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	Kommentare zu: Schön ist auch gut	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		Von: Ron		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 10:14:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Johannes: Ich verstehe Frau Mühl so: Sie fordert uns dazu auf, &quot;die Moral des Schönen&quot; infrage zu stellen. Wir sollen nicht einfach passiv zusehen, wie das moderne System sich &quot;versteift&quot;. 

Liebe Grüße, Ron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Johannes: Ich verstehe Frau Mühl so: Sie fordert uns dazu auf, &#8222;die Moral des Schönen&#8220; infrage zu stellen. Wir sollen nicht einfach passiv zusehen, wie das moderne System sich &#8222;versteift&#8220;. </p>
<p>Liebe Grüße, Ron</p>
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		Von: Johannes		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 09:24:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die armen Eltern, die vom bösen System gezwungen werden ihre Kinder abzutreiben...

Sicherlich gibt es einige solcher Fälle, bei denen die Eltern sich aufgrund fehlender Unterstützung nicht in der Lage sehen, ein behindertes Kind zu bekommen. Aber Frau Mühl widerspricht sich hier doch selbst: In einer Gesellschaft die (wie sie selbst schreibt) auf Leistung und Schönheit ausgerichtet ist, ist ein Kind mit Down-Syndrom meistens einfach nicht gewollt. Sie schreibt ja selbst, welche Einstellung sich Kindern gegenüber durchsetzt: Kinder sind nur gut wenn sie mir nicht zu viel Ärger bereiten und mich erst recht nicht in meiner persönlichen Freiheit einschränken (siehe Kaiserschnitt).

Thematisch ein guter und wichtiger Artikel, nur leider sind am Ende alle unschuldig, außer natürlich die bösen Ärzte und - wie sollte es anders sein - das System
Damit fällt Frau Mühl leider selbst in die Kategorie derer, die &quot;immer noch so tun, als stünden wir auf der moralisch richtigen Seite&quot;. Es sind nämlich nicht wir schuld, sondern das unpersönliche System und die Ärzte (gegen die wir jedoch eh nichts tun, weil wir sie alle brauchen). Schade.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die armen Eltern, die vom bösen System gezwungen werden ihre Kinder abzutreiben&#8230;</p>
<p>Sicherlich gibt es einige solcher Fälle, bei denen die Eltern sich aufgrund fehlender Unterstützung nicht in der Lage sehen, ein behindertes Kind zu bekommen. Aber Frau Mühl widerspricht sich hier doch selbst: In einer Gesellschaft die (wie sie selbst schreibt) auf Leistung und Schönheit ausgerichtet ist, ist ein Kind mit Down-Syndrom meistens einfach nicht gewollt. Sie schreibt ja selbst, welche Einstellung sich Kindern gegenüber durchsetzt: Kinder sind nur gut wenn sie mir nicht zu viel Ärger bereiten und mich erst recht nicht in meiner persönlichen Freiheit einschränken (siehe Kaiserschnitt).</p>
<p>Thematisch ein guter und wichtiger Artikel, nur leider sind am Ende alle unschuldig, außer natürlich die bösen Ärzte und &#8211; wie sollte es anders sein &#8211; das System<br />
Damit fällt Frau Mühl leider selbst in die Kategorie derer, die &#8222;immer noch so tun, als stünden wir auf der moralisch richtigen Seite&#8220;. Es sind nämlich nicht wir schuld, sondern das unpersönliche System und die Ärzte (gegen die wir jedoch eh nichts tun, weil wir sie alle brauchen). Schade.</p>
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