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	Kommentare zu: Jesaja 7,14 doch messianisch?	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesaja-714-doch-messianisch/47235/comment-page-1/#comment-92665</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2026 06:01:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Das trifft so nicht zu. almāh wird schon im AT korrekt mit „junge Frau“ oder „Mädchen übersetzt, z.B. in Gen 24,43–44 o. Ex 2,8. Erschwerend kommt für das Thema hinzu, dass es noch ein anderen hebr. Wort für Jungfrau gibt, nämlich betūlā.&lt;/blockquote&gt;
Womit wir wieder bei dem alten Problem sind, dass sich hebräische Kultur nicht 1:1 ins Deutsche übertragen lässt. Vor diesem Problem stand schon ein gewisser Martin Luther, weshalb er die heutige deutsche Sprache stark mitgeprägt hat. Heute prägen andere Leute diese Sprache und unterwegs wird man irgendwann an dem Punkt ankommen, wo man in deutscher Sprache schlicht keine christlichen Sachverhalte mehr ausdrücken kann. Wenn das Glaubensbekenntnis schließlich unübersetzbar wird (&quot;geboren von der jungen Frau Maria&quot;), braucht man sich gar nicht mehr darüber unterhalten, ob Jes 7,14 messianisch ist.

&lt;span&gt;George Orwell hat das Konzept in seinem dystopischen Roman 1984 hervorragend beschrieben.&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das trifft so nicht zu. almāh wird schon im AT korrekt mit „junge Frau“ oder „Mädchen übersetzt, z.B. in Gen 24,43–44 o. Ex 2,8. Erschwerend kommt für das Thema hinzu, dass es noch ein anderen hebr. Wort für Jungfrau gibt, nämlich betūlā.</p></blockquote>
<p>Womit wir wieder bei dem alten Problem sind, dass sich hebräische Kultur nicht 1:1 ins Deutsche übertragen lässt. Vor diesem Problem stand schon ein gewisser Martin Luther, weshalb er die heutige deutsche Sprache stark mitgeprägt hat. Heute prägen andere Leute diese Sprache und unterwegs wird man irgendwann an dem Punkt ankommen, wo man in deutscher Sprache schlicht keine christlichen Sachverhalte mehr ausdrücken kann. Wenn das Glaubensbekenntnis schließlich unübersetzbar wird (&#8222;geboren von der jungen Frau Maria&#8220;), braucht man sich gar nicht mehr darüber unterhalten, ob Jes 7,14 messianisch ist.</p>
<p><span>George Orwell hat das Konzept in seinem dystopischen Roman 1984 hervorragend beschrieben.</span></p>
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		<title>
		Von: Theo		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesaja-714-doch-messianisch/47235/comment-page-1/#comment-92664</link>

		<dc:creator><![CDATA[Theo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2026 13:38:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Ron,

vielen Dank für den Hinweis auf den Artikel. Die &#039;Two-Child-Hypothesis&#039;, wie sie neben Michael Rydelnik auch von Arnold Fruchtenbaum vertreten wird (Der Messias in den hebräischen Schriften), war die Lösung, die mich bisher am ehesten überzeugt hatte. Postell&#039;s Kritik daran werde ich mit Interesse lesen, sobald ich Zeit finde.

Viele Grüße aus Leipzig,
Theo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ron,</p>
<p>vielen Dank für den Hinweis auf den Artikel. Die &#8218;Two-Child-Hypothesis&#8216;, wie sie neben Michael Rydelnik auch von Arnold Fruchtenbaum vertreten wird (Der Messias in den hebräischen Schriften), war die Lösung, die mich bisher am ehesten überzeugt hatte. Postell&#8217;s Kritik daran werde ich mit Interesse lesen, sobald ich Zeit finde.</p>
<p>Viele Grüße aus Leipzig,<br />
Theo</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Jörg		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesaja-714-doch-messianisch/47235/comment-page-1/#comment-92662</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jörg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 20:59:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Da möchte ich noch eine Weihnachtslektüre ergänzen: 
https://textandcanon.org/does-isaiah-predict-the-virgin-birth/.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da möchte ich noch eine Weihnachtslektüre ergänzen:<br />
<a href="https://textandcanon.org/does-isaiah-predict-the-virgin-birth/" rel="nofollow ugc">https://textandcanon.org/does-isaiah-predict-the-virgin-birth/</a>.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesaja-714-doch-messianisch/47235/comment-page-1/#comment-92661</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 14:44:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/jesaja-714-doch-messianisch/47235/comment-page-1/#comment-92660&quot;&gt;Kommentator&lt;/a&gt;.

Das trifft so nicht zu. almāh wird schon im AT korrekt mit „junge Frau“ oder „Mädchen übersetzt, z.B. in Gen 24,43–44 o. Ex 2,8. Erschwerend kommt für das Thema hinzu, dass es noch ein anderen hebr. Wort für Jungfrau gibt, nämlich betūlā.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/jesaja-714-doch-messianisch/47235/comment-page-1/#comment-92660">Kommentator</a>.</p>
<p>Das trifft so nicht zu. almāh wird schon im AT korrekt mit „junge Frau“ oder „Mädchen übersetzt, z.B. in Gen 24,43–44 o. Ex 2,8. Erschwerend kommt für das Thema hinzu, dass es noch ein anderen hebr. Wort für Jungfrau gibt, nämlich betūlā.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesaja-714-doch-messianisch/47235/comment-page-1/#comment-92660</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 14:35:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=47235#comment-92660</guid>

					<description><![CDATA[Um nochmal etwas zur Diskussion der sprachlichen Dimension beizusteuern: Der Google Ngram Viewer befundet einen drastischen Anstieg der Verwendung des Idioms &quot;junge Frau&quot; im erfassten Textbestand ab dem Jahr 2006 mit einer Vervielfachung der Häufigkeit von 0,0005 % auf 0,002 % im Jahr 2021. Das ist eine satte Vervierfachung gegenüber einer relativ seltenen Verwendung (zwischen 0,0001 und 0,0003 %) über zwei Jahrhunderte davor.

Das ist für mich ein Hinweis darauf, dass dieses Idiom vor 1970-1982 ähnlich wie &quot;evangelikal&quot; vor 1953 nicht existiert haben wird. Das ist bei einer Wortgruppe nur schwieriger nachzuweisen. Die junge Frau war bis zu diesem Zeitpunkt eine gewöhnliche Adjektivkonstruktion, die das Alter der Frau genauer bestimmte.

Hier ist meine These dazu: Das neue und häufig verwendete Idiom &quot;junge Frau&quot; wurde explizit geschaffen, die &quot;Jungfrau&quot; im Jesaja-Text der &quot;Guten Nachricht&quot; abzulösen. Die Übersetzerin möchte hier etwas ganz Spezifisches ausdrücken, nämlich ihre Ablehnung von &quot;Ecce virgo concipiet&quot;, wie Jerome schon vor 1600 Jahren eindeutig formulierte. Die ach so umgangssprachliche &quot;Gute Nachricht&quot; würde schon in der ersten Hälfte des 20. Jhds. an dieser Stelle nicht verstanden werden, weil die idiomatische Bedeutung noch fehlt. Die Formulierung würde schlicht als Pleonasmus gelesen werden, denn alte Frauen werden naturgemäß nicht schwanger.

Fazit: Das neu geschaffene Idiom beschreibt eine Vermutung aus dem späten 20. Jahrhundert und hat damit in der Übersetzung eines Jahrtausende alten Texte nichts zu suchen. Niemand wird eine kommunikative &quot;Übersetzung&quot; ernst nehmen, in der sich Apostel Paulus an &quot;Evangelikale&quot; über das &quot;Internet&quot; wendet, und sie auffordert, das &quot;Smartphone&quot; auszuschalten. Dort wäre das eben viel offensichtlicher, als mit harmlos wirkenden Formulierungen samt neuer impliziter Bedeutung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um nochmal etwas zur Diskussion der sprachlichen Dimension beizusteuern: Der Google Ngram Viewer befundet einen drastischen Anstieg der Verwendung des Idioms &#8222;junge Frau&#8220; im erfassten Textbestand ab dem Jahr 2006 mit einer Vervielfachung der Häufigkeit von 0,0005 % auf 0,002 % im Jahr 2021. Das ist eine satte Vervierfachung gegenüber einer relativ seltenen Verwendung (zwischen 0,0001 und 0,0003 %) über zwei Jahrhunderte davor.</p>
<p>Das ist für mich ein Hinweis darauf, dass dieses Idiom vor 1970-1982 ähnlich wie &#8222;evangelikal&#8220; vor 1953 nicht existiert haben wird. Das ist bei einer Wortgruppe nur schwieriger nachzuweisen. Die junge Frau war bis zu diesem Zeitpunkt eine gewöhnliche Adjektivkonstruktion, die das Alter der Frau genauer bestimmte.</p>
<p>Hier ist meine These dazu: Das neue und häufig verwendete Idiom &#8222;junge Frau&#8220; wurde explizit geschaffen, die &#8222;Jungfrau&#8220; im Jesaja-Text der &#8222;Guten Nachricht&#8220; abzulösen. Die Übersetzerin möchte hier etwas ganz Spezifisches ausdrücken, nämlich ihre Ablehnung von &#8222;Ecce virgo concipiet&#8220;, wie Jerome schon vor 1600 Jahren eindeutig formulierte. Die ach so umgangssprachliche &#8222;Gute Nachricht&#8220; würde schon in der ersten Hälfte des 20. Jhds. an dieser Stelle nicht verstanden werden, weil die idiomatische Bedeutung noch fehlt. Die Formulierung würde schlicht als Pleonasmus gelesen werden, denn alte Frauen werden naturgemäß nicht schwanger.</p>
<p>Fazit: Das neu geschaffene Idiom beschreibt eine Vermutung aus dem späten 20. Jahrhundert und hat damit in der Übersetzung eines Jahrtausende alten Texte nichts zu suchen. Niemand wird eine kommunikative &#8222;Übersetzung&#8220; ernst nehmen, in der sich Apostel Paulus an &#8222;Evangelikale&#8220; über das &#8222;Internet&#8220; wendet, und sie auffordert, das &#8222;Smartphone&#8220; auszuschalten. Dort wäre das eben viel offensichtlicher, als mit harmlos wirkenden Formulierungen samt neuer impliziter Bedeutung.</p>
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		<title>
		Von: Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesaja-714-doch-messianisch/47235/comment-page-1/#comment-92653</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2026 19:09:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Deshalb übersetzen zum Beispiel die Basisbibel oder auch die Gute Nachricht mit „junge Frau“.&lt;/blockquote&gt;
Und außerdem die &quot;Neue-Welt-Übersetzung&quot; von Jehovas Zeugen. Dort befindet man sich also in bester Gesellschaft.

Mit Sekten und anderen Gnostikern geht man um, wie Tertullian das gelehrt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Deshalb übersetzen zum Beispiel die Basisbibel oder auch die Gute Nachricht mit „junge Frau“.</p></blockquote>
<p>Und außerdem die &#8222;Neue-Welt-Übersetzung&#8220; von Jehovas Zeugen. Dort befindet man sich also in bester Gesellschaft.</p>
<p>Mit Sekten und anderen Gnostikern geht man um, wie Tertullian das gelehrt hat.</p>
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