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	Kommentare zu: Richard Pratt: Wenn ich König wäre	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Die alten Sprachen sind nicht verzichtbar &#8211; MatthiasHeil.de		</title>
		<link>https://theoblog.de/richard-pratt-wenn-ich-konig-ware/9293/comment-page-1/#comment-90910</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die alten Sprachen sind nicht verzichtbar &#8211; MatthiasHeil.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2024 19:01:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Richard Pratt: Wenn ich König wäre [&#8230;]]]></description>
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		<title>
		Von: Johannes Strehle		</title>
		<link>https://theoblog.de/richard-pratt-wenn-ich-konig-ware/9293/comment-page-1/#comment-9518</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes Strehle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 14:15:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich will der Provokation noch eine weitere (ebenso „unreflektierte“) hinzufügen. 

Richard Pratt hat völlig recht. (Ron weist darauf hin, dass „Richard sicher nicht die Bedeutung einer soliden akademischen Ausbildung schmälern will.“ Richard Pratt will nicht weniger Theologie, sondern mehr Fronttauglichkeit.)
Ich wandle seinen Satz ab: Die theologischen Ausbildungsstätten bereiten nicht die Art von Leitern vor, die christliche Gemeinden in Deutschland brauchen. 
Warum hat er 22 Jahre gebraucht, bis er „langsam anfing, etwas zu verstehen.“ 
Und warum steht er damit allein auf weiter Flur?
Nach dieser Spontan-Reaktion erinnere ich mich an die Geschichte Israels mit dem Kulminationspunkt der letzten Generation zur Zeit Jesu. (Die Geschichte Israels ist bekanntlich nicht zuletzt als Lehrstück für die Christen aufgeschrieben.) Selbst Jesus hatte und hätte als Mensch keine Chance, die meisten Pastoren, Schriftgelehrten, Theologen, Priester, Anbetungs-/Lobpreisleiter, „Ältesten“ und ihre Anhänger, ob ausgeprägt „orthodox“, „liberal“ oder „charismatisch“, sowie die schlichte Herde zum Umdenken samt Konsequenzen zu bewegen. 

Zum Beispiel die Bibelschulen: 
Sie ziehen Gemeinde-Mitglieder, die sich Zeit für die Gemeinde nehmen und sich engagieren, aus den Gemeinden in einen Elfenbeinturm, aus dem sie gelegentlich Ausflüge machen (Praktika, Einsätze), auf denen sie von der Realität nicht viel mehr als Touristen erfahren. Wenn sie nach der Bibelschule nichts „Wichtigeres“ für den Herrn tun, sondern in den mühseligen Alltag ihrer Gemeinde zurückkehren, dann häufig als professionelle Besserwisser (wenn auch nur zweiten Grades) gegenüber den Laien, die nicht genug Glauben haben, um für die Bibelschule aus Familie und Beruf (und Gemeinde!) auszusteigen. Die meisten Bibelschüler sind, das muss ich zugeben, die wahren Gläubigen, denn sie glauben alles, was ihnen ihre Lehrer erzählen – so wie die meisten Theologie-Studenten ihren Professoren. 
Wenn ich König wäre, hätte ich längst die Bibelschulen als Elfenbeintürme abgeschafft und die Lehrer durch die Gemeinden geschickt und sie dort mit Praxisbezug (zu einer konkreten Gemeinde) lehren lassen. Das täte den Lehrern und den Bibelschülern (in ihrer Gemeinde) und den Gemeinden gut. Ergänzungen a la Bucer wären möglich. 

Wie sagte Paulus (als Präsident einer mobilen Akademie) zum Abschied von der Gemeindeleitung in Ephesus: 
„wie ich nichts zurückgehalten habe von dem, was nützlich ist (ein Pragmatiker), 
dass ich es euch nicht verkündet und euch gelehrt hätte, 
öffentlich und in den Häusern, 
da ich sowohl Juden als auch Griechen 
das Umdenken zu Gott und den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus bezeugte. … Ich weiß, dass … unter euch Männer aufstehen werden, 
die Verkehrtes reden, um die Schüler auf ihre Seite zu ziehen. 
Deswegen seid wachsam und denkt daran, 
dass ich drei Jahre lang Nacht und Tag nicht aufgehört habe, 
einen jeden unter Tränen zu ermahnen.“ 
Das sind selbstverständlich keine zeitgemäßen Strategien und Methoden. 
Wie erfolgreich wäre Paulus erst gewesen, 
wenn er in Athen eine paulinische Theologie-Fakultät gegründet 
und jedes Jahr im Zentrum Kleinasiens, in Alexandria und in Rom 
einen multimedial vorbereiteten und unterstützten Kongress veranstaltet hätte! Womöglich wäre es ihm dann sogar gelungen, 
im multikulturellen römischen Reich 
eine Bewegung zur „Christianisierung“ des Abendlandes ins Rollen zu bringen. 

Manchmal ist der einzige Fortschritt ein Rück-Schritt. 
Ob es Gemeinden gibt, die diesen (Prattschen) Fortschritt wollen, 
steht auf einem anderen Blatt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will der Provokation noch eine weitere (ebenso „unreflektierte“) hinzufügen. </p>
<p>Richard Pratt hat völlig recht. (Ron weist darauf hin, dass „Richard sicher nicht die Bedeutung einer soliden akademischen Ausbildung schmälern will.“ Richard Pratt will nicht weniger Theologie, sondern mehr Fronttauglichkeit.)<br />
Ich wandle seinen Satz ab: Die theologischen Ausbildungsstätten bereiten nicht die Art von Leitern vor, die christliche Gemeinden in Deutschland brauchen.<br />
Warum hat er 22 Jahre gebraucht, bis er „langsam anfing, etwas zu verstehen.“<br />
Und warum steht er damit allein auf weiter Flur?<br />
Nach dieser Spontan-Reaktion erinnere ich mich an die Geschichte Israels mit dem Kulminationspunkt der letzten Generation zur Zeit Jesu. (Die Geschichte Israels ist bekanntlich nicht zuletzt als Lehrstück für die Christen aufgeschrieben.) Selbst Jesus hatte und hätte als Mensch keine Chance, die meisten Pastoren, Schriftgelehrten, Theologen, Priester, Anbetungs-/Lobpreisleiter, „Ältesten“ und ihre Anhänger, ob ausgeprägt „orthodox“, „liberal“ oder „charismatisch“, sowie die schlichte Herde zum Umdenken samt Konsequenzen zu bewegen. </p>
<p>Zum Beispiel die Bibelschulen:<br />
Sie ziehen Gemeinde-Mitglieder, die sich Zeit für die Gemeinde nehmen und sich engagieren, aus den Gemeinden in einen Elfenbeinturm, aus dem sie gelegentlich Ausflüge machen (Praktika, Einsätze), auf denen sie von der Realität nicht viel mehr als Touristen erfahren. Wenn sie nach der Bibelschule nichts „Wichtigeres“ für den Herrn tun, sondern in den mühseligen Alltag ihrer Gemeinde zurückkehren, dann häufig als professionelle Besserwisser (wenn auch nur zweiten Grades) gegenüber den Laien, die nicht genug Glauben haben, um für die Bibelschule aus Familie und Beruf (und Gemeinde!) auszusteigen. Die meisten Bibelschüler sind, das muss ich zugeben, die wahren Gläubigen, denn sie glauben alles, was ihnen ihre Lehrer erzählen – so wie die meisten Theologie-Studenten ihren Professoren.<br />
Wenn ich König wäre, hätte ich längst die Bibelschulen als Elfenbeintürme abgeschafft und die Lehrer durch die Gemeinden geschickt und sie dort mit Praxisbezug (zu einer konkreten Gemeinde) lehren lassen. Das täte den Lehrern und den Bibelschülern (in ihrer Gemeinde) und den Gemeinden gut. Ergänzungen a la Bucer wären möglich. </p>
<p>Wie sagte Paulus (als Präsident einer mobilen Akademie) zum Abschied von der Gemeindeleitung in Ephesus:<br />
„wie ich nichts zurückgehalten habe von dem, was nützlich ist (ein Pragmatiker),<br />
dass ich es euch nicht verkündet und euch gelehrt hätte,<br />
öffentlich und in den Häusern,<br />
da ich sowohl Juden als auch Griechen<br />
das Umdenken zu Gott und den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus bezeugte. … Ich weiß, dass … unter euch Männer aufstehen werden,<br />
die Verkehrtes reden, um die Schüler auf ihre Seite zu ziehen.<br />
Deswegen seid wachsam und denkt daran,<br />
dass ich drei Jahre lang Nacht und Tag nicht aufgehört habe,<br />
einen jeden unter Tränen zu ermahnen.“<br />
Das sind selbstverständlich keine zeitgemäßen Strategien und Methoden.<br />
Wie erfolgreich wäre Paulus erst gewesen,<br />
wenn er in Athen eine paulinische Theologie-Fakultät gegründet<br />
und jedes Jahr im Zentrum Kleinasiens, in Alexandria und in Rom<br />
einen multimedial vorbereiteten und unterstützten Kongress veranstaltet hätte! Womöglich wäre es ihm dann sogar gelungen,<br />
im multikulturellen römischen Reich<br />
eine Bewegung zur „Christianisierung“ des Abendlandes ins Rollen zu bringen. </p>
<p>Manchmal ist der einzige Fortschritt ein Rück-Schritt.<br />
Ob es Gemeinden gibt, die diesen (Prattschen) Fortschritt wollen,<br />
steht auf einem anderen Blatt.</p>
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		<title>
		Von: berlinjc		</title>
		<link>https://theoblog.de/richard-pratt-wenn-ich-konig-ware/9293/comment-page-1/#comment-9510</link>

		<dc:creator><![CDATA[berlinjc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 15:42:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich verstehe diesen Beitrag mehr als &quot;Kampfruf&quot; und nicht als ein ausgefeiltes Zukunftsprogramm. Im ersteren Sinne stimmt die Richtung. Wobei man aufpassen muss, nicht auf der anderen Seite des Pferdes herunterzufallen. Die Schulung des Intellekts an sich kann sehr hilfreich sein und dabei führt wohl kaum ein Weg am Bücher-Studium und Monolog-Dozenten vorbei. Aber dann eben der permanente Praxisbezug, in der Kraft des Geistes, vom Wort Gottes herkommend... möglicherweise sind die wenigen berufsbegleitenden Ausbildungen auf theologischer Ebene etwas ähnliches.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe diesen Beitrag mehr als &#8222;Kampfruf&#8220; und nicht als ein ausgefeiltes Zukunftsprogramm. Im ersteren Sinne stimmt die Richtung. Wobei man aufpassen muss, nicht auf der anderen Seite des Pferdes herunterzufallen. Die Schulung des Intellekts an sich kann sehr hilfreich sein und dabei führt wohl kaum ein Weg am Bücher-Studium und Monolog-Dozenten vorbei. Aber dann eben der permanente Praxisbezug, in der Kraft des Geistes, vom Wort Gottes herkommend&#8230; möglicherweise sind die wenigen berufsbegleitenden Ausbildungen auf theologischer Ebene etwas ähnliches.</p>
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		<title>
		Von: ernst		</title>
		<link>https://theoblog.de/richard-pratt-wenn-ich-konig-ware/9293/comment-page-1/#comment-9508</link>

		<dc:creator><![CDATA[ernst]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 11:09:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Leider nicht sehr reflektiert, was R.Pratt (den ich ansonsten nicht kenne) hier von sich gibt! Sein Unbehagen über theologsiche Ausbildungsprogramme mag in manchem Einzelfall begründet sein - aber die von ihm angedeutete Alternative ist natürlich genauso fragwürdig und hat auf die Länge mindestens ebensoviele (wenn auch andere) Nebenwirkungen. 
NAtürlich bevollmächtigt Wissen allein nicht; aber geistliche ´Vollmacht´(was immer das auch ist) kann auch nicht dadurch verordnet werden, dass ein König sein &quot;(S)Zepter&quot; schwingt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider nicht sehr reflektiert, was R.Pratt (den ich ansonsten nicht kenne) hier von sich gibt! Sein Unbehagen über theologsiche Ausbildungsprogramme mag in manchem Einzelfall begründet sein &#8211; aber die von ihm angedeutete Alternative ist natürlich genauso fragwürdig und hat auf die Länge mindestens ebensoviele (wenn auch andere) Nebenwirkungen.<br />
NAtürlich bevollmächtigt Wissen allein nicht; aber geistliche ´Vollmacht´(was immer das auch ist) kann auch nicht dadurch verordnet werden, dass ein König sein &#8222;(S)Zepter&#8220; schwingt!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Andy		</title>
		<link>https://theoblog.de/richard-pratt-wenn-ich-konig-ware/9293/comment-page-1/#comment-9507</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andy]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 08:21:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://theoblog.de/?p=9293#comment-9507</guid>

					<description><![CDATA[Sehr guter Kommentar von Richard Pratt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr guter Kommentar von Richard Pratt!</p>
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