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	Kommentare zu: Hängen Sprache und Denkweise kausal zusammen?	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		Von: Daniel		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2020 23:07:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Orwell hat das in 1984 anders gesehen, dort soll mit Sprache -vor allem mit Euphemismen- Denken geformt werden (vgl. auch die Diskussion um &quot;Framing&quot; in Werbung und Medien). 
Man muss wohl unterscheiden zwischen
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;sprachliche Gegebenheiten, in die wir hineingeboren werden mit einer Muttersprache, die sich über Trends, Ereignisse, kulturelle Einflüsse organisch weiterentwickelt (z.B. Veränderung der Bedeutung von &quot;geil&quot;)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;und einer relativ abrupten, gesteuerten Neuschaffung oder Umdeutung von Begriffen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Bei letzterer wird vermittelt, dass ein Übernehmen oder Ablehnen neuer Begriffe Bekenntnischarakter hat ... Somit hat diese Sprachveränderung einen pädagoischen Effekt. Auch wenn das nicht gleich zu einem Umdenken führen mag, wird zumindest eine äußere Konformität erreicht - die in der Folge und über die Zeit prägend sein kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Orwell hat das in 1984 anders gesehen, dort soll mit Sprache -vor allem mit Euphemismen- Denken geformt werden (vgl. auch die Diskussion um &#8222;Framing&#8220; in Werbung und Medien).<br />
Man muss wohl unterscheiden zwischen</p>
<ul>
<li>sprachliche Gegebenheiten, in die wir hineingeboren werden mit einer Muttersprache, die sich über Trends, Ereignisse, kulturelle Einflüsse organisch weiterentwickelt (z.B. Veränderung der Bedeutung von &#8222;geil&#8220;)</li>
<li>und einer relativ abrupten, gesteuerten Neuschaffung oder Umdeutung von Begriffen.</li>
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<p>Bei letzterer wird vermittelt, dass ein Übernehmen oder Ablehnen neuer Begriffe Bekenntnischarakter hat &#8230; Somit hat diese Sprachveränderung einen pädagoischen Effekt. Auch wenn das nicht gleich zu einem Umdenken führen mag, wird zumindest eine äußere Konformität erreicht &#8211; die in der Folge und über die Zeit prägend sein kann.</p>
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