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	Kommentare zu: Postkolonialismus an Universitäten	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/postkolonialismus-an-universitaeten/42269/comment-page-1/#comment-91263</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2024 10:54:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn das Pendel zurückschlägt, dann passiert nichts, was mein Leben verändern würde. Dann wird halt mit zeitlichem Verzug die Seite zerschlagen, die das Pendel in Bewegung gesetzt hat. Dann hat man hoffentlich genug Cola und Popcorn im Haus, um das Schauspiel als unbeteiligter Beobachter zu genießen.
Ich sehe das eher von der Seite der Spieletheorie her, und von daher gibt es zwei Situationen, wie das ausgehen kann:
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Ich &quot;dekolonialisiere&quot;, besser dekonstruiere, die bisherige Welt. Das mag kurzfristig ein kleiner Erfolg sein, allerdings wird die andere Seite dann anfangen, mit den gleichen Methoden, die ich selbst vorher als legitim deklariert habe, mich zu dekonstruieren, und (irgendwann) gewinnen, gleichermaßen dafür sorgen, dass sich derartige Sachen so schnell nicht wiederholen können. Dann bin ich aber völlig zerschlagen und komme nie wieder auf die Beine.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich &quot;dekolonialisiere&quot;, scheitere aber daran. Damit bin ich dann sofort verbrannt.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Nun muss man sich vor Augen halten, dass die Philosophie nichts erwirtschaftet, sondern diese Laberzirkel im wissenschaftlichen Elfenbeinturm sind von finanziellen Transferleistungen abhängig. Nur so lange wie diese fließen kann herumphilosophiert werden. Nun neigen aber die dekolonialisierenden Kreise nicht nur zur Dekonstruktion alter weißer männlicher Philosophen, sondern von einer ähnlichen Klientel wird zeitgleich auch auf anderen Gebieten mit vergleichbaren Anliegen reichlich Porzellan zerschlagen. In der Folge wandern diejenigen ab, die noch produktiv arbeiten und die bisherigen Eskapaden durch Steuern finanziert haben. Folgerichtig entziehen sich die dekonstruierenden Kreise daher ihre eigenen Lebensgrundlagen.
Spieletheoretisch gesehen habe ich in jedem Fall verloren, aber nur ein schnelles Scheitern würde weniger Folgeschäden anrichten. Nach ein paar wenigen Jahren des vermeintlichen Erfolges wäre der Schaden derart beträchtlich, dass die Narben noch jahrzehntelang sichtbar bleiben.

Eigentlich wäre der vernünftigere Weg gewesen, in den Kanon der bislang bekannten und unbestrittenen Philosophen weitere einzubringen, nicht als Verdrängung, sondern zur Horizonterweiterung. Warum nicht einen Anton Wilhelm Amo mit Platon gegenüberstellend vergleichen unter Berücksichtigung ihrer kulturellen Hintergründe? Oder Platon mit der Lehre des Ptahhoptep vergleichen, und Augustinus von Hippo könnte man einem Ibn Baja vergleichend gegenüber stellen. 
Im Rahmen einer aufgrund modernder Technologien &quot;kleiner&quot; werdenden Welt, die Interaktion über Kultur-, Sprach- und Religionsgrenzen hinweg erfordert, wäre das der Ansatz, um sich gegenseitig besser verstehen zu können. Statt dessen wird aber durch die &quot;Dekolonialisierung&quot; der kulturelle Krieg erst ausgetragen und bereitet so den Nährboden für die Rückbesinnung auf einen Separatismus und Nationalismus, der die Chancen auf einen realen Konflikt steigert.
Tja. Aber es ist mir mittlerweile egal. Soll halt jeder nach seiner eigenen Facon unglücklich werden und ins Verderben rennen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn das Pendel zurückschlägt, dann passiert nichts, was mein Leben verändern würde. Dann wird halt mit zeitlichem Verzug die Seite zerschlagen, die das Pendel in Bewegung gesetzt hat. Dann hat man hoffentlich genug Cola und Popcorn im Haus, um das Schauspiel als unbeteiligter Beobachter zu genießen.<br />
Ich sehe das eher von der Seite der Spieletheorie her, und von daher gibt es zwei Situationen, wie das ausgehen kann:</p>
<ul>
<li>Ich &#8222;dekolonialisiere&#8220;, besser dekonstruiere, die bisherige Welt. Das mag kurzfristig ein kleiner Erfolg sein, allerdings wird die andere Seite dann anfangen, mit den gleichen Methoden, die ich selbst vorher als legitim deklariert habe, mich zu dekonstruieren, und (irgendwann) gewinnen, gleichermaßen dafür sorgen, dass sich derartige Sachen so schnell nicht wiederholen können. Dann bin ich aber völlig zerschlagen und komme nie wieder auf die Beine.</li>
<li>Ich &#8222;dekolonialisiere&#8220;, scheitere aber daran. Damit bin ich dann sofort verbrannt.</li>
</ul>
<p>Nun muss man sich vor Augen halten, dass die Philosophie nichts erwirtschaftet, sondern diese Laberzirkel im wissenschaftlichen Elfenbeinturm sind von finanziellen Transferleistungen abhängig. Nur so lange wie diese fließen kann herumphilosophiert werden. Nun neigen aber die dekolonialisierenden Kreise nicht nur zur Dekonstruktion alter weißer männlicher Philosophen, sondern von einer ähnlichen Klientel wird zeitgleich auch auf anderen Gebieten mit vergleichbaren Anliegen reichlich Porzellan zerschlagen. In der Folge wandern diejenigen ab, die noch produktiv arbeiten und die bisherigen Eskapaden durch Steuern finanziert haben. Folgerichtig entziehen sich die dekonstruierenden Kreise daher ihre eigenen Lebensgrundlagen.<br />
Spieletheoretisch gesehen habe ich in jedem Fall verloren, aber nur ein schnelles Scheitern würde weniger Folgeschäden anrichten. Nach ein paar wenigen Jahren des vermeintlichen Erfolges wäre der Schaden derart beträchtlich, dass die Narben noch jahrzehntelang sichtbar bleiben.</p>
<p>Eigentlich wäre der vernünftigere Weg gewesen, in den Kanon der bislang bekannten und unbestrittenen Philosophen weitere einzubringen, nicht als Verdrängung, sondern zur Horizonterweiterung. Warum nicht einen Anton Wilhelm Amo mit Platon gegenüberstellend vergleichen unter Berücksichtigung ihrer kulturellen Hintergründe? Oder Platon mit der Lehre des Ptahhoptep vergleichen, und Augustinus von Hippo könnte man einem Ibn Baja vergleichend gegenüber stellen.<br />
Im Rahmen einer aufgrund modernder Technologien &#8222;kleiner&#8220; werdenden Welt, die Interaktion über Kultur-, Sprach- und Religionsgrenzen hinweg erfordert, wäre das der Ansatz, um sich gegenseitig besser verstehen zu können. Statt dessen wird aber durch die &#8222;Dekolonialisierung&#8220; der kulturelle Krieg erst ausgetragen und bereitet so den Nährboden für die Rückbesinnung auf einen Separatismus und Nationalismus, der die Chancen auf einen realen Konflikt steigert.<br />
Tja. Aber es ist mir mittlerweile egal. Soll halt jeder nach seiner eigenen Facon unglücklich werden und ins Verderben rennen.</p>
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		<title>
		Von: FrankS		</title>
		<link>https://theoblog.de/postkolonialismus-an-universitaeten/42269/comment-page-1/#comment-91260</link>

		<dc:creator><![CDATA[FrankS]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jul 2024 07:21:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mich erinnern solche Berichte an eine Pendelbewegung und lässt mich fragen, was passiert, wenn das Pendel zurückschlägt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mich erinnern solche Berichte an eine Pendelbewegung und lässt mich fragen, was passiert, wenn das Pendel zurückschlägt.</p>
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