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	Kommentare zu: Orwells „Neusprech“ im großen Sprachumbau von heute	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		Von: Chrissen		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chrissen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2025 19:08:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein wirklich guter Beitrag. <img alt="👍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44d.png" consent-required="38341" consent-by="services" consent-id="38342"/>]]></description>
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		Von: Kommentator		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2025 13:30:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am Ende sind diese Zerfallserscheinungen nur Begleitumstände eines totalen kulturellen Unterganges. Kennzeichnend für den Untergang ist, dass es gar keinen Widerstand mehr gibt, weil jüngere Muttersprachler schlichtweg nicht mehr in nennenswerter Anzahl existieren.

Gott hat seinen Segen weggenommen und das Resultat ist eben die Auslöschung.

Um auf Benutzerschnittstellen dieser Kunstsprache zu entgehen, stellt man sie schlichtweg auf Englisch um - eine andere Variante der indogermanischen Sprachfamilie, mit angenehm lesbaren kurzen Wörtern. Mit einem Plural, der schlicht auf ...s endet und nicht auf ...innen.

Im geschichtlichen Zeugnis wird dieser bedauerliche Endzustand glücklicherweise nicht erhalten bleiben. Auch das Lateinische hat im Schriftzeugnis großer antiker, darunter christlicher Denker überlebt, nicht in seiner späten vulgären Alltagsform, die dann schließlich in die diversen romanischen Sprachen übergegangen ist. Es hilft nichts, das zu bedauern. Latein wird nicht wieder lebendig - und das klassische Deutsch auch nie mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Ende sind diese Zerfallserscheinungen nur Begleitumstände eines totalen kulturellen Unterganges. Kennzeichnend für den Untergang ist, dass es gar keinen Widerstand mehr gibt, weil jüngere Muttersprachler schlichtweg nicht mehr in nennenswerter Anzahl existieren.</p>
<p>Gott hat seinen Segen weggenommen und das Resultat ist eben die Auslöschung.</p>
<p>Um auf Benutzerschnittstellen dieser Kunstsprache zu entgehen, stellt man sie schlichtweg auf Englisch um &#8211; eine andere Variante der indogermanischen Sprachfamilie, mit angenehm lesbaren kurzen Wörtern. Mit einem Plural, der schlicht auf &#8230;s endet und nicht auf &#8230;innen.</p>
<p>Im geschichtlichen Zeugnis wird dieser bedauerliche Endzustand glücklicherweise nicht erhalten bleiben. Auch das Lateinische hat im Schriftzeugnis großer antiker, darunter christlicher Denker überlebt, nicht in seiner späten vulgären Alltagsform, die dann schließlich in die diversen romanischen Sprachen übergegangen ist. Es hilft nichts, das zu bedauern. Latein wird nicht wieder lebendig &#8211; und das klassische Deutsch auch nie mehr.</p>
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