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	Kommentare zu: Hurra, Monogamie!	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Jan Malcolm		</title>
		<link>https://theoblog.de/hurra-monogamie/44681/comment-page-1/#comment-92034</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jan Malcolm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 19:56:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auf der anderen Seite gibt es dann natürlich auch Bücher evangelischer Autoren (wie dem früheren Spitzenkandidaten der PBC), die verfasst wurden, um die eigene Scheidung und Wiederheirat zu rechtfertigen. Was darauf deutet, dass sich der evangelische Protestantismus das Problem der (seriellen) Poly-Gamie selbst zugefügt hat. Die Geister, die man so rief, führten dann in Folge zur Akzeptanz vielfältiger geschlechtlicher Lebensformen, über die sich aus genau dieser Ecke nun gerade lautstark beschwert wird.

Das Naturrecht der meisten Völker legt das messianische Scheidungsverbot in Matt 19,9 absolut aus. Jesus hat das mitnichten erfunden. So verstanden das auch die Christen unisono bis ins 4. Jahrhundert. Nur das evangelische Spektrum machte daraus dann eine Art Werkegerechtigkeit für die Ehe. Alle möglichen Arten von schuldhaften &quot;Verstößen&quot;, die in das griechische Wort porneia reininterpretiert werden, sollten demnach zur Scheidungserlaubnis führen. Einschließlich der Fehlübersetzung &quot;Ehebruch&quot; in der Lutherbibel 1984. Der Ehepartner guckt Pornos? Dann ab zum Familiengericht! Dabei kennt die Bibel keine Schuldfrage bei diesem Thema.

Sobald man nun festgestellt hat, dass Evangelische den Pfad der Mono-Gamie höchstselbst verlassen haben, braucht man diesen zum Thema auch nicht mehr zuhören. Die sorgfältig ausgedachten theologischen Mentalgymnastiken, warum in diesem oder jenem speziellen Fall der Ehebruch keiner ist, sind völlig irrelevant, weil es zivilrechtlich schlichtweg keine Begründung für eine Scheidung braucht. Entweder man hält an der Unauflöslichkeit der Ehe fest (Mono-Gamie) oder man kann sich die ganze evangelische Suche nach Ausnahmeklauseln direkt sparen. Und genau so hat man sich erfolgreich in die eigene Irrelevanz katapultiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der anderen Seite gibt es dann natürlich auch Bücher evangelischer Autoren (wie dem früheren Spitzenkandidaten der PBC), die verfasst wurden, um die eigene Scheidung und Wiederheirat zu rechtfertigen. Was darauf deutet, dass sich der evangelische Protestantismus das Problem der (seriellen) Poly-Gamie selbst zugefügt hat. Die Geister, die man so rief, führten dann in Folge zur Akzeptanz vielfältiger geschlechtlicher Lebensformen, über die sich aus genau dieser Ecke nun gerade lautstark beschwert wird.</p>
<p>Das Naturrecht der meisten Völker legt das messianische Scheidungsverbot in Matt 19,9 absolut aus. Jesus hat das mitnichten erfunden. So verstanden das auch die Christen unisono bis ins 4. Jahrhundert. Nur das evangelische Spektrum machte daraus dann eine Art Werkegerechtigkeit für die Ehe. Alle möglichen Arten von schuldhaften &#8222;Verstößen&#8220;, die in das griechische Wort porneia reininterpretiert werden, sollten demnach zur Scheidungserlaubnis führen. Einschließlich der Fehlübersetzung &#8222;Ehebruch&#8220; in der Lutherbibel 1984. Der Ehepartner guckt Pornos? Dann ab zum Familiengericht! Dabei kennt die Bibel keine Schuldfrage bei diesem Thema.</p>
<p>Sobald man nun festgestellt hat, dass Evangelische den Pfad der Mono-Gamie höchstselbst verlassen haben, braucht man diesen zum Thema auch nicht mehr zuhören. Die sorgfältig ausgedachten theologischen Mentalgymnastiken, warum in diesem oder jenem speziellen Fall der Ehebruch keiner ist, sind völlig irrelevant, weil es zivilrechtlich schlichtweg keine Begründung für eine Scheidung braucht. Entweder man hält an der Unauflöslichkeit der Ehe fest (Mono-Gamie) oder man kann sich die ganze evangelische Suche nach Ausnahmeklauseln direkt sparen. Und genau so hat man sich erfolgreich in die eigene Irrelevanz katapultiert.</p>
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		<title>
		Von: Jan Malcolm		</title>
		<link>https://theoblog.de/hurra-monogamie/44681/comment-page-1/#comment-92029</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jan Malcolm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2025 15:30:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Das Buch „Mono – die Lust auf Treue“ von Markus Spieker ist übrigens schon vor ca. 15 Jahren erschienen.&lt;/blockquote&gt;
Und wenn man seine familiären Bindungen verfolgt, sieht man erst wie klein die evangelikale Welt Sachsens ist. Das Buch kann deshalb als Virtue Signalling interpretiert werden, um innerhalb dieses Milieus heiraten zu können (was dann in Indien ja auch geschah).

Derartige Bücher erscheinen seit über hundert Jahren, zum Beispiel auch von einer Tova Borgnine. Sie enthalten in der Regel nichts bahnbrechend Neues.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das Buch „Mono – die Lust auf Treue“ von Markus Spieker ist übrigens schon vor ca. 15 Jahren erschienen.</p></blockquote>
<p>Und wenn man seine familiären Bindungen verfolgt, sieht man erst wie klein die evangelikale Welt Sachsens ist. Das Buch kann deshalb als Virtue Signalling interpretiert werden, um innerhalb dieses Milieus heiraten zu können (was dann in Indien ja auch geschah).</p>
<p>Derartige Bücher erscheinen seit über hundert Jahren, zum Beispiel auch von einer Tova Borgnine. Sie enthalten in der Regel nichts bahnbrechend Neues.</p>
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		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://theoblog.de/hurra-monogamie/44681/comment-page-1/#comment-92028</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jun 2025 10:55:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Buch &quot;Mono - die Lust auf Treue&quot; von Markus Spieker ist übrigens schon vor ca. 15 Jahren erschienen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch &#8222;Mono &#8211; die Lust auf Treue&#8220; von Markus Spieker ist übrigens schon vor ca. 15 Jahren erschienen.</p>
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		<title>
		Von: Jan Malcolm		</title>
		<link>https://theoblog.de/hurra-monogamie/44681/comment-page-1/#comment-92023</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jan Malcolm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2025 08:02:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Offene Beziehungen sind so gesellschaftsfähig wie nie zuvor. Wer sich auf einen einzigen Partner einlässt, gilt schnell als ewiggestrig. &lt;/blockquote&gt;
Das ist die Illusion die ein medienmächtiges ökumenisches Milieu erzeugen möchte, weil es seine eigenen degenerierten Moralvorstellungen als allgemeingültig durchdrücken möchte. Was ihm halt immer weniger gelingt. Wer will, kann sich ja auf TikTok jederzeit Evangelikale wie eine Jana Highholder ansehen, die früher noch online für die EKD &quot;geglaubt&quot; hat, bevor sie von ihrer Kirche für zu viel Frömmigkeit gecancelt wurde.

Das Schöne ist, dass der verlinkte Artikel schon alle Stichworte liefert, die man braucht, um zum Problem vorzudringen.

&lt;blockquote&gt;warum Monogamie falsch, langweilig, überholt, &lt;strong&gt;patriarchalisch&lt;/strong&gt; und vor allem unnatürlich ist&lt;/blockquote&gt;
und

&lt;blockquote&gt;Wir haben Sex und Fortpflanzung dank &lt;strong&gt;Verhütungsmitteln&lt;/strong&gt; längst fast vollständig voneinander getrennt&lt;/blockquote&gt;
Da sind wir wieder beim uralten Thema Eugenik samt Befreiung der Frau von den Lasten der Schwangerschaft. Schlachtet man diese heiligen Kühe des Westens, kommt man automatisch beim universellen Global Standard raus, und der ist halt nicht das Christentum, weshalb wir die sich im Westen dafür zuständig fühlenden Stellen auch gar nicht erst befragen brauchen.

Die &quot;Ehe&quot; ist nämlich einer der wenigen universell gültigen Standards der Menschheit und rangiert damit auf einem ähnlichem Level wie das deutlich jüngere Konzept &quot;Geld&quot;. Dagegen kommt keine ökumenische Gegenkultur an, egal wie sendungsbewusst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Offene Beziehungen sind so gesellschaftsfähig wie nie zuvor. Wer sich auf einen einzigen Partner einlässt, gilt schnell als ewiggestrig. </p></blockquote>
<p>Das ist die Illusion die ein medienmächtiges ökumenisches Milieu erzeugen möchte, weil es seine eigenen degenerierten Moralvorstellungen als allgemeingültig durchdrücken möchte. Was ihm halt immer weniger gelingt. Wer will, kann sich ja auf TikTok jederzeit Evangelikale wie eine Jana Highholder ansehen, die früher noch online für die EKD &#8222;geglaubt&#8220; hat, bevor sie von ihrer Kirche für zu viel Frömmigkeit gecancelt wurde.</p>
<p>Das Schöne ist, dass der verlinkte Artikel schon alle Stichworte liefert, die man braucht, um zum Problem vorzudringen.</p>
<blockquote><p>warum Monogamie falsch, langweilig, überholt, <strong>patriarchalisch</strong> und vor allem unnatürlich ist</p></blockquote>
<p>und</p>
<blockquote><p>Wir haben Sex und Fortpflanzung dank <strong>Verhütungsmitteln</strong> längst fast vollständig voneinander getrennt</p></blockquote>
<p>Da sind wir wieder beim uralten Thema Eugenik samt Befreiung der Frau von den Lasten der Schwangerschaft. Schlachtet man diese heiligen Kühe des Westens, kommt man automatisch beim universellen Global Standard raus, und der ist halt nicht das Christentum, weshalb wir die sich im Westen dafür zuständig fühlenden Stellen auch gar nicht erst befragen brauchen.</p>
<p>Die &#8222;Ehe&#8220; ist nämlich einer der wenigen universell gültigen Standards der Menschheit und rangiert damit auf einem ähnlichem Level wie das deutlich jüngere Konzept &#8222;Geld&#8220;. Dagegen kommt keine ökumenische Gegenkultur an, egal wie sendungsbewusst.</p>
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