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	Kommentare zu: Philip Rieff 	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/philip-rieff/47768/comment-page-1/#comment-93178</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 21:54:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Meine Meinung ist:&#160;
Die geringe Rezeption Philip Rieffs in Europa ist weniger Ausdruck seiner theoretischen Unbedeutung als vielmehr einer Verschiebung hin zu ideengeschichtlichen und theologischen Deutungsrahmen, in denen seine kultursoziologische Analyse der modernen „therapeutischen Kultur“ kaum anschlussfähig war, obwohl gerade sie die Grundlage für spätere theologisch zugespitzte Deutungen bei Denkern wie Trueman und Schaeffer bildet.
https://www.facebook.com/share/p/18p3xB8FCa/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Meinung ist:&nbsp;<br />
Die geringe Rezeption Philip Rieffs in Europa ist weniger Ausdruck seiner theoretischen Unbedeutung als vielmehr einer Verschiebung hin zu ideengeschichtlichen und theologischen Deutungsrahmen, in denen seine kultursoziologische Analyse der modernen „therapeutischen Kultur“ kaum anschlussfähig war, obwohl gerade sie die Grundlage für spätere theologisch zugespitzte Deutungen bei Denkern wie Trueman und Schaeffer bildet.<br />
<a href="https://www.facebook.com/share/p/18p3xB8FCa/" rel="nofollow ugc">https://www.facebook.com/share/p/18p3xB8FCa/</a></p>
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		<title>
		Von: Ron		</title>
		<link>https://theoblog.de/philip-rieff/47768/comment-page-1/#comment-93177</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 16:26:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nur mal so: Es ist eher umgekehrt. Susan Sontag ist im Vergleich zu Rieff intellektuell unbedeutend – nicht als Fotografin oder Filmemacherin. Und den Juden Rieff jetzt in die rechte Ecke zu schieben, ist ein durchschaubares, unehrliches (und ein bisschen peinliches) Manöver.

Liebe Grüße, Ron &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur mal so: Es ist eher umgekehrt. Susan Sontag ist im Vergleich zu Rieff intellektuell unbedeutend – nicht als Fotografin oder Filmemacherin. Und den Juden Rieff jetzt in die rechte Ecke zu schieben, ist ein durchschaubares, unehrliches (und ein bisschen peinliches) Manöver.</p>
<p>Liebe Grüße, Ron &nbsp;</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/philip-rieff/47768/comment-page-1/#comment-93176</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 15:39:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;&lt;span&gt;Zumindest im englischsprachigen Raum trifft das zu. In Europa ist Rieff hingegen kaum bekannt.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;
Was völig zu Recht daran liegt, dass seine (Ex-)Frau Susan Sonntag ihn haushoch überragt, was Bedeutung und kulturellen Einfluss anbelangt. Geschichtlich existiert er nur noch als Randperson in Bezug zu dieser Frau.

Die Endorsements ihres eher unbedeutenden Ex-Ehemanns kommen &lt;span&gt;regelmäßig von Vertretern des amerikanischen christlichen Nationalismus, die akademische und gesellschaftliche Beiträge von Frauen generell ablehnen, besonders wenn sie im Verdacht standen, homosexuell zu sein. Damit gewinnt man aber in Europa keinen Blumentopf und erst recht keinen renommierten akademischen Verlag für eine Übersetzung. Rieffs Verhalten gegenüber seiner Ex-Frau (inklusive homophober Schmutzkampagne in der Presse) zementierte dann sein Schicksal als nicht zitierfähigen Autor aus der rechtsautoritären Nische. Dort wird er auch posthum nie wieder rauskommen. Dafür werden seine heutigen Verbündeten schon sorgen.&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span>Zumindest im englischsprachigen Raum trifft das zu. In Europa ist Rieff hingegen kaum bekannt.</span></p></blockquote>
<p>Was völig zu Recht daran liegt, dass seine (Ex-)Frau Susan Sonntag ihn haushoch überragt, was Bedeutung und kulturellen Einfluss anbelangt. Geschichtlich existiert er nur noch als Randperson in Bezug zu dieser Frau.</p>
<p>Die Endorsements ihres eher unbedeutenden Ex-Ehemanns kommen <span>regelmäßig von Vertretern des amerikanischen christlichen Nationalismus, die akademische und gesellschaftliche Beiträge von Frauen generell ablehnen, besonders wenn sie im Verdacht standen, homosexuell zu sein. Damit gewinnt man aber in Europa keinen Blumentopf und erst recht keinen renommierten akademischen Verlag für eine Übersetzung. Rieffs Verhalten gegenüber seiner Ex-Frau (inklusive homophober Schmutzkampagne in der Presse) zementierte dann sein Schicksal als nicht zitierfähigen Autor aus der rechtsautoritären Nische. Dort wird er auch posthum nie wieder rauskommen. Dafür werden seine heutigen Verbündeten schon sorgen.</span></p>
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