<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Jesus25 &#8211; Wie geht es weiter mit den Evangelikalen im deutschsprachigen Europa	</title>
	<atom:link href="https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/</link>
	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
	<lastBuildDate>Wed, 28 May 2025 19:02:26 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>
	<item>
		<title>
		Von: T.C.		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91959</link>

		<dc:creator><![CDATA[T.C.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2025 19:02:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91959</guid>

					<description><![CDATA[@Stephan 

Vielen Dank für Deine erneute Antwort. Es freut mich, dass wir nicht so weit auseinanderliegen, wie ich zunächst vermutete.
 
Die von Dir genannte Reihenfolge „zum Glauben kommen, Wirken des Heiligen Geistes, Taufe“ sehe ich so nicht. Klar, die im NT beschriebenen Taufen sind (fast) allesamt Erwachsenentaufen. Das entspricht auch der Missionssituation der frühen Kirche, in der sich Gemeinden erst bildeten. Zugleich ist es aber so, dass die Taufe keineswegs bloß als Glaubensantwort oder Gehorsamsschritt bereits Wiedergeborener beschrieben wird. Fast alle Taufstellen haben auf die ein oder andere Art instrumentalen Charakter. So heißt es am Ende der Pfingstpredigt des Petrus: „Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi &lt;strong&gt;zur&lt;/strong&gt; Vergebung eurer Sünden, so &lt;strong&gt;werdet&lt;/strong&gt; ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird“ (Apg 2,38.39). Und Paulus schreibt: „So sind wir ja mit ihm begraben &lt;strong&gt;durch die Taufe&lt;/strong&gt; in den Tod, auf dass, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in einem neuen Leben wandeln“ (Röm 6,4). Deshalb bekennt die Christenheit im Nicäno-Konstantinopolitanum ja auch klassischerweise die „eine&#160;Taufe&#160;&lt;strong&gt;zur &lt;/strong&gt;Vergebung der&#160;Sünden.“

Was die Kolosserstelle anbelangt, so gebe ich Dir Recht, dass es sich um eine geistliche Beschneidung handelt. Diese geschieht aber in der Taufe und entspricht dem Begraben-Werden und Auferstehen mit Christus. In der ELB wird deutlicher, dass es sich im Griechischen um &lt;em&gt;einen&lt;/em&gt; Satz handelt: „In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschehen ist, im Ausziehen des fleischlichen Leibes, in der Beschneidung des Christus,&#160;mit ihm begraben in der Taufe, in ihm auch mit auferweckt durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat.“ Dass der Heilige Geist diesen Glauben – in Form einer &lt;em&gt;fides directa&lt;/em&gt; freilich – nicht auch in den kleinen Kindern wirkt, würde ich bestreiten (cf. Lk 1,15; Ps 71,6). Ansonsten gingen sie verloren. Ich finde es diesbezüglich immer interessant, wenn Baptisten mit Mk 16,16 argumentieren: „Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ Einerseits heißt es dann immer: Kinder können nicht Glauben und deshalb auch nicht getauft werden. Weist man dann auf den zweiten Teil des Verses hin, heißt es aber: Da geht es gar nicht um Kinder. You can&#039;t have your cake and eat it. Ich würde stattdessen sagen: „Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen“ (Mk 10,15). 

Deine Ausführungen zu 1. Pet 3,21 finde ich interessant. Hier wird klipp und klar gesagt, dass die Taufe rettet. Die Erläuterung im zweiten Teil des Verses relativiert dieses instrumentale Verständnis nicht. Die Bitte um ein gutes Gewissen zeigt ja, dass es durch die Taufe erst noch ersehnt wird. Leonhard Goppelt schreibt in seinem Kommentar: „Die Taufe, in der sich der Täufling in dieser Weise Gott zuwendet, rettet, versetzt in die Existenz, die der Täufling erbittet.“ Ob diese Bitte im Falle kleiner Kinder auch stellvertretend von Eltern, Paten, Kirche vorgenommen werden kann, ist eine andere Frage. Du verweist zu Recht auf den Glaubensgehorsam Noahs. Interessanterweise spricht Gott laut Gen 7,1 zu Noah: „Geh in die Arche, &lt;strong&gt;du und dein ganzes Haus&lt;/strong&gt;; denn &lt;strong&gt;dich&lt;/strong&gt; (!) habe ich für gerecht befunden vor mir zu dieser Zeit.“ Das erinnert stark an das, was Paulus zum Gefängniswärter von Philippi sagt: „Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du &lt;strong&gt;und dein Haus&lt;/strong&gt; selig [gerettet]! (…) Und er ließ sich und alle die Seinen sogleich taufen“ (Apg 16,31.33). Kein Schriftbeweis für die Säuglingstaufe, da wir nicht erfahren ob Säuglinge/Kleinkinder anwesend waren, aber zusammen mit den Stellen, die eine Bundeszugehörigkeit der Kinder belegen, doch ein starker Indikator. 

Dass die Taufe auch kleine Kindern in den Zustand des Gerettet-Seins versetzt, bedeutet m.M.n. übrigens nicht, dass sie aus diesem Zustand nicht auf Grund von Unglaube, Indifferenz, Apostasie etc. wieder herausfallen können. Aber das Fass Perseveranz-Lehre will ich hier jetzt nicht auch noch aufmachen. ;) 
&#160;&#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Stephan </p>
<p>Vielen Dank für Deine erneute Antwort. Es freut mich, dass wir nicht so weit auseinanderliegen, wie ich zunächst vermutete.</p>
<p>Die von Dir genannte Reihenfolge „zum Glauben kommen, Wirken des Heiligen Geistes, Taufe“ sehe ich so nicht. Klar, die im NT beschriebenen Taufen sind (fast) allesamt Erwachsenentaufen. Das entspricht auch der Missionssituation der frühen Kirche, in der sich Gemeinden erst bildeten. Zugleich ist es aber so, dass die Taufe keineswegs bloß als Glaubensantwort oder Gehorsamsschritt bereits Wiedergeborener beschrieben wird. Fast alle Taufstellen haben auf die ein oder andere Art instrumentalen Charakter. So heißt es am Ende der Pfingstpredigt des Petrus: „Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi <strong>zur</strong> Vergebung eurer Sünden, so <strong>werdet</strong> ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird“ (Apg 2,38.39). Und Paulus schreibt: „So sind wir ja mit ihm begraben <strong>durch die Taufe</strong> in den Tod, auf dass, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in einem neuen Leben wandeln“ (Röm 6,4). Deshalb bekennt die Christenheit im Nicäno-Konstantinopolitanum ja auch klassischerweise die „eine&nbsp;Taufe&nbsp;<strong>zur </strong>Vergebung der&nbsp;Sünden.“</p>
<p>Was die Kolosserstelle anbelangt, so gebe ich Dir Recht, dass es sich um eine geistliche Beschneidung handelt. Diese geschieht aber in der Taufe und entspricht dem Begraben-Werden und Auferstehen mit Christus. In der ELB wird deutlicher, dass es sich im Griechischen um <em>einen</em> Satz handelt: „In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschehen ist, im Ausziehen des fleischlichen Leibes, in der Beschneidung des Christus,&nbsp;mit ihm begraben in der Taufe, in ihm auch mit auferweckt durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat.“ Dass der Heilige Geist diesen Glauben – in Form einer <em>fides directa</em> freilich – nicht auch in den kleinen Kindern wirkt, würde ich bestreiten (cf. Lk 1,15; Ps 71,6). Ansonsten gingen sie verloren. Ich finde es diesbezüglich immer interessant, wenn Baptisten mit Mk 16,16 argumentieren: „Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ Einerseits heißt es dann immer: Kinder können nicht Glauben und deshalb auch nicht getauft werden. Weist man dann auf den zweiten Teil des Verses hin, heißt es aber: Da geht es gar nicht um Kinder. You can&#8217;t have your cake and eat it. Ich würde stattdessen sagen: „Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen“ (Mk 10,15). </p>
<p>Deine Ausführungen zu 1. Pet 3,21 finde ich interessant. Hier wird klipp und klar gesagt, dass die Taufe rettet. Die Erläuterung im zweiten Teil des Verses relativiert dieses instrumentale Verständnis nicht. Die Bitte um ein gutes Gewissen zeigt ja, dass es durch die Taufe erst noch ersehnt wird. Leonhard Goppelt schreibt in seinem Kommentar: „Die Taufe, in der sich der Täufling in dieser Weise Gott zuwendet, rettet, versetzt in die Existenz, die der Täufling erbittet.“ Ob diese Bitte im Falle kleiner Kinder auch stellvertretend von Eltern, Paten, Kirche vorgenommen werden kann, ist eine andere Frage. Du verweist zu Recht auf den Glaubensgehorsam Noahs. Interessanterweise spricht Gott laut Gen 7,1 zu Noah: „Geh in die Arche, <strong>du und dein ganzes Haus</strong>; denn <strong>dich</strong> (!) habe ich für gerecht befunden vor mir zu dieser Zeit.“ Das erinnert stark an das, was Paulus zum Gefängniswärter von Philippi sagt: „Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du <strong>und dein Haus</strong> selig [gerettet]! (…) Und er ließ sich und alle die Seinen sogleich taufen“ (Apg 16,31.33). Kein Schriftbeweis für die Säuglingstaufe, da wir nicht erfahren ob Säuglinge/Kleinkinder anwesend waren, aber zusammen mit den Stellen, die eine Bundeszugehörigkeit der Kinder belegen, doch ein starker Indikator. </p>
<p>Dass die Taufe auch kleine Kindern in den Zustand des Gerettet-Seins versetzt, bedeutet m.M.n. übrigens nicht, dass sie aus diesem Zustand nicht auf Grund von Unglaube, Indifferenz, Apostasie etc. wieder herausfallen können. Aber das Fass Perseveranz-Lehre will ich hier jetzt nicht auch noch aufmachen. 😉<br />
&nbsp;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jan Malcolm		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91921</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jan Malcolm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2025 15:27:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91921</guid>

					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Ähnliche Verramschungen des Sakraments nehme ich aber auch in baptistischen Gemeinden wahr, wenn sich dort ganze Alterskohorten urplötzlich „für Jesus entscheiden“, weil der Pastor im Jugendkreis das entsprechende Signal gegeben hat.&lt;/blockquote&gt;
Auch diese Gemeinden praktizieren letztendlich ein milieuspezifisches Kulturchristentum das zu ihrem Erlöschen führen wird wie bei den Amtskirchen. Das liegt schon fleischlich betrachtet an der fortschreitenden Überalterung und somit an der immer weiter schrumpfenden Größe dieses Milieus, und geistlich gesehen natürlich auch daran, dass der transzendente Gott solches So-tun-als-ob nicht lange mit ansieht.

Als verbindendes Merkmal solcher Gemeinden habe ich übrigens die Liturgiesprache Deutsch ausgemacht, egal ob gesprochen oder gesungen. Insbesondere das penetrante Beharren darauf und Abwehren aller interkulturellen und kirchengeschichtlichen Einflüsse ist diesen Milieu sehr eigen und verrät mir, dass dort die Öllampen längst verloschen sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ähnliche Verramschungen des Sakraments nehme ich aber auch in baptistischen Gemeinden wahr, wenn sich dort ganze Alterskohorten urplötzlich „für Jesus entscheiden“, weil der Pastor im Jugendkreis das entsprechende Signal gegeben hat.</p></blockquote>
<p>Auch diese Gemeinden praktizieren letztendlich ein milieuspezifisches Kulturchristentum das zu ihrem Erlöschen führen wird wie bei den Amtskirchen. Das liegt schon fleischlich betrachtet an der fortschreitenden Überalterung und somit an der immer weiter schrumpfenden Größe dieses Milieus, und geistlich gesehen natürlich auch daran, dass der transzendente Gott solches So-tun-als-ob nicht lange mit ansieht.</p>
<p>Als verbindendes Merkmal solcher Gemeinden habe ich übrigens die Liturgiesprache Deutsch ausgemacht, egal ob gesprochen oder gesungen. Insbesondere das penetrante Beharren darauf und Abwehren aller interkulturellen und kirchengeschichtlichen Einflüsse ist diesen Milieu sehr eigen und verrät mir, dass dort die Öllampen längst verloschen sind.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91918</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2025 09:01:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91918</guid>

					<description><![CDATA[@T.C.

Wir liegen gar nicht so weit auseinander, wie Du meinst. ;-) Insbesondere der Zusammenhang hinsichtlich AT / NT. 

Auch wenn ich ein &quot;Wiedergetaufter&quot; bin, aus Überzeugungsgründen, halte ich die Abgrenzung z.B. der Baptisten gegenüber Ungetauften, damit auch gegenüber Kindern, ebenfalls für unbiblisch. 
Meine Erwachsenentaufe sehe ich trotzdem als notwendig an, als Glaubensantwort. 
Du führst Kol 2.11 an, und in V12 heißt es &quot;... ihr auf mitauferstanden seid durch den Glauben an die Kraftwirkung Gottes ...&quot;. Diesen Glauben hat ein Säugling (noch) nicht, und diesen Glauben hatte ich erst mit 35 Jahren erlangt.
Nun bewerte ich die Taufe eher als Fortsetzung / Ersatz der rituellen Waschungen und Reinigungsbäder des Judentums, die Beschneidung gemäß Kol 2,11 sehe ich, auch aufgrund der Vorverse, primär als Werk des Heiligen Geistes in uns. 
1. Petr 3, 21: 8 Seelen wurden hindurchgerettet durchs Wasser (V20), hier war Glaube / Gehorsam gegenüber Gott die Voraussetzung, die Rettung die Folge des Glaubensgehorsams: ohne Glaube kein Bau der Arche. V21 vergleicht die Taufe mit einer an Gott gerichteten Bitte - und da bin ich der Meinung: &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; richte die Bitte selbst an Gott, würde aber die stellvertretende Bitte gläubiger Eltern für ihr Kind und dessen christliche Erziehung nicht als falsch ansehen. Nun wird aber nicht jedes christlich erzogene und unterwiesene Kind ein Christ - und damit sind wir bei der spannenden Frage, ob die Taufe zu Errettung reicht. Auf der einen Seite &quot;Nichts und niemand kann Dich aus meiner Hand reißen&quot;, auf der anderen Seite treten als Kinder Getaufte zum Atheismus oder anderen Religionen über und würden nach meinem Dafürhalten nicht mehr zur Gemeinde Gottes gehören. Also Taufe ungleich Errettung.

Von daher sehe ich sowohl im 2. Kol als auch 1. Petr 3 eine gewisse Reihenfolge: zum Glauben kommen, Wirken des Heiligen Geistes, Taufe.

Aber davon möchte ich gar kein Dogma machen - ich kann Deine Sichtweise da gut nachvollziehen und wäre nicht der Meinung, dass ich da richtiger liege als Du.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@T.C.</p>
<p>Wir liegen gar nicht so weit auseinander, wie Du meinst. 😉 Insbesondere der Zusammenhang hinsichtlich AT / NT. </p>
<p>Auch wenn ich ein &#8222;Wiedergetaufter&#8220; bin, aus Überzeugungsgründen, halte ich die Abgrenzung z.B. der Baptisten gegenüber Ungetauften, damit auch gegenüber Kindern, ebenfalls für unbiblisch.<br />
Meine Erwachsenentaufe sehe ich trotzdem als notwendig an, als Glaubensantwort.<br />
Du führst Kol 2.11 an, und in V12 heißt es &#8222;&#8230; ihr auf mitauferstanden seid durch den Glauben an die Kraftwirkung Gottes &#8230;&#8220;. Diesen Glauben hat ein Säugling (noch) nicht, und diesen Glauben hatte ich erst mit 35 Jahren erlangt.<br />
Nun bewerte ich die Taufe eher als Fortsetzung / Ersatz der rituellen Waschungen und Reinigungsbäder des Judentums, die Beschneidung gemäß Kol 2,11 sehe ich, auch aufgrund der Vorverse, primär als Werk des Heiligen Geistes in uns.<br />
1. Petr 3, 21: 8 Seelen wurden hindurchgerettet durchs Wasser (V20), hier war Glaube / Gehorsam gegenüber Gott die Voraussetzung, die Rettung die Folge des Glaubensgehorsams: ohne Glaube kein Bau der Arche. V21 vergleicht die Taufe mit einer an Gott gerichteten Bitte &#8211; und da bin ich der Meinung: <em>ich</em> richte die Bitte selbst an Gott, würde aber die stellvertretende Bitte gläubiger Eltern für ihr Kind und dessen christliche Erziehung nicht als falsch ansehen. Nun wird aber nicht jedes christlich erzogene und unterwiesene Kind ein Christ &#8211; und damit sind wir bei der spannenden Frage, ob die Taufe zu Errettung reicht. Auf der einen Seite &#8222;Nichts und niemand kann Dich aus meiner Hand reißen&#8220;, auf der anderen Seite treten als Kinder Getaufte zum Atheismus oder anderen Religionen über und würden nach meinem Dafürhalten nicht mehr zur Gemeinde Gottes gehören. Also Taufe ungleich Errettung.</p>
<p>Von daher sehe ich sowohl im 2. Kol als auch 1. Petr 3 eine gewisse Reihenfolge: zum Glauben kommen, Wirken des Heiligen Geistes, Taufe.</p>
<p>Aber davon möchte ich gar kein Dogma machen &#8211; ich kann Deine Sichtweise da gut nachvollziehen und wäre nicht der Meinung, dass ich da richtiger liege als Du.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: T.C.		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91917</link>

		<dc:creator><![CDATA[T.C.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2025 18:25:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91917</guid>

					<description><![CDATA[@Matze	

Was die von Dir genannten Glaubensinhalte (&lt;em&gt;fides quae&lt;/em&gt;) anbelangt, ist das sicher so; beim eigentlichen Glaubensakt (&lt;em&gt;fides qua&lt;/em&gt;) nicht unbedingt (vgl. Ps 71,6; Mt 21,26).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Matze	</p>
<p>Was die von Dir genannten Glaubensinhalte (<em>fides quae</em>) anbelangt, ist das sicher so; beim eigentlichen Glaubensakt (<em>fides qua</em>) nicht unbedingt (vgl. Ps 71,6; Mt 21,26).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91916</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2025 17:36:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91916</guid>

					<description><![CDATA[@ T.C. Es geht mir auch so  dass &quot;Entscheidung&quot; auch ein Prozess sein kann und die Wege die Gott führt nicht immer gleich sind. Zum Christsein gehört dazu, dass ich aus der Gnade heraus im Glauben weiss, dass mir meine Sünden vergeben sind, Jesus für mich den Tod besiegt hat und in beim 2. Kommen Jesu in der Gemeinschaft Gottes lande und nicht woanders. Deshalb wird es bei den von Dir genannten jungen Leute dies alles nicht bei der Kindertaufe erkannt haben sondern eben später in einem oder mehreren  Schritten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ T.C. Es geht mir auch so  dass &#8222;Entscheidung&#8220; auch ein Prozess sein kann und die Wege die Gott führt nicht immer gleich sind. Zum Christsein gehört dazu, dass ich aus der Gnade heraus im Glauben weiss, dass mir meine Sünden vergeben sind, Jesus für mich den Tod besiegt hat und in beim 2. Kommen Jesu in der Gemeinschaft Gottes lande und nicht woanders. Deshalb wird es bei den von Dir genannten jungen Leute dies alles nicht bei der Kindertaufe erkannt haben sondern eben später in einem oder mehreren  Schritten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: T.C.		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91914</link>

		<dc:creator><![CDATA[T.C.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2025 14:42:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91914</guid>

					<description><![CDATA[@Matze

Meine Folgefrage wäre: Was verstehst Du unter einer &quot;persönlichen Glaubensentscheidung&quot;? Hieran entscheidet sich m.E.n., ob wir uns auf dem Boden reformatorischer Theologie (&lt;em&gt;unfreier Wille, sola gratia&lt;/em&gt;) bewegen, oder ob wir der heilsamen Lehre unter dem Deckmantel einer &quot;Entscheidung für Jesus&quot; wieder eine Prise (römischer) Willensfreiheit und Kooperation beimengen.  

Um nicht missverstanden zu werden: Auch ich würde sagen, dass der Glaube Erwachsener eine Entscheidungs-Dimension hat. Aber diese wird gewirkt und bleibt stets umfangen von der Gnade. Im Zusammenhang der Taufe würde ich daher mit Hermann Sasse sagen: „Ein Christ sein, heißt nicht, einmal getauft sein, sondern es heißt, in der Kraft der Taufe leben und immer wieder zu ihr zurückkehren.“&#160;

Frage ich die Jugendlichen in unserem Jugendkreis&lt;em&gt; &#039;Seit wann bist du Christ?&#039;&lt;/em&gt; antworten die meisten:&lt;em&gt; &#039;Seit meiner Taufe&#039;&lt;/em&gt; bzw.&lt;em&gt; &#039;Schon immer&#039;&lt;/em&gt;. Es gibt für sie keinen Zeitpunkt, an dem sie nicht zu Jesus gehört hätten. Ich finde das schön und sehe hier keine Notwendigkeit für künstliche Bekehrungserlebnisse. Natürlich gibt es auch solche, die erst später zum Glauben finden. Sind sie bereits getauft, kriechen sie, wie Luther sagt, wieder in die Taufe; sind sie es noch nicht, werden sie als Jugendliche/Erwachsene getauft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Matze</p>
<p>Meine Folgefrage wäre: Was verstehst Du unter einer &#8222;persönlichen Glaubensentscheidung&#8220;? Hieran entscheidet sich m.E.n., ob wir uns auf dem Boden reformatorischer Theologie (<em>unfreier Wille, sola gratia</em>) bewegen, oder ob wir der heilsamen Lehre unter dem Deckmantel einer &#8222;Entscheidung für Jesus&#8220; wieder eine Prise (römischer) Willensfreiheit und Kooperation beimengen.  </p>
<p>Um nicht missverstanden zu werden: Auch ich würde sagen, dass der Glaube Erwachsener eine Entscheidungs-Dimension hat. Aber diese wird gewirkt und bleibt stets umfangen von der Gnade. Im Zusammenhang der Taufe würde ich daher mit Hermann Sasse sagen: „Ein Christ sein, heißt nicht, einmal getauft sein, sondern es heißt, in der Kraft der Taufe leben und immer wieder zu ihr zurückkehren.“&nbsp;</p>
<p>Frage ich die Jugendlichen in unserem Jugendkreis<em> &#8218;Seit wann bist du Christ?&#8216;</em> antworten die meisten:<em> &#8218;Seit meiner Taufe&#8216;</em> bzw.<em> &#8218;Schon immer&#8216;</em>. Es gibt für sie keinen Zeitpunkt, an dem sie nicht zu Jesus gehört hätten. Ich finde das schön und sehe hier keine Notwendigkeit für künstliche Bekehrungserlebnisse. Natürlich gibt es auch solche, die erst später zum Glauben finden. Sind sie bereits getauft, kriechen sie, wie Luther sagt, wieder in die Taufe; sind sie es noch nicht, werden sie als Jugendliche/Erwachsene getauft.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91911</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2025 14:01:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91911</guid>

					<description><![CDATA[@V.C. Danke für Deine umfangreiche Darstellung aber ich sehe das ähnlich wie @ Stephan.  Dass der Segen, der durch christliche Eltern geschenkt  wird sich auf die Kinder überträgt ist klar. Nach meinem Schriftverständnis kann die Kindertaufe aber nicht die persönliche Glaubensentscheidung quasi in einem Automatismus ersetzen,  auch noch so fromm die Eltern waren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@V.C. Danke für Deine umfangreiche Darstellung aber ich sehe das ähnlich wie @ Stephan.  Dass der Segen, der durch christliche Eltern geschenkt  wird sich auf die Kinder überträgt ist klar. Nach meinem Schriftverständnis kann die Kindertaufe aber nicht die persönliche Glaubensentscheidung quasi in einem Automatismus ersetzen,  auch noch so fromm die Eltern waren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: T.C.		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91910</link>

		<dc:creator><![CDATA[T.C.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2025 13:54:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91910</guid>

					<description><![CDATA[@Stephan

Vielen Dank für Deine Antwort. Für mich ist zuallererst einmal wichtig, dass es eine gesamtbiblische Kontinuitätslinie der Dazugehörigkeit der Kinder gibt. Vor diesem Hintergrund finde ich es befremdlich – um nicht zu sagen: &lt;em&gt;unbiblisch&lt;/em&gt; –, dass die Babys und Kleinkinder in baptistischen und großtäuferischen Gemeinden geistlich und offiziell nicht zum Leib Christi gehören (so sehen es zumindest baptistische Größen wie Spurgeon, Dever und Piper). 

Was den Zusammenhang zwischen AT und NT anbelangt, scheinen wir grundsätzlich unterschiedlich zu denken. Ich bin der Meinung, dass wir auch als Christen aus den Heiden Abrahamskinder und Erben der Verheißung sind (Gal 3,29). Die Vorväter des Alten Testaments sind auch unsere Väter (1. Kor 10,1). Als Gemeinde sind wir die zwölf Stämme in der Zerstreuung (Jak 1,1) und das Israel Gottes (Gal 6,16). Wir sind „ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum“ (1. Pet 2,9; vgl. Deut 14,2). Johannes Calvin sagt daher einmal sehr schön: „Die Verheißungen, die Gott dem Volk Israel gegeben hat, gelten jetzt der ganzen Welt“ (Genfer Katechismus). Übrigens war auch die Zugehörigkeit zum alttestamentlichen Gottesvolk keineswegs nur fleischlich-national bedingt, sondern hatte schon immer eine geistliche Komponente (vgl. Ex 12,48).
 
Vermutlich gehen auch unsere Ansichten bezüglich der Sakramente auseinander. Ich gehe davon aus, dass Christus &lt;em&gt;unser &lt;/em&gt;Passalamm ist (1 Kor 5,7), das wir im Glauben empfangen und im hl. Abendmahl essen. Die Beschneidung ist ein Typos der hl. Taufe, da in ihr die geistliche Beschneidung durch Christus geschieht &#160;(Kol 2,11). Auch die Vergebung der Sünden (Apg 22,16), die Wiedergeburt (Tit 3,5) und die &lt;em&gt;unio cum Christo&lt;/em&gt; (Röm 6) sind mit der Taufe verbunden. Natürlich nicht ausschließlich. Auch durch das Wort geschieht Wiedergeburt (1. Pet 1,23; Jak 1,18), sodass der Schächer am Kreuz keine Anomalie darstellt. Insgesamt bin ich aber der Ansicht, dass (auch) die Taufe rettet (1. Pet 3,21) und stimme Luther zu: „Ein jeglicher Christ [hat] sein Leben lang genug zu lernen und zu üben an der Taufe, denn er hat immerdar zu schaffen, dass er festiglich glaube, was sie zusagt und bringt: Überwindung des Teufels und Todes, Vergebung der Sünde, Gottes Gnade, den ganzen Christum und heiligen Geist mit seinen Gaben“ (Großer Katechismus). 

Da alle diese Verheißungen ausdrücklich auch den Kindern gelten (Apg 2,39), taufe ich auch sie. Auch sie sind ein Teil von „alle Völker“ (Mt 28,19) und mit ihren Eltern unter der Wolke (1. Kor 10,2). Gottes Gnade ist dabei weder auf unsere Entscheidung noch auf unsere kognitiven Fähigkeiten angewiesen. Er kann den Glauben genauso in Babys und geistig Behinderten anzünden, wie er ihn in komatösen, demenzkranken oder schlafenden Christen erhalten kann. „Glaube ist eben kein psychologischer, sondern ein theologischer Begriff!“ (Bonhoeffer). Auch unser Erwachsenen-Glaube ist ja ein reines Gnadengeschenk: „Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das &lt;em&gt;nicht aus euch&lt;/em&gt;: Gottes Gabe ist es“ (Eph 2,8). In unserem Bekenntnis heißt es daher: „Um diesen Glauben zu erlangen, hat Gott das Predigtamt eingesetzt, das Evangelium und die Sakramente gegeben, durch die er als durch Mittel den Heiligen Geist gibt, der den Glauben, wo und wann er will, in denen, die das Evangelium hören, wirkt, das da lehrt, daß wir durch Christi Verdienst, nicht durch unser Verdienst, einen gnädigen Gott haben, wenn wir das glauben“ (Augsburger Bekenntnis).
 
Was die volkskirchlichen Missbräuche, die Du anführst, anbelangt, gebe ich Dir vollkommen recht. Nur sprechen sie eben nicht gegen die Praxis der Kindertaufe &lt;em&gt;an sich&lt;/em&gt;, sondern gegen sich selbst: Nicht die Kindertaufe gehört abgeschafft, sondern die Missbräuche. Ähnliche Verramschungen des Sakraments nehme ich aber auch in baptistischen Gemeinden wahr, wenn sich dort ganze Alterskohorten urplötzlich „für Jesus entscheiden“, weil der Pastor im Jugendkreis das entsprechende Signal gegeben hat. Ich würde daher in beiden Fällen sagen: „&lt;em&gt;Abusus non tollit usum&lt;/em&gt;&lt;span&gt; - &lt;/span&gt;Missbrauch hebt den rechten Gebrauch nicht auf.“ Aber ein Bundesvolk bzw. eine Kirche, in der die Kinder nicht wirklich dazugehören, kann ich mir nicht vorstellen. &#160;&#160;&#160;&#160;&#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Stephan</p>
<p>Vielen Dank für Deine Antwort. Für mich ist zuallererst einmal wichtig, dass es eine gesamtbiblische Kontinuitätslinie der Dazugehörigkeit der Kinder gibt. Vor diesem Hintergrund finde ich es befremdlich – um nicht zu sagen: <em>unbiblisch</em> –, dass die Babys und Kleinkinder in baptistischen und großtäuferischen Gemeinden geistlich und offiziell nicht zum Leib Christi gehören (so sehen es zumindest baptistische Größen wie Spurgeon, Dever und Piper). </p>
<p>Was den Zusammenhang zwischen AT und NT anbelangt, scheinen wir grundsätzlich unterschiedlich zu denken. Ich bin der Meinung, dass wir auch als Christen aus den Heiden Abrahamskinder und Erben der Verheißung sind (Gal 3,29). Die Vorväter des Alten Testaments sind auch unsere Väter (1. Kor 10,1). Als Gemeinde sind wir die zwölf Stämme in der Zerstreuung (Jak 1,1) und das Israel Gottes (Gal 6,16). Wir sind „ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum“ (1. Pet 2,9; vgl. Deut 14,2). Johannes Calvin sagt daher einmal sehr schön: „Die Verheißungen, die Gott dem Volk Israel gegeben hat, gelten jetzt der ganzen Welt“ (Genfer Katechismus). Übrigens war auch die Zugehörigkeit zum alttestamentlichen Gottesvolk keineswegs nur fleischlich-national bedingt, sondern hatte schon immer eine geistliche Komponente (vgl. Ex 12,48).</p>
<p>Vermutlich gehen auch unsere Ansichten bezüglich der Sakramente auseinander. Ich gehe davon aus, dass Christus <em>unser </em>Passalamm ist (1 Kor 5,7), das wir im Glauben empfangen und im hl. Abendmahl essen. Die Beschneidung ist ein Typos der hl. Taufe, da in ihr die geistliche Beschneidung durch Christus geschieht &nbsp;(Kol 2,11). Auch die Vergebung der Sünden (Apg 22,16), die Wiedergeburt (Tit 3,5) und die <em>unio cum Christo</em> (Röm 6) sind mit der Taufe verbunden. Natürlich nicht ausschließlich. Auch durch das Wort geschieht Wiedergeburt (1. Pet 1,23; Jak 1,18), sodass der Schächer am Kreuz keine Anomalie darstellt. Insgesamt bin ich aber der Ansicht, dass (auch) die Taufe rettet (1. Pet 3,21) und stimme Luther zu: „Ein jeglicher Christ [hat] sein Leben lang genug zu lernen und zu üben an der Taufe, denn er hat immerdar zu schaffen, dass er festiglich glaube, was sie zusagt und bringt: Überwindung des Teufels und Todes, Vergebung der Sünde, Gottes Gnade, den ganzen Christum und heiligen Geist mit seinen Gaben“ (Großer Katechismus). </p>
<p>Da alle diese Verheißungen ausdrücklich auch den Kindern gelten (Apg 2,39), taufe ich auch sie. Auch sie sind ein Teil von „alle Völker“ (Mt 28,19) und mit ihren Eltern unter der Wolke (1. Kor 10,2). Gottes Gnade ist dabei weder auf unsere Entscheidung noch auf unsere kognitiven Fähigkeiten angewiesen. Er kann den Glauben genauso in Babys und geistig Behinderten anzünden, wie er ihn in komatösen, demenzkranken oder schlafenden Christen erhalten kann. „Glaube ist eben kein psychologischer, sondern ein theologischer Begriff!“ (Bonhoeffer). Auch unser Erwachsenen-Glaube ist ja ein reines Gnadengeschenk: „Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das <em>nicht aus euch</em>: Gottes Gabe ist es“ (Eph 2,8). In unserem Bekenntnis heißt es daher: „Um diesen Glauben zu erlangen, hat Gott das Predigtamt eingesetzt, das Evangelium und die Sakramente gegeben, durch die er als durch Mittel den Heiligen Geist gibt, der den Glauben, wo und wann er will, in denen, die das Evangelium hören, wirkt, das da lehrt, daß wir durch Christi Verdienst, nicht durch unser Verdienst, einen gnädigen Gott haben, wenn wir das glauben“ (Augsburger Bekenntnis).</p>
<p>Was die volkskirchlichen Missbräuche, die Du anführst, anbelangt, gebe ich Dir vollkommen recht. Nur sprechen sie eben nicht gegen die Praxis der Kindertaufe <em>an sich</em>, sondern gegen sich selbst: Nicht die Kindertaufe gehört abgeschafft, sondern die Missbräuche. Ähnliche Verramschungen des Sakraments nehme ich aber auch in baptistischen Gemeinden wahr, wenn sich dort ganze Alterskohorten urplötzlich „für Jesus entscheiden“, weil der Pastor im Jugendkreis das entsprechende Signal gegeben hat. Ich würde daher in beiden Fällen sagen: „<em>Abusus non tollit usum</em><span> &#8211; </span>Missbrauch hebt den rechten Gebrauch nicht auf.“ Aber ein Bundesvolk bzw. eine Kirche, in der die Kinder nicht wirklich dazugehören, kann ich mir nicht vorstellen. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91908</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2025 07:45:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91908</guid>

					<description><![CDATA[@T.C.:
&lt;em&gt;&quot;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;Die Kinder gläubiger Eltern sind dem Herrn heilig (1 Kor 7,14; Röm 11,16).&quot;&lt;/em&gt;

Und da haben wir doch das Problem: welche Eltern sind noch gläubig heutzutage? Taufen in den Amtskirchen sind in großen Mehrzahl zu einem folkloristischen Spektakel für die Familie verkommen, mehr steckt da nicht mehr hinter. Getauft wird alles, dessen Eltern (es reicht ein Elternteil heutzutage) noch Kirchensteuern zahlen. Teilnahme am Gemeindeleben? An Gottesdiensten? Eine Lebensführung, die man mit christlichen Werten assoziieren könnte? Biblisches Grundwissen? Alles Fehlanzeige.

Pfarrer und Gemeindekirchenräte täten gut daran, die Mehrheit der Taufwünsche abzulehnen. Wird aber nicht gemacht, weil Gemeindegröße entscheidend ist für Stellenzuweisungen und Finanzmittel.

Es gibt keinen Automatismus &quot;Ich bin getauft und damit bin ich Kind Gottes und alles andere entwickelt sich irgendwie&quot;. 

Der Bezug auf das AT und den alten Bund passt sowieso nicht: Jude, also Angehöriger des Volkes Gottes auf der Erde, bin ich Kraft Geburt von einer jüdischen Mutter, selbst wenn diese völlig unreligiös ist. Christ, also Angehöriger des Volkes Gottes für den Himmel bin ich nur, wenn ich Jesus als Herrn annehme. Die Kombination aus Kindertaufe und Kirchensteuer zahlen rettet nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@T.C.:<br />
<em>&#8222;</em><em>Die Kinder gläubiger Eltern sind dem Herrn heilig (1 Kor 7,14; Röm 11,16).&#8220;</em></p>
<p>Und da haben wir doch das Problem: welche Eltern sind noch gläubig heutzutage? Taufen in den Amtskirchen sind in großen Mehrzahl zu einem folkloristischen Spektakel für die Familie verkommen, mehr steckt da nicht mehr hinter. Getauft wird alles, dessen Eltern (es reicht ein Elternteil heutzutage) noch Kirchensteuern zahlen. Teilnahme am Gemeindeleben? An Gottesdiensten? Eine Lebensführung, die man mit christlichen Werten assoziieren könnte? Biblisches Grundwissen? Alles Fehlanzeige.</p>
<p>Pfarrer und Gemeindekirchenräte täten gut daran, die Mehrheit der Taufwünsche abzulehnen. Wird aber nicht gemacht, weil Gemeindegröße entscheidend ist für Stellenzuweisungen und Finanzmittel.</p>
<p>Es gibt keinen Automatismus &#8222;Ich bin getauft und damit bin ich Kind Gottes und alles andere entwickelt sich irgendwie&#8220;. </p>
<p>Der Bezug auf das AT und den alten Bund passt sowieso nicht: Jude, also Angehöriger des Volkes Gottes auf der Erde, bin ich Kraft Geburt von einer jüdischen Mutter, selbst wenn diese völlig unreligiös ist. Christ, also Angehöriger des Volkes Gottes für den Himmel bin ich nur, wenn ich Jesus als Herrn annehme. Die Kombination aus Kindertaufe und Kirchensteuer zahlen rettet nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jan Malcolm		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91905</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jan Malcolm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 May 2025 09:47:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91905</guid>

					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Ich denke, dass der Hausherr bei der „Familientaufe“ in der Apg in der Folge auch die christliche Erziehung seiner Kinder sicherstellte, sie also zu Nachfolgern Jesu erzogen worden sind.&lt;/blockquote&gt;
In dieser Interpretation der Apg spiegelt sich das Selbstverständnis einer Amtskirche wieder, und genau diese seit dem 20. Jahrhundert endgültig Geschichte.

&lt;blockquote&gt;Diese Denkart spiegelt sich auch im Heidelberger Katechismus (Frage 74) wieder.&lt;/blockquote&gt;
Die Denkart des Cuius regio, eius religio.&lt;br&gt;Das Mittelalter ist schon länger vorbei.
&lt;blockquote&gt;Trotzdem habe ich es als Gehorsamkeitsakt gegenüber Gott empfunden und für notwendig erachtet, mich im Erwachsenenalter erneut taufen zu lassen, nachdem ich zum Glauben gekommen bin. Schon in meiner Generation (Du bist nur wenig älter als ich) konnte von einer fundierten christlichen Erziehung im Elternhaus schon nicht mehr die Rede sein.&lt;/blockquote&gt;
Auch diese Denkart lässt sehr gut in der Moderne des 19./20. Jahrhunderts verorten und ebenso kein universell gültiges Prinzip. Dieser Äon ist jetzt auch vorbei.

Inzwischen haben die konfessionslosen Nichtreligiösen gegen über den Kirchenmitgliedern einen Geburtenüberschuss und werden diese demographisch ersetzen, zumindest in Deutschland. Die religiöse Gruppe mit Geburtenüberschuss gehört einer anderen Religion an und diese wird demographisch das Christentum ersetzen - zumindest in Mitteleuropa. Freikirchler mag noch interessieren, dass in Amerika vor allem Katholiken einwandern, aber welche Relevanz hat das für die hiesigen Verhältnisse?

Das sollten alte Leute bei kleinlichen Diskussionen um das Taufverständnis nicht vergessen: Deutsche mit Geburtsjahr im 21. Jahrhundert fragen danach gar nicht mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich denke, dass der Hausherr bei der „Familientaufe“ in der Apg in der Folge auch die christliche Erziehung seiner Kinder sicherstellte, sie also zu Nachfolgern Jesu erzogen worden sind.</p></blockquote>
<p>In dieser Interpretation der Apg spiegelt sich das Selbstverständnis einer Amtskirche wieder, und genau diese seit dem 20. Jahrhundert endgültig Geschichte.</p>
<blockquote><p>Diese Denkart spiegelt sich auch im Heidelberger Katechismus (Frage 74) wieder.</p></blockquote>
<p>Die Denkart des Cuius regio, eius religio.<br />Das Mittelalter ist schon länger vorbei.</p>
<blockquote><p>Trotzdem habe ich es als Gehorsamkeitsakt gegenüber Gott empfunden und für notwendig erachtet, mich im Erwachsenenalter erneut taufen zu lassen, nachdem ich zum Glauben gekommen bin. Schon in meiner Generation (Du bist nur wenig älter als ich) konnte von einer fundierten christlichen Erziehung im Elternhaus schon nicht mehr die Rede sein.</p></blockquote>
<p>Auch diese Denkart lässt sehr gut in der Moderne des 19./20. Jahrhunderts verorten und ebenso kein universell gültiges Prinzip. Dieser Äon ist jetzt auch vorbei.</p>
<p>Inzwischen haben die konfessionslosen Nichtreligiösen gegen über den Kirchenmitgliedern einen Geburtenüberschuss und werden diese demographisch ersetzen, zumindest in Deutschland. Die religiöse Gruppe mit Geburtenüberschuss gehört einer anderen Religion an und diese wird demographisch das Christentum ersetzen &#8211; zumindest in Mitteleuropa. Freikirchler mag noch interessieren, dass in Amerika vor allem Katholiken einwandern, aber welche Relevanz hat das für die hiesigen Verhältnisse?</p>
<p>Das sollten alte Leute bei kleinlichen Diskussionen um das Taufverständnis nicht vergessen: Deutsche mit Geburtsjahr im 21. Jahrhundert fragen danach gar nicht mehr.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91904</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 May 2025 09:42:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91904</guid>

					<description><![CDATA[@ Ron,

Hi Ron, beim nochmals lesen ist doch noch eine Frage aufgetaucht. In der Überschrift sprichst Du von &quot; den Evangelikalen &quot;. Es war ein recht weites Spektrum da, aber bei weitem nicht alle so zum Beispiel viele aus dem Spektrum ausserhalb der EAD. Waren diese nicht eingeladen oder hatten diese kein Interesse? So kann ja Jesus 25 such nur für die Teilnehmenden sprechen, aber nicht für alle Evangelikale.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ron,</p>
<p>Hi Ron, beim nochmals lesen ist doch noch eine Frage aufgetaucht. In der Überschrift sprichst Du von &#8220; den Evangelikalen &#8222;. Es war ein recht weites Spektrum da, aber bei weitem nicht alle so zum Beispiel viele aus dem Spektrum ausserhalb der EAD. Waren diese nicht eingeladen oder hatten diese kein Interesse? So kann ja Jesus 25 such nur für die Teilnehmenden sprechen, aber nicht für alle Evangelikale.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: T.C.		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91903</link>

		<dc:creator><![CDATA[T.C.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2025 22:58:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91903</guid>

					<description><![CDATA[@Matze

&lt;span&gt;Die Kinder gläubiger Eltern sind dem Herrn heilig (1 Kor 7,14; Röm 11,16). Auch ihnen gilt die Verheißung des Heiligen Geistes (Apg 2,38.39; Jes 44,3; Joel 3,1). Auch sie können vom Geist erfüllt werden (Lk 1,15; Ps 8,3), der in ihren Herzen den Glauben wirkt (Ps 71,6; Ps 22,11; Eph 2,8) und ihnen so die Vergebung der Sünden um Christi willen zueignet (1 Joh 2,12). Sie gehören daher, wie die Kinder im Alten Bund (Gen 17,7; Joel 2,16; 1 Kor 10,2), zu Gottes Volk und in seine Gemeinde (Mk 10,14; Eph 6,1). Die Taufe, die ja auch die „Beschneidung durch Christus“ (Kol 2,11.12) genannt wird, ist somit die endzeitliche Erfüllung dessen, was die äußerliche Beschneidung unter dem Alten Bund schattenhaft vorausverkündigt hat: nämlich die&#160;&lt;/span&gt;&lt;em&gt;Beschneidung des Herzens&lt;/em&gt;&lt;span&gt;&#160;(Dtn 30,6; Jer 4,4). Des Weiteren wird auch die alttestamentliche Familiensolidarität, die mit den Häusern immer auch die Kinder der Gläubigen umfasste (Gen 7,1; Jos 23,15; Spr 14,26), im Neuen Bund keineswegs aufgehoben, sondern vielmehr bestätigt (Apg 16,15.33). Insgesamt gilt somit: An den getauften Kindern veranschaulicht sich besonders deutlich, was letztlich für die Gottesbeziehung aller Christen gilt: „Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat“ (1 Joh 4,19&#160;&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Schlachter-Bibel&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;SLT&lt;/a&gt;&lt;span&gt;). Und: „Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen“ (Mk 10,15).&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Matze</p>
<p><span>Die Kinder gläubiger Eltern sind dem Herrn heilig (1 Kor 7,14; Röm 11,16). Auch ihnen gilt die Verheißung des Heiligen Geistes (Apg 2,38.39; Jes 44,3; Joel 3,1). Auch sie können vom Geist erfüllt werden (Lk 1,15; Ps 8,3), der in ihren Herzen den Glauben wirkt (Ps 71,6; Ps 22,11; Eph 2,8) und ihnen so die Vergebung der Sünden um Christi willen zueignet (1 Joh 2,12). Sie gehören daher, wie die Kinder im Alten Bund (Gen 17,7; Joel 2,16; 1 Kor 10,2), zu Gottes Volk und in seine Gemeinde (Mk 10,14; Eph 6,1). Die Taufe, die ja auch die „Beschneidung durch Christus“ (Kol 2,11.12) genannt wird, ist somit die endzeitliche Erfüllung dessen, was die äußerliche Beschneidung unter dem Alten Bund schattenhaft vorausverkündigt hat: nämlich die&nbsp;</span><em>Beschneidung des Herzens</em><span>&nbsp;(Dtn 30,6; Jer 4,4). Des Weiteren wird auch die alttestamentliche Familiensolidarität, die mit den Häusern immer auch die Kinder der Gläubigen umfasste (Gen 7,1; Jos 23,15; Spr 14,26), im Neuen Bund keineswegs aufgehoben, sondern vielmehr bestätigt (Apg 16,15.33). Insgesamt gilt somit: An den getauften Kindern veranschaulicht sich besonders deutlich, was letztlich für die Gottesbeziehung aller Christen gilt: „Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat“ (1 Joh 4,19&nbsp;</span><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schlachter-Bibel" target="_blank" rel="nofollow ugc">SLT</a><span>). Und: „Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen“ (Mk 10,15).</span></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91901</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2025 13:14:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91901</guid>

					<description><![CDATA[@ Stephan 
Volle Zustimmung: nur der Glaube hilft zur Erlösung bei. Bei der Erwachsenentaufe ist die Entscheidung für Jesus davor, bei der Kibdertaufe muss der Glaube nachträglich dazukommen. Aber keine der beiden Taufen ALLEINE kann Erlösung bewirken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Stephan<br />
Volle Zustimmung: nur der Glaube hilft zur Erlösung bei. Bei der Erwachsenentaufe ist die Entscheidung für Jesus davor, bei der Kibdertaufe muss der Glaube nachträglich dazukommen. Aber keine der beiden Taufen ALLEINE kann Erlösung bewirken.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91898</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2025 07:35:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91898</guid>

					<description><![CDATA[@Matze
Vorneweg: in der heutigen Zeit (!) finde ich der Erwachsenentaufe als Gehorsamsantwort richtig, wenngleich auch nicht heilsentscheidend. Der Schächer am Kreuz dürfte ungetauft die Zusage bekommen haben, noch heute mit Jesus im Paradies zu sein.

Wir haben aber auch Beispiele in der Bibel für Familien-/Kinder-/Mitarbeitertaufen, siehe z.B. Apg 16,31ff. Nun fand das zu Zeiten statt, als der Hausherr für sein Haus (oikos) als verantwortlich, auch vor Gott, angesehen worden ist, die Gesellschaft also auf Hierarchien aufbaute. Vergleichbar vielleicht damit, dass früher Landefürsten sich in der Verantwortung sahen zu entscheiden, ob sie selbst und damit ihre Untertanen katholisch oder evangelisch glaubten und diese Entscheidung für alle ihre Untertanen mitgetroffen haben. 
Ich denke, dass der Hausherr bei der &quot;Familientaufe&quot; in der Apg in der Folge auch die christliche Erziehung seiner Kinder sicherstellte, sie also zu Nachfolgern Jesu erzogen worden sind.
Diese Denkart spiegelt sich auch im Heidelberger Katechismus (Frage 74) wieder.

Trotzdem habe ich es als Gehorsamkeitsakt gegenüber Gott empfunden und für notwendig erachtet, mich im Erwachsenenalter erneut taufen zu lassen, nachdem ich zum Glauben gekommen bin. Schon in meiner Generation (Du bist nur wenig älter als ich) konnte von einer fundierten christlichen Erziehung im Elternhaus schon nicht mehr die Rede sein.
Mein Sohn bekam gegen familiäre Widerstände keine Kindertaufe - nun hat er sich letztes Jahr aus freien Stücken im Erwachsenenalter in seiner Gemeinde taufen lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Matze<br />
Vorneweg: in der heutigen Zeit (!) finde ich der Erwachsenentaufe als Gehorsamsantwort richtig, wenngleich auch nicht heilsentscheidend. Der Schächer am Kreuz dürfte ungetauft die Zusage bekommen haben, noch heute mit Jesus im Paradies zu sein.</p>
<p>Wir haben aber auch Beispiele in der Bibel für Familien-/Kinder-/Mitarbeitertaufen, siehe z.B. Apg 16,31ff. Nun fand das zu Zeiten statt, als der Hausherr für sein Haus (oikos) als verantwortlich, auch vor Gott, angesehen worden ist, die Gesellschaft also auf Hierarchien aufbaute. Vergleichbar vielleicht damit, dass früher Landefürsten sich in der Verantwortung sahen zu entscheiden, ob sie selbst und damit ihre Untertanen katholisch oder evangelisch glaubten und diese Entscheidung für alle ihre Untertanen mitgetroffen haben.<br />
Ich denke, dass der Hausherr bei der &#8222;Familientaufe&#8220; in der Apg in der Folge auch die christliche Erziehung seiner Kinder sicherstellte, sie also zu Nachfolgern Jesu erzogen worden sind.<br />
Diese Denkart spiegelt sich auch im Heidelberger Katechismus (Frage 74) wieder.</p>
<p>Trotzdem habe ich es als Gehorsamkeitsakt gegenüber Gott empfunden und für notwendig erachtet, mich im Erwachsenenalter erneut taufen zu lassen, nachdem ich zum Glauben gekommen bin. Schon in meiner Generation (Du bist nur wenig älter als ich) konnte von einer fundierten christlichen Erziehung im Elternhaus schon nicht mehr die Rede sein.<br />
Mein Sohn bekam gegen familiäre Widerstände keine Kindertaufe &#8211; nun hat er sich letztes Jahr aus freien Stücken im Erwachsenenalter in seiner Gemeinde taufen lassen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex aus Cloppenburg		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91897</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex aus Cloppenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2025 17:14:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91897</guid>

					<description><![CDATA[@ Matze: Du wirst hoffentlich recht haben - ich hoffe es für DICH <img alt="❤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2764.png" consent-required="38341" consent-by="services" consent-id="38342"/> aber ich selber glaube, dass es hinsichtlich der Taufe nicht nur einen Weg gibt .]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Matze: Du wirst hoffentlich recht haben &#8211; ich hoffe es für DICH ❤️ aber ich selber glaube, dass es hinsichtlich der Taufe nicht nur einen Weg gibt .</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jan Malcolm		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91895</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jan Malcolm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2025 15:38:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91895</guid>

					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Sorry&lt;/blockquote&gt;
Eine kleine Minderheit mit Schwerpunkt auf dem nordamerikanischen Kontinent sagt &quot;Sorry&quot;, aber die christliche Mehrheit tauft seit 1800 Jahren Kinder und ist völlig einverstanden und zufrieden damit. Dieses Faktum kann man verleugnen, aber das wird die anderen Christen nicht interessieren. Die benutzen dann einfach das Wort &quot;Sekte&quot; und sind durch mit dem Thema.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Sorry</p></blockquote>
<p>Eine kleine Minderheit mit Schwerpunkt auf dem nordamerikanischen Kontinent sagt &#8222;Sorry&#8220;, aber die christliche Mehrheit tauft seit 1800 Jahren Kinder und ist völlig einverstanden und zufrieden damit. Dieses Faktum kann man verleugnen, aber das wird die anderen Christen nicht interessieren. Die benutzen dann einfach das Wort &#8222;Sekte&#8220; und sind durch mit dem Thema.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91894</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2025 14:58:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91894</guid>

					<description><![CDATA[@ Alex
Durch die ganze Bibel zieht sich der Hauptgedanke, dass der Glaubensbeginn durch Umkehr und Annahme im Glauben geschieht. Die Taufe ist nach NT die Bestätigung des Glaubensschritts und ersetzt den Glaubensschritt nicht. Sorry , ich bin 64 Jahre habe schon viel in der Bibel gelesen und kenne die verschiedenen Arten von Taufe nicht wie Du sie andeutet. Es ist schon etwas überheblich,  wenn Du meinst dass die Argumente ausgetauscht sind. Also ich kenne aus den 3 beschriebenen Varianten. Es ist mittlerweile leider auch bei manchen theologischen Themen so, dass ich diese Überheblich festlegen kann. Nicht vergessen, es uiss dies alles auch Lieschen Müller und Manfred Mustermann ausserhalb der Blase verstehen. Vielleicht kannst Du in wenigen Worten die weiteren biblisch begründeten Möglichkeiten erklären, wenn es Dir nichts ausmacht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Alex<br />
Durch die ganze Bibel zieht sich der Hauptgedanke, dass der Glaubensbeginn durch Umkehr und Annahme im Glauben geschieht. Die Taufe ist nach NT die Bestätigung des Glaubensschritts und ersetzt den Glaubensschritt nicht. Sorry , ich bin 64 Jahre habe schon viel in der Bibel gelesen und kenne die verschiedenen Arten von Taufe nicht wie Du sie andeutet. Es ist schon etwas überheblich,  wenn Du meinst dass die Argumente ausgetauscht sind. Also ich kenne aus den 3 beschriebenen Varianten. Es ist mittlerweile leider auch bei manchen theologischen Themen so, dass ich diese Überheblich festlegen kann. Nicht vergessen, es uiss dies alles auch Lieschen Müller und Manfred Mustermann ausserhalb der Blase verstehen. Vielleicht kannst Du in wenigen Worten die weiteren biblisch begründeten Möglichkeiten erklären, wenn es Dir nichts ausmacht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jan Malcolm		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91891</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jan Malcolm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2025 06:04:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91891</guid>

					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Wenn man sich also gegen die Kindertaufe stellt, dann ist man kirchengeschichtlich gesehen ziemlich allein auf weiter Flur. Das ist nicht immer schlimm, aber darüber sollte man sich im Klaren sein. Dann sind die Pfingstler und Baptisten halt unter sich &lt;/blockquote&gt;
Das ist eigentlich ganz unterhaltsam, wenn man genauer hinschaut, welche Taufen als &quot;gültig&quot; betrachtet werden. Tauft bspw. ein Baptist ganz im Sinne des Jedermann-Priestertums ein Baby, wird das keine baptistische oder pfingstliche Gemeindeschwester anerkennen. Legt man hingegen einer EKD-Frau die Hände auf, gilt sie selbstverständlich auch bei Baptisten (zumindest denen des BEFG) als ordnungsgemäß &quot;ordiniert&quot; und kann auch Kinder taufen, obwohl die Mehrheit der Christen weltweit fest daran glaubt, dass die Sakramentsspende durch Frauen nach apostolischer Lehre unmöglich ist. (Sprich: keine geistliche Wirkung entfaltet - es geht dabei nicht um &quot;verboten&quot; oder &quot;erlaubt&quot;, sondern um die Frage, ob eine &quot;Taufe&quot; durch die Yoga-Lehrerin genauso sakramental ist, oder ob man dafür zwingend in die Kirche muss.)

Es ist also spannend wie man zunächst durch die Ablehnung der Sakramente (Baptisten) weiter zur Frauenordination (Pfingstler) gelangt ist, dann ab den 1930ern die Verhütung salonfähig gemacht hat (Anglikaner, Methodisten) und nach der wenig überraschenden Säkularisierung nun fleißig die Zustände beklagt, die man im Westen selbst (mit)verursacht hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wenn man sich also gegen die Kindertaufe stellt, dann ist man kirchengeschichtlich gesehen ziemlich allein auf weiter Flur. Das ist nicht immer schlimm, aber darüber sollte man sich im Klaren sein. Dann sind die Pfingstler und Baptisten halt unter sich </p></blockquote>
<p>Das ist eigentlich ganz unterhaltsam, wenn man genauer hinschaut, welche Taufen als &#8222;gültig&#8220; betrachtet werden. Tauft bspw. ein Baptist ganz im Sinne des Jedermann-Priestertums ein Baby, wird das keine baptistische oder pfingstliche Gemeindeschwester anerkennen. Legt man hingegen einer EKD-Frau die Hände auf, gilt sie selbstverständlich auch bei Baptisten (zumindest denen des BEFG) als ordnungsgemäß &#8222;ordiniert&#8220; und kann auch Kinder taufen, obwohl die Mehrheit der Christen weltweit fest daran glaubt, dass die Sakramentsspende durch Frauen nach apostolischer Lehre unmöglich ist. (Sprich: keine geistliche Wirkung entfaltet &#8211; es geht dabei nicht um &#8222;verboten&#8220; oder &#8222;erlaubt&#8220;, sondern um die Frage, ob eine &#8222;Taufe&#8220; durch die Yoga-Lehrerin genauso sakramental ist, oder ob man dafür zwingend in die Kirche muss.)</p>
<p>Es ist also spannend wie man zunächst durch die Ablehnung der Sakramente (Baptisten) weiter zur Frauenordination (Pfingstler) gelangt ist, dann ab den 1930ern die Verhütung salonfähig gemacht hat (Anglikaner, Methodisten) und nach der wenig überraschenden Säkularisierung nun fleißig die Zustände beklagt, die man im Westen selbst (mit)verursacht hat.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex aus Cloppenburg		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91890</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex aus Cloppenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2025 03:43:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91890</guid>

					<description><![CDATA[@ Matze: 
Die Argumente für die sogenannte Kindertaufe sind zu Genüge ausgetauscht worden. Die Bibel selbst beschreibt unterschiedliche Taufen, gibt aber nicht explizit vor, wer wie getauft werden muss. Wenn man sich also gegen die Kindertaufe stellt, dann ist man kirchengeschichtlich gesehen ziemlich allein auf weiter Flur. Das ist nicht immer schlimm, aber darüber sollte man sich im Klaren sein.
 Dann sind die Pfingstler und Baptisten halt unter sich - wobei die Zweitgenannten die Ersten sehr oft aus anderen Gründen ablehnen. Das Taufverständnis als gemeinsamer Nenner trägt also nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Matze:<br />
Die Argumente für die sogenannte Kindertaufe sind zu Genüge ausgetauscht worden. Die Bibel selbst beschreibt unterschiedliche Taufen, gibt aber nicht explizit vor, wer wie getauft werden muss. Wenn man sich also gegen die Kindertaufe stellt, dann ist man kirchengeschichtlich gesehen ziemlich allein auf weiter Flur. Das ist nicht immer schlimm, aber darüber sollte man sich im Klaren sein.<br />
 Dann sind die Pfingstler und Baptisten halt unter sich &#8211; wobei die Zweitgenannten die Ersten sehr oft aus anderen Gründen ablehnen. Das Taufverständnis als gemeinsamer Nenner trägt also nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91889</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2025 19:59:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91889</guid>

					<description><![CDATA[Hallo @Alex,
Ich kenne nur folgende Ansätze bei diesem Thema: Glaubenstaufe, Kindertaufe mit späterer  Tauferneuerung, Kindertaufe ohne weitere Ergänzung als Eintritt in den Glauben. Was gibt es sonst noch und mit welchem biblischen Argument ist Letztgenanntes begründet?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo @Alex,<br />
Ich kenne nur folgende Ansätze bei diesem Thema: Glaubenstaufe, Kindertaufe mit späterer  Tauferneuerung, Kindertaufe ohne weitere Ergänzung als Eintritt in den Glauben. Was gibt es sonst noch und mit welchem biblischen Argument ist Letztgenanntes begründet?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex aus Cloppenburg		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91887</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex aus Cloppenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2025 19:08:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91887</guid>

					<description><![CDATA[@Matze
Es gibt kaum ein Thema, was ich als Nicht-Evangelikaler langweiliger finde als die Tauffrage.
Entscheidend ist doch die Frage, ob Christen, die unterschiedlich darüber denken, Gemeinschaft haben können. Ich würde sagen: auf jeden Fall. 
Du scheinst da anderer Meinung zu sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Matze<br />
Es gibt kaum ein Thema, was ich als Nicht-Evangelikaler langweiliger finde als die Tauffrage.<br />
Entscheidend ist doch die Frage, ob Christen, die unterschiedlich darüber denken, Gemeinschaft haben können. Ich würde sagen: auf jeden Fall.<br />
Du scheinst da anderer Meinung zu sein.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/jesus25-wie-geht-es-weiter-mit-den-evangelikalen-im-deutschsprachigen-europa/44456/comment-page-1/#comment-91886</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2025 18:40:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44456#comment-91886</guid>

					<description><![CDATA[@ Alex,
Du weichst aus. Auf Golgatha stand kein Taufbecken. Also KANN das Christwerden nur über Glaube und Sinnesänderung und die Säuglingstaufe nur über eine Tauferneuerung oder ähnliches im späteren Alter funktionieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Alex,<br />
Du weichst aus. Auf Golgatha stand kein Taufbecken. Also KANN das Christwerden nur über Glaube und Sinnesänderung und die Säuglingstaufe nur über eine Tauferneuerung oder ähnliches im späteren Alter funktionieren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
