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	Kommentare zu: Mensch als Mann und Frau	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/mensch-als-mann-und-frau/48113/comment-page-1/#comment-93304</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 06:57:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Idee geschlechtlich verschiedener und aufeinander bezogener Geschlechter ist natürlich viel älter als der Begriff; sie findet sich in unterschiedlichen Formen in der jüdisch-christlichen Tradition und auch anderswo. Es ist daher wenig hilfreich, sich an Begriffen festzubeißen. complementarianism ist eine Reaktion auf egalitarianism gewesen, der weiter zurückreicht.&#160;

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee geschlechtlich verschiedener und aufeinander bezogener Geschlechter ist natürlich viel älter als der Begriff; sie findet sich in unterschiedlichen Formen in der jüdisch-christlichen Tradition und auch anderswo. Es ist daher wenig hilfreich, sich an Begriffen festzubeißen. complementarianism ist eine Reaktion auf egalitarianism gewesen, der weiter zurückreicht.&nbsp;</p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/mensch-als-mann-und-frau/48113/comment-page-1/#comment-93303</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 03:02:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Noch ein paar Quellenangaben dazu: Die erste Verwendung von &quot;Complementarianism&quot; findet sich &lt;a href=&quot;https://books.google.com/ngrams/graph?content=complementarianism&#038;year_start=1980&#038;year_end=2022&#038;corpus=en&#038;smoothing=3&#038;case_insensitive=false&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;1988&lt;/a&gt; durch die &lt;a href=&quot;https://www.newyorker.com/news/on-religion/the-unmaking-of-biblical-womanhood&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;CBMW&lt;/a&gt;: Also letztlich eine fest in der Zeit der Postmoderne verankerte Theologie, die keine 30 Jahre alt ist, nebst Versuch der Pseudo-Historisierung durch zahlreiche Buchveröffentlichungen. Vollkommen apokryph wenn man so will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein paar Quellenangaben dazu: Die erste Verwendung von &#8222;Complementarianism&#8220; findet sich <a href="https://books.google.com/ngrams/graph?content=complementarianism&amp;year_start=1980&amp;year_end=2022&amp;corpus=en&amp;smoothing=3&amp;case_insensitive=false" target="_blank" rel="nofollow ugc">1988</a> durch die <a href="https://www.newyorker.com/news/on-religion/the-unmaking-of-biblical-womanhood" target="_blank" rel="nofollow ugc">CBMW</a>: Also letztlich eine fest in der Zeit der Postmoderne verankerte Theologie, die keine 30 Jahre alt ist, nebst Versuch der Pseudo-Historisierung durch zahlreiche Buchveröffentlichungen. Vollkommen apokryph wenn man so will.</p>
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		<title>
		Von: Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/mensch-als-mann-und-frau/48113/comment-page-1/#comment-93301</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 13:55:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Leider ist dieser &quot;Complementarianism&quot; auch nur eine moderne Erfindung aus dem Amerika der Mitte des 20. Jahrhunderts. Kulturell passt dieser nicht nach Europa und kann deshalb überhaupt nur in abgeschlossenen, religiösen Sondergemeinschaften praktiziert werden. Weiterhin hält das Konzept der komplementären Ehe nicht der empirischen Überprüfung stand (wozu Jesus in der Bibel auffordert), weshalb Aussteiger sich regelmäßig in neuen Beziehungen wiederfinden, die nach objektiven Messgrößen wie körperlicher und psychischer Gesundheit, Lebenserwartung und Lebensqualität aller Beteiligen einschließlich der Kinder durchweg besser abschneiden.

Gott sei Dank kann man auch mit einer Bibel in der Hand fantasievolle Sonderlehren auf Abstand halten, ohne gleich in &quot;polykulen Verantwortungsgemeinschaften&quot; enden zu müssen. Die von Jüngern so sorgfältig zu meidende Zivilgesellschaft, die sich inzwischen mehrheitlich nicht mehr in den Kirchen befindet, hat allen Unkenrufen zum Trotz durchaus bewährte funktionierende Lebensentwürfe anzubieten.

Und da kommen wir zum Knackpunkt: Letztlich dreht sich das Thema wieder nur um institutionelle Macht. Wenn die Studienlage zeigt, dass Familien erfolgreicher sind, die beim Standesamt waren, wird das dahin umgedeutet, dass Mann und Frau zusätzlich zu ihrem Hirten ins Eheseminar und vor den Altar müssen. Damit wird dann ein ganzes institutionelles System und dessen Kontrollmacht begründet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider ist dieser &#8222;Complementarianism&#8220; auch nur eine moderne Erfindung aus dem Amerika der Mitte des 20. Jahrhunderts. Kulturell passt dieser nicht nach Europa und kann deshalb überhaupt nur in abgeschlossenen, religiösen Sondergemeinschaften praktiziert werden. Weiterhin hält das Konzept der komplementären Ehe nicht der empirischen Überprüfung stand (wozu Jesus in der Bibel auffordert), weshalb Aussteiger sich regelmäßig in neuen Beziehungen wiederfinden, die nach objektiven Messgrößen wie körperlicher und psychischer Gesundheit, Lebenserwartung und Lebensqualität aller Beteiligen einschließlich der Kinder durchweg besser abschneiden.</p>
<p>Gott sei Dank kann man auch mit einer Bibel in der Hand fantasievolle Sonderlehren auf Abstand halten, ohne gleich in &#8222;polykulen Verantwortungsgemeinschaften&#8220; enden zu müssen. Die von Jüngern so sorgfältig zu meidende Zivilgesellschaft, die sich inzwischen mehrheitlich nicht mehr in den Kirchen befindet, hat allen Unkenrufen zum Trotz durchaus bewährte funktionierende Lebensentwürfe anzubieten.</p>
<p>Und da kommen wir zum Knackpunkt: Letztlich dreht sich das Thema wieder nur um institutionelle Macht. Wenn die Studienlage zeigt, dass Familien erfolgreicher sind, die beim Standesamt waren, wird das dahin umgedeutet, dass Mann und Frau zusätzlich zu ihrem Hirten ins Eheseminar und vor den Altar müssen. Damit wird dann ein ganzes institutionelles System und dessen Kontrollmacht begründet.</p>
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