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	Kommentare zu: Rechter Glaube	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/rechter-glaube/47925/comment-page-1/#comment-93239</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 11:10:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der Deutschen Demokratischen Republik waren solche Dissertationen hervorragend geeignet, um bei der Partei Karriere zu machen. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gegen Russlanddeutsche ist aktuell möglich und karriereförderlich. Aus sozialistischer Sicht stellt sich die natürlich die Frage, warum man sich erst einen Haufen ausländischer Bibelfundamentalisten ins Land holt, um sich anschließend über sie zu beschweren. Den Ostberliner Genossen wäre so etwas nicht passiert. Dort wären diese allesamt in Russland geblieben, schön unter der Knute der KPdSU.

Die von Stefan Felber erwähnte &quot;Zivilreligion&quot; ist eine innovative Deutung einer geschichtlich längst bekannten Sache. Denn letztlich existiert &quot;Zivilreligion&quot; nicht, alles ist Religion! Menschen sind schlicht nicht fähig, um sich über dieses Stadium hinaus zu entwickeln. Und bei dem was gerade stattfindet, handelt es sich um nichts anderes als um einen weiteren innerdeutschen Religionskrieg: Schwaben gegen Sachsen, und es wird wie beim antiken Israel unweigerlich mit einer Teilung in Nordreich und Südreich enden.

Eine geschichtliche Konstante ist auch, dass in Folge solcher Religionskriege immer das Christentum insgesamt diskreditiert wird. In Tschechien, Ungarn und Ostdeutschland ist es bereits weg. Denn grundsätzlich haben von Ausnahmen abgesehen immer weltliche Herrscher nach militärischen Erfolgen dem Volk ihre Religion aufgedrückt. In großen Teilen Ostdeutschlands hinterließ das Christentum schon im 30jährigen Krieg eine Wüste. Das hat nichts mit Endzeit zu tun, das ist gewöhnliche Geschichte.

Nur dort wo sich schon im 16. Jahrhundert die Täuferbewegung überhaupt erfolgreich ausbreiten konnte, gibt es heute &quot;Bible Belts&quot; oder sog. &quot;Freikirchen&quot;. Gerade wegen des Verhaltens ihrer Religion haben diese nicht nur keine Verbündeten, die Verfolgung genießt nicht ganz grundlos die wohlwollende Unterstützung der breiten Bevölkerung. Diese Schuld liegt in der Geschichte der Christentums der letzten 500 Jahre und ist NICHT bezahlt.

Denn eins ist sicher: Ist eine Religion einmal geschichtlich verbrannt worden, kommt sie nie wieder. Daran ändern auch &quot;Gemeindegründungen&quot; irgendwelcher Täufermissionare nichts, die huckepack immer ihre anderenorts extrem unbeliebte schwäbische Zivilreligion mitbringen. Wer Geschichte nicht verstanden hat, ist verdammt sie zu wiederholen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Deutschen Demokratischen Republik waren solche Dissertationen hervorragend geeignet, um bei der Partei Karriere zu machen. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gegen Russlanddeutsche ist aktuell möglich und karriereförderlich. Aus sozialistischer Sicht stellt sich die natürlich die Frage, warum man sich erst einen Haufen ausländischer Bibelfundamentalisten ins Land holt, um sich anschließend über sie zu beschweren. Den Ostberliner Genossen wäre so etwas nicht passiert. Dort wären diese allesamt in Russland geblieben, schön unter der Knute der KPdSU.</p>
<p>Die von Stefan Felber erwähnte &#8222;Zivilreligion&#8220; ist eine innovative Deutung einer geschichtlich längst bekannten Sache. Denn letztlich existiert &#8222;Zivilreligion&#8220; nicht, alles ist Religion! Menschen sind schlicht nicht fähig, um sich über dieses Stadium hinaus zu entwickeln. Und bei dem was gerade stattfindet, handelt es sich um nichts anderes als um einen weiteren innerdeutschen Religionskrieg: Schwaben gegen Sachsen, und es wird wie beim antiken Israel unweigerlich mit einer Teilung in Nordreich und Südreich enden.</p>
<p>Eine geschichtliche Konstante ist auch, dass in Folge solcher Religionskriege immer das Christentum insgesamt diskreditiert wird. In Tschechien, Ungarn und Ostdeutschland ist es bereits weg. Denn grundsätzlich haben von Ausnahmen abgesehen immer weltliche Herrscher nach militärischen Erfolgen dem Volk ihre Religion aufgedrückt. In großen Teilen Ostdeutschlands hinterließ das Christentum schon im 30jährigen Krieg eine Wüste. Das hat nichts mit Endzeit zu tun, das ist gewöhnliche Geschichte.</p>
<p>Nur dort wo sich schon im 16. Jahrhundert die Täuferbewegung überhaupt erfolgreich ausbreiten konnte, gibt es heute &#8222;Bible Belts&#8220; oder sog. &#8222;Freikirchen&#8220;. Gerade wegen des Verhaltens ihrer Religion haben diese nicht nur keine Verbündeten, die Verfolgung genießt nicht ganz grundlos die wohlwollende Unterstützung der breiten Bevölkerung. Diese Schuld liegt in der Geschichte der Christentums der letzten 500 Jahre und ist NICHT bezahlt.</p>
<p>Denn eins ist sicher: Ist eine Religion einmal geschichtlich verbrannt worden, kommt sie nie wieder. Daran ändern auch &#8222;Gemeindegründungen&#8220; irgendwelcher Täufermissionare nichts, die huckepack immer ihre anderenorts extrem unbeliebte schwäbische Zivilreligion mitbringen. Wer Geschichte nicht verstanden hat, ist verdammt sie zu wiederholen.</p>
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		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/rechter-glaube/47925/comment-page-1/#comment-93235</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 19:52:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der eigentliche Schwachpunkt der Dissertation liegt für mich gerade im Abschnitt 6.1.4 „Verbindungen zum Gemeindehilfsbund (Cochlovius/Hesse/Felber)“ (S. 137–141). Jan Christian Pinsch dokumentiert dort zwar zahlreiche Zitate und personelle Verbindungen, bleibt aber eine ernsthafte inhaltliche Auseinandersetzung mit den theologischen Argumenten von Joachim Cochlovius, Johann Hesse und insbesondere Stefan Felber schuldig.

Gerade bei Felber wäre zu erwarten gewesen, dass seine Argumentation aus der klassischen reformatorischen Tradition untersucht wird. Seine Berufung auf die Zwei-Reiche-Lehre, auf die Schöpfungsordnung und auf die Autorität der Heiligen Schrift fällt nicht vom Himmel, sondern steht in einer jahrhundertealten theologischen Tradition. Martin Luther, Johannes Calvin, Augustinus mit De civitate Dei sowie die evangelische Orthodoxie des 17. Jahrhunderts hätten in einer wissenschaftlichen Analyse zwingend berücksichtigt werden müssen. Stattdessen werden überwiegend politische Folgerungen diskutiert, während die dogmatischen Grundlagen weitgehend unbeachtet bleiben.

Ebenso fehlt eine Auseinandersetzung mit modernen konservativ-evangelikalen Standardwerken und Bekenntnissen, etwa der Chicago-Erklärung zur Irrtumslosigkeit der Bibel und ihrer hermeneutischen Ergänzung. Auch Theologen wie Norman Geisler, die die Vertrauenswürdigkeit und Autorität der Heiligen Schrift ausführlich begründet haben, oder Historiker wie William Federer werden nicht in die Bewertung einbezogen.

Gerade deshalb überzeugt Pinschs Schlussfolgerung nicht. Wer konservative Positionen zur Sexualethik oder zur Schöpfungsordnung vertritt, steht damit zunächst in einer über viele Jahrhunderte prägenden christlichen Lehrtradition. Diese Positionen vorschnell in die Nähe eines rechten Milieus zu rücken, ohne ihre theologischen Grundlagen gründlich zu prüfen, wird weder der Geschichte des Christentums noch den untersuchten Autoren gerecht. Wissenschaft verlangt nicht nur das Sammeln von Quellen, sondern auch die faire und tiefgehende Auseinandersetzung mit der inneren Logik der vertretenen Theologie. Genau daran mangelt es diesem Abschnitt der Dissertation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der eigentliche Schwachpunkt der Dissertation liegt für mich gerade im Abschnitt 6.1.4 „Verbindungen zum Gemeindehilfsbund (Cochlovius/Hesse/Felber)“ (S. 137–141). Jan Christian Pinsch dokumentiert dort zwar zahlreiche Zitate und personelle Verbindungen, bleibt aber eine ernsthafte inhaltliche Auseinandersetzung mit den theologischen Argumenten von Joachim Cochlovius, Johann Hesse und insbesondere Stefan Felber schuldig.</p>
<p>Gerade bei Felber wäre zu erwarten gewesen, dass seine Argumentation aus der klassischen reformatorischen Tradition untersucht wird. Seine Berufung auf die Zwei-Reiche-Lehre, auf die Schöpfungsordnung und auf die Autorität der Heiligen Schrift fällt nicht vom Himmel, sondern steht in einer jahrhundertealten theologischen Tradition. Martin Luther, Johannes Calvin, Augustinus mit De civitate Dei sowie die evangelische Orthodoxie des 17. Jahrhunderts hätten in einer wissenschaftlichen Analyse zwingend berücksichtigt werden müssen. Stattdessen werden überwiegend politische Folgerungen diskutiert, während die dogmatischen Grundlagen weitgehend unbeachtet bleiben.</p>
<p>Ebenso fehlt eine Auseinandersetzung mit modernen konservativ-evangelikalen Standardwerken und Bekenntnissen, etwa der Chicago-Erklärung zur Irrtumslosigkeit der Bibel und ihrer hermeneutischen Ergänzung. Auch Theologen wie Norman Geisler, die die Vertrauenswürdigkeit und Autorität der Heiligen Schrift ausführlich begründet haben, oder Historiker wie William Federer werden nicht in die Bewertung einbezogen.</p>
<p>Gerade deshalb überzeugt Pinschs Schlussfolgerung nicht. Wer konservative Positionen zur Sexualethik oder zur Schöpfungsordnung vertritt, steht damit zunächst in einer über viele Jahrhunderte prägenden christlichen Lehrtradition. Diese Positionen vorschnell in die Nähe eines rechten Milieus zu rücken, ohne ihre theologischen Grundlagen gründlich zu prüfen, wird weder der Geschichte des Christentums noch den untersuchten Autoren gerecht. Wissenschaft verlangt nicht nur das Sammeln von Quellen, sondern auch die faire und tiefgehende Auseinandersetzung mit der inneren Logik der vertretenen Theologie. Genau daran mangelt es diesem Abschnitt der Dissertation.</p>
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		<title>
		Von: Reinhard Baden		</title>
		<link>https://theoblog.de/rechter-glaube/47925/comment-page-1/#comment-93233</link>

		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Baden]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 13:53:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Alles zum Thema &quot;Politische Religion&quot; und die permanente Gefahr der Hybris, in eine solche zu pervertieren (politischer Messianismus , &quot;ZIVILRELIGION&quot; UND ANDERE SURROGAT-FORMEN des Christentums) sind meines Wissens unübertroffen von Paul Schütz, später  von Eric Voegelins und De Lubac aufgewiesen worden bzw. deren  unheilvolle Wirkungsgeschichte bis heute diskutiert.  . Eine Pflichtlektüre für jeden Theologen (S. Felber hat nochmal den Versuch unternommen, diese unheilvolle , ja sehr blutige Spur, zu aktualisieren.- Die aktuellen Staatsformen des Westens lassen keinen Zweifel daran, daß  sie keine Religionsgemeinschaft und deren Glaubenspraxis, tolerieren, die nicht bereit ist,  die (parareligiöse ) Dogmatik des säkulare Staatsverständnis zu teilen.
Dies im  Sinne &quot;Zivilreligionstheoretikers&quot; A. Comte.- Daß die großen &quot;Volkskirchen&quot; es nicht wahrhaben wollen und sich der political correctness anbiedern, wundert nicht bzw. gehört eben zu den Kloaken , die den lebendigen Strom der Kirche erneut und nachhaltiger zu verpesten drohen.. Vielleicht erleben wird heute und viel konkreter die Metamorphose einer  Religionsform &quot;Christentum&quot;, die Wladimir Solowjew  als Vision vor 126 Jahren in seinem  &quot;Antichrist&quot; beschrieb. Eine Antichristvision, die aufgrund ihres Realismus  alle &quot;Antichristvisionen&quot; im Laufe der Kirchengeschichte hinter sich läßt.- Nun, das Signum Christi ist und bleibt das Kreuz, nicht die Ekklesia triumphans, als Spielverianten der politischen Religionen, von. der noch C. Schmitt seine Inspirationen bezog ( so die Wurzel seines Katechon-verständsnis..)..- denke ich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles zum Thema &#8222;Politische Religion&#8220; und die permanente Gefahr der Hybris, in eine solche zu pervertieren (politischer Messianismus , &#8222;ZIVILRELIGION&#8220; UND ANDERE SURROGAT-FORMEN des Christentums) sind meines Wissens unübertroffen von Paul Schütz, später  von Eric Voegelins und De Lubac aufgewiesen worden bzw. deren  unheilvolle Wirkungsgeschichte bis heute diskutiert.  . Eine Pflichtlektüre für jeden Theologen (S. Felber hat nochmal den Versuch unternommen, diese unheilvolle , ja sehr blutige Spur, zu aktualisieren.- Die aktuellen Staatsformen des Westens lassen keinen Zweifel daran, daß  sie keine Religionsgemeinschaft und deren Glaubenspraxis, tolerieren, die nicht bereit ist,  die (parareligiöse ) Dogmatik des säkulare Staatsverständnis zu teilen.<br />
Dies im  Sinne &#8222;Zivilreligionstheoretikers&#8220; A. Comte.- Daß die großen &#8222;Volkskirchen&#8220; es nicht wahrhaben wollen und sich der political correctness anbiedern, wundert nicht bzw. gehört eben zu den Kloaken , die den lebendigen Strom der Kirche erneut und nachhaltiger zu verpesten drohen.. Vielleicht erleben wird heute und viel konkreter die Metamorphose einer  Religionsform &#8222;Christentum&#8220;, die Wladimir Solowjew  als Vision vor 126 Jahren in seinem  &#8222;Antichrist&#8220; beschrieb. Eine Antichristvision, die aufgrund ihres Realismus  alle &#8222;Antichristvisionen&#8220; im Laufe der Kirchengeschichte hinter sich läßt.- Nun, das Signum Christi ist und bleibt das Kreuz, nicht die Ekklesia triumphans, als Spielverianten der politischen Religionen, von. der noch C. Schmitt seine Inspirationen bezog ( so die Wurzel seines Katechon-verständsnis..)..- denke ich.</p>
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		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/rechter-glaube/47925/comment-page-1/#comment-93225</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 14:59:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Achtung: Es gibt unter Christen nicht nur Kampf gegen Rechts sondern auch Kampf gegen Links. Beide Seiten versuchen Chridten zu vereinnahmen. Darum geht es aber sowohl als auch nicht. Wer Glaube als Mäntelchen für die Durchsetzung politischer Interessen nimmt liegt falsch. Das ist übrigens schon lange so und die aktuelle Situation ist nicht die erste und wahrscheinlich nicht die Letzte....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Achtung: Es gibt unter Christen nicht nur Kampf gegen Rechts sondern auch Kampf gegen Links. Beide Seiten versuchen Chridten zu vereinnahmen. Darum geht es aber sowohl als auch nicht. Wer Glaube als Mäntelchen für die Durchsetzung politischer Interessen nimmt liegt falsch. Das ist übrigens schon lange so und die aktuelle Situation ist nicht die erste und wahrscheinlich nicht die Letzte&#8230;.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Der Jothekieker		</title>
		<link>https://theoblog.de/rechter-glaube/47925/comment-page-1/#comment-93224</link>

		<dc:creator><![CDATA[Der Jothekieker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 03:45:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer auf der &quot;Kampf-gegen-Rechts&quot; Welle mitschwimmt, kann in diesem Land mit gewissen Vorteilen rechnen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis diese Welle auch in die Theologie hineinschwappt und dort die Opportunisten mitreißt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer auf der &#8222;Kampf-gegen-Rechts&#8220; Welle mitschwimmt, kann in diesem Land mit gewissen Vorteilen rechnen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis diese Welle auch in die Theologie hineinschwappt und dort die Opportunisten mitreißt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matze		</title>
		<link>https://theoblog.de/rechter-glaube/47925/comment-page-1/#comment-93223</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matze]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 16:29:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich sehe das Problem an anderer Stelle. Im Raum Lippe handelt es sich zu einem großen Anteil um russlanddeutsche Gemeinden.Aus meiner Sicht werden diese Gemeinden oft von EAD Leuten als Schmuddelkinder angesehen, da sie oft die EAD ablehnen. Selten wird auch deshalb russlanddeutschen von Seiten der EAD beigesprungen, wenn es mal nötig wäre. Und so kann man sich gewiss sein, dass es bei solchen Veröffentlichungen wie auch anderer Medienbeiträge gibt,keinen nennenswerten Widerstand gibt,denn: die EAD hat sich durch ihre in den letzten Jahrzehnten entstandene theologische Breite in Bezug auf klare Stellungnahmen in geistlichen Fragen total verzwergt. Das sieht man zum Beispiel auch beim Marsch für das Leben wozu es kaum Stellungnahmen von der EAD gibt, die immer mehr zum zweiten ACK mutiert. Jetzt wundert man sich, dass Leute übermütig werden, ist aber in der EAD nicht bereit angegriffenen Gemeinden oder Pastoren vereint beizuspringen. Die Evangelikalen haben diesen Geist gegen sie selbst aus der Flasche gelassen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe das Problem an anderer Stelle. Im Raum Lippe handelt es sich zu einem großen Anteil um russlanddeutsche Gemeinden.Aus meiner Sicht werden diese Gemeinden oft von EAD Leuten als Schmuddelkinder angesehen, da sie oft die EAD ablehnen. Selten wird auch deshalb russlanddeutschen von Seiten der EAD beigesprungen, wenn es mal nötig wäre. Und so kann man sich gewiss sein, dass es bei solchen Veröffentlichungen wie auch anderer Medienbeiträge gibt,keinen nennenswerten Widerstand gibt,denn: die EAD hat sich durch ihre in den letzten Jahrzehnten entstandene theologische Breite in Bezug auf klare Stellungnahmen in geistlichen Fragen total verzwergt. Das sieht man zum Beispiel auch beim Marsch für das Leben wozu es kaum Stellungnahmen von der EAD gibt, die immer mehr zum zweiten ACK mutiert. Jetzt wundert man sich, dass Leute übermütig werden, ist aber in der EAD nicht bereit angegriffenen Gemeinden oder Pastoren vereint beizuspringen. Die Evangelikalen haben diesen Geist gegen sie selbst aus der Flasche gelassen</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ede		</title>
		<link>https://theoblog.de/rechter-glaube/47925/comment-page-1/#comment-93222</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ede]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 16:03:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Welche Uni auch immer diese Arbeit als Doktorarbeit angenommen hat, sollte mal wieder von einer Akkreditierungsgesellschaft besucht bzw. beraten werden. Manipulative Formulierung, Schnittmengen, die ohne übergeordneter und definierter Matrix zu Schlussfolgerungen führen... Note: ungenügend!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Uni auch immer diese Arbeit als Doktorarbeit angenommen hat, sollte mal wieder von einer Akkreditierungsgesellschaft besucht bzw. beraten werden. Manipulative Formulierung, Schnittmengen, die ohne übergeordneter und definierter Matrix zu Schlussfolgerungen führen&#8230; Note: ungenügend!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Robert Renk		</title>
		<link>https://theoblog.de/rechter-glaube/47925/comment-page-1/#comment-93221</link>

		<dc:creator><![CDATA[Robert Renk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 15:22:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich seh das Ganze in einem endzeitlichen Kontext, wo auch die westliche Christenheit unter Druck kommen wird.Solche Typen wie &lt;span&gt;Jan Christian Pinsch&#160;bereiten den Boden vor, vielleicht unbewusst. Die Stigmatisierung der Christen erfolgt genau über diese Schiene, Christen sind extrem rechts, Ausländerdfeindlich, Frauenverachtend und vor allem Homophob. Das genügt um mit dem &quot;Rechtstaat&quot; zu kollidieren und öffnet die Tür für Verfolgung.Wieviel Zeit haben wir noch um ungehindert  das Evangelium zu verkünden?&lt;/span&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich seh das Ganze in einem endzeitlichen Kontext, wo auch die westliche Christenheit unter Druck kommen wird.Solche Typen wie <span>Jan Christian Pinsch&nbsp;bereiten den Boden vor, vielleicht unbewusst. Die Stigmatisierung der Christen erfolgt genau über diese Schiene, Christen sind extrem rechts, Ausländerdfeindlich, Frauenverachtend und vor allem Homophob. Das genügt um mit dem &#8222;Rechtstaat&#8220; zu kollidieren und öffnet die Tür für Verfolgung.Wieviel Zeit haben wir noch um ungehindert  das Evangelium zu verkünden?</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus Jesgarz		</title>
		<link>https://theoblog.de/rechter-glaube/47925/comment-page-1/#comment-93220</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Jesgarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 14:03:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Broschüre „Rechte ChristInnen oder (r)echter Glaube?“ des Gemeindehilfsbundes spricht ein Thema an, das in der heutigen kirchlichen Debatte dringend diskutiert werden muss:
https://www.gemeindehilfsbund.de/index.php?id=77&#038;tt_products%5BbackPID%5D=133&#038;tt_products%5Bproduct%5D=253&#038;cHash=6df77d0bd00d55f6c12bf194a510aaea
Gerade die Dissertation von Jan-Christian Pinsch „Rechter Glaube. Netzwerke und Narrative bibelfundamentalistischer Christen in Lippe“ zeigt, warum diese Diskussion notwendig ist. Wissenschaftliche Forschung darf selbstverständlich kritisch untersuchen. Aber sie muss auch sorgfältig unterscheiden zwischen echtem Extremismus und konservativ-bibeltreuen Christen, die aus ihrem Glaubensverständnis heraus bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen kritisch beurteilen.
Die große Gefahr besteht darin, dass Christen mit klassischen biblischen Überzeugungen zunehmend unter einen Generalverdacht gestellt werden: Wer nicht die politischen und theologischen Positionen der modernen, vielfach links geprägten evangelischen Mehrheitsströmungen übernimmt, wird schnell als „rechts“ eingeordnet. Dadurch werden konservative Christen nicht nur kritisiert, sondern gesellschaftlich und kirchlich an den Rand gedrängt.
Genau hier setzt Stefan Felber mit seinem Nachdenken über den Begriff der „Zivilreligion“ an. Seine Warnung lautet: Wenn politische Vorstellungen einen quasi-religiösen Anspruch bekommen und nicht mehr hinterfragt werden dürfen, entsteht eine neue Form von Ideologisierung. Diese Kritik verdient eine sachliche Auseinandersetzung und darf nicht einfach mit politischen Etiketten abgewehrt werden.
Der Fall Stefan Felber und die Diskussion um das Geistliche Rüstzentrum Krelingen zeigen, wie schnell konservative Christen in eine bestimmte Ecke gestellt werden können. Eine demokratische und pluralistische Gesellschaft muss auch bibeltreue, konservative Stimmen aushalten.
Wer den Kampf gegen Extremismus ernst nimmt, muss gerade deshalb differenzieren: Nicht jeder konservative Christ ist ein Rechter und nicht jede kritische Stimme gegenüber gesellschaftlichen Entwicklungen ist eine Gefahr für die Demokratie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Broschüre „Rechte ChristInnen oder (r)echter Glaube?“ des Gemeindehilfsbundes spricht ein Thema an, das in der heutigen kirchlichen Debatte dringend diskutiert werden muss:<br />
<a href="https://www.gemeindehilfsbund.de/index.php?id=77&#038;tt_products%5BbackPID%5D=133&#038;tt_products%5Bproduct%5D=253&#038;cHash=6df77d0bd00d55f6c12bf194a510aaea" rel="nofollow ugc">https://www.gemeindehilfsbund.de/index.php?id=77&#038;tt_products%5BbackPID%5D=133&#038;tt_products%5Bproduct%5D=253&#038;cHash=6df77d0bd00d55f6c12bf194a510aaea</a><br />
Gerade die Dissertation von Jan-Christian Pinsch „Rechter Glaube. Netzwerke und Narrative bibelfundamentalistischer Christen in Lippe“ zeigt, warum diese Diskussion notwendig ist. Wissenschaftliche Forschung darf selbstverständlich kritisch untersuchen. Aber sie muss auch sorgfältig unterscheiden zwischen echtem Extremismus und konservativ-bibeltreuen Christen, die aus ihrem Glaubensverständnis heraus bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen kritisch beurteilen.<br />
Die große Gefahr besteht darin, dass Christen mit klassischen biblischen Überzeugungen zunehmend unter einen Generalverdacht gestellt werden: Wer nicht die politischen und theologischen Positionen der modernen, vielfach links geprägten evangelischen Mehrheitsströmungen übernimmt, wird schnell als „rechts“ eingeordnet. Dadurch werden konservative Christen nicht nur kritisiert, sondern gesellschaftlich und kirchlich an den Rand gedrängt.<br />
Genau hier setzt Stefan Felber mit seinem Nachdenken über den Begriff der „Zivilreligion“ an. Seine Warnung lautet: Wenn politische Vorstellungen einen quasi-religiösen Anspruch bekommen und nicht mehr hinterfragt werden dürfen, entsteht eine neue Form von Ideologisierung. Diese Kritik verdient eine sachliche Auseinandersetzung und darf nicht einfach mit politischen Etiketten abgewehrt werden.<br />
Der Fall Stefan Felber und die Diskussion um das Geistliche Rüstzentrum Krelingen zeigen, wie schnell konservative Christen in eine bestimmte Ecke gestellt werden können. Eine demokratische und pluralistische Gesellschaft muss auch bibeltreue, konservative Stimmen aushalten.<br />
Wer den Kampf gegen Extremismus ernst nimmt, muss gerade deshalb differenzieren: Nicht jeder konservative Christ ist ein Rechter und nicht jede kritische Stimme gegenüber gesellschaftlichen Entwicklungen ist eine Gefahr für die Demokratie.</p>
]]></content:encoded>
		
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