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	Kommentare zu: Päivi Räsänen: Ein folgenreicher Tweet	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		Von: MartinS		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MartinS]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 13:57:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke dass du an ihrem Fall dran bleibst. Eine beeindruckende Frau.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke dass du an ihrem Fall dran bleibst. Eine beeindruckende Frau.</p>
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		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/paeivi-raesaenen-ein-folgenreicher-tweet/42472/comment-page-1/#comment-91352</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2024 13:42:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Fall ging ja durch viele Medien in den letzten Jahren, und viele Christen und Konservative haben mit dem Kopf geschüttelt, was da passiert.

Allerdings dürfen sich viele Leute mal am Kopf kratzen und überlegen, ob so manches Thema nicht schon vor 45 Jahren angelegt worden ist. Ich denke mal, dass Bibeltreue das Thema ausgelebte Homosexualität und Ehebruch ähnlich bewerten (sollten sie zumindest), und strikt unterscheiden können zwischen der Veranlagung, dem Ausleben, und dem betroffenem Menschen. Beides ist gemäß Gottes Ordnung Sünde, wenn es begangen wird, und das eine ist daher wohl nicht schlimmer als das andere.

Man muss sich daran erinnern (wollen), dass viele Gesetze zu Zeiten geschrieben worden sind, als den Verfassern noch die Bibel und deren moraltheologische Aussagen präsent waren - wobei nicht alle &quot;verbotenen&quot; Sachen auch strafrechtlich verfolgt worden sind, zumindest wurde da wohl kein großer Eifer an den Tag gelegt.
Beispiel: bis 1969 gab es noch die Strafbarkeit des Ehebruchs in der BRD (DDR: bis 1955, das sozialistisch-kommunistische System war in der Zerstörung der Familien anderen politischen Systemen voraus), zusätzlich wurde der &quot;Kuppelparagraph&quot; §180 1973 abgeschafft. Nun gab es Ehebruch auch vor 1969 (und Kuppelei auch vor 1973), aber die allerwenigsten Fälle dürften vor Gericht gelandet sein. Wo kein Kläger, da kein Richter. Aber auch das Schuldprinzip bei Scheidungen wurde 1977 beerdigt.
Folgerichtig sind natürlich dann auch andere Gesetze entschärft worden oder entfielen ganz (§175). Und es geht weiter mit derartigen Entwicklungen ... 

Und ganz munter haben die Kirchen im Kielwasser derartiger gesetzgeberischer Änderungen mitgezogen, die Wiederverheiratungen Geschiedener ist in der evangelischen Kirche schon länger eingeübte Praxis, und die katholische Kirche bewegt sich auch darauf zu.
Ich gehe mal davon aus, dass es auch in Finnland eine ähnliche Kette von Gesetzgebungen gegeben hat (zumindest 1988 gab es weitere Liberalisierungen im dortigen Scheidungsrecht, und im gleichen Jahr die Frauenordination) und die Kirche dort spätestens dann nachzog. Da hätte Frau Räsänen viel früher über einen Kirchenaustritt nachdenken können.

Nun ist es mir ja egal, was andere erwachsene Menschen hinter verschlossenen Türen machen. Das müssen die selbst verantworten. Es ist mir aber nicht egal, wenn ich jetzt alle sexuellen Spielarten toll finden muss. In meiner Bibel stehen da zumindest eindeutige Aussagen. Und Meinungsfreiheit beinhaltet nach meinem Verständnis auch, dass ich sachlich zum Ausdruck (allerdings ohne zu beleidigen, herabwürdigen usw.) bringen kann, wenn ich etwas für falsch und/oder bibelwidrig und damit Sünde halte.

Nun bin ich aber auch davon überzeugt, dass das Pendel wieder kippen wird. Sei es, dass das Thema langsam nervig wird, oder sich auf Dauer deutlich intolerantere Glaubensrichtungen durchsetzen werden, oder es aus einem anderen Grund so richtig kracht.
Gal 6,7: &quot;Täuscht euch nicht: Gott läßt seiner nicht spotten. Denn was der Mensch säht wird er auch ernten.&quot;  Das noch ergänzt um Hos 8,7: &quot;Wer Wind sät, wird Sturm ernten ...&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fall ging ja durch viele Medien in den letzten Jahren, und viele Christen und Konservative haben mit dem Kopf geschüttelt, was da passiert.</p>
<p>Allerdings dürfen sich viele Leute mal am Kopf kratzen und überlegen, ob so manches Thema nicht schon vor 45 Jahren angelegt worden ist. Ich denke mal, dass Bibeltreue das Thema ausgelebte Homosexualität und Ehebruch ähnlich bewerten (sollten sie zumindest), und strikt unterscheiden können zwischen der Veranlagung, dem Ausleben, und dem betroffenem Menschen. Beides ist gemäß Gottes Ordnung Sünde, wenn es begangen wird, und das eine ist daher wohl nicht schlimmer als das andere.</p>
<p>Man muss sich daran erinnern (wollen), dass viele Gesetze zu Zeiten geschrieben worden sind, als den Verfassern noch die Bibel und deren moraltheologische Aussagen präsent waren &#8211; wobei nicht alle &#8222;verbotenen&#8220; Sachen auch strafrechtlich verfolgt worden sind, zumindest wurde da wohl kein großer Eifer an den Tag gelegt.<br />
Beispiel: bis 1969 gab es noch die Strafbarkeit des Ehebruchs in der BRD (DDR: bis 1955, das sozialistisch-kommunistische System war in der Zerstörung der Familien anderen politischen Systemen voraus), zusätzlich wurde der &#8222;Kuppelparagraph&#8220; §180 1973 abgeschafft. Nun gab es Ehebruch auch vor 1969 (und Kuppelei auch vor 1973), aber die allerwenigsten Fälle dürften vor Gericht gelandet sein. Wo kein Kläger, da kein Richter. Aber auch das Schuldprinzip bei Scheidungen wurde 1977 beerdigt.<br />
Folgerichtig sind natürlich dann auch andere Gesetze entschärft worden oder entfielen ganz (§175). Und es geht weiter mit derartigen Entwicklungen &#8230; </p>
<p>Und ganz munter haben die Kirchen im Kielwasser derartiger gesetzgeberischer Änderungen mitgezogen, die Wiederverheiratungen Geschiedener ist in der evangelischen Kirche schon länger eingeübte Praxis, und die katholische Kirche bewegt sich auch darauf zu.<br />
Ich gehe mal davon aus, dass es auch in Finnland eine ähnliche Kette von Gesetzgebungen gegeben hat (zumindest 1988 gab es weitere Liberalisierungen im dortigen Scheidungsrecht, und im gleichen Jahr die Frauenordination) und die Kirche dort spätestens dann nachzog. Da hätte Frau Räsänen viel früher über einen Kirchenaustritt nachdenken können.</p>
<p>Nun ist es mir ja egal, was andere erwachsene Menschen hinter verschlossenen Türen machen. Das müssen die selbst verantworten. Es ist mir aber nicht egal, wenn ich jetzt alle sexuellen Spielarten toll finden muss. In meiner Bibel stehen da zumindest eindeutige Aussagen. Und Meinungsfreiheit beinhaltet nach meinem Verständnis auch, dass ich sachlich zum Ausdruck (allerdings ohne zu beleidigen, herabwürdigen usw.) bringen kann, wenn ich etwas für falsch und/oder bibelwidrig und damit Sünde halte.</p>
<p>Nun bin ich aber auch davon überzeugt, dass das Pendel wieder kippen wird. Sei es, dass das Thema langsam nervig wird, oder sich auf Dauer deutlich intolerantere Glaubensrichtungen durchsetzen werden, oder es aus einem anderen Grund so richtig kracht.<br />
Gal 6,7: &#8222;Täuscht euch nicht: Gott läßt seiner nicht spotten. Denn was der Mensch säht wird er auch ernten.&#8220;  Das noch ergänzt um Hos 8,7: &#8222;Wer Wind sät, wird Sturm ernten &#8230;&#8220;</p>
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