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	Kommentare zu: Ist jeder Christ ein Theologe?	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/ist-jeder-christ-ein-theologe-2/32528/comment-page-1/#comment-82115</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2018 09:31:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Ron,
danke, dann ist das der Hintergrund für das von mir beschriebene. Dies fällt aber dann wieder je nach Denomination mehr oder weniger in die Verantwortung der Theologen. Wenn ich keine mündigen Leiter neben mir als Theologe haben will werde ich auch keine Leiter mit entsprechenden Fähigkeiten in die Gremien berufen. Bei vielen Leiterschaftsschulungen heisst es doch heute holzschnittartig verkürzt z.B.: &quot;Suche dir für Deine Vision Leute die dich unterstützen und baue nicht auf Kritiker&quot;oder &quot;Nehme keine starke Person in die engere Verantwortung, da sie dir gefährlich oder unangenehm werden kann&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ron,<br />
danke, dann ist das der Hintergrund für das von mir beschriebene. Dies fällt aber dann wieder je nach Denomination mehr oder weniger in die Verantwortung der Theologen. Wenn ich keine mündigen Leiter neben mir als Theologe haben will werde ich auch keine Leiter mit entsprechenden Fähigkeiten in die Gremien berufen. Bei vielen Leiterschaftsschulungen heisst es doch heute holzschnittartig verkürzt z.B.: &#8222;Suche dir für Deine Vision Leute die dich unterstützen und baue nicht auf Kritiker&#8220;oder &#8222;Nehme keine starke Person in die engere Verantwortung, da sie dir gefährlich oder unangenehm werden kann&#8220;.</p>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/ist-jeder-christ-ein-theologe-2/32528/comment-page-1/#comment-82113</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2018 07:42:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Matze: Danke. Nun, die von Dir beschriebene Dynamik kenne ich. Deshalb bin ich dafür, dass nicht nur Theologen leiten. Aber die größere Not heute scheint mir woanders zu liegen:  Geistlich Unmündige leiten Gemeinde. 

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Matze: Danke. Nun, die von Dir beschriebene Dynamik kenne ich. Deshalb bin ich dafür, dass nicht nur Theologen leiten. Aber die größere Not heute scheint mir woanders zu liegen:  Geistlich Unmündige leiten Gemeinde. </p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/ist-jeder-christ-ein-theologe-2/32528/comment-page-1/#comment-82112</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2018 07:34:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Ron,
das ist mir doch etwas zu stark aufgedröselt mit den 4 Kategorien. Ich denke, dass dies fliessende Übergänge zwischen den von Dir genannten Punkten. Aus meiner Erfahrung stelle ich zu diesem Thema etwas anderes fest: viele Pastoren und Älteste sind so unterwegs in der Richtung: &quot;ich weiss alles, wir machen schon alles richtig, Du brauchst Dich um Theologie  nicht zu kümmern und kritisch hinterfragen geht schon mal gleich gar nicht&quot;. Dabei vertritt das NT das allgemeine Priestertum und damit auch die Verantwortung für Theologie für alle Glieder am Leib sowie den allgemeinen Auftrag zum prüfen des gesagten.
Es gibt viel zu wenig zu mündigen Christen erzogene Gemeindeglieder, die bereit sind Entwicklungen in Gemeinden zu hinterfragen und dies auch offen zum Ausdruck bringen (dürfen), ohne dass dies gleich als Majestätsbeleidigung angesehen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ron,<br />
das ist mir doch etwas zu stark aufgedröselt mit den 4 Kategorien. Ich denke, dass dies fliessende Übergänge zwischen den von Dir genannten Punkten. Aus meiner Erfahrung stelle ich zu diesem Thema etwas anderes fest: viele Pastoren und Älteste sind so unterwegs in der Richtung: &#8222;ich weiss alles, wir machen schon alles richtig, Du brauchst Dich um Theologie  nicht zu kümmern und kritisch hinterfragen geht schon mal gleich gar nicht&#8220;. Dabei vertritt das NT das allgemeine Priestertum und damit auch die Verantwortung für Theologie für alle Glieder am Leib sowie den allgemeinen Auftrag zum prüfen des gesagten.<br />
Es gibt viel zu wenig zu mündigen Christen erzogene Gemeindeglieder, die bereit sind Entwicklungen in Gemeinden zu hinterfragen und dies auch offen zum Ausdruck bringen (dürfen), ohne dass dies gleich als Majestätsbeleidigung angesehen wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: PeterG		</title>
		<link>https://theoblog.de/ist-jeder-christ-ein-theologe-2/32528/comment-page-1/#comment-82065</link>

		<dc:creator><![CDATA[PeterG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Aug 2018 15:11:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Rolf O
Ja, ich könnte mir vorstellen, dass große Teile der theologischen Ausbildung in die Verantwortung der Gemeinden und deren Pastoren gelegt wird. Unabhängig davon kann es ja eine Universitätstheologenausbildung geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Rolf O<br />
Ja, ich könnte mir vorstellen, dass große Teile der theologischen Ausbildung in die Verantwortung der Gemeinden und deren Pastoren gelegt wird. Unabhängig davon kann es ja eine Universitätstheologenausbildung geben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rolf O		</title>
		<link>https://theoblog.de/ist-jeder-christ-ein-theologe-2/32528/comment-page-1/#comment-82062</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rolf O]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Aug 2018 09:23:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@PeterG    Wenn &quot;Universitätstheologie und Gemeindetheologie&quot; zu sehr auseinanderdriften heißt das doch, dass die Gemeinden sich nicht mehr aus den Universitäten rekrutieren dürfen. Es muss eine neue Struktur aufgebaut werden, wie geistliche Leiterschaft rekrutiert wird!!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@PeterG    Wenn &#8222;Universitätstheologie und Gemeindetheologie&#8220; zu sehr auseinanderdriften heißt das doch, dass die Gemeinden sich nicht mehr aus den Universitäten rekrutieren dürfen. Es muss eine neue Struktur aufgebaut werden, wie geistliche Leiterschaft rekrutiert wird!!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: PeterG		</title>
		<link>https://theoblog.de/ist-jeder-christ-ein-theologe-2/32528/comment-page-1/#comment-82055</link>

		<dc:creator><![CDATA[PeterG]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2018 07:38:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Kernprobleme sind das Auseinanderdriften der Universitätstheologie und der Gemeindetheologie (kein neues Phänomen) und des (teils willkürlichen) Individualismus des Bibelverständnisses und der (v. a. unmittelbaren) Gotteserfahrungen (inzwischen auch kein neues Phänomen mehr).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kernprobleme sind das Auseinanderdriften der Universitätstheologie und der Gemeindetheologie (kein neues Phänomen) und des (teils willkürlichen) Individualismus des Bibelverständnisses und der (v. a. unmittelbaren) Gotteserfahrungen (inzwischen auch kein neues Phänomen mehr).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/ist-jeder-christ-ein-theologe-2/32528/comment-page-1/#comment-82036</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2018 19:28:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=32528#comment-82036</guid>

					<description><![CDATA[Rolf O., ich sehe es nicht ganz so negativ. Ich würde gerne die &quot;alten Sprachen&quot; beherrschen, um die Wortbedeutung mancher Begriffe besser ergründen zu können und kann mir leider nur mit einem Computerprogramm oder den Auslegungen von Leuten helfen, die eine Textanalyse vorgenommen haben (tw. z.B. in der Wuppertaler Studienbibel). Manches Interessante bzgl. jüdischer Auslegung habe ich bei Fruchtenbaum nachlesen können, wobei ich theologisch in einigen seiner Ansichten nicht mit ihm mitgehen kann, aber seine Erläuterungen bringen in einigen Texten ein besseres Verständnis. Von daher halte ich universitäre Theologiestudiengänge schon für sinnvoll. Wäre ich 30 Jahre jünger ...
Problem: an einer normalen Uni kann man auch Theologie studieren, wenn man mit Jesus nichts am Hut habe. Und die Professorenschaft ist nun auch nicht in der Mehrzahl gläubig. An den privaten Bibelschulen lehren auch Leute, die da m.E. nicht hingehören. Der Drang nach staatlicher Anerkennung der Bibelschulen und der Abschlüsse führt zu Kompromissen bei den Lehrinhalten und bei denjenigen, die die Bibelschulen als Studenten annehmen müssen (schon daher kommt man in den Freikirchen nicht mehr um Frauenordination herum). Ich frage mich natürlich, wieso jemand, der auf Jesus und Gott vertraut, unbedingt einen staatlich anerkannten Abschluß benötigt.
Für einige Bibelschulen benötigt man die Empfehlung der Gemeinde, der man angehört. Wenn man eine Leiterschaft in der Gemeinde hat, die nur begrenzt auf dem Boden der Bibel steht, werden u.U. auch Empfehlungen für die falschen Leute ausgesprochen oder Gefälligkeitsempfehlungen.
Wir haben in den Gemeinden zu wenig Beröer - ich kenne eine freie Gemeinde, da sind wenn überhaupt noch 10% der Mitglieder einigermaßen bibelfest, der Rest &quot;konsumiert&quot;. Nicht nur jede beliebige Verkündigung, sondern auch jedes schlechte Buch auf dem &quot;christlichen&quot; Büchermarkt. Da wird nichts mehr hinterfragt, weil viele Leute nicht in der Lage sind, zu hinterfragen. Einschließlich der Leiterschaft. 
Ich sehe das Problem bei den Studenten und den Gemeinden. Ein Spurgeon hätte wohl heute keine Chance mehr, irgendwo eine Predigerstelle zu bekommen. Ebenso fehlt es an &quot;Zeltmacher-&quot;Verhältnissen: bibelfeste, zur Verkündigung begabte Laien. Und wenn es mehr davon gäbe, würden viele Gemeinden diese nicht hören wollen, denn Verkündiger, die das erzählen, wonach ihnen die Ohren jucken, sind bequemer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rolf O., ich sehe es nicht ganz so negativ. Ich würde gerne die &#8222;alten Sprachen&#8220; beherrschen, um die Wortbedeutung mancher Begriffe besser ergründen zu können und kann mir leider nur mit einem Computerprogramm oder den Auslegungen von Leuten helfen, die eine Textanalyse vorgenommen haben (tw. z.B. in der Wuppertaler Studienbibel). Manches Interessante bzgl. jüdischer Auslegung habe ich bei Fruchtenbaum nachlesen können, wobei ich theologisch in einigen seiner Ansichten nicht mit ihm mitgehen kann, aber seine Erläuterungen bringen in einigen Texten ein besseres Verständnis. Von daher halte ich universitäre Theologiestudiengänge schon für sinnvoll. Wäre ich 30 Jahre jünger &#8230;<br />
Problem: an einer normalen Uni kann man auch Theologie studieren, wenn man mit Jesus nichts am Hut habe. Und die Professorenschaft ist nun auch nicht in der Mehrzahl gläubig. An den privaten Bibelschulen lehren auch Leute, die da m.E. nicht hingehören. Der Drang nach staatlicher Anerkennung der Bibelschulen und der Abschlüsse führt zu Kompromissen bei den Lehrinhalten und bei denjenigen, die die Bibelschulen als Studenten annehmen müssen (schon daher kommt man in den Freikirchen nicht mehr um Frauenordination herum). Ich frage mich natürlich, wieso jemand, der auf Jesus und Gott vertraut, unbedingt einen staatlich anerkannten Abschluß benötigt.<br />
Für einige Bibelschulen benötigt man die Empfehlung der Gemeinde, der man angehört. Wenn man eine Leiterschaft in der Gemeinde hat, die nur begrenzt auf dem Boden der Bibel steht, werden u.U. auch Empfehlungen für die falschen Leute ausgesprochen oder Gefälligkeitsempfehlungen.<br />
Wir haben in den Gemeinden zu wenig Beröer &#8211; ich kenne eine freie Gemeinde, da sind wenn überhaupt noch 10% der Mitglieder einigermaßen bibelfest, der Rest &#8222;konsumiert&#8220;. Nicht nur jede beliebige Verkündigung, sondern auch jedes schlechte Buch auf dem &#8222;christlichen&#8220; Büchermarkt. Da wird nichts mehr hinterfragt, weil viele Leute nicht in der Lage sind, zu hinterfragen. Einschließlich der Leiterschaft.<br />
Ich sehe das Problem bei den Studenten und den Gemeinden. Ein Spurgeon hätte wohl heute keine Chance mehr, irgendwo eine Predigerstelle zu bekommen. Ebenso fehlt es an &#8222;Zeltmacher-&#8222;Verhältnissen: bibelfeste, zur Verkündigung begabte Laien. Und wenn es mehr davon gäbe, würden viele Gemeinden diese nicht hören wollen, denn Verkündiger, die das erzählen, wonach ihnen die Ohren jucken, sind bequemer.</p>
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		<title>
		Von: Rolf O		</title>
		<link>https://theoblog.de/ist-jeder-christ-ein-theologe-2/32528/comment-page-1/#comment-82030</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rolf O]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2018 05:42:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Wir haben (3) eine Theologie für Hirten, Verkündiger und Lehrer der Gemeinden......Schließlich haben wir (4) eine Theologie für die Lehrer zukünftiger Lehrer.&quot; - - - 
Das ist eine schöne Theorie, die so wohl richtig ist.
Jedoch erinnert mich die Praxis eher an etwas anderes: In der Politik ist es so: Wer im Bundestag keine Karriere mehr machen kann, wird nach Brüssel &quot;befördert&quot; und richtet dort in kurzer Zeit mehr Unheil an, als er im Bundestag je angerichtet hätte, siehe DSGVO, Axel Voss und ungefähr tausend andere Brüssler Verordnungen, die als verbindlich daherkommen.
In den thelogischen Ausbildungsstätten scheinen mir allzu oft nicht die praxiserfahrenen gestandenen Pastoren und Lehrer zu sitzen, die nach vielen Jahren Gemeindeerfahrung und -gründung den Segen weiterrreichen, sondern allzu oft &quot;ich will, wenn ich Theologie fertig studiert habe am Liebsten auf einer Bibelschule lehren&quot;.
Vom Kopf zum Kopf verkopft.
Hauptsprachen: Griechisch, Hebräisch aber nicht die Sprache der Leute. Die &quot;Leute&quot; sind &quot;draussen&quot;.
Da war allerdings Jesus.
Bibelschulen, theologische Fakultäten müssen umdenken und ihre stressigen Programme entrümpeln. Sie fordern Abiturienten, denen sie den Kopf vollstopfen und machen so gut wie keine Lernerfahrung die Jesus mit seinen Jüngern machte. ...hier wäre noch viel zu sagen - es scheint, als wollte ich das Kind mit dem Bad ausschütten, das will ich nicht, aber auf diesen groben Klotz gehört mittlerweile wirklich ein grober Keil - wenn man sieht, wie die Gemeinden und Kirchen infiziert werden mit diesem leblosen Evangelium, dieser affektierten Theologie, die stets die Bibel hinterhinterfragt und stets neue Auslegungsvarianten irgendwelcher griechischen Verben hat, damit am Ende stets nicht mehr &quot;ermahnt&quot; sondern nur noch&quot;ermuntert&quot; wird und schlußendlich alles passt ins deutsche / westliche System.
Nur - Gott ist nicht mehr da. Oh Schreck. Aber es geht auch so.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Wir haben (3) eine Theologie für Hirten, Verkündiger und Lehrer der Gemeinden&#8230;&#8230;Schließlich haben wir (4) eine Theologie für die Lehrer zukünftiger Lehrer.&#8220; &#8211; &#8211; &#8211;<br />
Das ist eine schöne Theorie, die so wohl richtig ist.<br />
Jedoch erinnert mich die Praxis eher an etwas anderes: In der Politik ist es so: Wer im Bundestag keine Karriere mehr machen kann, wird nach Brüssel &#8222;befördert&#8220; und richtet dort in kurzer Zeit mehr Unheil an, als er im Bundestag je angerichtet hätte, siehe DSGVO, Axel Voss und ungefähr tausend andere Brüssler Verordnungen, die als verbindlich daherkommen.<br />
In den thelogischen Ausbildungsstätten scheinen mir allzu oft nicht die praxiserfahrenen gestandenen Pastoren und Lehrer zu sitzen, die nach vielen Jahren Gemeindeerfahrung und -gründung den Segen weiterrreichen, sondern allzu oft &#8222;ich will, wenn ich Theologie fertig studiert habe am Liebsten auf einer Bibelschule lehren&#8220;.<br />
Vom Kopf zum Kopf verkopft.<br />
Hauptsprachen: Griechisch, Hebräisch aber nicht die Sprache der Leute. Die &#8222;Leute&#8220; sind &#8222;draussen&#8220;.<br />
Da war allerdings Jesus.<br />
Bibelschulen, theologische Fakultäten müssen umdenken und ihre stressigen Programme entrümpeln. Sie fordern Abiturienten, denen sie den Kopf vollstopfen und machen so gut wie keine Lernerfahrung die Jesus mit seinen Jüngern machte. &#8230;hier wäre noch viel zu sagen &#8211; es scheint, als wollte ich das Kind mit dem Bad ausschütten, das will ich nicht, aber auf diesen groben Klotz gehört mittlerweile wirklich ein grober Keil &#8211; wenn man sieht, wie die Gemeinden und Kirchen infiziert werden mit diesem leblosen Evangelium, dieser affektierten Theologie, die stets die Bibel hinterhinterfragt und stets neue Auslegungsvarianten irgendwelcher griechischen Verben hat, damit am Ende stets nicht mehr &#8222;ermahnt&#8220; sondern nur noch&#8220;ermuntert&#8220; wird und schlußendlich alles passt ins deutsche / westliche System.<br />
Nur &#8211; Gott ist nicht mehr da. Oh Schreck. Aber es geht auch so.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: FrankS		</title>
		<link>https://theoblog.de/ist-jeder-christ-ein-theologe-2/32528/comment-page-1/#comment-82022</link>

		<dc:creator><![CDATA[FrankS]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2018 14:21:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=32528#comment-82022</guid>

					<description><![CDATA[Theologie wird meist als Gegenreaktion auf die universitäre Theologie abgelehnt. Allerdings wird diese Ablehnung auch oft als Vorwand benutzt, um den eigenen Standpunkt durchzudrücken. Jemanden als &quot;Theologen&quot; zu benennen (und ihn damit auf eine Stufe mehr oder weniger gottlosen Teibens an den Unis zu stellen) wandelt sich langsam in eine Art Schimpfwort.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Theologie wird meist als Gegenreaktion auf die universitäre Theologie abgelehnt. Allerdings wird diese Ablehnung auch oft als Vorwand benutzt, um den eigenen Standpunkt durchzudrücken. Jemanden als &#8222;Theologen&#8220; zu benennen (und ihn damit auf eine Stufe mehr oder weniger gottlosen Teibens an den Unis zu stellen) wandelt sich langsam in eine Art Schimpfwort.</p>
]]></content:encoded>
		
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