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	Kommentare zu: Kuyper: Sechs Vorlesungen über den Calvinismus	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-80347</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2018 06:54:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@dima: Here:

https://archive.org/details/reformationwider00kuyp

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@dima: Here:</p>
<p><a href="https://archive.org/details/reformationwider00kuyp" rel="nofollow ugc">https://archive.org/details/reformationwider00kuyp</a></p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: dima		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-80338</link>

		<dc:creator><![CDATA[dima]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2018 14:11:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Is the German translation of the Six Lectures available in HTML? Or only in PDF?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Is the German translation of the Six Lectures available in HTML? Or only in PDF?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mathias		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-74130</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mathias]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 May 2017 15:23:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Aktuelle Link lautet https://archive.org/details/reformationwider00kuyp
viel Freude damit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Aktuelle Link lautet <a href="https://archive.org/details/reformationwider00kuyp" rel="nofollow ugc">https://archive.org/details/reformationwider00kuyp</a><br />
viel Freude damit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter Kuyper		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-20050</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Kuyper]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 10:59:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=11200#comment-20050</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-20049&quot;&gt;Ron&lt;/a&gt;.

Lieber Ron,
Danke für den Hinweis auf Hans Rookmaaker. Ich muss das zuerst mal lesen, und werde mich dann wieder melden.
Liebe Grüsse

Peter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-20049">Ron</a>.</p>
<p>Lieber Ron,<br />
Danke für den Hinweis auf Hans Rookmaaker. Ich muss das zuerst mal lesen, und werde mich dann wieder melden.<br />
Liebe Grüsse</p>
<p>Peter</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-20049</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 10:12:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=11200#comment-20049</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-20034&quot;&gt;Peter Kuyper&lt;/a&gt;.

Lieber Herr Kuyper,

vielen Dank für Ihre Antwort. Ihr Deutsch ist gut lesbar und ich bin froh, dass ich nicht Niederländisch lesen oder schreiben muss. ;-)

Wenn ich das richtig verstanden habe, wehrt sich A. Kuyper gegen den Vorwurf, dass der Calvinismus keinen eigenen Kunststil hervorgebracht hat. Dies sei kein Beweis für die geistige Armut des Calvinismus. Der Calvinismus hat auch zur Kunst etwas zu sagen.

A. Kuyper baut seine Argumentation auf Hegel und Hartmann auf. Kunst tritt ursprünglich mit der Gottesverehrung auf, hat sich dann aber verselbständigt. &quot;Der Grundgedanke nun sowohl bei Hegel wie bei v. Hartmann ist vollkommen richtig. Religion und Kunst habenjede eine eigene Lebenssphäre; Spähren, die, anfänglich kaum unterschieden und darum ineinandergemischt, bei richtiger Entwicklung selbst auseinandergehen.&quot;

Hier kann ich A. Kuyper folgen. Dann allerdings behauptet er, dass ohne Verbindung mit den religiösen Prinzip kein eigener Kunsttil hervorgebracht werden kann. 

Da weiß ich nicht, wie genau A. Kuyper das meint. Man kann es auch so verstehen, dass z.B. der Atheismus oder die Zahlen- und Muskiklehre des Pythagoras ein religiöses Prinzip ist. Auch solche religiösen Prinzipien können große Kunst hervorbringen. 

Das würde sich mit der Kunsttheorie von Hans Rookmaaker decken, der ja von der VU Amsterdam kam (siehe auch: http://www.gnpcb.org/assets/products/excerpts/1581346948.1.pdf).

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-20034">Peter Kuyper</a>.</p>
<p>Lieber Herr Kuyper,</p>
<p>vielen Dank für Ihre Antwort. Ihr Deutsch ist gut lesbar und ich bin froh, dass ich nicht Niederländisch lesen oder schreiben muss. 😉</p>
<p>Wenn ich das richtig verstanden habe, wehrt sich A. Kuyper gegen den Vorwurf, dass der Calvinismus keinen eigenen Kunststil hervorgebracht hat. Dies sei kein Beweis für die geistige Armut des Calvinismus. Der Calvinismus hat auch zur Kunst etwas zu sagen.</p>
<p>A. Kuyper baut seine Argumentation auf Hegel und Hartmann auf. Kunst tritt ursprünglich mit der Gottesverehrung auf, hat sich dann aber verselbständigt. &#8222;Der Grundgedanke nun sowohl bei Hegel wie bei v. Hartmann ist vollkommen richtig. Religion und Kunst habenjede eine eigene Lebenssphäre; Spähren, die, anfänglich kaum unterschieden und darum ineinandergemischt, bei richtiger Entwicklung selbst auseinandergehen.&#8220;</p>
<p>Hier kann ich A. Kuyper folgen. Dann allerdings behauptet er, dass ohne Verbindung mit den religiösen Prinzip kein eigener Kunsttil hervorgebracht werden kann. </p>
<p>Da weiß ich nicht, wie genau A. Kuyper das meint. Man kann es auch so verstehen, dass z.B. der Atheismus oder die Zahlen- und Muskiklehre des Pythagoras ein religiöses Prinzip ist. Auch solche religiösen Prinzipien können große Kunst hervorbringen. </p>
<p>Das würde sich mit der Kunsttheorie von Hans Rookmaaker decken, der ja von der VU Amsterdam kam (siehe auch: <a href="http://www.gnpcb.org/assets/products/excerpts/1581346948.1.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.gnpcb.org/assets/products/excerpts/1581346948.1.pdf</a>).</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Andreas		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-20037</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 17:24:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=11200#comment-20037</guid>

					<description><![CDATA[@Herr Kuyper, 
sehr schöne Bilder auf Ihrer Homepage.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Herr Kuyper,<br />
sehr schöne Bilder auf Ihrer Homepage.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter Kuyper		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-20034</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Kuyper]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 15:36:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=11200#comment-20034</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Ron Kubsch,

1. Ich habe nicht erwartet so schnell reagieren zu müssen.
2. Meine Gedanken habe ich nicht publiziert.
3. Ich bin kein Theologe, sondern Architekt und Kunstmaler.

So, präleminäres ist gesagt. Bedrückend bei Abraham (er ist eben Familie) finde ich, dass Kunst nur aus Glauben entsteht,
und insbesondere aus dem Calvinismus: &quot;Intellectual art is no art, and the effort put forth by Hegel to draw art from thoughts,
militated against the very nature of art.&quot; Was mache ich jetzt mit Theo van Doesburg und die Gruppe de Stijl?

„Das Kunstwerk muss im Geist vollständig konzipiert und gestaltet sein, bevor es ausgeführt wird. Es darf nichts von den formalen
Gegebenheiten der Natur, der Sinne und der Gefühle enthalten. Wir wollen Lyrismus, Dramatik, Symbolik usf. ausschalten.
Das Bild muss ausschließlich aus plastischen Elementen konstruiert werden, d. h. aus Flächen und Farben.
Ein Bildelement hat keine andere Bedeutung als sich selbst&quot; so Theo van Doesburg 1918.

Weiter &quot;And since this is the very priciple of Religion, over intellect, moralty and art, that she alone effects the communion with
the Infinite in our self-consciousness, the call for a secular, allembracing art-style, independant of any religious priciple, is simply absurd&quot;.

Das finde ich bedrückend. Natürlich hat Glauben sehr vieles hervorgebracht und bringt auch heute noch hervorragendes.
Aber auch die Pythagoreer haben hervoragendes hervorgebracht, ohne Calvin. Die Lehre der Harmonik von Hans Kayser zeigt
wie auch heute das Gedankengut der Pythagoreer weiter entwickelt werden kann. Sicher, unser Intellekt ist eine göttliche Gabe,
aber damit arbeiten tut der Mensch. Als aktiver Gäubiger (in der evang. ref. Kirche Uznach) sind meine Bilder dennoch intellektuelle
Arbeiten. So Max Bill: „das Ziel der konkreten Kunst ist es, Gegenstände für den geistigen Gebrauch zu entwickeln, ähnlich wie der Mensch
sich Gegenstände schafft für den materiellen Gebrauch. […] konkrete Kunst ist in ihrer letzten Konsequenz der reine Ausdruck von
harmonischem Mass und Gesetz. Sie ordnet Systeme und gibt mit künstlerischen Mitteln diesen Ordnungen das Leben.[…]
Die Kunst hat Gebiete erfasst, die ihr früher verschlossen waren. Eines dieser Gebiete bedient sich einer mathematischen Denkweise,
die trotz ihrer rationalen Elemente viele weltanschauliche Komponenten enthält, die bis über die Grenzen des Abklärbaren hinaus führen.&quot;

Ich bitte um Verständnis für meine holprige Sprache (meine Muttersprachen sind Niederländisch und Französich) und würde ich schreiben
können würde ich nicht malen.

Freundliche Grüsse

Peter Kuyper]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Ron Kubsch,</p>
<p>1. Ich habe nicht erwartet so schnell reagieren zu müssen.<br />
2. Meine Gedanken habe ich nicht publiziert.<br />
3. Ich bin kein Theologe, sondern Architekt und Kunstmaler.</p>
<p>So, präleminäres ist gesagt. Bedrückend bei Abraham (er ist eben Familie) finde ich, dass Kunst nur aus Glauben entsteht,<br />
und insbesondere aus dem Calvinismus: &#8222;Intellectual art is no art, and the effort put forth by Hegel to draw art from thoughts,<br />
militated against the very nature of art.&#8220; Was mache ich jetzt mit Theo van Doesburg und die Gruppe de Stijl?</p>
<p>„Das Kunstwerk muss im Geist vollständig konzipiert und gestaltet sein, bevor es ausgeführt wird. Es darf nichts von den formalen<br />
Gegebenheiten der Natur, der Sinne und der Gefühle enthalten. Wir wollen Lyrismus, Dramatik, Symbolik usf. ausschalten.<br />
Das Bild muss ausschließlich aus plastischen Elementen konstruiert werden, d. h. aus Flächen und Farben.<br />
Ein Bildelement hat keine andere Bedeutung als sich selbst&#8220; so Theo van Doesburg 1918.</p>
<p>Weiter &#8222;And since this is the very priciple of Religion, over intellect, moralty and art, that she alone effects the communion with<br />
the Infinite in our self-consciousness, the call for a secular, allembracing art-style, independant of any religious priciple, is simply absurd&#8220;.</p>
<p>Das finde ich bedrückend. Natürlich hat Glauben sehr vieles hervorgebracht und bringt auch heute noch hervorragendes.<br />
Aber auch die Pythagoreer haben hervoragendes hervorgebracht, ohne Calvin. Die Lehre der Harmonik von Hans Kayser zeigt<br />
wie auch heute das Gedankengut der Pythagoreer weiter entwickelt werden kann. Sicher, unser Intellekt ist eine göttliche Gabe,<br />
aber damit arbeiten tut der Mensch. Als aktiver Gäubiger (in der evang. ref. Kirche Uznach) sind meine Bilder dennoch intellektuelle<br />
Arbeiten. So Max Bill: „das Ziel der konkreten Kunst ist es, Gegenstände für den geistigen Gebrauch zu entwickeln, ähnlich wie der Mensch<br />
sich Gegenstände schafft für den materiellen Gebrauch. […] konkrete Kunst ist in ihrer letzten Konsequenz der reine Ausdruck von<br />
harmonischem Mass und Gesetz. Sie ordnet Systeme und gibt mit künstlerischen Mitteln diesen Ordnungen das Leben.[…]<br />
Die Kunst hat Gebiete erfasst, die ihr früher verschlossen waren. Eines dieser Gebiete bedient sich einer mathematischen Denkweise,<br />
die trotz ihrer rationalen Elemente viele weltanschauliche Komponenten enthält, die bis über die Grenzen des Abklärbaren hinaus führen.&#8220;</p>
<p>Ich bitte um Verständnis für meine holprige Sprache (meine Muttersprachen sind Niederländisch und Französich) und würde ich schreiben<br />
können würde ich nicht malen.</p>
<p>Freundliche Grüsse</p>
<p>Peter Kuyper</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-20035</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 13:39:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=11200#comment-20035</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-20030&quot;&gt;Peter Kuyper&lt;/a&gt;.

Lieber Herr Kuyper,

das klingt interessant. Haben Sie Ihre Gedanken dazu irgendwo publiziert? Was finden Sie an den Lectures so bedrückend?

Mit freundlichen Grüßen,
Ron Kubsch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-20030">Peter Kuyper</a>.</p>
<p>Lieber Herr Kuyper,</p>
<p>das klingt interessant. Haben Sie Ihre Gedanken dazu irgendwo publiziert? Was finden Sie an den Lectures so bedrückend?</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,<br />
Ron Kubsch</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter Kuyper		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-20030</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Kuyper]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 13:16:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=11200#comment-20030</guid>

					<description><![CDATA[Als Urenkel von Abraham lese ich immer gerne wie er heute wahrgenommen wird.
Als Folge seiner erdrückenden Persönlichkeit war er nur als Politiker in der Familie vorhanden, Glauben war kein Thema. Das habe ich mir selber, später, geholt. 
Seine 5e Stone Lecture &#039;Calvinism and Art&#039; ist aber schon bedrückend. Gerne höre, und lerne ich mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Urenkel von Abraham lese ich immer gerne wie er heute wahrgenommen wird.<br />
Als Folge seiner erdrückenden Persönlichkeit war er nur als Politiker in der Familie vorhanden, Glauben war kein Thema. Das habe ich mir selber, später, geholt.<br />
Seine 5e Stone Lecture &#8218;Calvinism and Art&#8216; ist aber schon bedrückend. Gerne höre, und lerne ich mehr.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die Menschlichkeit aller Lehre &#171; Soli Deo Gloria		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-11738</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die Menschlichkeit aller Lehre &#171; Soli Deo Gloria]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 19:26:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] der Ausgangspunkt der Diskussion &#8211; die Kommentare zu diesem Artikel (den ich fälschlicherweise als eine &#8222;Empfehlung&#8220; bezeichnet hatte) &#8211; bleibt nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] der Ausgangspunkt der Diskussion &#8211; die Kommentare zu diesem Artikel (den ich fälschlicherweise als eine &#8222;Empfehlung&#8220; bezeichnet hatte) &#8211; bleibt nun [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Was ist Calvinismus? Oder: Abraham Kuyper &#8211; Teil 1 &#171; Soli Deo Gloria		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-11713</link>

		<dc:creator><![CDATA[Was ist Calvinismus? Oder: Abraham Kuyper &#8211; Teil 1 &#171; Soli Deo Gloria]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 16:47:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] ich das Büch Reformation wider Revolution lese. Diese Buch hat Ron Kubsch auf theoblog.de in diesem Artikel empfohlen. Im Folgenden einige Zitate zu der Frage, was Calvinismus eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] ich das Büch Reformation wider Revolution lese. Diese Buch hat Ron Kubsch auf theoblog.de in diesem Artikel empfohlen. Im Folgenden einige Zitate zu der Frage, was Calvinismus eigentlich [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes Strehle		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-11681</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes Strehle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Feb 2011 10:42:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Abraham Kuyper 

&quot;Von früher Jugend an 
lernte Abraham bei seinem Vater 
die Kunst der Zeiteinteilung, 
ohne die er nie die Fülle der Arbeit hätte leisten können, 
die in Kirche und Staat auf ihn wartete.&quot; 
Heute heißt das Zeitmanagement. 
&quot;Diese feste Lebensordnung 
hatte für den Knaben nichts Niederdrückendes und Einschüchterndes. 
Seine Geschwister erinnerten sich in späteren Jahren immer gern 
seiner frischen, die anderen mitreißenden Art.&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abraham Kuyper </p>
<p>&#8222;Von früher Jugend an<br />
lernte Abraham bei seinem Vater<br />
die Kunst der Zeiteinteilung,<br />
ohne die er nie die Fülle der Arbeit hätte leisten können,<br />
die in Kirche und Staat auf ihn wartete.&#8220;<br />
Heute heißt das Zeitmanagement.<br />
&#8222;Diese feste Lebensordnung<br />
hatte für den Knaben nichts Niederdrückendes und Einschüchterndes.<br />
Seine Geschwister erinnerten sich in späteren Jahren immer gern<br />
seiner frischen, die anderen mitreißenden Art.&#8220;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes Strehle		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-11656</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes Strehle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 11:51:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=11200#comment-11656</guid>

					<description><![CDATA[Abraham Kuyper

&quot;Als drittes Kind und ältester Sohn unter neun Geschwistern wuchs er auf&quot; 
Das ersetzt fast eine Kinderkrippe und -tagesstätte. 
Allerdings wäre es für die Mutter und Hausfrau wohl schwierig gewesen, 
Familie und eine berufliche Karriere zu vereinbaren. 
&quot;Anfangs ... fürchteten die Eltern, 
die ihren Kindern den ersten Unterricht selbst erteilten, 
ihr ältester Sohn sei geistig schwerfällig, 
da es ihm unmöglich erschien, in die Geheimnisse der Lesekunst einzudringen. 
Sein auffallend umfangreicher Schädel, 
für den die Hüte immer besonders angefertigt werden mussten, 
flößte ihnen die Besorgnis ein, der Knabe möchte an einem Wasserkopf leiden. 
Deshalb fragten sie einen deutschen Professor um Rat. 
Nach der Untersuchung erklärte ihnen dieser jedoch ...: 
&quot;Bewahre, das ist alles Gehirn.&quot; 
Sobald dann der zuerst so schwerfällige Schüler 
den Sinn der Buchstaben einmal begriffen hatte, 
offenbarte er eine Begabung, die Eltern und Lehrer in Erstaunen setzte.&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abraham Kuyper</p>
<p>&#8222;Als drittes Kind und ältester Sohn unter neun Geschwistern wuchs er auf&#8220;<br />
Das ersetzt fast eine Kinderkrippe und -tagesstätte.<br />
Allerdings wäre es für die Mutter und Hausfrau wohl schwierig gewesen,<br />
Familie und eine berufliche Karriere zu vereinbaren.<br />
&#8222;Anfangs &#8230; fürchteten die Eltern,<br />
die ihren Kindern den ersten Unterricht selbst erteilten,<br />
ihr ältester Sohn sei geistig schwerfällig,<br />
da es ihm unmöglich erschien, in die Geheimnisse der Lesekunst einzudringen.<br />
Sein auffallend umfangreicher Schädel,<br />
für den die Hüte immer besonders angefertigt werden mussten,<br />
flößte ihnen die Besorgnis ein, der Knabe möchte an einem Wasserkopf leiden.<br />
Deshalb fragten sie einen deutschen Professor um Rat.<br />
Nach der Untersuchung erklärte ihnen dieser jedoch &#8230;:<br />
&#8222;Bewahre, das ist alles Gehirn.&#8220;<br />
Sobald dann der zuerst so schwerfällige Schüler<br />
den Sinn der Buchstaben einmal begriffen hatte,<br />
offenbarte er eine Begabung, die Eltern und Lehrer in Erstaunen setzte.&#8220;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes Strehle		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-11651</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes Strehle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 12:09:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=11200#comment-11651</guid>

					<description><![CDATA[&quot;Inmitten der kirchlichen und religiösen Verwüstung, 
die der Rationalismus 
in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts 
in den Kirchen anrichtete, 
war im Maaßluiser Pfarrhaus&quot; Jan Frederik Kuypers 
&quot;noch etwas zu spüren 
von dem Geist der Ehrfurcht vor Gottes Wort 
und von der einfachen, frommen Lebenspraxis ... 
Wenn der am 29. Oktober 1837 geborene Sohn 
vom Vater 
seine echt holländische Zähigkeit und unerschütterliche Kaltblütigkeit 
überkommen (mitbekommen) hatte, 
so gab ihm die Mutter 
kühnen Wagemut und unbezähmbare Lust zum Überwinden von Hindernissen 
als ihr Erbteil mit auf den Weg.&quot; 
(Wilhelm Kolfhaus: 
Dr. Abraham Kuyper - Ein Lebensbericht - 2. Auflage 1925) 
&quot;Dass mein Buch nicht *die* Kuyper-Biographie ist, 
ist selbstverständlich. 
Diese kann nur von einem Niederländer geschrieben werden, 
sobald das Kuyper-Archiv ...&quot; 
Ich gehe davon aus, dass es diese Biographie gibt, 
aber offensichtlich nicht in deutscher Übersetzung. 
Ein gutes Erbe von Vater und Mutter!
Bis zum nächsten Zitat, falls Ron mich nicht bremst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Inmitten der kirchlichen und religiösen Verwüstung,<br />
die der Rationalismus<br />
in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts<br />
in den Kirchen anrichtete,<br />
war im Maaßluiser Pfarrhaus&#8220; Jan Frederik Kuypers<br />
&#8222;noch etwas zu spüren<br />
von dem Geist der Ehrfurcht vor Gottes Wort<br />
und von der einfachen, frommen Lebenspraxis &#8230;<br />
Wenn der am 29. Oktober 1837 geborene Sohn<br />
vom Vater<br />
seine echt holländische Zähigkeit und unerschütterliche Kaltblütigkeit<br />
überkommen (mitbekommen) hatte,<br />
so gab ihm die Mutter<br />
kühnen Wagemut und unbezähmbare Lust zum Überwinden von Hindernissen<br />
als ihr Erbteil mit auf den Weg.&#8220;<br />
(Wilhelm Kolfhaus:<br />
Dr. Abraham Kuyper &#8211; Ein Lebensbericht &#8211; 2. Auflage 1925)<br />
&#8222;Dass mein Buch nicht *die* Kuyper-Biographie ist,<br />
ist selbstverständlich.<br />
Diese kann nur von einem Niederländer geschrieben werden,<br />
sobald das Kuyper-Archiv &#8230;&#8220;<br />
Ich gehe davon aus, dass es diese Biographie gibt,<br />
aber offensichtlich nicht in deutscher Übersetzung.<br />
Ein gutes Erbe von Vater und Mutter!<br />
Bis zum nächsten Zitat, falls Ron mich nicht bremst.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: - Hanniel bloggt.		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-11530</link>

		<dc:creator><![CDATA[- Hanniel bloggt.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 12:01:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=11200#comment-11530</guid>

					<description><![CDATA[[...] hat (hier) in der Diskussion von Kuypers Aussagen zur Entwicklung von Völkern treffend kommentiert. Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] hat (hier) in der Diskussion von Kuypers Aussagen zur Entwicklung von Völkern treffend kommentiert. Er [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hanniel		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-11529</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hanniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 10:22:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=11200#comment-11529</guid>

					<description><![CDATA[@Ron: Dein Kommentar trifft ins Schwarze. Ich habe z. B. aus der ersten Vorlesung ein Meta-Lernmodell abgeleitet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ron: Dein Kommentar trifft ins Schwarze. Ich habe z. B. aus der ersten Vorlesung ein Meta-Lernmodell abgeleitet.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lukas		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-11527</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 07:00:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=11200#comment-11527</guid>

					<description><![CDATA[@ Ron, Schandor: Danke für Eure Antworten. Wow, jetzt weiss ich wenigstens, wie früh am Morgen Ihr auf den Beinen seid. Werde vielleicht am Abend antworten. In Eile, Lukas]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ron, Schandor: Danke für Eure Antworten. Wow, jetzt weiss ich wenigstens, wie früh am Morgen Ihr auf den Beinen seid. Werde vielleicht am Abend antworten. In Eile, Lukas</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-11526</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 04:45:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=11200#comment-11526</guid>

					<description><![CDATA[@Lukas
Ich bin alles andere als ein Rassist, aber allein geschichtlich betrachtet sehe ich nicht, was an Kuypers Aussage, derzufolge die Entwicklung von den Kindern Sems und Japhets ausgegangen ist, falsch sei?
lg
Schandor

@Ron
Ja, darüber darf man heute unter Christen nicht mehr sprechen. Die alten Lehren von der Gnade will der moderne Christ nicht hören. *Er* will der Initiator seines Glücks sein, und wenn ihm das genommen wird, dann beißt er. Luther hat dermaleinst heftig zurückgebissen (de servo arbitrio) :-)
&quot;To lay apartheid at the feet of neo-Calvinism is an exaggerated and unfair accusation&quot; -- Dieser Satz könnte von seiner Struktur her noch für vieles andere beispielhaft sein...
lg
Schandor]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Lukas<br />
Ich bin alles andere als ein Rassist, aber allein geschichtlich betrachtet sehe ich nicht, was an Kuypers Aussage, derzufolge die Entwicklung von den Kindern Sems und Japhets ausgegangen ist, falsch sei?<br />
lg<br />
Schandor</p>
<p>@Ron<br />
Ja, darüber darf man heute unter Christen nicht mehr sprechen. Die alten Lehren von der Gnade will der moderne Christ nicht hören. *Er* will der Initiator seines Glücks sein, und wenn ihm das genommen wird, dann beißt er. Luther hat dermaleinst heftig zurückgebissen (de servo arbitrio) 🙂<br />
&#8222;To lay apartheid at the feet of neo-Calvinism is an exaggerated and unfair accusation&#8220; &#8212; Dieser Satz könnte von seiner Struktur her noch für vieles andere beispielhaft sein&#8230;<br />
lg<br />
Schandor</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-11524</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 03:19:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=11200#comment-11524</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-11523&quot;&gt;Lukas&lt;/a&gt;.

@Lukas: Das ist nicht die einzige Schwäche von Kuypers Schriften. Aber ich möchte darauf hinweisen, dass Kuyper selbst kein Rassist im engeren Sinne war. Sogar Davis, wahrlich kein Verteidiger der Kuyperschen Theologie, schreibt (Alan T. Davis, Infected Christianity: A Study of Modern Racism, 1988, S. 93):

&lt;blockquote&gt;
Kuyper, although scarcely a racist himself (in spite of some passages in his letctures on Calvinism that might be regarded in this light today), and strongly opposed to most of the romantic and nationalistic concepts that were destined to become part oft Afrikaner as well as European racism, nevertheless became one of the intellectuell godparents of a racist system in a country in which he did not live and whose peculiar ethos he probably never fully understood. 
&lt;/blockquote&gt;
                                                       
Zweifelsohne hat Kuyper indirekt die Apartheidspolitik in Südafrika gestärkt und damit auch Schaden angerichtet. Siehe dazu z.B. die Untersuchung: &lt;a href=&quot;http://www.ubvu.vu.nl/dissertations/temp/temp14.pdf?CFID=6531575&#038;CFTOKEN=12417447&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;An Analysis of the Theological Justification of Apartheid in South Africa: A Reformed Theological Perspective&lt;/a&gt;:

Aber Deine Frage &quot;Brauchen wir Kuyper?&quot; klingt mir zu plakativ. Das ist so, als ob ich mit Verweis auf Luthers anti-jüdische Schriften frage: Brauchen wir Luther?
                         
Ist es nicht ein großer Ertrag des christlichen Glaubens, dass wir Christen uns zu unseren Fehlern oder unserer Schuld stellen können? Die &quot;Erben&quot; Kuypers setzen sich schon seit vielen vielen Jahren mit dem Thema Apartheid auseinander (siehe zum Beispiel &lt;a href=&quot;http://www.ptsem.edu/PUBLICATIONS/inspire/10.2/pdfs/feature5.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). 

Steve Mathonnet-VanderWell schreibt (Reformed Intramurals, &lt;a href=&quot;http://www.rca.org/page.aspx?pid=3771&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;What Neo-Calvinists Get Wrong&lt;/a&gt;):        

&lt;blockquote&gt;
During the struggles against apartheid in South Africa, more than a few critics noted how Kuyper&#039;s theology, with its spheres and orders of creation, was distorted by Kuyper&#039;s Afrikaner followers into a theological justification for apartheid. To lay apartheid at the feet of neo-Calvinism is an exaggerated and unfair accusation. It does, however, demonstrate how easily a theology that focuses on orders and restoration can become a tool of rigidity and fear.
&lt;/blockquote&gt;

Wir sollen urteilend lernen. Wir werden bei Augustinus, Luther, Calvin, Kuyper, Bonhoeffer usw. natürlich Dinge entdecken, die wir heute (auch im Lichte der Bibel) anders sehen. Heißt das, dass wir diese Riesen nicht brauchen?

Liebe Grüße, Ron

P.S. Die Dose der Pandora (Erwählungslehre) möchte ich an dieser Stelle nicht öffnen. ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-11523">Lukas</a>.</p>
<p>@Lukas: Das ist nicht die einzige Schwäche von Kuypers Schriften. Aber ich möchte darauf hinweisen, dass Kuyper selbst kein Rassist im engeren Sinne war. Sogar Davis, wahrlich kein Verteidiger der Kuyperschen Theologie, schreibt (Alan T. Davis, Infected Christianity: A Study of Modern Racism, 1988, S. 93):</p>
<blockquote><p>
Kuyper, although scarcely a racist himself (in spite of some passages in his letctures on Calvinism that might be regarded in this light today), and strongly opposed to most of the romantic and nationalistic concepts that were destined to become part oft Afrikaner as well as European racism, nevertheless became one of the intellectuell godparents of a racist system in a country in which he did not live and whose peculiar ethos he probably never fully understood.
</p></blockquote>
<p>Zweifelsohne hat Kuyper indirekt die Apartheidspolitik in Südafrika gestärkt und damit auch Schaden angerichtet. Siehe dazu z.B. die Untersuchung: <a href="http://www.ubvu.vu.nl/dissertations/temp/temp14.pdf?CFID=6531575&amp;CFTOKEN=12417447" rel="nofollow">An Analysis of the Theological Justification of Apartheid in South Africa: A Reformed Theological Perspective</a>:</p>
<p>Aber Deine Frage &#8222;Brauchen wir Kuyper?&#8220; klingt mir zu plakativ. Das ist so, als ob ich mit Verweis auf Luthers anti-jüdische Schriften frage: Brauchen wir Luther?</p>
<p>Ist es nicht ein großer Ertrag des christlichen Glaubens, dass wir Christen uns zu unseren Fehlern oder unserer Schuld stellen können? Die &#8222;Erben&#8220; Kuypers setzen sich schon seit vielen vielen Jahren mit dem Thema Apartheid auseinander (siehe zum Beispiel <a href="http://www.ptsem.edu/PUBLICATIONS/inspire/10.2/pdfs/feature5.pdf" rel="nofollow">hier</a>). </p>
<p>Steve Mathonnet-VanderWell schreibt (Reformed Intramurals, <a href="http://www.rca.org/page.aspx?pid=3771" rel="nofollow">What Neo-Calvinists Get Wrong</a>):        </p>
<blockquote><p>
During the struggles against apartheid in South Africa, more than a few critics noted how Kuyper&#8217;s theology, with its spheres and orders of creation, was distorted by Kuyper&#8217;s Afrikaner followers into a theological justification for apartheid. To lay apartheid at the feet of neo-Calvinism is an exaggerated and unfair accusation. It does, however, demonstrate how easily a theology that focuses on orders and restoration can become a tool of rigidity and fear.
</p></blockquote>
<p>Wir sollen urteilend lernen. Wir werden bei Augustinus, Luther, Calvin, Kuyper, Bonhoeffer usw. natürlich Dinge entdecken, die wir heute (auch im Lichte der Bibel) anders sehen. Heißt das, dass wir diese Riesen nicht brauchen?</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
<p>P.S. Die Dose der Pandora (Erwählungslehre) möchte ich an dieser Stelle nicht öffnen. 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lukas		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-11523</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 00:44:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=11200#comment-11523</guid>

					<description><![CDATA[Brauchen wir Kuyper? 
Ich habe schon früher versucht, ihn zu lesen, da der von mir ausserordentlich geschätzte Hans R. Rookmaaker manchmal auf ihn verweist. Schnell wich mein anfängliches Interesse aber Irritation, Widerspruch und Abneigung diesem Calvinismus-Missionar gegenüber, nachdem ich Sätze wie der folgende las (aus &quot;Reformation wider Revolution&quot;, S. 28): 
&lt;blockquote&gt;
Jetzt gehe ich dazu über, Sie noch auf einen anderen Umstand hinzuweisen, der meiner Hauptthese zur Befestigung dient, nämlich auf die Blutmischung, die für alle höhere Entwicklung unseres Geschlechts stets die physische Basis bildet. Vom Hochland von Asien aus ist unser Menschengeschlecht in gewissen Hauptgruppen auseinander gegangen; diese Hauptgruppen haben sich für ihr Teil in Volksstämme, diese Volksstämme in Nationen und Völker zersplittert, und ganz dem prophetischen Segensspruch Noahs gemäss sind es ausschliesslich die Kinder Sems und Japhets gewesen, die die Entwicklung unseres Geschlechts getragen haben. Von der dritten Hauptgruppe ging niemals ein Anstoss zu höherer Lebenswirkung aus.
&lt;/blockquote&gt;
Wird hier nicht übelster Rassismus des 19. Jahrhunderts (die irrige Vorstellung von menschlichen Rassen) mit negativer Prädestinationslehre (die irrige Vorstellung von Vorbestimmung zum Verderben) vermischt? Angesichts dieser Mischung erscheinen mir die meisten Ausprägungen des von Kuyper kritisierten Modernismus geradezu wohltuend. (Ich glaube, Kuyper verstand die Bibel in diesem Punkt nicht richtig. Nicht Ham wurde verflucht, sondern Kanaan, einer der Söhne Hams, wegen seiner Gottlosigkeit, was Gericht auf sich zog, nicht etwa in Form von kultureller Degeneration, sondern in Form eines Verlustes der geographisch-staatlichen Souveränität an Israel.)
Eine Lappalie? 
Lesen Sie, was Wikipedia über Kuypers Rezeption unter den Apartheid-Theoretikern schreibt:
&lt;blockquote&gt;
As well as Kuyper&#039;s profound influence upon European Christian-Democrat politics up to the present, his political theology was also crucial in the history of South Africa. Scholars have noted Kuyper&#039;s involvement with South African politics, and his influence upon the founders of Apartheid. His legacy in South Africa is arguably even greater than within the Netherlands. There, his Christian-National conception, centred upon the identification of the Afrikaner Calvinist community as the kern der natie became a rallying position for the Nederduitse Gereformeerde Kerk and the Gereformeerde Kerk, the South African offshoot of his own Gereformeerde Kerken during and after the Boer war. As Christian-Nationalists, Kuyper&#039;s adherents in South Africa were instrumental in the building of Afrikaner cultural, political and economic institutions to restore Afrikaner fortunes following the Boer War. One key creation was the Afrikaner Broederbond, the anti-British and White Supremacist political secret society whose foundation was explicitly Christian-National. It was the Afrikaner Broederbond, in course of time, loyal to its specifically Kuyperian Christian-Nationalist ideology, which created the Afrikaner National Party, with its Apartheid plans. Throughout the Apartheid era, party and state officials swore oaths affirming the &#039;sovereignty and guidance of God in the destiny of countries and peoples&#039; and to &#039;seek the development of South Africa&#039;s life along Christian-National lines.&#039; Dr. Vorster&#039;s 1961 essay on the biblical foundations of apartheid quotes Kuyper 6 times.[4] Yet Harinck argues that &quot;Kuyper was not guided by the cultural racism of his day, but by his calvinistic creed of human equality&quot;.[5]
&lt;/blockquote&gt;
Brauchen wir Kuyper? 
Wenn ja, frage ich Euch: Würdet Ihr seine &quot;Lectures on Calvinism&quot; in die Mission unter Menschen in Afrika, südlich der Sahara, mitnehmen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brauchen wir Kuyper?<br />
Ich habe schon früher versucht, ihn zu lesen, da der von mir ausserordentlich geschätzte Hans R. Rookmaaker manchmal auf ihn verweist. Schnell wich mein anfängliches Interesse aber Irritation, Widerspruch und Abneigung diesem Calvinismus-Missionar gegenüber, nachdem ich Sätze wie der folgende las (aus &#8222;Reformation wider Revolution&#8220;, S. 28): </p>
<blockquote><p>
Jetzt gehe ich dazu über, Sie noch auf einen anderen Umstand hinzuweisen, der meiner Hauptthese zur Befestigung dient, nämlich auf die Blutmischung, die für alle höhere Entwicklung unseres Geschlechts stets die physische Basis bildet. Vom Hochland von Asien aus ist unser Menschengeschlecht in gewissen Hauptgruppen auseinander gegangen; diese Hauptgruppen haben sich für ihr Teil in Volksstämme, diese Volksstämme in Nationen und Völker zersplittert, und ganz dem prophetischen Segensspruch Noahs gemäss sind es ausschliesslich die Kinder Sems und Japhets gewesen, die die Entwicklung unseres Geschlechts getragen haben. Von der dritten Hauptgruppe ging niemals ein Anstoss zu höherer Lebenswirkung aus.
</p></blockquote>
<p>Wird hier nicht übelster Rassismus des 19. Jahrhunderts (die irrige Vorstellung von menschlichen Rassen) mit negativer Prädestinationslehre (die irrige Vorstellung von Vorbestimmung zum Verderben) vermischt? Angesichts dieser Mischung erscheinen mir die meisten Ausprägungen des von Kuyper kritisierten Modernismus geradezu wohltuend. (Ich glaube, Kuyper verstand die Bibel in diesem Punkt nicht richtig. Nicht Ham wurde verflucht, sondern Kanaan, einer der Söhne Hams, wegen seiner Gottlosigkeit, was Gericht auf sich zog, nicht etwa in Form von kultureller Degeneration, sondern in Form eines Verlustes der geographisch-staatlichen Souveränität an Israel.)<br />
Eine Lappalie?<br />
Lesen Sie, was Wikipedia über Kuypers Rezeption unter den Apartheid-Theoretikern schreibt:</p>
<blockquote><p>
As well as Kuyper&#8217;s profound influence upon European Christian-Democrat politics up to the present, his political theology was also crucial in the history of South Africa. Scholars have noted Kuyper&#8217;s involvement with South African politics, and his influence upon the founders of Apartheid. His legacy in South Africa is arguably even greater than within the Netherlands. There, his Christian-National conception, centred upon the identification of the Afrikaner Calvinist community as the kern der natie became a rallying position for the Nederduitse Gereformeerde Kerk and the Gereformeerde Kerk, the South African offshoot of his own Gereformeerde Kerken during and after the Boer war. As Christian-Nationalists, Kuyper&#8217;s adherents in South Africa were instrumental in the building of Afrikaner cultural, political and economic institutions to restore Afrikaner fortunes following the Boer War. One key creation was the Afrikaner Broederbond, the anti-British and White Supremacist political secret society whose foundation was explicitly Christian-National. It was the Afrikaner Broederbond, in course of time, loyal to its specifically Kuyperian Christian-Nationalist ideology, which created the Afrikaner National Party, with its Apartheid plans. Throughout the Apartheid era, party and state officials swore oaths affirming the &#8217;sovereignty and guidance of God in the destiny of countries and peoples&#8216; and to &#8217;seek the development of South Africa&#8217;s life along Christian-National lines.&#8216; Dr. Vorster&#8217;s 1961 essay on the biblical foundations of apartheid quotes Kuyper 6 times.[4] Yet Harinck argues that &#8222;Kuyper was not guided by the cultural racism of his day, but by his calvinistic creed of human equality&#8220;.[5]
</p></blockquote>
<p>Brauchen wir Kuyper?<br />
Wenn ja, frage ich Euch: Würdet Ihr seine &#8222;Lectures on Calvinism&#8220; in die Mission unter Menschen in Afrika, südlich der Sahara, mitnehmen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-11486</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 16:05:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=11200#comment-11486</guid>

					<description><![CDATA[@Ron
Ich habs auf archive.org direkt angewählt, da hats dann funktioniert -- super, danke!

lg
Schandor]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ron<br />
Ich habs auf archive.org direkt angewählt, da hats dann funktioniert &#8212; super, danke!</p>
<p>lg<br />
Schandor</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/kuyper-sechs-vorlesungen-uber-den-calvinismus/11200/comment-page-1/#comment-11485</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 16:03:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=11200#comment-11485</guid>

					<description><![CDATA[@Schandor: Komisch. Habe es eben auch unter WIN getestet und es funktioniert. Es sind allerdings knapp 10 MB.

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Schandor: Komisch. Habe es eben auch unter WIN getestet und es funktioniert. Es sind allerdings knapp 10 MB.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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