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Offener Brief an die postpartisanen Evangelikalen

In Nordamerika sorgt derzeit ein offener Brief für ziemlich viel Furore. David French beschreibt in seinem „Open Letter to Young, ‚Post-Partisan‘ Evangelicals“ seinen persönlichen Kampf mit und um einen gesellschaftsrelevanten Lebensstil. David zeigt, dass es sich bei dem Vorwurf des Rechtskonservatismus um einen Mythos handelt. Evangelikale geben seit langem deutlich mehr Geld für die Armutsbekämpfung aus als für den sogenannten „Kulturkampf“. Der Anwalt schreibt:

Im Jahr 2011 recherchierte ich die Budgets der führenden „Kulturkampf-Organisationen“ und verglich sie mit den führenden christlichen „Anti-Armuts-Organisationen“. Hier, was ich gefunden habe:

… Lassen Sie uns nur drei ansehen: World Vision, Compassion International, und Samariters Purse. Ihre jährlichen Bruttoeinnahmen (wieder, nach dem neuesten vorliegenden Formular 990s) betragen mehr als US$ 2,1 Milliarden. Die kleinste der drei Organisationen (Samariters Purse) hat höhere Bruttoeinnahmen als alle große „Pro-Life“-Organisationen in den Vereinigten Staaten zusammen. World Vision, die größte dieser Organisationen, nimmt nicht nur in mehr als 1 Milliarde Dollar pro Jahr ein, sondern hat auch mehr als 1.400 Mitarbeiter und 43.000 Freiwillige.

Mit anderen Worten: Christen geben überwältigend viel Geld für die Armutsbekämpfung aus, nicht für Anliegen des Kulturkampfes. Dass die Evangelikalen so anders dargestellt werden, haben wir vor allem Medienkampagnen zu verdanken, denen wir nicht so naiv glauben sollten.

David bekennt weiter:

Inzwischen glaube ich die Lüge nicht mehr, dass es in unserer Kultur für Christen einen Weg gibt, auf dem sie von allen oder den meisten Leute geliebt werden. Ich glaube nicht mehr die Lüge, die amerikanische Christen seien „zu politisch“ und wenn wir nur weniger über Abtreibungen sprächen, würden wir mehr geachtet.

Hier die ganze Geschichte: www.patheos.com.

VD: JT