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	Kommentare zu: Kultur des Todes (17): Recht auf Abtreibung in der Verfassung?	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
	<lastBuildDate>Mon, 12 Dec 2022 13:00:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Stephen		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2022 13:00:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Felixpe
&quot;Die philosophische Frage, wann Leben beginnt, interessiert mich nicht wirklich, wenn die Anti-Abtreibungsbewegung immer darauf hinausläuft, Frauen bzw. Schwangere zu unterwerfen.&quot;
Also, Sie interessieren sich nicht für die Argumente anderer und verurteilen sie einfach als totalitär (implizit hier und auch im vorletzten Satz).  Habe ich richtig verstanden?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Felixpe<br />
&#8222;Die philosophische Frage, wann Leben beginnt, interessiert mich nicht wirklich, wenn die Anti-Abtreibungsbewegung immer darauf hinausläuft, Frauen bzw. Schwangere zu unterwerfen.&#8220;<br />
Also, Sie interessieren sich nicht für die Argumente anderer und verurteilen sie einfach als totalitär (implizit hier und auch im vorletzten Satz).  Habe ich richtig verstanden?</p>
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		<title>
		Von: Markus		</title>
		<link>https://theoblog.de/kultur-des-todes-17-recht-auf-abtreibung-in-der-verfassung/38843/comment-page-1/#comment-89857</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 2022 08:21:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Felixpe

Was, wenn Deine Mutter Deiner Meinung gewesen wäre, als sie im 2. Monat mit Dir schwanger ging? Dann hätten wir jetzt zwei Kommentare weniger …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Felixpe</p>
<p>Was, wenn Deine Mutter Deiner Meinung gewesen wäre, als sie im 2. Monat mit Dir schwanger ging? Dann hätten wir jetzt zwei Kommentare weniger …</p>
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		<title>
		Von: Max		</title>
		<link>https://theoblog.de/kultur-des-todes-17-recht-auf-abtreibung-in-der-verfassung/38843/comment-page-1/#comment-89856</link>

		<dc:creator><![CDATA[Max]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2022 16:32:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@felixpe, es ist etwas völlig anderes, die Regelung von Abtreibung im StGb zu diskutieren, als das Recht auf Abtreibung in der Verfassung festschreiben zu wollen. Hier geht es nicht mehr um das Ringen um einen adäquaten Umgang mit ungewollt schwangeren Frauen, hier geht es einzig und alleine darum, das Recht auf Abtreibung für alle zu manifestieren - ganz gleich, wie die Umstände sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@felixpe, es ist etwas völlig anderes, die Regelung von Abtreibung im StGb zu diskutieren, als das Recht auf Abtreibung in der Verfassung festschreiben zu wollen. Hier geht es nicht mehr um das Ringen um einen adäquaten Umgang mit ungewollt schwangeren Frauen, hier geht es einzig und alleine darum, das Recht auf Abtreibung für alle zu manifestieren &#8211; ganz gleich, wie die Umstände sind.</p>
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		<title>
		Von: Felixpe		</title>
		<link>https://theoblog.de/kultur-des-todes-17-recht-auf-abtreibung-in-der-verfassung/38843/comment-page-1/#comment-89855</link>

		<dc:creator><![CDATA[Felixpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2022 14:49:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Logik verstehe ich nicht: Weil einige Frauen, die abgetrieben haben, gelitten haben sollen, ist es daher böse, wenn dies allen erlaubt wird? Nee, nee, das ist genau falschrum: Der Abtreibungsprozess muss natürlich von Profis durchgeführt werden, sonst wird es natürlich gefährlich. Das Leid reduziert man aber gewiss nicht durch ein Totalverbot.

Und kaum jemand ist wirklich glücklich darüber, abgetrieben zu haben, aber das nimmt man in Kauf, wenn man noch nicht (oder auch gar nicht) für eine Schwangerschaft und ein Kind bereit ist.

Das ist doch die zentrale moralische Frage bei Abtreibungen: Wollen wir die Schwangeren unter Androhung von Staatsgewalt, Gefängnis und schlimmeren Bestrafungen zwingen, jede Schwangerschaft bis zum Schluss durchzuhalten und ein Kind auszutragen? Selbst, wenn das ein großes Trauma und ein massier Eingriff in die persönliche Freiheit für sie wäre? Die Antwort der Abtreibungsgegner ist klar: Ja. In einer Welt ohne Abtreibungen bist du in der Zeit einer Schwangerschaft de facto ein Sklave des Staates.

Ich mag Abtreibungsgegner nicht, sie sind für mich kalt und herzlos. Das ganze Leid der Betroffenen, das sie durch ihre Feindseligkeit verursachen, nehmen sie entweder in Kauf, oder wie wollen es vielleicht sogar. Ich habe wenig Verständnis für ihre lächerlichen Moralbekundungen, wenn sie selber völlig die Position derer, dessen Leben sie kontrollieren wollen, ignorieren.

Die philosophische Frage, wann Leben beginnt, interessiert mich nicht wirklich, wenn die Anti-Abtreibungsbewegung immer darauf hinausläuft, Frauen bzw. Schwangere zu unterwerfen.

Und mit all diesem Kontext ist es daher absolut verständlich, dass Frankreich jetzt klare Kante gegen Abtreibungsgegner bewiesen hat.

Dass dann ausgerechnet die Abtreibungsgegner die sind, die anderen Totalitarismus vorwerfen, ist an Absurdität nicht zu überbieten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Logik verstehe ich nicht: Weil einige Frauen, die abgetrieben haben, gelitten haben sollen, ist es daher böse, wenn dies allen erlaubt wird? Nee, nee, das ist genau falschrum: Der Abtreibungsprozess muss natürlich von Profis durchgeführt werden, sonst wird es natürlich gefährlich. Das Leid reduziert man aber gewiss nicht durch ein Totalverbot.</p>
<p>Und kaum jemand ist wirklich glücklich darüber, abgetrieben zu haben, aber das nimmt man in Kauf, wenn man noch nicht (oder auch gar nicht) für eine Schwangerschaft und ein Kind bereit ist.</p>
<p>Das ist doch die zentrale moralische Frage bei Abtreibungen: Wollen wir die Schwangeren unter Androhung von Staatsgewalt, Gefängnis und schlimmeren Bestrafungen zwingen, jede Schwangerschaft bis zum Schluss durchzuhalten und ein Kind auszutragen? Selbst, wenn das ein großes Trauma und ein massier Eingriff in die persönliche Freiheit für sie wäre? Die Antwort der Abtreibungsgegner ist klar: Ja. In einer Welt ohne Abtreibungen bist du in der Zeit einer Schwangerschaft de facto ein Sklave des Staates.</p>
<p>Ich mag Abtreibungsgegner nicht, sie sind für mich kalt und herzlos. Das ganze Leid der Betroffenen, das sie durch ihre Feindseligkeit verursachen, nehmen sie entweder in Kauf, oder wie wollen es vielleicht sogar. Ich habe wenig Verständnis für ihre lächerlichen Moralbekundungen, wenn sie selber völlig die Position derer, dessen Leben sie kontrollieren wollen, ignorieren.</p>
<p>Die philosophische Frage, wann Leben beginnt, interessiert mich nicht wirklich, wenn die Anti-Abtreibungsbewegung immer darauf hinausläuft, Frauen bzw. Schwangere zu unterwerfen.</p>
<p>Und mit all diesem Kontext ist es daher absolut verständlich, dass Frankreich jetzt klare Kante gegen Abtreibungsgegner bewiesen hat.</p>
<p>Dass dann ausgerechnet die Abtreibungsgegner die sind, die anderen Totalitarismus vorwerfen, ist an Absurdität nicht zu überbieten.</p>
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