Reclaiming the West: Liberty in Equality or Constraint

Das Acton Institute wird am 29. November in München eine Konferenz zum Thema „Reclaiming the West: Liberty in Equality or Constraint“ abhalten. Zum Anliegen schreiben die Veranstalter:

On September 12, 1848, Alexis de Tocqueville delivered a speech in which he argued that “democracy and socialism are not interdependent concepts,” but “opposing philosophies.” In part he argued, “Democracy and socialism have but one thing in common—equality. But note well the difference. Democracy aims at equality in liberty. Socialism desires equality in constraint and in servitude.”

170 years later in the West there is still tension between those who understand liberty in these fundamentally different ways. In the face of mounting crises like rising debt, youth unemployment, terrorism, demographic decline, and an influx of refugees, the diagnoses of the causes and the prescription for the solutions come from different foundational perspectives that diverge substantially.

This one day event will explore the foundational commitments that have shaped the political, economic, and cultural landscape of the Western world and the prospects for Western society as we wrestle with these two conflicting concepts of liberty.

John D. Wilsey, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts und außerordentlicher Professor für Kirchengeschichte am The Southern Baptist Theological Seminary in Louisville (USA) gehört auch zu den Rednern der Konferenz. Dr. Wilsey schreibt für Public Discourse, das 9Marks Journal, The Gospel Coalition und andere Medien.

Mehr Informationen zur Konferenz hier: acton.org.

VD: RH

Kommentare

  1. ConfessorReformatus meint:

    Das klingt sehr interessant und ist wohl mehr als nötig. In Zeiten, in denen selbst viele fromme Christen mit quasi-sozialistischen Ideen sympathisieren und den christlichen Glauben hauptsächlich als ein Mittel der „Gesellschaftstransformation“ sehen. Und in Zeiten, in denen es zwar einen Konsens „gegen rechts“, aber keinen allgemeinen anti-totalitären Konsens an sich mehr gibt. Ein Konsens, auf denen sich immerhin noch die Väter des GG beriefen.

  2. Roderich meint:

    @Confessor,
    auf einer Meta-Ebene geht es (in gewisser Weise) beim Acton-Institut auch um eine „Gesellschaftstransformation“, nur eben nicht in marxistischer Weise. Das Evangelium hat immer auch Auswirkungen auf die Gesellschaft. Das biblische Menschenbild des „gefallenen Menschen“, der durch Macht leicht korrumpiert wird, hat z.B. zur Folge, dass Christen sich eher für einen starken, aber schlanken Staat und Gewaltenteilung einsetzen, wie es das Acton-Institut propagiert, allerdings eingedenk der Tatsache, dass eine „Beschränkung staatlicher Macht“ alleine noch nichts verändert, sondern die Kultur muss durch das Evangelium geprägt werden.

    So, wie der Begriff „Gesellschaftstransformation“ heute in der evangelikalen Welt belegt ist, sollte man ihm gegenüber skeptisch sein, aber wir sollten in der Bemühung, uns von postmodernen oder liberalen Gruppen abzugrenzen, uns nicht die falsche Alternative aufoktroyieren lassen: „Entweder marxistische Gesellschaftstransformation, oder gesellschaftliche Irrelevanz des Evangeliums“.

  3. Das Tocqueville-Zitat kann hier im Zusammenhang gelesen werden:
    http://oll.libertyfund.org/pages/tocqueville-s-critique-of-socialism-1848

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