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Marianische Christen

Papst Franziskus ist ein Meister der kryptischen Worte. Auf seiner Pilgerreise zum „Heiligtum von Fatima“ hat er jedoch beachtenswert klar gesprochen (vorausgesetzt, Worte bedeuten etwas): Ein Christ muss marianisch sein, denn nur mit Christus und Maria bleiben wir in Gott.

Den Pilgern rief er zu:

[Niemand] hat über sich das Antlitz Gottes aufstrahlen sehen wie [Maria], die dem Sohn des ewigen Vaters ein menschliches Gesicht gegeben hat. Wir können es nun in einer Reihe von freudenreichen, lichtreichen, schmerzhaften und glorreichen Momenten ihres Lebens betrachten, die wir beim Beten des Rosenkranzes durchgehen. Mit Christus und Maria bleiben wir in Gott. In der Tat, »wenn wir Christen sein wollen, müssen wir auch marianisch sein. Das heißt, wir müssen die wesentliche, lebendige und von der Vorsehung bestimmte Beziehung anerkennen, die Maria mit Jesus verbindet und die uns den Weg eröffnet, auf dem sie uns zu ihm führt« (Paul VI., Ansprache während des Besuchs des Heiligtums der Muttergottes von Bonaria, Cagliari, 24. April 1970). So nimmt das Evangelium, jedes Mal wenn wir den Rosenkranz an dieser segensreichen Stätte oder an jedem anderen Ort beten, seinen Weg im Leben eines jeden Einzelnen, der Familien, der Völker und der ganzen Welt auf.