<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Matthew Barrett ist jetzt Anglikaner	</title>
	<atom:link href="https://theoblog.de/matthew-barrett-ist-jetzt-anglikaner/45052/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://theoblog.de/matthew-barrett-ist-jetzt-anglikaner/45052/</link>
	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
	<lastBuildDate>Sun, 27 Jul 2025 20:01:43 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Benjamin		</title>
		<link>https://theoblog.de/matthew-barrett-ist-jetzt-anglikaner/45052/comment-page-1/#comment-92177</link>

		<dc:creator><![CDATA[Benjamin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jul 2025 20:01:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=45052#comment-92177</guid>

					<description><![CDATA[Vielen lieben Dank für die differenzierte Darstellung!
Die Aussagen von Barrett sind leider ein Beleg dafür, wie leicht bei allem Streben nach rechter Theologie unser sündiges Herz bereit ist beispielsweise Römer 13,8 zu übergehen. Ein größerer Eifer um Demut würde uns und unseren Glaubensgeschwistern häufig weniger Schaden bereiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen lieben Dank für die differenzierte Darstellung!<br />
Die Aussagen von Barrett sind leider ein Beleg dafür, wie leicht bei allem Streben nach rechter Theologie unser sündiges Herz bereit ist beispielsweise Römer 13,8 zu übergehen. Ein größerer Eifer um Demut würde uns und unseren Glaubensgeschwistern häufig weniger Schaden bereiten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schlotti		</title>
		<link>https://theoblog.de/matthew-barrett-ist-jetzt-anglikaner/45052/comment-page-1/#comment-92176</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schlotti]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2025 15:38:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=45052#comment-92176</guid>

					<description><![CDATA[Nachdem ich jetzt den ganzen Text von Barrett gelesen habe, bin ich ziemlich perplex. Es ist schon krass, wenn jemand so lange Teil einer Denomination war, aber nichts, wirklich gar nichts positives zu sagen hat. Es gibt keine Dankbarkeit.

Und wenn man seine Ausführungen ließt, dann wird man den Eindruck nicht los, dass all dies - sein Weggang, seine Attacken auf die SBC - zum großen Teil auf seinem Verständnis des &quot;theological retrieval&quot; beruht. Für mich ein weiteres, warnendes Beispiel, wie hart und &quot;ausgrenzend&quot; die &quot;truly reformed&quot; Leute sind. Als ich vor ca. 20 Jahenn mit der reformierten Theologie vertraut und von ihr überzeugt wurde, waren es zum Glück Leute wie Tim Keller, John Piper, R. C. Sproul, J. I. Packer und vor allem John Frame, die ich las und die mich überzeugten. Also die &quot;winsomely reformed&quot; Leute. Hätte ich damals nur Swain, Clark, Fesko usw. gekannt, wer weiß ...

Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass es gerade diese Leute sind, denen Barrett dankt. Während er für seine ehemaligen Kollegen und Brüder kein Wort übrig hat, außer anklagende natürlich. Das ist traurig.

Liebe Grüße
Schlotti]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich jetzt den ganzen Text von Barrett gelesen habe, bin ich ziemlich perplex. Es ist schon krass, wenn jemand so lange Teil einer Denomination war, aber nichts, wirklich gar nichts positives zu sagen hat. Es gibt keine Dankbarkeit.</p>
<p>Und wenn man seine Ausführungen ließt, dann wird man den Eindruck nicht los, dass all dies &#8211; sein Weggang, seine Attacken auf die SBC &#8211; zum großen Teil auf seinem Verständnis des &#8222;theological retrieval&#8220; beruht. Für mich ein weiteres, warnendes Beispiel, wie hart und &#8222;ausgrenzend&#8220; die &#8222;truly reformed&#8220; Leute sind. Als ich vor ca. 20 Jahenn mit der reformierten Theologie vertraut und von ihr überzeugt wurde, waren es zum Glück Leute wie Tim Keller, John Piper, R. C. Sproul, J. I. Packer und vor allem John Frame, die ich las und die mich überzeugten. Also die &#8222;winsomely reformed&#8220; Leute. Hätte ich damals nur Swain, Clark, Fesko usw. gekannt, wer weiß &#8230;</p>
<p>Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass es gerade diese Leute sind, denen Barrett dankt. Während er für seine ehemaligen Kollegen und Brüder kein Wort übrig hat, außer anklagende natürlich. Das ist traurig.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Schlotti</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schlotti		</title>
		<link>https://theoblog.de/matthew-barrett-ist-jetzt-anglikaner/45052/comment-page-1/#comment-92175</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schlotti]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2025 14:21:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=45052#comment-92175</guid>

					<description><![CDATA[Auch mich überrascht der Schritt nicht. Allerdings hatte ich fast erwartet, dass er tatsächlich zum Katholizismus konvertiert. Seine Verehrung (anders kann man es nicht nennen) von Thomas von Aquin fand ich schon immer ziemlich krass. Irgendwann hatte ich mal eine Aussage von ihm zitiert, in der er sinngemäß sagte, er frage sich, wie viele falsche Lehren verhindert worden wären, wäre man Aquin gefolgt.

Ich sage jetzt nicht, dass die ganze &quot;theological retrieval&quot; Bewegung dahin führen muss. Mir ist und bleibt sie suspekt und mittlerweile finde ich sie etwas nervig. Es gibt &quot;reformed catholicism&quot;, &quot;theological retrieval for evangelicals&quot; usw. Da ich aus der Brüderbewegung stamme, könnte ich die Bewegung &quot;bretheren retrieval&quot; gründen. Allerdings würde ich es gar nicht so gut finden, wenn JND und viele seiner Auslegung wieder erneuert werden. Bei der ganzen Sache &quot;retrieval&quot; ist es doch so: man wählt das aus der Theologigeschichte, was der eigenen Tradition und den eigenen Bekenntnissen entspricht und blendet andere Anschauungen aus.

Allerdings hat diese ganze Bewegung schon ziemlichen Einfluss. Praktisch alle Reihen (die ich eigentlich interessant finde) laufen unter dem Label &quot;retrieval&quot;: Barretts &quot;Reformed Exegetical Doctrinal Studies&quot;, Allen und Swains &quot;New Studies in Dogmatics&quot; oder Barretts und Carters &quot;Pillars of Christian Dogmatics&quot;.

@Alex
Interessant und schon lustig: In der Evangelischen Kirche kannst du alles glauben und selbst zentralste Aussagen des Glaubens ablehnen. Aber wehe dir, du stellst die Kindertaufe infrage. Das ist natürlich nicht anmaßend oder?

Liebe Grüße
Schlotti]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch mich überrascht der Schritt nicht. Allerdings hatte ich fast erwartet, dass er tatsächlich zum Katholizismus konvertiert. Seine Verehrung (anders kann man es nicht nennen) von Thomas von Aquin fand ich schon immer ziemlich krass. Irgendwann hatte ich mal eine Aussage von ihm zitiert, in der er sinngemäß sagte, er frage sich, wie viele falsche Lehren verhindert worden wären, wäre man Aquin gefolgt.</p>
<p>Ich sage jetzt nicht, dass die ganze &#8222;theological retrieval&#8220; Bewegung dahin führen muss. Mir ist und bleibt sie suspekt und mittlerweile finde ich sie etwas nervig. Es gibt &#8222;reformed catholicism&#8220;, &#8222;theological retrieval for evangelicals&#8220; usw. Da ich aus der Brüderbewegung stamme, könnte ich die Bewegung &#8222;bretheren retrieval&#8220; gründen. Allerdings würde ich es gar nicht so gut finden, wenn JND und viele seiner Auslegung wieder erneuert werden. Bei der ganzen Sache &#8222;retrieval&#8220; ist es doch so: man wählt das aus der Theologigeschichte, was der eigenen Tradition und den eigenen Bekenntnissen entspricht und blendet andere Anschauungen aus.</p>
<p>Allerdings hat diese ganze Bewegung schon ziemlichen Einfluss. Praktisch alle Reihen (die ich eigentlich interessant finde) laufen unter dem Label &#8222;retrieval&#8220;: Barretts &#8222;Reformed Exegetical Doctrinal Studies&#8220;, Allen und Swains &#8222;New Studies in Dogmatics&#8220; oder Barretts und Carters &#8222;Pillars of Christian Dogmatics&#8220;.</p>
<p>@Alex<br />
Interessant und schon lustig: In der Evangelischen Kirche kannst du alles glauben und selbst zentralste Aussagen des Glaubens ablehnen. Aber wehe dir, du stellst die Kindertaufe infrage. Das ist natürlich nicht anmaßend oder?</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Schlotti</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: JoMa		</title>
		<link>https://theoblog.de/matthew-barrett-ist-jetzt-anglikaner/45052/comment-page-1/#comment-92174</link>

		<dc:creator><![CDATA[JoMa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2025 14:08:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=45052#comment-92174</guid>

					<description><![CDATA[Bedauerliche, aber konsequente Entwicklung. Wenn man sich seinen Post durchliest, merkt man, dass sich (wie z.B. auch in Webbers Evangelicals on the Canterbury Trail) eigentlich vor allem eine Sache durchzieht: Ein stimmiges theologisches System und evangeliumsorientierte Liturgie &lt;span&gt;vorgefunden - &lt;/span&gt;Glaube für die Sinne (irgendwie klingt seine Argumentation postmodern). Dass Familie und Kinder bei der Gemeindesuche im kirchlich übersaturierten Mittleren Westen auch eine Rolle spielen, schimmert zwischen den Zeilen durch. Barrett ist eben doch US-Evangelikaler...

Theologie und Biografie kommen doch oft zusammen und haben (an sich erfreulicherweise) ganz essentiell mit einem selbst zu tun. Dann opfert man auch mal bereitwillig schriftgemäßere Einsichten zur Taufe und Kirchenverfassung. Es sind auch immer die selben Argumente, die dann biblischen Texten übergestülpt werden. Der exeget. Befund zu Apg 15 und auch zur Tauffrage ist doch ziemlich klar - bekunden ja auch Exegeten aus kindertaufenden Traditionen.

&lt;span&gt;Der Anglikanismus ist zugegebnermaßen eine theologisch ansprechende Lebenswelt; m.E. aber gerade bei vielen systematischen Theologen auch eine große Versuchung zum theologischen Kompromiss ggü. klarem Schriftzeugnis. Dieser übertriebene Konfessionalismus (Westminster, 1689-Baptisten, Anglikaner, aufgesetzter Augsburgerismus bei den lutherischen Brüdergemeinden in Deutschland) mancher Leute ist eben eine Überreaktion (und damit eher ein soziologisches Phänomen) auf den methodisch pragmatischen, aber in theologischen Fragen doch manchmal erfrischend schlichten Boomer-Pietismus und Millennial-Evangelikalismus der letzten Jahrzehnte und den aggressiven Säkularismus... Halt mal wieder eine fromme Pendel-Bewegung.&lt;/span&gt;

Hoffe aber für Barrett selbst, dass er mit seiner Familie ein geistliches Zuhause findet und auch an der neuen Stelle seine Gaben zu Gottes Ehre einsetzen kann. Schade nur, dass er so zynisch mit Geschwistern aus der SBC abrechnet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bedauerliche, aber konsequente Entwicklung. Wenn man sich seinen Post durchliest, merkt man, dass sich (wie z.B. auch in Webbers Evangelicals on the Canterbury Trail) eigentlich vor allem eine Sache durchzieht: Ein stimmiges theologisches System und evangeliumsorientierte Liturgie <span>vorgefunden &#8211; </span>Glaube für die Sinne (irgendwie klingt seine Argumentation postmodern). Dass Familie und Kinder bei der Gemeindesuche im kirchlich übersaturierten Mittleren Westen auch eine Rolle spielen, schimmert zwischen den Zeilen durch. Barrett ist eben doch US-Evangelikaler&#8230;</p>
<p>Theologie und Biografie kommen doch oft zusammen und haben (an sich erfreulicherweise) ganz essentiell mit einem selbst zu tun. Dann opfert man auch mal bereitwillig schriftgemäßere Einsichten zur Taufe und Kirchenverfassung. Es sind auch immer die selben Argumente, die dann biblischen Texten übergestülpt werden. Der exeget. Befund zu Apg 15 und auch zur Tauffrage ist doch ziemlich klar &#8211; bekunden ja auch Exegeten aus kindertaufenden Traditionen.</p>
<p><span>Der Anglikanismus ist zugegebnermaßen eine theologisch ansprechende Lebenswelt; m.E. aber gerade bei vielen systematischen Theologen auch eine große Versuchung zum theologischen Kompromiss ggü. klarem Schriftzeugnis. Dieser übertriebene Konfessionalismus (Westminster, 1689-Baptisten, Anglikaner, aufgesetzter Augsburgerismus bei den lutherischen Brüdergemeinden in Deutschland) mancher Leute ist eben eine Überreaktion (und damit eher ein soziologisches Phänomen) auf den methodisch pragmatischen, aber in theologischen Fragen doch manchmal erfrischend schlichten Boomer-Pietismus und Millennial-Evangelikalismus der letzten Jahrzehnte und den aggressiven Säkularismus&#8230; Halt mal wieder eine fromme Pendel-Bewegung.</span></p>
<p>Hoffe aber für Barrett selbst, dass er mit seiner Familie ein geistliches Zuhause findet und auch an der neuen Stelle seine Gaben zu Gottes Ehre einsetzen kann. Schade nur, dass er so zynisch mit Geschwistern aus der SBC abrechnet.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex aus Cloppenburg		</title>
		<link>https://theoblog.de/matthew-barrett-ist-jetzt-anglikaner/45052/comment-page-1/#comment-92173</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex aus Cloppenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2025 12:38:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=45052#comment-92173</guid>

					<description><![CDATA[Gut, dass er wenigstens seine Taufposition revidiert hat. Besser spät als nie. Die sogenannte Glaubenstaufe hat neben einigen nachvollziehbaren Aspekten letztlich viel Spaltung und anmaßendes Verhalten ihrer Vertreter mit sich gebracht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gut, dass er wenigstens seine Taufposition revidiert hat. Besser spät als nie. Die sogenannte Glaubenstaufe hat neben einigen nachvollziehbaren Aspekten letztlich viel Spaltung und anmaßendes Verhalten ihrer Vertreter mit sich gebracht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
