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	Kommentare zu: Müssen wir wirklich zusammenkommen?	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Charly Lücker		</title>
		<link>https://theoblog.de/muessen-wir-wirklich-zusammenkommen/38517/comment-page-1/#comment-89574</link>

		<dc:creator><![CDATA[Charly Lücker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2022 21:51:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Stephan
Wenn du tatsächlich meinst, mein Anliegen wäre es Hauskirchen zu verteidigen, kannst du nicht schiefer liegen. Und es zeigt, dass du dich mit dem Kern meiner Kritik nicht ansatzweise auseinandergesetzt hast. Also bitte, du brauchst für deine Frömmigkeit Liturgie und all das, was dir sonst noch wichtig ist. Ok, das ist auch für mich kein Problem. Tatsächlich nicht.

Aber wenn du schon mit dem Argument auftrittst: „...weil für mich zu klären war, ob ich in einer ev. Amtskirche als ehrenamtlicher Organist tätig sein kann oder ob dort Dinge gelebt werden, die biblischen Aussagen widersprechen...“ frage ich mich natürlich, ob du tatsächlich wissen willst, was die Bibel sagt? Denn die meisten, die mir mit einer solchen Argumentation bisher begegnet sind, tarnen damit lediglich ihre fromme Arroganz, be- und auch verurteilen zu  können, wie andere ihren Glauben leben. Ich hoffe sehr, dass dies nicht auf dich zutrifft, obwohl ...

Ich für meinen Teil verweise hier darauf, dass im NT unschwer nachzulesen ist, dass dort der Schwerpunkt auf die beiden höchsten Gebote gelegt wird:
Mt 22:36&#160;Lehrer, welches ist das größte Gebot im Gesetz? 37&#160;Er aber sprach zu ihm: «&#160;Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.&#160;» 38&#160;Dies ist das größte und erste Gebot. 39&#160;Das zweite aber ist ihm gleich: «&#160;Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.&#160;» 40&#160;An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. (rev.Elb.)

Die Art der Versammlung der Christen, wie sie gemeinsam vor Gott zusammenkommen, ist sekundär. Primär ist Gott die Frage, warum sie zusammenkommen und was sie dazu motiviert. Tradition, Gewohnheit, ein „es ist halt so, sagen die Prediger ja schon die ganzen Jahrhunderte“ oder weil sie von der Liebe zu Gott und zum Nächsten getrieben sind.
Wenn unsere Gottesdienste diese primäre Frage nicht als Fundament legt und alles tut, um eben dies tatsächlich zu fördern, sind sie im schlimmsten Fall nicht anders als die Gottesdienste, die Gott im Amos 5,21-24 kritisiert. Und wir liegen mächtig daneben, wenn wir uns damit beruhigen, das angeblich richtige zu tun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Stephan<br />
Wenn du tatsächlich meinst, mein Anliegen wäre es Hauskirchen zu verteidigen, kannst du nicht schiefer liegen. Und es zeigt, dass du dich mit dem Kern meiner Kritik nicht ansatzweise auseinandergesetzt hast. Also bitte, du brauchst für deine Frömmigkeit Liturgie und all das, was dir sonst noch wichtig ist. Ok, das ist auch für mich kein Problem. Tatsächlich nicht.</p>
<p>Aber wenn du schon mit dem Argument auftrittst: „&#8230;weil für mich zu klären war, ob ich in einer ev. Amtskirche als ehrenamtlicher Organist tätig sein kann oder ob dort Dinge gelebt werden, die biblischen Aussagen widersprechen&#8230;“ frage ich mich natürlich, ob du tatsächlich wissen willst, was die Bibel sagt? Denn die meisten, die mir mit einer solchen Argumentation bisher begegnet sind, tarnen damit lediglich ihre fromme Arroganz, be- und auch verurteilen zu  können, wie andere ihren Glauben leben. Ich hoffe sehr, dass dies nicht auf dich zutrifft, obwohl &#8230;</p>
<p>Ich für meinen Teil verweise hier darauf, dass im NT unschwer nachzulesen ist, dass dort der Schwerpunkt auf die beiden höchsten Gebote gelegt wird:<br />
Mt 22:36&nbsp;Lehrer, welches ist das größte Gebot im Gesetz? 37&nbsp;Er aber sprach zu ihm: «&nbsp;Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.&nbsp;» 38&nbsp;Dies ist das größte und erste Gebot. 39&nbsp;Das zweite aber ist ihm gleich: «&nbsp;Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.&nbsp;» 40&nbsp;An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. (rev.Elb.)</p>
<p>Die Art der Versammlung der Christen, wie sie gemeinsam vor Gott zusammenkommen, ist sekundär. Primär ist Gott die Frage, warum sie zusammenkommen und was sie dazu motiviert. Tradition, Gewohnheit, ein „es ist halt so, sagen die Prediger ja schon die ganzen Jahrhunderte“ oder weil sie von der Liebe zu Gott und zum Nächsten getrieben sind.<br />
Wenn unsere Gottesdienste diese primäre Frage nicht als Fundament legt und alles tut, um eben dies tatsächlich zu fördern, sind sie im schlimmsten Fall nicht anders als die Gottesdienste, die Gott im Amos 5,21-24 kritisiert. Und wir liegen mächtig daneben, wenn wir uns damit beruhigen, das angeblich richtige zu tun.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/muessen-wir-wirklich-zusammenkommen/38517/comment-page-1/#comment-89572</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2022 19:26:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Charly Lücker
Es gibt sicherlich genug Leute, seltene Kirchgänger oder solche, die nur zu irgendwelchen Anlassen in den Gottesdienst gehen, die das sicherlich als folkloristische Veranstaltung empfinden.
Und dann gibt es tatsächlich Leute wie mich, die sich mit der Liturgie und den Gründen, aus welchen biblischen Erkenntnissen heraus diese entstanden ist, auseinandergesetzt haben und die Liturgie als Teil einer Ehrung Gottes sehen. 
Die Frage ist für mich insofern wichtig gewesen, weil für mich zu klären war, ob ich in einer ev. Amtskirche als ehrenamtlicher Organist tätig sein kann oder ob dort Dinge gelebt werden, die biblischen Aussagen widersprechen. Und nach dieser &quot;Arbeit&quot; war ich nicht nur von der Verträglichkeit der Liturgie mit der Bibel, sondern von deren Sinnhaftigkeit überzeugt. Teilweise von der Notwendigkeit, denn ich bin auch noch gelegentlich in Freikirchen tätig und sehe, dass dort oftmals Elemente eines Gottesdienstes &quot;fehlen&quot; (siehe &quot;Lob und Dank zuerst&quot; in meinem letzten Beitrag).
Teilweise lassen sich Bestandteile der Liturgie bis in die Zeit des frühen Christentums zurückverfolgen, wie z.B. das Kyrie Eleison. Andere Elemente der Liturgie findet man in den Briefen des NT aufgegriffen. Liturgie&quot;anweisungen&quot; wurden spätestens im 2. Jahrhundert schriftlich dokumentiert.
Als Tradition wäre sie nur tot, wenn sie nicht auch innerlich (mit-)gelebt würde. Wer sich allerdings nie mit Liturgie befasst hat, wird darin auch keinen gottesehrenden Sinn erkennen. Das liegt jetzt aber nicht an mir, sondern an denjenigem, für den das Thema ein verschlossenes Buch ist oder der sich aus Prinzipenreiterei nicht damit befassen möchte.

Es gibt da im Internet einen Aufsatz, der am 8. Oktober 2014 veröffentlicht wurde, und gleich der 2. Satz lautet: &quot;&lt;span&gt;Oder in Hausgemeinschaften streunen oftmals nur rebellische und psychisch labile Menschen umher?&quot; &lt;/span&gt;
Zwei Sätze weiter dann &quot;&lt;span&gt;Gemeinschaft unter Christen ist auch wichtig, wird aber oft überbewertet.&quot;&lt;/span&gt;
Fangen wir mit dem 2. Zitat an: die Christen gehören zum Leib Christi, Christus ist das Haupt, und die Christen nehmen durchaus unterschiedliche Aufgaben des Leibes wahr. Evidenterweise sollte dieser Leib auch regelmäßig zusammenkommen und sich gemeinsam unter das Haupt stellen. Wir sehen im NT die Aussage, dass sich die Christen in den Häusern &lt;strong&gt;und&lt;/strong&gt; der Synagoge trafen, und letztendlich haben die tausende, die nach der Pfingstpredigt des Petrus zur Gemeinde hinzugefügt wurden, sich nicht alle gemeinsam in einem Haus treffen können, taten das aber in entsprechenden Größenordnungen in mehreren Häusern, und dann in großer Anzahl gemeinsam in der Synagoge, als Gemeinde, und nahmen tatsächlich an den dortigen Gottesdiensten (mit traditioneller jüdischer Liturgie) teil. Die Haustreffen waren also nur Teilmenge der Ortsgemeinde. Und so sieht es mit heutigen &quot;Hausgemeinden&quot; oder &quot;einfachen Gemeinden&quot; auch aus. Sie sind nur ein Teil des Leibes Christi, sondern sich aber ab oder wurden abgesondert.

Ich kontere jetzt mal und nehme mal den ersten Satz her des letzten Beitrages und formuliere leicht um: &quot;&lt;span&gt;Ich finde es geradezu amüsant zu sehen, wie jemand hilflos seine &quot;Hauskirche&quot; verteidigen will, wie es diese diversen Bücher, Predigten und Aufsätze tun.&quot; Wenn man so formuliert, dann pflegt man die Vorurteile anderer bezüglich &quot;rebelischer oder labiler Menschen&quot;.&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Charly Lücker<br />
Es gibt sicherlich genug Leute, seltene Kirchgänger oder solche, die nur zu irgendwelchen Anlassen in den Gottesdienst gehen, die das sicherlich als folkloristische Veranstaltung empfinden.<br />
Und dann gibt es tatsächlich Leute wie mich, die sich mit der Liturgie und den Gründen, aus welchen biblischen Erkenntnissen heraus diese entstanden ist, auseinandergesetzt haben und die Liturgie als Teil einer Ehrung Gottes sehen.<br />
Die Frage ist für mich insofern wichtig gewesen, weil für mich zu klären war, ob ich in einer ev. Amtskirche als ehrenamtlicher Organist tätig sein kann oder ob dort Dinge gelebt werden, die biblischen Aussagen widersprechen. Und nach dieser &#8222;Arbeit&#8220; war ich nicht nur von der Verträglichkeit der Liturgie mit der Bibel, sondern von deren Sinnhaftigkeit überzeugt. Teilweise von der Notwendigkeit, denn ich bin auch noch gelegentlich in Freikirchen tätig und sehe, dass dort oftmals Elemente eines Gottesdienstes &#8222;fehlen&#8220; (siehe &#8222;Lob und Dank zuerst&#8220; in meinem letzten Beitrag).<br />
Teilweise lassen sich Bestandteile der Liturgie bis in die Zeit des frühen Christentums zurückverfolgen, wie z.B. das Kyrie Eleison. Andere Elemente der Liturgie findet man in den Briefen des NT aufgegriffen. Liturgie&#8220;anweisungen&#8220; wurden spätestens im 2. Jahrhundert schriftlich dokumentiert.<br />
Als Tradition wäre sie nur tot, wenn sie nicht auch innerlich (mit-)gelebt würde. Wer sich allerdings nie mit Liturgie befasst hat, wird darin auch keinen gottesehrenden Sinn erkennen. Das liegt jetzt aber nicht an mir, sondern an denjenigem, für den das Thema ein verschlossenes Buch ist oder der sich aus Prinzipenreiterei nicht damit befassen möchte.</p>
<p>Es gibt da im Internet einen Aufsatz, der am 8. Oktober 2014 veröffentlicht wurde, und gleich der 2. Satz lautet: &#8222;<span>Oder in Hausgemeinschaften streunen oftmals nur rebellische und psychisch labile Menschen umher?&#8220; </span><br />
Zwei Sätze weiter dann &#8222;<span>Gemeinschaft unter Christen ist auch wichtig, wird aber oft überbewertet.&#8220;</span><br />
Fangen wir mit dem 2. Zitat an: die Christen gehören zum Leib Christi, Christus ist das Haupt, und die Christen nehmen durchaus unterschiedliche Aufgaben des Leibes wahr. Evidenterweise sollte dieser Leib auch regelmäßig zusammenkommen und sich gemeinsam unter das Haupt stellen. Wir sehen im NT die Aussage, dass sich die Christen in den Häusern <strong>und</strong> der Synagoge trafen, und letztendlich haben die tausende, die nach der Pfingstpredigt des Petrus zur Gemeinde hinzugefügt wurden, sich nicht alle gemeinsam in einem Haus treffen können, taten das aber in entsprechenden Größenordnungen in mehreren Häusern, und dann in großer Anzahl gemeinsam in der Synagoge, als Gemeinde, und nahmen tatsächlich an den dortigen Gottesdiensten (mit traditioneller jüdischer Liturgie) teil. Die Haustreffen waren also nur Teilmenge der Ortsgemeinde. Und so sieht es mit heutigen &#8222;Hausgemeinden&#8220; oder &#8222;einfachen Gemeinden&#8220; auch aus. Sie sind nur ein Teil des Leibes Christi, sondern sich aber ab oder wurden abgesondert.</p>
<p>Ich kontere jetzt mal und nehme mal den ersten Satz her des letzten Beitrages und formuliere leicht um: &#8222;<span>Ich finde es geradezu amüsant zu sehen, wie jemand hilflos seine &#8222;Hauskirche&#8220; verteidigen will, wie es diese diversen Bücher, Predigten und Aufsätze tun.&#8220; Wenn man so formuliert, dann pflegt man die Vorurteile anderer bezüglich &#8222;rebelischer oder labiler Menschen&#8220;.</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Charly Lücker		</title>
		<link>https://theoblog.de/muessen-wir-wirklich-zusammenkommen/38517/comment-page-1/#comment-89563</link>

		<dc:creator><![CDATA[Charly Lücker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2022 11:56:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Eustace und Stephan
Ich finde es geradezu amüsant zu sehen, wie ihr genauso hilflos tote Traditionen verteidigen wollt, wie es diese diversen Bücher, Predigten und Aufsätze tun. Indem ihr die Form verteidigt und es gründlich vermeidet, euch dem zu stellen, was im NT tatsächlich als Gottesdienst dargestellt wird. Da hilft es auch nicht, wenn man eine AT-Gottesdienstordnung anführt. Wenn man das tut, dann bitte führt auch die Schlachtopfer wieder ein!
Ja stimmt, auch Gottesdienste, wie wir sie so unterschiedlich wie auch immer durchführen,  haben absolut ihre Berechtigung. Doch das sind nur Versammlungen, die keinesfalls die Basis der Gemeinschaft bilden können. Vielmehr sollen diese aus der Gemeinschaft, eben die, die man auch tatsächlich lebt, erwachsen, statt die echte Gemeinschaft zu ersetzen. Genau hier ist der Haken, den man schlicht nicht wegdiskutieren kann: Gottesdienste bilden keine echte Gemeinschaft in dem Sinne des NT. Egal wie verliebt der Einzelne in Traditionen, Liturgie, etc. ist. Die mag es auch gerne geben, wenn sie dann auch mit Leben und nicht nur mit Frömmigkeit gefüllt sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Eustace und Stephan<br />
Ich finde es geradezu amüsant zu sehen, wie ihr genauso hilflos tote Traditionen verteidigen wollt, wie es diese diversen Bücher, Predigten und Aufsätze tun. Indem ihr die Form verteidigt und es gründlich vermeidet, euch dem zu stellen, was im NT tatsächlich als Gottesdienst dargestellt wird. Da hilft es auch nicht, wenn man eine AT-Gottesdienstordnung anführt. Wenn man das tut, dann bitte führt auch die Schlachtopfer wieder ein!<br />
Ja stimmt, auch Gottesdienste, wie wir sie so unterschiedlich wie auch immer durchführen,  haben absolut ihre Berechtigung. Doch das sind nur Versammlungen, die keinesfalls die Basis der Gemeinschaft bilden können. Vielmehr sollen diese aus der Gemeinschaft, eben die, die man auch tatsächlich lebt, erwachsen, statt die echte Gemeinschaft zu ersetzen. Genau hier ist der Haken, den man schlicht nicht wegdiskutieren kann: Gottesdienste bilden keine echte Gemeinschaft in dem Sinne des NT. Egal wie verliebt der Einzelne in Traditionen, Liturgie, etc. ist. Die mag es auch gerne geben, wenn sie dann auch mit Leben und nicht nur mit Frömmigkeit gefüllt sind.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/muessen-wir-wirklich-zusammenkommen/38517/comment-page-1/#comment-89557</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2022 07:55:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Totgelaufene Versammlungsform? Abspulen eines Programms? Nein. In den Amtskirchen gibt es eine Liturgie, und es lohnt sich, sich damit zu befassen, denn die Elemente einer Liturgie gehen durchaus auf biblische Aussagen zurück. Und wenn wir mehrfach in der Bibel lesen, dass Gott zuerst Lob und Dank gebührt, dann zeichnet sich ein daran orientierter Gottesdienst aus, dass er mit einem Lob- bzw. Danklied eröffnet wird, auch am Volkstrauertag. Der Liedtext hat Gebetscharakter (eigentlich müßte man jetzt mal über überflüssige Lieder in unseren Gesangsbüchern nachdenken, bei denen die Texte und die Melodie gerade nicht als Gebet geeignet sind ..., aber das ist ein anderes Thema).

In einer Zeit, die geprägt ist von Oberflächlichkeiten in der Lehre, Religionsunterricht, Gemeindebriefchen, ..., verstehen viele nicht mehr den Sinn und Inhalt einer Liturgie. Das ist schade, aber man könnte auch das mal Gegenstand zu einer Predigt machen, einer Artikelserie im Gemeindebrief, ..., Gelegenheiten gäbe es.
Manch einer mag zu Recht sagen, dass das Einhalten einer Liturgie doch nicht heilsnotwendig sei - stimmt, aber verstehe ich die Liturgie, dann erinnert siee mich jedesmal daran, wer und was im Gottesdienst gefeiert wird, und wie mein Verhältnis zu Gott ist.

Bleibt aber die Frage, warum die Gottesdienste besuchen, egal ob mit oder ohne Liturgie oder einem Verständnis davon. Die aufgeführte Reihenfolge als Beispiele, nicht priorisiert
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Ein Bruder sagte mal halb ernst, halb im Scherz: ich möchte jetzt schon die Menschen kennenlernen, mit denen ich die Ewigkeit verbringe.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Weil ich weiß / hoffe, dass eine gute Predigt kommt, in der ich etwas dazulernen kann.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Weil es eine der wenigen Gelegenheiten in der Woche ist, unter Mitchristen zu sein.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Weil meine Begeisterung für den Gottesdienst missionarisch auf Zufallsbesucher abfärbt.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Weil Christus am ersten Tag der Woche auferstanden ist.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Weil mindestens einmal die Woche Gott im Zentrum meiner Verehrung stehen sollte, und ich mir dafür die Zeit nehme, ohne dass Telefon / Türklingel und sonstige Dinge meine Aufmerksamkeit ablenken.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Weil auch schon die ersten Gemeinden sich am ersten Tag der Woche in den Synagogen und Häusern getroffen haben.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Weil schon Nehemia eine Gottesdienstordnung erlassen hat, die in weiten Teilen auch unseren Abläufen entspricht, und die Leute diesem Ereignis entgegengefiebert haben.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Weil die Juden sich in Jerusalem imTempel in Präsenz getroffen haben, aber diejenigen, die sich sonstwo auf den Höhen trafen, eines falschen Glaubens / einer falschen Religion bezichtigten. Manche Aspekte der Religionsausübung waren orts- und präsenzgebunden, und vielleicht hat das einen Sinn - und sei es nur, dass ich mir die Mühe mache, mehrere Kilometer zu reisen, um dabei zu sein, also selbst aktiv bin, dieses zeige, und mich nicht nur im Radio / Fernsehen / Videokonferenz berieseln lasse.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;...&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Ein Gottesdienst am Sonntag ersetzt aber nun keinen Hauskreis, keine häusliche Andacht, kein Treffen mit Mitchristen zum Austausch, bei denen ich entscheide, wen ich zulasse und wen ich treffen möchte. Aber umgekehrt ersetzen diese Termine auch keinen Gottesdienst. Diese Privattreffen sind immer nur ein Teil der christlichen Gemeinde, sie sind aber nicht die (offene) Versammlung der Gemeinde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Totgelaufene Versammlungsform? Abspulen eines Programms? Nein. In den Amtskirchen gibt es eine Liturgie, und es lohnt sich, sich damit zu befassen, denn die Elemente einer Liturgie gehen durchaus auf biblische Aussagen zurück. Und wenn wir mehrfach in der Bibel lesen, dass Gott zuerst Lob und Dank gebührt, dann zeichnet sich ein daran orientierter Gottesdienst aus, dass er mit einem Lob- bzw. Danklied eröffnet wird, auch am Volkstrauertag. Der Liedtext hat Gebetscharakter (eigentlich müßte man jetzt mal über überflüssige Lieder in unseren Gesangsbüchern nachdenken, bei denen die Texte und die Melodie gerade nicht als Gebet geeignet sind &#8230;, aber das ist ein anderes Thema).</p>
<p>In einer Zeit, die geprägt ist von Oberflächlichkeiten in der Lehre, Religionsunterricht, Gemeindebriefchen, &#8230;, verstehen viele nicht mehr den Sinn und Inhalt einer Liturgie. Das ist schade, aber man könnte auch das mal Gegenstand zu einer Predigt machen, einer Artikelserie im Gemeindebrief, &#8230;, Gelegenheiten gäbe es.<br />
Manch einer mag zu Recht sagen, dass das Einhalten einer Liturgie doch nicht heilsnotwendig sei &#8211; stimmt, aber verstehe ich die Liturgie, dann erinnert siee mich jedesmal daran, wer und was im Gottesdienst gefeiert wird, und wie mein Verhältnis zu Gott ist.</p>
<p>Bleibt aber die Frage, warum die Gottesdienste besuchen, egal ob mit oder ohne Liturgie oder einem Verständnis davon. Die aufgeführte Reihenfolge als Beispiele, nicht priorisiert</p>
<ul>
<li>Ein Bruder sagte mal halb ernst, halb im Scherz: ich möchte jetzt schon die Menschen kennenlernen, mit denen ich die Ewigkeit verbringe.</li>
<li>Weil ich weiß / hoffe, dass eine gute Predigt kommt, in der ich etwas dazulernen kann.</li>
<li>Weil es eine der wenigen Gelegenheiten in der Woche ist, unter Mitchristen zu sein.</li>
<li>Weil meine Begeisterung für den Gottesdienst missionarisch auf Zufallsbesucher abfärbt.</li>
<li>Weil Christus am ersten Tag der Woche auferstanden ist.</li>
<li>Weil mindestens einmal die Woche Gott im Zentrum meiner Verehrung stehen sollte, und ich mir dafür die Zeit nehme, ohne dass Telefon / Türklingel und sonstige Dinge meine Aufmerksamkeit ablenken.</li>
<li>Weil auch schon die ersten Gemeinden sich am ersten Tag der Woche in den Synagogen und Häusern getroffen haben.</li>
<li>Weil schon Nehemia eine Gottesdienstordnung erlassen hat, die in weiten Teilen auch unseren Abläufen entspricht, und die Leute diesem Ereignis entgegengefiebert haben.</li>
<li>Weil die Juden sich in Jerusalem imTempel in Präsenz getroffen haben, aber diejenigen, die sich sonstwo auf den Höhen trafen, eines falschen Glaubens / einer falschen Religion bezichtigten. Manche Aspekte der Religionsausübung waren orts- und präsenzgebunden, und vielleicht hat das einen Sinn &#8211; und sei es nur, dass ich mir die Mühe mache, mehrere Kilometer zu reisen, um dabei zu sein, also selbst aktiv bin, dieses zeige, und mich nicht nur im Radio / Fernsehen / Videokonferenz berieseln lasse.</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>Ein Gottesdienst am Sonntag ersetzt aber nun keinen Hauskreis, keine häusliche Andacht, kein Treffen mit Mitchristen zum Austausch, bei denen ich entscheide, wen ich zulasse und wen ich treffen möchte. Aber umgekehrt ersetzen diese Termine auch keinen Gottesdienst. Diese Privattreffen sind immer nur ein Teil der christlichen Gemeinde, sie sind aber nicht die (offene) Versammlung der Gemeinde.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eustace Scrubb		</title>
		<link>https://theoblog.de/muessen-wir-wirklich-zusammenkommen/38517/comment-page-1/#comment-89556</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eustace Scrubb]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 18:26:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=38517#comment-89556</guid>

					<description><![CDATA[Ein wenig OT, aber vielleicht dennoch hilfreich(?):
@Charly Lücker
Habe zu alten Beiträgen zuweilen ähnlich kommentiert und sehe auch viele Probleme. Was ich im Zusammenhang mit Form empfehlen kann, ist ein Buch von Martin Mosebach &quot;Häresie der Formlosigkeit&quot; (Triggerwarnungen spare ich mir einmal ;-))
Enthält mE viele sehr hilfreiche Gedanken auch für Protestanten. 
Ratzingers &quot;Geist der Liturgie&quot; habe ich noch nicht durch. In irgendeiner Form ist es aber wohl eher ein Zurück zu den Wurzeln, denn ein (menschliches) Modernisieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wenig OT, aber vielleicht dennoch hilfreich(?):<br />
@Charly Lücker<br />
Habe zu alten Beiträgen zuweilen ähnlich kommentiert und sehe auch viele Probleme. Was ich im Zusammenhang mit Form empfehlen kann, ist ein Buch von Martin Mosebach &#8222;Häresie der Formlosigkeit&#8220; (Triggerwarnungen spare ich mir einmal ;-))<br />
Enthält mE viele sehr hilfreiche Gedanken auch für Protestanten.<br />
Ratzingers &#8222;Geist der Liturgie&#8220; habe ich noch nicht durch. In irgendeiner Form ist es aber wohl eher ein Zurück zu den Wurzeln, denn ein (menschliches) Modernisieren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/muessen-wir-wirklich-zusammenkommen/38517/comment-page-1/#comment-89555</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 16:58:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=38517#comment-89555</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/muessen-wir-wirklich-zusammenkommen/38517/comment-page-1/#comment-89554&quot;&gt;Charly Lücker&lt;/a&gt;.

Weil man jedem nachgehen sollte. 

Liebe Grüße, Ron ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/muessen-wir-wirklich-zusammenkommen/38517/comment-page-1/#comment-89554">Charly Lücker</a>.</p>
<p>Weil man jedem nachgehen sollte. </p>
<p>Liebe Grüße, Ron </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Charly Lücker		</title>
		<link>https://theoblog.de/muessen-wir-wirklich-zusammenkommen/38517/comment-page-1/#comment-89554</link>

		<dc:creator><![CDATA[Charly Lücker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 16:58:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=38517#comment-89554</guid>

					<description><![CDATA[@Ron
Und wozu dann all die Bücher, themenbezogenen Predigten und Aufsätze? Wenn es doch so brummt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Ron<br />
Und wozu dann all die Bücher, themenbezogenen Predigten und Aufsätze? Wenn es doch so brummt?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/muessen-wir-wirklich-zusammenkommen/38517/comment-page-1/#comment-89553</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 16:19:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=38517#comment-89553</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://theoblog.de/muessen-wir-wirklich-zusammenkommen/38517/comment-page-1/#comment-89552&quot;&gt;Charly Lücker&lt;/a&gt;.

@Charly: Nö. Da hat sich nichts totgelaufen. Es brummt, auch ohne Druck. 

Liebe Grüße, Ron ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://theoblog.de/muessen-wir-wirklich-zusammenkommen/38517/comment-page-1/#comment-89552">Charly Lücker</a>.</p>
<p>@Charly: Nö. Da hat sich nichts totgelaufen. Es brummt, auch ohne Druck. </p>
<p>Liebe Grüße, Ron </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Charly Lücker		</title>
		<link>https://theoblog.de/muessen-wir-wirklich-zusammenkommen/38517/comment-page-1/#comment-89552</link>

		<dc:creator><![CDATA[Charly Lücker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 15:38:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mal wieder der x-te Versuch eine Versammlungsform, die sich totgelaufen hat, zu legitimieren. <img alt="🙄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f644.png" consent-required="38341" consent-by="services" consent-id="38342"/>
Statt das grundlegende Problem zu erkennen und sich damit auseinanderzusetzen: Versammlungen zum Abspulen eines Programms hat wenig bis nichts mit dem zu tun, was Gott im NT mit Gemeinde beschrieben hat! Gott geht es um Gemeinschaft, basierend auf gegenseitiger Liebe und gemeinsamer Liebe zu Gott. Ist die vorhanden, brauchen wir die Geschwister nicht zu bedrängen, doch bitte endlich unsere Programmveranstaltungen zu besuchen. Dann kommen sie ganz von selbst.
Also fangt endlich an auf das eigentliche Problem zu sehen, satt immer wieder nur auf der Tradition herumzureiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder der x-te Versuch eine Versammlungsform, die sich totgelaufen hat, zu legitimieren. 🙄<br />
Statt das grundlegende Problem zu erkennen und sich damit auseinanderzusetzen: Versammlungen zum Abspulen eines Programms hat wenig bis nichts mit dem zu tun, was Gott im NT mit Gemeinde beschrieben hat! Gott geht es um Gemeinschaft, basierend auf gegenseitiger Liebe und gemeinsamer Liebe zu Gott. Ist die vorhanden, brauchen wir die Geschwister nicht zu bedrängen, doch bitte endlich unsere Programmveranstaltungen zu besuchen. Dann kommen sie ganz von selbst.<br />
Also fangt endlich an auf das eigentliche Problem zu sehen, satt immer wieder nur auf der Tradition herumzureiten.</p>
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