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	Kommentare zu: Selbstfürsorge ist keine Sabbatruhe	</title>
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	<description>Die Welt sehen – aus einer reformatorischen Perspektive</description>
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		<title>
		Von: Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/selbstfuersorge-ist-keine-sabbatruhe/46998/comment-page-1/#comment-92567</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 15:33:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wo alles fehlt, was einen &quot;Gottesdienst&quot; ausmacht, dort bleiben die Schäfchen eben fern.

Allen voran fehlt es an vielen Orten zunächst mal an einem Hirten, also einem Mann (mit nur einer Frau) und mit einer Berufung. In der einschlägigen evangelischen Szene nennt sich ja jeder inzwischen Dahergelaufene selbst &quot;Pastor&quot; - und so manche auch &quot;Pastorin&quot; (oder &quot;Pröbstin&quot; oder &quot;Bischöfin&quot;...)

Wenn dann die Herde aus ihrer &quot;Kirche&quot; austritt und nicht in ihrem &quot;Gottesdienst&quot; erscheinen will, folgt die Strategie des Guilt-Trippings. Jetzt überlegen wir mal gemeinsam, wie viel davon es bei den Brüdern gab, die sich freiwillig (!) unter Verfolgung vor 1900 Jahren versammelt hatten.

Sich gegenseitig in Büchern die Sonntagspflicht zu predigen, führt da nicht ans Ziel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo alles fehlt, was einen &#8222;Gottesdienst&#8220; ausmacht, dort bleiben die Schäfchen eben fern.</p>
<p>Allen voran fehlt es an vielen Orten zunächst mal an einem Hirten, also einem Mann (mit nur einer Frau) und mit einer Berufung. In der einschlägigen evangelischen Szene nennt sich ja jeder inzwischen Dahergelaufene selbst &#8222;Pastor&#8220; &#8211; und so manche auch &#8222;Pastorin&#8220; (oder &#8222;Pröbstin&#8220; oder &#8222;Bischöfin&#8220;&#8230;)</p>
<p>Wenn dann die Herde aus ihrer &#8222;Kirche&#8220; austritt und nicht in ihrem &#8222;Gottesdienst&#8220; erscheinen will, folgt die Strategie des Guilt-Trippings. Jetzt überlegen wir mal gemeinsam, wie viel davon es bei den Brüdern gab, die sich freiwillig (!) unter Verfolgung vor 1900 Jahren versammelt hatten.</p>
<p>Sich gegenseitig in Büchern die Sonntagspflicht zu predigen, führt da nicht ans Ziel.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan		</title>
		<link>https://theoblog.de/selbstfuersorge-ist-keine-sabbatruhe/46998/comment-page-1/#comment-92565</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 14:38:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gottesdienst an einem zentralen Ort mit der ganzen Gemeinde ist ein Prinzip, das schon im AT vorkommt, und im NT geht es weiter, gerade in der Apg. Gründe gibt es mehrere:
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Gott hat es so angeordnet&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Gottesdienst dient der Ehre Gottes&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Gottesdienst dient der Wortverkündigung (war schon bei Nehemia so)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wenigstens einmal die Woche will ich die Menschen kennenlernen, von denen (viele / die meisten / whatever) mit mir die Ewigkeit verbringen werden&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Auch die unsichtbare Welt schaut genau hin, was die Gemeinde macht - und dazu zähle ich auch den Gegenspieler Gottes. Der bekommt von mir nicht den Triumph, dass mich das Federkissen davon abhält, Gott die Ehre zu geben.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Mein Wecker klingelt um 7:00 Uhr am Sonntag - das sind schon mal 2 Stunden mehr Schlaf als unter der Woche. Dann geht es zu Gottesdienst 1, danach zu Gottesdienst 2. Ggf. war am Vorabend schon eine lutherische Messe. Mindestens einmal die Woche ist lutherische Vesper um 18 Uhr, und jedesmal hoffe ich, dass ich pünktlich von der Arbeit dahin kann, leider klappt das nicht immer. Achja, ich bin ehrenamtlicher Organist. Drei oder vier Dienste die Woche, neben einem Fulltime-Job, sind normal. Ausgelassen habe ich dieses Jahr 2 oder 3 GoDis, manchmal geht es aufgrund der Arbeit nicht anders, oder krankheitsbedingt. Und nein, das sind zusammen keine 10% meiner Freizeit.
Unser junger Pfarrer hätte laut Vertrag alle vier Wochen ein freies Wochenend. Das nimmt er nicht, weil es sonst keinen GoDi gäbe. Er setzt sich mehr ein als er müßte.
Er erklärt immer wieder Liturgie, sei es nach dem GoDi, sei es im Gemeindebrief. Wer die Liturgie begreift und verstehen kann als ein in formale Form gegossenes Glaubensbekenntnis, gleichzeitig auch die Parallelen kennt zwischen den christlichen GoDis vor z.B. 1500 Jahren, oder die jüdischen Versammlungen in der Synagoge bzw. dem Tempeldienst, für den ist der Ablauf nicht einfach nur Routine oder ein &quot;heimeliges Gefühl&quot;. Aber der Analphabetismus sowohl in Bibelfestigkeit, damit verbunden komplett fehlendes Verständnis für die Liturgie, ist heute leider der Normalfall. Klar ist: Liturgie rettet nicht, dass tut nur Jesus, aber sie ist ein mögliches Element, um Gott die Ehre zu geben, und verbindet uns mit der Gemeinde vor und nach uns.

Mancher mag das als &quot;überfromm&quot; ansehen - bitte, seht das ruhig so. Ihr wißt oder solltet wissen, was Gott für Euch getan hat, und was Ihr selbst für Gott tut, dass ist Euch ja auch bekannt. Da könnt Ihr auch selbst beurteilen, ob Euer Einsatz angemessen ist.
Ein, leider mittlerweile verstorbener, Pastor einer freien Gemeinde brachte es auf den Punkt: es ist ein biblisches Prinzip, dass Gott das Beste zusteht, und das will ich ihm gerne geben, denn er hat das Beste (seinen Sohn) für uns gegeben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gottesdienst an einem zentralen Ort mit der ganzen Gemeinde ist ein Prinzip, das schon im AT vorkommt, und im NT geht es weiter, gerade in der Apg. Gründe gibt es mehrere:</p>
<ol>
<li>Gott hat es so angeordnet</li>
<li>Gottesdienst dient der Ehre Gottes</li>
<li>Gottesdienst dient der Wortverkündigung (war schon bei Nehemia so)</li>
<li>Wenigstens einmal die Woche will ich die Menschen kennenlernen, von denen (viele / die meisten / whatever) mit mir die Ewigkeit verbringen werden</li>
<li>Auch die unsichtbare Welt schaut genau hin, was die Gemeinde macht &#8211; und dazu zähle ich auch den Gegenspieler Gottes. Der bekommt von mir nicht den Triumph, dass mich das Federkissen davon abhält, Gott die Ehre zu geben.</li>
</ol>
<p>Mein Wecker klingelt um 7:00 Uhr am Sonntag &#8211; das sind schon mal 2 Stunden mehr Schlaf als unter der Woche. Dann geht es zu Gottesdienst 1, danach zu Gottesdienst 2. Ggf. war am Vorabend schon eine lutherische Messe. Mindestens einmal die Woche ist lutherische Vesper um 18 Uhr, und jedesmal hoffe ich, dass ich pünktlich von der Arbeit dahin kann, leider klappt das nicht immer. Achja, ich bin ehrenamtlicher Organist. Drei oder vier Dienste die Woche, neben einem Fulltime-Job, sind normal. Ausgelassen habe ich dieses Jahr 2 oder 3 GoDis, manchmal geht es aufgrund der Arbeit nicht anders, oder krankheitsbedingt. Und nein, das sind zusammen keine 10% meiner Freizeit.<br />
Unser junger Pfarrer hätte laut Vertrag alle vier Wochen ein freies Wochenend. Das nimmt er nicht, weil es sonst keinen GoDi gäbe. Er setzt sich mehr ein als er müßte.<br />
Er erklärt immer wieder Liturgie, sei es nach dem GoDi, sei es im Gemeindebrief. Wer die Liturgie begreift und verstehen kann als ein in formale Form gegossenes Glaubensbekenntnis, gleichzeitig auch die Parallelen kennt zwischen den christlichen GoDis vor z.B. 1500 Jahren, oder die jüdischen Versammlungen in der Synagoge bzw. dem Tempeldienst, für den ist der Ablauf nicht einfach nur Routine oder ein &#8222;heimeliges Gefühl&#8220;. Aber der Analphabetismus sowohl in Bibelfestigkeit, damit verbunden komplett fehlendes Verständnis für die Liturgie, ist heute leider der Normalfall. Klar ist: Liturgie rettet nicht, dass tut nur Jesus, aber sie ist ein mögliches Element, um Gott die Ehre zu geben, und verbindet uns mit der Gemeinde vor und nach uns.</p>
<p>Mancher mag das als &#8222;überfromm&#8220; ansehen &#8211; bitte, seht das ruhig so. Ihr wißt oder solltet wissen, was Gott für Euch getan hat, und was Ihr selbst für Gott tut, dass ist Euch ja auch bekannt. Da könnt Ihr auch selbst beurteilen, ob Euer Einsatz angemessen ist.<br />
Ein, leider mittlerweile verstorbener, Pastor einer freien Gemeinde brachte es auf den Punkt: es ist ein biblisches Prinzip, dass Gott das Beste zusteht, und das will ich ihm gerne geben, denn er hat das Beste (seinen Sohn) für uns gegeben.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Kommentator		</title>
		<link>https://theoblog.de/selbstfuersorge-ist-keine-sabbatruhe/46998/comment-page-1/#comment-92563</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kommentator]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 12:30:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bei näherer Betrachtung fällt schnell auf, das die Sonntagsroutinen nicht mit Frömmigkeit korrelieren, sondern vorrangig mit dem, was Menschen aus ihrer Kindheit kennen.

Da wird jeden Sonntag in der Gemeinde das gleiche*) wiederholt, weil es so ein schönes heimeliges Gefühl macht, was die Teilnehmer das letzte mal hatten, als sie fünf Jahre alt im Kindergottesdienst waren.

Bis es das Gefühl nicht mehr macht - zum Beispiel aufgrund von schlechten Erfahrungen. Dann endet die Routine. Völlig übersehen wird dabei, dass säkular aufgewachsene Menschen an diese Gewohnheiten überhaupt nie anknüpfen können. Die waren nämlich mit fünf nicht in einem Kindergottesdienst. Genau die, die man damit ja eigentlich erreichen will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei näherer Betrachtung fällt schnell auf, das die Sonntagsroutinen nicht mit Frömmigkeit korrelieren, sondern vorrangig mit dem, was Menschen aus ihrer Kindheit kennen.</p>
<p>Da wird jeden Sonntag in der Gemeinde das gleiche*) wiederholt, weil es so ein schönes heimeliges Gefühl macht, was die Teilnehmer das letzte mal hatten, als sie fünf Jahre alt im Kindergottesdienst waren.</p>
<p>Bis es das Gefühl nicht mehr macht &#8211; zum Beispiel aufgrund von schlechten Erfahrungen. Dann endet die Routine. Völlig übersehen wird dabei, dass säkular aufgewachsene Menschen an diese Gewohnheiten überhaupt nie anknüpfen können. Die waren nämlich mit fünf nicht in einem Kindergottesdienst. Genau die, die man damit ja eigentlich erreichen will.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Chris		</title>
		<link>https://theoblog.de/selbstfuersorge-ist-keine-sabbatruhe/46998/comment-page-1/#comment-92562</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 06:42:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie ich dieses Überfromme verabscheue.

Und nur weil man die ganze Woche nicht auf Knien verbringt, hat das noch lange nichts mit diesem ständigen Gerede über &quot;Selbstverwirklichung&quot;, &quot;Selbstsucht&quot;, &quot;ich, ich, ich&quot; zu tun.

Seid doch einfach menschlich. Es ist nicht schlimm, ganz offen auch mal zu sagen, dass man am Sonntag auch lieber ausschläft (und das dann auch tut), anstatt in den Gottesdienst zu gehen. Wer sagt denn, dass derjenige nicht vielleicht unter der Woche in Gedanken näher bei Gott war als der Superfromme, dem der Sonntag gesetzlich-verkrampft so wichtig ist ...

Diese ständige negative Art bei vielen Christen ist wirklich erschreckend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich dieses Überfromme verabscheue.</p>
<p>Und nur weil man die ganze Woche nicht auf Knien verbringt, hat das noch lange nichts mit diesem ständigen Gerede über &#8222;Selbstverwirklichung&#8220;, &#8222;Selbstsucht&#8220;, &#8222;ich, ich, ich&#8220; zu tun.</p>
<p>Seid doch einfach menschlich. Es ist nicht schlimm, ganz offen auch mal zu sagen, dass man am Sonntag auch lieber ausschläft (und das dann auch tut), anstatt in den Gottesdienst zu gehen. Wer sagt denn, dass derjenige nicht vielleicht unter der Woche in Gedanken näher bei Gott war als der Superfromme, dem der Sonntag gesetzlich-verkrampft so wichtig ist &#8230;</p>
<p>Diese ständige negative Art bei vielen Christen ist wirklich erschreckend.</p>
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