<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Musik im Gottesdienst	</title>
	<atom:link href="https://theoblog.de/musik-im-gottesdienst/36738/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://theoblog.de/musik-im-gottesdienst/36738/</link>
	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
	<lastBuildDate>Sat, 15 May 2021 21:04:24 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.2</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/musik-im-gottesdienst/36738/comment-page-1/#comment-88328</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 May 2021 21:04:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://theoblog.de/?p=36738#comment-88328</guid>

					<description><![CDATA[Ich kann es leider nicht netter sagen: der verlinkte Aufsatz weckt nicht den Wunsch, das Buch zu kaufen.
Fazit des Aufsatzes: es gibt verschiedene Denominationen, Gemeinden, Traditionen, Gottesdienstformen zwischen fester Liturgie bis gänzlicher Freiheit, Liedgut, unterschiedliche Erwartungshaltungen. Es gibt Pastoren, Musiker und ggf. Moderatoren mit unterschiedlichen Befähigungsgraden. Und daher rauft man sich am besten gemeinsam im Gespräch zusammen und orientiert sich am Evangelium - m.E. auch an Hinweisen zu Gottesdienstgestaltungen, die uns die Bibel gibt, z.B. bei Nehemia. Fertig. Drei Sätze, gleiche Aussage wie mehrere Doppelseiten Aufsatz.
Der Aufsatz ist an Aussagen flach, und wenn man in verschiedenen Gemeinden als Musiker tätig ist oder war, ist das alles bekannt. Pastoren, die regelmäßig alle paar Jahre die Gemeinden wechseln oder gar, wie in den Amtskirchen, in den verschiedenen Filialen umherreisen, kennen aus eigener Anschauung die angesprochene Thematik bzw. Problematiken auch.

Die eigentlichen Probleme werden leider gar nicht angesprochen: der Mangel an Musikern - hat man jemanden, der z.B. ein Tasteninstrument leidlich spielen kann, dann ist es schon Zufall, wenn derjenige Christ und auch noch einigermaßen biblisch/theologisch bewandert ist, so dass er den musikalischen Anteil weitgehend selbständig vorbereiten könnte. Vor 200 Jahren war das Problem noch umgekehrt, typischerweise hatte der Dorfschullehrer im Rahmen seiner Ausbildung noch zwei Jahre lang Orgel erlernt bzw. das, was man in zwei Jahren schaffen kann, und daher beschränkten sich die Gesangsbücher auf zumeist gute Texte, die anhand der immer gleichen ungefähr 20 Standardmelodien gesungen worden sind, in Kombination mit einer recht statischen, aber m.E. gut durchdachten Liturgie. Zwischenzeitlich war das Ausbildungsniveau der Organisten mal besser bzw. es gab auch mehr Orgelschüler, die Liederbücher sind ebenfalls umfangreicher geworden, fordern daher dem Musiker mehr ab. Dank Radio und Internet usw. ist die kirchenmusikalische Kultur ebenfalls breiter geworden. Die Erwartungshaltungen der Gottesdienstteilnehmer sind daher auch höher.
Hat man heute nur noch einen Klampfenspieler, wird es zumindest mit Paul Gerhardt-Liedern und Zeitgenossen schwer. Hat man einen Pastor, der jeden Bibeltext politisch interpretiert und Wahlkampf macht, dann ist die selbständige Vorbereitung für Musiker / Moderatoren auch ein Ding der Unmöglichkeit. Von daher kommt man i.d.R. gar nicht um eine generelle Abstimmung aller Beteiligten zzgl. einer individuellen Abstimmung vor jedem Gottesdienst drumherum, in den meisten Fällen.

Wenn man Glück hat, dann treffen ein bibeltreuer Pastor und ein bibeltreuer Organist oder Musiker(truppe) aufeinander. Dann klappt es auch ohne viel Abstimmungsaufwand, sofern die Predigt- und Lesetexte vorher bekannt sind.

Wie schlimm es eigentlich wirklich ist, auch da, wo vermeintlich aufgrund der Ausbildungen alle Voraussetzungen gegeben sein müßten, zeigt das Statement meines Pfarrers von vor ein paar Wochen: &quot;Immer, wenn ich mich mit den Kollegen unterhalte, kommen die Klagen, dass sie froh sind, wenn sie überhaupt noch einen Organisten haben und nicht regelmäßig eine CD abspielen müssen. Die mit den A- und B-Kirchenmusikerstellen haben zwar meistens jemanden, aber ich bringe dann immer an, dass ich zwar nur einen Ehrenamtlichen habe, aber der beschäftigt sich Tage vorher mit den Lese- und Predigtexten und sucht sogar danach passende Literatur und einige Lieder aus. Die beneiden mich dann immer.&quot;

Besser als das Lesen eines Buches in der stillen Kammer dürfte u.U. ein Coaching der an der Gestaltung des Gottesdienstes Beteiligten ggf. inkl. der Gemeindeleitung sein, wenn man feststellt, dass es nicht &quot;rund&quot; läuft. Ein gemeinsam erarbeitetes Gestaltungskonzept (oder auch Liturgie) bis hin zu Abstimmungsabläufen, das die theologischen Gegebenheiten der Gemeinde und die Befähigung der Beteiligten berücksichtigt, dürfte effektiver sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann es leider nicht netter sagen: der verlinkte Aufsatz weckt nicht den Wunsch, das Buch zu kaufen.<br />
Fazit des Aufsatzes: es gibt verschiedene Denominationen, Gemeinden, Traditionen, Gottesdienstformen zwischen fester Liturgie bis gänzlicher Freiheit, Liedgut, unterschiedliche Erwartungshaltungen. Es gibt Pastoren, Musiker und ggf. Moderatoren mit unterschiedlichen Befähigungsgraden. Und daher rauft man sich am besten gemeinsam im Gespräch zusammen und orientiert sich am Evangelium &#8211; m.E. auch an Hinweisen zu Gottesdienstgestaltungen, die uns die Bibel gibt, z.B. bei Nehemia. Fertig. Drei Sätze, gleiche Aussage wie mehrere Doppelseiten Aufsatz.<br />
Der Aufsatz ist an Aussagen flach, und wenn man in verschiedenen Gemeinden als Musiker tätig ist oder war, ist das alles bekannt. Pastoren, die regelmäßig alle paar Jahre die Gemeinden wechseln oder gar, wie in den Amtskirchen, in den verschiedenen Filialen umherreisen, kennen aus eigener Anschauung die angesprochene Thematik bzw. Problematiken auch.</p>
<p>Die eigentlichen Probleme werden leider gar nicht angesprochen: der Mangel an Musikern &#8211; hat man jemanden, der z.B. ein Tasteninstrument leidlich spielen kann, dann ist es schon Zufall, wenn derjenige Christ und auch noch einigermaßen biblisch/theologisch bewandert ist, so dass er den musikalischen Anteil weitgehend selbständig vorbereiten könnte. Vor 200 Jahren war das Problem noch umgekehrt, typischerweise hatte der Dorfschullehrer im Rahmen seiner Ausbildung noch zwei Jahre lang Orgel erlernt bzw. das, was man in zwei Jahren schaffen kann, und daher beschränkten sich die Gesangsbücher auf zumeist gute Texte, die anhand der immer gleichen ungefähr 20 Standardmelodien gesungen worden sind, in Kombination mit einer recht statischen, aber m.E. gut durchdachten Liturgie. Zwischenzeitlich war das Ausbildungsniveau der Organisten mal besser bzw. es gab auch mehr Orgelschüler, die Liederbücher sind ebenfalls umfangreicher geworden, fordern daher dem Musiker mehr ab. Dank Radio und Internet usw. ist die kirchenmusikalische Kultur ebenfalls breiter geworden. Die Erwartungshaltungen der Gottesdienstteilnehmer sind daher auch höher.<br />
Hat man heute nur noch einen Klampfenspieler, wird es zumindest mit Paul Gerhardt-Liedern und Zeitgenossen schwer. Hat man einen Pastor, der jeden Bibeltext politisch interpretiert und Wahlkampf macht, dann ist die selbständige Vorbereitung für Musiker / Moderatoren auch ein Ding der Unmöglichkeit. Von daher kommt man i.d.R. gar nicht um eine generelle Abstimmung aller Beteiligten zzgl. einer individuellen Abstimmung vor jedem Gottesdienst drumherum, in den meisten Fällen.</p>
<p>Wenn man Glück hat, dann treffen ein bibeltreuer Pastor und ein bibeltreuer Organist oder Musiker(truppe) aufeinander. Dann klappt es auch ohne viel Abstimmungsaufwand, sofern die Predigt- und Lesetexte vorher bekannt sind.</p>
<p>Wie schlimm es eigentlich wirklich ist, auch da, wo vermeintlich aufgrund der Ausbildungen alle Voraussetzungen gegeben sein müßten, zeigt das Statement meines Pfarrers von vor ein paar Wochen: &#8222;Immer, wenn ich mich mit den Kollegen unterhalte, kommen die Klagen, dass sie froh sind, wenn sie überhaupt noch einen Organisten haben und nicht regelmäßig eine CD abspielen müssen. Die mit den A- und B-Kirchenmusikerstellen haben zwar meistens jemanden, aber ich bringe dann immer an, dass ich zwar nur einen Ehrenamtlichen habe, aber der beschäftigt sich Tage vorher mit den Lese- und Predigtexten und sucht sogar danach passende Literatur und einige Lieder aus. Die beneiden mich dann immer.&#8220;</p>
<p>Besser als das Lesen eines Buches in der stillen Kammer dürfte u.U. ein Coaching der an der Gestaltung des Gottesdienstes Beteiligten ggf. inkl. der Gemeindeleitung sein, wenn man feststellt, dass es nicht &#8222;rund&#8220; läuft. Ein gemeinsam erarbeitetes Gestaltungskonzept (oder auch Liturgie) bis hin zu Abstimmungsabläufen, das die theologischen Gegebenheiten der Gemeinde und die Befähigung der Beteiligten berücksichtigt, dürfte effektiver sein.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
