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	Kommentare zu: Gottes vergessene Kinder	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/gottes-vergessene-kinder/17161/comment-page-1/#comment-15891</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 18:03:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@alle:

Wer wegen der samaritanischen Qumrantexte beunruhigt ist, sollte sich den instruktiven Aufsatz „Der samaritanische Pentateuch im Lichte der präsamaritanischen Qumrantexte“ von U. Schattner-Rieser anschauen (In: Frey, Jörg, and Michael Becker (Hg), Qumran Und Der Biblische Kanon, Neukirchener, 2007). 

S. 156–157:



&lt;blockquote&gt;Der Disput um den Urtext dauerte zwei Jahrhunderte, bis zur Veröffentlichung der ersten kritischen Textanalyse durch Wilhelm Gesenius, und beruhigte sich erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als Abraham Geiger und Paul Kahle in der samaritanischen Rezension einen Vulgärtext erkennen, der zugleich vereinfacht und ausschmückt, ein Text, der vereinheitlicht und harmonisiert, der Anthropomorphismen eliminiert und unklare Stellen durch Herbeiziehung paralleler Pentateuchstellen erklärt und / oder legitimiert.&lt;/blockquote&gt;



Das wird dann durch mehrere Beispiele erläuter. Z.B. S. 155:



&lt;blockquote&gt;Einen besonderen Rang nimmt der Garizim ein, als Konkurrenz zum Zion, was die zahlreichen Ergänzungen in Ex 20 und Dtn 5 erklärt. Nach der samaritanischen Tradition errichteten Adam und Noah dort einen Altar; die Opferung Isaaks durch Abraham sollte ebenfalls auf dem Garizim stattfinden. Sogar das 10. Gebot des samaritanischen Dekalogs ist dem heiligen Berg mit dem dort zu errichtenden Steinaltar als Vorstufe zum Tempelbau gewidmet.&lt;/blockquote&gt;



Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@alle:</p>
<p>Wer wegen der samaritanischen Qumrantexte beunruhigt ist, sollte sich den instruktiven Aufsatz „Der samaritanische Pentateuch im Lichte der präsamaritanischen Qumrantexte“ von U. Schattner-Rieser anschauen (In: Frey, Jörg, and Michael Becker (Hg), Qumran Und Der Biblische Kanon, Neukirchener, 2007). </p>
<p>S. 156–157:</p>
<blockquote><p>Der Disput um den Urtext dauerte zwei Jahrhunderte, bis zur Veröffentlichung der ersten kritischen Textanalyse durch Wilhelm Gesenius, und beruhigte sich erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als Abraham Geiger und Paul Kahle in der samaritanischen Rezension einen Vulgärtext erkennen, der zugleich vereinfacht und ausschmückt, ein Text, der vereinheitlicht und harmonisiert, der Anthropomorphismen eliminiert und unklare Stellen durch Herbeiziehung paralleler Pentateuchstellen erklärt und / oder legitimiert.</p></blockquote>
<p>Das wird dann durch mehrere Beispiele erläuter. Z.B. S. 155:</p>
<blockquote><p>Einen besonderen Rang nimmt der Garizim ein, als Konkurrenz zum Zion, was die zahlreichen Ergänzungen in Ex 20 und Dtn 5 erklärt. Nach der samaritanischen Tradition errichteten Adam und Noah dort einen Altar; die Opferung Isaaks durch Abraham sollte ebenfalls auf dem Garizim stattfinden. Sogar das 10. Gebot des samaritanischen Dekalogs ist dem heiligen Berg mit dem dort zu errichtenden Steinaltar als Vorstufe zum Tempelbau gewidmet.</p></blockquote>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/gottes-vergessene-kinder/17161/comment-page-1/#comment-15886</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 17:27:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/gottes-vergessene-kinder/17161/comment-page-1/#comment-15885&quot;&gt;Bundesbedenkenträger&lt;/a&gt;.

@Bundesbedenkenträger; Danke für den Hinweis. Dass der SPIEGEL polemisch überspitzt, haben wir ja in den vergangenen 50 Jahren lernen dürfen. 

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/gottes-vergessene-kinder/17161/comment-page-1/#comment-15885">Bundesbedenkenträger</a>.</p>
<p>@Bundesbedenkenträger; Danke für den Hinweis. Dass der SPIEGEL polemisch überspitzt, haben wir ja in den vergangenen 50 Jahren lernen dürfen. </p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bundesbedenkenträger		</title>
		<link>https://theoblog.de/gottes-vergessene-kinder/17161/comment-page-1/#comment-15885</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bundesbedenkenträger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 17:21:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=17161#comment-15885</guid>

					<description><![CDATA[Also wie ich Schorch kenn (ich durfte bei ihm Hebräisch lernen), haben die den etwas eigenwillig wiedergegeben. Zur Information: Schorch ist kein Ethnologe, sondern Theologe und Inhaber eines AT Lehrstuhls in Halle. Seine Habilitation hat er über den samaritanischen Pentateuch geschrieben. Insofern hat er mit den Samaritanern zu tun. Was ich mir vorstellen kann ist, daß er gesagt hat, daß es eben nicht nur eine Texttradition gibt, die wir im masoretischen Text haben, sondern eben unter anderem ach den samaritanischen. Daneben gibt es ja auch noch die Septuaginta...
Ich hatte besagten Spiegel schon in der Hand, hab mich aber dann dagegen entschieden, den zu kaufen, weil allein die Aufmachung von wegen Sensation und Jahwe Tempel aufm Garizim... naja, der ist ja auch nicht erst seit gestern bekannt, wie ja auch van der Veen bestätigt. Wobei es die Samaritaner nicht nur gab, sondern heute immer noch gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also wie ich Schorch kenn (ich durfte bei ihm Hebräisch lernen), haben die den etwas eigenwillig wiedergegeben. Zur Information: Schorch ist kein Ethnologe, sondern Theologe und Inhaber eines AT Lehrstuhls in Halle. Seine Habilitation hat er über den samaritanischen Pentateuch geschrieben. Insofern hat er mit den Samaritanern zu tun. Was ich mir vorstellen kann ist, daß er gesagt hat, daß es eben nicht nur eine Texttradition gibt, die wir im masoretischen Text haben, sondern eben unter anderem ach den samaritanischen. Daneben gibt es ja auch noch die Septuaginta&#8230;<br />
Ich hatte besagten Spiegel schon in der Hand, hab mich aber dann dagegen entschieden, den zu kaufen, weil allein die Aufmachung von wegen Sensation und Jahwe Tempel aufm Garizim&#8230; naja, der ist ja auch nicht erst seit gestern bekannt, wie ja auch van der Veen bestätigt. Wobei es die Samaritaner nicht nur gab, sondern heute immer noch gibt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rene		</title>
		<link>https://theoblog.de/gottes-vergessene-kinder/17161/comment-page-1/#comment-15870</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rene]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 19:41:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine sehr treffende Definition :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sehr treffende Definition 🙂</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lutz		</title>
		<link>https://theoblog.de/gottes-vergessene-kinder/17161/comment-page-1/#comment-15869</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 18:30:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Schandor:
dein: 
Zitat: &quot;Und was ist bitte ein “neutraler Fachmann”?
Antwort: Ganz einfach, ein “neutraler Fachmann” ist jemand, der die Inspirationslehre ablehnt und behauptet, das AT sei nicht Gottes Wort. Genau daran erkennt man ihn, den “neutralen Fachmann”. Seine Forschung beginnt er mit einer einzigen (!) Prämisse, und die lautet: “Das AT ist nicht Gottes Wort”. Ergebnis seiner Forschungen: ditto. Das ist ein “neutraler Fachmann”.

fordert von mir (darf ich das so sagen?...) &quot;gut gebrüllt Löwe&quot;!

Lieben Gruß Lutz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Schandor:<br />
dein:<br />
Zitat: &#8222;Und was ist bitte ein “neutraler Fachmann”?<br />
Antwort: Ganz einfach, ein “neutraler Fachmann” ist jemand, der die Inspirationslehre ablehnt und behauptet, das AT sei nicht Gottes Wort. Genau daran erkennt man ihn, den “neutralen Fachmann”. Seine Forschung beginnt er mit einer einzigen (!) Prämisse, und die lautet: “Das AT ist nicht Gottes Wort”. Ergebnis seiner Forschungen: ditto. Das ist ein “neutraler Fachmann”.</p>
<p>fordert von mir (darf ich das so sagen?&#8230;) &#8222;gut gebrüllt Löwe&#8220;!</p>
<p>Lieben Gruß Lutz</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Gottes vergessene Kinder &#124; Bibelkreis München		</title>
		<link>https://theoblog.de/gottes-vergessene-kinder/17161/comment-page-1/#comment-15868</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gottes vergessene Kinder &#124; Bibelkreis München]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 15:58:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] 7,47; 1Chron 9,2) und es wird angenommen dass die Familie schon in vorexilischer Zeit existierte. http://theoblog.de/gottes-vergessene-kinder/17161/comment-page-1/#comment-15867   Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Gelesen von peter. Permanenter Link des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] 7,47; 1Chron 9,2) und es wird angenommen dass die Familie schon in vorexilischer Zeit existierte. <a href="http://theoblog.de/gottes-vergessene-kinder/17161/comment-page-1/#comment-15867" rel="ugc">http://theoblog.de/gottes-vergessene-kinder/17161/comment-page-1/#comment-15867</a>   Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Gelesen von peter. Permanenter Link des [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/gottes-vergessene-kinder/17161/comment-page-1/#comment-15865</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 13:36:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jetzt ist es heraus, und wir dürfen es glauben! Die Bibel ist nicht Gottes Wort – ja Kirche, fasst du es? Jahrtausendelang hast du dich einer falschen Hoffnung hingegeben, hast dich narren lassen von deinem Wunsch nach Erlösung! – da kommt dein Erlöser und sagt dir, dass die Bibel nicht Gottes Wort ist!

Satan – der gar nicht wirklich existiert – wird nichtsdestotrotz literarisch fruchtbar gemacht?

&quot;Die heutige Wissenschaft weiß, dass ... Es herrscht nach dem heutigen Stand der Forschung kein Zweifel mehr darüber, dass ... Forscher sind sich einig, dass ...&quot; – 

Es geht auch noch seichter: &quot;So wissen wir, dass ...&quot;

Übrigens, Herr Rhoenblick, meinten Sie: &quot;Nichtkanonische Schriften&quot; – Sie haben aber genau das Gegenteil gesagt: &quot;Nicht kanonische Schriften … müssen beachtet … werden&quot; – Nein? Welche denn dann? Vor Sicht Falle Neue Un Recht Schrei Bung.

Was die Fälschung der Bibel angeht, da haben Sie – leider – recht: Man fälscht seit knapp 2000 Jahren; die alexandrinischen Gnostiker haben damit begonnen, und seit ein anglikanischer Bischof zusammen mit einem anderen Mann aus einem finsteren Hort 28 Jahre darauf ver(sch)wendet haben, systematisch die 5 schlechtesten Handschriften zu kollationieren, um ebenso systematisch zu eliminieren, was ihrem aufgeklärt-liberalen Geschmack nicht passte, müssen wir uns mit den Trümmern dessen zufriedengeben, was uns die Monopolgesellschaft aus Stuttgart als neues, verbessertes und immer weiter zu &quot;verbesserndes&quot; Neues Testament hinstellen. Dass da niemand mehr an ein inspirierten Wort glauben kann, ist selbstverständlich völlig nachvollziehbar. 

Dass &quot;große Teile des AT erst in der babylonischen Gefangenschaft&quot; &quot;kreiert&quot; (sic) worden seien, ist schlicht falsch – obschon die Propheten dem Volk tatsächlich Mut machten, wovon einiges sich im AT findet.

Aber bitte eines: &quot;So wissen wir&quot; – das geht gar nicht. Denn diese &quot;wir&quot;, die verbergen sich sonst hinter einer nebligen Dunstwolke? Sind es etwa die Atheisten? Die sind &quot;uns&quot; aber kein Maßstab, denn sie sind von ihrer fanatischen Religiosität so verblendet, dass sie alle Religionen außer der ihren für Irrglauben halten. Und ausgerechnet das unterstellen diese Fanatiker den Christen – es ist in der Tat ironisch! 

Und was ist bitte ein &quot;neutraler Fachmann&quot;?
Antwort: Ganz einfach, ein &quot;neutraler Fachmann&quot; ist jemand, der die Inspirationslehre ablehnt und behauptet, das AT sei nicht Gottes Wort. Genau daran erkennt man ihn, den &quot;neutralen Fachmann&quot;. Seine Forschung beginnt er mit einer einzigen (!) Prämisse, und die lautet: &quot;Das AT ist nicht Gottes Wort&quot;. Ergebnis seiner Forschungen: ditto. Das ist ein &quot;neutraler Fachmann&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist es heraus, und wir dürfen es glauben! Die Bibel ist nicht Gottes Wort – ja Kirche, fasst du es? Jahrtausendelang hast du dich einer falschen Hoffnung hingegeben, hast dich narren lassen von deinem Wunsch nach Erlösung! – da kommt dein Erlöser und sagt dir, dass die Bibel nicht Gottes Wort ist!</p>
<p>Satan – der gar nicht wirklich existiert – wird nichtsdestotrotz literarisch fruchtbar gemacht?</p>
<p>&#8222;Die heutige Wissenschaft weiß, dass &#8230; Es herrscht nach dem heutigen Stand der Forschung kein Zweifel mehr darüber, dass &#8230; Forscher sind sich einig, dass &#8230;&#8220; – </p>
<p>Es geht auch noch seichter: &#8222;So wissen wir, dass &#8230;&#8220;</p>
<p>Übrigens, Herr Rhoenblick, meinten Sie: &#8222;Nichtkanonische Schriften&#8220; – Sie haben aber genau das Gegenteil gesagt: &#8222;Nicht kanonische Schriften … müssen beachtet … werden&#8220; – Nein? Welche denn dann? Vor Sicht Falle Neue Un Recht Schrei Bung.</p>
<p>Was die Fälschung der Bibel angeht, da haben Sie – leider – recht: Man fälscht seit knapp 2000 Jahren; die alexandrinischen Gnostiker haben damit begonnen, und seit ein anglikanischer Bischof zusammen mit einem anderen Mann aus einem finsteren Hort 28 Jahre darauf ver(sch)wendet haben, systematisch die 5 schlechtesten Handschriften zu kollationieren, um ebenso systematisch zu eliminieren, was ihrem aufgeklärt-liberalen Geschmack nicht passte, müssen wir uns mit den Trümmern dessen zufriedengeben, was uns die Monopolgesellschaft aus Stuttgart als neues, verbessertes und immer weiter zu &#8222;verbesserndes&#8220; Neues Testament hinstellen. Dass da niemand mehr an ein inspirierten Wort glauben kann, ist selbstverständlich völlig nachvollziehbar. </p>
<p>Dass &#8222;große Teile des AT erst in der babylonischen Gefangenschaft&#8220; &#8222;kreiert&#8220; (sic) worden seien, ist schlicht falsch – obschon die Propheten dem Volk tatsächlich Mut machten, wovon einiges sich im AT findet.</p>
<p>Aber bitte eines: &#8222;So wissen wir&#8220; – das geht gar nicht. Denn diese &#8222;wir&#8220;, die verbergen sich sonst hinter einer nebligen Dunstwolke? Sind es etwa die Atheisten? Die sind &#8222;uns&#8220; aber kein Maßstab, denn sie sind von ihrer fanatischen Religiosität so verblendet, dass sie alle Religionen außer der ihren für Irrglauben halten. Und ausgerechnet das unterstellen diese Fanatiker den Christen – es ist in der Tat ironisch! </p>
<p>Und was ist bitte ein &#8222;neutraler Fachmann&#8220;?<br />
Antwort: Ganz einfach, ein &#8222;neutraler Fachmann&#8220; ist jemand, der die Inspirationslehre ablehnt und behauptet, das AT sei nicht Gottes Wort. Genau daran erkennt man ihn, den &#8222;neutralen Fachmann&#8220;. Seine Forschung beginnt er mit einer einzigen (!) Prämisse, und die lautet: &#8222;Das AT ist nicht Gottes Wort&#8220;. Ergebnis seiner Forschungen: ditto. Das ist ein &#8222;neutraler Fachmann&#8220;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/gottes-vergessene-kinder/17161/comment-page-1/#comment-15864</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 13:10:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=17161#comment-15864</guid>

					<description><![CDATA[@Rhoenblick: Verdrängungsmechanismen gibt es bei frommen Menschen. Allerdings ist die Neigung, Tatsachen, die den eigenen Glauben erschüttern könnten, bei Seite zu schieben, auch bei a-religiösen Menschen anzutreffen. Psychologische Erklärungen über das Zustandekommen von Meinungen sagen nichts über den Wahrheitsgehalt der vertretenen Positionen.

Peter van der Veen kennt sich sehr gut aus, was die Archäologie in Israel anbetrifft. Er gehört gerade nicht zu denen, die die Fakten nicht sehen wollen. Ihre Enttäuschung darüber, dass er nicht auf den gesamten Befund eingeht, kann ich z.T. nachvollziehen. Dies liegt – und hier muss ich  Peter van der Veen in Schutz nehmen –, daran, dass er nur zu der Behauptung, es gäbe keinen salomonischen Tempel in Jerusalem, Stellung genommen hat. 

Was die anderen Behauptungen von Schorch &amp; Spiegel anbetrifft,  so dürfen wir gespannt und vergnügt warten. Wie bei dem Jesusbuch von Rudolf Augstein werden wir nicht allzu lange warten müssen, bis der Schleier sich lüftet.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Rhoenblick: Verdrängungsmechanismen gibt es bei frommen Menschen. Allerdings ist die Neigung, Tatsachen, die den eigenen Glauben erschüttern könnten, bei Seite zu schieben, auch bei a-religiösen Menschen anzutreffen. Psychologische Erklärungen über das Zustandekommen von Meinungen sagen nichts über den Wahrheitsgehalt der vertretenen Positionen.</p>
<p>Peter van der Veen kennt sich sehr gut aus, was die Archäologie in Israel anbetrifft. Er gehört gerade nicht zu denen, die die Fakten nicht sehen wollen. Ihre Enttäuschung darüber, dass er nicht auf den gesamten Befund eingeht, kann ich z.T. nachvollziehen. Dies liegt – und hier muss ich  Peter van der Veen in Schutz nehmen –, daran, dass er nur zu der Behauptung, es gäbe keinen salomonischen Tempel in Jerusalem, Stellung genommen hat. </p>
<p>Was die anderen Behauptungen von Schorch &#038; Spiegel anbetrifft,  so dürfen wir gespannt und vergnügt warten. Wie bei dem Jesusbuch von Rudolf Augstein werden wir nicht allzu lange warten müssen, bis der Schleier sich lüftet.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rhoenblick		</title>
		<link>https://theoblog.de/gottes-vergessene-kinder/17161/comment-page-1/#comment-15863</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rhoenblick]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 12:33:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=17161#comment-15863</guid>

					<description><![CDATA[Der Spiegel-Artikel fordert in seinen Kernaussagen zum Nachdenken auf. Es ist mit klar, dass alle Rechtgläubigen sich sträuben, Fälschungen des Alten Testamentes anzuerkennen.
Die Bibel ist nicht Gottes Wort - wie auch der Koran nicht vom Erzengel Gabriel diktiert worden ist. Die biblischen Werke sind von Menschen geschrieben worden. Sie sind von Menschen ausgewählt und im AT bzw. NT zusammengefasst worden. Die Zeilen von F.M. leicht abwandelnd lässt sich sagen, der Satan war/ist nicht nur der Verführer der Völker, sondern auch der Menschen, des Menschen. Er verführte/verführt sie zu Fälschungen, zu Verdrehungen, zu Lügen. Davon sind auch die Schreiber der biblischen Texte nicht gefeit.
Ich glaube nicht an den Satan, wie F.M.. Aber ich erkenne immer deutlicher, wie der religiöse Mensch dazu neigt, Tatsachen, die seinen Glauben erschüttern könnten, zu negieren, als Werk des &quot;Satans&quot; zu sehen. Jedoch - die Faktenlage wird immer dichter. So wissen wir, dass grosse Teile des AT erst in der babylonischen Gefangenschaft kreiert worden sind, um dem Volke Israel mit dem Hinweis, es sei das auserwählte Volk Gottes Kraft und Mut zu geben. Unsere Erkenntnisse dessen, was da war - auch in &quot;Juda&quot; und &quot;Israel&quot; - wachsen. Nicht kanonische Schriften wie die von Qumran müssen beachtet, ihre Aussagen zur Ergänzung, zur Korrektur der &quot;Heiligen Schriften&quot; gebraucht werden; ebenso archäologische Befunde, wie der der bedeutenden Tempelanlage auf dem Berg Garizim im alttestamentlichen Staate Israel.
Die Zeilen von Peter van der Veen enthalten kein einziges stichhaltiges Gegenargument. Auch geht er auf die archäologischen Befunde mit keinem Wort ein – mager. Wer ist dieser van der Veen? Er ist der Mitbegründer der Arbeitsgruppe für Biblische Archäologie, der jährlich Tagungen und Seminare zu relevanten Themen (z.B. zur Schrifttradition und Inschriften der biblischen Welt, zu Datierungsfragen und Ausgrabungen in Israel und Jordanien, zur Historizität der Erzväter, Landnahme und den frühen Königen Israels, zur Umwelt und Religion der biblischen Länder) organisiert. Er ist somit kein neutraler Fachmann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Spiegel-Artikel fordert in seinen Kernaussagen zum Nachdenken auf. Es ist mit klar, dass alle Rechtgläubigen sich sträuben, Fälschungen des Alten Testamentes anzuerkennen.<br />
Die Bibel ist nicht Gottes Wort &#8211; wie auch der Koran nicht vom Erzengel Gabriel diktiert worden ist. Die biblischen Werke sind von Menschen geschrieben worden. Sie sind von Menschen ausgewählt und im AT bzw. NT zusammengefasst worden. Die Zeilen von F.M. leicht abwandelnd lässt sich sagen, der Satan war/ist nicht nur der Verführer der Völker, sondern auch der Menschen, des Menschen. Er verführte/verführt sie zu Fälschungen, zu Verdrehungen, zu Lügen. Davon sind auch die Schreiber der biblischen Texte nicht gefeit.<br />
Ich glaube nicht an den Satan, wie F.M.. Aber ich erkenne immer deutlicher, wie der religiöse Mensch dazu neigt, Tatsachen, die seinen Glauben erschüttern könnten, zu negieren, als Werk des &#8222;Satans&#8220; zu sehen. Jedoch &#8211; die Faktenlage wird immer dichter. So wissen wir, dass grosse Teile des AT erst in der babylonischen Gefangenschaft kreiert worden sind, um dem Volke Israel mit dem Hinweis, es sei das auserwählte Volk Gottes Kraft und Mut zu geben. Unsere Erkenntnisse dessen, was da war &#8211; auch in &#8222;Juda&#8220; und &#8222;Israel&#8220; &#8211; wachsen. Nicht kanonische Schriften wie die von Qumran müssen beachtet, ihre Aussagen zur Ergänzung, zur Korrektur der &#8222;Heiligen Schriften&#8220; gebraucht werden; ebenso archäologische Befunde, wie der der bedeutenden Tempelanlage auf dem Berg Garizim im alttestamentlichen Staate Israel.<br />
Die Zeilen von Peter van der Veen enthalten kein einziges stichhaltiges Gegenargument. Auch geht er auf die archäologischen Befunde mit keinem Wort ein – mager. Wer ist dieser van der Veen? Er ist der Mitbegründer der Arbeitsgruppe für Biblische Archäologie, der jährlich Tagungen und Seminare zu relevanten Themen (z.B. zur Schrifttradition und Inschriften der biblischen Welt, zu Datierungsfragen und Ausgrabungen in Israel und Jordanien, zur Historizität der Erzväter, Landnahme und den frühen Königen Israels, zur Umwelt und Religion der biblischen Länder) organisiert. Er ist somit kein neutraler Fachmann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/gottes-vergessene-kinder/17161/comment-page-1/#comment-15860</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 20:01:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=17161#comment-15860</guid>

					<description><![CDATA[@ F.M., 
Natürlich darf jeder dazu seine eigene Meinung haben, aber meines Erachtens hatte die Bibel - wo sie richtig verstanden und angewandt wurde - nur guten Einfluß auf alle Menschen. 
Die jeweilige Sichtweise zu dieser Frage hängt natürlich davon ab, ob man glaubt, dass die ganze Bibel Gottes inspiriertes Wort ist. 

Das, was uns beunruhigen sollte, ist aber, dass Menschen, die zwar wiedergeborene Christen waren, dennoch zum Teil die Bibel falsch ausgelegt haben, und dann durchaus Unheil angerichtet haben. Die konkrete &quot;Anwendung&quot; davon ist die Frage: wie kann man selber vermeiden, die Bibel falsch zu verstehen? Denn der Satan ist der Verführer der Völker, und er versucht ständig, nicht nur die &quot;Heiden&quot;, sondern auch und gerade die Christen zu verführen. 
Es ist also bleibende Aufgabe für Christen, darum zu ringen, dass man die Bibel richtig versteht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ F.M.,<br />
Natürlich darf jeder dazu seine eigene Meinung haben, aber meines Erachtens hatte die Bibel &#8211; wo sie richtig verstanden und angewandt wurde &#8211; nur guten Einfluß auf alle Menschen.<br />
Die jeweilige Sichtweise zu dieser Frage hängt natürlich davon ab, ob man glaubt, dass die ganze Bibel Gottes inspiriertes Wort ist. </p>
<p>Das, was uns beunruhigen sollte, ist aber, dass Menschen, die zwar wiedergeborene Christen waren, dennoch zum Teil die Bibel falsch ausgelegt haben, und dann durchaus Unheil angerichtet haben. Die konkrete &#8222;Anwendung&#8220; davon ist die Frage: wie kann man selber vermeiden, die Bibel falsch zu verstehen? Denn der Satan ist der Verführer der Völker, und er versucht ständig, nicht nur die &#8222;Heiden&#8220;, sondern auch und gerade die Christen zu verführen.<br />
Es ist also bleibende Aufgabe für Christen, darum zu ringen, dass man die Bibel richtig versteht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: F. M.		</title>
		<link>https://theoblog.de/gottes-vergessene-kinder/17161/comment-page-1/#comment-15858</link>

		<dc:creator><![CDATA[F. M.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 23:34:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Warum diese Mühe? 

Weil dieses Buch auf seinen guten wie auf seinen schlechten Seiten, so unendlich viel Einfluss auf die Menschen genommen hat. Nicht immer zum Besten aller Menschen, wie ein Blick in die Geschichte zeigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum diese Mühe? </p>
<p>Weil dieses Buch auf seinen guten wie auf seinen schlechten Seiten, so unendlich viel Einfluss auf die Menschen genommen hat. Nicht immer zum Besten aller Menschen, wie ein Blick in die Geschichte zeigt.</p>
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		<title>
		Von: Rene		</title>
		<link>https://theoblog.de/gottes-vergessene-kinder/17161/comment-page-1/#comment-15853</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rene]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 10:36:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es hat schon etwas rührendes, wie sich ein Magazin bemüht, ein Buch zu widerlegen, das es für eine Märchensammlung hält, von einem Gott, den es nicht für existent hält. Warum diese Mühe? Der Koran oder Grimms Märchen werden nicht so bemüht. Und warum, so frage ich mich, wird jede andere, egal wie dubiose, geschichtliche Quelle sofort als wahr akzeptiert, während den vielen Manuskripten der Bibel stets mit Misstrauen (bestenfalls) begegnet wird? 

Finsternis kontra Licht, würde ich da sagen ...

LG René]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat schon etwas rührendes, wie sich ein Magazin bemüht, ein Buch zu widerlegen, das es für eine Märchensammlung hält, von einem Gott, den es nicht für existent hält. Warum diese Mühe? Der Koran oder Grimms Märchen werden nicht so bemüht. Und warum, so frage ich mich, wird jede andere, egal wie dubiose, geschichtliche Quelle sofort als wahr akzeptiert, während den vielen Manuskripten der Bibel stets mit Misstrauen (bestenfalls) begegnet wird? </p>
<p>Finsternis kontra Licht, würde ich da sagen &#8230;</p>
<p>LG René</p>
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