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	Kommentare zu: Kritische Blicke auf die »Neue Paulusperspektive«	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Jonas		</title>
		<link>https://theoblog.de/kritische-blicke-auf-die-%c2%bbneue-paulusperspektive%c2%ab/12473/comment-page-1/#comment-12558</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 20:11:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Christoph: Nennen wir &quot;Zweck/Anlass&quot; des Briefes mal &quot;die systematische Darlegung des Evangeliums / der Rechtfertigungslehre im Hinblick auf eine geplante zukünftige Tätigkeit der Evangelisation in Rom&quot;. Damit hat der Brief durchaus einen Zweck und Anlass (was ich keinesfalls bestreite), aber er ist nicht als Antwort auf innergemeindliche Probleme in Rom (wie zB der Galater- oder die Korintherbriefe, etc.). So wollte ich eigentlich in meinem Post oben &quot;keine konkrete Situation&quot; verstanden haben. Anscheinend hat dies zu Missverständnissen geführt. Das war nicht beabsichtigt, sorry! Natürlich kann man aus diversen weiteren Briefen des Corpus Paulinum vereinzelte weitere Details zur Rechtfertigung erfahren, die jedoch interessanterweise a. an keiner Stelle dem Römerbrief widersprechen sondern ihn vielmehr ergänzen und b. deutet gerade auch in den späteren Briefen (insbes. Pastoralbriefe) einiges darauf hin, dass die eigentliche Lehre des Paulus in erster Linie genau aus dem bestand, was er im Römerbrief in systematischer Form dargelegt hatte. 
LG
Jonas]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Christoph: Nennen wir &#8222;Zweck/Anlass&#8220; des Briefes mal &#8222;die systematische Darlegung des Evangeliums / der Rechtfertigungslehre im Hinblick auf eine geplante zukünftige Tätigkeit der Evangelisation in Rom&#8220;. Damit hat der Brief durchaus einen Zweck und Anlass (was ich keinesfalls bestreite), aber er ist nicht als Antwort auf innergemeindliche Probleme in Rom (wie zB der Galater- oder die Korintherbriefe, etc.). So wollte ich eigentlich in meinem Post oben &#8222;keine konkrete Situation&#8220; verstanden haben. Anscheinend hat dies zu Missverständnissen geführt. Das war nicht beabsichtigt, sorry! Natürlich kann man aus diversen weiteren Briefen des Corpus Paulinum vereinzelte weitere Details zur Rechtfertigung erfahren, die jedoch interessanterweise a. an keiner Stelle dem Römerbrief widersprechen sondern ihn vielmehr ergänzen und b. deutet gerade auch in den späteren Briefen (insbes. Pastoralbriefe) einiges darauf hin, dass die eigentliche Lehre des Paulus in erster Linie genau aus dem bestand, was er im Römerbrief in systematischer Form dargelegt hatte.<br />
LG<br />
Jonas</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/kritische-blicke-auf-die-%c2%bbneue-paulusperspektive%c2%ab/12473/comment-page-1/#comment-12555</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 17:02:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=12473#comment-12555</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/kritische-blicke-auf-die-%c2%bbneue-paulusperspektive%c2%ab/12473/comment-page-1/#comment-12554&quot;&gt;Christoph Heilig&lt;/a&gt;.

@Christoph: Nun, dass Ergebnis von Erörterungen zum Thema Zweck/Anlass kann ja durchaus bedeuten: Spielt bei diesem Brief keine sehr große Rolle. Das heißt ja nicht, das eine solche Untersuchung vergeblich wäre. ;-)

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/kritische-blicke-auf-die-%c2%bbneue-paulusperspektive%c2%ab/12473/comment-page-1/#comment-12554">Christoph Heilig</a>.</p>
<p>@Christoph: Nun, dass Ergebnis von Erörterungen zum Thema Zweck/Anlass kann ja durchaus bedeuten: Spielt bei diesem Brief keine sehr große Rolle. Das heißt ja nicht, das eine solche Untersuchung vergeblich wäre. 😉</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christoph Heilig		</title>
		<link>https://theoblog.de/kritische-blicke-auf-die-%c2%bbneue-paulusperspektive%c2%ab/12473/comment-page-1/#comment-12554</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christoph Heilig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 16:42:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Jonas:
&quot;wenn man den Römerbrief als Hauptquelle für die paulinische Rechtfertigungslehre nimmt, so kann man auf keinen Fall von einer &#039;konkreten Situation&#039; sprechen&quot;

Mal davon abgesehen, dass der doch recht kontextgebundene Galaterbrief hierbei auch noch ein Wörtchen mitzureden hat, erstaunt angesichts Deiner Einschätzung des Römerbriefs, wie unnötig viel sämtliche Kommentare in ihrer Einleitung dem Punkt &quot;Zweck/Anlass&quot; widmen. ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Jonas:<br />
&#8222;wenn man den Römerbrief als Hauptquelle für die paulinische Rechtfertigungslehre nimmt, so kann man auf keinen Fall von einer &#8218;konkreten Situation&#8216; sprechen&#8220;</p>
<p>Mal davon abgesehen, dass der doch recht kontextgebundene Galaterbrief hierbei auch noch ein Wörtchen mitzureden hat, erstaunt angesichts Deiner Einschätzung des Römerbriefs, wie unnötig viel sämtliche Kommentare in ihrer Einleitung dem Punkt &#8222;Zweck/Anlass&#8220; widmen. 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jonas		</title>
		<link>https://theoblog.de/kritische-blicke-auf-die-%c2%bbneue-paulusperspektive%c2%ab/12473/comment-page-1/#comment-12541</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 12:08:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@kapeka:

wenn man den Römerbrief als Hauptquelle für die paulinische Rechtfertigungslehre nimmt, so kann man auf keinen Fall von einer &quot;konkreten Situation&quot; sprechen, da der Apostel zur Zeit der Abfassung diese Gemeinde noch gar nicht live kannte. Außerdem ist dieser Brief an die Gemeinde Roms eben genau kein Brief als Antwort auf eine konkrete Situation, sondern vielmehr die Abfassung einer Art &quot;ersten Systematischen Theologie&quot;, also einer Abhandlung über die wichtigsten Gebiete dessen, was die Bibel lehrt: Anthropologie, Hamartiologie, Soteriologie, Pneumatologie, Ekklesiologie, Ethik, etc. Und drittens hat der Heilige Geist, der Selbst auch ganz und gar Gott ist, immer auch den Überblick und die Weisheit / Erkenntnis auch über die sich noch zu ereignenden Geschehnisse. Deshalb ist das reformatorische Verständnis der Rechtfertigung durchaus am ehesten mit demjenigen des Heiligen Geistes in Einklang.

@Ron: Vielen Dank für die gute Zusammenfassung!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@kapeka:</p>
<p>wenn man den Römerbrief als Hauptquelle für die paulinische Rechtfertigungslehre nimmt, so kann man auf keinen Fall von einer &#8222;konkreten Situation&#8220; sprechen, da der Apostel zur Zeit der Abfassung diese Gemeinde noch gar nicht live kannte. Außerdem ist dieser Brief an die Gemeinde Roms eben genau kein Brief als Antwort auf eine konkrete Situation, sondern vielmehr die Abfassung einer Art &#8222;ersten Systematischen Theologie&#8220;, also einer Abhandlung über die wichtigsten Gebiete dessen, was die Bibel lehrt: Anthropologie, Hamartiologie, Soteriologie, Pneumatologie, Ekklesiologie, Ethik, etc. Und drittens hat der Heilige Geist, der Selbst auch ganz und gar Gott ist, immer auch den Überblick und die Weisheit / Erkenntnis auch über die sich noch zu ereignenden Geschehnisse. Deshalb ist das reformatorische Verständnis der Rechtfertigung durchaus am ehesten mit demjenigen des Heiligen Geistes in Einklang.</p>
<p>@Ron: Vielen Dank für die gute Zusammenfassung!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: kapeka		</title>
		<link>https://theoblog.de/kritische-blicke-auf-die-%c2%bbneue-paulusperspektive%c2%ab/12473/comment-page-1/#comment-12539</link>

		<dc:creator><![CDATA[kapeka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 10:07:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=12473#comment-12539</guid>

					<description><![CDATA[Natürlich, aber dennoch hat Paulus in eine konkrete Situation hinein geschrieben und der Geist hat ihn beim Schreiben für diese konkrete Situation geleitet. Inspiration besagt, dass das, was geschrieben ist, so wie es geschrieben wurde, vom Geist geleitet wurde. 
Das kann aber auch bedeuten, dass Paulus nicht die ganze denkbare Spannbreite dessen bewusst gewesen ist, wohin seine Ausführungen extrapoliert werden können.

Er hatte also Verständnis über die Dinge, die er _schrieb_, aber vielleicht nicht komplett den Blick über das, was für mögliche theologische Ableitungen aufgrund seiner Schriften denkbar und folgerichtig wären.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich, aber dennoch hat Paulus in eine konkrete Situation hinein geschrieben und der Geist hat ihn beim Schreiben für diese konkrete Situation geleitet. Inspiration besagt, dass das, was geschrieben ist, so wie es geschrieben wurde, vom Geist geleitet wurde.<br />
Das kann aber auch bedeuten, dass Paulus nicht die ganze denkbare Spannbreite dessen bewusst gewesen ist, wohin seine Ausführungen extrapoliert werden können.</p>
<p>Er hatte also Verständnis über die Dinge, die er _schrieb_, aber vielleicht nicht komplett den Blick über das, was für mögliche theologische Ableitungen aufgrund seiner Schriften denkbar und folgerichtig wären.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Roderich		</title>
		<link>https://theoblog.de/kritische-blicke-auf-die-%c2%bbneue-paulusperspektive%c2%ab/12473/comment-page-1/#comment-12538</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roderich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 08:28:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=12473#comment-12538</guid>

					<description><![CDATA[@kapeka: 
&lt;blockquote&gt; ... wenn Paulus selbst vielleicth nicht ganz so weit gedacht hat... &lt;/blockquote&gt;
Hm, das beschreibt den Text der Paulusbriefe mehr als menschliches Denkprodukt des Paulus; das war es sicher auch, aber ich wuerde es primaer als vom Heiligen Geist gewirkte Offenbarung verstehen. Ich denke, Paulus hatte schon das Verstaendnis dieser Dinge, ueber die er schrieb.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@kapeka: </p>
<blockquote><p> &#8230; wenn Paulus selbst vielleicth nicht ganz so weit gedacht hat&#8230; </p></blockquote>
<p>Hm, das beschreibt den Text der Paulusbriefe mehr als menschliches Denkprodukt des Paulus; das war es sicher auch, aber ich wuerde es primaer als vom Heiligen Geist gewirkte Offenbarung verstehen. Ich denke, Paulus hatte schon das Verstaendnis dieser Dinge, ueber die er schrieb.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes Strehle		</title>
		<link>https://theoblog.de/kritische-blicke-auf-die-%c2%bbneue-paulusperspektive%c2%ab/12473/comment-page-1/#comment-12534</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes Strehle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2011 22:31:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=12473#comment-12534</guid>

					<description><![CDATA[Ron, 
danke für die Vorstellung!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ron,<br />
danke für die Vorstellung!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: kapeka		</title>
		<link>https://theoblog.de/kritische-blicke-auf-die-%c2%bbneue-paulusperspektive%c2%ab/12473/comment-page-1/#comment-12532</link>

		<dc:creator><![CDATA[kapeka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2011 14:54:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=12473#comment-12532</guid>

					<description><![CDATA[Vielen Dank!

Trotz meiner Auseinandersetzung mit Wright und Piper bin ich selbst noch nicht ganz zu einem Fazit gekommen, was ich nun von der NPP halten soll. Aber es scheint sich ein Konsens herauszukristallisieren, den ich selbst auch teilen würde: 

Der NPP verdanken wir einen neuen Blick auf das historische Judentum der Zeit Jesu (wenn Sanders auch in gewissen Punkten relativiert wurde, ist es ihm doch zu verdanken, dass in der Reaktion auf ihn noch genauer hingeschaut wurde) und darauf aufbauend _exegetische_ Einsichten in das, was Paulus konkret vor Augen hatte, als er seine Briefe schrieb.

Andererseits lässt sich _theologisch_ dennoch eine Linie von Paulus zu Luther ziehen, wenn Paulus selbst vielleicht tatsächlich nicht ganz so weit gedacht hat und stärker auf die nationale Frage geblickt hat, die ihn in seiner Missionssituation geplagt hat. Ich glaube dennoch, dass er das größere, dahinterstehende soteriologische Problem sehr wohl gespürt hat und es ihm deshalb so wichtig war, dieses _spezifische_ Problem zu lösen, was Dunn/Wright so betonen.


Ich habe das Buch von Bird vorliegen, wo er versucht, eine zwischenn OPP und NPP zu vermitteln. Ich hoffe, ich komme dazu, es mir genauer anzuschauen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank!</p>
<p>Trotz meiner Auseinandersetzung mit Wright und Piper bin ich selbst noch nicht ganz zu einem Fazit gekommen, was ich nun von der NPP halten soll. Aber es scheint sich ein Konsens herauszukristallisieren, den ich selbst auch teilen würde: </p>
<p>Der NPP verdanken wir einen neuen Blick auf das historische Judentum der Zeit Jesu (wenn Sanders auch in gewissen Punkten relativiert wurde, ist es ihm doch zu verdanken, dass in der Reaktion auf ihn noch genauer hingeschaut wurde) und darauf aufbauend _exegetische_ Einsichten in das, was Paulus konkret vor Augen hatte, als er seine Briefe schrieb.</p>
<p>Andererseits lässt sich _theologisch_ dennoch eine Linie von Paulus zu Luther ziehen, wenn Paulus selbst vielleicht tatsächlich nicht ganz so weit gedacht hat und stärker auf die nationale Frage geblickt hat, die ihn in seiner Missionssituation geplagt hat. Ich glaube dennoch, dass er das größere, dahinterstehende soteriologische Problem sehr wohl gespürt hat und es ihm deshalb so wichtig war, dieses _spezifische_ Problem zu lösen, was Dunn/Wright so betonen.</p>
<p>Ich habe das Buch von Bird vorliegen, wo er versucht, eine zwischenn OPP und NPP zu vermitteln. Ich hoffe, ich komme dazu, es mir genauer anzuschauen.</p>
]]></content:encoded>
		
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