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	Kommentare zu: Luther: Der Vorrang der Schrift	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/luther-der-vorrang-der-schrift/46804/comment-page-1/#comment-92520</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 12:31:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn die 2 % so unproblematisch wären, warum existiert dann keine Übersetzung des wissenschaftlichen Grundtextes ins Deutsche? Gut, man bräuchte dann im Johannes-Evangelium eine neue Verszählung, das würde bei den Laien bestimmt niemanden stören. (Meinem Eindruck nach sind es eher die steuergeldabhängigen Pastorinnen die sich bei Joh 7,53-8,11 dann doch wieder dem TR bedienen.)

Das ist aber letztlich für die Beurteilung von Luthers Doktrin gar nicht relevant. Ein wissenschaftlicher Grundtext kann sich &quot;nicht selbst auslegen&quot;, weil das &quot;selbst&quot; hier nur rein hypothetisch existiert. Die bibelkritischen Verwenderinnen des kritischen Textes tun das regelmäßig auch nicht.

&lt;strong&gt;Es dreht sich letztlich darum, Luther retroaktiv eine Textgattung unterzujubeln, die er selbst gar nicht verwendet hat.&lt;/strong&gt;

Und an diesem Beispiel zeigt sich schön die komplette Verwirrung der wegsterbenden evangelischen Kirche, die weder Schrift noch Bekenntnis hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die 2 % so unproblematisch wären, warum existiert dann keine Übersetzung des wissenschaftlichen Grundtextes ins Deutsche? Gut, man bräuchte dann im Johannes-Evangelium eine neue Verszählung, das würde bei den Laien bestimmt niemanden stören. (Meinem Eindruck nach sind es eher die steuergeldabhängigen Pastorinnen die sich bei Joh 7,53-8,11 dann doch wieder dem TR bedienen.)</p>
<p>Das ist aber letztlich für die Beurteilung von Luthers Doktrin gar nicht relevant. Ein wissenschaftlicher Grundtext kann sich &#8222;nicht selbst auslegen&#8220;, weil das &#8222;selbst&#8220; hier nur rein hypothetisch existiert. Die bibelkritischen Verwenderinnen des kritischen Textes tun das regelmäßig auch nicht.</p>
<p><strong>Es dreht sich letztlich darum, Luther retroaktiv eine Textgattung unterzujubeln, die er selbst gar nicht verwendet hat.</strong></p>
<p>Und an diesem Beispiel zeigt sich schön die komplette Verwirrung der wegsterbenden evangelischen Kirche, die weder Schrift noch Bekenntnis hat.</p>
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		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/luther-der-vorrang-der-schrift/46804/comment-page-1/#comment-92517</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 07:53:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Unterschied zwischen Textus Receptus und z.B.den alexandrinischen Texten liegt bei 2%, was schon erstaunlich wenig ist. Und diese 2% Differenz erzeugen keine massiven Theologischen Differenzen.
Vergleichtman die Lutherübersetzung (die erste) mit moderneren Luther-Übersetzungen, dann findet man Übersetzungsabweichungen, die zumeist zeitgeistlich begründet sind. Aber &quot;komplett anders&quot; stimmt nun nicht.
Vergleiche ich Luthers eigene Übersetzung mit z.B. Schlachter 1951, dann komme ich nicht zu einer &quot;anderen&quot; Bibel. Letztendlich sehe ich bei Schlachter eine höhere sprachlichere Präzision, was aber auch mit einem anderen Sprachverständnis / einer Sprachentwicklung erklärbar wäre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Unterschied zwischen Textus Receptus und z.B.den alexandrinischen Texten liegt bei 2%, was schon erstaunlich wenig ist. Und diese 2% Differenz erzeugen keine massiven Theologischen Differenzen.<br />
Vergleichtman die Lutherübersetzung (die erste) mit moderneren Luther-Übersetzungen, dann findet man Übersetzungsabweichungen, die zumeist zeitgeistlich begründet sind. Aber &#8222;komplett anders&#8220; stimmt nun nicht.<br />
Vergleiche ich Luthers eigene Übersetzung mit z.B. Schlachter 1951, dann komme ich nicht zu einer &#8222;anderen&#8220; Bibel. Letztendlich sehe ich bei Schlachter eine höhere sprachlichere Präzision, was aber auch mit einem anderen Sprachverständnis / einer Sprachentwicklung erklärbar wäre.</p>
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		<title>
		Von: Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/luther-der-vorrang-der-schrift/46804/comment-page-1/#comment-92516</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2025 15:57:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Frage ist nur, welche Textgrundlage man nun als diese &quot;Heilige Schrift&quot; nach Luther hernimmt. Luther selbst verwendete beim neuen Testament den Textus Receptus des Erasmus von Rotterdam. 

Die EKD täuscht gern mit dem Begriff &quot;Lutherübersetzung&quot; das unwissende Laienvolk darüber, dass mit dem wissenschaftlichen Grundtext (welcher auch der katholischen Einheitsübersetzung zugrundeliegt) diese Kirche heute eine komplett andere &quot;Bibel&quot; hat als Martin Luther.

Auf letztereTextgrundlage ist Luthers Methode meines Erachtens gar nicht anwendbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage ist nur, welche Textgrundlage man nun als diese &#8222;Heilige Schrift&#8220; nach Luther hernimmt. Luther selbst verwendete beim neuen Testament den Textus Receptus des Erasmus von Rotterdam. </p>
<p>Die EKD täuscht gern mit dem Begriff &#8222;Lutherübersetzung&#8220; das unwissende Laienvolk darüber, dass mit dem wissenschaftlichen Grundtext (welcher auch der katholischen Einheitsübersetzung zugrundeliegt) diese Kirche heute eine komplett andere &#8222;Bibel&#8220; hat als Martin Luther.</p>
<p>Auf letztereTextgrundlage ist Luthers Methode meines Erachtens gar nicht anwendbar.</p>
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