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	Kommentare zu: Norbert Bolz kritisiert Reformpädagogik	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Wahrheit suchen		</title>
		<link>https://theoblog.de/norbert-bolz-kritisiert-reformpadagogik/19889/comment-page-1/#comment-19815</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wahrheit suchen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2013 19:19:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schuld sind immer die anderen. Die Lehrer, das Unterrichtsmodell, die Schüler. 

Ich empfinde eine Diskussion allein über Ursachen nicht als hilfreich und würde mir wünschen, dass über konstruktive Lösungen diskutiert werden würde.

Und dabei gehen mir Einzelheiten des Lehrprogramms Christi durch den Kopf: &quot;Gemeinschaft&quot; (à la Martin Buber: &quot;Alles wahre Leben ist Begegnung.&quot;), &quot;Lernen am Beispiel / durch Anschauung&quot; (&quot;sehet die Lilien auf dem Felde&quot;); &quot;Zweierschaft&quot; (zu neu-amerikanisch: &quot;Success-Teams&quot;). 

Sicher: diese laienhaften Gedanken allein sind keine wirkliche Hilfe, doch eines ist sicher: vom Klagen allein wird die Situation nicht besser...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schuld sind immer die anderen. Die Lehrer, das Unterrichtsmodell, die Schüler. </p>
<p>Ich empfinde eine Diskussion allein über Ursachen nicht als hilfreich und würde mir wünschen, dass über konstruktive Lösungen diskutiert werden würde.</p>
<p>Und dabei gehen mir Einzelheiten des Lehrprogramms Christi durch den Kopf: &#8222;Gemeinschaft&#8220; (à la Martin Buber: &#8222;Alles wahre Leben ist Begegnung.&#8220;), &#8222;Lernen am Beispiel / durch Anschauung&#8220; (&#8222;sehet die Lilien auf dem Felde&#8220;); &#8222;Zweierschaft&#8220; (zu neu-amerikanisch: &#8222;Success-Teams&#8220;). </p>
<p>Sicher: diese laienhaften Gedanken allein sind keine wirkliche Hilfe, doch eines ist sicher: vom Klagen allein wird die Situation nicht besser&#8230;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Immer grössere Konsumentenerwartungen an Lehrer und Schule &#171; Hanniel bloggt.		</title>
		<link>https://theoblog.de/norbert-bolz-kritisiert-reformpadagogik/19889/comment-page-1/#comment-19794</link>

		<dc:creator><![CDATA[Immer grössere Konsumentenerwartungen an Lehrer und Schule &#171; Hanniel bloggt.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2013 09:13:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] VD: RK [...]]]></description>
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			</item>
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		<title>
		Von: Paul		</title>
		<link>https://theoblog.de/norbert-bolz-kritisiert-reformpadagogik/19889/comment-page-1/#comment-19791</link>

		<dc:creator><![CDATA[Paul]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Feb 2013 12:56:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Das klassische Beispiel ist der Frontalunterricht. Alle Welt, die über Pädagogik nachdenkt, ist dagegen. Die wirklich guten Lehrer, verstehen die Diskussion überhaupt nicht und die Schüler bestätigen mir immer wieder, dass diese gruppenbasierten Alternativmodelle zu nichts führen.&quot;

Das stimmt so nicht, da muss ich als fertig ausgebildeter Lehramtsstudent widersprechen. Norbert Bolz scheint hier nicht genau informiert zu sein. Neueste Studien belegen, dass der wesentliche Punkt des Unterrichts der Lehrer/die Lehrerin ist und es nicht unbedingt eine präferierte Methodik gibt (http://www.zeit.de/2013/02/Paedagogik-John-Hattie-Visible-Learning). Es ist in der Didaktik eigentlich klar und vielleicht in Brüssel noch nicht angekommen, dass auch Frontalunterricht seinen Platz hat und haben muss. Nur ist es halt so, dass dieser in der Vergangenheit viel! zu großen Platz eingenommen hat und oft auch falsch eingesetzt wurde, und deshalb in der LehrerInnenausbildung  (zumindest an der Uni Innsbruck) im Sinne der Methodenvielfalt großen Wert auch auf reformpädagogische Ansätz gelegt wird. Nicht weil Frontalunterricht per se schlecht ist, sondern dieser aus unterschiedlichen Gründen fast immer noch ausschließlich eingesetzt wird. (Jeder Schüler/jede Schülerin kennt Frontalunterricht aus eigener Erfahrung, aber zur Professionalisierung der Lehrperson gehört eben auch Kenntnis und Einsatz anderer sinnvoller Methoden)

@Zur Überforderung durch Konsumerwartungen der Eltern: Full Ack, kommt übrigens (gerade?) auch an christlichen Schule vor!

Wer sich auch aus christlicher Perspektive mit diesem Thema beschäftigen will, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt: Woltersdorff, Nicholas P. (2002): Education for Life. Reflections on Christian Teaching and Learning.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Das klassische Beispiel ist der Frontalunterricht. Alle Welt, die über Pädagogik nachdenkt, ist dagegen. Die wirklich guten Lehrer, verstehen die Diskussion überhaupt nicht und die Schüler bestätigen mir immer wieder, dass diese gruppenbasierten Alternativmodelle zu nichts führen.&#8220;</p>
<p>Das stimmt so nicht, da muss ich als fertig ausgebildeter Lehramtsstudent widersprechen. Norbert Bolz scheint hier nicht genau informiert zu sein. Neueste Studien belegen, dass der wesentliche Punkt des Unterrichts der Lehrer/die Lehrerin ist und es nicht unbedingt eine präferierte Methodik gibt (<a href="http://www.zeit.de/2013/02/Paedagogik-John-Hattie-Visible-Learning" rel="nofollow ugc">http://www.zeit.de/2013/02/Paedagogik-John-Hattie-Visible-Learning</a>). Es ist in der Didaktik eigentlich klar und vielleicht in Brüssel noch nicht angekommen, dass auch Frontalunterricht seinen Platz hat und haben muss. Nur ist es halt so, dass dieser in der Vergangenheit viel! zu großen Platz eingenommen hat und oft auch falsch eingesetzt wurde, und deshalb in der LehrerInnenausbildung  (zumindest an der Uni Innsbruck) im Sinne der Methodenvielfalt großen Wert auch auf reformpädagogische Ansätz gelegt wird. Nicht weil Frontalunterricht per se schlecht ist, sondern dieser aus unterschiedlichen Gründen fast immer noch ausschließlich eingesetzt wird. (Jeder Schüler/jede Schülerin kennt Frontalunterricht aus eigener Erfahrung, aber zur Professionalisierung der Lehrperson gehört eben auch Kenntnis und Einsatz anderer sinnvoller Methoden)</p>
<p>@Zur Überforderung durch Konsumerwartungen der Eltern: Full Ack, kommt übrigens (gerade?) auch an christlichen Schule vor!</p>
<p>Wer sich auch aus christlicher Perspektive mit diesem Thema beschäftigen will, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt: Woltersdorff, Nicholas P. (2002): Education for Life. Reflections on Christian Teaching and Learning.</p>
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