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	Kommentare zu: Johnny Cash: „Oh, I am weak, oh, I know I am vain.“	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		Von: Udo		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Udo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 10:03:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich zitiere hier einmal aus dem Buch von Matthias Huff, Johnny Cash: Meine Arme sind zu kurz, um mit Gott zu boxen:“Wie fromm Johnny Cash ist, das ist eigentlich schwer zu übersehen. Einer seiner engsten Freunde ist „Amerikas Pastor“ Billy Graham, für den er bei über 30 Massenevangelisationen, den „Crusades“, singt. Und vor 150.000 Menschen auf der „Explo ’72“, einem Event, dem der Mitveranstalter und Hauptsprecher Billy Graham das wirksame Etikett „religiöses Woodstock“ verleiht. In allen seinen Konzerten singt er stets neben Mörderballaden auch Gospels, er veröffentlicht mehrere Gospel-Alben sowie eine Lesung des Neuen Testaments und dreht neben mehreren christlichen TV-Specials auch einen Jesus-Kinofilm.
Der fromme Johnny Cash begeistert Produzenten und Plattenfirmen nicht: „Mir schwant, meine Plattenfirma sieht mich lieber im Gefängnis als in der Kirche.“
Johnny Cashs christlicher Glaube wird gern verdrängt, in Deutschland noch stärker als in den USA, wenn ich das richtig sehe. Ein schönes Beispiel ist das Interview von Reinhold Beckmann mit Johnny Cash und June Carter Cash 1988 backstage in Hamburg. Nach der obligatorischen Frage zu den Gefängniskonzerten kommt die ebenso obligatorische Drogenfrage, und Johnny Cash antwortet: „I don’t have a problem anymore. I turned it over to God and it’s working out really good. I feel good.“Reinhold Beckmann übersetzt das live in die Kamera: „Er fühlt sich absolut okay. Die Zeit mit den Drogen und dem Alkohol ist vorbei.“ Gott fällt unter den Tisch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich zitiere hier einmal aus dem Buch von Matthias Huff, Johnny Cash: Meine Arme sind zu kurz, um mit Gott zu boxen:“Wie fromm Johnny Cash ist, das ist eigentlich schwer zu übersehen. Einer seiner engsten Freunde ist „Amerikas Pastor“ Billy Graham, für den er bei über 30 Massenevangelisationen, den „Crusades“, singt. Und vor 150.000 Menschen auf der „Explo ’72“, einem Event, dem der Mitveranstalter und Hauptsprecher Billy Graham das wirksame Etikett „religiöses Woodstock“ verleiht. In allen seinen Konzerten singt er stets neben Mörderballaden auch Gospels, er veröffentlicht mehrere Gospel-Alben sowie eine Lesung des Neuen Testaments und dreht neben mehreren christlichen TV-Specials auch einen Jesus-Kinofilm.<br />
Der fromme Johnny Cash begeistert Produzenten und Plattenfirmen nicht: „Mir schwant, meine Plattenfirma sieht mich lieber im Gefängnis als in der Kirche.“<br />
Johnny Cashs christlicher Glaube wird gern verdrängt, in Deutschland noch stärker als in den USA, wenn ich das richtig sehe. Ein schönes Beispiel ist das Interview von Reinhold Beckmann mit Johnny Cash und June Carter Cash 1988 backstage in Hamburg. Nach der obligatorischen Frage zu den Gefängniskonzerten kommt die ebenso obligatorische Drogenfrage, und Johnny Cash antwortet: „I don’t have a problem anymore. I turned it over to God and it’s working out really good. I feel good.“Reinhold Beckmann übersetzt das live in die Kamera: „Er fühlt sich absolut okay. Die Zeit mit den Drogen und dem Alkohol ist vorbei.“ Gott fällt unter den Tisch.</p>
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