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	Kommentare zu: Luther: So wird Gott alle Menschen richten	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Chrissen		</title>
		<link>https://theoblog.de/luther-so-wird-gott-alle-menschen-richten/44172/comment-page-1/#comment-91762</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chrissen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2025 14:56:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine gespaltene Zunge, die das Wort des Ewigen auf- und abwiegt. Im Worte des Ewigen ist kein Widerspruch, was die Schlange weiß, aber man kennt &quot;sie&quot; ja bei Theoblog.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gespaltene Zunge, die das Wort des Ewigen auf- und abwiegt. Im Worte des Ewigen ist kein Widerspruch, was die Schlange weiß, aber man kennt &#8222;sie&#8220; ja bei Theoblog.</p>
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		<title>
		Von: Helge Beck		</title>
		<link>https://theoblog.de/luther-so-wird-gott-alle-menschen-richten/44172/comment-page-1/#comment-91759</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helge Beck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2025 09:37:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist! Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht. Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist! Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht. Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Chrissen		</title>
		<link>https://theoblog.de/luther-so-wird-gott-alle-menschen-richten/44172/comment-page-1/#comment-91758</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chrissen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2025 06:05:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[HaSchem, der G&#039;tt Israels, wird vergeben durch Jeschua - ER weiß, wer für und wer gegen Ihn und wer in Ihm ist.

Siehe, nicht schlummert und nicht schläft der Hüter Israels. Psalm 121,4 (&lt;a href=&quot;https://tehilim-online.co.il/%D7%AA%D7%94%D7%99%D7%9C%D7%99%D7%9D-%D7%A7%D7%9B%D7%90&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;https://tehilim-online.co.il/%D7%AA%D7%94%D7%99%D7%9C%D7%99%D7%9D-%D7%A7%D7%9B%D7%90&lt;/a&gt;)

Und der HERR redete zu Mose und sprach: Befiehl den Söhnen Israel und sage zu ihnen: Wenn ihr in das Land Kanaan kommt, dann ist dies das Land, das euch als Erbteil zufallen soll; das Land Kanaan nach seinen Grenzen. 4. Mose 34,1-2 (&lt;a href=&quot;https://kodesh.snunit.k12.il/i/t/t0434.htm&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;https://kodesh.snunit.k12.il/i/t/t0434.htm&lt;/a&gt;)

Weiteres muss man jenen, die wie Schlangen sind, nicht sagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>HaSchem, der G&#8217;tt Israels, wird vergeben durch Jeschua &#8211; ER weiß, wer für und wer gegen Ihn und wer in Ihm ist.</p>
<p>Siehe, nicht schlummert und nicht schläft der Hüter Israels. Psalm 121,4 (<a href="https://tehilim-online.co.il/%D7%AA%D7%94%D7%99%D7%9C%D7%99%D7%9D-%D7%A7%D7%9B%D7%90" target="_blank" rel="nofollow ugc">https://tehilim-online.co.il/%D7%AA%D7%94%D7%99%D7%9C%D7%99%D7%9D-%D7%A7%D7%9B%D7%90</a>)</p>
<p>Und der HERR redete zu Mose und sprach: Befiehl den Söhnen Israel und sage zu ihnen: Wenn ihr in das Land Kanaan kommt, dann ist dies das Land, das euch als Erbteil zufallen soll; das Land Kanaan nach seinen Grenzen. 4. Mose 34,1-2 (<a href="https://kodesh.snunit.k12.il/i/t/t0434.htm" target="_blank" rel="nofollow ugc">https://kodesh.snunit.k12.il/i/t/t0434.htm</a>)</p>
<p>Weiteres muss man jenen, die wie Schlangen sind, nicht sagen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Helge Beck		</title>
		<link>https://theoblog.de/luther-so-wird-gott-alle-menschen-richten/44172/comment-page-1/#comment-91734</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helge Beck]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2025 08:46:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[you will not be forgiven]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>you will not be forgiven</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/luther-so-wird-gott-alle-menschen-richten/44172/comment-page-1/#comment-91716</link>

		<dc:creator><![CDATA[schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Apr 2025 09:30:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44172#comment-91716</guid>

					<description><![CDATA[@ErzgebirgsEngländer

Was Luther wohl zur Konkordienformel gesagt hätte? Ob er sie nicht für einen Verrat an seiner Lehre gehalten hätte? Welche Bezeichnungen er wohl gebraucht hätte? Klar waren die Konkordienformelianer keine Reformierten, aber doch haben sie einen zentralen Punkt mE absichtlich übernommen, nämlich den tertius usus legis, wie ihn Luther sicher nicht gebilligt hätte. Und ja, auch ich weiß, daß Luther diesen usus legis manchmal anvisiert hat, aber seine zentrale Lehre in dieser Hinsicht hat z. B. Wilfried Härle wesentlich besser verstanden (s. Dogmatik).

@Stephan
Falls Du mit &quot;&lt;span&gt;wie durch Feuer hindurch&quot; auf 1Kor 3 anspielst, kann ich Dich gleich zweimal beruhigen: &lt;/span&gt;

&lt;span&gt;1) Diese Aussagen beziehen sich nicht auf Fußvolk-Christen wie uns, sondern auf jene, die auf dem Fundament (Jesus Christus) die Gemeinde weiterbauen (Kontext!!)&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;2) Du scheinst mir jemand zu sein, der seine &lt;/span&gt;Berufung und Auserwählung festmacht, und wenn Du diese Dinge tust, von denen Petrus in seinem 2. Brief spricht, wirst Du nicht zu Fall kommen, und der Eingang ins Reich Gottes wird Dir REICHLICH GEWÄRT werden und nicht wie durchs Feuer hindurch.
Sei mir gegrüßt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ErzgebirgsEngländer</p>
<p>Was Luther wohl zur Konkordienformel gesagt hätte? Ob er sie nicht für einen Verrat an seiner Lehre gehalten hätte? Welche Bezeichnungen er wohl gebraucht hätte? Klar waren die Konkordienformelianer keine Reformierten, aber doch haben sie einen zentralen Punkt mE absichtlich übernommen, nämlich den tertius usus legis, wie ihn Luther sicher nicht gebilligt hätte. Und ja, auch ich weiß, daß Luther diesen usus legis manchmal anvisiert hat, aber seine zentrale Lehre in dieser Hinsicht hat z. B. Wilfried Härle wesentlich besser verstanden (s. Dogmatik).</p>
<p>@Stephan<br />
Falls Du mit &#8222;<span>wie durch Feuer hindurch&#8220; auf 1Kor 3 anspielst, kann ich Dich gleich zweimal beruhigen: </span></p>
<p><span>1) Diese Aussagen beziehen sich nicht auf Fußvolk-Christen wie uns, sondern auf jene, die auf dem Fundament (Jesus Christus) die Gemeinde weiterbauen (Kontext!!)</span><br />
<span>2) Du scheinst mir jemand zu sein, der seine </span>Berufung und Auserwählung festmacht, und wenn Du diese Dinge tust, von denen Petrus in seinem 2. Brief spricht, wirst Du nicht zu Fall kommen, und der Eingang ins Reich Gottes wird Dir REICHLICH GEWÄRT werden und nicht wie durchs Feuer hindurch.<br />
Sei mir gegrüßt!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/luther-so-wird-gott-alle-menschen-richten/44172/comment-page-1/#comment-91713</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2025 07:41:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44172#comment-91713</guid>

					<description><![CDATA[@Schandor:

Ich würde mich von dem Begriff &quot;Preisgericht&quot; erstmal lösen und diesen nicht auf die Goldwaage legen, insbesondere wenn der Wortanteil &quot;Gericht&quot; als störend empfunden wird.
 
Klar ist, wir sind von Jesus ein für allemal gerettet worden = damit kein jüngstes Gericht für uns (aber Entrückung).

Aber: wir kennen alle Christen, und sei uns selbst, die nicht in der Lage sind ein sündenfreies Leben zu führen (die Sünden sind trotzdem vergeben), weil sie wahlweise charakterlich immer noch ein A-Loćh sind, von Trieben beherrscht werden und davon nicht frei werden, oder ihre schlechten Angewohnheiten gar nicht selbst wahrnehmen. Kurzum: zumindest für meine Person bin ich der Meinung, dass es noch Dinge gibt, die abgestreift werden müssen, um vor dem heiligen Gott stehen zu können. Und sei es mein Hang, im Straßenverkehr gerne cholerisch zu werden und andere Verkehrsteilnehmer mit Tiernamen zu belegen - das sind Dinge, die ich nicht will, und die trotzdem immer wieder durchbrechen.

Nennen wir das Abstreifen dieser Eigenschaften, dieses Läutern wie durch Feuer hindurch, mal einfach das &quot;Preisgericht&quot;, auch um sich von anderen Lehren wie dem Fegefeuer abzugrenzen, damit es da zu keiner Verwechselung kommt, und um überhaupt einen Begriff dafür zu haben.
Das kann ein durchaus schmerzhafter Prozess werden, so ziemich jeder Mensch hat in der Selbstwahrnehmung blinde Flecken, und bekommt erst vor dem Richterstuhl mit, was von seinen Eigenarten nicht mit in den himmlischen Thronsaal mitkommt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Schandor:</p>
<p>Ich würde mich von dem Begriff &#8222;Preisgericht&#8220; erstmal lösen und diesen nicht auf die Goldwaage legen, insbesondere wenn der Wortanteil &#8222;Gericht&#8220; als störend empfunden wird.</p>
<p>Klar ist, wir sind von Jesus ein für allemal gerettet worden = damit kein jüngstes Gericht für uns (aber Entrückung).</p>
<p>Aber: wir kennen alle Christen, und sei uns selbst, die nicht in der Lage sind ein sündenfreies Leben zu führen (die Sünden sind trotzdem vergeben), weil sie wahlweise charakterlich immer noch ein A-Loćh sind, von Trieben beherrscht werden und davon nicht frei werden, oder ihre schlechten Angewohnheiten gar nicht selbst wahrnehmen. Kurzum: zumindest für meine Person bin ich der Meinung, dass es noch Dinge gibt, die abgestreift werden müssen, um vor dem heiligen Gott stehen zu können. Und sei es mein Hang, im Straßenverkehr gerne cholerisch zu werden und andere Verkehrsteilnehmer mit Tiernamen zu belegen &#8211; das sind Dinge, die ich nicht will, und die trotzdem immer wieder durchbrechen.</p>
<p>Nennen wir das Abstreifen dieser Eigenschaften, dieses Läutern wie durch Feuer hindurch, mal einfach das &#8222;Preisgericht&#8220;, auch um sich von anderen Lehren wie dem Fegefeuer abzugrenzen, damit es da zu keiner Verwechselung kommt, und um überhaupt einen Begriff dafür zu haben.<br />
Das kann ein durchaus schmerzhafter Prozess werden, so ziemich jeder Mensch hat in der Selbstwahrnehmung blinde Flecken, und bekommt erst vor dem Richterstuhl mit, was von seinen Eigenarten nicht mit in den himmlischen Thronsaal mitkommt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ErzgebirgsEngländer		</title>
		<link>https://theoblog.de/luther-so-wird-gott-alle-menschen-richten/44172/comment-page-1/#comment-91711</link>

		<dc:creator><![CDATA[ErzgebirgsEngländer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 12:56:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44172#comment-91711</guid>

					<description><![CDATA[Ich dachte nicht, dass die Verfasser der Konkordienformel Reformierte waren.  Da aber laut Schandor nur die Reformierten die dritte Verwendung anerkennen, muss ich meine Meinung ändern.  Siehe Artikel VI der Konkordienformel.
Oder meine Kopie des Konkordienbuches ist mangelhaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich dachte nicht, dass die Verfasser der Konkordienformel Reformierte waren.  Da aber laut Schandor nur die Reformierten die dritte Verwendung anerkennen, muss ich meine Meinung ändern.  Siehe Artikel VI der Konkordienformel.<br />
Oder meine Kopie des Konkordienbuches ist mangelhaft.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/luther-so-wird-gott-alle-menschen-richten/44172/comment-page-1/#comment-91709</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 08:47:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44172#comment-91709</guid>

					<description><![CDATA[@Stephan

Danke für die ausführliche Antwort!

Freilich: Luther hat uns unglaublich viel geschenkt. Sein Geniestreich war sicherlich die für Reformierte und Katholen wahrscheinlich auf ewig unverständliche Unterscheidung Gesetz/Evangelium mit allen Konsequenzen und Implikationen. Katholen brauchen Werke, Reformierte den tertius usus legis. 


Für mich jedoch bliebe die kognitive Dissonanz bestehen. Zuerst verspricht Jesus: Kein Gericht für jene, die an Gott glauben, dann ermächtigt er Paulus, eine Korrektur anzubringen.
Ich lehne die Idee eines Preisgerichtes für Christen rundweg ab.

Und wiederhole: Dinge, die Jesus Christus uns zu Lebzeiten (und ggf. aufgrund unserer dementsprechenden Bitte) vergeben hat, können NIE MEHR, vor welchem Gericht auch immer, zur Sprache kommen. Wenn sie es doch tun, hat Christus uns zu Lebzeiten auch NIE vergeben. Daran kommt man nicht vorbei.

Lösung: Paulus meint in 2Kor 5 mit &quot;wir alle&quot; nur sich und seine Mitarbeiter, also nicht alle Christen unterschiedslos, also keine Fußvolkchristen wie mich, sondern nur solche, die Kirchenarbeit betreiben wie er selber. ODER er meinte damit nur, daß gewisse Dinge gelobt und andere unter den Tisch fallen werden, mehr nicht.

tertium non datur.

Liebe Grüße, Schandor]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Stephan</p>
<p>Danke für die ausführliche Antwort!</p>
<p>Freilich: Luther hat uns unglaublich viel geschenkt. Sein Geniestreich war sicherlich die für Reformierte und Katholen wahrscheinlich auf ewig unverständliche Unterscheidung Gesetz/Evangelium mit allen Konsequenzen und Implikationen. Katholen brauchen Werke, Reformierte den tertius usus legis. </p>
<p>Für mich jedoch bliebe die kognitive Dissonanz bestehen. Zuerst verspricht Jesus: Kein Gericht für jene, die an Gott glauben, dann ermächtigt er Paulus, eine Korrektur anzubringen.<br />
Ich lehne die Idee eines Preisgerichtes für Christen rundweg ab.</p>
<p>Und wiederhole: Dinge, die Jesus Christus uns zu Lebzeiten (und ggf. aufgrund unserer dementsprechenden Bitte) vergeben hat, können NIE MEHR, vor welchem Gericht auch immer, zur Sprache kommen. Wenn sie es doch tun, hat Christus uns zu Lebzeiten auch NIE vergeben. Daran kommt man nicht vorbei.</p>
<p>Lösung: Paulus meint in 2Kor 5 mit &#8222;wir alle&#8220; nur sich und seine Mitarbeiter, also nicht alle Christen unterschiedslos, also keine Fußvolkchristen wie mich, sondern nur solche, die Kirchenarbeit betreiben wie er selber. ODER er meinte damit nur, daß gewisse Dinge gelobt und andere unter den Tisch fallen werden, mehr nicht.</p>
<p>tertium non datur.</p>
<p>Liebe Grüße, Schandor</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/luther-so-wird-gott-alle-menschen-richten/44172/comment-page-1/#comment-91708</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 06:45:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44172#comment-91708</guid>

					<description><![CDATA[@Schandor:
Da stimme ich Dir zu. Zu Luthers &quot;Ehrenrettung&quot;: ich meine, er konnte sich zu Lebzeiten nicht um alle theologischen Fragen kümmern, wir haben den Vorteil, dass wir weitere 500 Jahre seit Luther hatten, mit teilweise recht guten Theologen, die sich an den Dingen abgearbeitet haben, die Luther nicht oder nur sehr ungenau angegangen ist. Wenn ich mich recht entsinne, ist die Unterscheidung &quot;jüngstes Gericht&quot; und &quot;Preisgericht&quot; seinerzeit nicht üblich gewesen, wobei das &quot;Preisgericht&quot; ein Kunstwort ist für &quot;wie durch Feuer hindurch gerettet&quot; ist (1. Kor 3,15) so dass die Ansicht, dass alle Menschen ins Gericht kämen, auf der einen Seite stimmig ist, es aber aus heutiger theologischer Sicht unterschiedliche Gerichte sind. 
Letzendlich werden wir alle (also hier gemeint nur die erretteten Christen) laut 2. Kor 5,10 vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden. Also nicht nur vor Christus, sondern vor Christus auf einem Richterstuhl - den Begriff verbinde ich mental mit Gericht oder Gerichtssaal. 

Ich denke, trotz unserer Errettung und Nachfolge gibt es weiterhin den Einfluß von Sünde in unserem Leben, lass es Habgier sein o.ä.. Ein &quot;Heiligungsbewegter&quot; würde nun meinen, die im Feuer verbrannten Werke sind eben diese Restanten einer nicht ausreichend betriebenen Heiligung, und werden vor dem Richterstuhl Christi entsprechend &quot;behandelt&quot;, ohne dabei jedoch die Errettung zu verlieren. Das ist der wesentliche Unterschied zwischen Preisgericht / jüngstes Gericht, und beides sind nach meinem Verständnis wohl getrennte Veranstaltungen.

Ich hatte die Tage erst aufgrund der Mitplanung an einer Lutherischen Messe zu Maria Verkündigung gelernt, dass Luther sich nie von der zu seiner Zeit üblichen (und soweit ich weiß im Katholischen eine dogmatische) Ansicht gelöst hat, dass Maria &quot;ewige Jungfrau&quot; war (da haben Pfarrer und ich uns nicht der lutherischen Meinung angeschlossen). Auch seine Einstellung gegenüber Juden teilen wir aus heutiger Sicht (hoffentlich) nicht.
Luther hat nicht alle theologischen Fragen geregelt - er wollte auch bewußt kein Tempo vorlegen, um die Menschen &quot;mitzunehmen&quot;. Aber er hat es ermöglicht, dass aufgrund seiner &quot;Vorarbeit&quot; weitere 500 Jahre Theologie ohne unhinterfragbare Dogmen betrieben werden konnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Schandor:<br />
Da stimme ich Dir zu. Zu Luthers &#8222;Ehrenrettung&#8220;: ich meine, er konnte sich zu Lebzeiten nicht um alle theologischen Fragen kümmern, wir haben den Vorteil, dass wir weitere 500 Jahre seit Luther hatten, mit teilweise recht guten Theologen, die sich an den Dingen abgearbeitet haben, die Luther nicht oder nur sehr ungenau angegangen ist. Wenn ich mich recht entsinne, ist die Unterscheidung &#8222;jüngstes Gericht&#8220; und &#8222;Preisgericht&#8220; seinerzeit nicht üblich gewesen, wobei das &#8222;Preisgericht&#8220; ein Kunstwort ist für &#8222;wie durch Feuer hindurch gerettet&#8220; ist (1. Kor 3,15) so dass die Ansicht, dass alle Menschen ins Gericht kämen, auf der einen Seite stimmig ist, es aber aus heutiger theologischer Sicht unterschiedliche Gerichte sind.<br />
Letzendlich werden wir alle (also hier gemeint nur die erretteten Christen) laut 2. Kor 5,10 vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden. Also nicht nur vor Christus, sondern vor Christus auf einem Richterstuhl &#8211; den Begriff verbinde ich mental mit Gericht oder Gerichtssaal. </p>
<p>Ich denke, trotz unserer Errettung und Nachfolge gibt es weiterhin den Einfluß von Sünde in unserem Leben, lass es Habgier sein o.ä.. Ein &#8222;Heiligungsbewegter&#8220; würde nun meinen, die im Feuer verbrannten Werke sind eben diese Restanten einer nicht ausreichend betriebenen Heiligung, und werden vor dem Richterstuhl Christi entsprechend &#8222;behandelt&#8220;, ohne dabei jedoch die Errettung zu verlieren. Das ist der wesentliche Unterschied zwischen Preisgericht / jüngstes Gericht, und beides sind nach meinem Verständnis wohl getrennte Veranstaltungen.</p>
<p>Ich hatte die Tage erst aufgrund der Mitplanung an einer Lutherischen Messe zu Maria Verkündigung gelernt, dass Luther sich nie von der zu seiner Zeit üblichen (und soweit ich weiß im Katholischen eine dogmatische) Ansicht gelöst hat, dass Maria &#8222;ewige Jungfrau&#8220; war (da haben Pfarrer und ich uns nicht der lutherischen Meinung angeschlossen). Auch seine Einstellung gegenüber Juden teilen wir aus heutiger Sicht (hoffentlich) nicht.<br />
Luther hat nicht alle theologischen Fragen geregelt &#8211; er wollte auch bewußt kein Tempo vorlegen, um die Menschen &#8222;mitzunehmen&#8220;. Aber er hat es ermöglicht, dass aufgrund seiner &#8222;Vorarbeit&#8220; weitere 500 Jahre Theologie ohne unhinterfragbare Dogmen betrieben werden konnte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schandor		</title>
		<link>https://theoblog.de/luther-so-wird-gott-alle-menschen-richten/44172/comment-page-1/#comment-91707</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schandor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 15:36:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=44172#comment-91707</guid>

					<description><![CDATA[alle Menschen?

Jesus sagt: Wer an ihn (Gott) glaubt, kommt NICHT ins Gericht.
Paulus sagt: Wir müssen ALLE vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden.
Ich sagt: Kognitive Dissonanz. Etwas stimmt hier nicht.
Der Pietismus hat unter dieser Dissonanz gelitten und das &quot;Preisgericht&quot; aus dem Hut gezaubert. Wenig glaubwürdig.

Entweder kommen manche Menschen nicht ins Gericht, wie Jesus sagte, oder ...
Und man bedenke: Wenn man für die eigenen Sünden und Taten je gerichtet wird, dann sind sie einem zu Lebzeiten auch nie vergeben worden und jedes Gebet um Vergebung ist eine Farce. Entweder sind diese Taten vergeben, und dann können sie nicht in einem &quot;Jüngsten Gericht&quot; noch einmal aufs Tapet kommen. Oder die Vergebung ist nur eine Art einstweilige Beruhigung, und im Gericht gibts dann ordentlich Zorres und eine böse Überraschung.

Nun zu Paulus. Die Paulusstelle vom Gericht Christi kann sich durchaus auch auf die Arbeiter im Weinstock (der Gemeinde Christi) beziehen, und Paulus sagt den Korinthern, die er schon im 4. Kap. des 2. Briefes mit &quot;ihr/euch&quot; dem &quot;uns/wir&quot; ständig gegenüberstellt, daß sie die Arbeit der Arbeiter schätzen sollen, weil diese Arbeiter für sie (die Korinther) arbeiten und wissen, dass &quot;wir alle&quot;, also alle Mitarbeiter, ihre Mitarbeit von Christus richten lassen werden müssen (Vgl. 1Kor 3).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>alle Menschen?</p>
<p>Jesus sagt: Wer an ihn (Gott) glaubt, kommt NICHT ins Gericht.<br />
Paulus sagt: Wir müssen ALLE vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden.<br />
Ich sagt: Kognitive Dissonanz. Etwas stimmt hier nicht.<br />
Der Pietismus hat unter dieser Dissonanz gelitten und das &#8222;Preisgericht&#8220; aus dem Hut gezaubert. Wenig glaubwürdig.</p>
<p>Entweder kommen manche Menschen nicht ins Gericht, wie Jesus sagte, oder &#8230;<br />
Und man bedenke: Wenn man für die eigenen Sünden und Taten je gerichtet wird, dann sind sie einem zu Lebzeiten auch nie vergeben worden und jedes Gebet um Vergebung ist eine Farce. Entweder sind diese Taten vergeben, und dann können sie nicht in einem &#8222;Jüngsten Gericht&#8220; noch einmal aufs Tapet kommen. Oder die Vergebung ist nur eine Art einstweilige Beruhigung, und im Gericht gibts dann ordentlich Zorres und eine böse Überraschung.</p>
<p>Nun zu Paulus. Die Paulusstelle vom Gericht Christi kann sich durchaus auch auf die Arbeiter im Weinstock (der Gemeinde Christi) beziehen, und Paulus sagt den Korinthern, die er schon im 4. Kap. des 2. Briefes mit &#8222;ihr/euch&#8220; dem &#8222;uns/wir&#8220; ständig gegenüberstellt, daß sie die Arbeit der Arbeiter schätzen sollen, weil diese Arbeiter für sie (die Korinther) arbeiten und wissen, dass &#8222;wir alle&#8220;, also alle Mitarbeiter, ihre Mitarbeit von Christus richten lassen werden müssen (Vgl. 1Kor 3).</p>
]]></content:encoded>
		
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