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	Kommentare zu: Im Namen Jesu Christi beten – mit den Psalmen	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
	<lastBuildDate>Mon, 31 Dec 2018 09:42:01 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: toblog		</title>
		<link>https://theoblog.de/im-namen-jesu-christi-beten-mit-den-psalmen/33121/comment-page-1/#comment-83335</link>

		<dc:creator><![CDATA[toblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2018 09:42:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Schandor: Ja, ich denke auch, dass es im Plan des Vaters lag, ihn wieder aufzuerwecken. Weil er den Plan bis zum &quot;es ist vollbracht&quot; erfüllt hat und am Vater festgehalten hat (Hebr. 5,7 &quot;Gott in Ehren hielt&quot;). Doch im Tod hatte er selbst formal nichts mehr zu bringen. Nur den Dreck der Welt.

Und hier gebe ich die Antwort mit Luk. 15,20 aus dem Gleichnis vom verlorenen Sohn: Als er noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und wurde im Innersten von Erbarmen bewegt, lief (ihm entgegen) und fiel ihm um den Hals und küsste ihn.

Um den Sohn wieder anzunehmen, nachdem er ihn wegen der Schuld der Welt zeitweilig verlassen musste, dazu musste er von den Sünden der Welt absehen! Und zwar ohne Gegenleistung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Schandor: Ja, ich denke auch, dass es im Plan des Vaters lag, ihn wieder aufzuerwecken. Weil er den Plan bis zum &#8222;es ist vollbracht&#8220; erfüllt hat und am Vater festgehalten hat (Hebr. 5,7 &#8222;Gott in Ehren hielt&#8220;). Doch im Tod hatte er selbst formal nichts mehr zu bringen. Nur den Dreck der Welt.</p>
<p>Und hier gebe ich die Antwort mit Luk. 15,20 aus dem Gleichnis vom verlorenen Sohn: Als er noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und wurde im Innersten von Erbarmen bewegt, lief (ihm entgegen) und fiel ihm um den Hals und küsste ihn.</p>
<p>Um den Sohn wieder anzunehmen, nachdem er ihn wegen der Schuld der Welt zeitweilig verlassen musste, dazu musste er von den Sünden der Welt absehen! Und zwar ohne Gegenleistung.</p>
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		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/im-namen-jesu-christi-beten-mit-den-psalmen/33121/comment-page-1/#comment-83334</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2018 07:44:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schon, aber das Paket &quot;Erlösung&quot; ist ein Gesamtpaket (Tod+Auferstehung ––– + sündloses Leben auf Erden freilich auch).

Die formal-juristische Begründung sehe ich in erster Linie dort, wo alles Formal-Juristische in Gott seinen Grund haben muss. Sonst unterstünde Gott dem Formal-Juristischen. Nun sagt aber der Gottessohn einmal, sein Vater habe ihm &lt;b&gt;geboten&lt;/b&gt;, das Leben zu lassen UND es wieder an sich zu nehmen (Joh 10,18).

Wenn man das nun auf formal-juristische Terminologie reduziert, entsteht die berechtigte Frage: Weswegen darf er wieder auferstehen? Aber es handelt sich in erster Linie um einen Auftrag, den der Gott-Mensch zu erfüllen hatte – und den er gehorsam erfüllt hat.

Dieser Gott-Mensch hat einmal gebetet: Wenn möglich, lass diesen Kelch an mir vorübergehen …
Gott sei gelobt und gepriesen, dass er diese Bitte seines Sohnes nicht erhört hat!

Ich vermute aber, diese Antwort wird @toblog nicht reichen, und verstehe das auch. Man fragt ja nach etwas bestimmten und möchte eine entsprechende Antwort. Ich bin sicher, es gibt sie; mir will sie nur in diesem Moment nicht einfallen. Andere werden mir zur Hilfe eilen, hoffe ich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon, aber das Paket &#8222;Erlösung&#8220; ist ein Gesamtpaket (Tod+Auferstehung ––– + sündloses Leben auf Erden freilich auch).</p>
<p>Die formal-juristische Begründung sehe ich in erster Linie dort, wo alles Formal-Juristische in Gott seinen Grund haben muss. Sonst unterstünde Gott dem Formal-Juristischen. Nun sagt aber der Gottessohn einmal, sein Vater habe ihm <b>geboten</b>, das Leben zu lassen UND es wieder an sich zu nehmen (Joh 10,18).</p>
<p>Wenn man das nun auf formal-juristische Terminologie reduziert, entsteht die berechtigte Frage: Weswegen darf er wieder auferstehen? Aber es handelt sich in erster Linie um einen Auftrag, den der Gott-Mensch zu erfüllen hatte – und den er gehorsam erfüllt hat.</p>
<p>Dieser Gott-Mensch hat einmal gebetet: Wenn möglich, lass diesen Kelch an mir vorübergehen …<br />
Gott sei gelobt und gepriesen, dass er diese Bitte seines Sohnes nicht erhört hat!</p>
<p>Ich vermute aber, diese Antwort wird @toblog nicht reichen, und verstehe das auch. Man fragt ja nach etwas bestimmten und möchte eine entsprechende Antwort. Ich bin sicher, es gibt sie; mir will sie nur in diesem Moment nicht einfallen. Andere werden mir zur Hilfe eilen, hoffe ich.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: toblog		</title>
		<link>https://theoblog.de/im-namen-jesu-christi-beten-mit-den-psalmen/33121/comment-page-1/#comment-83332</link>

		<dc:creator><![CDATA[toblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Dec 2018 18:35:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke. Jesus hat also alle Schuld der Welt auf sich und sitzt deswegen im Gefängnis des Todes. An Stelle von uns. So wie wir ohne Vergebung auch dort bleiben müssten. Welche formal-juristische Begründung gibt es nun, weswegen er wieder auferstehen darf? Was passiert zwischen dem &quot;zur Sünde gemacht&quot; und dem &quot;auf dass wir in ihm Gottes Gerechtigkeit würden&quot; (2. Kor. 5,21)? Hier bleibt Paulus ja in streng juristischen Begriffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke. Jesus hat also alle Schuld der Welt auf sich und sitzt deswegen im Gefängnis des Todes. An Stelle von uns. So wie wir ohne Vergebung auch dort bleiben müssten. Welche formal-juristische Begründung gibt es nun, weswegen er wieder auferstehen darf? Was passiert zwischen dem &#8222;zur Sünde gemacht&#8220; und dem &#8222;auf dass wir in ihm Gottes Gerechtigkeit würden&#8220; (2. Kor. 5,21)? Hier bleibt Paulus ja in streng juristischen Begriffen.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/im-namen-jesu-christi-beten-mit-den-psalmen/33121/comment-page-1/#comment-83331</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Dec 2018 14:49:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@toblog

d&#039;accord!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@toblog</p>
<p>d&#8217;accord!</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: toblog		</title>
		<link>https://theoblog.de/im-namen-jesu-christi-beten-mit-den-psalmen/33121/comment-page-1/#comment-83322</link>

		<dc:creator><![CDATA[toblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Dec 2018 10:42:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Schandor:
Wenn man anerkennt, dass durch den stellvertretenden Sühnetod die Fluchseite des Gesetzes &quot;erfüllt&quot;/erledigt wurde (vgl. Gal. 3,13), dann ist auch einsichtig, dass dieser Rechtsakt in der Mitte der Zeit ein für alle Mal erledigt werden konnte. Damit hat der Sohn unsere Verbindlichkeiten vom Vater abgekauft (de jure). Und vor allem auch dem Ankläger ist die Grundlage entzogen. Dem Sohn ist jetzt das Gericht übergeben und wir Menschen stehen ihm als Vertreter Gottes gegenüber. Mit Hinweis auf seinen stellvertretenden Sühnetod kann er uns heute bedingungslos vergeben (de facto) - wenn wir das glauben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Schandor:<br />
Wenn man anerkennt, dass durch den stellvertretenden Sühnetod die Fluchseite des Gesetzes &#8222;erfüllt&#8220;/erledigt wurde (vgl. Gal. 3,13), dann ist auch einsichtig, dass dieser Rechtsakt in der Mitte der Zeit ein für alle Mal erledigt werden konnte. Damit hat der Sohn unsere Verbindlichkeiten vom Vater abgekauft (de jure). Und vor allem auch dem Ankläger ist die Grundlage entzogen. Dem Sohn ist jetzt das Gericht übergeben und wir Menschen stehen ihm als Vertreter Gottes gegenüber. Mit Hinweis auf seinen stellvertretenden Sühnetod kann er uns heute bedingungslos vergeben (de facto) &#8211; wenn wir das glauben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/im-namen-jesu-christi-beten-mit-den-psalmen/33121/comment-page-1/#comment-83321</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Dec 2018 09:07:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=33121#comment-83321</guid>

					<description><![CDATA[Wie er … die Sünden wieder … &quot;wegbekommt&quot;?
Durch seinen Tod am Kreuz! Damit ist der Gerechtigkeit Gottes Genüge getan.
Genüge heißt: genug. Mehr braucht es nicht. Weder römische Mortifikationsmeister und Selbstquäler der Superlative können dem etwas hinzufügen. Getilgt ist getilgt. Die Schuld besteht nicht mehr durch diese Tat des Mensch gewordenen Gottes.

Man wird auch Hebr 5,7 nicht singulär deuten dürfen in die Richtung: Jesus hätte tot bleiben müssen, hätte ihn Gott nicht auferweckt. Das stimmt in gewissem Sinn sicher, aber hier darf man nicht zu sehr im Kausalnexus verhaftet bleiben, denn immerhin hat Jesus ja auch gesagt, das Auferstehen von den Toten sei ihm von Gott geboten worden. Er gab sein Leben und nahm es wieder an sich.

Jesus hat &quot;allein&quot; dadurch, dass er in den Tod ging, die Sünden/Schuld der Welt bezahlt. Da bleibt keine Schuld mehr bestehen, aber es ist immerhin Schuld auch aufgrund von Sünden, die erst noch begangen werden.
Jetzt wirds freilich schwierig: denn die Schuld, die da vergeben worden ist, ist der intensivste Ausdruck, die ganze Zusammenfassung all dessen, was sich im Lauf der Zeit an Schuld in der Welt sammelt und findet.
Man könnte fragen: Wenn alle Schuld (schon) vergeben ist, wie kann es dann heute noch welche geben? Aber das ist nur eine unserer Schwierigkeiten geschuldet, in zeitlichen Begriffen denken zu müssen. Gott geht eine Geschichte mit dem Menschen ein, und da &lt;b&gt;muss&lt;/b&gt; eben ein Zeitpunkt gewählt werden, an dem die große Sühnungstat des Gottessohnes geschieht. Die Bibel nennt das auch &quot;die Mitte der Zeit&quot;.
Man könnte sagen: Gott bezahlt die Schuld der Zeit in der Zeit. Aber seltsamerweise bezahlt er sie, während sie sich anhäuft. Das soll uns nicht zur Annahme bewegen: Wenn das so ist, dann kann ich sündigen ––– wer so denkt und so lebt, geht am Pfade der Verdammnis. Denn er sieht nicht, dass es hier nicht um zeitliche Kategorien geht, sondern um die Erlösung.

Dieses Opfer des Sohnes Gottes dankbar annehmen, heißt, Gott zu fürchten (Ps 103,11.13).
Diese Dankbarkeit äußert sich im Sinneswandel des Menschen: Halt, so kann, so darf, nein, so will ich gar nicht mehr weiterleben! Ich muss mein Leben ändern. Dieses Müssen muss freilich zum Wollen werden, oder es wird zum geistlichen Krampf.
Da helfe uns Gott mit Philipper 2,12: Furcht und Zittern sind da, Herr – nun schenk Du Wollen &#038; Vollbringen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie er … die Sünden wieder … &#8222;wegbekommt&#8220;?<br />
Durch seinen Tod am Kreuz! Damit ist der Gerechtigkeit Gottes Genüge getan.<br />
Genüge heißt: genug. Mehr braucht es nicht. Weder römische Mortifikationsmeister und Selbstquäler der Superlative können dem etwas hinzufügen. Getilgt ist getilgt. Die Schuld besteht nicht mehr durch diese Tat des Mensch gewordenen Gottes.</p>
<p>Man wird auch Hebr 5,7 nicht singulär deuten dürfen in die Richtung: Jesus hätte tot bleiben müssen, hätte ihn Gott nicht auferweckt. Das stimmt in gewissem Sinn sicher, aber hier darf man nicht zu sehr im Kausalnexus verhaftet bleiben, denn immerhin hat Jesus ja auch gesagt, das Auferstehen von den Toten sei ihm von Gott geboten worden. Er gab sein Leben und nahm es wieder an sich.</p>
<p>Jesus hat &#8222;allein&#8220; dadurch, dass er in den Tod ging, die Sünden/Schuld der Welt bezahlt. Da bleibt keine Schuld mehr bestehen, aber es ist immerhin Schuld auch aufgrund von Sünden, die erst noch begangen werden.<br />
Jetzt wirds freilich schwierig: denn die Schuld, die da vergeben worden ist, ist der intensivste Ausdruck, die ganze Zusammenfassung all dessen, was sich im Lauf der Zeit an Schuld in der Welt sammelt und findet.<br />
Man könnte fragen: Wenn alle Schuld (schon) vergeben ist, wie kann es dann heute noch welche geben? Aber das ist nur eine unserer Schwierigkeiten geschuldet, in zeitlichen Begriffen denken zu müssen. Gott geht eine Geschichte mit dem Menschen ein, und da <b>muss</b> eben ein Zeitpunkt gewählt werden, an dem die große Sühnungstat des Gottessohnes geschieht. Die Bibel nennt das auch &#8222;die Mitte der Zeit&#8220;.<br />
Man könnte sagen: Gott bezahlt die Schuld der Zeit in der Zeit. Aber seltsamerweise bezahlt er sie, während sie sich anhäuft. Das soll uns nicht zur Annahme bewegen: Wenn das so ist, dann kann ich sündigen ––– wer so denkt und so lebt, geht am Pfade der Verdammnis. Denn er sieht nicht, dass es hier nicht um zeitliche Kategorien geht, sondern um die Erlösung.</p>
<p>Dieses Opfer des Sohnes Gottes dankbar annehmen, heißt, Gott zu fürchten (Ps 103,11.13).<br />
Diese Dankbarkeit äußert sich im Sinneswandel des Menschen: Halt, so kann, so darf, nein, so will ich gar nicht mehr weiterleben! Ich muss mein Leben ändern. Dieses Müssen muss freilich zum Wollen werden, oder es wird zum geistlichen Krampf.<br />
Da helfe uns Gott mit Philipper 2,12: Furcht und Zittern sind da, Herr – nun schenk Du Wollen &amp; Vollbringen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: toblog		</title>
		<link>https://theoblog.de/im-namen-jesu-christi-beten-mit-den-psalmen/33121/comment-page-1/#comment-83320</link>

		<dc:creator><![CDATA[toblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Dec 2018 08:07:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie die Reinheit des Opferlammes genau zu verstehen ist, ist in der Tat ein interessantes Thema. Denn formal ist Jesus ja nicht mehr sündlos am Kreuz. Mich hat die Frage beschäftigt, wie Jesus unsere Sünden, die Gott auf ihn gelegt hat, eigentlich wieder wegbekommt. Betrachtet man Hebr. 5,7, dann kann man erkennen, dass die Auferweckung Jesu aus dem Totenreich eben kein Selbstläufer war, die sich Jesus mit seinem Tod erwirbt. Hat Jesus allein dadurch, dass er in den Tod ging, die Sünden/Schuld der Welt abbezahlt, sodass sie nicht mehr auf ihn gerechnet werden? Oder kann man nicht vielmehr auch Ps. 103,1-13 messianisch deuten? Der dir alle deine Sünden vergibt...der dein Leben vom Verderben erlöst...Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt....Oder auch die Geschichte vom verlorenen Sohn?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Reinheit des Opferlammes genau zu verstehen ist, ist in der Tat ein interessantes Thema. Denn formal ist Jesus ja nicht mehr sündlos am Kreuz. Mich hat die Frage beschäftigt, wie Jesus unsere Sünden, die Gott auf ihn gelegt hat, eigentlich wieder wegbekommt. Betrachtet man Hebr. 5,7, dann kann man erkennen, dass die Auferweckung Jesu aus dem Totenreich eben kein Selbstläufer war, die sich Jesus mit seinem Tod erwirbt. Hat Jesus allein dadurch, dass er in den Tod ging, die Sünden/Schuld der Welt abbezahlt, sodass sie nicht mehr auf ihn gerechnet werden? Oder kann man nicht vielmehr auch Ps. 103,1-13 messianisch deuten? Der dir alle deine Sünden vergibt&#8230;der dein Leben vom Verderben erlöst&#8230;Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt&#8230;.Oder auch die Geschichte vom verlorenen Sohn?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: PeterG		</title>
		<link>https://theoblog.de/im-namen-jesu-christi-beten-mit-den-psalmen/33121/comment-page-1/#comment-83315</link>

		<dc:creator><![CDATA[PeterG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2018 10:20:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;... die Psalmen seien eine Art Gebetssammlung Jesu ...&lt;/blockquote&gt; 
Das finde ich nicht im Zitat Bonhoeffers. Im zweiten Absatz sehe ich den Hinweis auf die christuszentrierte Exegese. Das andere ist, dass Jesus sehr wohl sündlos ist, Er aber auch unter Anfechtungen litt (Gebet im Garten Gethsemane), die in den Psalmen thematisiert werden. Auch betete Jesus aus den Psalmen (Ps 22: Mein Gott, mein Gott ...; Ps 31 In deine Hände befehle ich meinen Geist ...).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8230; die Psalmen seien eine Art Gebetssammlung Jesu &#8230;</p></blockquote>
<p>Das finde ich nicht im Zitat Bonhoeffers. Im zweiten Absatz sehe ich den Hinweis auf die christuszentrierte Exegese. Das andere ist, dass Jesus sehr wohl sündlos ist, Er aber auch unter Anfechtungen litt (Gebet im Garten Gethsemane), die in den Psalmen thematisiert werden. Auch betete Jesus aus den Psalmen (Ps 22: Mein Gott, mein Gott &#8230;; Ps 31 In deine Hände befehle ich meinen Geist &#8230;).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/im-namen-jesu-christi-beten-mit-den-psalmen/33121/comment-page-1/#comment-83314</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2018 10:11:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=33121#comment-83314</guid>

					<description><![CDATA[@Johannes

Das ist ein sehr interessanter Gedanke. Dennoch scheint mir eine seltsame Intentionalität vorzuliegen, sollte man – wie Bonhoeffer ja zu insinuieren scheint – davon ausgehen, die Psalmen seien eine Art Gebetssammlung Jesu. Zumindest habe ich den Text so verstanden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Johannes</p>
<p>Das ist ein sehr interessanter Gedanke. Dennoch scheint mir eine seltsame Intentionalität vorzuliegen, sollte man – wie Bonhoeffer ja zu insinuieren scheint – davon ausgehen, die Psalmen seien eine Art Gebetssammlung Jesu. Zumindest habe ich den Text so verstanden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://theoblog.de/im-namen-jesu-christi-beten-mit-den-psalmen/33121/comment-page-1/#comment-83313</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2018 09:53:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=33121#comment-83313</guid>

					<description><![CDATA[Wie ich Bonhoeffer einschätze, hat er in jedem Fall die Ansicht vertreten dass Jesus sündlos war. In welchem Umfang Jesus selbst die Psalmen gebetet hat, können wir nur vage ermessen. Als sicher kann gelten, dass Jesus am Kreuz den gesamten Psalm 22 gebetet hat. Dieser Psalm enthält tatsächlich keine Aussage über die eigene Sünde. 

Die &quot;Lösung&quot; des Problems könnte in 2. Kor. 5,21 liegen: &quot;Denn er [Jesus] hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.&quot; Genau deshalb musste Jesus übrigens auch getauft werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich Bonhoeffer einschätze, hat er in jedem Fall die Ansicht vertreten dass Jesus sündlos war. In welchem Umfang Jesus selbst die Psalmen gebetet hat, können wir nur vage ermessen. Als sicher kann gelten, dass Jesus am Kreuz den gesamten Psalm 22 gebetet hat. Dieser Psalm enthält tatsächlich keine Aussage über die eigene Sünde. </p>
<p>Die &#8222;Lösung&#8220; des Problems könnte in 2. Kor. 5,21 liegen: &#8222;Denn er [Jesus] hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.&#8220; Genau deshalb musste Jesus übrigens auch getauft werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/im-namen-jesu-christi-beten-mit-den-psalmen/33121/comment-page-1/#comment-83312</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2018 08:27:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=33121#comment-83312</guid>

					<description><![CDATA[So ermutigend und fromm das auch klingt – es ist falsch.
Bonhoeffers Fazit kann sich weder auf den Psalter in seiner Gesamtheit,
noch auch auf alle Stellen beziehen.

An mancher Stelle ist der Sprecher von der eigenen Sünde zerknirscht.
Das kann auf Jesus Christus nicht zutreffen.
Und nur weil ein Bonhoeffer das gesagt hat,
und nur weil das so fromm klingt,
ist es nicht schon wahr.

Wer die Psalmen wenig oder gar nicht liest, kann Bonhoeffers Meinung freilich zustimmen.
Aber wer recht oft und gern in die Psalmen sieht, 
der merkt: so kann es nicht sein.

Wahr ist allerdings diese Aussage:
&lt;blockquote&gt;Es kommt also nicht darauf an, ob die Psalmen gerade das ausdrücken, was wir gegenwärtig in unserem Herzen fühlen. Vielleicht ist es gerade nötig, daß wir gegen unser eigenes Herz beten, um recht zu beten.&lt;/blockquote&gt;


Man muss eben kritisch bleiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ermutigend und fromm das auch klingt – es ist falsch.<br />
Bonhoeffers Fazit kann sich weder auf den Psalter in seiner Gesamtheit,<br />
noch auch auf alle Stellen beziehen.</p>
<p>An mancher Stelle ist der Sprecher von der eigenen Sünde zerknirscht.<br />
Das kann auf Jesus Christus nicht zutreffen.<br />
Und nur weil ein Bonhoeffer das gesagt hat,<br />
und nur weil das so fromm klingt,<br />
ist es nicht schon wahr.</p>
<p>Wer die Psalmen wenig oder gar nicht liest, kann Bonhoeffers Meinung freilich zustimmen.<br />
Aber wer recht oft und gern in die Psalmen sieht,<br />
der merkt: so kann es nicht sein.</p>
<p>Wahr ist allerdings diese Aussage:</p>
<blockquote><p>Es kommt also nicht darauf an, ob die Psalmen gerade das ausdrücken, was wir gegenwärtig in unserem Herzen fühlen. Vielleicht ist es gerade nötig, daß wir gegen unser eigenes Herz beten, um recht zu beten.</p></blockquote>
<p>Man muss eben kritisch bleiben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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