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	Kommentare zu: King&#8217;s College wird (etwas) katholischer	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/kings-college-wird-etwas-katholischer/9247/comment-page-1/#comment-9505</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 17:17:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Antwort von Trueman ist zwar fundiert(er), aber im Endeffekt etwas relativierend. Wenn es &quot;unendlich viele&quot; Biblische Weltanschauungen gaebe, dann koennte man kaum noch aussagen, dass eine bestimmte Sicht aus der Bibel abgeleitet wird. 

(Aber stimmt: Bahnsen war zu polemisch). 

Die Frage ist vielleicht: woraus lenke ich meinen Blick? Wenn ich von verschiedenen Denominationen bzw. biblischen Sichtweisen ausgehe, bzw. von den einzelnen theologischen Fragen, und denke: welche Antwort auf welche theologische Detail-Frage hat welche Wirkung in der Weltanschauung, dann komme ich vermutlich unweigerlich zum Schluss: die christliche Weltanschauung ist eine relativ relative Angelegenheit. 

Wenn ich aber von Kern-Fragen des sozialen Zusammenlebens ausgehe, ist es vermutlich so, dass es nicht allzu viele verschiedene Moeglichkeiten gibt, und bei den entscheidenden Fragen sollte sogar Einheit moeglich sein. 

Und doch ist die sorgfaeltige theologische Arbeit von Trueman sehr wesentlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Antwort von Trueman ist zwar fundiert(er), aber im Endeffekt etwas relativierend. Wenn es &#8222;unendlich viele&#8220; Biblische Weltanschauungen gaebe, dann koennte man kaum noch aussagen, dass eine bestimmte Sicht aus der Bibel abgeleitet wird. </p>
<p>(Aber stimmt: Bahnsen war zu polemisch). </p>
<p>Die Frage ist vielleicht: woraus lenke ich meinen Blick? Wenn ich von verschiedenen Denominationen bzw. biblischen Sichtweisen ausgehe, bzw. von den einzelnen theologischen Fragen, und denke: welche Antwort auf welche theologische Detail-Frage hat welche Wirkung in der Weltanschauung, dann komme ich vermutlich unweigerlich zum Schluss: die christliche Weltanschauung ist eine relativ relative Angelegenheit. </p>
<p>Wenn ich aber von Kern-Fragen des sozialen Zusammenlebens ausgehe, ist es vermutlich so, dass es nicht allzu viele verschiedene Moeglichkeiten gibt, und bei den entscheidenden Fragen sollte sogar Einheit moeglich sein. </p>
<p>Und doch ist die sorgfaeltige theologische Arbeit von Trueman sehr wesentlich.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://theoblog.de/kings-college-wird-etwas-katholischer/9247/comment-page-1/#comment-9504</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 13:48:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hier Truemans Antwort auf Bahnsen zum Thema christliche Weltsicht(en!):
http://www.reformation21.org/blog/2010/08/will-the-real-christian-life-a.php

Bahnsens Artikel ist nebenbei bemerkt von sachlich falscher Polemik durchzogen, wenn er bemerkt, das Westminster Theological Seminary würde nur hauseigenes Personal berufen und sich dadurch jeglicher akademischen Glaubwürdigkeit entheben. Trueman hat weder am WTS studiert, noch promoviert, noch gelehrt ehe er auf seine jetzige Professur berufen wurde. Und die stattliche Anzahl Bücher, die er in den letzten Jahren geschrieben oder herausgegeben hat, sind alle bei anerkannten akademischen Verlagen erschienen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier Truemans Antwort auf Bahnsen zum Thema christliche Weltsicht(en!):<br />
<a href="http://www.reformation21.org/blog/2010/08/will-the-real-christian-life-a.php" rel="nofollow ugc">http://www.reformation21.org/blog/2010/08/will-the-real-christian-life-a.php</a></p>
<p>Bahnsens Artikel ist nebenbei bemerkt von sachlich falscher Polemik durchzogen, wenn er bemerkt, das Westminster Theological Seminary würde nur hauseigenes Personal berufen und sich dadurch jeglicher akademischen Glaubwürdigkeit entheben. Trueman hat weder am WTS studiert, noch promoviert, noch gelehrt ehe er auf seine jetzige Professur berufen wurde. Und die stattliche Anzahl Bücher, die er in den letzten Jahren geschrieben oder herausgegeben hat, sind alle bei anerkannten akademischen Verlagen erschienen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/kings-college-wird-etwas-katholischer/9247/comment-page-1/#comment-9503</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 07:45:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[David Bahnsen (Sohn von Greg L. Bahnsen) verteidigt die Berufung von Dinesh D&#039;Souza und schreibt hier: http://www.davidbahnsen.com/index.php/2010/08/24/roman-catholics-the-heirs-of-the-reformation/  das folgende: 

The contributions of a Dinesh D’ Souza in the contemporary scene go far beyond those things that Trueman [der Autor des Artikels in reformation21considers so trivial (you know, unimportant disciplines like economics and political science).  True, Dinesh may not line up with a lot of Protestant thought on the really, really important things like predestination and church discipline (though perhaps he does, or perhaps he will), but maybe a little more genuinely Reformed thought is needed here?  For those of us who see our evangelical Reformed theology as a comprehensive world and life view, maybe, just maybe, Dinesh is far more qualified than the Carl Truemans of the world could possibly understand. 

Das heisst, fuer Bahnsen ist die Tatsache, dass Dinesh D&#039;Souza die richtigen sozialpolitischen Ansichten hat, die ja eigentlich aus einer integrierten reformierten Sicht hervorgehen SOLLTEN, auch ein wesentlicher Aspekt, der positiv zu bewerten ist, und man sollte nicht &quot;nur&quot; auf Soteriologie und Rechtfertigungslehre sehen. 

(Mag sein, aber - am besten immer noch, man hat eine &quot;integrierte&quot; Weltanschauung, d.h. richtige Theologie, und daraus hervorgehend eine christliche Weltsicht in anderen Bereichen des Lebens).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>David Bahnsen (Sohn von Greg L. Bahnsen) verteidigt die Berufung von Dinesh D&#8217;Souza und schreibt hier: <a href="http://www.davidbahnsen.com/index.php/2010/08/24/roman-catholics-the-heirs-of-the-reformation/" rel="nofollow ugc">http://www.davidbahnsen.com/index.php/2010/08/24/roman-catholics-the-heirs-of-the-reformation/</a>  das folgende: </p>
<p>The contributions of a Dinesh D’ Souza in the contemporary scene go far beyond those things that Trueman [der Autor des Artikels in reformation21considers so trivial (you know, unimportant disciplines like economics and political science).  True, Dinesh may not line up with a lot of Protestant thought on the really, really important things like predestination and church discipline (though perhaps he does, or perhaps he will), but maybe a little more genuinely Reformed thought is needed here?  For those of us who see our evangelical Reformed theology as a comprehensive world and life view, maybe, just maybe, Dinesh is far more qualified than the Carl Truemans of the world could possibly understand. </p>
<p>Das heisst, fuer Bahnsen ist die Tatsache, dass Dinesh D&#8217;Souza die richtigen sozialpolitischen Ansichten hat, die ja eigentlich aus einer integrierten reformierten Sicht hervorgehen SOLLTEN, auch ein wesentlicher Aspekt, der positiv zu bewerten ist, und man sollte nicht &#8222;nur&#8220; auf Soteriologie und Rechtfertigungslehre sehen. </p>
<p>(Mag sein, aber &#8211; am besten immer noch, man hat eine &#8222;integrierte&#8220; Weltanschauung, d.h. richtige Theologie, und daraus hervorgehend eine christliche Weltsicht in anderen Bereichen des Lebens).</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/kings-college-wird-etwas-katholischer/9247/comment-page-1/#comment-9502</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 07:26:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich glaube nicht, dass D&#039;Souza die protestantische Rechtfertigungslehre, Hermeneutik, etc. angreifen wird. Er ist relativ &quot;liberal&quot; in manchen Dingen, z.B. glaubt er an Evolution (eigentlich fast der einzige Wehrmutstropfen in seinem ansonsten hervorragenden apologetischen Buch &quot;What&#039;s so great about Christianity&quot; - jedem zu empfehlen. 
Ich glaube, fuer D&#039;Souza ist eine detaillierte theologische Exegese nicht die erste Prioritaet, er ist von Herzen mehr ein Apologetiker, der gegen Atheisten debattiert und &quot;Limited Government&quot; gegen einen Staat mit Allmachtsanspruechen verteidigen will. 

Marvin Olasky ist &quot;Provost&quot; am selben Kings College und wuerde D&#039;Souza da sicher auf die Finger schlagen, wenn er sich an protestantischen Kernwahrheiten vergreifen wollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube nicht, dass D&#8217;Souza die protestantische Rechtfertigungslehre, Hermeneutik, etc. angreifen wird. Er ist relativ &#8222;liberal&#8220; in manchen Dingen, z.B. glaubt er an Evolution (eigentlich fast der einzige Wehrmutstropfen in seinem ansonsten hervorragenden apologetischen Buch &#8222;What&#8217;s so great about Christianity&#8220; &#8211; jedem zu empfehlen.<br />
Ich glaube, fuer D&#8217;Souza ist eine detaillierte theologische Exegese nicht die erste Prioritaet, er ist von Herzen mehr ein Apologetiker, der gegen Atheisten debattiert und &#8222;Limited Government&#8220; gegen einen Staat mit Allmachtsanspruechen verteidigen will. </p>
<p>Marvin Olasky ist &#8222;Provost&#8220; am selben Kings College und wuerde D&#8217;Souza da sicher auf die Finger schlagen, wenn er sich an protestantischen Kernwahrheiten vergreifen wollte.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jochen		</title>
		<link>https://theoblog.de/kings-college-wird-etwas-katholischer/9247/comment-page-1/#comment-9501</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jochen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 17:30:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Interessant aber nicht weiter überraschend - auch der Missionsleiter (seit 2006) des deutschen Arbeitszweiges von CfC, Clemens Schweiger, ist katholisch. Das scheint bei CfC somit keine neue Entwicklung zu sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant aber nicht weiter überraschend &#8211; auch der Missionsleiter (seit 2006) des deutschen Arbeitszweiges von CfC, Clemens Schweiger, ist katholisch. Das scheint bei CfC somit keine neue Entwicklung zu sein.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Katharina		</title>
		<link>https://theoblog.de/kings-college-wird-etwas-katholischer/9247/comment-page-1/#comment-9500</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katharina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 12:54:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;... if these issues really are negotiable, then we should all return to Rome.&quot; Genau so argumentierten amerikanische Freunde von mir und sind an Ostern zum Katholizismus konvertiert...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;&#8230; if these issues really are negotiable, then we should all return to Rome.&#8220; Genau so argumentierten amerikanische Freunde von mir und sind an Ostern zum Katholizismus konvertiert&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/kings-college-wird-etwas-katholischer/9247/comment-page-1/#comment-9493</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 04:48:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Ernst: Nun, die KK lehrte im Blick auf die Schrift, Hermeneutik, Rechtfertigung, Sakramente etc. etwas anderes als protestantische Kirchen. Dass sich dann an einem College mit der Berufung eines katholischen Gelehrten etwas ändert, liegt nicht nur im Bereich des Möglichen, sondern im Bereich des Wahrscheinlichen. D’Souza ist nicht katholisch weil er eigentlich evangelisch sein möchte. ;-)

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ernst: Nun, die KK lehrte im Blick auf die Schrift, Hermeneutik, Rechtfertigung, Sakramente etc. etwas anderes als protestantische Kirchen. Dass sich dann an einem College mit der Berufung eines katholischen Gelehrten etwas ändert, liegt nicht nur im Bereich des Möglichen, sondern im Bereich des Wahrscheinlichen. D’Souza ist nicht katholisch weil er eigentlich evangelisch sein möchte. 😉</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ernst		</title>
		<link>https://theoblog.de/kings-college-wird-etwas-katholischer/9247/comment-page-1/#comment-9489</link>

		<dc:creator><![CDATA[ernst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 20:51:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich kenne weder das King´s College in New York noch den designierten Präsidenten näher. Dass ein Katholik einer evangelikalen Institution vorsteht, ist zwar pikant, allerdings muss gefragt werden, welche konkreten Hinweise es für die befürchteten Folgen gibt? 
Truemans hier zitierte Aussagen sind doch recht spekulativ. Nicht jeder Katholik ist in theologischen Fragen schon wesentlich deckungsgleich mit der Lehre Roms - oder?
CfC wird zudem sicher nur jemanden berufen, den es für geeignet hält? Alles andere müsste doch sehr verwundern.
Deine Kritik, dass die Evangelikalen sich nicht hinreichend positionieren, wenn es um die Auseinandersetzung in aktuellen Fragen der Ethik oder Apologetik geht, teile ich; da sieht es in Deutschland leider noch viel düsterer aus als im angelsächsischen Raum...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kenne weder das King´s College in New York noch den designierten Präsidenten näher. Dass ein Katholik einer evangelikalen Institution vorsteht, ist zwar pikant, allerdings muss gefragt werden, welche konkreten Hinweise es für die befürchteten Folgen gibt?<br />
Truemans hier zitierte Aussagen sind doch recht spekulativ. Nicht jeder Katholik ist in theologischen Fragen schon wesentlich deckungsgleich mit der Lehre Roms &#8211; oder?<br />
CfC wird zudem sicher nur jemanden berufen, den es für geeignet hält? Alles andere müsste doch sehr verwundern.<br />
Deine Kritik, dass die Evangelikalen sich nicht hinreichend positionieren, wenn es um die Auseinandersetzung in aktuellen Fragen der Ethik oder Apologetik geht, teile ich; da sieht es in Deutschland leider noch viel düsterer aus als im angelsächsischen Raum&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
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