsp;Ein bisschen Spaß muss halt auch sein. Miesepetrigkeit kann man biblisch noch so gut begründen, damit Menschen für Jesus zu gewinnen, wird allerdingsschwer. Ich hoffe, ich habe unrecht und ihr habt trotzdem Erfolg.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/gemeinsam-fuer-das-evangelium-ein-weckruf/38677/comment-page-1/#comment-89739</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2022 15:47:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=38677#comment-89739</guid>

					<description><![CDATA[Sehr gute Erläuterungen  mit einem großen Wermutstropfen: nach den Darstellungen im Podcast wo Kritik geübt wird und den Text fällt die Kritik von Matthias Lohmann an der EAD doch sehr schwach aus. Was dort alles mittlerweile möglich ist bedarf einer etwas schärferen Darstellung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr gute Erläuterungen  mit einem großen Wermutstropfen: nach den Darstellungen im Podcast wo Kritik geübt wird und den Text fällt die Kritik von Matthias Lohmann an der EAD doch sehr schwach aus. Was dort alles mittlerweile möglich ist bedarf einer etwas schärferen Darstellung</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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