<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: John Stott (1921–2011)	</title>
	<atom:link href="https://theoblog.de/john-stott-1921-2011/35134/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://theoblog.de/john-stott-1921-2011/35134/</link>
	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Jun 2020 18:25:37 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>
		Von: toblog		</title>
		<link>https://theoblog.de/john-stott-1921-2011/35134/comment-page-1/#comment-86992</link>

		<dc:creator><![CDATA[toblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2020 18:25:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=35134#comment-86992</guid>

					<description><![CDATA[Die Bedeutung von Stott unbenommen. Es wundert mich dennoch, wie lange sich in einer auf der Reformation basierenden Bewegung ein Sühneverständnis halten kann, welches letztendlich auf einem ausgleichenden Ablass beruht. Wo doch klar ist, dass Schuld niemals durch Opfer und gute Werke ausgeglichen werden kann - und sei es durch das beste denkbare Opfer, welches Gott selbst erbringt. Gott lässt sich seine Heiligkeit aber nicht abkaufen. Auch muss er nicht erst in einem innertrinitarischen Prozess klären, dass er ansichts der Sündhaftigkeit seiner Geschöpfe barmherzig sein kann.
&#160;
Die Notwendigkeit für das Erlösungswerk Christi liegt doch letztlich nicht in Gott begründet, sondern darin, dass wir fortgesetzt Sünder sind und er deswegen keine Gemeinschaft mit uns haben kann. Es ist ein eigentlich unerhörtes Ergebnis des Erlösungswerks, dass uns Frieden und Versöhnung mit Gott vom Zeitpunkt unserer Annahme durch Jesus zugesprochen werden können - und das, obwohl wir immer noch Sünder sind (simul iustus et peccator) und seine Forderungen nicht erfüllen können. Wie schafft Gott das, ohne seine Heiligkeit zu kompromittieren?
&#160;
Er braucht einen, der seine Forderungen nach Heiligkeit erfüllen kann und zu dem er Vertrauen hat. Das reine Opferlamm. Und dessen Leben, Eigentums- und Machtbereich soll sich ausweiten. Er macht es zum Stammvater eines neuen Menschen. Und weil sein angenommes Eigentum noch unvollkommen ist, er ihm aber von Anfang an Heilsgewissheit zusprechen will, versichert er durch den Tod und Auferstehung dieses sein Leben gegen die Gottesferne und den Machtanspruch des Todes. Dieses Leben bietet somit einen Schutzraum gegen den Zorn Gottes und den Tod. Sühne entbindet mich von den Todesfolgen meiner Schuld, sie bezahlt die Schuld aber nicht im Sinne eines Ausgleichs.
&#160;
Was spricht dagegen, dies so zu sehen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bedeutung von Stott unbenommen. Es wundert mich dennoch, wie lange sich in einer auf der Reformation basierenden Bewegung ein Sühneverständnis halten kann, welches letztendlich auf einem ausgleichenden Ablass beruht. Wo doch klar ist, dass Schuld niemals durch Opfer und gute Werke ausgeglichen werden kann &#8211; und sei es durch das beste denkbare Opfer, welches Gott selbst erbringt. Gott lässt sich seine Heiligkeit aber nicht abkaufen. Auch muss er nicht erst in einem innertrinitarischen Prozess klären, dass er ansichts der Sündhaftigkeit seiner Geschöpfe barmherzig sein kann.<br />
&nbsp;<br />
Die Notwendigkeit für das Erlösungswerk Christi liegt doch letztlich nicht in Gott begründet, sondern darin, dass wir fortgesetzt Sünder sind und er deswegen keine Gemeinschaft mit uns haben kann. Es ist ein eigentlich unerhörtes Ergebnis des Erlösungswerks, dass uns Frieden und Versöhnung mit Gott vom Zeitpunkt unserer Annahme durch Jesus zugesprochen werden können &#8211; und das, obwohl wir immer noch Sünder sind (simul iustus et peccator) und seine Forderungen nicht erfüllen können. Wie schafft Gott das, ohne seine Heiligkeit zu kompromittieren?<br />
&nbsp;<br />
Er braucht einen, der seine Forderungen nach Heiligkeit erfüllen kann und zu dem er Vertrauen hat. Das reine Opferlamm. Und dessen Leben, Eigentums- und Machtbereich soll sich ausweiten. Er macht es zum Stammvater eines neuen Menschen. Und weil sein angenommes Eigentum noch unvollkommen ist, er ihm aber von Anfang an Heilsgewissheit zusprechen will, versichert er durch den Tod und Auferstehung dieses sein Leben gegen die Gottesferne und den Machtanspruch des Todes. Dieses Leben bietet somit einen Schutzraum gegen den Zorn Gottes und den Tod. Sühne entbindet mich von den Todesfolgen meiner Schuld, sie bezahlt die Schuld aber nicht im Sinne eines Ausgleichs.<br />
&nbsp;<br />
Was spricht dagegen, dies so zu sehen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
