<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Gender Studies bis zum Abwinken	</title>
	<atom:link href="https://theoblog.de/gender-studies-bis-zum-abwinken/44490/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://theoblog.de/gender-studies-bis-zum-abwinken/44490/</link>
	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
	<lastBuildDate>Tue, 20 May 2025 11:04:46 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.2</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Jan Malcolm		</title>
		<link>https://theoblog.de/gender-studies-bis-zum-abwinken/44490/comment-page-1/#comment-91919</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jan Malcolm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2025 11:04:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44490#comment-91919</guid>

					<description><![CDATA[Natürlich bestimmt in einer kongregationellen Kirche allein die Gemeinde, was diese für richtig hält. Nicht ohne Grund halten sich die meisten frommen Christen genau an diese sog. Freikirchen. Im episkopalem System der ehemaligen &quot;Volkskirchen&quot; hat sich die im natürlich bewusst überzeichneten Kommentar beschriebene Soteriologie allerdings schon in den 1980ern breitgemacht und trägt jetzt ihre Blüten.

Speziell die ev. Kirche hat dann auch noch ein massives Nachwuchsproblem: Ihre &quot;Theologie-Student*Innen&quot; (Selbstbezeichnung) entstammen immer kleiner werdenden Milieu, das sich nur untereinander fortpflanzt - und zwar nicht aus theologischen, sondern vor allem aus Gründen des Standesdünkels. Ironischerweise ist die viel kritisierte Klassengesellschaft beim klerikalen Nachwuchs Realität und führt zu genau dem Problem, das schon dem alten europäischen Adel zum Verhängnis geworden ist. Diese Leute tragen dann ihre diversen Lehren von der spirituellen Selbstermächtigung und anderem esoterischen Hokuspokus in die inzwischen völlig überalterten Ortsgemeinden.

Dann darf man nicht vergessen, dass sich die Großkirchen Deutschlands inzwischen über konfessionelle Grenzen hinweg in den Medien als uniformer Block präsentieren. Dieser hat einen massiv schlechten Ruf in der Bevölkerung, speziell wegen sexueller Verfehlungen an Kindern, die sich wiederum auf die massiven Fehler in der eigenen Lehre begründen und auf nichts anderes. Darin liegt inzwischen auch der Hauptgrund, die eigene Kirchenmitgliedschaft zu beenden:

Die entkirchlichte bürgerliche Mitte interessiert nicht mehr, was in dieser oder jenen spezifischen Ortsgemeinde los ist. Die sehen, dass ihr Nachbar den Gemeindebrief bekommt und verbinden das mit den Aussagen von EKD und DBK. In irgendwelchen Speckgürteln mit kirchlichem Arbeitgeber mag einen das ja nicht stören, aber diese Bischöfe werfen jeden unter den Bus, der in einem Dorf oder Kiez wohnt, wo ihr Verein absolut kein Ansehen mehr genießt. Auch vor einem weltlichen Arbeitgeber, kann jemand die eigene Kirchensteuerpflicht nicht geheim halten. Es gibt auch nichtkirchliche Träger, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, dort stehen Kirchenmitglieder inzwischen nicht völlig grundlos unter besonderer Beobachtung.

Auch nicht vergessen darf man, dass die Wurzeln der modernen Gender Studies ausschließlich im angelsächsischen protestantischen Christentum liegen. Diese Ideen stammen weder aus Rom, noch aus Konstantinopel, Jerusalem, Mekka oder Neu-Delhi. Deshalb ist es auch verdient und richtig, wenn Gott über diese Episkopate Gericht hält. Denn die Großkirchen der Deutschen (neben vielen anderen weltweit) befinden sich mitnichten in einer &quot;Transformationskrise&quot;, wie sich selbst immer gegenseitig versichern, sondern in ihrem finalen Abgang aus der Geschichte. Und genau der ist m. E. von ganz oben gewollt und lässt sich deshalb auch nicht aufhalten. Gottesurteil kann niemand entkommen, auch wenn ein substantieller Anteil der Kirchenmitglieder aufgrund der Lehre ihrer Kirche an ein solches nicht mehr selbst glaubt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich bestimmt in einer kongregationellen Kirche allein die Gemeinde, was diese für richtig hält. Nicht ohne Grund halten sich die meisten frommen Christen genau an diese sog. Freikirchen. Im episkopalem System der ehemaligen &#8222;Volkskirchen&#8220; hat sich die im natürlich bewusst überzeichneten Kommentar beschriebene Soteriologie allerdings schon in den 1980ern breitgemacht und trägt jetzt ihre Blüten.</p>
<p>Speziell die ev. Kirche hat dann auch noch ein massives Nachwuchsproblem: Ihre &#8222;Theologie-Student*Innen&#8220; (Selbstbezeichnung) entstammen immer kleiner werdenden Milieu, das sich nur untereinander fortpflanzt &#8211; und zwar nicht aus theologischen, sondern vor allem aus Gründen des Standesdünkels. Ironischerweise ist die viel kritisierte Klassengesellschaft beim klerikalen Nachwuchs Realität und führt zu genau dem Problem, das schon dem alten europäischen Adel zum Verhängnis geworden ist. Diese Leute tragen dann ihre diversen Lehren von der spirituellen Selbstermächtigung und anderem esoterischen Hokuspokus in die inzwischen völlig überalterten Ortsgemeinden.</p>
<p>Dann darf man nicht vergessen, dass sich die Großkirchen Deutschlands inzwischen über konfessionelle Grenzen hinweg in den Medien als uniformer Block präsentieren. Dieser hat einen massiv schlechten Ruf in der Bevölkerung, speziell wegen sexueller Verfehlungen an Kindern, die sich wiederum auf die massiven Fehler in der eigenen Lehre begründen und auf nichts anderes. Darin liegt inzwischen auch der Hauptgrund, die eigene Kirchenmitgliedschaft zu beenden:</p>
<p>Die entkirchlichte bürgerliche Mitte interessiert nicht mehr, was in dieser oder jenen spezifischen Ortsgemeinde los ist. Die sehen, dass ihr Nachbar den Gemeindebrief bekommt und verbinden das mit den Aussagen von EKD und DBK. In irgendwelchen Speckgürteln mit kirchlichem Arbeitgeber mag einen das ja nicht stören, aber diese Bischöfe werfen jeden unter den Bus, der in einem Dorf oder Kiez wohnt, wo ihr Verein absolut kein Ansehen mehr genießt. Auch vor einem weltlichen Arbeitgeber, kann jemand die eigene Kirchensteuerpflicht nicht geheim halten. Es gibt auch nichtkirchliche Träger, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, dort stehen Kirchenmitglieder inzwischen nicht völlig grundlos unter besonderer Beobachtung.</p>
<p>Auch nicht vergessen darf man, dass die Wurzeln der modernen Gender Studies ausschließlich im angelsächsischen protestantischen Christentum liegen. Diese Ideen stammen weder aus Rom, noch aus Konstantinopel, Jerusalem, Mekka oder Neu-Delhi. Deshalb ist es auch verdient und richtig, wenn Gott über diese Episkopate Gericht hält. Denn die Großkirchen der Deutschen (neben vielen anderen weltweit) befinden sich mitnichten in einer &#8222;Transformationskrise&#8220;, wie sich selbst immer gegenseitig versichern, sondern in ihrem finalen Abgang aus der Geschichte. Und genau der ist m. E. von ganz oben gewollt und lässt sich deshalb auch nicht aufhalten. Gottesurteil kann niemand entkommen, auch wenn ein substantieller Anteil der Kirchenmitglieder aufgrund der Lehre ihrer Kirche an ein solches nicht mehr selbst glaubt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/gender-studies-bis-zum-abwinken/44490/comment-page-1/#comment-91909</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2025 11:42:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44490#comment-91909</guid>

					<description><![CDATA[Jan, Du solltest wenigstens mal die Wikipedia-Artikel über die Amische lesen. Die verwenden Gaslampen, erzeugen tw. selbst Strom. Fehler 1.
Heizungen in Kirchen sind ein &quot;No Go&quot;. Grund ist aber die Kirchenausstattung, gerade historische Holzeinbauten, insbesondere Orgeln, werden damit zerstört. In den von mir beorgelten Kirchen wird nicht mehr geheizt - ein bis zwei Gottedienste, in denen ich primär die durch das Aufheizen besonders verstimmten Register benutzt habe, haben für unfreiwillige Einsicht gesorgt. Hat also nichts mit &quot;ökofair&quot; zu tun. Fehler 2.
Der &quot;alttestamentarische&quot; Regenbogen ist nicht mit irgendwelchen Pride-Flaggen vergleichbar, weil denen Farben fehlen - das hatte technische Gründe. Also sammeln sich die drölfundneunzig Geschlechter auch nicht unter dem alttestamentarischen Regenbogen, sondern um eine fehlerhafte Nachbildung. Fehler 3. 
Mal abgesehen davon haben die von mir beorgelten Kirchengemeinden die freie Wahl zwischen Regenbogenzeugs und einem Organisten. Und da sitze ich am längeren Hebel.

Gesellschaftlichen Fehlentwicklungen kommt man aber nicht durch schlechte Forenkommentaren bei, die als Fehlinformationen recht einfach zerlegt werden können. Sondern durch Einstehen für biblische Wahrheiten in der Gemeinde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jan, Du solltest wenigstens mal die Wikipedia-Artikel über die Amische lesen. Die verwenden Gaslampen, erzeugen tw. selbst Strom. Fehler 1.<br />
Heizungen in Kirchen sind ein &#8222;No Go&#8220;. Grund ist aber die Kirchenausstattung, gerade historische Holzeinbauten, insbesondere Orgeln, werden damit zerstört. In den von mir beorgelten Kirchen wird nicht mehr geheizt &#8211; ein bis zwei Gottedienste, in denen ich primär die durch das Aufheizen besonders verstimmten Register benutzt habe, haben für unfreiwillige Einsicht gesorgt. Hat also nichts mit &#8222;ökofair&#8220; zu tun. Fehler 2.<br />
Der &#8222;alttestamentarische&#8220; Regenbogen ist nicht mit irgendwelchen Pride-Flaggen vergleichbar, weil denen Farben fehlen &#8211; das hatte technische Gründe. Also sammeln sich die drölfundneunzig Geschlechter auch nicht unter dem alttestamentarischen Regenbogen, sondern um eine fehlerhafte Nachbildung. Fehler 3.<br />
Mal abgesehen davon haben die von mir beorgelten Kirchengemeinden die freie Wahl zwischen Regenbogenzeugs und einem Organisten. Und da sitze ich am längeren Hebel.</p>
<p>Gesellschaftlichen Fehlentwicklungen kommt man aber nicht durch schlechte Forenkommentaren bei, die als Fehlinformationen recht einfach zerlegt werden können. Sondern durch Einstehen für biblische Wahrheiten in der Gemeinde.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jan Malcolm		</title>
		<link>https://theoblog.de/gender-studies-bis-zum-abwinken/44490/comment-page-1/#comment-91906</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jan Malcolm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 May 2025 10:18:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44490#comment-91906</guid>

					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Auch was die Bildung anbetrifft, wurden in den zurückliegenden Jahren falsche Prioritäten gesetzt.&lt;/blockquote&gt;
&quot;Falsch&quot; sind die Prioritäten nur aus Sicht derer, die noch einen &quot;Wirtschaftsstandort Deutschland&quot; fantasieren wie ein Prof. Dr. Plünnecke mit Jahrgang 1971. Dass dieser endgültig passé ist, wird den Älteren auch nicht mehr aufgehen, da wird immer noch qualifizierter Einwanderung geträumt, die nie mehr kommen wird.

Empirisch betrachtet wird Deutschland nun zum nachhaltigen Zentrum der Geisteswissenschaften und religiösen Vielfalt. Dass zu dieser Vielfalt nicht nur einseitig evangelisch reformierte Theologie, sondern auch Klima und Gender Studies gehören, sollte sich von selbst verstehen, vor allem da es zwischen diesen Fachgebieten vielfältige Synergien gibt, wie man gut bei den Evangelischen Landeskirchen und dem Synodalen Rat der Deutschen Katholiken sehen kann.

Denn nur in Deutschland lernt man, wie man Kirchen &quot;ökofair&quot; (nicht) heizt und wie viele Geschlechter unter dem alttestamentarischen Regenbogen wirklich möglich sind. Auch vom Lebensstandard der 100 % nachhaltigen Amischen kann man viel lernen. Die verwenden weder Strom noch fossile Treibstoffe.

Und dass genau das der Ausdruck von Gottes Gericht ist, kann man bei Kirchenvater Augustinus nachlesen. Dieses Gericht kommt auch über die, die nicht dran glauben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Auch was die Bildung anbetrifft, wurden in den zurückliegenden Jahren falsche Prioritäten gesetzt.</p></blockquote>
<p>&#8222;Falsch&#8220; sind die Prioritäten nur aus Sicht derer, die noch einen &#8222;Wirtschaftsstandort Deutschland&#8220; fantasieren wie ein Prof. Dr. Plünnecke mit Jahrgang 1971. Dass dieser endgültig passé ist, wird den Älteren auch nicht mehr aufgehen, da wird immer noch qualifizierter Einwanderung geträumt, die nie mehr kommen wird.</p>
<p>Empirisch betrachtet wird Deutschland nun zum nachhaltigen Zentrum der Geisteswissenschaften und religiösen Vielfalt. Dass zu dieser Vielfalt nicht nur einseitig evangelisch reformierte Theologie, sondern auch Klima und Gender Studies gehören, sollte sich von selbst verstehen, vor allem da es zwischen diesen Fachgebieten vielfältige Synergien gibt, wie man gut bei den Evangelischen Landeskirchen und dem Synodalen Rat der Deutschen Katholiken sehen kann.</p>
<p>Denn nur in Deutschland lernt man, wie man Kirchen &#8222;ökofair&#8220; (nicht) heizt und wie viele Geschlechter unter dem alttestamentarischen Regenbogen wirklich möglich sind. Auch vom Lebensstandard der 100 % nachhaltigen Amischen kann man viel lernen. Die verwenden weder Strom noch fossile Treibstoffe.</p>
<p>Und dass genau das der Ausdruck von Gottes Gericht ist, kann man bei Kirchenvater Augustinus nachlesen. Dieses Gericht kommt auch über die, die nicht dran glauben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
