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	Kommentare zu: GLAUBEN UND DENKEN HEUTE 2/2019 online	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/comment-page-1/#comment-86575</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2020 10:32:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im Artikel: 
Theologischer Streit muss sein 
von Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher 
unter „Zum Thema Homosexualität“ auf der Seite 17 von 81 ab dem 3. Absatz: 
https://www.bucer.de/fileadmin/dateien/Dokumente/GlaubeundDenkenheute/gudh_2_2019_final.pdf 
Dass Homosexualität und überhaupt Sexualethik intime Frage seien, die man nicht öffentlich diskutieren solle, klingt mir doch mehr nach pietistischem Quietismus früherer Zeiten. Seit fast einem halben Jahrhundert ist Sexualität ein öffentliches und hochpolitisches Thema, seit der Internetpornografie ist sie Alltagselement des Lebens von Kindern und Jugendlichen und weit darüber hinaus. Fromme (und gute) Ratgeber für eine bessere Sexualität in der Ehe gibt es schon seit Jahrzehnten, warum sollte es sie nicht geben? 
Im Falle von Homosexualität sagst Du: unwichtig, und deswegen haben alle Unrecht, die nicht auf den gesellschaftlichen Kurs umschwenken. 
Meine Meinung ist: 
1. 
Die Heiligung ist ein wichtiger Aspekt des Evangeliums. 
Im Kommentar von Markus Jesgarz steht: 
https://theoblog.de/auslegung-und-hermeneutik-der-bibel-in-der-reformationszeit/30769/comment-page-1/#comment-78107 
In dem Beitrag von Dr. Norman Geisler:
The Essentials of the Faith {Das Wesentliche des Glaubens} 
https://www.youtube.com/watch?v=pjdy-VWXrik&#038;list=RDpjdy-VWXrik&#038;t=265  
steht auf der Folie zum Zeitpunkt:
1.
[4:25 / 53:29]
Three aspects of the gospel {Drei Aspekte des Evangeliums} 
Salvation from: {Erlösung von:} 
a. The penalty of sin (justification) {Die Strafe der Sünde (Rechtfertigung)} 
past (I was saved). {Vergangenheit (ich wurde gerettet).} 
b. The power of sin (sanctification) {Die Kraft der Sünde (Heiligung)} 
present (I am being saved). {Gegenwart (ich werde gerettet).} 
c. The present of sin (glorification) {ie Gegenwart der Sünde (Verherrlichung)} 
future (I will be saved). {Zukunft (Ich werde gerettet werden).} 
2.
[5:26 / 53:29]
Romans Explains the Gospel {Römer erklären das Evangelium} 
[Condemnation Rom. 1-3a] {Verurteilung Rom. 1-3a} 
I. Justification Rom. 3b-5 {I. Rechtfertigung Röm. 3b-5} 
(declaring us righteous positionally) {erklärt uns als gerecht in Position} 
II. Sanctification Rom. 6-7 {II. Heiligung Röm. 6-7} 
(making us righteous progressively) {macht uns schrittweise gerecht} 
III. Glorification Rom. 8 {III. Verherrlichung Röm. 8} 
(making us righteous permanently) {macht uns dauerhaft gerecht} 
2. 
Leider ist für Herr Jürgen Mette die Heiligung fast völlig un­be­deu­tend. 
Im Beitrag: 
Warum eine vermittelte Verhandlung? 
https://wesleyancovenant.org/2020/01/07/why-a-mediated-negotiation/ 
von Keith Boyette steht 
1. 
im 6. Absatz: 
Mit dem Fortschreiten der Debatte in der UM-Kirche entstanden drei Wahlkreise entlang eines Kontinuums: (1) Traditionalisten, die die Schrift, ihre Autorität und Interpretation sehr genau betrachten und die kirchliche historische Definition von Heirats- und Ordinationsstandards aufrechterhalten (2) Zentristen , die auch behaupten, eine hohe Sicht der Schrift zu haben, aber glauben, dass konkurrierende Lehren zu diesen Themen in einer Kirche koexistieren können, und (3) Progressive, die aus Gründen der Gerechtigkeit glauben, dass die Kirche ihre sexuelle Ethik liberalisieren muss, ihre Lehren über die Ehe und ihre Ordinationsstandards. 
2. 
am Ende: 
Der bei weitem wichtigste Teil des Protokolls ist - nach meiner Einschätzung -, dass jede Ortskirche, die sich entschließt, einer neuen methodistischen Konfession beizutreten, dies mit dem vollen Eigentum an ihren Gebäuden, Grundstücken und Vermögenswerten ohne die Treuhandklausel der UM-Kirche tun könnte. Wenn Sie den Wert dieser Bestimmung nicht verstehen, dann ermutige ich Sie, mit Traditionalisten zu sprechen, die früher zur Episkopalkirche, zur Evangelisch-Lutherischen Kirche Amerikas und zur Presbyterianischen Kirche USA gehörten. Sie werden Ihnen das Trauma erklären, dass sie Zehntausende von Dollar ausgeben mussten, um um ihr Eigentum und ihr Vermögen zu prozessieren, nur um sie am Ende zu verlieren. 
Ich werde noch mehr über das &quot;Protokoll von Versöhnung und Gnade durch Trennung&quot; 
https://wesleyancovenant.org/wp-content/uploads/2020/01/SIgned-Protocoal-Statement.pdf 
zu schreiben haben, aber im Moment muss jeder Einzelne eine Entscheidung treffen. Wir können uns für weitere Konflikte und Ungewissheit entscheiden, oder wir können einen Plan unterstützen, der uns die Freiheit gibt, die Kirche zu sein, die Gott will. Im Moment weiß ich Ihre Gebete, die vielen ermutigenden Botschaften und sogar die Botschaften, die das Protokoll und meine Bemühungen in Ihrem Namen in Frage gestellt haben, zu schätzen. Ich bete für uns alle auf dem Weg zur Generalkonferenz 2020. 
3. 
Leider verführt Herr Jürgen Mette die Christenheit. 
Im Kommentar am 24.01.2020 von Rod Nolte steht im 2. Absatz: 
https://www.facebook.com/prof.schirrmacher/posts/2593332647553077?comment_id=2593833454169663&#038;reply_comment_id=2594375027448839 
Wenn das Wort &quot;biblisch&quot; auch nur irgend eine Aussagekraft haben soll, dann muss es auch erlaubt sein festzustellen, was noch biblisch und was (ganz oder in Teilen) nicht mehr der Bibel entspricht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im Artikel:<br />
Theologischer Streit muss sein<br />
von Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher<br />
unter „Zum Thema Homosexualität“ auf der Seite 17 von 81 ab dem 3. Absatz:<br />
<a href="https://www.bucer.de/fileadmin/dateien/Dokumente/GlaubeundDenkenheute/gudh_2_2019_final.pdf" rel="nofollow ugc">https://www.bucer.de/fileadmin/dateien/Dokumente/GlaubeundDenkenheute/gudh_2_2019_final.pdf</a><br />
Dass Homosexualität und überhaupt Sexualethik intime Frage seien, die man nicht öffentlich diskutieren solle, klingt mir doch mehr nach pietistischem Quietismus früherer Zeiten. Seit fast einem halben Jahrhundert ist Sexualität ein öffentliches und hochpolitisches Thema, seit der Internetpornografie ist sie Alltagselement des Lebens von Kindern und Jugendlichen und weit darüber hinaus. Fromme (und gute) Ratgeber für eine bessere Sexualität in der Ehe gibt es schon seit Jahrzehnten, warum sollte es sie nicht geben?<br />
Im Falle von Homosexualität sagst Du: unwichtig, und deswegen haben alle Unrecht, die nicht auf den gesellschaftlichen Kurs umschwenken.<br />
Meine Meinung ist: <br />
1.<br />
Die Heiligung ist ein wichtiger Aspekt des Evangeliums.<br />
Im Kommentar von Markus Jesgarz steht:<br />
<a href="https://theoblog.de/auslegung-und-hermeneutik-der-bibel-in-der-reformationszeit/30769/comment-page-1/#comment-78107" rel="ugc">https://theoblog.de/auslegung-und-hermeneutik-der-bibel-in-der-reformationszeit/30769/comment-page-1/#comment-78107</a><br />
In dem Beitrag von Dr. Norman Geisler:<br />
The Essentials of the Faith {Das Wesentliche des Glaubens}<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=pjdy-VWXrik&#038;list=RDpjdy-VWXrik&#038;t=265" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=pjdy-VWXrik&#038;list=RDpjdy-VWXrik&#038;t=265</a><br />
steht auf der Folie zum Zeitpunkt:<br />
1.<br />
[4:25 / 53:29]<br />
Three aspects of the gospel {Drei Aspekte des Evangeliums}<br />
Salvation from: {Erlösung von:}<br />
a. The penalty of sin (justification) {Die Strafe der Sünde (Rechtfertigung)}<br />
past (I was saved). {Vergangenheit (ich wurde gerettet).}<br />
b. The power of sin (sanctification) {Die Kraft der Sünde (Heiligung)}<br />
present (I am being saved). {Gegenwart (ich werde gerettet).}<br />
c. The present of sin (glorification) {ie Gegenwart der Sünde (Verherrlichung)}<br />
future (I will be saved). {Zukunft (Ich werde gerettet werden).}<br />
2.<br />
[5:26 / 53:29]<br />
Romans Explains the Gospel {Römer erklären das Evangelium}<br />
[Condemnation Rom. 1-3a] {Verurteilung Rom. 1-3a}<br />
I. Justification Rom. 3b-5 {I. Rechtfertigung Röm. 3b-5}<br />
(declaring us righteous positionally) {erklärt uns als gerecht in Position}<br />
II. Sanctification Rom. 6-7 {II. Heiligung Röm. 6-7}<br />
(making us righteous progressively) {macht uns schrittweise gerecht}<br />
III. Glorification Rom. 8 {III. Verherrlichung Röm. 8}<br />
(making us righteous permanently) {macht uns dauerhaft gerecht}<br />
2.<br />
Leider ist für Herr Jürgen Mette die Heiligung fast völlig un­be­deu­tend.<br />
Im Beitrag:<br />
Warum eine vermittelte Verhandlung?<br />
<a href="https://wesleyancovenant.org/2020/01/07/why-a-mediated-negotiation/" rel="nofollow ugc">https://wesleyancovenant.org/2020/01/07/why-a-mediated-negotiation/</a><br />
von Keith Boyette steht<br />
1.<br />
im 6. Absatz:<br />
Mit dem Fortschreiten der Debatte in der UM-Kirche entstanden drei Wahlkreise entlang eines Kontinuums: (1) Traditionalisten, die die Schrift, ihre Autorität und Interpretation sehr genau betrachten und die kirchliche historische Definition von Heirats- und Ordinationsstandards aufrechterhalten (2) Zentristen , die auch behaupten, eine hohe Sicht der Schrift zu haben, aber glauben, dass konkurrierende Lehren zu diesen Themen in einer Kirche koexistieren können, und (3) Progressive, die aus Gründen der Gerechtigkeit glauben, dass die Kirche ihre sexuelle Ethik liberalisieren muss, ihre Lehren über die Ehe und ihre Ordinationsstandards.<br />
2.<br />
am Ende:<br />
Der bei weitem wichtigste Teil des Protokolls ist &#8211; nach meiner Einschätzung -, dass jede Ortskirche, die sich entschließt, einer neuen methodistischen Konfession beizutreten, dies mit dem vollen Eigentum an ihren Gebäuden, Grundstücken und Vermögenswerten ohne die Treuhandklausel der UM-Kirche tun könnte. Wenn Sie den Wert dieser Bestimmung nicht verstehen, dann ermutige ich Sie, mit Traditionalisten zu sprechen, die früher zur Episkopalkirche, zur Evangelisch-Lutherischen Kirche Amerikas und zur Presbyterianischen Kirche USA gehörten. Sie werden Ihnen das Trauma erklären, dass sie Zehntausende von Dollar ausgeben mussten, um um ihr Eigentum und ihr Vermögen zu prozessieren, nur um sie am Ende zu verlieren.<br />
Ich werde noch mehr über das &#8222;Protokoll von Versöhnung und Gnade durch Trennung&#8220;<br />
<a href="https://wesleyancovenant.org/wp-content/uploads/2020/01/SIgned-Protocoal-Statement.pdf" rel="nofollow ugc">https://wesleyancovenant.org/wp-content/uploads/2020/01/SIgned-Protocoal-Statement.pdf</a><br />
zu schreiben haben, aber im Moment muss jeder Einzelne eine Entscheidung treffen. Wir können uns für weitere Konflikte und Ungewissheit entscheiden, oder wir können einen Plan unterstützen, der uns die Freiheit gibt, die Kirche zu sein, die Gott will. Im Moment weiß ich Ihre Gebete, die vielen ermutigenden Botschaften und sogar die Botschaften, die das Protokoll und meine Bemühungen in Ihrem Namen in Frage gestellt haben, zu schätzen. Ich bete für uns alle auf dem Weg zur Generalkonferenz 2020.<br />
3.<br />
Leider verführt Herr Jürgen Mette die Christenheit.<br />
Im Kommentar am 24.01.2020 von Rod Nolte steht im 2. Absatz:<br />
<a href="https://www.facebook.com/prof.schirrmacher/posts/2593332647553077?comment_id=2593833454169663&#038;reply_comment_id=2594375027448839" rel="nofollow ugc">https://www.facebook.com/prof.schirrmacher/posts/2593332647553077?comment_id=2593833454169663&#038;reply_comment_id=2594375027448839</a><br />
Wenn das Wort &#8222;biblisch&#8220; auch nur irgend eine Aussagekraft haben soll, dann muss es auch erlaubt sein festzustellen, was noch biblisch und was (ganz oder in Teilen) nicht mehr der Bibel entspricht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/comment-page-1/#comment-86574</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2020 21:12:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34641#comment-86574</guid>

					<description><![CDATA[Dies ist eine Bestätigung zu der Aussage: 
https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/#comment-86554
Herr Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher hat recht: Homosexualität ist kein „Randthema“. 
Im Beitrag: 
Kirche von England: Sex außerhalb der heterosexuellen Ehe &#039;verfehlt Gottes Absicht&#039; 
https://www.christianpost.com/news/church-of-england-sex-outside-of-heterosexual-marriage-falls-short-of-gods-purpose.html 
am 24.01.2020 von Leah MarieAnn Klett steht 
1. 
am Anfang: 
Die Kirche von England hat eine Richtlinie veröffentlicht, die besagt, dass sexuelle Beziehungen zwischen verheirateten, heterosexuellen Paaren gehören und dass Sex in homo- oder heterosexuellen Lebenspartnerschaften &quot;hinter Gottes Absicht für die Menschen zurückbleibt&quot;. 
Das Bischofshaus der Kirche von England hat als Reaktion auf die kürzlich erfolgte Einführung gemischtgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften eine pastorale Richtlinie  
https://www.churchofengland.org/sites/default/files/2020-01/Civil%20Partnerships%20-%20Pastoral%20Guidance%202019%20%282%29.pdf 
herausgegeben, in der es heißt: &quot;Für Christen bleibt die Ehe - d.h. die lebenslange Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau, die mit dem Ablegen von Gelübden verbunden ist - der geeignete Rahmen für sexuelle Aktivitäten. 
2. 
am Ende:  
Im vergangenen Monat schlug die Vereinigte Methodistische Kirche einen Plan vor, 
https://www.christianpost.com/news/united-methodist-church-leaders-officially-propose-split-over-gay-marriage-clergy.html 
der nach Jahren der Uneinigkeit der Konfession wegen der nicht zölibatären LGBT-Kleriker und der gleichgeschlechtlichen Ehe eine neue Konfession für Methodisten, die an einem biblischen Verständnis von Ehe und Sexualität festhalten, formell abspalten würde. 
Pfarrer Keith Boyette, Präsident der theologisch konservativen Wesleyan Covenant Association und einer der Unterzeichner des Protokolls, brachte seine Unterstützung für die Maßnahme zum Ausdruck. 
&quot;Wir können uns für weitere Konflikte und Ungewissheit entscheiden, oder wir können einen Plan unterstützen, der uns die Freiheit gibt, die Kirche zu sein, die Gott will&quot;, schrieb Boyette. 
https://wesleyancovenant.org/2020/01/07/why-a-mediated-negotiation/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist eine Bestätigung zu der Aussage:<br />
<a href="https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/#comment-86554" rel="ugc">https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/#comment-86554</a><br />
Herr Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher hat recht: Homosexualität ist kein „Randthema“.<br />
Im Beitrag:<br />
Kirche von England: Sex außerhalb der heterosexuellen Ehe &#8218;verfehlt Gottes Absicht&#8216;<br />
<a href="https://www.christianpost.com/news/church-of-england-sex-outside-of-heterosexual-marriage-falls-short-of-gods-purpose.html" rel="nofollow ugc">https://www.christianpost.com/news/church-of-england-sex-outside-of-heterosexual-marriage-falls-short-of-gods-purpose.html</a><br />
am 24.01.2020 von Leah MarieAnn Klett steht<br />
1.<br />
am Anfang:<br />
Die Kirche von England hat eine Richtlinie veröffentlicht, die besagt, dass sexuelle Beziehungen zwischen verheirateten, heterosexuellen Paaren gehören und dass Sex in homo- oder heterosexuellen Lebenspartnerschaften &#8222;hinter Gottes Absicht für die Menschen zurückbleibt&#8220;.<br />
Das Bischofshaus der Kirche von England hat als Reaktion auf die kürzlich erfolgte Einführung gemischtgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften eine pastorale Richtlinie<br />
<a href="https://www.churchofengland.org/sites/default/files/2020-01/Civil%20Partnerships%20-%20Pastoral%20Guidance%202019%20%282%29.pdf" rel="nofollow ugc">https://www.churchofengland.org/sites/default/files/2020-01/Civil%20Partnerships%20-%20Pastoral%20Guidance%202019%20%282%29.pdf</a><br />
herausgegeben, in der es heißt: &#8222;Für Christen bleibt die Ehe &#8211; d.h. die lebenslange Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau, die mit dem Ablegen von Gelübden verbunden ist &#8211; der geeignete Rahmen für sexuelle Aktivitäten.<br />
2.<br />
am Ende:<br />
Im vergangenen Monat schlug die Vereinigte Methodistische Kirche einen Plan vor,<br />
<a href="https://www.christianpost.com/news/united-methodist-church-leaders-officially-propose-split-over-gay-marriage-clergy.html" rel="nofollow ugc">https://www.christianpost.com/news/united-methodist-church-leaders-officially-propose-split-over-gay-marriage-clergy.html</a><br />
der nach Jahren der Uneinigkeit der Konfession wegen der nicht zölibatären LGBT-Kleriker und der gleichgeschlechtlichen Ehe eine neue Konfession für Methodisten, die an einem biblischen Verständnis von Ehe und Sexualität festhalten, formell abspalten würde.<br />
Pfarrer Keith Boyette, Präsident der theologisch konservativen Wesleyan Covenant Association und einer der Unterzeichner des Protokolls, brachte seine Unterstützung für die Maßnahme zum Ausdruck.<br />
&#8222;Wir können uns für weitere Konflikte und Ungewissheit entscheiden, oder wir können einen Plan unterstützen, der uns die Freiheit gibt, die Kirche zu sein, die Gott will&#8220;, schrieb Boyette.<br />
<a href="https://wesleyancovenant.org/2020/01/07/why-a-mediated-negotiation/" rel="nofollow ugc">https://wesleyancovenant.org/2020/01/07/why-a-mediated-negotiation/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jörg Hartlieb		</title>
		<link>https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/comment-page-1/#comment-86573</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jörg Hartlieb]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2020 15:30:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34641#comment-86573</guid>

					<description><![CDATA[@Schlotti
Frag doch mal Herrn Schirrmacher selbst über einen Kommentar in seinem Blog https://www.thomasschirrmacher.info/artikel/ein-offener-brief-an-juergen-mette-zu-seinem-buch-die-evangelikalen/. Früher hat er immer zügig und klar geantwortet (ich war schon länger nicht mehr dort)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Schlotti<br />
Frag doch mal Herrn Schirrmacher selbst über einen Kommentar in seinem Blog <a href="https://www.thomasschirrmacher.info/artikel/ein-offener-brief-an-juergen-mette-zu-seinem-buch-die-evangelikalen/" rel="nofollow ugc">https://www.thomasschirrmacher.info/artikel/ein-offener-brief-an-juergen-mette-zu-seinem-buch-die-evangelikalen/</a>. Früher hat er immer zügig und klar geantwortet (ich war schon länger nicht mehr dort)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/comment-page-1/#comment-86562</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2020 21:14:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34641#comment-86562</guid>

					<description><![CDATA[Dies ist eine Bestätigung zu der Aussage: 
https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/#comment-86554 
Herr Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher hat recht: Homosexualität ist kein „Randthema“. 
1. 
Im Beitrag: 
Die Eröffnungsrede aus meinem Gespräch mit Matthew Vines 
https://seanmcdowell.org/blog/the-opening-speech-from-my-conversation-with-matthew-vines 
am 01.02.2018 von Sean McDowell steht am Ende: 
Mein letzter Punkt in Bezug auf die Lehre Jesu ist, dass Jesus sich in Bezug auf die Sexualethik in eine konservativere Richtung bewegte, nicht in eine fortschrittlichere. Als Jesus zum Beispiel in Matthäus 19 nach der Scheidung gefragt wurde, nahm er eine stark konservative Haltung ein. Erinnern Sie sich daran, dass er sagte: &quot;Habt ihr nicht gelesen?&quot; und auf den Schöpfungsbericht zurückwies. Er sagte: &quot;Wegen eurer Herzenshärte hat Moses euch erlaubt, euch von euren Frauen scheiden zu lassen, aber von Anfang an war das nicht so. Und ich sage euch: Wer sich von seiner Frau scheiden lässt, außer aus sexueller Unmoral, und eine andere heiratet, begeht Ehebruch.&quot; Jesus verschärfte die Regeln für die Scheidung.  Tatsächlich war seine Lehre radikal, denn seine Jünger sagten: &quot;Wenn das bei einem Mann mit seiner Frau der Fall ist, ist es besser, nicht zu heiraten. 
Zweitens sagte Jesus in der Bergpredigt: &quot;Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: &#039;Du sollst nicht ehebrechen&#039;. Aber ich sage Ihnen, dass jeder, der eine Frau in lüsterner Absicht ansieht, in seinem Herzen bereits Ehebruch mit ihr begangen hat&quot;. Jesus bewegte den Ehebruch von einer Sünde, die nur den Körper betraf, zu einer Sünde, die das Herz und den Verstand einschloss. Er machte das Gesetz gegen die Scheidung noch strenger als andere Lehrer seiner Zeit. 
Deshalb bemerkte N.T. Wright: &quot;Wenn wir zum Neuen Testament kommen ... könnten wir von der angenommenen Annahme ausgehen, dass wir von einer strengen moralischen Forderung im Alten Testament zu einer Lockerung der moralischen Spannung im Neuen Testament übergehen würden. Nicht ein bisschen davon. Jesus ist sehr klar, in Markus 10 und an anderer Stelle: Jetzt, wo er da ist, Gottes Reich ins Leben ruft, den Bund zwischen Gott und seinem Volk erneuert, wird die Schöpfung selbst erneuert. Er geht zurück zum Anfang, zu Genesis 1 und 2: Gott hat sie männlich und weiblich gemacht und darauf bestanden, dass die beiden eins werden&quot;. 
[“What Is Marriage For?” https://www.plough.com/en/topics/life/marriage/what-is-marriage-for] 
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es angesichts der Lehren Jesu über die Ehe als ein Mann, mit einer Frau, die ein Leben lang ein Fleisch werden, wäre es destruktiver und nicht weniger destruktiver, die Menschen zu ermutigen, ihren Wunsch nach sexueller Intimität mit einer Person gleichen Geschlecht zu erfüllen. Das Leben in Fülle kommt nur, wenn wir Gottes Absicht für unser Leben folgen. 
Ich danke Ihnen. 
https://www.youtube.com/watch?v=yFY4VtCWgyI&#038;list=UUC321oNTD2yrszfYoz3-X1w&#038;index=56 
2. 
Im Beitrag: 
Was sind die fünf wichtigsten Bücher über die Bibel und Homosexualität? 
https://seanmcdowell.org/blog/what-are-the-top-five-books-on-the-bible-and-homosexuality 
am 06.04.2016 von Sean McDowell steht am Ende: 
People to Be Loved, von Preston Sprinkle (Zondervan, 2015). Dieses Buch ist zwar länger als die meisten anderen in dieser Liste und geht an bestimmten Stellen in eine beträchtliche Tiefe, aber es ist leicht zu verstehen und ist auch für Laien leicht zu folgen. Preston hat kürzlich einige Fragen zu seinem Buch für meinen Blog beantwortet. 
https://seanmcdowell.org/blog/people-to-be-loved-why-homosexuality-is-not-just-an-issue-interview-with-the-author 
Er versteht es meisterhaft, zu artikulieren, dass Homosexualität nicht nur ein Thema ist, das diskutiert werden muss, sondern dass es sich um echte Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche handelt. 
Es gibt noch viele andere großartige Bücher, die ebenfalls eine Erwähnung verdienen, wie Loving My (LGBT) Neighbor von Glenn Stanton, Love Into Light von Peter Hubbard, Compassion without Compromise von Adam Barr und Ron Citlau und The Gay Gospel? von Joe Dallas.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist eine Bestätigung zu der Aussage:<br />
<a href="https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/#comment-86554" rel="ugc">https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/#comment-86554</a><br />
Herr Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher hat recht: Homosexualität ist kein „Randthema“.<br />
1.<br />
Im Beitrag:<br />
Die Eröffnungsrede aus meinem Gespräch mit Matthew Vines<br />
<a href="https://seanmcdowell.org/blog/the-opening-speech-from-my-conversation-with-matthew-vines" rel="nofollow ugc">https://seanmcdowell.org/blog/the-opening-speech-from-my-conversation-with-matthew-vines</a><br />
am 01.02.2018 von Sean McDowell steht am Ende:<br />
Mein letzter Punkt in Bezug auf die Lehre Jesu ist, dass Jesus sich in Bezug auf die Sexualethik in eine konservativere Richtung bewegte, nicht in eine fortschrittlichere. Als Jesus zum Beispiel in Matthäus 19 nach der Scheidung gefragt wurde, nahm er eine stark konservative Haltung ein. Erinnern Sie sich daran, dass er sagte: &#8222;Habt ihr nicht gelesen?&#8220; und auf den Schöpfungsbericht zurückwies. Er sagte: &#8222;Wegen eurer Herzenshärte hat Moses euch erlaubt, euch von euren Frauen scheiden zu lassen, aber von Anfang an war das nicht so. Und ich sage euch: Wer sich von seiner Frau scheiden lässt, außer aus sexueller Unmoral, und eine andere heiratet, begeht Ehebruch.&#8220; Jesus verschärfte die Regeln für die Scheidung.  Tatsächlich war seine Lehre radikal, denn seine Jünger sagten: &#8222;Wenn das bei einem Mann mit seiner Frau der Fall ist, ist es besser, nicht zu heiraten.<br />
Zweitens sagte Jesus in der Bergpredigt: &#8222;Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: &#8218;Du sollst nicht ehebrechen&#8216;. Aber ich sage Ihnen, dass jeder, der eine Frau in lüsterner Absicht ansieht, in seinem Herzen bereits Ehebruch mit ihr begangen hat&#8220;. Jesus bewegte den Ehebruch von einer Sünde, die nur den Körper betraf, zu einer Sünde, die das Herz und den Verstand einschloss. Er machte das Gesetz gegen die Scheidung noch strenger als andere Lehrer seiner Zeit.<br />
Deshalb bemerkte N.T. Wright: &#8222;Wenn wir zum Neuen Testament kommen &#8230; könnten wir von der angenommenen Annahme ausgehen, dass wir von einer strengen moralischen Forderung im Alten Testament zu einer Lockerung der moralischen Spannung im Neuen Testament übergehen würden. Nicht ein bisschen davon. Jesus ist sehr klar, in Markus 10 und an anderer Stelle: Jetzt, wo er da ist, Gottes Reich ins Leben ruft, den Bund zwischen Gott und seinem Volk erneuert, wird die Schöpfung selbst erneuert. Er geht zurück zum Anfang, zu Genesis 1 und 2: Gott hat sie männlich und weiblich gemacht und darauf bestanden, dass die beiden eins werden&#8220;.<br />
[“What Is Marriage For?” <a href="https://www.plough.com/en/topics/life/marriage/what-is-marriage-for%5D" rel="nofollow ugc">https://www.plough.com/en/topics/life/marriage/what-is-marriage-for%5D</a><br />
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es angesichts der Lehren Jesu über die Ehe als ein Mann, mit einer Frau, die ein Leben lang ein Fleisch werden, wäre es destruktiver und nicht weniger destruktiver, die Menschen zu ermutigen, ihren Wunsch nach sexueller Intimität mit einer Person gleichen Geschlecht zu erfüllen. Das Leben in Fülle kommt nur, wenn wir Gottes Absicht für unser Leben folgen.<br />
Ich danke Ihnen.<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=yFY4VtCWgyI&#038;list=UUC321oNTD2yrszfYoz3-X1w&#038;index=56" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=yFY4VtCWgyI&#038;list=UUC321oNTD2yrszfYoz3-X1w&#038;index=56</a><br />
2.<br />
Im Beitrag:<br />
Was sind die fünf wichtigsten Bücher über die Bibel und Homosexualität?<br />
<a href="https://seanmcdowell.org/blog/what-are-the-top-five-books-on-the-bible-and-homosexuality" rel="nofollow ugc">https://seanmcdowell.org/blog/what-are-the-top-five-books-on-the-bible-and-homosexuality</a><br />
am 06.04.2016 von Sean McDowell steht am Ende:<br />
People to Be Loved, von Preston Sprinkle (Zondervan, 2015). Dieses Buch ist zwar länger als die meisten anderen in dieser Liste und geht an bestimmten Stellen in eine beträchtliche Tiefe, aber es ist leicht zu verstehen und ist auch für Laien leicht zu folgen. Preston hat kürzlich einige Fragen zu seinem Buch für meinen Blog beantwortet.<br />
<a href="https://seanmcdowell.org/blog/people-to-be-loved-why-homosexuality-is-not-just-an-issue-interview-with-the-author" rel="nofollow ugc">https://seanmcdowell.org/blog/people-to-be-loved-why-homosexuality-is-not-just-an-issue-interview-with-the-author</a><br />
Er versteht es meisterhaft, zu artikulieren, dass Homosexualität nicht nur ein Thema ist, das diskutiert werden muss, sondern dass es sich um echte Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche handelt.<br />
Es gibt noch viele andere großartige Bücher, die ebenfalls eine Erwähnung verdienen, wie Loving My (LGBT) Neighbor von Glenn Stanton, Love Into Light von Peter Hubbard, Compassion without Compromise von Adam Barr und Ron Citlau und The Gay Gospel? von Joe Dallas.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/comment-page-1/#comment-86557</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2020 11:07:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34641#comment-86557</guid>

					<description><![CDATA[Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im Artikel: 
Theologischer Streit muss sein 
von Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher 
unter „Zum Thema  Homosexualität“ im 7. Absatz und auf der Seite 16 von 81 im 6. Absatz: 
https://www.bucer.de/fileadmin/dateien/Dokumente/GlaubeundDenkenheute/gudh_2_2019_final.pdf 
Zudem hältst Du Homosexualität für ein „Randthema“. Da sind sich ja Freund und Feind ausnahmsweise mal einig, dass das kein Randthema ist. Das ist wirklich Deine ganz private Meinung, die sicher nichts zur Lösung beitragen wird. 
Meine Meinung ist: 
Herr Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher hat recht: Homosexualität ist kein „Randthema“. 
1. 
Im Beitrag: 
Vom Verfall der Vernunft und dem trotzigen Aufbruch zur Heiligung 
https://theoblog.de/wp-content/uploads/2018/07/Vom-Verfall-der-Vernunft-....21-eigensinnige-Beobachtungen-zur-deutschen....pdf 
von Burkard Hotz steht ab der Seite 5 von 15: 
10.  Und doch gibt es profilierten ökumenischen Widerspruch, wie nicht zuletzt auch die württembergische Kirche zeigt, gegen dieses westliche Gender-Diktat und – ökumenisch gesehen – gegen die Provinzialität der EKD. In der weltweiten Ökumene sind viele Kirchen besonders im globalen Süden äußerst genderkritisch und lehnen mit großer Klarheit die Implementierung dieser Ideologie in Kirche und Gesellschaft ab. Ja für die lebendigen und wachsenden Kirchen Afrikas und Indiens und für die Kirchen im islamischen Kulturbereich ist die kirchlich-theologische Akzeptanz einer entgrenzten und verwirrten Sexualität in den Kirchen des Westens das bizarre Doku- ment einer in Auflösung begriffenen gottlosen Kultur. 
Das passt nun gar nicht ins bisher gepflegte Bild ökumenischer Solidarität mit dem globalen Süden und wird darum durch unsere kirchlichen Führungsetagen äußerst ungern öffentlich thematisiert. 
Aber auch bei uns gibt es diesen ökumenischen Widerspruch, wenn auch konse- quent vom kirchlichen und gesellschaftlichen Establishment ignoriert oder in die rechtsextreme Ecke gestellt. Es gibt diesen Graswurzel – Widerstand auch bei uns, der sich tapfer in Nischen und an den Rändern der Mainstream-Kirchen sammelt. Es  gibt diesen kritischen Narrativ, trotz aller toxischen Verteufelung. Und eine Stimme davon soll hier, stellvertretend für eine ganze Reihe mutiger Gruppen, Kommunitäten und Initiativen, mit der ökumenischen „Salzburger Erklärung“ und ihrem Leitpro- gramm „Leben nach dem Schöpferwillen Gottes“, vom September 2015 genannt werden. Dieser ökumenische Widerspruch lässt sich – gottlob! – nicht einsperren in den Einheitsmief der genderideologischen kirchlichen Echokammern. 
Schon allein die Tatsache, dass er sich öffentlich zu Wort meldet, und dass Personen namentlich dafür einstehen, ist in unserem ideologischen Klima ein mutiges Bekennt- nis. „Die christlichen Kirchen können aufgrund ihrer Bekenntnisbindung eine solche rechtliche, soziale oder sogar begriffliche Gleichstellung von Ehe und homo- sexueller Partnerschaft nicht akzeptieren! Denn die Schöpfungsordnungen von Ehe und Familie sind nach dem Zeugnis der Schrift keine menschlichen Erfindungen sondern von Gott gegebene (und damit Staat und Gesellschaft vorgegebene) Stiftungen und Institutionen, die der Mensch nicht beliebig umdefinieren oder mani- pulieren darf.“… „Die durch die Zweigeschlechtlichkeit vorgegebene Heterosexualität eröffnet kraft des Schöpferwillens Gottes neues Leben und menschliche Zukunft, während Homosexualität eine zur Fortpflanzung und Eröffnung einer Zukunft des Menschen grundsätzlich unfähige Gestalt der Sexualität ist. Dass in der christlichjüdischen Tradition diese offenkundige Tatsache für die Normativität der Hetero- sexualität maßgeblich war und nicht die oft unterstellte Diskriminierung homosexuell empfindender Menschen, wurde und wird weithin übersehen.“ (S. 23,24,25) 
2. 
Im Beitrag: 
12 widerständige Brocken zum 30. Juni 2017 
https://theoblog.de/wp-content/uploads/2017/08/12widerständigeBrocken.pdf 
von Burkard Hotz steht ab der Seite 3 von 7: 
7.  Das Entwicklungsareal und die testenden Vorfelder dieser Kooperation von Evangelischer Kirche und Homolobby waren die Kirchentage und die Evangelischen Akademien. Hier geschah seit den achtziger Jahren der zwar kleinschrittige aber stetige Auf- und Ausbau der Akzeptanzräume homosexueller Lebenswelten. Hier wurden die ideologischen und medialen Seilschaften geknüpft, die strategischen Allianzen geschmiedet und die taktischen Phasen der Eroberung entwickelt. Und dann marschierte man gut gerüstet aus der Nische heraus in rücksichtsloser Ausdauer Schritt für Schritt über die Dekanats- und Bezirkssynoden durch die Gemeinden, nahezu jeder Kirchenvorstand wurde durch sprach- und argumentationsmächtige Homo-Propagandisten, die auch keine Wiederholungsschleifen scheuten, beackert, und parallel dazu ging es hinauf und hinein in die gesetzgebenden Landessynoden und in die kirchlichen Leitungsetagen. Eine Position nach der anderen wurde bestens vernetzt und strategisch klug erobert. Der Widerspruch aus konservativen Positionen heraus war häufig zurückhaltend und  verdruckst, war wenig koordiniert und kam oft zu spät, so dass er leicht ignoriert oder lächerlich gemacht oder als menschen- und evangeliumsfeindlich geächtet werden konnte. So wurde aus der ethischen Randposition einer kleinen Minderheit durch konsequente und langfristig angelegte Eroberungs- und Machtstrategien der bekenntnisbildende Mainstream des landeskirchlichen Protestantismus mit unangefochtenem theologischem oder treffender gesagt mit pseudotheologischem und kirchenleitendem Deutungsmonopol. Nun kann die „Ehe für alle“ im 500-jährigen Jubiläumsjahr der Reformation wirkungsvoll zur konsequenten Verwirklichung der lutherischen „Freiheit eines Christenmenschen“ stilisiert werden. Auch erscheint es in diesem „reformatorischen Strom der Befreiung“ nur konsequent, dass  die Frage nach der Bereitschaft zur Segnung/ Trauung homosexueller Paare zum Einstellungskriterium landeskirchlicher Personalpolitik wird. Wenn der Ratsvorsitzende der EKD jetzt zu den Evangelikalen gewandt sagt, dass die Homosexualität keine Bekenntnisfrage sei, dann ist das insofern belustigend, weil er völlig unterschlägt, dass es immer mehr die Kirchenleitungen und die sie stützenden Synodenmehrheiten selber sind, die die „Ehe für alle“ zur alles entscheidenden evangelischen Bekenntnisfrage machen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im Artikel:<br />
Theologischer Streit muss sein<br />
von Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher<br />
unter „Zum Thema  Homosexualität“ im 7. Absatz und auf der Seite 16 von 81 im 6. Absatz:<br />
<a href="https://www.bucer.de/fileadmin/dateien/Dokumente/GlaubeundDenkenheute/gudh_2_2019_final.pdf" rel="nofollow ugc">https://www.bucer.de/fileadmin/dateien/Dokumente/GlaubeundDenkenheute/gudh_2_2019_final.pdf</a><br />
Zudem hältst Du Homosexualität für ein „Randthema“. Da sind sich ja Freund und Feind ausnahmsweise mal einig, dass das kein Randthema ist. Das ist wirklich Deine ganz private Meinung, die sicher nichts zur Lösung beitragen wird.<br />
Meine Meinung ist: <br />
Herr Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher hat recht: Homosexualität ist kein „Randthema“.<br />
1.<br />
Im Beitrag:<br />
Vom Verfall der Vernunft und dem trotzigen Aufbruch zur Heiligung<br />
<a href="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2018/07/Vom-Verfall-der-Vernunft-" rel="ugc">https://theoblog.de/wp-content/uploads/2018/07/Vom-Verfall-der-Vernunft-</a>&#8230;.21-eigensinnige-Beobachtungen-zur-deutschen&#8230;.pdf<br />
von Burkard Hotz steht ab der Seite 5 von 15:<br />
10.  Und doch gibt es profilierten ökumenischen Widerspruch, wie nicht zuletzt auch die württembergische Kirche zeigt, gegen dieses westliche Gender-Diktat und – ökumenisch gesehen – gegen die Provinzialität der EKD. In der weltweiten Ökumene sind viele Kirchen besonders im globalen Süden äußerst genderkritisch und lehnen mit großer Klarheit die Implementierung dieser Ideologie in Kirche und Gesellschaft ab. Ja für die lebendigen und wachsenden Kirchen Afrikas und Indiens und für die Kirchen im islamischen Kulturbereich ist die kirchlich-theologische Akzeptanz einer entgrenzten und verwirrten Sexualität in den Kirchen des Westens das bizarre Doku- ment einer in Auflösung begriffenen gottlosen Kultur.<br />
Das passt nun gar nicht ins bisher gepflegte Bild ökumenischer Solidarität mit dem globalen Süden und wird darum durch unsere kirchlichen Führungsetagen äußerst ungern öffentlich thematisiert.<br />
Aber auch bei uns gibt es diesen ökumenischen Widerspruch, wenn auch konse- quent vom kirchlichen und gesellschaftlichen Establishment ignoriert oder in die rechtsextreme Ecke gestellt. Es gibt diesen Graswurzel – Widerstand auch bei uns, der sich tapfer in Nischen und an den Rändern der Mainstream-Kirchen sammelt. Es  gibt diesen kritischen Narrativ, trotz aller toxischen Verteufelung. Und eine Stimme davon soll hier, stellvertretend für eine ganze Reihe mutiger Gruppen, Kommunitäten und Initiativen, mit der ökumenischen „Salzburger Erklärung“ und ihrem Leitpro- gramm „Leben nach dem Schöpferwillen Gottes“, vom September 2015 genannt werden. Dieser ökumenische Widerspruch lässt sich – gottlob! – nicht einsperren in den Einheitsmief der genderideologischen kirchlichen Echokammern.<br />
Schon allein die Tatsache, dass er sich öffentlich zu Wort meldet, und dass Personen namentlich dafür einstehen, ist in unserem ideologischen Klima ein mutiges Bekennt- nis. „Die christlichen Kirchen können aufgrund ihrer Bekenntnisbindung eine solche rechtliche, soziale oder sogar begriffliche Gleichstellung von Ehe und homo- sexueller Partnerschaft nicht akzeptieren! Denn die Schöpfungsordnungen von Ehe und Familie sind nach dem Zeugnis der Schrift keine menschlichen Erfindungen sondern von Gott gegebene (und damit Staat und Gesellschaft vorgegebene) Stiftungen und Institutionen, die der Mensch nicht beliebig umdefinieren oder mani- pulieren darf.“… „Die durch die Zweigeschlechtlichkeit vorgegebene Heterosexualität eröffnet kraft des Schöpferwillens Gottes neues Leben und menschliche Zukunft, während Homosexualität eine zur Fortpflanzung und Eröffnung einer Zukunft des Menschen grundsätzlich unfähige Gestalt der Sexualität ist. Dass in der christlichjüdischen Tradition diese offenkundige Tatsache für die Normativität der Hetero- sexualität maßgeblich war und nicht die oft unterstellte Diskriminierung homosexuell empfindender Menschen, wurde und wird weithin übersehen.“ (S. 23,24,25)<br />
2.<br />
Im Beitrag:<br />
12 widerständige Brocken zum 30. Juni 2017<br />
<a href="https://theoblog.de/wp-content/uploads/2017/08/12widerständigeBrocken.pdf" rel="ugc">https://theoblog.de/wp-content/uploads/2017/08/12widerständigeBrocken.pdf</a><br />
von Burkard Hotz steht ab der Seite 3 von 7:<br />
7.  Das Entwicklungsareal und die testenden Vorfelder dieser Kooperation von Evangelischer Kirche und Homolobby waren die Kirchentage und die Evangelischen Akademien. Hier geschah seit den achtziger Jahren der zwar kleinschrittige aber stetige Auf- und Ausbau der Akzeptanzräume homosexueller Lebenswelten. Hier wurden die ideologischen und medialen Seilschaften geknüpft, die strategischen Allianzen geschmiedet und die taktischen Phasen der Eroberung entwickelt. Und dann marschierte man gut gerüstet aus der Nische heraus in rücksichtsloser Ausdauer Schritt für Schritt über die Dekanats- und Bezirkssynoden durch die Gemeinden, nahezu jeder Kirchenvorstand wurde durch sprach- und argumentationsmächtige Homo-Propagandisten, die auch keine Wiederholungsschleifen scheuten, beackert, und parallel dazu ging es hinauf und hinein in die gesetzgebenden Landessynoden und in die kirchlichen Leitungsetagen. Eine Position nach der anderen wurde bestens vernetzt und strategisch klug erobert. Der Widerspruch aus konservativen Positionen heraus war häufig zurückhaltend und  verdruckst, war wenig koordiniert und kam oft zu spät, so dass er leicht ignoriert oder lächerlich gemacht oder als menschen- und evangeliumsfeindlich geächtet werden konnte. So wurde aus der ethischen Randposition einer kleinen Minderheit durch konsequente und langfristig angelegte Eroberungs- und Machtstrategien der bekenntnisbildende Mainstream des landeskirchlichen Protestantismus mit unangefochtenem theologischem oder treffender gesagt mit pseudotheologischem und kirchenleitendem Deutungsmonopol. Nun kann die „Ehe für alle“ im 500-jährigen Jubiläumsjahr der Reformation wirkungsvoll zur konsequenten Verwirklichung der lutherischen „Freiheit eines Christenmenschen“ stilisiert werden. Auch erscheint es in diesem „reformatorischen Strom der Befreiung“ nur konsequent, dass  die Frage nach der Bereitschaft zur Segnung/ Trauung homosexueller Paare zum Einstellungskriterium landeskirchlicher Personalpolitik wird. Wenn der Ratsvorsitzende der EKD jetzt zu den Evangelikalen gewandt sagt, dass die Homosexualität keine Bekenntnisfrage sei, dann ist das insofern belustigend, weil er völlig unterschlägt, dass es immer mehr die Kirchenleitungen und die sie stützenden Synodenmehrheiten selber sind, die die „Ehe für alle“ zur alles entscheidenden evangelischen Bekenntnisfrage machen!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/comment-page-1/#comment-86554</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2020 20:48:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34641#comment-86554</guid>

					<description><![CDATA[Dies ist ein Kommentar zu der Frage: 
https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/comment-page-1/#comment-86552 
Sind Adam und Eva real und historisch zu verstehen? 
Meine Meinung ist: 
Adam und Eva sind real und historisch zu verstehen. 
Im Kommentar von Markus Jesgarz steht: 
https://www.facebook.com/wortundwissen/posts/2258650987589510?comment_id=2294506437337298&#038;reply_comment_id=2302925366495405&#038;comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22R%22%7D 
Im kostenlosen Kurs „Christian Apologetics“ von Dr. Norman Geisler 
https://academy.ses.edu/courses/introduction-to-christian-apologetics/ 
steht in dem Beitrag: 
Jesus Taught the Bible is the Word of God (Jesus lehrte, dass die Bibel das Wort Gottes ist) 
Lesson 9: Whatever Jesus affirmed is true is true. Jesus affirmed the Bible is the Word of God. 
(Lektion 9: Was immer Jesus bejaht hat, ist wahr. Jesus bejahte, dass die Bibel das Wort Gottes ist.) 
auf der Folie zu dem Zeitpunkt 11:30 von 58:38 am Anfang: 
Was Jesus und seine Apostel über das AT bestätigen 
1. Erschaffung des Universums (1. Mose 1) Joh. 1,3; Kol 1,16 
2. Erschaffung von Adam und Eva  (1. Mose 1-2) 1 Tim. 2,13-14 
3. Ehe von Adam und Eva (Gen. 1-2) 1 Tim. 2,13 
4. Versuchung der Frau (1. Mose 3) 1 Tim. 2,14 
5. Ungehorsam und Sünde Adams und Evas (1. Mose 3) Röm. 5,12; 1. Korinther 15,22]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist ein Kommentar zu der Frage:<br />
<a href="https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/comment-page-1/#comment-86552" rel="ugc">https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/comment-page-1/#comment-86552</a><br />
Sind Adam und Eva real und historisch zu verstehen?<br />
Meine Meinung ist: <br />
Adam und Eva sind real und historisch zu verstehen.<br />
Im Kommentar von Markus Jesgarz steht:<br />
<a href="https://www.facebook.com/wortundwissen/posts/2258650987589510?comment_id=2294506437337298&#038;reply_comment_id=2302925366495405&#038;comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22R%22%7D" rel="nofollow ugc">https://www.facebook.com/wortundwissen/posts/2258650987589510?comment_id=2294506437337298&#038;reply_comment_id=2302925366495405&#038;comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22R%22%7D</a><br />
Im kostenlosen Kurs „Christian Apologetics“ von Dr. Norman Geisler <br />
<a href="https://academy.ses.edu/courses/introduction-to-christian-apologetics/ " rel="nofollow ugc">https://academy.ses.edu/courses/introduction-to-christian-apologetics/ </a><br />
steht in dem Beitrag: <br />
Jesus Taught the Bible is the Word of God (Jesus lehrte, dass die Bibel das Wort Gottes ist)<br />
Lesson 9: Whatever Jesus affirmed is true is true. Jesus affirmed the Bible is the Word of God. <br />
(Lektion 9: Was immer Jesus bejaht hat, ist wahr. Jesus bejahte, dass die Bibel das Wort Gottes ist.)<br />
auf der Folie zu dem Zeitpunkt 11:30 von 58:38 am Anfang: <br />
Was Jesus und seine Apostel über das AT bestätigen <br />
1. Erschaffung des Universums (1. Mose 1) Joh. 1,3; Kol 1,16 <br />
2. Erschaffung von Adam und Eva  (1. Mose 1-2) 1 Tim. 2,13-14 <br />
3. Ehe von Adam und Eva (Gen. 1-2) 1 Tim. 2,13 <br />
4. Versuchung der Frau (1. Mose 3) 1 Tim. 2,14 <br />
5. Ungehorsam und Sünde Adams und Evas (1. Mose 3) Röm. 5,12; 1. Korinther 15,22</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/comment-page-1/#comment-86552</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2020 20:05:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34641#comment-86552</guid>

					<description><![CDATA[Dies ist eine Bestätigung zu der Aussage im Artikel: 
Theologischer Streit muss sein 
von Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher auf der Seite 9 von 81 
unter „... ist nicht mein Bruder/Schwester ...“ im 5. Absatz ab Anfang: 
https://www.bucer.de/fileadmin/dateien/Dokumente/GlaubeundDenkenheute/gudh_2_2019_final.pdf 
In Deiner Kolumne in PRO Kompakt erlebe ich Dich als jemand, der sehr schnell andersdenkende Christen pointiert, ja scharf kritisiert und sehr schnell die – wie soll ich sagen – moralische Keule herausholt. 
1. 
Im Beitrag: 
Von Jürgen Mette: Ein Brief an Franklin Graham 
https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2019/08/22/von-juergen-mette-ein-brief-an-franklin-graham/ 
am 22.08.2019 steht ab dem  4. Absatz: 
Jetzt beklagt er (Franklin Graham) sich mit einem deftigen „Shame on you“ über Prominente, die ihre Zweifel öffentlich gemacht haben. „Sie müssen einmal vor Gott Rechenschaft ablegen. Warum haben sie nicht einfach ihren Glauben aufgegeben und darüber geschwiegen?“ 
Ich schreibe ihm ein paar Zeilen. 
Lieber Franklin Graham, 
ich habe mich vor 50 Jahren nach einer Predigt deines Vaters für den Weg in den hauptamtlichen Dienst entschieden. Er war mein Vorbild. Wie du als der Nachfolger seines Lebenswerkes 50 Jahre später über Menschen urteilst, die mit Zweifeln zu kämpfen haben, macht mich einfach nur traurig. Ich weiß aus meinem täglichen Kampf mit Mr. Parkinson, was Zweifel bedeuten. Wir sollen uns alle wegducken mit unseren Zweifeln? Damit am Ende nicht noch andere davon motiviert werden und aussteigen? 
2. 
Im Beitrag: 
Wie wörtlich ist „bibeltreu“? 
https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2019/08/15/wie-woertlich-ist-bibeltreu/ 
am 15.08.2019 von Jürgen Mette steht unter „Scheinheiligkeit im Verzug“ am Anfang: 
Der uns so vertraute Begriff „bibeltreu“ ist für kritische Zeitgenossen ein Synonym von „fundamentalistisch“. Und fundamentalistisch riecht nicht gut. In diesem Zusammenhang befindet sich auch das Schlagwort „modern“: Das steht in den Augen des „bibeltreuen“ Lagers für gefährlich und verwerflich. Alle neueren exegetischen Zugänge zu den biblischen Texten, werden prinzipiell als gefährlich klassifiziert, so als würde allein die Kenntnisnahme diverser Zugänge zum Text ansteckende Auswirkungen haben. 
Die zwei Begriffe „biblisch“ und „Bibelkritik“ sind inzwischen derart ideologisch aufgeladen, dass sie für die dringend notwendigen Klärungen ausscheiden. Sie befeuern die Debatte emotional, statt sie vernünftig und sachlich herunterzukühlen. Auch das Schlagwort „liberale“ Theologie wird beliebig definiert. Kritiker meinen damit eine entfesselte Theologie, die sich ungläubig und ehrfurchtslos über die Bibel hermacht. Tatsächlich bezeichnet der Begriff aber eine Theologie, die einzig aufgrund von humanistischen und geisteswissenschaftlichen Grundlagen betrieben wird. 
Eigentlich heißt „liberal“ Freiheit in Forschung und Lehre, ohne Denkverbote, ohne Lehrzucht von Rom. Im konservativen evangelikalen Kontext geht man jedoch davon aus, dass die Ergebnisse einer liberalen Theologie prinzipiell schlecht und gefährlich sind und dass man nichts davon lernen kann. Es werden nur systemimmanente Zugänge zur Schrift und Gläubige aus dem eigenen Milieu erlaubt. 
3. 
Im Beitrag: 
Die Gesinnungstester 
https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2019/07/11/die-gesinnungstester/ 
am 11.07.2019 von Jürgen Mette steht am Anfang: 
In einer immer komplizierteren Welt bricht eine Sehnsucht nach einfachen, eindeutigen, zweifelsfreien Klartextbotschaften auf. Das gilt für die Politik wie für den Glauben. Diese Forderung nach einer simplen und klaren Bibeldeutung produziert dann „klare“ Testfragen, anhand deren zum Beispiel Referenten, Prediger, Lehrer und Leiter geprüft und sortiert werden. Ich selbst wurde schon einmal mit diesen Fangfragen examiniert und dann exekutiert – also im Sinne von geistig vernichtet: 
Bekennen Sie sich zur Sechstageschöpfung und zur „jungen Erde“? 
Sind Adam und Eva real und historisch zu verstehen? 
Ist Homosexualität für Sie Sünde? 
Folgt darauf nicht sofort reflexartig ein „klares“ Ja!, bin ich durchgefallen. Schon das kleinste Zögern, nur eine zaghafte Rückfrage wirft mich ins sogenannte „modernistische“ oder „liberale“ Lager. Einmal so „klar“ etikettiert, so ultimativ stigmatisiert, gehöre ich fortan zu denen, die nicht mehr „klar stehen“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist eine Bestätigung zu der Aussage im Artikel:<br />
Theologischer Streit muss sein<br />
von Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher auf der Seite 9 von 81<br />
unter „&#8230; ist nicht mein Bruder/Schwester &#8230;“ im 5. Absatz ab Anfang:<br />
<a href="https://www.bucer.de/fileadmin/dateien/Dokumente/GlaubeundDenkenheute/gudh_2_2019_final.pdf" rel="nofollow ugc">https://www.bucer.de/fileadmin/dateien/Dokumente/GlaubeundDenkenheute/gudh_2_2019_final.pdf</a><br />
In Deiner Kolumne in PRO Kompakt erlebe ich Dich als jemand, der sehr schnell andersdenkende Christen pointiert, ja scharf kritisiert und sehr schnell die – wie soll ich sagen – moralische Keule herausholt.<br />
1.<br />
Im Beitrag:<br />
Von Jürgen Mette: Ein Brief an Franklin Graham<br />
<a href="https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2019/08/22/von-juergen-mette-ein-brief-an-franklin-graham/" rel="nofollow ugc">https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2019/08/22/von-juergen-mette-ein-brief-an-franklin-graham/</a><br />
am 22.08.2019 steht ab dem  4. Absatz:<br />
Jetzt beklagt er (Franklin Graham) sich mit einem deftigen „Shame on you“ über Prominente, die ihre Zweifel öffentlich gemacht haben. „Sie müssen einmal vor Gott Rechenschaft ablegen. Warum haben sie nicht einfach ihren Glauben aufgegeben und darüber geschwiegen?“<br />
Ich schreibe ihm ein paar Zeilen.<br />
Lieber Franklin Graham,<br />
ich habe mich vor 50 Jahren nach einer Predigt deines Vaters für den Weg in den hauptamtlichen Dienst entschieden. Er war mein Vorbild. Wie du als der Nachfolger seines Lebenswerkes 50 Jahre später über Menschen urteilst, die mit Zweifeln zu kämpfen haben, macht mich einfach nur traurig. Ich weiß aus meinem täglichen Kampf mit Mr. Parkinson, was Zweifel bedeuten. Wir sollen uns alle wegducken mit unseren Zweifeln? Damit am Ende nicht noch andere davon motiviert werden und aussteigen?<br />
2.<br />
Im Beitrag:<br />
Wie wörtlich ist „bibeltreu“?<br />
<a href="https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2019/08/15/wie-woertlich-ist-bibeltreu/" rel="nofollow ugc">https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2019/08/15/wie-woertlich-ist-bibeltreu/</a><br />
am 15.08.2019 von Jürgen Mette steht unter „Scheinheiligkeit im Verzug“ am Anfang:<br />
Der uns so vertraute Begriff „bibeltreu“ ist für kritische Zeitgenossen ein Synonym von „fundamentalistisch“. Und fundamentalistisch riecht nicht gut. In diesem Zusammenhang befindet sich auch das Schlagwort „modern“: Das steht in den Augen des „bibeltreuen“ Lagers für gefährlich und verwerflich. Alle neueren exegetischen Zugänge zu den biblischen Texten, werden prinzipiell als gefährlich klassifiziert, so als würde allein die Kenntnisnahme diverser Zugänge zum Text ansteckende Auswirkungen haben.<br />
Die zwei Begriffe „biblisch“ und „Bibelkritik“ sind inzwischen derart ideologisch aufgeladen, dass sie für die dringend notwendigen Klärungen ausscheiden. Sie befeuern die Debatte emotional, statt sie vernünftig und sachlich herunterzukühlen. Auch das Schlagwort „liberale“ Theologie wird beliebig definiert. Kritiker meinen damit eine entfesselte Theologie, die sich ungläubig und ehrfurchtslos über die Bibel hermacht. Tatsächlich bezeichnet der Begriff aber eine Theologie, die einzig aufgrund von humanistischen und geisteswissenschaftlichen Grundlagen betrieben wird.<br />
Eigentlich heißt „liberal“ Freiheit in Forschung und Lehre, ohne Denkverbote, ohne Lehrzucht von Rom. Im konservativen evangelikalen Kontext geht man jedoch davon aus, dass die Ergebnisse einer liberalen Theologie prinzipiell schlecht und gefährlich sind und dass man nichts davon lernen kann. Es werden nur systemimmanente Zugänge zur Schrift und Gläubige aus dem eigenen Milieu erlaubt.<br />
3.<br />
Im Beitrag:<br />
Die Gesinnungstester<br />
<a href="https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2019/07/11/die-gesinnungstester/" rel="nofollow ugc">https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2019/07/11/die-gesinnungstester/</a><br />
am 11.07.2019 von Jürgen Mette steht am Anfang:<br />
In einer immer komplizierteren Welt bricht eine Sehnsucht nach einfachen, eindeutigen, zweifelsfreien Klartextbotschaften auf. Das gilt für die Politik wie für den Glauben. Diese Forderung nach einer simplen und klaren Bibeldeutung produziert dann „klare“ Testfragen, anhand deren zum Beispiel Referenten, Prediger, Lehrer und Leiter geprüft und sortiert werden. Ich selbst wurde schon einmal mit diesen Fangfragen examiniert und dann exekutiert – also im Sinne von geistig vernichtet:<br />
Bekennen Sie sich zur Sechstageschöpfung und zur „jungen Erde“?<br />
Sind Adam und Eva real und historisch zu verstehen?<br />
Ist Homosexualität für Sie Sünde?<br />
Folgt darauf nicht sofort reflexartig ein „klares“ Ja!, bin ich durchgefallen. Schon das kleinste Zögern, nur eine zaghafte Rückfrage wirft mich ins sogenannte „modernistische“ oder „liberale“ Lager. Einmal so „klar“ etikettiert, so ultimativ stigmatisiert, gehöre ich fortan zu denen, die nicht mehr „klar stehen“.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/comment-page-1/#comment-86551</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2020 16:29:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34641#comment-86551</guid>

					<description><![CDATA[Dann sind wir mal gespannt,  ob Jürgen Mette auf den guten Beitrag reagiert, der nur eine wesentliche Schwäche hat: die Pluralität innerhalb der EAD hat sich in den letzten Jahrzehnten massiv. Daher muss schon die Frage gestellt werden, wo die Grenzen der evangelikalen Bewegung sind. Dass dies Thomas Schirrmacher komplett auszublenden scheint verwundert mich schon]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dann sind wir mal gespannt,  ob Jürgen Mette auf den guten Beitrag reagiert, der nur eine wesentliche Schwäche hat: die Pluralität innerhalb der EAD hat sich in den letzten Jahrzehnten massiv. Daher muss schon die Frage gestellt werden, wo die Grenzen der evangelikalen Bewegung sind. Dass dies Thomas Schirrmacher komplett auszublenden scheint verwundert mich schon</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schlotti		</title>
		<link>https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/comment-page-1/#comment-86549</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schlotti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2020 09:22:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34641#comment-86549</guid>

					<description><![CDATA[Der offene Brief an Jürgen Mette von Thomas Schirrmacher ist wirklich gut. Er schafft es deutlich aufzuzeigen, wie Mette sich einerseits als Brückenbauer versteht und er gleichzeitig alle Brücken zu bestimmten Teilen der Evangelikalen (Bekenntnisevangelikale) abreißt. Auch gut, wie Schirrmacher dabei Mette seine Inkonsequenz und Einseitigkeit vor Augen führt. Etwa wenn Mette den &quot;bibeltreuen&quot; vorwirft einfache Antworten auf komplexe Fragen zu geben und dann selbst sehr einfache Antworten präsentiert.

Die Verteidiung und Erklärung von Schirrmacher zum Schriftverständnis der Chicago Erklärung ist gelungen. Seine Klarheit in dieser Frage ist erfrischend. Hier schämt sich jemand nicht an der Irrtumslosigkeit der Schrift festzuhalten.

Nach dem Lesen bleibt für mich aber eine Frage. Schirrmacher weist wiederholt darauf hin, dass die evangelikale Bewegung (Allianz(en) schon immer sehr Plural aufgestellt war. Nach ihm gab es schon immer unterschiedliche Verständnisse, auch was die Schriftfrage angeht. Bedeutet dies nun, dass das Schriftverständis der Chicagoer Leute einerseits, sowie das von Mette, Dietz usw. andererseits alle Platz im Evangelikalismus haben? Sie sozusagen beide legitime Wege der einen, großen, pluralen evangelikalen Bewegung sein können? Vielleicht ist mir aber auch einfach etwas entgangen, da der Artikel ja ziemlich ausführlich war.

Liebe Grüße
Schlotti]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der offene Brief an Jürgen Mette von Thomas Schirrmacher ist wirklich gut. Er schafft es deutlich aufzuzeigen, wie Mette sich einerseits als Brückenbauer versteht und er gleichzeitig alle Brücken zu bestimmten Teilen der Evangelikalen (Bekenntnisevangelikale) abreißt. Auch gut, wie Schirrmacher dabei Mette seine Inkonsequenz und Einseitigkeit vor Augen führt. Etwa wenn Mette den &#8222;bibeltreuen&#8220; vorwirft einfache Antworten auf komplexe Fragen zu geben und dann selbst sehr einfache Antworten präsentiert.</p>
<p>Die Verteidiung und Erklärung von Schirrmacher zum Schriftverständnis der Chicago Erklärung ist gelungen. Seine Klarheit in dieser Frage ist erfrischend. Hier schämt sich jemand nicht an der Irrtumslosigkeit der Schrift festzuhalten.</p>
<p>Nach dem Lesen bleibt für mich aber eine Frage. Schirrmacher weist wiederholt darauf hin, dass die evangelikale Bewegung (Allianz(en) schon immer sehr Plural aufgestellt war. Nach ihm gab es schon immer unterschiedliche Verständnisse, auch was die Schriftfrage angeht. Bedeutet dies nun, dass das Schriftverständis der Chicagoer Leute einerseits, sowie das von Mette, Dietz usw. andererseits alle Platz im Evangelikalismus haben? Sie sozusagen beide legitime Wege der einen, großen, pluralen evangelikalen Bewegung sein können? Vielleicht ist mir aber auch einfach etwas entgangen, da der Artikel ja ziemlich ausführlich war.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Schlotti</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/comment-page-1/#comment-86548</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2020 07:04:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34641#comment-86548</guid>

					<description><![CDATA[Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im Artikel: 
Theologischer Streit muss sein 
von Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher auf der Seite 19 von 81 
unter „Fundamentalismus“ und „Die angstbesetzte und dumme Chicago-Erklärung“: 
https://www.bucer.de/fileadmin/dateien/Dokumente/GlaubeundDenkenheute/gudh_2_2019_final.pdf 
Bei der Chicago-Erklärung teilst Du (Jürgen Mette) nun noch heftiger aus, ihre Vertreter scheinen Deine Lieblingsgegner zu sein und Du tust so, als wenn sie mehr oder weniger an allen Problemen der evangelikalen Welt schuld seien. So schreibst Du, bevor Du irgendetwas inhaltlich diskutiert hast: „Während Vertreter der so gut gemeinten, aber doch auch angstbesetzten ‚Chicago Declaration‘ ...“ (S. 126). Ach danke, wir sind zwar irgendwie daneben und angstbesetzt, aber immerhin haben wir es gut gemeint, denn diesmal bin ich direkt mit angesprochen. Was ist das denn für eine Art des theologischen Gesprächs? Gleich wie man im Einzelnen zu dieser Erklärung steht – das haben ich und andere nun wirklich nicht verdient. Zudem: Hier werden rund eine halbe Milliarde Evangelikale, die inhaltlich diese Sicht teilen, und das ist im Globalen Süden die große Mehrheit der Evangelikalen, fast im Nebensatz verurteilt. 
Meine Meinung ist: 
1. 
Herr Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher hat recht: 
Es gibt gute Gründe für die Chicago-Erklärung. 
Im Beitrag: 
Biblische Irrtumslosigkeit erklären: 
Offizieller Kommentar zu den ICBI-Erklärungen 
http://isca-apologetics.org/sites/default/files/Explaining%20Biblical%20Inerrancy.pdf 
im Jahr 2013 von Dr. R.C. Sproul und Dr. Norman L. Geisler 
sagt Dr. Norman L. Geisler am 28.01.2013 
1. 
ab der Seite 6 von 85: 
EINLEITUNG  
Es ist eine Tatsache menschlicher Erfahrung, dass sich der Prozess der Mythenbildung über Ereignisse oft beschleunigt, wenn die lebenden Augenzeugen von Ereignissen absterben. Als einer der drei lebenden Gestalter (framer) der Chicagoer Erklärungen zur Irrtumslosigkeit und Hermeneutik schien es also gut, die ersten beiden Erklärungen und ihre offiziellen Kommentare in einer kostengünstigen und allgemein zugänglichen Quelle zusammenzufassen. 
Vier grundlegende ICBI-Dokumente 
Es gab vier ICBI-Dokumente über die Bedeutung der Irrtumslosigkeit: (1) Die Chicagoer Erklärung zur biblischen Irrtumslosigkeit (vom ICBI-Erstellungskomitee, 1978); (2) Der Kommentar zur Chicagoer Erklärung zur biblischen Irrtumslosigkeit, von Dr. Sproul; (3) Die Chicagoer Erklärung zur biblischen Hermeneutik (vom ICBI-Erstellungskomitee, 1982); (4) Der Kommentar zur Chicagoer Erklärung zur biblischen Hermeneutik, von Dr. Geisler.  Diese vier Dokumente werden hier wiedergegeben. 
Dr. R. C. Sproul war nicht nur ein Unterzeichner der drei ICBI-Erklärungen.  Er war auch der ursprüngliche Gestalter der Affirmationen und Dementis der Chicagoer Erklärung zur biblischen Irrtumslosigkeit, der Präsident der ICBI während ihrer Amtszeit und der Autor des offiziellen Kommentars zur Chicagoer Erklärung zur biblischen Irrtumslosigkeit.  Diese Broschüre trug den Titel &quot;Erklärung der Irrtumslosigkeit&quot; (Explaining Inerrancy): Ein Kommentar (Internationaler Rat für biblische Irrtumslosigkeit: 1980).  Sie wurde hier mit der gnädigen Erlaubnis von Ligonier Ministries und Dr. Sproul wiedergegeben. 
Dr. Norman Geisler, war ein Unterzeichner der ICBI-Erklärungen, Mitglied des ICBI-Erstellungskomitees, der allgemeine Herausgeber aller von der ICBI veröffentlichten Bücher und der Autor der offiziellen Broschüre, die die zweite Chicagoer Erklärung erläutert.  Diese Broschüre trug den Titel Explaining Hermeneutik: Ein Kommentar zur Chicagoer Erklärung zur biblischen Hermeneutik (Internationaler Rat für biblische Irrtumslosigkeit: 1983).  Er wurde auch hier in diesem Buch wiedergegeben. 
(Die vollständigen Erklärungen können unter 
http://library.dts.edu/Pages/TL/Special/ICBI.shtml 
eingesehen werden.) 
2. 
auf der Seite 8 von 85 am Anfang: 
Die Ziele dieses Buches 
Als Chefredakteur der Bücher des Internationalen Rates für biblische Irreführung (ICBI), als Mitglied des ICBI-Entwurfskomitees und als Autor des offiziellen ICBI-Kommentars zur ICBI-Hermeneutik-Erklärung verfolge ich mit diesem Buch einen doppelten Zweck.  Erstens ist es mein Wunsch, alle vier grundlegenden ICBI-Dokumente in einem Band für diese und zukünftige Generationen zum Studium zur Verfügung zu stellen.  Zweitens hoffe ich, dass dies dazu beitragen wird, einige zeitgenössische Fehlinterpretationen dessen, was die ICBI- Gestalter mit Irrtumslosigkeit meinten, zu zerstreuen. 
3. 
auf der Seite 14 von 85 am Ende: 
Da die drei lebenden Gestalter der ICBI-Erklärungen (Sproul, Packer und ich) in diesen Fragen übereinstimmen, wäre es ebenso vermessen, dieses offizielle Verständnis der ICBI-Erklärung zu dieser Angelegenheit abzulehnen, wie es für einen liberalen Richter wäre, die Bedeutung von Madison, Washington und Adams über den Ersten Zusatz zur US-Verfassung abzulehnen. 
2. 
Leider ist Herr Jürgen Mette vermessen bezüglich seiner Kritik zur Chicago-Erklärung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im Artikel:<br />
Theologischer Streit muss sein<br />
von Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher auf der Seite 19 von 81<br />
unter „Fundamentalismus“ und „Die angstbesetzte und dumme Chicago-Erklärung“:<br />
<a href="https://www.bucer.de/fileadmin/dateien/Dokumente/GlaubeundDenkenheute/gudh_2_2019_final.pdf" rel="nofollow ugc">https://www.bucer.de/fileadmin/dateien/Dokumente/GlaubeundDenkenheute/gudh_2_2019_final.pdf</a><br />
Bei der Chicago-Erklärung teilst Du (Jürgen Mette) nun noch heftiger aus, ihre Vertreter scheinen Deine Lieblingsgegner zu sein und Du tust so, als wenn sie mehr oder weniger an allen Problemen der evangelikalen Welt schuld seien. So schreibst Du, bevor Du irgendetwas inhaltlich diskutiert hast: „Während Vertreter der so gut gemeinten, aber doch auch angstbesetzten ‚Chicago Declaration‘ &#8230;“ (S. 126). Ach danke, wir sind zwar irgendwie daneben und angstbesetzt, aber immerhin haben wir es gut gemeint, denn diesmal bin ich direkt mit angesprochen. Was ist das denn für eine Art des theologischen Gesprächs? Gleich wie man im Einzelnen zu dieser Erklärung steht – das haben ich und andere nun wirklich nicht verdient. Zudem: Hier werden rund eine halbe Milliarde Evangelikale, die inhaltlich diese Sicht teilen, und das ist im Globalen Süden die große Mehrheit der Evangelikalen, fast im Nebensatz verurteilt.<br />
Meine Meinung ist: <br />
1.<br />
Herr Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher hat recht:<br />
Es gibt gute Gründe für die Chicago-Erklärung.<br />
Im Beitrag:<br />
Biblische Irrtumslosigkeit erklären:<br />
Offizieller Kommentar zu den ICBI-Erklärungen<br />
<a href="http://isca-apologetics.org/sites/default/files/Explaining%20Biblical%20Inerrancy.pdf" rel="nofollow ugc">http://isca-apologetics.org/sites/default/files/Explaining%20Biblical%20Inerrancy.pdf</a><br />
im Jahr 2013 von Dr. R.C. Sproul und Dr. Norman L. Geisler<br />
sagt Dr. Norman L. Geisler am 28.01.2013<br />
1.<br />
ab der Seite 6 von 85:<br />
EINLEITUNG<br />
Es ist eine Tatsache menschlicher Erfahrung, dass sich der Prozess der Mythenbildung über Ereignisse oft beschleunigt, wenn die lebenden Augenzeugen von Ereignissen absterben. Als einer der drei lebenden Gestalter (framer) der Chicagoer Erklärungen zur Irrtumslosigkeit und Hermeneutik schien es also gut, die ersten beiden Erklärungen und ihre offiziellen Kommentare in einer kostengünstigen und allgemein zugänglichen Quelle zusammenzufassen.<br />
Vier grundlegende ICBI-Dokumente<br />
Es gab vier ICBI-Dokumente über die Bedeutung der Irrtumslosigkeit: (1) Die Chicagoer Erklärung zur biblischen Irrtumslosigkeit (vom ICBI-Erstellungskomitee, 1978); (2) Der Kommentar zur Chicagoer Erklärung zur biblischen Irrtumslosigkeit, von Dr. Sproul; (3) Die Chicagoer Erklärung zur biblischen Hermeneutik (vom ICBI-Erstellungskomitee, 1982); (4) Der Kommentar zur Chicagoer Erklärung zur biblischen Hermeneutik, von Dr. Geisler.  Diese vier Dokumente werden hier wiedergegeben.<br />
Dr. R. C. Sproul war nicht nur ein Unterzeichner der drei ICBI-Erklärungen.  Er war auch der ursprüngliche Gestalter der Affirmationen und Dementis der Chicagoer Erklärung zur biblischen Irrtumslosigkeit, der Präsident der ICBI während ihrer Amtszeit und der Autor des offiziellen Kommentars zur Chicagoer Erklärung zur biblischen Irrtumslosigkeit.  Diese Broschüre trug den Titel &#8222;Erklärung der Irrtumslosigkeit&#8220; (Explaining Inerrancy): Ein Kommentar (Internationaler Rat für biblische Irrtumslosigkeit: 1980).  Sie wurde hier mit der gnädigen Erlaubnis von Ligonier Ministries und Dr. Sproul wiedergegeben.<br />
Dr. Norman Geisler, war ein Unterzeichner der ICBI-Erklärungen, Mitglied des ICBI-Erstellungskomitees, der allgemeine Herausgeber aller von der ICBI veröffentlichten Bücher und der Autor der offiziellen Broschüre, die die zweite Chicagoer Erklärung erläutert.  Diese Broschüre trug den Titel Explaining Hermeneutik: Ein Kommentar zur Chicagoer Erklärung zur biblischen Hermeneutik (Internationaler Rat für biblische Irrtumslosigkeit: 1983).  Er wurde auch hier in diesem Buch wiedergegeben.<br />
(Die vollständigen Erklärungen können unter<br />
<a href="http://library.dts.edu/Pages/TL/Special/ICBI.shtml" rel="nofollow ugc">http://library.dts.edu/Pages/TL/Special/ICBI.shtml</a><br />
eingesehen werden.)<br />
2.<br />
auf der Seite 8 von 85 am Anfang:<br />
Die Ziele dieses Buches<br />
Als Chefredakteur der Bücher des Internationalen Rates für biblische Irreführung (ICBI), als Mitglied des ICBI-Entwurfskomitees und als Autor des offiziellen ICBI-Kommentars zur ICBI-Hermeneutik-Erklärung verfolge ich mit diesem Buch einen doppelten Zweck.  Erstens ist es mein Wunsch, alle vier grundlegenden ICBI-Dokumente in einem Band für diese und zukünftige Generationen zum Studium zur Verfügung zu stellen.  Zweitens hoffe ich, dass dies dazu beitragen wird, einige zeitgenössische Fehlinterpretationen dessen, was die ICBI- Gestalter mit Irrtumslosigkeit meinten, zu zerstreuen.<br />
3.<br />
auf der Seite 14 von 85 am Ende:<br />
Da die drei lebenden Gestalter der ICBI-Erklärungen (Sproul, Packer und ich) in diesen Fragen übereinstimmen, wäre es ebenso vermessen, dieses offizielle Verständnis der ICBI-Erklärung zu dieser Angelegenheit abzulehnen, wie es für einen liberalen Richter wäre, die Bedeutung von Madison, Washington und Adams über den Ersten Zusatz zur US-Verfassung abzulehnen.<br />
2.<br />
Leider ist Herr Jürgen Mette vermessen bezüglich seiner Kritik zur Chicago-Erklärung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Till		</title>
		<link>https://theoblog.de/glauben-und-denken-heute-2-2019-online/34641/comment-page-1/#comment-86546</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Till]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2020 19:49:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=34641#comment-86546</guid>

					<description><![CDATA[Wow, der offene Brief von Thomas Schirrmacher ist ja megaspannend. Vielen Dank dafür!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wow, der offene Brief von Thomas Schirrmacher ist ja megaspannend. Vielen Dank dafür!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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