- TheoBlog.de - https://theoblog.de -

ÖRK: „Gemeinsam für das Leben“

Scharfe Kritik am Missions- und Evangelisationsverständnis des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) übt der pietistische Theologe Rolf Hille. Obwohl ich einige Passagen in dem Erklärungsentwurf „Gemeinsam für das Leben: Mission und Evangelisation in sich wandelnden Kontexten“ des Ökumenischen Rates der Kirchen ganz gelungen finde, teile ich die scharfe Kritik von Rolf Hille voll und ganz. Was da zur Frage der Evangelisationstheologie zur Abstimmung vorgelegt wird, ist ein Armutszeugnis.

Idea online schreibt:

In dieser ökumenischen Evangelisationstheologie werde kein Sünderheiland gebraucht. Es gebe daher auch keinen Ruf zum rechtfertigenden Glauben allein aus Gnaden. Der Reformator Martin Luther (1483-1546) hätte sich, wenn es dem ÖRK-Papier nach ginge, die Suche nach dem gnädigen Gott sparen können: Er lebte im Kloster frei von jeder Geldgier und aller kapitalistischen Marktwirtschaft, so Hille. Sein Fazit: „Das vom ÖRK erarbeitete Papier zur Mission ist nicht nur defizitär, sondern eine Katastrophe, weil das Wesen der Evangelisation, die Botschaft von Gericht und Gnade, ausgeblendet wird.“

Das Dokument „Gemeinsam für das Leben: Mission und Evangelisation in sich wandelnden Kontexten“, an dem viele Emergente – die übrigens wohlwollend erwähnt werden – ihre Freude haben dürften, kann hier eingesehen werden: Gemeinsam_fuer_das_Leben_-_Mission_Evangelisation_wandelnde_Kontexte.pdf.

Den vollständigen Idea-Beitrag gibt es hier: www.idea.de.