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	Kommentare zu: Quervain: Heiligung (Teil 6 &#8211; Schluss)	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Johannes Strehle		</title>
		<link>https://theoblog.de/quervain-heiligung-teil-6-schluss/9492/comment-page-1/#comment-9851</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes Strehle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 13:01:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe im Urlaub die Texte von Alfred de Quervain zur Heiligung gelesen. 
Sehr gut. 
Und sehr gut, dass das Thema hier auf das Interesse stößt, 
das ihm nach der Bibel gebührt. 
Ich habe den Eindruck, 
dass sich die meisten Evangelikalen wenig dafür interessieren. 
Sie verlassen sich auf die „billige Gnade“
(von Luther begünstigt und von Bonhoeffer angeprangert)  
und hinken – mehr oder weniger – hinter der Zeitgeist-Moral her. 

Alfred de Quervain warnt vor dem Kampf an der falschen Front. 
Wenn wir einen Krieg zu führen versuchen, 
den nur Christus gewinnen konnte und gewonnen hat, können wir nur verlieren. 
Und fromme Kaschierungen machen die Sache noch schlimmer. 
Siehe: Henry Allan Ironside: Heiligung – Zerrbild und Wirklichkeit.

Das Plädoyer gegen den Krieg an der falschen Front 
darf uns nicht davon abhalten, an der richtigen Front zu kämpfen. 
&quot;Es gibt diesen Kampf nur im Glauben an Christi siegreichen Gehorsam.“ 
(Alfred de Quervain) 
Christ sein ist Kampf, Kampf des Glaubens, und zwar „Augenblick für Augenblick“ (Francis Schaeffer) Ich empfehle, zu lesen oder wieder einmal zu lesen: 
Francis Schaeffer: Geistliches Leben – was ist das? (True Spirituality). 
Drei Zitate: 

„Ich studierte die Aussagen der Bibel über die Wirklichkeit des Christseins 
und erkannte allmählich mein eigenes Problem: 
Bei meiner gesamten theologischen Ausbildung 
hatte ich nur wenig über das erfahren, 
was die Bibel über die Bedeutung des vollendeten Werkes Christi 
für unser jetziges Leben zu sagen hat.“ 
Das ist bei Bucer hoffentlich anders. 

„Im Licht der Struktur des ganzen Universums, 
im Licht unseres Auftrags, 
die Existenz und das Wesen Gottes … zu bezeugen, 
Im Licht des hohen Preises des Todes am Kreuz, 
durch den alle gegenwärtigen und zukünftigen Heilsgaben 
für uns erworben wurden 
- im Licht all dessen besteht die eigentliche Sünde des Christen darin, 
seine Besitztümer (nach deutschen Rechtsbegriffen: sein Eigentum) 
nicht durch den Glauben in Besitz zu nehmen. 
Das ist die e i g e n t l i c h e Sünde.“

„Sieg, praktischen Sieg, kann es dann geben, 
wenn wir die leeren Hände des Glaubens 
Augenblick für Augenblick ausstrecken, 
um die Gabe in Empfang zu nehmen. 
&#062;Das ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.&#060; 
Gott hat versprochen, dass es eine Möglichkeit gibt, 
der Versuchung zu widerstehen … . 
Durch Gottes Gnade sollten wir auch widerstehen wollen.“ 
Francis Schaeffer nennt das die „Praxis der aktiven Passivität“. 
Er warnt davor, dass Christen von Gott reden, 
aber im Alltag Unglauben praktizieren und damit höchst wirksam Gott verleugnen. 

In diesem Kampf des Glaubens werden wir immer wieder einmal fallen 
und immer wieder aufstehen, um weiterzukämpfen, 
um unser Eigentum in Besitz zu nehmen, 
um aus der De-jure-Heiligung eine De-facto-Heiligung werden zu lassen. 

Wer falsch kämpft, wird zum abschreckenden Zerrbild eines Christen.
Wer den Kampf des Glaubens nicht kämpft, dessen Glaube ist tot. 

Eine ironische Bemerkung zum Schluss: 
Nur die Pfingstler haben es besser. 
Sie werden, wenn sie mit dem Heiligen Geist erfüllt werden, auch de facto geheiligt. 
Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist kann man daran erkennen, 
dass sie in einer Fremdsprache beten können. 
Die De-facto-Heiligung könnte man an der Frucht des Geistes erkennen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe im Urlaub die Texte von Alfred de Quervain zur Heiligung gelesen.<br />
Sehr gut.<br />
Und sehr gut, dass das Thema hier auf das Interesse stößt,<br />
das ihm nach der Bibel gebührt.<br />
Ich habe den Eindruck,<br />
dass sich die meisten Evangelikalen wenig dafür interessieren.<br />
Sie verlassen sich auf die „billige Gnade“<br />
(von Luther begünstigt und von Bonhoeffer angeprangert)<br />
und hinken – mehr oder weniger – hinter der Zeitgeist-Moral her. </p>
<p>Alfred de Quervain warnt vor dem Kampf an der falschen Front.<br />
Wenn wir einen Krieg zu führen versuchen,<br />
den nur Christus gewinnen konnte und gewonnen hat, können wir nur verlieren.<br />
Und fromme Kaschierungen machen die Sache noch schlimmer.<br />
Siehe: Henry Allan Ironside: Heiligung – Zerrbild und Wirklichkeit.</p>
<p>Das Plädoyer gegen den Krieg an der falschen Front<br />
darf uns nicht davon abhalten, an der richtigen Front zu kämpfen.<br />
&#8222;Es gibt diesen Kampf nur im Glauben an Christi siegreichen Gehorsam.“<br />
(Alfred de Quervain)<br />
Christ sein ist Kampf, Kampf des Glaubens, und zwar „Augenblick für Augenblick“ (Francis Schaeffer) Ich empfehle, zu lesen oder wieder einmal zu lesen:<br />
Francis Schaeffer: Geistliches Leben – was ist das? (True Spirituality).<br />
Drei Zitate: </p>
<p>„Ich studierte die Aussagen der Bibel über die Wirklichkeit des Christseins<br />
und erkannte allmählich mein eigenes Problem:<br />
Bei meiner gesamten theologischen Ausbildung<br />
hatte ich nur wenig über das erfahren,<br />
was die Bibel über die Bedeutung des vollendeten Werkes Christi<br />
für unser jetziges Leben zu sagen hat.“<br />
Das ist bei Bucer hoffentlich anders. </p>
<p>„Im Licht der Struktur des ganzen Universums,<br />
im Licht unseres Auftrags,<br />
die Existenz und das Wesen Gottes … zu bezeugen,<br />
Im Licht des hohen Preises des Todes am Kreuz,<br />
durch den alle gegenwärtigen und zukünftigen Heilsgaben<br />
für uns erworben wurden<br />
&#8211; im Licht all dessen besteht die eigentliche Sünde des Christen darin,<br />
seine Besitztümer (nach deutschen Rechtsbegriffen: sein Eigentum)<br />
nicht durch den Glauben in Besitz zu nehmen.<br />
Das ist die e i g e n t l i c h e Sünde.“</p>
<p>„Sieg, praktischen Sieg, kann es dann geben,<br />
wenn wir die leeren Hände des Glaubens<br />
Augenblick für Augenblick ausstrecken,<br />
um die Gabe in Empfang zu nehmen.<br />
&gt;Das ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.&lt;<br />
Gott hat versprochen, dass es eine Möglichkeit gibt,<br />
der Versuchung zu widerstehen … .<br />
Durch Gottes Gnade sollten wir auch widerstehen wollen.“<br />
Francis Schaeffer nennt das die „Praxis der aktiven Passivität“.<br />
Er warnt davor, dass Christen von Gott reden,<br />
aber im Alltag Unglauben praktizieren und damit höchst wirksam Gott verleugnen. </p>
<p>In diesem Kampf des Glaubens werden wir immer wieder einmal fallen<br />
und immer wieder aufstehen, um weiterzukämpfen,<br />
um unser Eigentum in Besitz zu nehmen,<br />
um aus der De-jure-Heiligung eine De-facto-Heiligung werden zu lassen. </p>
<p>Wer falsch kämpft, wird zum abschreckenden Zerrbild eines Christen.<br />
Wer den Kampf des Glaubens nicht kämpft, dessen Glaube ist tot. </p>
<p>Eine ironische Bemerkung zum Schluss:<br />
Nur die Pfingstler haben es besser.<br />
Sie werden, wenn sie mit dem Heiligen Geist erfüllt werden, auch de facto geheiligt.<br />
Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist kann man daran erkennen,<br />
dass sie in einer Fremdsprache beten können.<br />
Die De-facto-Heiligung könnte man an der Frucht des Geistes erkennen.</p>
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		Von: Hanniel		</title>
		<link>https://theoblog.de/quervain-heiligung-teil-6-schluss/9492/comment-page-1/#comment-9730</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hanniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 07:57:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke, Ron, für diesen Auszug. Der Band, den ich im Antiquariat erstanden habe, steht schon länger zum Lesen bereit...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, Ron, für diesen Auszug. Der Band, den ich im Antiquariat erstanden habe, steht schon länger zum Lesen bereit&#8230;</p>
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