<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: „Ich glaube, was ich fühle!“	</title>
	<atom:link href="https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/</link>
	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
	<lastBuildDate>Thu, 18 Jun 2015 18:36:05 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Der Calvin		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53158</link>

		<dc:creator><![CDATA[Der Calvin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2015 18:36:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53158</guid>

					<description><![CDATA[@ConfessorReformatus

     „Was spricht z.B. gegen eine Theateraufführung im Gottesdienst, wenn es zur Ehre Gottes dient?“

Dagegen spricht, dass sie Gott uns nirgendwo geboten hat! Im Gottesdienst dürfen nur Elemente vorkommen, die Gott ausdrücklich GEBOTEN hat. Alles andere hat im Gottesdienst nichts verloren! Der Gottesdienst soll Gott dienen und einzig und allein zu SEINER Ehre sein. Da hat der Mensch sich nicht einfach irgendwas auszudenken. Gott muss so – und nur so – geehrt werden, wie ER es uns geboten hat. Gott hat uns nirgendwo geboten, dass wir den jährlich Geburtstag von Jesus feiern sollen. 

     „Das Abendmahl IST gewissermaßen Wort Gottes in anderer Form, ist Verkündigung, es hat etwas Performatives. Genauso Die Predigt, durch sie wird der LOGOS konkret zum RHEMA.“

Das ist absoluter Unsinn! Das Abendmahl IST doch nicht das Wort Gottes! Außerdem gibt es keinen Unterschied zwischen LOGOS RHEMA. Logos = Rhema. 

     „Ich kann diesem spätmodernen biblizistischen Rationalismus nicht folgen.“

Was verstehst Du unter Rationalismus? Aber bitte nicht mit Rationalität gegen Rationalität argumentieren! Und bitte nicht mit Argumenten gegen Argumente argumentieren!

Was verstehst Du unter „komplementär“?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ConfessorReformatus</p>
<p>     „Was spricht z.B. gegen eine Theateraufführung im Gottesdienst, wenn es zur Ehre Gottes dient?“</p>
<p>Dagegen spricht, dass sie Gott uns nirgendwo geboten hat! Im Gottesdienst dürfen nur Elemente vorkommen, die Gott ausdrücklich GEBOTEN hat. Alles andere hat im Gottesdienst nichts verloren! Der Gottesdienst soll Gott dienen und einzig und allein zu SEINER Ehre sein. Da hat der Mensch sich nicht einfach irgendwas auszudenken. Gott muss so – und nur so – geehrt werden, wie ER es uns geboten hat. Gott hat uns nirgendwo geboten, dass wir den jährlich Geburtstag von Jesus feiern sollen. </p>
<p>     „Das Abendmahl IST gewissermaßen Wort Gottes in anderer Form, ist Verkündigung, es hat etwas Performatives. Genauso Die Predigt, durch sie wird der LOGOS konkret zum RHEMA.“</p>
<p>Das ist absoluter Unsinn! Das Abendmahl IST doch nicht das Wort Gottes! Außerdem gibt es keinen Unterschied zwischen LOGOS RHEMA. Logos = Rhema. </p>
<p>     „Ich kann diesem spätmodernen biblizistischen Rationalismus nicht folgen.“</p>
<p>Was verstehst Du unter Rationalismus? Aber bitte nicht mit Rationalität gegen Rationalität argumentieren! Und bitte nicht mit Argumenten gegen Argumente argumentieren!</p>
<p>Was verstehst Du unter „komplementär“?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53082</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2015 18:19:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53082</guid>

					<description><![CDATA[@Markus
Zu deinen Positionen, die du leider nicht definierst:
Im Leibniz&#039;schen Sinne? &#039;kontingenterweise&#039; im Sinne von &#039;aktual&#039;? Meinst du &#039;notwendig&#039; im ontologischen Sinne als Gegenteil von Kontingenz? Warum &#039;Geistseele&#039; und was ist das? Der Begriff und m. E. der Inhalt sind nicht biblisch - aber du hast deine Begrifflichkeiten nicht definiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus<br />
Zu deinen Positionen, die du leider nicht definierst:<br />
Im Leibniz&#8217;schen Sinne? &#8218;kontingenterweise&#8216; im Sinne von &#8218;aktual&#8216;? Meinst du &#8217;notwendig&#8216; im ontologischen Sinne als Gegenteil von Kontingenz? Warum &#8218;Geistseele&#8216; und was ist das? Der Begriff und m. E. der Inhalt sind nicht biblisch &#8211; aber du hast deine Begrifflichkeiten nicht definiert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53081</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2015 17:00:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53081</guid>

					<description><![CDATA[@Peter: 
Du sträubst Dich vehement, die zentralen Begriffe zu definieren, die Du verwendest.  Man kann FÜR oder GEGEN U. sein und das GLEICHE meinen.
Nochmal die m.E. christliche Position:  
Gott ist notwendig unsterblich. 
Der Mensch ist qua Geistseele kontingenterweise unsterblich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter:<br />
Du sträubst Dich vehement, die zentralen Begriffe zu definieren, die Du verwendest.  Man kann FÜR oder GEGEN U. sein und das GLEICHE meinen.<br />
Nochmal die m.E. christliche Position:<br />
Gott ist notwendig unsterblich.<br />
Der Mensch ist qua Geistseele kontingenterweise unsterblich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53079</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2015 16:45:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53079</guid>

					<description><![CDATA[Noch zum Thema &#039;Unsterblichkeit der Seele&#039; einen Link (Markus hat mich darauf gebraucht):
http://www.etsjets.org/files/JETS-PDFs/40/40-2/40-2-pp207-227_JETS.pdf
www.etsjets.org ist eine Vereinigung evangelikaler Theologen. Im PDF wird gezeigt, dass das Modell der Unsterblichkeit der Seele von Platon her stammt und nicht biblisch ist. Der Verfasser vertritt, was Trichotomie usw betrifft, einen eigenen Standpunkt: holistic dualism ;-)

vg
Peter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch zum Thema &#8218;Unsterblichkeit der Seele&#8216; einen Link (Markus hat mich darauf gebraucht):<br />
<a href="http://www.etsjets.org/files/JETS-PDFs/40/40-2/40-2-pp207-227_JETS.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.etsjets.org/files/JETS-PDFs/40/40-2/40-2-pp207-227_JETS.pdf</a><br />
<a href="http://www.etsjets.org" rel="nofollow ugc">http://www.etsjets.org</a> ist eine Vereinigung evangelikaler Theologen. Im PDF wird gezeigt, dass das Modell der Unsterblichkeit der Seele von Platon her stammt und nicht biblisch ist. Der Verfasser vertritt, was Trichotomie usw betrifft, einen eigenen Standpunkt: holistic dualism 😉</p>
<p>vg<br />
Peter</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53074</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2015 12:49:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53074</guid>

					<description><![CDATA[@Francesco
&lt;blockquote&gt;1. Gott ist unsterblich (Prämisse 1 wahr)
2. Jesus starb (Prämise 2 wahr)
3. Jesus ist nicht Gott (Schlussfolgerung wahr)&#060;/blockquote
Wenn du den Eindruck hast, ich gehe nicht auf dein Argument ein, tut mir das Leid. Ich versuche es nochmal:
Deine Prämissen sind unvollständig. Du gehst nämlich so vor:
1. Gott ist unsterblich.
2. Jesus starb.
3. Jesus (Gott) KANN nicht sterben.
4. Jesus ist nicht Gott.

Wie kommst du hier auf die 3. Prämisse? Mal von der ontologischen Unmöglichkeit abgesehen, du behauptest nicht nur, dass Gott unsterblich ist. Du behauptest auch, dass es Gott unmöglich ist zu sterben. Das ist nicht das Gleiche.
Lese doch mal Johannes 10:17-20:
&lt;i&gt;Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, dass ich&#039;s wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater. Da entstand abermals Zwietracht unter den Juden wegen dieser Worte. Viele unter ihnen sprachen: Er hat einen bösen Geist und ist von Sinnen; was hört ihr ihm zu?&lt;/i&gt;
Niemand nimmt Jesus das Leben, er gibt es freiwillig für uns her. Er hat die Vollmacht, es wegzugeben; er hat die Vollmacht, es sich wiederzunehmen. Ich habe extra Vers 20 mitzitiert. Du siehst, die Juden damals hörten auch diese Ungeheuerlichkeit (=Skandalon) heraus. Wenn das für dich ein Widerspruch oder Paradoxon oder was auch immer ist, musst du das halt aushalten - aber deine Prämissen solltest du doch mal überdenken. Vielleicht fehlen noch andere, die du nicht erwähnst?

vg
Peter

PS: Falls du wirklich in der Bibel nachlesen solltest, lese bitte das ganze Kapitel 10 - der Zusammenhang mit den folgenden Versen ist wichtig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Francesco</p>
<blockquote><p>1. Gott ist unsterblich (Prämisse 1 wahr)<br />
2. Jesus starb (Prämise 2 wahr)<br />
3. Jesus ist nicht Gott (Schlussfolgerung wahr)&lt;/blockquote<br />
Wenn du den Eindruck hast, ich gehe nicht auf dein Argument ein, tut mir das Leid. Ich versuche es nochmal:<br />
Deine Prämissen sind unvollständig. Du gehst nämlich so vor:<br />
1. Gott ist unsterblich.<br />
2. Jesus starb.<br />
3. Jesus (Gott) KANN nicht sterben.<br />
4. Jesus ist nicht Gott.</p>
<p>Wie kommst du hier auf die 3. Prämisse? Mal von der ontologischen Unmöglichkeit abgesehen, du behauptest nicht nur, dass Gott unsterblich ist. Du behauptest auch, dass es Gott unmöglich ist zu sterben. Das ist nicht das Gleiche.<br />
Lese doch mal Johannes 10:17-20:<br />
<i>Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, dass ich&#8217;s wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater. Da entstand abermals Zwietracht unter den Juden wegen dieser Worte. Viele unter ihnen sprachen: Er hat einen bösen Geist und ist von Sinnen; was hört ihr ihm zu?</i><br />
Niemand nimmt Jesus das Leben, er gibt es freiwillig für uns her. Er hat die Vollmacht, es wegzugeben; er hat die Vollmacht, es sich wiederzunehmen. Ich habe extra Vers 20 mitzitiert. Du siehst, die Juden damals hörten auch diese Ungeheuerlichkeit (=Skandalon) heraus. Wenn das für dich ein Widerspruch oder Paradoxon oder was auch immer ist, musst du das halt aushalten &#8211; aber deine Prämissen solltest du doch mal überdenken. Vielleicht fehlen noch andere, die du nicht erwähnst?</p>
<p>vg<br />
Peter</p>
<p>PS: Falls du wirklich in der Bibel nachlesen solltest, lese bitte das ganze Kapitel 10 &#8211; der Zusammenhang mit den folgenden Versen ist wichtig.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Francesco		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53061</link>

		<dc:creator><![CDATA[Francesco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2015 09:36:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53061</guid>

					<description><![CDATA[@ Peter &quot;‚Skandalon‘ besteht genau in dieser, eigentlich nicht denkbaren Unerhörtheit, dass Jesus sein Leben gibt, um für uns zu sterben, obwohl Jesus Gott ist.&quot; Leider gehst du auf mein Argument nicht ein. Deine Aussage scheint unbegründete Behauptung.

 1. Gott ist unsterblich (Prämisse 1 wahr)
 2. Jesus starb (Prämise 2 wahr)
 3. Jesus ist nicht Gott (Schlussfolgerung wahr)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Peter &#8222;‚Skandalon‘ besteht genau in dieser, eigentlich nicht denkbaren Unerhörtheit, dass Jesus sein Leben gibt, um für uns zu sterben, obwohl Jesus Gott ist.&#8220; Leider gehst du auf mein Argument nicht ein. Deine Aussage scheint unbegründete Behauptung.</p>
<p> 1. Gott ist unsterblich (Prämisse 1 wahr)<br />
 2. Jesus starb (Prämise 2 wahr)<br />
 3. Jesus ist nicht Gott (Schlussfolgerung wahr)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ConfessorReformatus		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53060</link>

		<dc:creator><![CDATA[ConfessorReformatus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2015 09:05:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53060</guid>

					<description><![CDATA[@&quot;DerCalvin&quot;,
Entschuldige die verspätete Antwort,

Ich stimme überein, dass es bei manchen Evangelikalen (bes. Neocharismatikeren)Tendenzen gibt, dass man sich nur wohlfühlt. Auch ich halte nichts von Shows, Lopreisnächten, &quot;seeker-friendly&quot; Gottesdiensten. (Aber wer weiß, ob da nicht doch jemand - über Umwege - zum Glauben kommt - das liegt allein beim HERRN.)
Es gibt auch bei bestimmten Evangelikalen einen Antiintellektualismus, aber eben nicht nur bei Neo-Evangelikalen, sondern häufig auch bei Biblizisten, wie sie mir einer zu sein scheinen. (Calvin war jedenfalls kein Biblizist, sonst hätte er die Kindertaufe nicht beibehalten). Ich hingegen kenne viele evangelikale Akademiker, die durchaus ihre Gedanken machen, gerade in die Gemeinde in die ich gehe.

Wir sollen nüchtern sein, Zustimmung. Aber das heißt nicht, das unsere Beziehung zum Herrn und den Geschwistern (u. anderen Mitmenschen) eine rein intelektuelle oder rationale ist. 

Das heißt auch nicht eine tief gestörte Beziehung zu Kunst und Kultur sowie Literatur zu haben, wie es bei vielen Biblizisten leider der Fall ist. Was spricht z.B. gegen eine Theateraufführung im Gottesdienst, wenn es zur Ehre Gottes dient?

Wir sollen wachsen in Erkenntnis, auch hier stimme ich zu. Aber das geschieht nicht -zumindest nicht ausschließlich- im Elfenbeinturm, auch nicht nur im Diskurs, sondern v.a. auch im Alltag. Nichts gegen den theolgischen Diskurs, aber der kommt eben auch an seine Grenzen.

Das Abendmahl muss natürlich erklärt werden, und jeder daran Teilnehmende hat sich vorher zu prüfen, dennoch gilt auch: Das Abendmahl IST gewissermaßen Wort Gottes in anderer Form, ist Verkündigung, es hat etwas Performatives. Genauso Die Predigt, durch sie wird der LOGOS konkret zum RHEMA.

&quot;Der Calvin&quot;, warum singen wir? Ja, das Singen sollte natürlich Lehre vermitteln, aber wir singen, weil wir eine Pflicht zur FREUDE haben. Und Freude, die selbstredend auch die Gefühle tangiert, drückt sich eher durchs Singen aus als durchs Gesprochene Wort.

Ich verstehe mich auch im Sinne der reformatorischen solas&quot; als reformiert, aber zwischen uns liegen himmelweite Unterschiede. Ich kann diesem spätmodernen biblizistischen Rationalismus (vgl. Hempelmann) nicht folgen.

Viele (selbsternannte) Apologeten sind leider nicht fähig oder willens komplementär zu denken. Da wird eine Bibelstelle aus dem Kontext genommen, und alles dagegen ausgespielt. Sie verursachen dadurch vielleicht Spaltungen, die vermeidbar gewesen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@&#8220;DerCalvin&#8220;,<br />
Entschuldige die verspätete Antwort,</p>
<p>Ich stimme überein, dass es bei manchen Evangelikalen (bes. Neocharismatikeren)Tendenzen gibt, dass man sich nur wohlfühlt. Auch ich halte nichts von Shows, Lopreisnächten, &#8222;seeker-friendly&#8220; Gottesdiensten. (Aber wer weiß, ob da nicht doch jemand &#8211; über Umwege &#8211; zum Glauben kommt &#8211; das liegt allein beim HERRN.)<br />
Es gibt auch bei bestimmten Evangelikalen einen Antiintellektualismus, aber eben nicht nur bei Neo-Evangelikalen, sondern häufig auch bei Biblizisten, wie sie mir einer zu sein scheinen. (Calvin war jedenfalls kein Biblizist, sonst hätte er die Kindertaufe nicht beibehalten). Ich hingegen kenne viele evangelikale Akademiker, die durchaus ihre Gedanken machen, gerade in die Gemeinde in die ich gehe.</p>
<p>Wir sollen nüchtern sein, Zustimmung. Aber das heißt nicht, das unsere Beziehung zum Herrn und den Geschwistern (u. anderen Mitmenschen) eine rein intelektuelle oder rationale ist. </p>
<p>Das heißt auch nicht eine tief gestörte Beziehung zu Kunst und Kultur sowie Literatur zu haben, wie es bei vielen Biblizisten leider der Fall ist. Was spricht z.B. gegen eine Theateraufführung im Gottesdienst, wenn es zur Ehre Gottes dient?</p>
<p>Wir sollen wachsen in Erkenntnis, auch hier stimme ich zu. Aber das geschieht nicht -zumindest nicht ausschließlich- im Elfenbeinturm, auch nicht nur im Diskurs, sondern v.a. auch im Alltag. Nichts gegen den theolgischen Diskurs, aber der kommt eben auch an seine Grenzen.</p>
<p>Das Abendmahl muss natürlich erklärt werden, und jeder daran Teilnehmende hat sich vorher zu prüfen, dennoch gilt auch: Das Abendmahl IST gewissermaßen Wort Gottes in anderer Form, ist Verkündigung, es hat etwas Performatives. Genauso Die Predigt, durch sie wird der LOGOS konkret zum RHEMA.</p>
<p>&#8222;Der Calvin&#8220;, warum singen wir? Ja, das Singen sollte natürlich Lehre vermitteln, aber wir singen, weil wir eine Pflicht zur FREUDE haben. Und Freude, die selbstredend auch die Gefühle tangiert, drückt sich eher durchs Singen aus als durchs Gesprochene Wort.</p>
<p>Ich verstehe mich auch im Sinne der reformatorischen solas&#8220; als reformiert, aber zwischen uns liegen himmelweite Unterschiede. Ich kann diesem spätmodernen biblizistischen Rationalismus (vgl. Hempelmann) nicht folgen.</p>
<p>Viele (selbsternannte) Apologeten sind leider nicht fähig oder willens komplementär zu denken. Da wird eine Bibelstelle aus dem Kontext genommen, und alles dagegen ausgespielt. Sie verursachen dadurch vielleicht Spaltungen, die vermeidbar gewesen werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53056</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2015 19:57:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53056</guid>

					<description><![CDATA[@Francesco
&#039;Skandalon&#039; besteht genau in dieser, eigentlich nicht denkbaren Unerhörtheit, dass Jesus sein Leben gibt, um für uns zu sterben, obwohl Jesus Gott ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Francesco<br />
&#8218;Skandalon&#8216; besteht genau in dieser, eigentlich nicht denkbaren Unerhörtheit, dass Jesus sein Leben gibt, um für uns zu sterben, obwohl Jesus Gott ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Francesco		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53048</link>

		<dc:creator><![CDATA[Francesco]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2015 07:15:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53048</guid>

					<description><![CDATA[@ Peter &quot;Du hast das zumindest verstanden.&quot; Nein, das habe ich leider nicht verstanden im Sinne von Zustimmung. Das erscheint als Widerspruch – &quot;Noch klarer geht es nicht&quot;
1. Gott ist unsterblich
2. Jesus starb
3. Jesus ist nicht Gott]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Peter &#8222;Du hast das zumindest verstanden.&#8220; Nein, das habe ich leider nicht verstanden im Sinne von Zustimmung. Das erscheint als Widerspruch – &#8222;Noch klarer geht es nicht&#8220;<br />
1. Gott ist unsterblich<br />
2. Jesus starb<br />
3. Jesus ist nicht Gott</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53046</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2015 22:01:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53046</guid>

					<description><![CDATA[@Peter: 
Debatte ist schwierig, wenn Du Deine Position sowie Konzepte wie &quot;unsterblich&quot; mit ihren verschiedenen Bedeutungen nicht definierst. Ich denke, wir belassen es dabei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter:<br />
Debatte ist schwierig, wenn Du Deine Position sowie Konzepte wie &#8222;unsterblich&#8220; mit ihren verschiedenen Bedeutungen nicht definierst. Ich denke, wir belassen es dabei.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53042</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2015 20:01:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53042</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Francesco,
&lt;blockquote&gt;Aber er starb, oder?&lt;/blockquote&gt; Richtig, und das ist das Skandalon am Kreuzestod Jesu. Du hast das zumindest verstanden. Der nächste Schritt wäre, dass du verstehst, dass Jesus das für dich getan hat.
Viel Erfolg dabei!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Francesco,</p>
<blockquote><p>Aber er starb, oder?</p></blockquote>
<p> Richtig, und das ist das Skandalon am Kreuzestod Jesu. Du hast das zumindest verstanden. Der nächste Schritt wäre, dass du verstehst, dass Jesus das für dich getan hat.<br />
Viel Erfolg dabei!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Francesco		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53035</link>

		<dc:creator><![CDATA[Francesco]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2015 17:51:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53035</guid>

					<description><![CDATA[@ Peter &quot;Nur Gott alleine ist unsterblich. Noch klarer geht es nicht – oder&quot;
Das ist korrekt. Aber er starb, oder? Oder er starb sowohl als auch nicht …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Peter &#8222;Nur Gott alleine ist unsterblich. Noch klarer geht es nicht – oder&#8220;<br />
Das ist korrekt. Aber er starb, oder? Oder er starb sowohl als auch nicht …</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53030</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2015 04:50:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53030</guid>

					<description><![CDATA[@Markus
&quot;Nein, Deine Position ist nicht klar, sorry.&quot; Ebenfalls sorry. Ich weiß nicht, was an meiner Position unklar sein soll. Was soll auch an der Aussage &quot;Gott ist unsterblich&quot; mehrdeutig sein? Ich habe anderen gezeigt, was ich geschrieben habe. Es hat keiner so Probleme zu verstehen wie du, was ich meine. 
Der Vorwurf mit den Behauptungen trifft dich auch: Deine sog. Belege zeigen lediglich, dass Gott uns noch dem Tod für das Gericht bewahrt. Die Problematik in der Lazarus-Geschichte (ob Gleichnis, bez. Körperlichkeit) bestätigst du, gehst aber dann nicht weiter darauf ein? Wo soll ich mit dir Argumente austauschen? Mehr geht nicht. Dass die Seele damit &quot;unsterblich&quot; ist (im eigentlichen Wortsinn), zeigt keine Stelle. Dazu gibt es auch keinen biblischen Beleg. Das haben auch schon die Reformatoren erkannt (s. oben ein älterer Kommentar von mir).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus<br />
&#8222;Nein, Deine Position ist nicht klar, sorry.&#8220; Ebenfalls sorry. Ich weiß nicht, was an meiner Position unklar sein soll. Was soll auch an der Aussage &#8222;Gott ist unsterblich&#8220; mehrdeutig sein? Ich habe anderen gezeigt, was ich geschrieben habe. Es hat keiner so Probleme zu verstehen wie du, was ich meine.<br />
Der Vorwurf mit den Behauptungen trifft dich auch: Deine sog. Belege zeigen lediglich, dass Gott uns noch dem Tod für das Gericht bewahrt. Die Problematik in der Lazarus-Geschichte (ob Gleichnis, bez. Körperlichkeit) bestätigst du, gehst aber dann nicht weiter darauf ein? Wo soll ich mit dir Argumente austauschen? Mehr geht nicht. Dass die Seele damit &#8222;unsterblich&#8220; ist (im eigentlichen Wortsinn), zeigt keine Stelle. Dazu gibt es auch keinen biblischen Beleg. Das haben auch schon die Reformatoren erkannt (s. oben ein älterer Kommentar von mir).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53027</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2015 22:02:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53027</guid>

					<description><![CDATA[@Peter
Nein, Deine Position ist nicht klar, sorry. Und Deine Argumente sind oft nur Behauptungen, die zudem entscheidende Mehrdeutigkeiten beinhalten (z.B. &quot;nur Gott ist unsterblich&quot;). Wir können es aber jetzt dabei belassen. Was möglich war, wurde ausgetauscht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter<br />
Nein, Deine Position ist nicht klar, sorry. Und Deine Argumente sind oft nur Behauptungen, die zudem entscheidende Mehrdeutigkeiten beinhalten (z.B. &#8222;nur Gott ist unsterblich&#8220;). Wir können es aber jetzt dabei belassen. Was möglich war, wurde ausgetauscht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53023</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2015 12:54:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53023</guid>

					<description><![CDATA[@Markus
Mein Anfangssatz zu diesem Thema war vor langer Zeit: 
&quot;Die Bibel lehrt aber an keiner mir bekannten Stelle, dass dieses Etwas eine Unsterblichkeit besitzt&quot;
Du schreibst oben: 
&quot;Ich sage auch nicht ... dass die Unsterblichkeit der menschl. Seele ihre „ureigenste” Eigenschaft ist&quot; 
Dann haben wir aneinander vorbeigeredet, denn genau das, was du schreibst, behaupte ich ja die ganze Zeit.
Ich habe kein positives Argument? Ich habe mehrere genannt (nur Gott ist unsterblich).

Schmunzeln musste ich bei diesem Satz von dir: 
&quot;Das zeigt mir wohl doch, dass Deine eigene Position für Dich selbst begrifflich noch nicht ganz klar ist.&quot;
Du musst Theologe sein - oder du solltest unbedingt Theologie studieren. Das Problem bei dieser Wissenschaft ist das unwissenschaftliche Vorgehen.  Ich hatte mal eine Seminararbeit eines Studenten in der Hand, die vom Prof für NT besonders gelobt wurde (viell. sogar von der Uni ausgezeichnet). Der Titel war sinngemäß: War Paulus auf Malta oder irrt die Apostelgeschichte? Das ist typisch theologisches Denken unserer Zeit. Als ob man sich nur zwischen zwei Alternativen entscheiden könnte. Beide sind übrigens hier falsch. Du machst das genauso. Für dich heißen die Alternativen Unsterblichkeit der Seele und Ganztod-Theorie. Aber auch hier sind m. E. beide Alternativen falsch. Ist mir deswegen meine begriffliche Position nicht klar? Keineswegs! Die Ganztod-Theorie ist falsch und die Unsterblichkeit der Seele ist ein Konstrukt, das in die Irre führt. Meine begriffliche Position: Nur Gott alleine ist unsterblich. Noch klarer geht es nicht - oder ;-)

vg
Peter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus<br />
Mein Anfangssatz zu diesem Thema war vor langer Zeit:<br />
&#8222;Die Bibel lehrt aber an keiner mir bekannten Stelle, dass dieses Etwas eine Unsterblichkeit besitzt&#8220;<br />
Du schreibst oben:<br />
&#8222;Ich sage auch nicht &#8230; dass die Unsterblichkeit der menschl. Seele ihre „ureigenste” Eigenschaft ist&#8220;<br />
Dann haben wir aneinander vorbeigeredet, denn genau das, was du schreibst, behaupte ich ja die ganze Zeit.<br />
Ich habe kein positives Argument? Ich habe mehrere genannt (nur Gott ist unsterblich).</p>
<p>Schmunzeln musste ich bei diesem Satz von dir:<br />
&#8222;Das zeigt mir wohl doch, dass Deine eigene Position für Dich selbst begrifflich noch nicht ganz klar ist.&#8220;<br />
Du musst Theologe sein &#8211; oder du solltest unbedingt Theologie studieren. Das Problem bei dieser Wissenschaft ist das unwissenschaftliche Vorgehen.  Ich hatte mal eine Seminararbeit eines Studenten in der Hand, die vom Prof für NT besonders gelobt wurde (viell. sogar von der Uni ausgezeichnet). Der Titel war sinngemäß: War Paulus auf Malta oder irrt die Apostelgeschichte? Das ist typisch theologisches Denken unserer Zeit. Als ob man sich nur zwischen zwei Alternativen entscheiden könnte. Beide sind übrigens hier falsch. Du machst das genauso. Für dich heißen die Alternativen Unsterblichkeit der Seele und Ganztod-Theorie. Aber auch hier sind m. E. beide Alternativen falsch. Ist mir deswegen meine begriffliche Position nicht klar? Keineswegs! Die Ganztod-Theorie ist falsch und die Unsterblichkeit der Seele ist ein Konstrukt, das in die Irre führt. Meine begriffliche Position: Nur Gott alleine ist unsterblich. Noch klarer geht es nicht &#8211; oder 😉</p>
<p>vg<br />
Peter</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Francesco		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53021</link>

		<dc:creator><![CDATA[Francesco]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2015 09:01:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53021</guid>

					<description><![CDATA[Meine gestrige Antwort ist leider nicht angezeigt, ist evtl. im Spam gelandet? Vielen Dank fürs nachschauen, beste Grüße.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine gestrige Antwort ist leider nicht angezeigt, ist evtl. im Spam gelandet? Vielen Dank fürs nachschauen, beste Grüße.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53019</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2015 20:45:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53019</guid>

					<description><![CDATA[@Peter: 
Als bislang einziges positives Argument bringst Du: 
&quot;1. Kor 15 ab Vers 40 ganz bis Vers 58. Da lese ich z. B. „… dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit …” &quot;
Hier geht es im Kontext doch um die Sterblichkeit des Körpers. Und ich kenne niemanden, der das bezweifelt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter:<br />
Als bislang einziges positives Argument bringst Du:<br />
&#8222;1. Kor 15 ab Vers 40 ganz bis Vers 58. Da lese ich z. B. „… dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit …” &#8220;<br />
Hier geht es im Kontext doch um die Sterblichkeit des Körpers. Und ich kenne niemanden, der das bezweifelt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53018</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2015 20:22:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53018</guid>

					<description><![CDATA[@Peter: 
&quot;Ja und nein, d. h. keine Unsterblichkeit der Seele als ureigenste Eigenschaft und keine Ganztod-Anschauung.&quot; 
Wenn ich so offen sein darf: Das zeigt mir wohl doch, dass Deine eigene Position für Dich selbst begrifflich noch nicht ganz klar ist. 
Ich sage auch nicht (siehe mein 8. Juni, 2015 um 8:58), dass die Unsterblichkeit der menschl. Seele ihre &quot;ureigenste&quot; Eigenschaft ist, wenn ich Dich so verstehe, dass sie dann diese Eigenschaft notwendig oder essentiell hätte. Aber dass der Mensch als Individuum nach dem körperlichen Tod kontinuierlich bis in Ewigkeit weiterexistiert – und das mglw. bewusst – , das vertrete ich.  Nicht von sich aus, sondern durch Gottes Erhalten. Habe Bibelstellen genannt, die Du aber nicht anerkennst. Das ist natürlich Deine Sache. 
Noch was: Das sind Felder, für die philosophisches Training und Vertrautsein mit den wichtigsten Argumenten in der Leib-Seele-Debatte sehr nützlich sind. 
Dein Argument bzgl. der Problematik der Erwähnung körperlicher Merkmale bei der Lazarus-Geschichte finde ich gut. So müssen solche Debatten geführt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter:<br />
&#8222;Ja und nein, d. h. keine Unsterblichkeit der Seele als ureigenste Eigenschaft und keine Ganztod-Anschauung.&#8220;<br />
Wenn ich so offen sein darf: Das zeigt mir wohl doch, dass Deine eigene Position für Dich selbst begrifflich noch nicht ganz klar ist.<br />
Ich sage auch nicht (siehe mein 8. Juni, 2015 um 8:58), dass die Unsterblichkeit der menschl. Seele ihre &#8222;ureigenste&#8220; Eigenschaft ist, wenn ich Dich so verstehe, dass sie dann diese Eigenschaft notwendig oder essentiell hätte. Aber dass der Mensch als Individuum nach dem körperlichen Tod kontinuierlich bis in Ewigkeit weiterexistiert – und das mglw. bewusst – , das vertrete ich.  Nicht von sich aus, sondern durch Gottes Erhalten. Habe Bibelstellen genannt, die Du aber nicht anerkennst. Das ist natürlich Deine Sache.<br />
Noch was: Das sind Felder, für die philosophisches Training und Vertrautsein mit den wichtigsten Argumenten in der Leib-Seele-Debatte sehr nützlich sind.<br />
Dein Argument bzgl. der Problematik der Erwähnung körperlicher Merkmale bei der Lazarus-Geschichte finde ich gut. So müssen solche Debatten geführt werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53017</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2015 19:38:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53017</guid>

					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Wir wissen, dass wir über unser Menschsein aus uns selbst nichts wissen können, aber wir sind nicht bereit, so zu tun, als hätten wir das auch begriffen.&lt;/blockquote&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wir wissen, dass wir über unser Menschsein aus uns selbst nichts wissen können, aber wir sind nicht bereit, so zu tun, als hätten wir das auch begriffen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53016</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2015 16:38:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53016</guid>

					<description><![CDATA[Sind wir also schon zu dritt? ;-)

Hier noch ein interessanter Link für alle, die ihn noch nicht kennen …
Auch AC beschäftigt sich mit dem Thema, wenngleich er auch eine, äh, etwas unorthodoxe Sichtweise vertritt, wenn ich es mal so ausdrücken darf.

http://custance.org/library_menu.php]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sind wir also schon zu dritt? 😉</p>
<p>Hier noch ein interessanter Link für alle, die ihn noch nicht kennen …<br />
Auch AC beschäftigt sich mit dem Thema, wenngleich er auch eine, äh, etwas unorthodoxe Sichtweise vertritt, wenn ich es mal so ausdrücken darf.</p>
<p><a href="http://custance.org/library_menu.php" rel="nofollow ugc">http://custance.org/library_menu.php</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53015</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2015 16:37:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53015</guid>

					<description><![CDATA[Noch eine Anmerkung:
Wenn ich die Lazarus-Geschichte als solche und nicht nur als reines und damit erfundenes Gleichnis verstehen will, müsste ich davon ausgehen, dass nach dem Tod auch mein Leib weiter existiert.
&quot;... sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und mir die Zunge kühle ...&quot; (Lk 16:24) ;-)
vg
Peter
PS: Nicht ernsthaft zur Diskussion gestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch eine Anmerkung:<br />
Wenn ich die Lazarus-Geschichte als solche und nicht nur als reines und damit erfundenes Gleichnis verstehen will, müsste ich davon ausgehen, dass nach dem Tod auch mein Leib weiter existiert.<br />
&#8222;&#8230; sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und mir die Zunge kühle &#8230;&#8220; (Lk 16:24) 😉<br />
vg<br />
Peter<br />
PS: Nicht ernsthaft zur Diskussion gestellt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter		</title>
		<link>https://theoblog.de/ich-glaube-was-ich-fuehle/25385/comment-page-2/#comment-53014</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2015 16:34:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=25385#comment-53014</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Markus!
&lt;blockquote&gt;Ähnlich wie umstritten ist, dass die Lazarusgeschichte etwas über den Verbleib der verstorbenen Seele berichtet, ist auch die Trinität umstritten.&#062;/blockquote&#062;
Nein - bei weitem nicht!
&lt;blockquote&gt;Du lehnst die Unsterblichkeit der menschlichen Seele ab. Was meinst Du damit genau, die Ganztod-Anschauung?&lt;/blockquote&gt;
Ja und nein, d. h. keine Unsterblichkeit der Seele als ureigenste Eigenschaft und keine Ganztod-Anschauung.
Die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele (UdS) stammte als Dogma aus dem Jahr 1513 (ungefähr zumindest), es ist also keine altkirchliche bzw. durchgängige Lehre.  Luthers Ansichten erscheinen mir dazu nicht ganz einheitlich zu sein. Wenn ich seine Auslegungen zum Magnifikat (1520) recht verstanden habe, sind für ihn Geist und Seele das Gleiche. Die UdS bezeichnete er als &quot;heidnischen Aberglauben&quot;. Calvin ging von der UdS aus (soweit ich zumindest weiß, bin mir aber nicht 100% sicher). In der Konkordienformel (zweites Buch, solida declarati) heißt es: 
&quot;Zum Artikel von der Auferstehung zeugt die Schrift, dass eben dieses unseres Fleisches Substanz, aber ohne Sünde, auferstehen und dass wir im ewigen Leben eben diese Seele, aber ohne Sünde, haben und behalten werden.&quot; Der Zusammenhang des Themas (Erbsünde) macht deutlich, dass die Konkordienformel gar nicht zwischen Seele und Leib differenziert. Die Konkordienformel ist Teil der ev.-luther. Bekenntnisschrift, daher aus einer Zeit, als im Protestantismus die Ganztod-Theorie noch nicht gelehrt wurde. 
Also zusammengefasst (ich weiß, war viel zu kurz): Aus reformatorischer Sicht kann ich mich nicht auf eine Unsterblichkeit der Seele berufen.
Worum es mir geht - und ich davon ausgegangen bin, das schon geschrieben zu haben - ist das, dass der Mensch nicht einen Teil in oder an sich hat, der aus seiner Substanz heraus die genuine Eigenschaft &quot;Unsterblichkeit&quot; trägt. Diese Eigenschaft wurde dem Menschen durch den Sündenfall (Gen 3) vorenthalten bzw. wird dem Menschen in Form des &quot;ewigen Lebens&quot; wiedergeschenkt.
Bibelstellen habe ich weiter oben bereits genannt bzw. auch in der Nachricht vom 8. Juni, 2015 um 15:15. Ich stelle allerdings auch fest, dass keiner eine Belegstelle für die Unsterblichkeit der Seele genannt hat. Scheint doch ein sehr schwieriges Thema zu sein, wo die Theologie doch noch einiges zu bedenken hat (deja-vu? Das schrieb ich doch auch schon - oder?).
Erhellend finde ich z. B. auch W. Grudem &quot;Biblische Dogmatik&quot;. Er vertritt die Dichotomie, erklärt die Trichotomie und widerlegt diese (naja). Er steigert sich in seinen Worten bis Seite 533: &quot;Die Bibel spricht von einem immateriellen Wesensbestandteil des Menschen, der ohne seinen Leib existieren kann&quot; - und das auf einer ganz extrem dünnen Grundlage. Dafür ergießt er sich über 2 1/2 Seite über das Thema, woher denn unsere Seelen kommen. Auf den Seiten 906ff geht auf die Zeit zwischen Tod und Auferstehung ein. Von einer UdS habe ich hier nichts gefunden (oder übersehen - falls ja, bitte ich um entsprechenden Hinweis!).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Markus!</p>
<blockquote><p>Ähnlich wie umstritten ist, dass die Lazarusgeschichte etwas über den Verbleib der verstorbenen Seele berichtet, ist auch die Trinität umstritten.&gt;/blockquote&gt;<br />
Nein &#8211; bei weitem nicht!</p>
<blockquote><p>Du lehnst die Unsterblichkeit der menschlichen Seele ab. Was meinst Du damit genau, die Ganztod-Anschauung?</p></blockquote>
<p>Ja und nein, d. h. keine Unsterblichkeit der Seele als ureigenste Eigenschaft und keine Ganztod-Anschauung.<br />
Die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele (UdS) stammte als Dogma aus dem Jahr 1513 (ungefähr zumindest), es ist also keine altkirchliche bzw. durchgängige Lehre.  Luthers Ansichten erscheinen mir dazu nicht ganz einheitlich zu sein. Wenn ich seine Auslegungen zum Magnifikat (1520) recht verstanden habe, sind für ihn Geist und Seele das Gleiche. Die UdS bezeichnete er als &#8222;heidnischen Aberglauben&#8220;. Calvin ging von der UdS aus (soweit ich zumindest weiß, bin mir aber nicht 100% sicher). In der Konkordienformel (zweites Buch, solida declarati) heißt es:<br />
&#8222;Zum Artikel von der Auferstehung zeugt die Schrift, dass eben dieses unseres Fleisches Substanz, aber ohne Sünde, auferstehen und dass wir im ewigen Leben eben diese Seele, aber ohne Sünde, haben und behalten werden.&#8220; Der Zusammenhang des Themas (Erbsünde) macht deutlich, dass die Konkordienformel gar nicht zwischen Seele und Leib differenziert. Die Konkordienformel ist Teil der ev.-luther. Bekenntnisschrift, daher aus einer Zeit, als im Protestantismus die Ganztod-Theorie noch nicht gelehrt wurde.<br />
Also zusammengefasst (ich weiß, war viel zu kurz): Aus reformatorischer Sicht kann ich mich nicht auf eine Unsterblichkeit der Seele berufen.<br />
Worum es mir geht &#8211; und ich davon ausgegangen bin, das schon geschrieben zu haben &#8211; ist das, dass der Mensch nicht einen Teil in oder an sich hat, der aus seiner Substanz heraus die genuine Eigenschaft &#8222;Unsterblichkeit&#8220; trägt. Diese Eigenschaft wurde dem Menschen durch den Sündenfall (Gen 3) vorenthalten bzw. wird dem Menschen in Form des &#8222;ewigen Lebens&#8220; wiedergeschenkt.<br />
Bibelstellen habe ich weiter oben bereits genannt bzw. auch in der Nachricht vom 8. Juni, 2015 um 15:15. Ich stelle allerdings auch fest, dass keiner eine Belegstelle für die Unsterblichkeit der Seele genannt hat. Scheint doch ein sehr schwieriges Thema zu sein, wo die Theologie doch noch einiges zu bedenken hat (deja-vu? Das schrieb ich doch auch schon &#8211; oder?).<br />
Erhellend finde ich z. B. auch W. Grudem &#8222;Biblische Dogmatik&#8220;. Er vertritt die Dichotomie, erklärt die Trichotomie und widerlegt diese (naja). Er steigert sich in seinen Worten bis Seite 533: &#8222;Die Bibel spricht von einem immateriellen Wesensbestandteil des Menschen, der ohne seinen Leib existieren kann&#8220; &#8211; und das auf einer ganz extrem dünnen Grundlage. Dafür ergießt er sich über 2 1/2 Seite über das Thema, woher denn unsere Seelen kommen. Auf den Seiten 906ff geht auf die Zeit zwischen Tod und Auferstehung ein. Von einer UdS habe ich hier nichts gefunden (oder übersehen &#8211; falls ja, bitte ich um entsprechenden Hinweis!).</p></blockquote>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
